Karadag
GmbH
Köln
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
der Karadag GmbH, Köln für das Geschäftsjahr
2023
A. Darstellung des Geschäftsverlaufs
1. Entwicklung der Branche und der
Gesamtwirtschaft
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP)
war im Jahr 2023 nach den ersten Berechnungen des
statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als
im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der
Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in
Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des
Kriegs in der Ukraine wie den externen
Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte
Material - und Lieferengpässe, massiv steigende Preise
beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der
Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im
Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach
wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche
Wirtschaft auch im Jahr 2023 insgesamt gut behaupten.
Auf der Nachfrageseite waren die privaten
Konsumausgaben im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 %
gegenüber dem Vorjahr niedriger. Diese Entwicklung
dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise
zurückzuführen sein.
In ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2023 erwartete die
Bundesregierung für dieses Jahr eine leichte Zunahme des
Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent. 2024 soll die
Wirtschaft um 1,8 Prozent wachsen.
2. Geschäftliche Entwicklung
Das Geschäftsjahr schloss bei Umsätzen in
Höhe von T€ 23.411 (Vorjahr T€ 21.349) mit
einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 221
(Vorjahr T€ 6) ab.
Die Umsätze sind gegenüber dem Vorjahr um
T€ 2.062 (9,7 %) gestiegen.
Durch die neue zentrale Organisation der Gesellschaft
in Porz Wahn, die den Einkauf und Lieferung der Waren an die
Filialen regelt, hat die Gesellschaft insgesamt eine gesunde
Struktur für die Zukunft geschaffen. Durch diese
Entwicklung ist die Gesellschaft im Stande bis zu 50 Filialen
zu betreuen. Das Ziel unserer Gesellschaft ist die Zahl der
Filiale durch Franchisenehmer und eigene Märkte in 10
Jahren auf 50 Filiale zu erhöhen. Dadurch werden wir in
der Lage sein, die Einkäufe viel günstiger zu
beschaffen. Dadurch wird sich auch unsere
Konkurrenzfähigkeit am Markt wesentlich verbessern.
Außer der fünf Filialen in Köln
beliefert unsere Firma auch zwei weitere Supermärkte,
die mit den geschäftsführenden Gesellschaftern
unserer Gesellschaft verwandt sind. Durch diese Konzentration
gelingt es der Gesellschaft günstiger einzukaufen.
Aufgrund dieser Struktur, die einer Einkaufsgenossenschaft
ähnlich ist, hat die Gesellschaft eine gegenüber
den Konkurrenten bessere Marktposition erreicht.
Außerdem wird sie aufgrund mehrerer Filialen an
verschiedenen Standorten in Köln sowohl von der
ethnischen Kundschaft als auch der einheimischen Kundschaft
besser wahrgenommen.
Der Markt für Supermärkte wird von Jahr zu
Jahr schwieriger. Sowohl die Anzahl der Filialen bekannter
Supermarktketten als auch die Anzahl türkischer
Supermärkte nehmen zu. Hinzu kommt, dass die deutschen
Supermarktketten verstärkt durch türkische Produkte
in den ethnischen Markt eindringen. Unsere Gesellschaft
versucht in jeglicher Hinsicht die Prozesse zu
rationalisieren und kostengünstiger zu gestalten. Durch
gute Qualität und Diversifikation der Produkte werden
wir in der Lage sein, auch zukünftig erfolgreich zu
arbeiten.
Unsere Gesellschaft bemüht sich auch intensiv
darum gut qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und diese
lange an die Gesellschaft zu binden. Durchschnittlich
beschäftigte die Gesellschaft 72 Mitarbeiter.
Durch gute Qualität und kompetitive Preise sowie
gute Standorte konnten wir unseren Zielen nahe kommen und
zwar die Aufmerksamkeit der deutschen Kunden auf uns zu
ziehen, um eine echte Alternative für die bekannten
Supermarktketten zu werden.
B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft
sind geordnet. Der Eigenkapitalanteil liegt bei 50,2 %
(Vorjahr 57,1 %). Die Belieferung der Filialen erfolgt
hauptsächlich konzentriert durch den Hauptsitz am Porz
Wahn. Der Anteil der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen und der Bankverbindlichkeiten an der Bilanzsumme
beträgt 46,35 % (Vorjahr 41,24 %) und resultiert
hauptsächlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen (T€ 2.150). Im Vorjahr betrugen sie T€
1.739. Das Anlagevermögen wird vollständig durch
das Eigenkapital gedeckt.
Der Rohgewinn verminderte sich gegenüber dem
Vorjahr geringfügig um 0,56 Prozentpunkte.
Die Summe der betrieblichen Aufwendungen (außer
Materialaufwand) verminderten sich um T€ 206 (4,4 %).
Der Personalaufwand nahm um T€ 128 (5,8 %) zu.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich von
T€ 28 im Vorjahr auf T€ 350 im Geschäftsjahr.
Die wirtschaftlichen Bedingungen in den
Geschäftsjahren 2021 und 2022 haben sich für unsere
Gesellschaft durch Corona negativ beeinflusst. Insbesondere 3
Filialen in Einkaufszentren haben darunter gelitten, da die
normale Kundschaft die Einkaufszentren in Coronazeiten
vermieden haben. Dadurch gingen die Umsätze in diesen
Filialen zurück, allerdings blieben die Kosten für
Miete und Personal in diesen Filialen gleich hoch. Diese
Entwicklung hat unsere Ergebnisse in den Jahren 2021 und 2022
bemerkenswert negativ beeinflusst. Darüber hinaus sind
die Energiekosten überdurchschnittlich gestiegen.
C.
Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung
(Prognosebericht) mit ihren wesentlichen Chancen
Risiken (Chancen- und Risikobericht)
1. Fortsetzungsprognose und Chancenbericht
Es werden immer noch weitere Geschäftspartner
gesucht, die Interesse daran haben, als Franchisenehmer
weitere Karadag Filialen zu eröffnen.
In den letzten zwei Jahren wurden Filialen teilweise
modernisiert und die Kühlanlagen durch neue
energiesparende effizientere Anlagen ersetzt. Dadurch wurden
um 30 % Energieersparnis erreicht. In diesem Rahmen wurde
zuletzt die Filiale in der Frankfurter Str.
Köln-Mülheim komplett renoviert (u.a. neue Regale,
Böden, Klimaanlage, Decken, Beleuchtungen). Dadurch
werden wir zukünftig Energie sparen und mehr
Kundenzufriedenheit erreichen.
Um in Zukunft steigende positive Jahresergebnisse
erzielen zu können, wird verstärkt auf die
Qualität, die Diversifikation (insbesondere frisches
Fleisch, Obst und Gemüse) sowie kompetitive Preise
geachtet. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde ein
besseres Ergebnis geplant.
Nach dem vorläufigen Ergebnis zum Jahresende 2023
betrugen allerdings die Umsätze T€ 23.411 und ein
Ergebnis vor Steuern T€ 350.
Unser Warenwirtschaftssystem wurde durch ein neues
System Orgasoft von Signum ersetzt. Auch die Kassensysteme
MyaSoft Mobilmen/MyaStore und MyaPos wurden modernisiert.
Dadurch sind wir im Bereich der EDV gut ausgestattet und
zweckmäßig neu organisiert.
Durch diese Systeme, die entsprechend einer
Servicevereinbarung mit der Softwarefirma ständig
gewartet werden, wurden die Lagerverwaltung und die
Abwicklung der Verkaufs- und Einkaufsprozesse wesentlich
verbessert und der gesamte Prozess beschleunigt.
2. Risikobericht
Es bestehen für unser Unternehmen normale
Marktrisiken, wie sie auch für jeden anderen
Marktteilnehmer existieren. Die konjunkturellen
wirtschaftlichen Risiken konnten wir bisher durch eine
Vielzahl von Filialen an unterschiedlichen Standorten gut
ausbalancieren. Wir streben an, durch Erschließung
neuer Filialen, Märkte und durch
Qualitätsverbesserung stetig unsere Marktposition sowie
Flexibilität nachhaltig zu stabilisieren und zu
verbessern.
Der Einkauf der Produkte erfolgt zentral am Hauptsitz
in Köln Porz Wahn. Aufgrund langjähriger Erfahrung
der Geschäftsleitung in der Branche und guter
Beziehungen zu den Lieferanten sind die Produktrisiken
für unsere Gesellschaft als niedrig zu bezeichnen.
Angesichts der Tatsache, dass die Verkäufe in den
Supermarktfilialen cash erfolgen, sind die Forderungen im
Vergleich zu den Verbindlichkeiten sehr gering. Folglich sind
die Ausfallrisiken als niedrig zu beurteilen.
Die Finanzierung der Geschäfte erfolgt in erster
Linie durch das Eigenkapital und zusätzlich durch die
Lieferantenkredite sowie geringfügig durch die
Bankkredite.
Die üblichen betrieblichen Risiken
(Haftungsrisiken, Betriebsrisiken, Firmenhaftpflicht,
Gewerbeversicherungen für jede Filiale,
Rechtsschutzversicherung) sind durch entsprechenden
Versicherungsschutz gedeckt.
Bestandsgefährdende und sonstige wesentliche
Risiken, die die Zukunft der Gesellschaft (Going Concern)
maßgeblich beeinflussen würden, sind uns derzeit
nicht bekannt. Die wirtschaftlichen Verhältnisse unserer
Gesellschaft und die positive Prognose geben derzeit keinen
Anlass Going Concern in Zweifel zu ziehen.
Köln, den 25. Februar 2025
Canan Karadag Binali
Karadag
Geschäftsführer Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.251.346,18 |
921.786,18 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
109.838,18 |
134.018,18 |
| 1.
Geschäfts- oder Firmenwert |
53.445,00 |
81.366,00 |
| 2.
Sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
56.393,18 |
52.652,18 |
| II.
Sachanlagen |
1.141.508,00 |
787.768,00 |
| 1.
technische Anlagen und Maschinen |
4.667,00 |
|
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.136.841,00 |
787.768,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
4.335.188,08 |
3.593.563,73 |
| I.
Vorräte |
1.491.560,08 |
1.104.855,77 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.022.702,69 |
1.810.328,32 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
63.461,29 |
63.461,29 |
| davon
gegen Gesellschafter |
15.088,88 |
2.370,49 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
820.925,31 |
678.379,64 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
0,00 |
6.936,94 |
| Summe
Aktiva |
5.586.534,26 |
4.522.286,85 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
2.803.099,14 |
2.581.176,36 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
15.189,26 |
15.189,26 |
| III.
Gewinnvortrag |
2.540.987,10 |
2.534.569,27 |
| IV.
Jahresüberschuss |
221.922,78 |
6.417,83 |
| B.
Rückstellungen |
144.944,00 |
47.600,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
2.638.491,12 |
1.893.510,49 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
440.268,43 |
126.585,97 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
440.268,43 |
126.585,97 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
2.198.222,69 |
1.766.924,52 |
| davon
sonstige Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern |
0,00 |
2.632,92 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
2.198.222,69 |
1.766.924,52 |
| Summe
Passiva |
5.586.534,26 |
4.522.286,85 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
4.704.311,22 |
4.522.286,05 |
| 2.
Personalaufwand |
2.344.784,88 |
2.217.030,35 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.975.003,18 |
1.874.111,58 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
369.781,70 |
342.918,77 |
| davon
für Altersversorgung |
793,08 |
594,81 |
| 3.
Abschreibungen |
235.275,86 |
193.993,01 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
235.275,86 |
193.993,01 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.753.052,63 |
2.075.790,76 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
8.913,89 |
8.548,42 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
19.603,77 |
10.260,58 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
128.530,00 |
21.719,00 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
231.977,97 |
12.040,77 |
| 9.
sonstige Steuern |
10.055,19 |
5.622,94 |
| 10.
Jahresüberschuss |
221.922,78 |
6.417,83 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße
Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen
Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu
beachten.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Karadag GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Köln |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Köln |
| Register-Nr.: |
HRB 52371 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Der Jahresabschluss wurde nach den für große
Kapitalgesellschaften geltenden Gliederungsvorschriften
erstellt. Die Wertansätze in der Bilanz der Karadag GmbH
zum 31.12.2022 wurden unverändert als
Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen. Das
Prinzip der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Abs. 1 HGB)
wurde beachtet. Änderungen der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr ergaben sich
nicht.
Auf die Gewinn- und Verlustrechnung wird das
Gesamtkostenverfahren angewendet.
Erleichterungsvorschriften für mittelgroße
Kapitalgesellschaften wurden in Anspruch genommen.
Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der
Abnutzung unterlagen, um planmäßige
Abschreibungen vermindert.
Der Geschäfts- oder Firmenwert wird
planmäßig über einen Zeitraum von 15 Jahren
abgeschrieben. Für die Heranziehung der Nutzungsdauer
von 15 Jahren wurde die Bestandsdauer des Kundenstamms des
übergangegen Geschäftsbetriebes beurteilt.
Darüber hinaus wurden die Unternehmensbranche und die
Stabilität der Branche zur Beurteilung herangezogen.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 werden
gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll
abgeschrieben.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Die ausgewiesenen Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, vermindert
um erforderliche Einzelwertberichtigungen und
Pauschalwertberichtigungen, angesetzt. Alle erkennbaren
Risiken wurden in die Bewertung einbezogen.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen
Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine
bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die Steuerrückstellungen wurden für die
Ertragsteuern des Geschäftsjahres 2023 gebildet.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verpflichtungen gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden mit
dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Auf fremde Währung lautende
Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden
zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die
Geschäfte in Fremdwährung des abgelaufenen
Geschäftsjahres werden zum Stichtagskurs des
Geschäftsvorfalls in Euro umgerechnet.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten ist aus
dem Anlagespiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung
geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und
Abgang ausgewiesen.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände beinhalten vor allem
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, gewährte
Darlehen, Steuerrückforderungen aus Körperschaft-,
Gewerbe- und Umsatzsteuer. Bis auf die Kaution (6.453,45
€) haben sämtliche Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von unter
einem Jahr.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen setzen sich aus
Rückstellungen für Gewerbesteuer (48.759,00 €)
und Rückstellungen für Körperschaftsteuer und
Solidaritätszuschlag (30.985,00 €) zusammen. Die
sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen
für die Realisierung von Aufbewahrungspflichten
(6.500,00 €), sowie Rückstellungen für
Abschlusskosten (40.000,00 €) und sonstige
Rückstellungen (18.700,00 €).
Verbindlichkeiten
Der Umfang der Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr
beträgt 2.249.475,19 €, während die Höhe
der Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit über 5 Jahren
6.143,85 € beträgt, welche aus einem
Mietkaufvertrag über einen LKW entstehen.
Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen
sind mit den Verbindlichkeiten verbunden; Die
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch
Sicherungsübereignungen der im Anlagevermögen
befindlichen Anlagegüter abgesichert.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Zum Bilanzstichtag haben keine
Haftungsverhältnisse bestanden.
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige, nicht aus der Bilanz ersichtliche,
finanzielle Verpflichtungen zum Bilanzstichtag sind die von
der Gesellschaft in Zukunft zu leistenden wiederkehrenden
Mietzahlungen aus bestehenden Mietverträgen und aus
bestehenden Leasingverträgen. Die Mietverträge
haben Laufzeiten zwischen 1 und 10 Jahren und eine
jährliche Mietbelastung in Höhe von 869.807,14
€
Die Leasingverträge haben eine Laufzeit von bis zu
3 Jahren und eine jährliche Belastung in
Höhe von 30.552,05 €.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Erläuterung der Erträge und Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Erträge (109.542,25
€) setzen sich aus periodenfremden Erträgen aus der
Bereitstellung eines Inventars in den vorangegangenen
Jahren (46.010,17 €), aus der Kfz-Gestellung an
Mitarbeiter (59.356,44 €),
Versicherungsentschädigungen (1.790,95 €) und
aus Erstattungen aus dem
Aufwendungsausgleichsgesetz (2.384,69 €) zusammen.
Die Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen werden grundsätzlich nach Maßgabe von
§ 253 Abs. 3 HGB vorgenommen.
Außerplanmäßige handelsrechtliche
Abschreibungen einschließlich etwaiger
steuerrechtlicher Sonderabschreibungen wurden nicht
vorgenommen.
Die Position "sonstige betriebliche Aufwendungen"
umfasst im Wesentlichen die Raumkosten, Mietleasing, Rechts-
und Beratungskosten inklusive Buchführungskosten,
Aufwendungen für die Versicherungen, Aufwendungen
für die Warenabgabe, Telefon- und Portokosten,
Aufwendungen aus Reparaturen und Instandhaltung,
Kfz-Kosten sowie Wartungskosten für Hard- und Software.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen auf
das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit.
Sonstige Angaben
Organe der Gesellschaft
Zum 31. Dezember 2023 sind Geschäftsführer
der Gesellschaft:
Herr Canan Karadag, Kaufmann, Köln,
und
Herr Binali Karadag, Kaufmann, Köln.
Die Geschäftsführer sind
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
In Bezug auf die Vergütung der
Geschäftsführer wurde § 286 Abs. 4 HGB
(Schutzklausel) in Anspruch genommen.
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die Gesellschaft beschäftigte zum Bilanzstichtag
ohne 2 Geschäftsführer 71 Arbeitnehmer. Die
durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten
Arbeitnehmer betrug 72.
Unterschrift der Geschäftsführung
Ort, Datum
|
Unterschrift
|
Köln, den 25.02.2025
|
Karadag GmbH
|
|
Canan
Karadag
Binali Karadag
|
|
Geschäftsführer
Geschäftsführer
|
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
84.308,05
|
47.614,28
|
0,00
|
0,00
|
131.922,33
|
2. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
418.600,35
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
418.600,35
|
3. geleistete Anzahlungen
|
6.309,18
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
6.309,18
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
509.217,58
|
47.614,28
|
0,00
|
0,00
|
556.831,86
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
1.982,10
|
0,00
|
0,00
|
1.982,10
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
1,00
|
5.021,00
|
0,00
|
0,00
|
5.022,00
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.206.229,57
|
511.493,48
|
56.422,51
|
0,00
|
2.661.300,54
|
Summe Sachanlagen
|
2.206.230,57
|
518.496,58
|
56.422,51
|
0,00
|
2.668.304,64
|
Summe Anlagevermögen
|
2.715.448,15
|
566.110,86
|
56.422,51
|
0,00
|
3.225.136,50
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
37.965,05
|
43.873,28
|
0,00
|
0,00
|
81.838,33
|
2. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
337.234,35
|
27.921,00
|
0,00
|
0,00
|
365.155,35
|
3. geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
375.199,40
|
71.794,28
|
0,00
|
0,00
|
446.993,68
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
1.982,10
|
0,00
|
0,00
|
1.982,10
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
1,00
|
354,00
|
0,00
|
0,00
|
355,00
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.418.461,57
|
161.145,48
|
55.147,51
|
0,00
|
1.524.459,54
|
Summe Sachanlagen
|
1.418.462,57
|
163.481,58
|
55.147,51
|
0,00
|
1.526.796,64
|
Summe Anlagevermögen
|
1.793.661,97
|
235.275,86
|
55.147,51
|
0,00
|
1.973.790,32
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
50.084,00
|
46.343,00
|
2. Geschäfts- oder
Firmenwert
|
0,00
|
53.445,00
|
81.366,00
|
3. geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
6.309,18
|
6.309,18
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
109.838,18
|
134.018,18
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
0,00
|
4.667,00
|
0,00
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
1.136.841,00
|
787.768,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
1.141.508,00
|
787.768,00
|
Summe Anlagevermögen
|
0,00
|
1.251.346,18
|
921.786,18
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 25.02.2025 festgestellt.
Auszug aus der Protokoll zur Gesellschafterversammlung
vom 27.02.2025:
"(...) Einstimmig wurden folgende Beschlüsse
gefasst:
1. Der (...) geprüfte Jahresabschluss für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023,
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023,
abschließend mit einer Bilanzsumme von EUR 5.586.534,26
und der Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis
31. Dezember 2023, abschließend mit einem
Jahresüberschuss von EUR 221.922,78 wird genehmigt und
damit festgestellt.
2. Der Jahresüberschuss für das
Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 221.922,78 wird
auf neue Rechnung vorgetragen.
5.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen
Abschlussprüfers
An die Karadag GmbH, Köln:
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Karadag GmbH,
Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023
und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Karadag
GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse:
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortlichkeit der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung des Lageberichts
in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen Belangen mit dem
Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie
einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter -
falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen
als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen.
Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
ist höher als Risiko, dass aus Irrtümern
resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht
aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraft setzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss
aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen
sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren.
Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der
bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Darstellung, Aufbau
und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der
Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass
der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage des Unternehmens.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnahweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von
den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während
unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 25. Februar 2025
FRTG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Wolfgang Hohl, Wirtschaftsprüfer |