Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 52371
Eingetragen
12.2.2004
Branche
Großhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnEinzelhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln
Gegenstand
der Groß- und Einzelhandel mit Lebensmitteln und Haushaltswaren, insbesondere mit Getränken, Obst/Gemüse, Drogerie- und Haushaltswaren, Fastfood, hefegefrorenen Waren, Verpackungen und Frischfleisch, sowie die Herstellung von Hackfleisch.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Canan Karadag
seit 12.2.2004
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Karadag GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht der Karadag GmbH, Köln für das Geschäftsjahr 2023

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt  (BIP) war im Jahr 2023 nach den ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den externen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material - und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft auch im Jahr 2023 insgesamt gut behaupten.
Auf der Nachfrageseite waren die privaten Konsumausgaben im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr niedriger. Diese Entwicklung dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein.
In ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2023 erwartete die Bundesregierung für dieses Jahr eine leichte Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent. 2024 soll die Wirtschaft um 1,8 Prozent wachsen.

2. Geschäftliche Entwicklung
Das Geschäftsjahr schloss bei Umsätzen in Höhe von T€ 23.411 (Vorjahr T€ 21.349) mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 221 (Vorjahr T€ 6) ab.
Die Umsätze sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.062 (9,7 %) gestiegen.
Durch die neue zentrale Organisation der Gesellschaft in Porz Wahn, die den Einkauf und Lieferung der Waren an die Filialen regelt, hat die Gesellschaft insgesamt eine gesunde Struktur für die Zukunft geschaffen. Durch diese Entwicklung ist die Gesellschaft im Stande bis zu 50 Filialen zu betreuen. Das Ziel unserer Gesellschaft ist die Zahl der Filiale durch Franchisenehmer und eigene Märkte in 10 Jahren auf 50 Filiale zu erhöhen. Dadurch werden wir in der Lage sein, die Einkäufe viel günstiger zu beschaffen. Dadurch wird sich auch unsere Konkurrenzfähigkeit am Markt wesentlich verbessern.
Außer der fünf Filialen in Köln beliefert unsere Firma auch zwei weitere Supermärkte, die mit den geschäftsführenden Gesellschaftern unserer Gesellschaft verwandt sind. Durch diese Konzentration gelingt es der Gesellschaft günstiger einzukaufen. Aufgrund dieser Struktur, die einer Einkaufsgenossenschaft ähnlich ist, hat die Gesellschaft eine gegenüber den Konkurrenten bessere Marktposition erreicht. Außerdem wird sie aufgrund mehrerer Filialen an verschiedenen Standorten in Köln sowohl von der ethnischen Kundschaft als auch der einheimischen Kundschaft besser wahrgenommen.
Der Markt für Supermärkte wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Sowohl die Anzahl der Filialen bekannter Supermarktketten als auch die Anzahl türkischer Supermärkte nehmen zu. Hinzu kommt, dass die deutschen Supermarktketten verstärkt durch türkische Produkte in den ethnischen Markt eindringen. Unsere Gesellschaft versucht in jeglicher Hinsicht die Prozesse zu rationalisieren und kostengünstiger zu gestalten. Durch gute Qualität und Diversifikation der Produkte werden wir in der Lage sein, auch zukünftig erfolgreich zu arbeiten.
Unsere Gesellschaft bemüht sich auch intensiv darum gut qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und diese lange an die Gesellschaft zu binden. Durchschnittlich beschäftigte die Gesellschaft 72 Mitarbeiter.
Durch gute Qualität und kompetitive Preise sowie gute Standorte konnten wir unseren Zielen nahe kommen und zwar die Aufmerksamkeit der deutschen Kunden auf uns zu ziehen, um eine echte Alternative für die bekannten Supermarktketten zu  werden.
  
B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
  
Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft sind geordnet. Der Eigenkapitalanteil liegt bei 50,2 % (Vorjahr 57,1 %). Die Belieferung der Filialen erfolgt hauptsächlich konzentriert durch den Hauptsitz am Porz Wahn. Der Anteil der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der Bankverbindlichkeiten an der Bilanzsumme beträgt 46,35 % (Vorjahr 41,24 %) und resultiert hauptsächlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 2.150). Im Vorjahr betrugen sie T€ 1.739. Das Anlagevermögen wird vollständig durch das Eigenkapital gedeckt.
Der Rohgewinn verminderte sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig um 0,56 Prozentpunkte.
Die Summe der betrieblichen Aufwendungen (außer Materialaufwand) verminderten sich um T€ 206 (4,4 %). Der Personalaufwand nahm um T€ 128 (5,8 %) zu.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich von T€ 28 im Vorjahr auf T€ 350 im Geschäftsjahr.
Die wirtschaftlichen Bedingungen in den Geschäftsjahren 2021 und 2022 haben sich für unsere Gesellschaft durch Corona negativ beeinflusst. Insbesondere 3 Filialen in Einkaufszentren haben darunter gelitten, da die normale Kundschaft die Einkaufszentren in Coronazeiten vermieden haben. Dadurch gingen die Umsätze in diesen Filialen zurück, allerdings blieben die Kosten für Miete und Personal in diesen Filialen gleich hoch. Diese Entwicklung hat unsere Ergebnisse in den Jahren 2021 und 2022 bemerkenswert negativ beeinflusst. Darüber hinaus sind die Energiekosten überdurchschnittlich gestiegen.
  
CBericht zur voraussichtlichen Entwicklung (Prognosebericht) mit ihren  wesentlichen Chancen Risiken (Chancen- und Risikobericht)

1. Fortsetzungsprognose und Chancenbericht
Es werden immer noch weitere Geschäftspartner gesucht, die Interesse daran haben, als Franchisenehmer weitere Karadag Filialen zu eröffnen.
In den letzten zwei Jahren wurden Filialen teilweise modernisiert und die Kühlanlagen  durch neue energiesparende effizientere Anlagen ersetzt. Dadurch wurden um 30 % Energieersparnis erreicht. In diesem Rahmen wurde zuletzt die Filiale in der Frankfurter Str. Köln-Mülheim komplett renoviert (u.a. neue Regale, Böden, Klimaanlage, Decken, Beleuchtungen). Dadurch werden wir zukünftig Energie sparen und mehr Kundenzufriedenheit erreichen.
Um in Zukunft steigende positive Jahresergebnisse erzielen zu können, wird verstärkt auf die Qualität, die Diversifikation (insbesondere frisches Fleisch, Obst und Gemüse) sowie kompetitive Preise geachtet. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde ein besseres Ergebnis geplant.
Nach dem vorläufigen Ergebnis zum Jahresende 2023 betrugen allerdings die Umsätze T€ 23.411 und ein Ergebnis vor Steuern T€ 350.
Unser Warenwirtschaftssystem wurde durch ein neues System Orgasoft von Signum ersetzt. Auch die Kassensysteme MyaSoft Mobilmen/MyaStore und MyaPos wurden modernisiert. Dadurch sind wir im Bereich der EDV gut ausgestattet und zweckmäßig neu organisiert.
Durch diese Systeme, die entsprechend einer Servicevereinbarung mit der Softwarefirma ständig gewartet werden, wurden die Lagerverwaltung und die Abwicklung der Verkaufs- und Einkaufsprozesse wesentlich verbessert und der gesamte Prozess beschleunigt.
  
2. Risikobericht
Es bestehen für unser Unternehmen normale Marktrisiken, wie sie auch für jeden anderen Marktteilnehmer existieren. Die konjunkturellen wirtschaftlichen Risiken konnten wir bisher durch eine Vielzahl von Filialen an unterschiedlichen Standorten gut ausbalancieren. Wir streben an, durch Erschließung neuer Filialen, Märkte und durch Qualitätsverbesserung stetig unsere Marktposition sowie Flexibilität nachhaltig zu stabilisieren und zu verbessern.

Der Einkauf der Produkte erfolgt zentral am Hauptsitz in Köln Porz Wahn. Aufgrund langjähriger Erfahrung der Geschäftsleitung in der Branche und guter Beziehungen zu den Lieferanten sind die Produktrisiken für unsere Gesellschaft als niedrig zu bezeichnen. Angesichts der Tatsache, dass die Verkäufe in den Supermarktfilialen cash erfolgen, sind die Forderungen im Vergleich zu den Verbindlichkeiten sehr gering. Folglich sind die Ausfallrisiken als niedrig zu beurteilen.
Die Finanzierung der Geschäfte erfolgt in erster Linie durch das Eigenkapital und zusätzlich durch die Lieferantenkredite sowie geringfügig durch die Bankkredite.
Die üblichen betrieblichen Risiken (Haftungsrisiken, Betriebsrisiken, Firmenhaftpflicht, Gewerbeversicherungen für jede Filiale, Rechtsschutzversicherung) sind durch entsprechenden Versicherungsschutz gedeckt.
Bestandsgefährdende und sonstige wesentliche Risiken, die die Zukunft der Gesellschaft (Going Concern) maßgeblich beeinflussen würden, sind uns derzeit nicht bekannt. Die wirtschaftlichen Verhältnisse unserer Gesellschaft und die positive Prognose geben derzeit keinen Anlass Going Concern in Zweifel zu ziehen.

Köln, den 25. Februar 2025

Canan Karadag      Binali Karadag 
Geschäftsführer     Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.251.346,18 921.786,18
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 109.838,18 134.018,18
1. Geschäfts- oder Firmenwert 53.445,00 81.366,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 56.393,18 52.652,18
II. Sachanlagen 1.141.508,00 787.768,00
1. technische Anlagen und Maschinen 4.667,00  
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.136.841,00 787.768,00
B. Umlaufvermögen 4.335.188,08 3.593.563,73
I. Vorräte 1.491.560,08 1.104.855,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.022.702,69 1.810.328,32
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 63.461,29 63.461,29
davon gegen Gesellschafter 15.088,88 2.370,49
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 820.925,31 678.379,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 6.936,94
Summe Aktiva 5.586.534,26 4.522.286,85

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.803.099,14 2.581.176,36
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 15.189,26 15.189,26
III. Gewinnvortrag 2.540.987,10 2.534.569,27
IV. Jahresüberschuss 221.922,78 6.417,83
B. Rückstellungen 144.944,00 47.600,00
C. Verbindlichkeiten 2.638.491,12 1.893.510,49
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 440.268,43 126.585,97
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 440.268,43 126.585,97
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.198.222,69 1.766.924,52
davon sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 2.632,92
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.198.222,69 1.766.924,52
Summe Passiva 5.586.534,26 4.522.286,85

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.704.311,22 4.522.286,05
2. Personalaufwand 2.344.784,88 2.217.030,35
a) Löhne und Gehälter 1.975.003,18 1.874.111,58
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 369.781,70 342.918,77
davon für Altersversorgung 793,08 594,81
3. Abschreibungen 235.275,86 193.993,01
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 235.275,86 193.993,01
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.753.052,63 2.075.790,76
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.913,89 8.548,42
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19.603,77 10.260,58
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 128.530,00 21.719,00
8. Ergebnis nach Steuern 231.977,97 12.040,77
9. sonstige Steuern 10.055,19 5.622,94
10. Jahresüberschuss 221.922,78 6.417,83

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzen­den Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Karadag GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Köln
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Köln
Register-Nr.: HRB 52371

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Gliederungsvorschriften erstellt. Die Wertansätze in der Bilanz der Karadag GmbH zum 31.12.2022 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Abs. 1 HGB) wurde beachtet. Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr ergaben sich nicht.

Auf die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden in Anspruch genommen.

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnut­zung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Für die Heranziehung der Nutzungsdauer von 15 Jahren wurde die Bestandsdauer des Kundenstamms des übergangegen Geschäftsbetriebes beurteilt. Darüber hinaus wurden die Unternehmensbranche und die Stabilität der Branche zur Beurteilung herangezogen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutz­bar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögens­ge­genstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanz­stichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, vermindert um erforderliche Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen, angesetzt. Alle erkennbaren Risiken wurden in die Bewertung einbezogen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen wurden für die Ertragsteuern des Geschäftsjahres 2023 gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verpflichtungen gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Geschäfte in Fremdwährung des abgelaufenen Geschäftsjahres werden zum Stichtagskurs des Geschäftsvorfalls in Euro umgerechnet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im We­sentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten vor allem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, gewährte Darlehen, Steuerrückforderungen aus Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer. Bis auf die Kaution (6.453,45 €) haben sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen setzen sich aus Rückstellungen für Gewerbesteuer (48.759,00 €) und Rückstellungen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag (30.985,00 €) zusammen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für die  Realisierung von Aufbewahrungspflichten (6.500,00 €), sowie Rückstellungen für Abschlusskosten (40.000,00 €) und sonstige Rückstellungen (18.700,00 €).

Verbindlichkeiten

Der Umfang der Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr beträgt 2.249.475,19 €, während die Höhe der Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit über 5 Jahren 6.143,85 € beträgt, welche aus einem Mietkaufvertrag über einen LKW entstehen.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden; Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen der im Anlagevermögen befindlichen Anlagegüter abgesichert.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag haben keine Haftungsverhältnisse bestanden.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige, nicht aus der Bilanz ersichtliche, finanzielle Verpflichtungen zum Bilanzstichtag sind die von der Gesellschaft in Zukunft zu leistenden wiederkehrenden Mietzahlungen aus bestehenden Mietverträgen und aus bestehenden Leasingverträgen. Die Mietverträge haben Laufzeiten zwischen 1 und 10 Jahren und eine jährliche Mietbelastung in Höhe von 869.807,14 €

Die Leasingverträge haben eine Laufzeit von bis zu 3 Jahren und eine jährliche Belastung in
Höhe von 30.552,05 €.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge (109.542,25 €) setzen sich aus periodenfremden Erträgen aus der Bereitstellung eines Inventars in den vorangegangenen Jahren  (46.010,17 €), aus der Kfz-Gestellung an Mitarbeiter (59.356,44 €), Versicherungsentschädigungen (1.790,95 €) und aus  Erstattungen aus dem  Aufwendungsausgleichsgesetz (2.384,69 €) zusammen.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden grundsätzlich nach Maßgabe von § 253 Abs. 3 HGB vorgenommen.

Außerplanmäßige handelsrechtliche Abschreibungen  einschließlich etwaiger steuerrechtlicher Sonderabschreibungen wurden nicht vorgenommen.

Die Position "sonstige betriebliche Aufwendungen" umfasst im Wesentlichen die Raumkosten, Mietleasing, Rechts- und Beratungskosten inklusive Buchführungskosten, Aufwendungen für die  Versicherungen, Aufwendungen für die  Warenabgabe, Telefon- und Portokosten, Aufwendungen aus Reparaturen und Instandhaltung,  Kfz-Kosten sowie Wartungskosten für Hard- und Software.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Organe der Gesellschaft

Zum 31. Dezember 2023 sind Geschäftsführer der Gesellschaft:

Herr Canan Karadag, Kaufmann, Köln,
und
Herr Binali Karadag, Kaufmann, Köln.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

In Bezug auf die Vergütung der Geschäftsführer wurde § 286 Abs. 4 HGB (Schutzklausel) in Anspruch genommen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte zum Bilanzstichtag ohne 2 Geschäftsführer 71 Arbeitnehmer. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 72.

Unterschrift der Geschäftsführung



Ort, Datum
Unterschrift
Köln, den 25.02.2025
   Karadag GmbH

Canan Karadag                                 Binali Karadag

Geschäftsführer                                Geschäftsführer

Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
84.308,05
47.614,28
0,00
0,00
131.922,33
2. Geschäfts- oder Firmenwert
418.600,35
0,00
0,00
0,00
418.600,35
3. geleistete Anzahlungen
6.309,18
0,00
0,00
0,00
6.309,18
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
509.217,58
47.614,28
0,00
0,00
556.831,86
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
1.982,10
0,00
0,00
1.982,10
2. technische Anlagen und Maschinen
1,00
5.021,00
0,00
0,00
5.022,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.206.229,57
511.493,48
56.422,51
0,00
2.661.300,54
Summe Sachanlagen
2.206.230,57
518.496,58
56.422,51
0,00
2.668.304,64
Summe Anlagevermögen
2.715.448,15
566.110,86
56.422,51
0,00
3.225.136,50

kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
37.965,05
43.873,28
0,00
0,00
81.838,33
2. Geschäfts- oder Firmenwert
337.234,35
27.921,00
0,00
0,00
365.155,35
3. geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
375.199,40
71.794,28
0,00
0,00
446.993,68
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
1.982,10
0,00
0,00
1.982,10
2. technische Anlagen und Maschinen
1,00
354,00
0,00
0,00
355,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.418.461,57
161.145,48
55.147,51
0,00
1.524.459,54
Summe Sachanlagen
1.418.462,57
163.481,58
55.147,51
0,00
1.526.796,64
Summe Anlagevermögen
1.793.661,97
235.275,86
55.147,51
0,00
1.973.790,32

Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
50.084,00
46.343,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert
0,00
53.445,00
81.366,00
3. geleistete Anzahlungen
0,00
6.309,18
6.309,18
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
109.838,18
134.018,18
II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
0,00
0,00
2. technische Anlagen und Maschinen
0,00
4.667,00
0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
1.136.841,00
787.768,00
Summe Sachanlagen
0,00
1.141.508,00
787.768,00
Summe Anlagevermögen
0,00
1.251.346,18
921.786,18

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 25.02.2025 festgestellt.

Auszug aus der Protokoll zur Gesellschafterversammlung vom 27.02.2025:

"(...) Einstimmig wurden folgende Beschlüsse gefasst:

1. Der (...) geprüfte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, abschließend mit einer Bilanzsumme von EUR 5.586.534,26 und der Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023, abschließend mit einem Jahresüberschuss von EUR 221.922,78 wird genehmigt und damit festgestellt.

2. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 221.922,78 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

5. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die Karadag GmbH, Köln:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Karadag GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Karadag GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse:

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortlichkeit der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum  Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im  Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraft setzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie,         auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnahweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Düsseldorf, den 25. Februar 2025

FRTG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Wolfgang Hohl, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

11 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.