Fischer TireTech GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Detlef Knorr seit 28.10.2013 | Geschäftsführer |
Simone Thies seit 28.10.2013 | Geschäftsführer |
Ralf Klenner seit 28.10.2013 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KEF Holding GmbHBurgkunstadtKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Inhaltsverzeichnis
Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. BestätigungsvermerkWir haben den von der KEF Holding GmbH, Burgkunstadt, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Eschborn/Frankfurt am Main, 20. April 2017 Ernst
& Young GmbH
Knappe, Wirtschaftsprüfer Keskin, Wirtschaftsprüfer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016
Konzern-Kapitalflussrechnung für 2016
Entwicklung des Konzerneigenkapitals für 2016
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016Allgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden davon-Vermerke im Anhang gemacht. Die Gesellschaft wurde am 21. März 2013 gegründet. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Coburg, HRB 5378 unter der Firma "KEF Holding GmbH mit Sitz in Burgkunstadt eingetragen. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die KEF Holding GmbH, Burgkunstadt, (im Folgenden "Muttergesellschaft" oder "KEF Holding" genannt) sowie vier inländische und zwei ausländische Tochterunternehmen. Infolge der erstmaligen Anwendung der Vorschriften nach dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) ergaben sich keine wesentlichen Änderungen in den Umsatzerlösen. Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände bewerteten wir höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände einschließlich des Geschäfts- oder Firmenwertes aus der Erstkonsolidierung von Anteilen sowie Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Planmäßige Abschreibungen nahmen wir linear vor. Das immaterielle Anlagevermögen wird über Zeiträume zwischen 2 und 20 Jahren genutzt, wobei die Geschäfts- oder Firmenwerte über 20 Jahre abgeschrieben wird. Ab dem Geschäftsjahr 2008 werden für geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 steuerliche Sammelposten gebildet. Die Abschreibung erfolgt über fünf Jahre. Die Vorgehensweise wurde aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Vorräte bewerteten wir zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkosten. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Handelswaren sind unter Beachtung des gesetzlichen Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen angesetzt worden. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse sowie Leistungen und der fertigen Erzeugnisse erfolgte unter Zugrundelegung der Einzelkosten (Material- und Fertigungslohn) und angemessener Zuschläge für die Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Zuschlagssätze für die Verwaltungsgemeinkosten. Zinsen für Fertigungsgemeinkosten werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen - wie überdurchschnittliche Lagerdauer, geminderte Verwertbarkeit und niedrigere Wiederbeschaffungskosten - sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Das Lifo-Verfahren wurde bei inländischen Gesellschaften grundsätzlich angewandt. Bei steuerlicher Zulässigkeit bewerteten auch ausländische Gesellschaften nach diesem Verfahren. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr zinsten wir ab. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die im Anhang angegebenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen. Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen abgegrenzte Gebühren für Darlehensverträge, die über die Laufzeit der Darlehensverträge aufgelöst werden. Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Wertpapiere des Umlaufvermögens (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den betreffenden Rückstellungen verrechnet. Für die Ermittlung latente Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und entlastung nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwertes bzw. eines negativen Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung. Soweit im Rahmen des Erwerbs von Tochterunternehmen steuerliche Verlustvorträge mit erworben werden, für die innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verrechenbarkeit zu erwarten ist, wird die Möglichkeit, hierfür im Zuge der Kaufpreisaufteilung bis zum Ablauf der Anpassungsperiode i.S.d. § 301 Abs. 2 Satz 2 HGB aktive latente Steuern erfolgsneutral zu berücksichtigen, in Anspruch genommen. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Es wurde ein Steuersatz von 28,08 % verwendet. Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Währungsumrechnung Die Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Einzelabschlüsse erfolgt unverändert nach der Methode der funktionalen Währung. Im vorliegenden Konzernabschluss wurden die Posten der Bilanz ausschließlich zu Stichtagskursen in Euro umgerechnet, da es sich (im Wesentlichen) um selbstständig operierende Unternehmen handelt. Dabei wurden alle Bilanzposten der einbezogenen ausländischen Konzernunternehmen mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag), das zu historischen Kursen umgerechnet wurde, mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags in Euro umgerechnet. Die aus der Veränderung der Devisenkurse zum Vorjahr entstehenden Differenzen aus der Umrechnung von Bilanzposten wurden erfolgsneutral in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt. Aufwendungen und Erträge wurden mit den Periodendurchschnittskursen umgerechnet. Das Jahresergebnis der umgerechneten Gewinn- und Verlustrechnung wurde in die Bilanz übernommen und die Differenz erfolgsneutral in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierungen der einbezogenen Gesellschaften wurde nach der Neubewertungsmethode zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die in den Konzern einbezogenen vollkonsolidierten Tochterunternehmen sind die
Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Der zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung erfasste Geschäfts- oder Firmenwert der Gesellschaft belief sich auf TEUR 70.028 und wird über einen Zeitraum von 20 Jahren abgeschrieben. Grundlage für die Einschätzung der Nutzungsdauer des Geschäftsoder Firmenwerts auf 20 Jahre waren insbesondere die langfristigen Kundenbeziehungen der Gesellschaft. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Der Geschäfts- oder Firmenwert hat sich im Geschäftsjahr 2016 wie folgt entwickelt:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Rechnungsabgrenzung In der aktiven Rechnungsabgrenzung sind abgegrenzte Gebühren aus Darlehensverträgen in Höhe von TEUR 1.380 (Vorjahr: TEUR 1.849) enthalten. Eigenkapital Die Entwicklung ist im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt. Das gezeichnete Kapital von TEUR 3.000 entspricht dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Vom erwirtschafteten Konzern-Eigenkapital stehen zum 31. Dezember 2016 TEUR 26.884 zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung und TEUR 0 unterliegen einer gesetzlichen Ausschüttungssperre. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Montageleistungen (Nachlaufkosten), Altersteilzeit, Urlaubs- und Überstundenansprüche, Gewährleistungen, sowie ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. Sämtliche abgeschlossenen Altersteilzeitverträge werden nach dem Blockmodell abgewickelt. Die Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen mit dem Barwert erfolgte nach den Regelungen der IDW-Stellungnahme zur Rechnungslegung vom 19. Juni 2013 und auf Basis des BilMoG. Im Sinne dieser Stellungnahme werden die potentiellen Altersteilzeitverpflichtungen als Vereinbarung mit Entlohnungscharakter klassifiziert. Die Zinssätze betragen in Abhängigkeit von der Laufzeit der fälligen Aufstockungsbeträge zum 31. Dezember 2016 zwischen 1,67% und 1,97%. Die Zinssätze beruhen auf den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen. Es wurde eine Fluktuations- und Sterbewahrscheinlichkeit und eine zukünftig durchschnittliche Gehaltsanpassung von jeweils 0% unterstellt. Der beizulegende Zeitwert der Insolvenzversicherung i.H.v. TEUR 474 wurde mit den Verpflichtungen aus ATZ-Verträgen in Höhe von TEUR 467 verrechnet. Die Anschaffungskosten der entsprechenden Insolvenzsicherung betragen TEUR 508. Erhaltene Anzahlungen Die erhaltenen Anzahlungen wurden wie im Vorjahr offen von den Vorräten abgesetzt. Verbindlichkeitenspiegel in EUR
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Verpfändung aller Bankkonten, durch die Abtretung aller Forderungen, insbesondere aus den Akquisitionsdokumenten sowie aus Warenlieferungen und Leistungen, Versicherungsforderungen und Gruppendarlehen, die Abtretung aller gewerblichen Schutzrechte sowie die Übereignung aller beweglichen Vermögensgegenstände gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten ausschließlich ein Darlehen zuzüglich kumulierter Zinsen. Latente Steuern Die im Konzernabschluss erfassten latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus aktivischen Unterschieden zwischen den steuerlichen und handelsrechtlichen Ansätzen sowie durch die Eliminierung von Zwischengewinnen in Höhe von TEUR 42 und passivischen Unterschieden in Höhe von TEUR 1.242 aufgrund der im Rahmen der Transaktion aktivierten stillen Reserven im Sachanlagevermögen. Von den vorhandenen aktivischen Unterschieden wurden TEUR 27 mit den passivischen Unterschieden in Höhe von TEUR 1.242 verrechnet, da die Aufrechnungsvoraussetzungen erfüllt sind. Somit werden in der Konzernbilanz TEUR 15 an aktiven latenten Steuern und TEUR 1.225 an passiven latenten Steuern ausgewiesen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen:
Aus Rahmenverträgen sind zum 31. Dezember 2016 ca. TEUR 611 an Bestellungen offen. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 7) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 10). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 55) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 14). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr: -TEUR 95) latente Steuererträge aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern. Die Gesellschaft weist zum Jahresende passive latente Steuern in Höhe von TEUR 1.225 (Vj. TEUR 1.275) aus, die im Wesentlichen aus der Erfassung stiller Reserven im Zusammenhang mit dem Erwerb der KE Fischer Gruppe stehen. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus den planmäßigen Abschreibungen auf die aufgedeckten stillen Reserven. Steuerliche Überleitungsrechnung
Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds setzt sich aus dem Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten sowie aus wechselkursbedingten Änderungen des Finanzmittelfonds zusammen. Im Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sind ertragsteuerbedingte Zahlungsströme in Höhe von TEUR 4.857 (Vorjahr: TEUR 2.565) enthalten, die für die deutschen Tochtergesellschaften auf gezahlte Vorauszahlungen und für die ausländischen Tochtergesellschaften auf Vorauszahlungen, Nachzahlungen und Erstattungen zurückzuführen sind. Daneben sind im Cashflow aus der Investitionstätigkeit gezahlte Zinsen in Höhe von TEUR 1.065 (Vorjahr: TEUR 1.637) im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten. Sonstige Angaben Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Darüber hinaus wurden in 2016 durchschnittlich 36 Auszubildende beschäftigt. Geschäftsführung
Die Mitglieder der Geschäftsführung erhielten für das Geschäftsjahr von der Gesellschaft Bezüge in Höhe von TEUR 1.436 (Vorjahr: TEUR 1.473). Zum Bilanzstichtag bestehen folgende derivative Finanzinstrumente: Devisentermingeschäfte Mit unterschiedlichen Laufzeiten im Zeitraum vom 20. Dezember 2016 bis 21. November 2017 sind insgesamt nominal TUSD 6.027,0 zu Kursen zwischen 1,1485 bis 1,1600 veräußert. Der Marktwert dieser neun Geschäfte beträgt nach Angaben des abwickelnden Kreditinstituts zum 31. Dezember 2016 insgesamt TEUR - 481,7. Bewertungseinheiten Zwei der abgeschlossenen Devisentermingeschäfte in Höhe von insgesamt TUSD 1.604,4 dienen zur Absicherung möglicher Währungsschwankungen aus den Zahlungseingängen von einem in USD abgeschlossenen Maschinenverkauf. Sechs der abgeschlossenen Devisentermingeschäfte dienen zur Absicherung möglicher Währungsschwankungen des zum Stichtag vorhandenen Bestands an Fremdwährungsforderungen in Höhe von TUSD 4.234,6. Ein weiteres abgeschlossenes Devisentermingeschäft in Höhe von TUSD 188,0 dienen in Höhe von TUSD 52,3 zur Absicherung möglicher Währungsschwankungen aus den Zahlungseingängen von einem in USD abgeschlossenen Maschinenverkauf (Nachbestellung) sowie zur Absicherung möglicher Währungsschwankungen des zum Stichtag vorhandenen Bestands an Fremdwährungsforderungen in Höhe von TUSD 135,7. Durch den Abschluss der Devisentermingeschäfte sind die Risiken aus Wechselkursschwankungen vollständig neutralisiert. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers beläuft sich auf TEUR 35 für Abschlussprüfungsleistungen (TEUR 30) und andere Bestätigungsleistungen (TEUR 5). Haftungsverhältnisse Die Tochtergesellschaft Karl Eugen Fischer GmbH, Burgkunstadt, haftet als Sicherungsgeber mit ihren beweglichen gegenwärtigen und künftigen Anlage- und Umlaufvermögen für Bankverbindlichkeiten der Tochtergesellschaft KEF Erwerbs GmbH, Burgkunstadt, zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 30.187. Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Situation der Karl Eugen Fischer Gruppe, geht die Geschäftsführung davon aus, dass eine Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung unwahrscheinlich ist. Anteilsbesitz
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen vorgenommen. Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres lagen zum Zeitpunkt der Berichtserstellung nicht vor. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss der Muttergesellschaft in voller Höhe in das nächste Geschäftsjahr vorzutragen. Angaben nach § 264 Abs. 3 Nr. 4 HGB Folgende in den Konzernabschluss der KEF Holding GmbH zum 31. Dezember 2016 einbezogene Gesellschaften nehmen die Befreiung des § 264 Abs. 3 Nr. 4 HGB in Anspruch:
Burgkunstadt, den 20. März 2017 Simone Thies, Geschäftsführung Ralf Klenner, Geschäftsführung Detlef Knorr, Geschäftsführung Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2016
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016A. Grundlagen des Konzerns I. Geschäftsmodell des Konzerns Als Spezialmaschinenbauer für die Reifenindustrie ist Hauptgeschäftstätigkeit der Gesellschaft die Produktion und der Vertrieb von Cordschneidanlagen. Alleiniger Produktionsstandort ist Burgkunstadt/Bayern. Die Gesellschaft agiert weltweit und ist bekannt für ihre Innovationsstärke und die Zuverlässigkeit der Produkte. Die Karl Eugen Fischer Gruppe ist seit mehr als 70 Jahren weltweit ein Begriff für innovative Schneidetechnologie. FISCHER ist vom Markt anerkannter "Maßschneider technisch und qualitativ hochwertiger Konzeptlösungen, die für die individuellen Bedürfnisse der Kunden zurechtgeschnitten werden. Alle namhaften Reifenhersteller der Welt vertrauen auf die Spitzentechnologie der Burgkunstadter Maschinenfabrik. Die Karl Eugen Fischer GmbH versteht sich als Problemlöser für die Bedürfnisse und Erfordernisse ihrer Kunden. Da es sich bei den durch die Karl Eugen Fischer Gruppe gefertigten Anlagen um Sondermaschinen handelt, produziert die Gesellschaft die Produkte in Einzelfertigung. Um schnell und flexibel auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können, verfügt das Unternehmen über eine Fertigungstiefe von nahezu 100 Prozent. Die Gesellschaft hat im Verlauf der letzten Jahre regelmäßig in den firmeneigenen Fertigungsmaschinenpark investiert. Die modernen Fertigungsanlagen ermöglichen ein hochpräzises und wirtschaftliches Arbeiten. Zur besseren Steuerung der Fertigungsprozesse sowie der personellen Ressourcen, insbesondere im Service- und Montagebereich, werden moderne Planungstools verwendet. Die Karl Eugen Fischer Gruppe arbeitet mit ihren Kunden sowohl direkt aus Burgkunstadt sowie mittels eines gut ausgebauten Vertriebs- und Servicenetzes zusammen und sorgt so für eine umfassende Betreuung während des gesamten Produktlebenszyklus. Die Aufstellungspflicht für einen Konzernabschluss der KEF Holding GmbH wurde durch den unterjährigen Erwerb der KEF Beteiligungs GmbH, Burgkunstadt, in 2013 erfüllt, so dass das erste Konzernjahr ein Rumpfgeschäftsjahr vom 21. März bis zum 31. Dezember 2013 darstellte. Die Konzerngesellschaften der KEF Holding GmbH (im Folgenden "Karl Eugen Fischer Gruppe", "Gesellschaft" oder "Unternehmen") sind die inländischen Gesellschaften
II. Forschung und Entwicklung Konzentrierte und intensive Forschung & Entwicklung, Kompetenz und Flexibilität bei der Lösung spezieller Kundenwünsche und perfekter Maschinenbau sind Gründe dafür, dass FISCHER Ansprechpartner Nr. 1 und Weltmarktführer bei Cordschneidanlagen für die Reifenindustrie ist. Schwerpunkt unseres Strebens ist Erhalt und Ausbau der Markt- und Technologieführerschaft. Wir erreichen dies durch die Absicherung unseres Innovationsvorsprungs. Unternehmensstrategie ist, "dem Wettbewerb mindestens 1 Jahr voraus zu sein". Forschung und Entwicklung sind für die Karl Eugen Fischer Gruppe als ausschließlich kundenspezifisch agierenden Hersteller im Sondermaschinenbau ein absolutes Muss und Invest in die Zukunft. Die Kosten für Forschung und Entwicklung werden teilweise dokumentiert durch projektspezifische Versuchsaufträge VA und FE; in 2016 lagen diese in der Größenordnung von 82 TEUR. Der Großteil der Aufwendungen entfällt jedoch auf Engineeringaufwendungen im Management- und Entwicklungsbereich und die in den Aufträgen enthaltene projektbezogene Entwicklungsaktivitäten. Auf einen separaten Ausweis als Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen wird verzichtet. Im Geschäftsjahr 2016 wurden vier neue Schutzrechtsanmeldungen vorgenommen, sowie zwei Erweiterungen von bereits vorhandenen Schutzrechten angemeldet. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gemäß der im Rahmen der Jahrespressekonferenz des Verbandes der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer durch Herrn Carl Martin Welcker, VDMA-Präsident, veröffentlichten Konjunkturdaten zeigte sich der deutsche Maschinen- und Anlagenbau im Geschäftsjahr 2016 beeinflusst durch die weltpolitischen Entwicklungen. Im Jahr 2016 stagnierte die deutsche Maschinenproduktion. Der Produktionswert belief sich auf rund 203 Milliarden EUR. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes lag die Produktion somit preisbereinigt bei Null Prozent, dies wurde auch durch Prognosen des VDMA bestätigt. Der in der Branche erwirtschaftete nicht preisbereinigte Umsatz lag im Jahr 2016 bei rund 221 Milliarden EUR und somit rund 3,0 Milliarden EUR über dem Vorjahr. Bedingt durch starke Exportumsätze im Dezember 2016, die nominal 4,6 Prozent über dem Vorjahr lagen, bewegte sich das Jahresergebnis der Exporte leicht im positiven Bereich. Mit 155,9 Milliarden EUR in 2016 lagen die Exporte nominal 0,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Trotz des Rückgangs von 2,9 Prozent gegenüber Vorjahr blieben die USA 2016 mit einem Exportvolumen von 16,3 Milliarden EUR der wichtigste Maschinenexportmarkt. China belegte mit einem Minus von 9,3 Prozent Platz zwei der deutschen Exporte. Für die Exporte in die EU-Partnerländer konnte ein Plus von 5,3 Prozent erzielt werden, dabei verzeichnete Belgien mit einem Plus von 7,9 Prozent den stärksten Zuwachs als Einzelmarkt. Die Exportquote gesamt betrug im Geschäftsjahr 2016 ca. 70,5 Prozent. Nach wie vor bleibt der deutsche Maschinen- und Anlagenbau der größte industrielle Arbeitgeber. Die Beschäftigtenzahl stieg im Jahr 2016 zum sechsten Mal in Folge. Die Anzahl der Beschäftigten belief sich im November 2016 auf 1.021.000 Personen. Gegenüber dem Vergleichszeitpunkt des Vorjahres konnte eine Steigerung von 9.000 Stellen erreicht werden. Im November 2016 wurde somit der beste Wert seit 1993 erreicht. Der Auftragseingang im Bereich des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus lag in 2016 real um 2,0 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Dabei gingen die Auftragseingänge im Bereich der Inlandsnachfrage um 1 Prozent zurück, im Bereich Auslandsnachfrage um 3 Prozent gegenüber Vorjahr. Für den Auslandsbereich ergibt sich ein eher uneinheitliches Bild mit einem Minus von 8 Prozent aus den EU-Partnerländern und einem Minus von 1 Prozent aus den Nicht-Euro-Ländern. Die Kapazitätsauslastung dürfte sich im Jahresschnitt leicht unter dem langjährigen Mittel von rund 86 Prozent bewegt haben. Im Oktober 2016 betrug sie 84,6 Prozent. Gemäß vorläufigen Statistiken des Statistischen Bundesamtes konnte gesamtwirtschaftlich betrachtet das Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt 2016 um real 1,9 Prozent gesteigert werden. Nach einer leicht verhaltenen Entwicklung im dritten Quartal 2016 zog die Konjunktur in Deutschland zum Jahresende wieder an. Dies resultierte in solide Produktions- und Umsatzzahlen sowohl in der Industrie als auch in der Baubranche. Als Impulstreiber und Wachstumsstütze für die Konjunktur erwies sich erneut der private Konsum. Mit einem Plus von 2,0 Prozent gegenüber Vorjahr leisteten die privaten Konsumausgaben den größten Beitrag zum BIP-Wachstum 2016. Gemäß des Kieler Konjunkturberichts veränderten sich die Verbraucherpreise gegenüber Vorjahr um 0,5 Prozent nach einer Veränderung von 0,7 Prozent im Vorjahr. Seit dem Jahr 2014 hat der Bund keine neuen Schulden aufgenommen und die Schuldenstandsquote belief sich 2016 auf geschätzte 68,3 Prozent und fiel somit erstmalig seit 2002 wieder unter die 70 Prozentmarke. Die Anzahl der Erwerbstätigen stieg Ende 2016 auf eine Rekordhöhe von 43,5 Mio. Personen. Die deutsche Arbeitslosenquote belief sich Ende Dezember 2016 auf ca. 6,1 Prozent. Dies stellt den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung dar. Deutschland verfügte über die niedrigste Arbeitslosenquote in der gesamten Europäischen Union. Die Nettolöhne- und -gehälter je Arbeitnehmer stiegen seit 2013 jährlich um mehr als 1,5 Prozent. Somit erhöhte sich die Kaufkraft der privaten Haushalte spürbar. Unter diesen Rahmenbedingungen gelang es der Karl Eugen Fischer Gruppe den zweithöchsten Umsatz in der Firmengeschichte zu erwirtschaften. Der Konzern beliefert alle namhaften Hersteller von Reifen weltweit. So konnte das Unternehmen auch 2016 seine führende Marktposition behaupten und an die Erfolgsgeschichte der Vorjahre anknüpfen. Der Konzern besetzt eine Nischenposition im Spezialmaschinenbau. In Übereinstimmung mit der Branche Werkzeugmaschinenbau und der Gesamtwirtschaft war das Unternehmen auch in 2016 deutlich exportgetrieben. II. Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns 1. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein Gesamtumsatz in Höhe von 87,5 Mio. EUR und eine Gesamtleistung in Höhe von 88,6 Mio. EUR erzielt. Die aktivierte Eigenleistung betrug in 2016 49,3 TEUR. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 wurden die Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen um 1,0 Mio. EUR gegenüber Vorjahr aufgebaut. Die Gesellschaft hielt zum 31. Dezember 2016 eine Cordschneidanlage als fertige Anlage in den Beständen. Im Geschäftsjahr 2015 wurde ein Gesamtumsatz in Höhe von 90,5 Mio. EUR und eine Gesamtleistung in Höhe von 88,8 Mio. EUR erzielt. Die aktivierte Eigenleistung betrug in 2015 155,1 TEUR. Der Bestandsabbau an unfertigen Erzeugnissen in Höhe von -1,9 Mio. EUR zum 31. Dezember 2015 spiegelt die Unternehmensentwicklung wider. Der Konzern hielt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 keine fertigen Komplettanlagen in den Beständen. Im Geschäftsjahr 2015 wurden insgesamt 45 Komplettanlagen, 13 Teilaufträge sowie 61 Umbauaufträge ausgeliefert. Der durchschnittliche Umsatzerlös pro Gesamtanlage belief sich auf rund 1,67 Mio. EUR. Im Geschäftsjahr 2016 wurden insgesamt 39 Komplettanlagen sowie 6 Teilaufträge und 63 Umbauaufträge ausgeliefert. Der Durchschnittspreis beläuft sich auf ca. 1,88 Mio. EUR im Maschinenbereich und liegt somit über dem Vorjahreswert. Es gab keine wesentlichen Veränderungen in der Preissituation. Schwankungen des durchschnittlichen Verkaufserlöses sind überwiegend auf den Produkt- und Kundenmix des Geschäftsjahres 2016 zurückzuführen. Die in 2016 gelieferten Maschinen zeichnen sich durch einen hohen Automatisierungsgrad aus. Im Geschäftsjahr 2016 wurden alle Projekte termingerecht in Absprache mit dem Kunden ausgeliefert. Als Weltmarktführer im Bereich Cordschneidanlagen verfügt die Karl Eugen Fischer Gruppe über eine sehr hohe Exportquote. Dies ist sowohl auf den internationalen Kundenkreis als auch auf die Investitionsstrategien ihrer Kunden zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2016 wurden 10,0 Prozent der Umsätze an Kunden innerhalb der Europäischen Union und 90,0 Prozent der Umsätze an Kunden im Drittlandsbereich geliefert. Dabei konnte im Geschäftsjahr 2016 durch die Lieferung von Cordschneidanlagen für den Earth Mover Bereich ein Umsatzanteil von 11,8 Prozent erzielt werden. Im Rahmen eines Großprojektes für ein Greenfieldwerk in Mexiko wurde ein Umsatzanteil von 14,7 Prozent realisiert. Wie bereits im Geschäftsjahr 2015 zeigte sich der amerikanische Markt als wichtiger Zielmarkt in 2016, hier wurden im Geschäftsjahr 2015 18,1 Prozent und in 2016 23,6 Prozent der Umsatzerlöse im Maschinen-, Komponenten- und Umbautenbereich erzielt. Die direkten Lieferungen nach China blieben auch im Geschäftsjahr 2016 auf einem vergleichbaren Niveau wie im Vorjahr, so wurden in 2015 24,2 Prozent und in 2016 19,8 Prozent der Erlöse direkt in China erwirtschaftet. Die Umsätze mit deutschen Kunden beliefen sich in 2016 auf 1,3 Prozent vom Gesamtumsatz, in 2015 betrugen sie 7,9 Prozent vom Gesamtumsatz. Kumuliert erreichte der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2016 einen Wert von 59,5 Mio. EUR. Der durchschnittliche Auftragseingang betrug pro Monat rund 5 Mio. EUR. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 verfügt der Konzern über einen Auftragsbestand in Höhe von 46,3 Mio. EUR für 2017. Der Vergleichswert zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 belief sich auf 67,2 Mio. EUR für 2016. Die für das Planjahr 2017 angestrebte Umsatzleistung in Höhe von 86,1 Mio. EUR ist somit zum 31. Dezember 2016 bereits zu rund 53,8 Prozent mit festen Bestellungen unterlegt. Die Bestellvorlaufzeiten unserer Kunden haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht verkürzt. Die Karl Eugen Fischer Gruppe verfügt über gute und langjährige Kundenkontakte. Es werden regelmäßig Planungsgespräche über die anstehenden Investitionsprojekte der Kunden geführt. Die Nachfrage unserer Kunden und die daraus resultierenden Angebotsaktivitäten bleiben anhaltend hoch. So belief sich der Auftragseingang im Januar 2017 auf 9,5 Mio. EUR. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Karl Eugen Fischer Gruppe über ein relativ hohes Maß an Planungssicherheit für das Geschäftsjahr 2017 verfügt. Der Konzern beziffert seinen Marktanteil auf ca. 70 - 80 Prozent des Gesamtmarktes. Auch im Geschäftsjahr 2016 konnte dieser Marktanteil gehalten werden. Jahresgespräche mit unseren Kunden sowie eine Auswertung deren Ratings bestätigen die Einschätzung des Marktanteils durch das Unternehmen. Die Karl Eugen Fischer Gruppe ist als A-Lieferant klassifiziert und verfügt über Bestnoten in den Bereichen Qualität, Innovations- und Beratungsleistung. 2. Produktions- bzw. Leistungsbereich Da es sich bei den durch die Karl Eugen Fischer GmbH gefertigten Anlagen um Sondermaschinen handelt, produziert die Gesellschaft die Produkte in Einzelfertigung. Um schnell und flexibel auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können, verfügt das Unternehmen über eine Fertigungstiefe von nahezu 100%. Trotz der nahezu konstanten Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr gelang es den Anteil an Fremdfertigung bezogen auf die Gesamtleistung des Unternehmens um 30 TEUR zu senken. Auch im Geschäftsjahr 2016 wird die Karl Eugen Fischer Gruppe Kapazitätsengpässe zu einem gewissen Anteil durch die Inanspruchnahme von Fremdfertigung ausgleichen. Zur besseren Steuerung der Fertigungsprozesse sowie der personellen Ressourcen, insbesondere im Service- und Montagebereich, werden moderne Planungstools verwendet. 3. Beschaffungsbereich Die Auswahl unserer Zulieferanten wird im Wesentlichen durch die Pflichtenhefte unserer Kunden bestimmt. Um absolute Abhängigkeit von bestimmten Lieferanten zu vermeiden, bemüht sich das Unternehmen konsequent, das Prinzip des "double sourcing" umzusetzen. Die Beschaffung erfolgt nahezu ausschließlich über inländische Lieferanten. Um eine gewisse Preisstabilität zu erzielen, schließt das Unternehmen mit den A-Lieferanten Rahmenverträge. Die Laufzeit erstreckt sich in der Regel über ein Geschäftsjahr. Durch eine kommissionsbezogene Beschaffungspolitik wird der Lagerbestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen auf ein notwendiges Minimum reduziert. Zur Beurteilung der Kapitalbindung im Bereich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ist eine Relation zwischen der Entwicklung der Vorräte und den Umsätzen herzustellen. Die folgenden Angaben beziehen sich auf die Analyse der produzierenden Gesellschaft, Karl Eugen Fischer GmbH und nicht den Konzern insgesamt. Die Umsätze im Vergleichszeitraum 2012 bis 2016 lagen zwischen 73,0 und 88,1 Mio. EUR.
Die Vorräte (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) schwanken im Vergleichszeitraum um den Mittelwert von rund 1.193 TEUR.
Die Politik bezüglich der Vorräte war und ist die Konzentration auf die wiederkehrenden Teile. Das überwiegende Volumen wird im Durchlaufzyklus der projektbezogenen Fertigung umgeschlagen. Die Qualität der eingekauften Produkte ist die Basis für einen hohen technischen Standard. Da das Unternehmen mit renommierten Lieferanten zusammenarbeitet, gab es auch in 2016 keine Beschaffungsengpässe. Die Versorgungslage bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen war zu jeder Zeit durch entsprechende Vereinbarungen mit den Lieferanten gesichert. Die Lieferungen erfolgten überwiegend pünktlich. Ca. 78 Prozent des in 2016 benötigten Materials wurde von A-Lieferanten beschafft. Bezogen auf die Stichtagswerte betrug die Lagerdauer zum 31. Dezember 2016 rund 25 Tage (Vorjahr 29 Tage). Das Lager wurde in 2016 14 (Vorjahr: 13) mal umgeschlagen. 4. Investitions- und Finanzierungsbereich Im Geschäftsjahr 2016 tätigte der Konzern Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen i.H.v. 1.947 TEUR. Im Einzelnen teilen sich die Investitionen wie folgt auf:
Als wesentliche Investitionen ist der Erwerb der bislang gepachteten Grundstücke und Gebäude zu nennen. Neben den Anschaffungen des Geschäftsjahres in Höhe von 1,4 Mio. EUR wurden die geleisteten Anzahlungen auf Anlagen im Bau in Höhe von weiteren 1,4 Mio. EUR in Betrieb genommen. Des Weiteren ist in Fertigstellung und Ausstattung des neuen Verwaltungsgebäudes investiert worden. Ebenso wurden die folgenden Sachanlagen beschafft bzw. errichtet: Linde Stapler, Gravurmaschine, Kranerweiterung. Zudem wurden Investitionen im EDV Bereich zur Aufrechterhaltung und Sicherstellung der Betriebsbereitschaft getätigt. Die Finanzierung der Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgte aus eigenen Mitteln. Einlagen oder Darlehensaufnahmen zum Zwecke der Finanzierung gab es keine. Kapitalerhöhungs- und Herabsetzungsmaßnahmen wurden bei der KEF Holding GmbH oder einer Tochtergesellschaft nicht durchgeführt. III. Lage des Konzerns 1. Ertragslage Das Ergebnis des Konzerns stellt sich für das Geschäftsjahr 2016 wie folgt dar:
Die Personalkosten liegen im Geschäftsjahr 2016 1.606 TEUR über dem Vorjahreswert, relativ betrachtet stieg die Personalkostenquote von 36,4 Prozent der Gesamtleistung im Vorjahr auf 38,3 Prozent der Gesamtleistung im laufenden Jahr. Der Anstieg des absoluten Wertes ist im Wesentlichen auf Veränderungen bei der operativen Gesellschaft, der Karl Eugen Fischer GmbH, zurückzuführen. So kam es zu einer tariflichen Entgelterhöhung in 2016, sowie einem leichten Personalaufbau der durchschnittlich im Geschäftsjahr beschäftigen Mitarbeiter um 19 Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr. Die Materialkostenquote stieg um 0,6 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Zum Teil resultiert der Anstieg der Materialkostenquote aus dem Bestandsaufbau an unfertigen Erzeugnissen in Höhe von rund 1 Mio. EUR. Die Materialkostenquote der unfertigen Erzeugnisse ist aus Bewertungsgründen relativ betrachtet höher als die der Umsatzerlöse, dies führt zu einem Anstieg in der Aufwandsquote. Eine grundlegende Veränderung im Bereich der Kalkulation liegt nicht vor. 2. Finanzlage Die Karl Eugen Fischer Gruppe hat im Geschäftsjahr 2016 einen deutlich positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 14.146 TEUR erwirtschaftet. Sowohl die Investitionstätigkeit (-1.942 TEUR) als auch der Tilgungsdienst für das bestehende Bankdarlehen (-14.184 TEUR) und die zu zahlenden Zinsen (-1.065 TEUR) konnten aus dem laufenden Cash-Flow beglichen werden, so dass der Konzern am Ende des Geschäftsjahres eine solide Ausstattung finanzieller Mittel in Höhe von 18.622 TEUR aufgebaut hat. 3. Vermögenslage Die Vermögenslage des Geschäftsjahres hat sich stabil dargestellt. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des positiven Konzernjahresergebnisses auf 13,5 % (Vj.: 7,4%) verbessert. Die relativ geringe Eigenkapitalquote ist auf die Finanzierungsstruktur des Erwerbs in 2013 zurückzuführen. Die zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel durch die Gesellschafter wurden überwiegend in Form von Gesellschafterdarlehen bereitgestellt und nur in geringen Teilen durch die Zuführung von Eigenkapital. Das Vermögen der Karl Eugen Fischer Gruppe ist im Wesentlichen durch den Geschäfts- oder Firmenwert (58.327 TEUR) geprägt. Der Rückgang resultiert aus der planmäßigen Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes über 20 Jahre. Weiterhin wurden im Rahmen der Aufdeckung der stillen Reserven in 2013 5,0 Mio. EUR auf die Gebäude aktiviert. Der darüber hinaus aktivierte Auftragsbestand wurde bereits im Geschäftsjahr 2014 vollständig abgeschrieben. Die Verbindlichkeiten des Konzerns sind geprägt durch die Bankverbindlichkeiten in Höhe von 30,187 Mio. EUR sowie die Gesellschafterdarlehen zuzüglich kapitalisierter Zinsen in Höhe von 60,8 Mio. EUR. Der Rückgang der Bankverbindlichkeiten ist auf die planmäßigen Tilgungsraten zurückzuführen, der Anstieg der Gesellschafterverbindlichkeiten resultiert ausschließlich aus den kapitalisierten Zinsen des Geschäftsjahres 2016. IV. Gesamtbeurteilung Aufgrund der positiven Entwicklung beurteilt die Geschäftsleitung den Verlauf des Geschäftsjahres 2016 als sehr zufriedenstellend. V. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren a) Personal und Sozialbereich Zum 31. Dezember 2016 belief sich der Personalstand des Konzerns auf 537 Personen (521 Deutschland, 8 USA und 8 China). Darin enthalten waren 41 Auszubildende, die in insgesamt 8 Ausbildungsberufen den Einstieg ins Berufsleben suchen. Zum 31. Dezember 2015 waren bei der Karl Eugen Fischer Gruppe 517 Mitarbeiter beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2016 wurden drei Mitarbeiter eines Personalleasingunternehmens in die Stammbelegschaft übernommen. Des Weiteren wurden 14 befristete Arbeitsverhältnisse in unbefristete Beschäftigungsverhältnisse umgewandelt. Bei einer im Vergleich zum Vorjahr nahezu gleichbleibenden Betriebsleistung konnten die Aufwendungen für Zeitpersonal im Geschäftsjahr 2016 um 269 TEUR reduziert werden. Fehlende Kapazitäten bei Auftragsspitzen werden in Folgejahren weiterhin anhand dieses Instruments sowie durch Inanspruchnahme von Auswärtsfertigung geschlossen. Das Unternehmen ist tarifgebunden. Die Entlohnung erfolgt gemäß den Richtlinien des Tarifvertrages der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie in der jeweils gültigen Fassung. Die tarifliche Entgeltanhebung, gültig für den Tarifzeitraum 01. April 2016 bis 31. März 2017, belief sich auf 2,8 Prozent. Ab dem 01. Juli 2013 wurden die Ausbildungsvergütungen fest an die Facharbeiterentgeltgruppe EG 5 Stufe B gemäß ERA-TV gekoppelt. Dabei wurden nach Ausbildungsjahr ansteigende Anbindungsprozentsätze vereinbart. Neben der Möglichkeit eine klassische Ausbildung in insgesamt 8 Ausbildungsberufen zu erlangen, bietet die Karl Eugen Fischer Gruppe seit dem Jahr 2008 ein Förderprogramm für ein duales Studium der Elektrotechnik verbunden mit der Ausbildung zum Elektroniker an. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 nahmen drei Studenten am Förderprogramm teil. Aufgrund der positiven Erfahrungen wird die Karl Eugen Fischer Gruppe auch weiterhin jungen Menschen auf diesem Gebiet den Einstieg in ihre berufliche Karriere ermöglichen. Dank der engen Verbundenheit der Mitarbeiter zum Unternehmen liegt die Fluktuationsrate ohne Berücksichtigung der aufgrund des Erreichens der Altersgrenze ausscheidenden Mitarbeiter der Gesellschaft unter einem Prozent. Auch im Geschäftsjahr 2016 konnte die Karl Eugen Fischer Gruppe wieder insgesamt 21 Personen für Dienstjubiläen auszeichnen. Zur Aufrechterhaltung und dem Ausbau der Kenntnisse und Fähigkeiten erhalten die Mitarbeiter der Karl Eugen Fischer Gruppe regelmäßig die Möglichkeit, an Schulungen und Weiterbildungen teilzunehmen. So belief sich die Anzahl der Schulungstage für das Jahr 2016 auf 187 Tage. Neben diesen Schulungen nimmt noch eine ganze Reihe an Mitarbeitern an beruflichen Weiterbildungsprogrammen teil. Die Karl Eugen Fischer Gruppe unterstützt diese anhand von firmenfinanzierten Bildungsurlauben. Als Unternehmen mit marktführender Stellung setzt die Unternehmensleitung auf gut ausgebildete Mitarbeiter zur Zukunftssicherung und als Erfolgsfaktor. Für das Unternehmen nimmt der Arbeitsschutz seiner Mitarbeiter einen hohen Stellenwert ein. Deshalb ließ sich die Karl Eugen Fischer GmbH am 06. August 2013 nach dem Gütesiegel - Sicher mit System entsprechend dem Nationalen Leitfaden für Arbeitsschutz erfolgreich zertifizieren. Zur Aufrechterhaltung der Zertifizierung hat sich das Unternehmen am 26. Juli 2016 einem Audit durch die Berufsgenossenschaft Holz und Metall unterzogen. Durch die konsequente Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter konnte in 2016 wiederum die Anzahl der Arbeitsunfälle reduziert werden. b) Umweltschutz Umweltmanagement-Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001:2005 Das Unternehmen ist nach DIN EN ISO 14001:2009 zertifiziert. Die entsprechenden Re-Zertifizierungen werden turnusgemäß abgelegt. Vom 07. Juni bis 10. Juni 2016 fand das Audit zur Überwachung statt. Das Unternehmen hat das Audit erfolgreich absolviert. Um das Umweltbewusstsein unserer Mitarbeiter zu erhöhen, werden regelmäßige Aushänge zu umweltrelevanten Themen erstellt und interne Schulungen durchgeführt. B. Voraussichtliche Entwicklungen mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Da das Unternehmen international tätig ist, ist es allgemeinen unternehmerischen und branchenspezifischen Risiken ausgesetzt, also Kapazitäts- und Auslastungsrisiken, politischen Risiken, tarifpolitischen Risiken sowie Finanzrisiken. Sämtliche Erwartungen und Annahmen, die hinsichtlich einer künftigen Unternehmensentwicklung getroffen werden, sind grundsätzlich aufgrund ihrer Zukunftsorientierung mit einer gewissen Unsicherheit behaftet. Die folgenden Zukunftsprognosen wurden durch die Geschäftsführung nach bestem Wissen und Gewissen getroffen. In die Einschätzung wurden kontinuierliche Gespräche mit den Kunden des Unternehmens sowie die Aussagen der externen Vertriebsorganisationen mit einbezogen. Die deutsche Bundesregierung erwartet in ihrem Jahreswirtschaftsbericht "Für inklusives Wachstum in Deutschland und Europa" eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands für das Jahr 2017. So wird damit gerechnet, dass in 2017 das Bruttoinlandsprodukt um 1,4 Prozent steigen wird. In 2016 belief sich die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts auf 1,9 Prozent. Unter Berücksichtigung der geringeren Anzahl an Arbeitstagen im Jahr 2017, ist der zahlenmäßig sinkende Wert um 0,5 Prozentpunkte, kein Hinweis auf eine Eintrübung. Dabei bleiben wohl der private Konsum und der Wohnungsbau die Wachstumstreiber für die deutsche Entwicklung. Die bereits in 2016 positive Entwicklung des Beschäftigungsstandes wird sich wohl auch im Jahr 2017 fortsetzen und es wird mit einem Plus von 431 Tausend Personen im Bereich der Erwerbstätigen gerechnet. Die Bruttoanlageinvestitionen zeigen weiterhin ein moderates Wachstum. Nach einem Plus von 2,5 Prozent 2016 wird 2017 mit einem Anstieg von 2,0 Prozent gerechnet. Für 2017 erwartet der Internationale Währungsfond ein moderates weltwirtschaftliches Wachstum von real 3,4 Prozent. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer in Summe wird - trotz abermals leichter Wachstumsverlangsamung in China auf 6,5 Prozent nach 6,7 Prozent in 2016 - eine beschleunigte Dynamik von 4,5 Prozent vorhergesagt. In den Industrieländern dürfte sich das Wachstum mit 1,9 Prozent leicht beschleunigt fortsetzen. Insbesondere dürfte dies getrieben sein durch eine Belebung in den USA und Kanada. Für die Eurozone wird ein nahezu gleichbleibendes Wachstum von 1,6 Prozent prognostiziert. Risiken in der Prognose bestehen jedoch durch die weitere Entwicklung in den USA sowie dem Vereinigten Königreich. Die VDMA-Volkswirte prognostizieren für 2017 ein reales Wachstum von einem Prozent in der deutschen Maschinenproduktion. VDMA Präsident Dr. Carl Martin Welcker erwartet jedoch keinen breit angelegten konjunkturellen Aufschwung. Für die EU-Partnerländer rechnet er mit einer leichten Erholung. Risikobehaftet bleiben nach wie vor die Entwicklungen in China. Eine erneute Minusrate bei den Exporten nach China kann nicht ausgeschlossen werden. Ebenfalls schwierig einzuschätzen sind die Effekte auf den Maschinen- und Anlagenbau aus den weiteren Entwicklungen in den USA und dem Vereinigten Königreich. Die Karl Eugen Fischer Gruppe als Produzent von Spezialmaschinen für die Reifenindustrie besetzt eine Nischenposition im deutschen Maschinenbau. Aufgrund ihres Marktanteiles in geschätzter Höhe von rund 70 - 80% ist sie der Marktführer in diesem Spezialsegment. Die Nachfrage nach diesen Spezialmaschinen wird durch mehrere Faktoren, wie zum Beispiel durch die technologischen Weiterentwicklungen bei der Reifenherstellung, durch die Entwicklung des Fahrzeugmarktes sowie durch strategische und planerische Überlegungen der Kunden der Karl Eugen Fischer Gruppe bestimmt. Für 2017 rechnet der Verband der Automobilindustrie (VDA) erneut mit einem Plus von 2,0 Prozent für den PKW-Weltmarkt, so dass die Neuzulassungen auf rund 83,6 Mio. wachsen sollen. Für den USA Markt wird dabei eine Seitwärtsbewegung prognostiziert, dies würden Neuzulassungen im Bereich der Light Vehicles von rund 17,1 Mio. bedeuten. Der chinesische Markt wird sich wohl um 5 Prozent steigern. Für Westeuropa sehen Experten eine stabile Entwicklung mit 13,9 Mio. Neuzulassungen. Das Management der Karl Eugen Fischer Gruppe erwartet für das Geschäftsjahr 2017 bis 2019 eine stabile Unternehmensentwicklung. 2016 gelang es dem Unternehmen den zweithöchsten Umsatz in der Firmengeschichte zu realisieren. Für 2017 rechnet das Management mit einer Umsatzgröße von rund 86,1 Mio. EUR, dies bedeutet einen leichten Rückgang um absolut 1,4 Mio. EUR. Für die Geschäftsjahre 2018 und 2019 wird mit stabilen Wachstumsraten bezogen auf die Umsatzleistung von jeweils rund 5 Prozent jährlich auf den Vorjahreswert gerechnet. Den höchsten Umsatzanteil werden im Jahr 2017 voraussichtlich die Lieferungen nach China, Indien und den USA einnehmen. Die Umsatzplanung der Karl Eugen Fischer Gruppe basiert auf konkreten Projektplanungen durch die Kunden der Karl Eugen Fischer GmbH sowie auf Erfahrungswerten des Managements. Die Reifenkonzerne haben dem Unternehmen Einsicht in ihre mittelfristigen Werksentwicklungsplanungen sowie ihre strategischen Überlegungen gegeben. Die übermittelten Werte stützen die Erwartungshaltung des Managements. Zudem arbeitet das Unternehmen weiterhin intensiv an dem Ausbau seines After Sales Bereiches (Ersatzteile und Umbauten). Die in den Vorjahren gezeigten Bemühungen führten hier zu einer stabilen Umsatzentwicklung in diesem Bereich. Für das Planjahr 2017 rechnet das Management mit einem Rückgang der EBITDA-Marge bedingt durch den Auftragsmix. Die im Vorjahr prognostizierte stabile EBITDA Marge wurde erreicht. Die Zinsschranke greift im Geschäftsjahr 2016 nicht. Die notwendige Liquidität für die aktuellen und künftigen Steuerzahlungen ist vorhanden. Unter der Maßgabe, dass das Unternehmen die geplanten Ergebnisse erreicht, wird es in 2017 und 2018 möglich sein, den für die Fremdfinanzierungsstruktur der Unternehmensgruppe notwendigen Kapitaldienst vollumfänglich zu leisten, die für die geplanten Steueraufwendungen auf Ebene der KEF Holding GmbH notwendige Liquidität zur Verfügung zu stellen und zudem die geplanten Investitionen zu realisieren, ohne hierfür Betriebsmittelkreditlinien in Anspruch nehmen zu müssen. Die Liquidität wird hierfür durch die Karl Eugen Fischer GmbH zur Verfügung gestellt. Der aus der bestehenden Verschuldung der Karl Eugen Fischer Gruppe zu erbringende Kapitaldienst (liquiditätswirksame Zinsen und Tilgungen) beläuft sich im Geschäftsjahr 2017 auf 5.552 TEUR und 2018 voraussichtlich auf 5.788 TEUR. Das Unternehmen ist finanzierungsseitig zukunftssicher aufgestellt. Aufgrund der aktuellen Lage sowie der Planzahlen für das Jahr 2017 wird erwartet, dass die Finanzkennzahlen im Zusammenhang mit der Akquisitionsfinanzierung eingehalten werden. C. Chancen und Risiken sowie Risikomanagement von Finanzinstrumenten Da das Unternehmen international tätig ist, ist es allgemeinen unternehmerischen und branchenspezifischen Risiken ausgesetzt, also Kapazitäts- und Auslastungsrisiken, politischen Risiken, tarifpolitischen Risiken sowie Finanzrisiken. Sämtliche Erwartungen und Annahmen, die hinsichtlich einer künftigen Unternehmensentwicklung getroffen werden, sind grundsätzlich aufgrund ihrer Zukunftsorientierung mit einer gewissen Unsicherheit behaftet. Die dargestellten Zukunftsprognosen wurden durch die Geschäftsführung nach bestem Wissen und Gewissen getroffen. In die Einschätzung wurden kontinuierliche Gespräche mit den Kunden des Unternehmens sowie die Aussagen der externen Vertriebsorganisationen mit einbezogen. Das Unternehmen verfügt über eine führende Marktposition und über langjährige Kundenbeziehungen. Dadurch hat das Unternehmen eine gute Ausgangslage für Prognosewerte und verfügt über eine relativ hohe Planungssicherheit für das kommende Geschäftsjahr. Ziel des Risikomanagements des Unternehmens ist die konsequente Absicherung gegen Risiken, die im Zusammenhang mit Preisänderungen, Ausfall, Liquidität sowie Zahlungsstromschwankungen stehen. Dabei soll der operative Unternehmenserfolg abgesichert werden. Die Unternehmensführung verfolgt eine konservative Risikopolitik und setzt dabei zahlreiche Absicherungsinstrumente bewusst zu diesem Zweck ein. Als international tätiges Unternehmen ist die Gesellschaft bestrebt, Währungsrisiken auszuschließen, indem die Kaufverträge für die Maschinen mit den Kunden in Eigenwährung abgeschlossen werden. Bei Kontrahierung in Fremdwährung wird in der Regel ein Devisentermingeschäft abgeschlossen, um Währungsrisiken zu minimieren. Zum Stichtag 31. Dezember 2016 gab es neun laufende Devisentermingeschäfte, im Vorjahr waren zum Stichtag zwölf Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Da sich der durchschnittliche Verkaufserlös für eine Maschine auf 1,88 Mio. EUR beläuft, stellen Zahlungsausfälle ein Risiko für das Unternehmen dar. Deshalb werden in der Regel gesicherte Zahlungsformen, wie z.B. Zahlung gegen Eröffnung eines unwiderruflichen Akkreditivs, mit den Kunden vereinbart. Des Weiteren verfügt die Gesellschaft über eine Investitionsgüterkreditversicherung, die wesentliche Teile eines möglichen Ausfallrisikos abdeckt. Versichert sind das Fabrikationsrisiko, das politische Risiko und das Delkredererisiko. In Einzelfällen wird zur Absicherung von Risiken das Instrument der Exportkreditversicherung der Bundesrepublik Deutschland in Anspruch genommen. Das Unternehmen verfügt über ein adäquates Mahnwesen und Debitorenmanagement. Die Gesellschaft operiert liquiditätsseitig im kurzfristigen Bereich auf Guthabenbasis. Zur Strukturierung der Guthaben wurden Tagesgeldkonten eingerichtet. Zinssicherungsgeschäfte bestanden zum Stichtag 31. Dezember 2016 nicht. Im Zuge des Risikomanagements wird vom internen Controlling der Gesellschaft eine regelmäßige Liquiditätsvorschau erstellt, mit deren Hilfe die Zahlungsströme überwacht werden. Die Liquiditätsplanung wird laufend an die aktuelle Situation angepasst und dient als Basis für die Geldmitteldispositionen. Dabei wird jeweils der späteste mögliche Zahlungstermin als Dispositionstermin für die Zahlungseingänge und der früheste Termin für die Zahlungsausgänge herangezogen. Gewährleistungsansprüche, die über das normale Maß hinausgehen, sind nicht zu befürchten. Mögliche Ansprüche wurden durch die Bildung der pauschalen Gewährleistungsrückstellung sowie über Einzelrückstellungen berücksichtigt und somit abgedeckt. Auf der Beschaffungsseite greift die Gesellschaft auf solide, qualitätsbewusste Zulieferer zurück. Die Verbindungen zu einer Vielzahl der Lieferanten bestehen schon über einen längeren Zeitraum hinweg. Des Weiteren wird in regelmäßigen Lieferantenaudits eine Qualitätsüberprüfung durch die Gesellschaft durchgeführt und durch ABC Analysen Klassifizierungen der Lieferanten vorgenommen. Risiken für eine grundsätzliche Gefährdung des Unternehmens auf operativer Ebene in einem zeitlich beurteilbaren Rahmen sind nicht erkennbar. Die dargestellten vorhandenen Risiken sind durch die ergriffenen Maßnahmen steuerbar und frühzeitig erkennbar. Um Chancen zu identifizieren und zu steuern gibt es Prozesse, die durch das Unternehmen implementiert wurden. Der gute Kundenkontakt sowie die Marktstellung ermöglichen eine Beurteilung der Chancen. Markt- und Wettbewerbsanalysen helfen die Wachstumsmöglichkeiten zu identifizieren. Das Chancenmanagement fließt in das interne Steuerungssystem ein und wird im Rahmen des Budgetierungsprozesses in die Unternehmensplanung aufgenommen. Chancen, deren Eintrittswahrscheinlichkeit als hoch eingestuft wird, wurden bereits in die Planung für das Geschäftsjahr 2016 aufgenommen. Daneben existieren Chancen, die noch nicht budgetiert wurden und bei Eintritt eine positive Umsatz- oder Ertragsauswirkung haben können.
Burgkunstadt, den 20. März 2017 Simone Thies, Geschäftsführung Ralf Klenner, Geschäftsführung Detlef Knorr, Geschäftsführung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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