SteinhilberSchwehr GmbHLiquidiert

Willettstraße 11, 40822 Mettmann, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 14229
Vorher
Carl Schasiepen GmbH
Eingetragen
18.11.2003
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
die Erstellung und der Vertrieb von Komplettlösungen im Rahmen von IT-Investitionen, bestehend aus Netzwerken, Hardware, Software, Zubehörartikeln und Dienstleistungen jeder Art, die direkt oder indirekt im Zusammenhang damit stehen.

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen E. Müller
seit 29.8.2012
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Jochen Halbe
seit 15.2.2012
Prokura
Hans Dieter Stuch
seit 5.10.2010
Prokura
Harald Helmut Scheuls
seit 18.11.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
ComputerKomplett SteinhilberSchwehr GmbH
92.54%
7.46%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
ComputerKomplett SteinhilberSchwehr GmbH
Germany
716.900 €
92.54%
ComputerKomplett Holding GmbH
Germany
58.100 €
7.46%

Konzern- und Jahresabschlüsse

SteinhilberSchwehr GmbH

Mettmann

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Lagebericht zum Jahresabschluss 2010

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 2010

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2010 war infolge der zum Ende des Jahres 2008 einsetzenden Finanz- und Konjunkturkrise auch im 1. Halbjahr 2010 noch geprägt von erheblicher Investitionszurückhaltung unserer Kunden. Dies betraf vor allem die Neukundengewinnung, aber auch im Bestandskundenumfeld wurden System-Evaluationen eingefroren und IT-Beschaffungen nicht vorgenommen.

Mit Beginn der zweiten Jahreshälfte kehrte sich dieser Trend jedoch wieder um und es konnte eine deutliche Zunahme der Auftragseingänge verbucht werden. Nachdem im Zeitraum von Januar bis Juni der Auftragseingang leicht unter Vorjahresniveau lag, betrug die Steigerung von Juli bis Dezember 151% gegenüber dem 2. Halbjahr 2009.

Das Geschäft war dabei insbesondere getragen durch Auftragseingänge im Bereich IT-Infrastruktur, z. B. durch Beschaffungen von virtualisierten Serversystemen im Bestandskundenumfeld, aber auch durch Neukundengewinne in den Bereichen ERP und PLM.

Nachdem in der ersten Geschäftsjahreshälfte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr infolge der verhaltenen Auftragseingangssituation noch um ca. 5% unter dem Vorjahresniveau lag, konnte im Gesamtjahr eine Umsatzsteigerung von ca. 8,5% auf 11.497 TEUR erreicht werden.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt ca. 820 TEUR (VJ: 1.118 TEUR).

Auf Seiten unserer Haupt-Softwarelieferanten (ABAS Software AG, SoftM Comarch und Siemens AG, IBS AG) führte ein kontinuierliches und zuverlässiges Unternehmensumfeld zu Stabilität hinsichtlich der Kunden- und Interessentenvertrauens.

Aufgrund einer strategischen Neuausrichtung des Kerngeschäftsbereichs PLM durch die Übernahme unserer Konzernschwester ASCAD GmbH, Bochum, erfolgte nach dem Bilanzstichtag die Übertragung dieses Geschäftsbereichs in die ASCAD GmbH.

Im Berichtsjahr wurde ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen unserer Konzernmutter, der SteinhilberSchwehr AG und unserem Unternehmen geschlossen, der ab dem 1.1.2011 wirksam ist.

Durch eine Markenkonsolidierung namens "Computer Komplett" für die im Unternehmensverbund der SteinhilberSchwehr Gruppe befindlichen Unternehmungen haben wir in unserem Marktauftritt verstärkt unser Leistungsversprechen eines Systemintegrators und eines Gesamtlösungsanbieters in den Vordergrund gestellt um somit den zukünftigen IT-Trends und den Anforderungen des Marktes noch besser Rechnung tragen zu können. Hierbei sind wir getragen durch die feste Überzeugung, dass zukünftige Geschäftsvorteile in IT-Bebauungsstrukturen sich insbesondere durch die Integration von IT-Prozessen und der zielgerichteten Unterstützung der Geschäftsprozesse erzielen lassen.

B. Darstellung der Lage der Gesellschaft

1.

Der Jahresüberschuss beträgt 562 TEUR (VJ: 935 TEUR)

2.

Die Eigenkapitalquote (vor Gewinnverwendung beträgt 21,2% (VJ: 45,4%).

3.

Die Eigenkapitalrendite entwickelte sich in diesem Geschäftsjahr auf 72,5% (VJ: 120,6%).

4.

Der Mitarbeiterumsatz (Gesamtleistung / Anzahl der Mitarbeiter) hat sich deutlich verbessert, von 134 TEUR im Vorjahr auf 148 TEUR im Berichtszeitraum.

5.

Die auf den Jahresüberschuss bezogene Umsatzrendite beträgt 4,9% (VJ: 8,8%).

6.

Bedingt durch vorgenommene Dividendenauszahlungen (2.042 TEUR) sank die Liquidität deutlich. Die Liquidität sank zum Bilanzstichtag auf 502 TEUR (VJ: 1.011 TEUR).

7.

Es bestehen keine kurzfristigen Bankkredite.

8.

Im Bereich der Langfristfinanzierung haben wir die Darlehen zur Refinanzierung unseres Firmengebäudes in Mettmann in 2010 um ca. 130 TEUR getilgt. Die Restschuld beträgt zum Bilanzstichtag ca. 170 TEUR. Das Gebäude hat nach Einschätzung der Sparkasse Wuppertal einen Verkehrswert von ca. 3.000 TEUR.

9.

Die Restschuld auf das Firmengrundstück in Aachen ist auf 1.033 TEUR gesunken.

10.

Die Mitarbeiteranzahl ist durch gezielte Personalabbaumaßnahmen gegenüber dem Vorjahr auf 77 gesunken.

11.

Im Berichtsjahr erfolgten Investitionen in Büro- und Geschäftsausstattung in Höhe von ca. 70 TEUR.

C. Voraussichtliche Entwicklung

Aufgrund der Ausgliederung des Geschäftsbereichs PLM in die ebenfalls zum SteinhilberSchwehr Konzern gehörende ASCAD GmbH wird in 2011 die Umsatz-und Ertragskraft des Unternehmens geplant gemindert.

Wir gehen davon aus, dass der Umsatz für das Geschäftsjahr 2011 unter den gegebenen Rahmenbedingungen bei ca. 9.750 TEUR sowie das Ergebnis vor Steuern bei ca. 600 TEUR liegen wird.

Für das Folgejahr ist zu erwarten, dass aufgrund aktueller Vertriebserfolge und des steigenden Auftragsbestands sowie eines weiter zu erwartenden investitionsoffenen Marktumfelds Umsatz und Ertrag des Unternehmens weiter gesteigert werden können.

D. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1.

Die derzeitigen konjunkturellen Rahmenbedingungen lassen erwarten, dass das Jahr 2011 den in 2010 erkennbaren Trend in einem investitionsoffenen Marktumfeld fortsetzen wird.

2.

Im Bereich der Bestandswartung erwarten wir gegenüber dem Vorjahr keine signifikant erhöhte Kündigungsrate aus Gründen der Kosteneinsparung bei unseren Kunden.

3.

Im Bereich der für uns sehr wesentlichen Softwarehersteller Comarch (Semiramis) und ABAS (ABAS) erwarten wir keine geschäftsrelevanten Veränderungen.

4.

Der Auftragsbestand ist gegenüber dem Vorjahr erheblich gestiegen, so dass eine Fortsetzung der positiven Umsatzentwicklung in den Bereichen ERP und IT-Service zu erwarten ist.

5.

Durch die aufgezeigte Markenkonsoliderung sehen wir eine deutlich verbesserte Wahrnehmung der SteinhilberSchwehr Unternehmensgruppe im Markt. Hierdurch erhalten wir einen verbesserten Zugang sowohl zu potentiellen Kunden, als auch zu interessierten Mitarbeitern.

6.

Wesentliche Risiken werden für das Geschäftsjahr nicht gesehen.

7.

Wir haben in 2010 keine derivativen Finanzinstrumente zur Absicherung von Risiken abgeschlossen. Ebenso besteht keine Versicherung gegen Ausfälle von Forderungen. Eine Kreditausfallversicherung besteht nicht.

Es besteht wie schon immer bei unserem Geschäftsmodell als Systemhaus eine Abhängigkeit von Software-Lieferanten. Wir sind auch weiterhin in gewissem Maße davon abhängig, dass die Software-Produkte unserer Lieferanten im Markt attraktiv sind und bleiben und dass auch das Management dieser Lieferanten so funktioniert, dass Insolvenzen vermieden werden. Um so mehr setzen wir auf unsere Multiproduktstrategie und damit auf weniger Abhängigkeit bzw. Anfälligkeit.

E. Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungsarbeiten als Systemintegrator konzentrieren sich auf die Entwicklung von Analyse-, Integrations- und Systemeinführungsmethoden. Zusätzlich erfolgen fokussierte Softwarezusatzentwicklungen im Bereich von Branchenausprägungen der von uns gelieferten Software.

Eine ständige Marktbeobachtung sowie die Zusammenarbeit mit Hochschulen liefern fortlaufend Erkenntnisse über neue technologische Entwicklungen.

F. Sonstige Angaben/Planungen/Perspektiven

1.

Investitionen in Büro- und Geschäftsausstattung erfolgen im erforderlichen Maß für betriebsnotwendige Anschaffungen.

2.

Das noch in der ersten Jahreshälfte angewendete Instrument der Kurzarbeit zu Kosteneinsparung wurde vollständig aufgehoben. Es wurden Personaleinstellungen im Vertrieb und im Bereich ERP Bereich Consulting / Semiramis vorgenommen.

 

Mettmann, im April 2011

Geschäftsführung

Harald Scheuls

Karl-Heinz Eberle

BILANZ zum 31. Dezember 2010

SteinhilberSchwehr GmbH, 40822 Mettmann

AKTIVA

EUR EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 108.380,00 154
II. Sachanlagen
1. Grundstücke 2.996.993,59 3.138
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 232.515,00 3.229.508,59 258
III. Finanzanlagen 10.225,85 3.348.114,44 10
B. Umlaufvermögen
1. Vorräte 741.862,07 593
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gg. verb. Unternehmen 342.797,24 240
2. Übrige Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände 1.438.735,59 1.781.532,83 774
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 502.372,59 3.025.767,49 1.011
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.007,75 20
6.408.889,68 6.198
PASSIVA
EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 775.000,00 775
II. Bilanzgewinn 0,00 775.000,00
B. Rückstellungen 1.293.211,32 1.549
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 169.585,07 300
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.600.680,67 1.092
3. Übrige Verbindlichkeiten 2.459.630,96 4.229.896,70 2.198
D. Rechnungsabgrenzungsposten 110.781,66 284
6.408.889,68 6.198

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 01.01.2010 bis 31.12.2010

EUR EUR Vorjahr
TEUR
1. Rohergebnis 7.918.173,81 8.197
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.765.600,01 -4.742
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -792.696,16 -5.558.296,17 -804
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -275.962,93 -308
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.172.865,87 -1.147
5. Erträge aus Beteiligungen 2.161,59 1
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.573,55 19
davon von verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 ((1))
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -106.068,23 -98
davon an verbundene Unternehmen: EUR 15.755,56 ((3))
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 819.715,75 1.118
9. außerordentliche Erträge 0,00 240
10. außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00 240
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag -246.272,27 -411
12. Sonstige Steuern -11.404,06 -257.676,33 -12
13. Jahresüberschuss 562.039,42 935
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 1.107
15. Ausschüttung -562.039,42 -2.042
16. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

I. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

A. Gliederung und Bewertung

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB. Der Jahresabschluss ist hinsichtlich Gliederung, Bewertung und Inhalt der einzelnen Posten des Jahresabschlusses in Anwendung der Vorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzmodernisierungsgesetzes für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Eine Anpassung der Vorjahreszahlen aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ist nicht erforderlich (Art. 67 Abs.8 S.2 EGHGB).

a)

Sachanlagen

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungen erfolgten auf die Altbestände degressiv nach steuerlichen Grundsätzen, soweit möglich, ansonsten linear, insbesondere auf die Zugänge 2010.

Die Abschreibungen wurden monatsgenau gemäß R 7.4 EStR vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungskosten bis zu 150 EUR) wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über 150 EUR werden in einen Sammelposten eingestellt, welcher gemäß den steuerlichen Vorschriften über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben wird.

b)

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen bewerten wir unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken. Die Einzelwertberichtigungen wurden unter Berücksichtigung von Bonität der Kunden, sowie Sicherheiten je nach Lage des Einzelfalles, gebildet. Die Pauschalwertberichtigungen wurden mit 1,0% bei Inlands- und Auslandsforderungen vorgenommen.

c)

sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Da es sich um Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von unter 1 Jahr handelt, wird keine Abzinsung vorgenommen.

d)

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag (= Erfüllungsbetrag) bilanziert. Es bestehen Restlaufzeiten bis zu einem Jahr in Höhe von 3.159.897,90 Euro (Vj. 2.325 T€) sowie einer Laufzeit von 1-5 Jahren i. H. v. 1.069.998,80 Euro (Vj. 1.265 1-6). Es besteht eine Absicherung durch Festgeldkonten. Daneben bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

e)

Aufwendungen und Erträge

Die Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

B. Zusammenfassung

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage.

II. Erläuterungen und Angaben zu den einzelnen Posten des Jahresabschlusses

a)

Sachanlagen

Im Anlagespiegel werden die ursprünglichen Anschaffungskosten für sämtliche Wirtschaftsgüter bzw. Vermögensgegenstände aufgezeigt. Die Zu- und Abgänge sowie die Abschreibungen ergeben sich auch aus dem Anlagespiegel.

b)

Die Vorräte enthalten seit 2008 "Lizenzen".

Die Lizenzen stammen aus einem Rückerwerb und sind zur Weiterveräußerung bestimmt (Bewertung mit Einkaufspreis.)

c)

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr

Sonstige Vermögensgegenstände: EUR 3.977,12 (Vj.: EUR 3.962,53)
d)

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen

Es bestehen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 342.797,24 (Vj. EUR 240.000)

Davon sind EUR 339.024,58 (Vj. EUR 0,00) solche aus Lieferungen und Leistungen sowie EUR 294.470,43 (Vj. EUR 0,00) solche gegenüber Gesellschaftern.

e)

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 1.600.680,67 (Vj. EUR 1.091.763,24). Davon sind EUR 50.609,69 (Vj. EUR 0,00) solche aus Lieferungen und Leistungen und EUR 1.550.070,98 (Vj. EUR 1.091.763,24) solche gegenüber Gesellschaftern.

f)

Sonstige Verbindlichkeiten

Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind EUR 35.198,39 (Vj. EUR 115.927,90) solche gegenüber Gesellschaftern.

III. Erläuterungen und Angaben zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

a)

Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind im Übrigen nicht vorzunehmen.

IV. Sonstige Angaben

a)

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren Herr Dipl.-Ing. Harald Scheuls, Simmerath, und Herr Karl-Heinz Eberle, staatlich geprüfter Betriebswirt, Birkenfeld.

b)

Beschäftigte

Im Jahresmittel waren 77 Arbeitnehmer (= Angestellte) (ohne Auszubildende und Geschäftsführung) beschäftigt.

c)

Finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte gemäß § 285 Nr.3, 3 a HGB

Es bestehen Leasingverträge für einen Hardware-Server und PKW's mit einem jährlichen Aufwand von ca. TEUR 341. Die Hardware und die Fahrzeuge wurden zur Erhöhung der finanziellen Flexibilität geleast.

d)

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß §§ 251, 268 Abs.7 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: aus Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten EUR 1.661.698,61, davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 1.661.698,61.

Für Verpflichtungen der Gesellschafter wurden Sicherheiten durch die Eintragung von Grundschulden auf dem Grundstück Willettstr. 11 in Mettmann in Höhe von EUR 1.661.698,61 gewährt. Eine Inanspruchnahme droht nicht, da der begünstigte Gesellschafter eine sehr gute Bonität aufweist und die besicherte Verbindlichkeit nur eine kurze Restlaufzeit hat.

e)

Ergebnisverwendung

Die Gesellschafterversammlung hat am 04.05.2011 beschlossen, den Jahresüberschuss 2010 in voller Höhe auszuschütten.

 

Mettmann, im Mai 2011

Harald Scheuls, Geschäftsführer

Karl-Heinz Eberle, Geschäftsführer

Anlagespiegel 2010

Anlagevermögen Buchwert 01.01.2010
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchung
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 154.426,00 1.525.321,94 0,00 5,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke 3.137.759,59 4.294.131,42 0,00 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 258.036,77 913.642,02 70.371,16 6.737,00 0,00
3.395.796,36 5.207.773,44 70.371,16 6.737,00 0,00
III. Finanzanlagen 10.225,85 10.225,85 0,00 0,00 0,00
3.560.448,21 6.743.321,23 70.371,16 6.742,00 0,00
Anlagevermögen Abschreibungen kumuliert
EUR
Buchwert 31.12.2010
EUR
Abschreibungen 2010
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.416.936,94 108.380,00 46.041,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke 1.297.137,83 2.996.993,59 140.766,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 744.761,18 232.515,00 89.155,93
2.041.899,01 3.229.508,59 229.921,93
III. Finanzanlagen 0,00 10.225,85 0,00
3.458.835,95 3.348.114,44 275.962,93

Für den nachstehenden Jahresabschluss zum 31.12.2010 wurden Erleichterungen zur Offenlegung vorgenommen. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Bestätigungsvermerk

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz-, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SteinhilberSchwehr GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis 31.12.2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften - und ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages - liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Rottweil, den 6. Mai 2011

TWR Rottweiler Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Schunder Wirtschaftsprüfer

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