decor metall GmbHLiquidiert

32108 Bad Salzuflen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Lemgo HRB 7074
Eingetragen
30.11.2009
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von nicht elektrischen Haushaltsartikeln aus Metall
Gegenstand
Herstellung, Vertrieb und Handel von Gegenständen insbesondere aus Metall, Kunststoff und Holz, Kunststoffbeschichtung von Metallgegenständen, Planung und Herstellung, Vertrieb, Handel und Montage von Ladeneinrichtungen nebst Zubehör, Entwicklung von Verkaufshilfen und Industrieservice sowie alle damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcus Wenzel
seit 3.7.2017
Geschäftsführer
Thomas Löhr
seit 20.12.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

dm Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

decor metall GmbH

Bad Salzuflen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Das Kerngeschäft des Unternehmens ist die Entwicklung und Herstellung individueller Präsentationskonzepte, vom Display bis zum Ladenbau:

• Displays, Regalintegrationen und Shop-in-Shop-Systeme, die in der Regel von der Markenartikelindustrie für den Auftritt am Point-of-Sale sowie dem Point-of-Presentation eingesetzt werden

• Ladenbausysteme und komplette Shopeinrichtungen für den filialisierten Einzelhandel

Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem die folgenden Tätigkeitsschwerpunkte:

• Beratungsleistungen

• Design, Entwicklung, Konstruktion

• Planung von Verkaufsräumen (bei Bedarf inkl. Licht, Decke, Boden, etc.)

• Musterbau, Kleinserienfertigung

• Produktion, Logistik (Einlagerung, Konfektionierung, Versand)

• Montage, Nachrüstung

• After-Sales Service

• Marketingunterstützung (Gestaltungskonzept, Werbematerial)

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war weiterhin geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine, aber auch insgesamt von den geopolitischen Unsicherheiten. Im Vergleich zu den großen europäischen Ländern stagnierte in Deutschland die Wirtschaftsleistung. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung unter anderem in der Industrie aufgrund zurückgehender Nachfrage und einen außergewöhnlich hohen Krankenstand. Die hohen Zinsen und Preissteigerungen, die Sparbeschlüsse der Regierung sowie die schwache Weltkonjunktur dämpften derzeit die Konjunktur in Deutschland massiv.

Die Unsicherheit bei den Handelskunden war sehr groß. Von der Aufbruchstimmung im Jahr 2022 war 2023 nicht viel übriggeblieben. Es wurde eher in Um- und Ausbauten als in neue Konzepte oder POS-Lösungen investiert. Am investitionsfreudigsten waren noch der Lebensmitteleinzelhandel und die Freizeitbranche mit Fahrrad, Fitness und Sport. Auch der Fachkräftemangel spielte hier eine Rolle, denn ohne Fachkräfte wurden auch keine neuen Filialen eröffnet. Zu der Krisenlage im stationären Handel passte, dass auch der E-Commerce erstmals seit langem rückläufige Zahlen gemeldet hatte. Die Investitionsbereitschaft hängt aber auch stark vom Markenartikler und dessen Marktpräsenz ab. Starke Markenartikler investieren weiter, egal, welcher Branche sie angehören.

Die Marktsituation ist weiterhin durch einen intensiven Wettbewerb gezeichnet.

Auf der Beschaffungsseite kam es 2023 zu einer Beruhigung. Die Einkaufspreise für Stahl waren Ende 2022 wieder stark zurückgegangen und hatten sich 2023 auf einem gleichbleibenden Niveau eingependelt, wobei die vor-Corona Preise noch nicht erreicht wurden.

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr ist der Umsatz nach zwei Jahren mit sehr hohem Wachstum zurückgegangen. Die gesunkenen Materialpreise haben für eine weitere Entlastung beigetragen. Zusammenfassend ist ein positives Ergebnis von TEuro 216 erzielt worden.

3. Lage des Unternehmens

Die Lage des Unternehmens ist positiv.

Umsatz und Ergebnis

Für das Jahr 2023 weist das Unternehmen gegenüber dem Vorjahr im Umsatz einen Rückgang um 11 % auf TEuro 26.074 aus. Dieser wurde auch in diesem Jahr überwiegend im Inland erzielt, wobei der Auslandsanteil mit ca. 18 % gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen ist.

Die Gesamtleistung nahm im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um ca. 12 % ab.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betragen TEuro 8.790. Die Aufwandsquote verringert sich gegenüber 2022 von 41,5 % auf 33,4 %. Ursache hierfür ist vor allem die im Laufe des Jahres gefallenen Materialpreise.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen belaufen sich auf TEuro 2.126 und stehen insbesondere im Zusammenhang mit extern vergebenen Montagearbeiten und Dienstleistungen.

Die Personalkosten steigen auf TEuro 10.384. Die Personalquote steigt um 8,1 %-Punkte und entspricht 40,2 % der Gesamtleistung.

Die Abschreibungen in Höhe von TEuro 230 resultieren aus den Normalabschreibungen.

Der EBITDA liegt bei TEuro 1.687 (unbereinigt TEuro 806). Das Betriebsergebnis (EBIT) beläuft sich auf TEuro 1.458 (unbereinigt TEuro 577), das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) beträgt TEuro 1.197 (unbereinigt TEuro 316). Die detaillierte Überleitung zu den bereinigten Zahlen nach Definition der Geschäftsleitung befindet sich in Anlage 7/3.

Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens ist stabil. Forderungen werden innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt und Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist beglichen.

Die Kapitalstruktur ist weiterhin gut; die Eigenkapitalquote beträgt 39,9 %. Bei einer saldierten Betrachtung der laufzeitbedingten Inkongruenz betragen die saldierten Bankverbindlichkeiten (net debt) TEuro 2.790 und die Eigenkapitalquote 41,1 %.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf 32,8 % der Bilanzsumme. Die Darlehensverbindlichkeiten wurden planmäßig zurückgeführt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 6,7 % der Bilanzsumme. Sie werden innerhalb der Zahlungsziele unter Ausnutzung der Skontofrist beglichen.

Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen für Software, Gebäude, Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEuro 158 getätigt. Die Digitalisierung wurde dabei weiter vorangetrieben. Nachdem das Dokumentenmanagementsystem zum 01.01.2022 GoLive gegangen ist, wurde im Sommer 2022 mit der Einführung eines neuen ERP-Systems begonnen, welches am 01.01.2025 in den Echtbetrieb gehen wird. Der weitere Ausbau der IT-Infrastruktur sowie Investitionen in die Betriebsausstattung (TEuro 467) wurde über Leasing finanziert.

Das Unternehmen ist mit Eigenkapital und Kapitalrücklagen in Höhe von TEuro 3.735 sowie Bankdarlehen in Höhe von TEuro 3.072 (saldiert mit den liquiden Mitteln TEuro 2.790) und weiteren Verbindlichkeiten in Höhe von TEuro 1.938 finanziert.

decor metall verfügt zum Stichtag über liquide Mittel in Höhe von TEuro 282.

III. Prognosebericht

Durch den immer noch anhaltenden Krieg in der Ukraine und dem Konflikt im Nahen Osten haben sich die geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht verbessert. Die Inflation ist im Laufe des Jahres zurückgegangen, aber die hohen Zinsen, die Konsum-Zurückhaltung, die weiterhin hohen Energiepreise in Deutschland und die Beschlüsse der Regierung belasten immer noch die Investitionsfreudigkeit und dämpfen weiterhin die Konjunktur in Deutschland. Das ifo-Institut rechnet für 2024 damit, dass die deutsche Wirtschaft nur noch um 0,2 Prozent wachsen wird und erst wieder 2025 stärker um 1,5 Prozent wächst.

Diese Zurückhaltung war auch bei den Markenartiklern zu spüren, jedoch lassen die ersten positiven Signale unserer Kunden auf eine wieder zunehmende Investitionsbereitschaft schließen. Man erkennt dies auch daran, dass 2024 die ersten Neukunden dazugewonnen wurden.

Für eine nachhaltig positive Entwicklung des Unternehmens wird weiterhin die Kundenakquise mit Fokus auf die Markenartikler forciert. Hierzu wurde im Laufe der Zeit das Vertriebsteam ausgebaut. Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

Für 2024 wird mit einem höheren Umsatz gerechnet. Hinzu kommen die hohen Tarifabschlüsse, die die Personalkosten belasten. Dieser Entwicklung wirken wir durch die Optimierung unserer Prozesse entgegen, um somit die Stellen der ausscheidenden Mitarbeiter nicht nachzubesetzen. Wir mussten dadurch die Stellen von 14 ausscheidenden Mitarbeiter nicht nachbesetzen, was zu einer erheblichen Einsparung von Personalkosten geführt hat. Weiterhin kommt es auf der Beschaffungsseite zu einer Entlastung. Die Lieferketten funktionieren wieder gut. Die Kosten für die Rohstoffe und der Logistik bewegen sich wieder nach unten, so dass dies einen positiven Einfluss auf den Rohertrag und somit auf das Ergebnis 2024 haben wird.

Für das Jahr 2024 plant das Unternehmen weitere Investitionen in Maschinen und wird die Digitalisierung weiter vorantreiben. Dabei wird der Fokus auf der Einführung des neuen ERP-Systems liegen. Durch dieses Projekt verspricht sich das Unternehmen die internen Prozesse zu verschlanken und insgesamt transparenter zu werden, um zukünftig schnellere Entscheidungen treffen zu können. Das Investitionsvolumen für 2024 wird ähnlich hoch ausfallen wie 2023. Weiterhin werden Maßnahmen zur Automatisierung der Produktion vorangetrieben.

Insgesamt geht das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr 2024 trotz der schwierigen Rahmenbedingungen von einer positiven Jahresprognose aus.

IV. Chancen- und Risikobericht

Chancen

Im Hinblick auf den Markt ist der Trend zu einem immer stärkeren Markenbewusstsein der Endverbraucher und daraus resultierendem entsprechenden Bedarf nach markengerechter Warenpräsentation am Point-of-Sale zu verzeichnen. Darüber hinaus werden gerade die Möglichkeiten der Kundenansprache am Point-of-Sale immer vielfältiger. Die Kunden erwarten eine angenehme Atmosphäre mit guter Beleuchtung, Musik und Dingen zum Anfassen und Anschauen. Die Konzentration liegt daher auf digitalen und atmosphärischen Erlebnissen im Geschäft. Vor diesem Hintergrund ist decor metall mit seinen Stärken in der Entwicklung individueller Lösungen zur Warenpräsentation strategisch für ein nachhaltiges Wachstum ausgerichtet. Darüber hinaus schauen viele Kunden und damit auch die Markenartikler auf Nachhaltigkeit. Hier sind wir mit unserer validierten EMAS-System gut aufgestellt. Auch werden die Marketing-Aktivitäten verstärkt, um durch neue Kanäle die Vertriebsaktivitäten zu unterstützen. So setzen wir hier verstärkt auf Social Media.

Die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter nimmt im Unternehmen weiterhin einen hohen Stellenwert ein. Durch die Erweiterung im Personalbereich und die Einführung einer Online-Weiterbildungsplattform hat sich das Unternehmen hier noch besser aufgestellt. Damit verfolgt das Unternehmen gezielt die Strategie der internen Besetzung offener Positionen. Somit können die Mitarbeiter schon während der Ausbildung an die Beherrschung der vorhandenen Technologien herangeführt und das im Hause vorhandene Wissen transferiert werden. Im Hause vorhandenes Wissen ist ein wesentlicher Bestandteil für eine erfolgreiche Zukunft. Darüber hinaus begegnet das Unternehmen mit dieser Strategie auch auf den zurzeit herrschenden Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt. Für die Gewinnung von Auszubildenden wird nach der Corona-Pandemie wieder verstärkt an Ausbildungsmessen teilgenommen.

Eine in 2021 gestartete Digitalisierungsoffensive wird auch in 2024 fortgesetzt. Dabei werden durch die Einführung einer neuen ERP-Software auch die internen Prozesse und Abläufe hinterfragt und optimiert bzw. angepasst. Weiterhin werden auch die Kommunikationswege und die Organisation von Homeoffice effizienter und die Datensicherheit erhöht.

Risiken

Preisschwankungen bei Rohstoffen - insbesondere für Stahlpreise - sind ein nicht unerhebliches Risiko, das sich negativ auf die Ergebnisentwicklung auswirken kann. decor metall begegnet diesem Risiko durch Beobachtung des Stahlmarktes, Abschluss von festen Einkaufspreisvereinbarungen und frühzeitige Einbeziehung von Preistendenzen in die Angebotserstellung. Die Möglichkeiten, die höheren Einkaufspreise an den Kunden weiter zu geben, sind nur begrenzt, insbesondere bei langlaufenden Verträgen.

Das Risko der gestiegenen Energiekosten ist durch langfristige Verträge minimiert, wobei bei Beendigung der Konflikte decor metall auch von dann zu erwartenden fallenden Energiepreisen partizipieren wird.

Es kann weiterhin zu Problemen in den Lieferketten kommen. Hierbei spielt besonders auch das Speditionswesen eine große Rolle, da viele Fahrer und damit auch Transportkapazitäten fehlen. Dem Risiko von Unterbrechungen beugt das Unternehmen vor, indem die Lieferanten überwiegend aus der näheren Umgebung kommen. Durch eine temporär höhere Bevorratung von Rohstoffen und Handelswaren minimiert das Unternehmen das Risiko von Lieferengpässen. Dabei wird dort, wo es möglich ist, eine Mehrlieferantenstrategie verfolgt.

Der in Deutschland herrschende Fachkräftemangel bekommt auch decor metall zu spüren. Facharbeiter sind ebenso schwer zu bekommen wie auch Auszubildende in den technischen und kaufmännischen Berufen. decor metall begegnet dies zum einen mit Investitionen in automatisierte Abläufe in der Produktion sowie der Verwaltung. Zum anderen wurde die neue Stelle eines Personalreferenten geschaffen sowie eine Online-Weiterbildungsplattform installiert, um die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter in die digitale Arbeitswelt zu intensivieren.

Um die Risiken eines Schadens und somit die finanziellen Auswirkungen so gering wie möglich zu halten, werden die Versicherungen in Umfang und Höhe in kurzen Intervallen überprüft und gegebenenfalls angepasst. Dabei werden auch für neue Bereiche Versicherungen abgeschlossen, soweit dies erforderlich und wirtschaftlich vertretbar erscheint. Um hier auch Risiken zu minimieren, wird verstärkt in die Datensicherheit und deren ständigen Überprüfung investiert.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie das Factoring.

Das Unternehmen verfügt über einen i.d.R. langjährigen Kundenstamm und ein straffes Forderungsmanagement, bestehend aus einer regelmäßigen Bonitätsprüfung, einem konsequenten Mahnwesen sowie einer Warenkreditversicherung. Forderungsausfälle sind daher die Ausnahme. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Nennenswerte Wechselkursrisiken aus dem Beschaffungs- und Absatzbereich bestehen nicht, da sich das Unternehmen i.d.R. im Bereich der Euro-Zone bewegt.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

 

Bad Salzuflen, 12. Juli 2024

gez. Thomas Löhr, Geschäftsführer

gez. Marcus Wenzel, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.426.346,17 2.314.888,31
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 743.500,67 545.810,04
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 743.500,17 545.809,54
II. Sachanlagen 1.682.845,50 1.769.078,27
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.212.393,50 1.242.861,50
2. technische Anlagen und Maschinen 239.557,00 268.059,67
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 230.895,00 227.248,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 30.909,10
B. Umlaufvermögen 6.900.382,08 7.124.180,01
I. Vorräte 4.625.967,00 5.401.487,52
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.992.309,63 1.457.398,76
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.992.309,63 1.457.398,76
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 247.441,99 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 282.105,45 265.293,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.768,69 78.634,05
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.363.496,94 9.517.702,37

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.735.209,45 4.379.544,76
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 900.000,00 900.000,00
III. Gewinnvortrag 2.119.544,76 2.261.117,56
IV. Jahresüberschuss 215.664,69 718.427,20
B. Rückstellungen 618.397,22 919.175,21
C. Verbindlichkeiten 5.009.890,27 4.218.982,40
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.072.146,98 2.481.810,94
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.496.784,92 1.879.438,68
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.937.743,29 1.737.171,46
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.974.259,36 1.737.171,46
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.363.496,94 9.517.702,37

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.101.081,51 14.894.238,66
2. Personalaufwand 10.384.236,42 9.417.420,70
a) Löhne und Gehälter 8.625.036,98 7.807.900,11
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.759.199,44 1.609.520,59
davon für Altersversorgung 11.863,28 12.586,45
3. Abschreibungen 229.513,88 192.129,09
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 229.513,88 192.129,09
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.910.624,38 4.135.094,46
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 1.290.876,84 1.612.046,26
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.134,00 972,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 264.047,88 110.201,69
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 99.635,26 321.275,52
8. Ergebnis nach Steuern 216.157,69 719.089,20
9. sonstige Steuern 493,00 662,00
Jahresüberschuss 215.664,69 718.427,20

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§ 265 Abs. 1 Satz 2, § 266 ff. HGB).

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: decor metall GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bad Salzuflen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Lemgo
Register-Nr.: HRB 7074

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Der Jahresabschluss der decor metall GmbH entspricht in Ausweis und Bewertung der Vermögensgegenstände und der Schuldposten den gesetzlichen Vorschriften und wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für Werkzeuge wurde gemäß § 240 Abs. 3 HGB das Festwertverfahren angewandt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen 250,01 Euro und 1.000,00 Euro werden als Sammelposten über fünf Jahre abgeschrieben (§ 6 Abs. 2a EStG).

Die Bestände des Vorratsvermögens wurden zum Bilanzstichtag aufgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Anschaffungs-/ Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt (§ 253 Abs. 3 HGB). Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben den direkten Fertigungs- und Materialkosten anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten angesetzt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht berücksichtigt. Für Stahlpaletten wurde ein Festwert gebildet.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt worden. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den Nettoforderungsbetrag berücksichtigt

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend des Zeitablaufes.

Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem nachstehenden Anlagenspiegel.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 496.413,30 16.249,80 0,00 7.194,75 519.857,85
2. Geschäfts- oder Firmenwert 178.098,50 0,00 0,00 0,00 178.098,50
3. geleistete Anzahlungen 416.596,04 214.339,13 0,00 0,00 630.935,17
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.091.107,84 230.588,93 0,00 7.194,75 1.328.891,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.902.095,55 5.341,75 0,00 35.401,19 1.942.838,49
2. technische Anlagen und Maschinen 747.983,85 14.311,08 0,00 762.294,93
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 947.404,10 76.302,60 0,00 2.740,54 1.026.447,24
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 30.909,10 18.677,38 4.250,00 -45.336,48 0,00
Summe Sachanlagen 3.628.392,60 114.632,81 4.250,00 -7.194,75 3.731.580,66
Summe Anlagevermögen 4.719.500,44 345.221,74 4.250,00 0,00 5.060.472,18
Abschreibungen
01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 367.199,80 40.093,05 0,00 0,00 407.292,85
2. Geschäfts- oder Firmenwert 178.098,00 0,00 0,00 0,00 178.098,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 545.297,80 40.093,05 0,00 0,00 585.390,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 659.234,05 71.210,94 0,00 0,00 730.444,99
2. technische Anlagen und Maschinen 479.924,18 42.813,75 0,00 0,00 522.737,93
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 720.156,10 75.396,14 0,00 0,00 795.552,24
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.859.314,33 189.420,83 0,00 0,00 2.048.735,16
Summe Anlagevermögen 2.404.612,13 229.513,88 0,00 0,00 2.634.126,01
Buchwerte
31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 112.565,00 129.213,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
3. geleistete Anzahlungen 630.935,17 416.596,04
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 743.500,67 545.810,04
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.212.393,50 1.242.861,50
2. technische Anlagen und Maschinen 239.557,00 268.059,67
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 230.895,00 227.248,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 30.909,10
Summe Sachanlagen 1.682.845,50 1.769.078,27
Summe Anlagevermögen 2.426.346,17 2.314.888,31

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist das Factoring dargestellt. Es ist eine Umgliederung der an die Deutsche Factoring-Bank verkauften Forderungen von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu sonstige Vermögensgegenstände erfolgt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Personalverpflichtungen 444,7 TEuro (Vorjahr 544,1 TEuro).

Verbindlichkeiten mit ihren Restlaufzeiten und Sicherungsrechten

Laufzeit
Art der Verbindlichkeit bis zu 1 Jahr 2 bis 5 Jahre > als 5 Jahre
31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.187.867,26 397.868,58 1.101.582,81 1.080.581,58 782.696,91 1.003.360,78
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 310.731,33 346.324,96 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 627.745,21 549.095,31 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten * 999.266,75 841.751,19 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 3.125.610,55 2.135.040,04 1.101.582,81 1.080.581,58 782.696,91 1.003.360,78
* davon aus Steuern (Umsatz- und Lohnsteuer) 303.398,51 350.500,75
* davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0,00
Summe
Art der Verbindlichkeit 31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
Sicherung **
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.072.146,98 2.481.810,94 1
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 310.731,33 346.324,96
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 627.745,21 549.095,31 2
Sonstige Verbindlichkeiten * 999.266,75 841.751,19
Summe 5.009.890,27 4.218.982,40
* davon aus Steuern (Umsatz- und Lohnsteuer)
* davon im Rahmen der sozialen Sicherheit

** Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

1 = Sicherung durch Grundpfandrechte, Raumsicherungsübereignung Warenlager/Vorräte, Globalabtretung und Sicherungsübereignung der Maschinen und Anlagen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung

2 = ggfs. branchenübliche Eigentumsvorbehalte

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.749.345,11 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

2023
Euro
2022
Euro
Erbpachtzinsen 1.066.425,36 1.089.608,52
Leasingvertrag Laser Trumatic 6000 220.459,93 530.975,05
Leasingvertrag Laptops und Bildschirme 93.519,00 107.910,00
Leasingvertrag Hochregalstapler 163.103,88 88.815,00
Leasingvertrag Serversysteme 47.636,80 68.508,48
Leasingverträge Kfz 129.415,14 46.860,90
Mietvertrag Drucker 28.785,00 28.490,00
1.749.345,11 1.961.167,95

Darüber hinaus bestehen zum Bilanzstichtag keine weiteren wesentlichen finanziellen Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3 HGB, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufwendungen aus der Verzinsung der Rückstellungen für Jubiläumsleistungsverpflichtungen sind unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen erfasst. Diese betragen im laufenden Geschäftsjahr 2,0 TEuro (Vorjahr 2,0 TEuro).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen 2023
Anzahl
2022
Anzahl
Arbeiter 113 105
Angestellte 61 62
durchschnittlicher Personalbestand 174 167

Name der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Thomas Löhr, Bad Salzuflen, Industriefachwirt

Marcus Wenzel, Paderborn, Diplom Wirtschaftsingenieur

Die Angaben über die Gesamtbezüge gem. § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben zulässigerweise, weil sich anhand dieser Angaben die Bezüge der Geschäftsführer feststellen lassen (§ 286 Abs. 4 HGB).

Befreiungsvorschriften

Zur Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird die Befreiungsvorschrift nach § 288 Abs. 2 S. 1 HGB in Anspruch genommen. Die Angaben werden auf Anforderung der Wirtschaftsprüferkammer gemäß § 288 Abs. 2 S. 2 HGB übermittelt.

Vorschlag bwz. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 215.664,69 Euro (zusammen mit dem Gewinnvortrag) auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bad Salzuflen, 12. Juli 2024

gez. Thomas Löhr

gez. Marcus Wenzel

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die decor metall GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der decor metall GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der decor metall GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Detmold, 12. Juli 2024

HWP Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jochen Mischer, Wirtschaftsprüfer

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