Verlegen von Zeitschriften
dbv network GmbH
Wilhelmsaue 37, 10713 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Prof. Dr. Moskaliuk seit 13.10.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (8)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 32.00% | |
Stiftung Westfälische Landschaft | 16.00% |
| 16.00% | |
| 16.00% | |
| 7.49% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
dbv network GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) unter HR B 34451 B eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von einzelnen größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, haben wir insgesamt im Anhang aufgeführt. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Abs. 1, 2 HGB) ist beachtet worden. Die Bewertungsmethoden weichen von denen des Vorjahres nicht ab. Die Gliederung erfolgt nach den §§ 266, 275 HGB. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden je nach Art des Vermögensgegenstands drei bis sieben Jahre zu Grunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten sowie -minderungen berücksichtigt. Die planmäßigen Abschreibungen auf Neuzugänge des beweglichen Anlagevermögens erfolgen linear. Die einmal gewählte Abschreibungsmethode wird beibehalten. Die Nutzungsdauer entspricht der betriebsgewöhnlichen und steuerrechtlich zulässigen Nutzungsdauer überwiegend zwischen drei bis dreizehn Jahren. Geringwertige Vermögensgegenstände werden aktiviert und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bilanziert. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation und Perspektive des Startups Hektar Nektar GmbH, Klosterneuburg in Österreich, war im Geschäftsjahr 2023 eine erneute außerplanmäße Abschreibung in Höhe von T€ 50 notwendig. 2. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Dabei wurden die tatsächlichen Anschaffungskosten oder Durchschnittspreise angesetzt. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 Sätze 1 und 2 HGB. In die Herstellungskosten werden grundsätzlich Fertigungseinzel- und Materialeinzelkosten sowie - soweit vorkommend - Sondereinzelkosten der Fertigung einbezogen. Außerdem werden angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen berücksichtigt. Aus Vereinfachungsgründen und wegen besserer Übersichtlichkeit werden unfertige Erzeugnisse mit unter der Position "fertige Erzeugnisse und Waren" erfasst. Der Umfang der unfertigen Erzeugnisse beträgt rund 2,5 Promille der Bilanzsumme. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt, wobei zum Bilanzstichtag keine erkennbaren größeren Einzelrisiken vorgelegen haben. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen ausreichend Rechnung getragen. 3. Schulden Für Rückstellungen wurden Erfahrungswerte oder tatsächliche Werte angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind und den Erfüllungsbetrag abbilden. Für die Pensionsverpflichtung wurde die Rückstellungsbildung gemäß § 253 Abs. 2 HGB nach der projected-unit-credit-method mit einem Zinsfuß von 1,82 % (Vorjahr: 1,80 %) vorgenommen. Der künftige Entwicklungstrend der Pensionsverpflichtung wurde mit 2 % in die Berechnung einbezogen. Als Rechnungsgrundlage für die Sterbewahrscheinlichkeit wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck zugrunde gelegt. Die nach § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB zu bildende Rückstellung für Abfindungsverpflichtungen gegenüber Handelsvertretern aus § 89b HGB erfolgte wie auch die Rückstellung für Aufbewahrungsverpflichtungen zum Barwert (Abzinsung mit 5 %). Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen, § 284 Abs. 3 HGB Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel wie folgt: Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
2. sonstige Vermögensgegenstände, §§ 268 Abs. 4 S. 1 i.V.m. 284 Abs. 1 HGB Unter der Position "sonstige Vermögensgegenstände" sind, wie auch im Vorjahr, keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. 3. Aktive latente Steuern, § 285 Nr. 30 HGB Zum Bilanzstichtag bestanden aktive und passive Steuerlatenzen, die unter der Position "Aktive latente Steuern" mit T€ 47 (Vorjahr T€ 56) saldiert ausgewiesen werden. Die Differenzen von saldiert T€ 185 beruhen auf unterschiedlichen Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz in den Positionen "Immaterielle Vermögensgegenstände", "Pensionsrückstellungen" und den "sonstigen Rückstellungen". Der Steuersatz, mit dem diese Differenzen bewertet worden sind, beträgt 30,2 %. 4. Pensionsrückstellungen Die Berechnung der ausgewiesenen Pensionsrückstellung erfolgte durch eine versicherungsmathematische Berechnung auf Basis der erteilten Pensionszusage. Eine Abzinsung erfolgt nicht im Gleichlauf mit steuerlichen Vorschriften. Handelsbilanziell wird zu 1,82 % p. a. (Vorjahr: 1,80 % p. a.) und steuerlich zu 6,0 % p. a. (Vorjahr: 6,0 % p. a.) diskontiert. Hinsichtlich der Berücksichtigung von Sterbewahrscheinlichkeiten wurden die 2018 aktualisierten Richttafeln von Prof. Dr. Heubeck zu Grund gelegt. Seit 2010 erfolgt handelsrechtlich die Ermittlung nach der projected-unit-credit-method. Berücksichtigt wurde außerdem die zukünftige Entwicklung mit einer unterstellten Steigerung von 2,0 % p. a.. 5. sonstige Rückstellungen, § 285 Nr. 12 HGB Die Rückstellungen im Personalbereich betreffen insbesondere Beträge für Urlaubsverpflichtungen, Überstundenguthaben, Tantiemen, Berufsgenossenschaft und Ähnliches, T€ 210 (Vorjahr: T€ 183). Die Rückstellungen im Vertriebsbereich betreffen Abfindungen für Handelsvertreter T€ 26 (Vorjahr: T€ 80). Die Rückstellungen im Bereich Finanz- und Rechnungswesen betreffen Beträge für interne und externe Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie für handelsrechtliche Aufbewahrungsverpflichtungen, T€ 38 (Vorjahr: T€ 41). Schließlich sind Rückstellungen für ausstehende Rechnungen gebildet, T€ 108 (Vorjahr: T€ 65). 6. Verbindlichkeiten, § 285 Nr. 1, 2 HGB
7. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG und § 285 Nr. 9 c) HGB Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Forderungen gegen Geschäftsführer bestanden nicht. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung, § 285 Nrn. 4, 25, 30, 32 HGB Die Umsatzerlöse gliedern sich auf in Vertrieb von Zeitschriften (T€ 7.784, Vorjahr: T€ 8.055), das Anzeigengeschäft (T€ 3.201, Vorjahr: T€ 3.627), Erlöse aus Dienstleistungsverträgen (T€ 940, Vorjahr: T€ 1.318) und in Sonstige (T€ 519, Vorjahr: T€ 546). Die Umsatzerlöse werden zum ganz überwiegenden Teil in Deutschland erzielt. In der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind T€ 2 (Vorjahr: T€ 7) aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen enthalten. Die Änderung der latenten Steuersalden wird in der Position "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" mit einem Aufwand von T€ 9 ausgewiesen (Vorjahr: Ertrag T€ 15). Wesentliche einzelne Erträge oder Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind, lagen nicht vor. E. sonstige Pflichtangaben 1. Anzahl der im Durchschnitt beschäftigten Mitarbeiter, § 285 Nr. 7 HGB 68 (Vorjahr: 76) Angestellte waren durchschnittlich beschäftigt. 2. Organe der Gesellschaft, § 285 Nr. 10 HGB
3. Organbezüge, § 285 Nr. 9 a) HGB
4. Aufstellung der Anteile an verbundenen Unternehmen und des Beteiligungsbesitzes, § 285 Nr. 11 HGB
5. sonstige finanzielle Verpflichtungen, § 285 Nr. 3a HGB Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht. 6. Ausschüttungssperre, § 285 Nr. 28 HGB, § 253 Abs. 6 HGB Der für Ausschüttungen gesperrte Betrag beträgt TE 74 (Vorjahr: T€ 132). Davon T€ 17 (Vorjahr: T€ 43) nach § 268 Abs. 8 Satz 1 HGB, T€ 54 (Vorjahr: T€ 74) nach § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB sowie T€ 3 (Vorjahr: T€ 15) nach § 253 Abs. 6 HGB. 7. Vorschlag über die Ergebnisverwendung, § 285 Nr. 34 HGBDie Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss des Jahres 2023 T€ 516 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.
Berlin, den 14. März 2024 Geschäftsführung Christian Schmidt-Hamkens Malte Schwerdtfeger Lothar Meier Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Geschäftsverlauf und wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr Die anhaltenden schwierigen Rahmenbedingungen, wie die Inflation und die auf hohem Niveau verbleibenden Druck-, Papier- und Energiekosten haben auch im Geschäftsjahr 2023 ganz erheblich die Erlös- und Ergebnisentwicklung in der dbv Gruppe beeinflusst. Im Printgeschäft waren erneut signifikante Erlösrückgänge zu verzeichnen. Das Messegeschäft stagnierte erwartungsgemäß nahezu auf dem Vorjahresniveau. Der Geschäftsbereich E-Learning legte gegenüber dem Vorjahr leicht zu. Die einzelnen Geschäftsbereiche und Gesellschaften der dbv network Gruppe werden im Folgenden dargestellt. Im Markt der landwirtschaftlichen Wochenblätter sind insgesamt weitere Rückgänge der verkauften Auflagen festzustellen. Trotz dieser Entwicklung ist die Bauernzeitung weiterhin die reichweitenstärkste Agrarzeitschrift in Ostdeutschland. Im Segment der Gartenzeitschriften ist "GartenFlora" nach "Mein schöner Garten" die Nummer 2 im Leser- und Anzeigenmarkt. Der Titel "Grün" erzielte im Niedrigpreissegment der Gartenzeitschriften leichte Verkaufszuwächse. Beim "Deutschen Bienenjournal" war ein Rückgang der verkauften Auflage festzustellen. Der Geschäftsbereich E-Learning mit der Marke Landakademie vertreibt bundesweit Online-Kurse zur individuellen Fort- und Weiterbildung für das Agri-Business. Während der Coronakrise wurden erhebliche Verkaufszuwächse erzielt. Nach der Pandemie waren rückläufige Verkäufe festzustellen. Die Beteiligungsgesellschaft eLeDia - e-Learning im Dialog GmbH, Berlin ist Full-Service-Dienstleister für die Lernplattform Moodle. Von der Erstberatung, über Hosting, Anpassung, Integration bis Schulung, Content-Entwicklung und Support reicht die Dienstleistungspalette. eLeDia fokussiert sich weiter auf das organische Wachstum durch Personalaufbau und die Skaliierung des Geschäftsmodells. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung verlief planmäßig. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte eine Ausschüttung. Die Kooperation der dbv network mit der Messe Berlin GmbH zur Unterstützung bei der Konzeption und Durchführung der Internationalen Grünen Woche (IGW) endete planmäßig mit der Ausrichtung der IGW 2023. Im Bereich der "Messen und Veranstaltungen" sind weiterhin die Aktivitäten der Beteiligungsgesellschaft E.G.E. European Green Exhibitions GmbH gebündelt. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung verlief nahezu planmäßig. Das österreichische Bienen Start-up Hektar Nektar GmbH konnte sich im schwierigen Marktumfeld erneut nicht wie geplant entwickeln. Aus diesem Grund war abermals eine außerplanmäßige Abschreibung der Beteiligung erforderlich, so dass die Geschäftsanteile an der Gesellschaft nur noch mit einem Euro zum Bilanzstichtag bewertet sind. Die Beteiligungsgesellschaft HK Hobby- und Kleintierzüchter Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG verlegt die Zeitschriften "Geflügelzeitung" und "Kaninchenzeitung". Im Bereich Rassegeflügel kam es aufgrund der Vogelgrippe wieder zu Ausstellungsverboten für Hühner, Groß-, Wasser-, Zier- und Wildgeflügel. Sollten die Ausstellungsverbote fortbestehen, kann dies zu zusätzlichen Leserverlusten bei der Geflügelzeitung führen. Die Umsatz- und Ergebnissituation der Beteiligungsgesellschaft ist relativ stabil. Der Beteiligungsertrag wird bei dbv network ausgewiesen. Alle nicht selbstgenutzten Büroflächen des Medienhauses sind vermietet. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Umsatzerlöse der dbv network GmbH betragen T€ 12.446 (Vorjahr: T€ 13.546). Gegenüber dem Vorjahr sind die Umsatzerlöse um T€ 1.100 bzw. 8,1 % gesunken. Die geringen Umsatzerlöse sind insbesondere auf die rückläufigen Vertriebs- und Werbeerlöse im Printgeschäft sowie auf die planmäßige Beendigung der Zusammenarbeit mit der Messe Berlin im Dienstleistungsbereich zurückzuführen. Der Materialaufwand beträgt T€ 5.183 und liegt mit T€ 614 bzw. 10,6 % (Vorjahr: T€ 5.797) und die Personalaufwendungen liegen mit T€ 466 bzw. 9,9 % (Personalaufwand 2023: T€ 4.222; Vorjahr T€ 4.687) unter dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen T€ 2.868 und liegen damit um T€ 351 bzw. 13,9 % über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 2.517). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen liegen um 8,9 % unter dem Vorjahr (Abschreibungen 2023 T€ 675; Vorjahr T€ 741). Aufgrund der anhaltenden schwierigen Situation der Beteiligungsgesellschaft Hektar Nektar wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf die Geschäftsanteile in Höhe von T€ 50 vorgenommen. Die Erträge aus Beteiligungen betragen T€ 783 (Vorjahr: T€ 881). Der Jahresüberschuss beträgt T€ 516 (Vorjahr: T€ 458). Der Finanzmittelbestand beträgt zum Bilanzstichtag T€ 3.213 (Vorjahr: T€ 3.118). Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr und auch nach dem Bilanzstichtag bis zur Aufstellung dieses Lageberichts jederzeit in der Lage allen fälligen Verpflichtungen uneingeschränkt nachzukommen. Zum Bilanzstichtag beträgt das Eigenkapital T€ 10.535 (Vorjahr: T€ 10.019) und die Eigenkapitalquote 76,7 % (Vorjahr: 67,8 %). Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Grundlage für die risiko- und ertragsorientierte Gesamtsteuerung stellt die dbv network GmbH durch monatliche Reports der kaufmännischen Abteilungen an die Geschäftsführung und regelmäßige Information des Aufsichtsrates sicher. Die zuständigen Bereichs- und Objektverantwortlichen werden zeitnah und umfassend über die sie betreffenden Entwicklungen informiert. Nach Abschluss des Geschäftsjahres belasten weiterhin die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Geschäftsaktivitäten der dbv Gruppe sehr unterschiedlich. Aus diesem Grund sind Prognosen für das laufende Geschäftsjahr mit großen Unsicherheiten behaftet. Für das Printgeschäft erwarten wir erneut rückläufige Erlöse bei einer anhaltenden angespannten; aber verbessertes Ergebnissituation. Dabei werden sich die Anstrengungen auf Kostenseite, u.a. Abbau von 10 Stellen, in den Ergebnissen bemerkbar machen. Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 leichte Umsatzzuwächse von bis zu 3,9 %, bei einem Ergebnis vor Steuern moderat über dem Vorjahresniveau. Im Geschäftsbereich E-Learning der dbv network Gruppe rechnen wir mit einem starken Wachstum, bei einer stabilen Ergebnissituation. Nach vier schwierigen Jahren für den Geschäftsbereich Messen- und Veranstaltungen erwarten wir ein starkes Wachstum und starke Ergebniszuwächse. Vor diesem Hintergrund gehen wir für die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der dbv network Gruppe von einem leicht positiven Trend aus.
Berlin, den 24. März 2023 dbv network GmbH - Geschäftsführung - Christian Schmidt-Hamkens Malte Schwerdtfeger Lothar Meier Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die dbv network GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der dbv network GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der dbv network GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung oder Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Hannover, den 15. April 2024 Gehrke
Econ GmbH
Olaf Goldmann, Wirtschaftsprüfer Werner Flügge, Wirtschaftsprüfer Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin. |
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