Breitenkamp Real Estate GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Hundertmark seit 21.10.2024 | Geschäftsführer |
Kai Breitenkamp seit 31.8.2017 | Geschäftsführer |
Oliver Breitenkamp seit 31.8.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ESKATE-Rohrverbindungstechnik GmbHHilleJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023ESKATE Rohrverbindungstechnik GmbH, Köhlterholz 7, 32479 Hille1 Darstellung des Geschäftsverlaufs1.1 Wirtschaftliches Umfeld und UmsatzentwicklungDie Hauptaktivität der ESKATE Rohrverbindungstechnik GmbH (im Folgenden ESKATE) ist die Herstellung von Spannringen, Flanschen und Biegeteilen. Die Herstellung der Waren erfolgt am Hauptstandort in Hille. Darüber hinaus erfolgt eine Zulieferung von Standard-Produkten durch die Schwester-Firmen Eskate Polska Sp. z o.o. in Polen sowie ESKATE MIDDLE EAST FZ LLC in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Im Verlauf des Geschäftsjahres sank der Umsatz um 8,90 %, wobei diese Entwicklung im Wesentlichen auf einen geringeren Materialpreis zurückzuführen war. Der Absatz bliebt weitestgehend konstant. 1.2 BeschaffungsmarktDie Preissituation auf dem Beschaffungsmarkt im Bereich von Normalstahl und Edelstahl war von Kostensenkungen gekennzeichnet. Insbesondere der Ukraine-Russland Konflikt hat die Preissteigerungen im Vorjahr verstärkt. Durch Stabilisierung der verfügbaren Handelsmengen normalisierte sich der Preis weitgehend. ESKATE vereinbart neben kommissionsbezogenen Aufträgen für viele Kunden auch Rahmenverträge, wobei die Verkaufspreise über eine bestimmte Laufzeit fixiert werden. Die dafür benötigten Mengen an Vormaterial werden zum gleichen Zeitpunkt beschafft oder, sodass hierdurch keine Unsicherheiten entstehen. Somit ist ein überwiegender Teil aller Lagermengen an Rohmaterial an fixierten Aufträgen gebunden. Die Gesellschaft ist damit gegen Preisschwankungen oder Lieferverzögerungen der Lieferanten weitreichend abgesichert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab es keine nennenswerten Lieferengpässe. Der Beschaffungsprozess hat aufgrund der hohen Materialaufwandsquoten eine übergeordnete Rolle im Unternehmen. Im Fokus für die Beurteilung der Lieferanten liegt die Zuverlässigkeit und Schnelligkeit als auch die preisliche Wettbewerbsfähigkeit um selbst marktgerecht anbieten zu können. Häufig entscheidet der Materialeinstand über den Erfolg von Angeboten und Aufträgen. 1.3 Personal- und SozialbereichDie Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich von 70 auf 72. Die Mitarbeiter wurden vorwiegend im produzierenden Bereich eingestellt um dem gestiegenen Arbeitsaufkommen Rechnung zu tragen. Nach wie vor ist einer der größten Herausforderungen geeignetes Personal für vakante Stellen zu finden um diese besetzen zu können. Zuletzt wurde vermehrt auf Quereinsteiger gesetzt, was intern mit größerem Schulungsbedarf verbunden ist. Die Mitarbeiter von ESKATE zeichnen sich durch eine hohe fachliche Kompetenz und Leistungsbereitschaft aus und sichern die technologische Positionierung am Markt. Aufgrund der geforderten Flexibilität und Geschwindigkeit in der Abwicklung stellt das Unternehmen hohe Ansprüche an die persönliche Loyalität, Motivation und Leistungsbereitschaft seiner Mitarbeiter Die unternehmensinterne Fortbildung und Weiterentwicklung beinhaltet die Stärkung der fachlichen Fertigkeiten aller Angestellten sowie die Einbindung und Förderung von Nachwuchstalenten durch duale Ausbildungsprogramme. Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Teamarbeit, Verbesserung der Kommunikationsfähigkeiten und der Förderung eines partnerschaftlichen Umgangs untereinander. Dabei werden die Lerninhalte an den hohen Qualitätsstandards des Unternehmens ausgerichtet. Der Schwerpunkt der Bildungsmaßnahmen liegt und lag weiterhin im Bereich des Qualitätsmanagements. Andere Schulungen umfassten Themen wie Wirtschaft, Recht und Soziales, Controlling und Vertrieb. Technische Schulungen waren ebenso unverzichtbar und bildeten einen integralen Bestandteil der Schulungsprogramme. Die Themenfelder Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz behielten auch in diesem Jahr wie zuvor ihre herausragende Bedeutung als Bildungs- und Organisationsprioritäten bei. 1.4 Produktionsbereich und TechnikDie Produktionsanlagen wurden im üblichen Umfang in regelmäßigen Intervallen gewartet und befinden sich in einem adäquaten Zustand. Neuanschaffungen ersetzen dabei ältere Maschinen und Anlagen. Großes Augenmerk wird bei jeder Investition auf den Einsatzzweck und die Wirtschaftlichkeit gelegt. Die Erweiterungen ermöglichen der Gesellschaft zum einem, eine immer breitere Produktpalette anbieten zu können und zum anderen, den immer weiter steigenden Produktanforderungen in Hinsicht auf Qualität und Geschwindigkeit gerecht werden zu können. Neben technischen Anlagen und Maschinen wurde im Oktober 2023 mit dem Bau eines Stabstahl-Lagersystems begonnen um die Organisation der Stabstahllagerung zu verbessern. 1.5 Sonstige Darstellungen1.5.1 Interne Organisation Charakteristisch für die interne Struktur von ESKATE sind flache Hierarchien und eine partnerschaftliche Arbeitsweise. Diese beiden Aspekte unterstützen eine Kultur, in der Entscheidungsprozesse kurzgehalten werden, was für eine effiziente Zusammenarbeit entscheidend ist. Dies bietet dem Unternehmen einen erheblichen Vorteil, da es dadurch schnell und flexibel auf erforderliche Veränderungen reagieren kann. 2 Darstellung der Lage2.1 Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich trotz rückläufiger Umsatzerlöse erhöht. Das Wachstum ist hauptsächlich auf die im Bau befindliche Regalanlage zurückzuführen, sowohl auf der Aktiv- als auch auf der Passivseite durch eine Fremdfinanzierung. 2.2 FinanzlageDie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen unter Inanspruchnahme von Skonto beglichen. Im vergangenen Geschäftsjahr war das Unternehmen stets in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. ESKATE behält erwirtschaftete Jahresgewinne in der Regel im Unternehmen, was zu einer regelmäßigen Zunahme der Liquidität führt, die für betriebliche Zwecke zur Verfügung steht. Auch im letzten Geschäftsjahr verfügte das Unternehmen das ganze Jahr über einen ausreichenden Bestand an liquiden Mitteln. 2.2.1 Investitionen Die in 2023 getätigten Investitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen wurden teilweise aus dem Cashflow getätigt. Langfristige Investitionen wurden fristenkongruent finanziert. 2.2.2 Kapitalflussrechnung
2.3 Ertragslage
Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 um 8,9 % gefallen, wobei in gleichem Maße auch der Materialaufwand zurückgegangen ist. Rentabilitätseinbußen waren hierdurch daher nicht zu verzeichnen. Dem entgegen stehen jedoch die Personalkosten, welche im Jahresvergleich um 5,2 % gestiegen sind und die Umsatzrendite negativ beeinflusst haben. 2.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen EntwicklungDas Unternehmen befindet sich in einer robusten gesamtwirtschaftlichen Lage, die von einer stabilen Finanz- und Ertragslage gekennzeichnet ist. Die finanzielle Gesundheit des Unternehmens spiegelt sich in einer soliden Kapitalausstattung und einer geringen Verschuldung wider. Diese Faktoren bieten eine solide Grundlage für zukünftige Investitionen und Wachstumsinitiativen. Die Ertragslage des Unternehmens ist positiv, wobei eine kontinuierliche Steigerung der Gewinne zu verzeichnen ist, insofern das Ausnahmejahr 2022 herausgenommen wird. Dies resultiert aus effizienten betrieblichen Prozessen, einer starken Marktposition und einem rentabilitätsorientierten Management. Die bestehenden Risiken sind begrenzt, aber bekannt. Das Unternehmen hat Maßnahmen ergriffen, um potenzielle Risiken zu identifizieren, zu bewerten und zu minimieren, was zu einer soliden Risikosteuerung und -minderung beiträgt. Diese Strategien ermöglichen es dem Unternehmen, Herausforderungen proaktiv anzugehen und potenzielle Auswirkungen auf das Geschäft zu begrenzen. Die Prognose für die kommenden Jahre deutet auf eine stagnierende oder rückläufige bis Entwicklung hin. Das makroökonomische Umfeld belastet das Anlagen- und Projektgeschäft weiterhin. Aufgrund einer breiten Kundenvielfalt und einer guten Marktposition erwartet die Unternehmensführung auf lange Sicht eine Fortführung des Wachstums, mittelfristig jedoch eine schwächere Entwicklung. 3 Risikobericht3.1 Grundlegende RisikenESKATE ist als mittelständisches Unternehmen stets den Risiken des Geschäftsumfelds ausgesetzt. Kurz- und mittelfristig werden übergeordnete Risiken im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine gesehen sowie bei der gesamtwirtschaftlichen Abkühlung. Schwankungen im Umsatz und im Ergebnis sind aufgrund äußerer negativer Einflüsse nicht zu vermeiden, jedoch bleibt die Grundausrichtung des Unternehmens stabil. Eine besonders präsente Unsicherheit stellt rückläufiger Umsatz im Verhältnis zu steigenden Personalkosten dar. Die Herausforderung der kommenden Jahre wird es sein, diese Entwicklung herbeizuführen, bei der beide Messgrößen im gleichen Maße skalieren. 3.2 WährungsrisikoDas Unternehmen verzeichnet kein direktes Währungsrisiko, da sämtliche Aufträge in Euro abgewickelt werden. Jedoch besteht ein indirektes Währungsrisiko aufgrund der Abhängigkeit von Lieferanten, die in US-Dollar Ware beziehen. Da diese Lieferanten den US-Dollar als ihre Hauptwährung verwenden, unterliegen ihre Preise und Rechnungen den Wechselkursschwankungen zwischen dem Dollar und dem Euro. Schwankungen im Wechselkurs können somit Auswirkungen auf die Beschaffungskosten und die Gesamtkostenstruktur des Unternehmens haben. Aufgrund des geringen Anteils am allgemeinen Materialaufwand sind jedoch keine Sicherungsgeschäfte notwendig. 3.3 ZinsrisikoDie zur Finanzierung der Zugänge des Berichtsjahres und der Vorjahre im Bereich des Anlagevermögens aufgenommenen Kredite haben einen langfristig festgeschriebenen Zins. Derzeit ist keine negative Auswirkung aus der bisher eingetretenen Veränderung der Marktzinssätze erkennbar. Aufgrund der gestiegenen Zinsen müssen künftige Investitionen aus Sicht der Rentabilität lohnender sein um auch der Mehrbelastung der höheren Zinskosten Rechnung zu tragen. 3.4 LiquiditätsrisikoDie Sicherstellung der Liquiditätsversorgung erfolgt durch eine Planung auf den finanziellen Zeitrahmen sowie durch die bereits vorhandene Liquidität und ungenutzte Kreditmöglichkeiten in der Gesellschaft. Aufgrund einer guten Kapitalstruktur und eines entsprechenden Bankenratings besteht kein Liquiditätsrisiko. 3.5 ForderungsausfallrisikoDas Forderungsausfallrisiko wird als gering eingestuft, da auch in diesem Jahr nur ein sehr geringer Anteil unserer Forderungen abgeschrieben werden musste. Die Bedienung von Neukunden erfolgt ausschließlich über Vorkasse. Dieser Ansatz minimiert das Risiko von Zahlungsausfällen erheblich, da Produkte oder Dienstleistungen erst nach Erhalt der Zahlung bereitgestellt werden. Die Bonität potenzieller Kunden werden regelmäßig durch die Wirtschaftsauskunftei creditreform bewertet. Diese externe Einschätzung ermöglicht eine fundierte Beurteilung der Zahlungsfähigkeit und -willigkeit unserer Geschäftspartner. Die Kombination dieser Maßnahmen trägt dazu bei, das Forderungsausfallrisiko auf ein Minimum zu reduzieren und sichert somit die Stabilität unserer finanziellen Position. ESKATE pflegt enge Kundenbeziehungen und gewährleistet durch ein konsequentes Mahnwesen eine schnelle Reaktionsfähigkeit, falls Unregelmäßigkeiten im Zahlungsverkehr auftreten. 3.6 AbsatzrisikoESKATE unterliegt im Wesentlichen allen gesamtwirtschaftlichen Risiken, die nicht beeinflussbar sind und für alle Unternehmen am Standort Deutschland gelten. Vor allem externe Schocks, wie Weltwirtschaftskrisen, Kriege oder andere Krisen werden zu Anpassungsmaßnahmen führen, wie sie bereits in den Pandemiejahren 2020 und 2021 erfolgreich umgesetzt wurden. Durch die vorhandenen Liquiditätsreserven und gute Finanzierungsstruktur wird ESKATE auch einige wirtschaftlich schlechte Monate ohne Probleme überstehen. Die Gesellschaft ist durch die diversifizierte Kundenbasis in zahlreichen Branchen präsent, wodurch die Auswirkung eines Abschwungs in einem einzelnen Sektor geringgehalten wird. Wirtschaftlich rückläufige Branchen wie der Bausektor oder schwache Regionen wie Osteuropa reduzieren den Auftragsbestand messbar, aber nicht überdurchschnittlich. Aufgrund der guten Positionierung in Branchen mit Megatrends wie Klima, Abluft und Wasserstoff ist davon auszugehen, dass auch ESKATE an der Entwicklung dieser Branchen partizipiert. Die sich eintrübende gesamtkonjunkturelle Entwicklung wird jedoch zu einem geringeren Wachstum oder teils rückläufigen Absatzzahlen in 2024 und 2025 führen, auch getrieben durch gesunkene Preise für das Vormaterial. Das Zinsniveau wird weiterhin dazu führen, dass Investitionen verschoben oder nicht getätigt werden. 3.7 RisikomanagementDas Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil unserer Bemühungen, eine nachhaltige Firmenentwicklung zu gewährleisten. In Großprojekten des Anlagenbaus können Risiken nie gänzlich ausgeschlossen werden. Daher legen wir besonderen Wert auf einen bewussten, aktiv gestalteten und kontrollierten Umgang mit diesen Risiken. Besondere Herausforderungen ergeben sich bei der Projektierung neuer Produkte in innovativen Produktbereichen. Diese Risiken bergen jedoch auch Chancen für die Zukunft unseres Unternehmens und gewährleisten eine größere Unabhängigkeit von konjunkturellen Marktschwankungen in Industriebereichen. Um markt- und sachgerechte Preise sicherzustellen, implementieren wir Unternehmensrichtlinien zur Kalkulation und führen kontinuierliche Soll-Ist-Vergleiche durch. Unsere technischen und kaufmännischen Abteilungen mit prüfen Abweichungen und optimieren Arbeits- und Fertigungsabläufe. Bei größeren Abweichungen wird systematisch nach ihrer Ursache gesucht und entsprechende Anpassungen vorgenommen. Des Weiteren liegt ein Hauptaugenmerk auf der Datensicherheit, Systemkompatibilität, Zugriffs- und Betriebssicherheit sowie der Effizienz unserer IT-Prozesse. Die IT-Abteilung, die direkt an die Geschäftsleitung berichtet, steuert und kontrolliert diese Prozesse. Diese Maßnahmen bilden das Fundament unserer Strategie zur Risikominimierung und zur Stärkung unserer operativen Abläufe, um langfristig stabile und wettbewerbsfähige Ergebnisse zu erzielen. 4 Chancen- und PrognoseberichtFür 2024 und erwarten wir einen Umsatzrückgang im einstelligen Prozentbereich, da sich die fallenden Materialpreise aufgrund der hohen Materialeinsatzquote deutlich bemerkbar machen. Vom Absatz erwarten wir eine stabile Entwicklung, jedoch ohne Wachstum. Die Geschäftsentwicklung kann aufgrund verschiedener Faktoren zusätzlich verlangsamt werden. Zu nennen ist die Unsicherheit aufgrund des Russland-Ukraine-Konflikts, welcher auch weiterhin Auswirkung auf die Materialversorgung hat. Des Weiteren hemmt die Zinsentwicklung bei der Umsetzung von Investitionen in allen Marktbereichen. Eine weitere Herausforderung wird sein, die verschiedenen Kosten abseits des Materialaufwands in den Verkaufspreisen abbilden zu können. Das Unternehmen wird von verschiedenen Seiten gefordert sein, die Kostenstruktur angemessen zu halten, wird auf der Verkaufsseite aber Probleme sehen die gestiegenen Kosten bei den Kunden durchgesetzt zu bekommen. Zu nennen sind hier vor allem gestiegene Personalkosten sowie Nebenkosten für die Materialbeschaffung. Getrieben durch die hohe Inflation der vergangenen Monate kam es zu Forderungen nach hohen Lohn- und Gehaltsanpassungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in dem anhaltenden Arbeitnehmermarkt eine gute Verhandlungsposition, was die Möglichkeiten zur Gegensteuerung von ESKATE beschränkt. Ferner führt die Mehrbelastung auch bei Lieferanten zu Preisanpassungen, die nicht vermeidbar sind. Gesondert zu nennen ist die Situation auf dem Frachtmarkt, wobei eine Vielzahl der Spediteure und Dienstleister Kostensteigerungen angekündigt haben. Das Unternehmen hat eine stabile Marktposition, die es ihm ermöglicht, selbst in einem sich verlangsamenden Wachstumsumfeld wirtschaftlich nachhaltig zu agieren. Die rückläufige Wachstumsrate ist größtenteils auf externe Faktoren wie wirtschaftliche Unwägbarkeiten zurückzuführen. Sie erlaubt es dem Unternehmen, sich auf die Optimierung seiner internen Prozesse und die Erweiterung seines Produktportfolios zu konzentrieren. Der Fokus auf Qualität, Kundenservice und Innovation wird es dem Unternehmen ermöglichen, sich an veränderte Marktbedingungen anzupassen und die Marktführerschaft zu festigen. ESKATE begegnet den Anforderungen am Markt mit bestmöglicher Flexibilität, gutem Service, langjähriger Erfahrung, technischen Innovationen in Anpassung an die individuellen Kundenbedürfnisse sowie einem hohen Maß an Qualität. Die abgeschlossene COVID-19 Pandemie sowie vergleichsweise milden Auswirkungen des Ukraine-Kriegs zeigt, dass die Gesellschaft wirtschaftlich, aufgrund der breiten und tiefen Produktpalette in den verschiedenen Märkten, weitestgehend resistent gegen Krisen aufgestellt ist. Wir sehen trotz aller globalen Risiken, eine langfristig positive Entwicklung für unsere Produkte und dessen Absatzmöglichkeiten.
Hille, den 06.12.2024 gez. Daniel Hundertmark, Geschäftsführer gez. Kai Breitenkamp, Geschäftsführender Gesellschafter BilanzAktiva
Angaben unter der Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31.12.2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 533.940,14 EUR. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 2.512,60 EUR (Vorjahr: 1.558,19 EUR). Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 4.573,00 EUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist ausschüttungsgesperrt. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt: Der Rückdeckungsanspruch aus der Lebensversicherung in Höhe von 376.254,86 EUR ist dem Pensionsberechtigten zur Sicherung seiner Ansprüche verpfändet. Durch die Verrechnung des Deckungsanspruchs mit der Altersversorgungsverpflichtung erfolgt ein passiver Ausweis unter der Position "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Verrechnung des Deckungsvermögens". Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.081.956,33 EUR (Vorjahr: 1.466.846,18 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 435.494,78 EUR (Vorjahr: 292.930,00 EUR). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 60.122,64 EUR (Vorjahr: 58.943,77 EUR). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen keine sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 72 Arbeitnehmer, 2 Geschäftsführer und 3 Auszubildende beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Werner Breitenkamp, Kai Breitenkamp, Oliver Breitenkamp Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB, die nach Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn - und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen - mit Ausnahme der durch die fortwährende Corona-Pandemie sowie durch den Krieg in der Ukraine geprägten allgemeinen Entwicklung am Rohstoffmarkt - nicht vor. Die Corona-Pandemie hat massive Auswirkungen auf das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland und weltweit. Ob und in welchem Ausmaß diese Krise langfristig Auswirkungen auf die metallverarbeitende Branche hat, bleibt auf Grund der dynamischen Lage abzuwarten. Die zukünftigen wirtschaftlichen Auswirkung der Kriegshandlungen in der Ukraine insbesondere auf den Rohstoffmarkt lassen sich angesichts des nicht kalkulierbaren weiteren Verlaufs der Konflikte ebenfalls nicht genauer abschätzen. Eine maßgebliche Auswirkung auf den Beschaffungsmarkt in der metallverarbeitende Branche ist jedoch bereits zum aktuellen Zeitpunkt festzustellen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 509.773,30 EUR. Auf neue Rechnung werden 509.773,30 EUR vorgetragen. sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ESKATE-Rohrverbindungstechnik GmbH, Hille Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ESKATE-Rohrverbindungstechnik GmbH, Hille, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ESKATE-Rohrverbindungstechnik GmbH, Hille, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultiert wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 19. Dezember 2024 INTECON
GmbH
Spreckelmeier, Wirtschaftsprüfer |
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