Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 3815
Vorher
SUMA Sondermaschinen GmbH
Eingetragen
9.2.1990
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Maschinen und Geräten, insbesondere von Rührwerken und Pumpen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Simon Lottner
seit 2.12.2025
Geschäftsführer
Lena Sophie Undeutsch
seit 13.12.2022
Geschäftsführer
Eva Thürwächter
seit 22.2.2011
Prokura
Paul Thürwächter
seit 6.2.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Martinszeller Straße 22, 87477 Sulzberg
85.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SUMA Rührtechnik GmbH

Sulzberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die SUMA Rührtechnik GmbH wurde am 16. November 1989 gegründet, um den Bereich der Rührwerksherstellung eigenständig fortzuführen. Unser Unternehmen hat seinen Firmensitz in Sulzberg (Allgäu) und ist im Registergericht Kempten (Allgäu) unter der Nummer HRB 3815 eingetragen. Sulzberg (Allgäu) ist unser einziger Betriebs- und Herstellungsstandort. Im Berichtsjahr haben wir eine zusätzliche Versandhalle durch eines unserer Verbundunternehmen angeschafft und bezogen.

Unser Haupttätigkeitsbereich umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Rührwerken für Biogas, Agraranwendungen sowie spezifische Industrien wie die Zuckerindustrie, Abwasseraufbereitung (Brauchwasser), Verarbeitung von Papierschlämmen, Galvanik und die Bearbeitung von anorganischen und organischen Schlämmen. SUMA ist zertifiziert nach ISO 9001:2015 und ergänzt dieses Qualitätsmanagement um die Europäische Richtlinie zum Explosionsschutz mit ATEX-Zertifizierung für Gruppe II Kategorie. Seit 2021 erweitern wir unser Sortiment um Güllepumpen, die jedoch nicht unsere Spezialisierung darstellen, sondern die Produktpalette ergänzen.

Mit einer historisch gewachsenen Struktur seit 1957 stehen wir für Innovation, Erfahrung und Loyalität. Durch technisches und fachliches Know-how bieten wir stets optimale Lösungen für individuelle Herausforderungen und Kundenanforderungen zu fairen Preisen.

Um unserem Anspruch an fachliches Know-how gerecht zu werden, legen wir großen Wert auf Forschung und Entwicklung, um effektive Kundenlösungen zu ermöglichen. Bei SUMA steht die optimale Lösung für die Kundenanforderung im Mittelpunkt. Unser Slogan lautet daher: "Wir lösen und bewegen".

Wir setzen auf eine hohe Fertigungstiefe und maximale Flexibilität, um unsere Abhängigkeit von Zulieferern zu minimieren. Dadurch verfügen wir über umfassendes Know-how und stärken gleichzeitig unser Selbstbewusstsein. Durch die Vertikalisierung unserer Produktionsprozesse können wir Schlüsselkomponenten und -ressourcen intern fertigen und somit die Kontrolle über unsere Lieferkette behalten. Dieser strategische Ansatz ermöglicht es uns, flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Unsere Strategie zielt darauf ab, Mehrwert für unsere Mitarbeiter und Kunden zu generieren, die wir in über 64 Ländern beliefern. Durch die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter und den Erfolg unserer Kunden legitimieren wir letztendlich unsere Existenz.

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Produktion

Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Rührwerken und Pumpen für Biogas, Agrar und Industrie.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.

Wir haben Maßnahmen eingeleitet, um Produktionsausfälle möglichst zu verhindern bzw. sie in ihren negativen Auswirkungen zu begrenzen.

Investitionen

Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von über 1.000 TEUR getätigt, daneben haben wir umfassende Modernisierungsmaßnahmen in Höhe von rund 1.200 TEUR durchgeführt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von rund 786 TEUR gegenüber. Diese Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen dienen der Sicherung und dem Ausbau unserer Wettbewerbsfähigkeit. Die Investitionsmaßnahmen wurden durch Eigenmittel sowie durch Bankdarlehen finanziert und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens.

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Biogas wird als eine umweltfreundliche und erneuerbare Energiequelle betrachtet, die wesentlich zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen beiträgt und den Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung unterstützt. Die Entwicklung des Biogasmarktes ist von verschiedenen Faktoren abhängig, darunter politische Rahmenbedingungen, Förderprogramme und die Nachfrage nach erneuerbarer Energie.

Besonders der US-Amerikanische Biogasmarkt hat 2023 eine wesentliche Entwicklung vorgenommen und auch in Zukunft kann ein kontinuierliches Wachstum erwartet werden. Diese Entwicklung wird durch die zunehmende Akzeptanz erneuerbarer Energiequellen und strenge staatliche Vorschriften zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen vorangetrieben.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach LNG, gewinnt auch Bio-LNG immer mehr an Bedeutung. Bio-LNG, auch bekannt als flüssiges Biomethan, ist ein lokal hergestellter Kraftstoff, der aus Biogas gewonnen wird, das aus verschiedenen Abfallströmen wie organischem Hausmüll, Schlamm, Dung oder landwirtschaftlichen Abfällen stammt. Dieses Biogas wird gereinigt und verflüssigt, wodurch Bio-LNG entsteht, das nahezu zu 100 % aus Methan besteht. Die Umwandlung von Abfällen in Kraftstoff trägt zur Förderung einer Kreislaufwirtschaft bei.

Die Deutsche Gesamtwirtschaft verzeichnete im Jahr 2023 ein schwieriges Jahr, was hauptsächlich auf den Fachkräftemangel und die hohe durchschnittliche Inflation von mehr als 5,9% im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen ist. Ebenso stiegen die allgemeinen Preise für Energieprodukte im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr signifikant um 5,3%.

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland insgesamt 33 neue Biogasanlagen installiert, was den Gesamtbestand auf 9.909 Anlagen erhöhte. Leider wurde der Umweltbonus beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) am 17. Dezember eingestellt, aufgrund der Umsetzung eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts, infolgedessen 60 Milliarden Euro entzogen wurden. Dadurch wurde der Biogasmarkt in Deutschland für Investoren und heimische Landwirte immer unattraktiver. Dennoch markierte die Abschaltung der letzten drei deutschen Kernkraftwerke am 15.04.24 einen Wendepunkt für den Beginn einer neuen Ära in der Energiebranche.

Wie bereits letztes Jahr angedeutet, wuchs der Biogas Markt in Europa in 2023 nur leicht, die installierte Leistung stieg auf 43 Gigawatt, was ein Anstieg um weniger als 4 % bedeutete. Als Kernmärkte sind weiterhin Italien, Frankreich und Deutschland zu bezeichnen.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir erneut steigende Umsatzerlöse verzeichnen. Trotz der Herausforderungen im Zusammenhang mit Inflation, Fachkräftemangel und den daraus resultierenden Lieferengpässen konnten wir die Umsatzerlöse um mehr als 5 % steigern. Dies war möglich, da wir unseren Bestand an Rohmaterialien weiter ausgebaut und unseren Lagerbestand erweitert haben. Dadurch waren wir bei SUMA Rührtechnik in der Lage kontinuierlich zu liefern.

Das Jahresergebnis hat sich, trotz wie erwartet erzielter Umsatzsteigerungen im Vergleich zum Vorjahr, entgegen der Prognose reduziert. Ursächlich hierfür sind neben nicht in dem Umfang geplanten Personalkostensteigerungen insbesondere Kulanzleistungen im Zusammenhang mit ausgelieferten Produkten. Bei Normalisierung des Betriebsergebnisses um vorgenannte Einmalaufwendungen liegt der betriebliche Erfolg im Berichtsjahr über dem des Vorjahres. Die Geschäftsführung ist daher mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2023 zufrieden.

Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 14,5 % gekennzeichnet während 43,5 % der Bilanzsumme auf Vorräte entfallen.

Im vergangenen Geschäftsjahr traten vorübergehend Lieferengpässe bei Schlüssellieferanten auf, die sich auf die Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen auswirkten. Dank einer frühzeitigen Erhöhung unseres Lagerbestandes konnten diese Engpässe jedoch abgefedert werden, wodurch ernsthafte Versorgungsprobleme vermieden werden konnten. Mit der zunehmenden Verschärfung der Lieferengpässe haben wir zusätzlich unsere Bestände an Schlüsselkomponenten erhöht, um eine kontinuierliche Lieferbereitschaft sicherzustellen und bisher gute Lieferzeiten aufrechterhalten zu können. Als Folge davon erhöhte sich unser Vorratsbestand um 613 TEUR auf 6.393 TEUR und damit um rund 11 % gegenüber dem Vorjahr.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 39,4 %. Die Lieferforderungen haben sich aufgrund des effektiven Forderungsmanagements trotz erhöhter Umsätze um 5,2 % verringert. Die Forderungsverluste und Wertberichtigungen bewegen sich nach wie vor auf einem niedrigen Niveau. Die Forderungen gegenüber Verbundunternehmen (TEUR 2.306) sind deutlich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 1.033 und Ausweis unter den sonstigen Vermögensgegenständen) angestiegen. Hierdurch wurden Erweiterungsinvestitionen des Verbundunternehmens finanziert.

Die Kapitalstruktur ist durch eine im Branchenvergleich außergewöhnlich hohe Eigenkapitalquote von 67,5 % gekennzeichnet. Auf Basis dieses Eigenkapitals wird das Unternehmen auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen fristgerecht erfüllen können.

Finanzlage

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut. Wo es möglich war, wurden Skontierungsmöglichkeiten in Anspruch genommen.

Bestehende langfristige Darlehensverpflichtungen gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig zurückgeführt. Für laufende Investitionen und die durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen wurden Darlehen in Nominalbetrag von 1.046 TEUR aufgenommen.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde negativ durch den Aufbau des Vorratsvermögens sowie der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen beeinflusst. Positiv hingegen haben sich der Jahresüberschuss, die Liquiditätsfreisetzung durch Abschreibungen sowie der Aufbau der Rückstellungen ausgewirkt.

Ertragslage

Das Rohergebnis ist um 2.386 TEUR auf 19.010 TEUR gestiegenen. Die Steigerung des Rohergebnisses resultiert aus Skalierungseffekten im Einkauf und an die Marktsituation angepasster Verkaufspreise.

Aufgrund des weiteren Wachstums der SUMA Rührtechnik wurde weiter in Personal investiert, was zu einer Personaleinsatzquote im Verhältnis zum Rohergebnis von 53,3 % nach 48,1 % im Vorjahr führt. Zusätzlich wird das Jahresergebnis durch erhöhte Kosten der Warenabgabe, unter anderem durch Kulanzleistungen, belastet. Hierdurch ergibt sich um ein gegenüber dem Vorjahr 659 TEUR reduziertes Jahresergebnis in Höhe von 520 TEUR.

Chancen- und Risikobericht

Das Unternehmen hat Maßnahmen ergriffen, um die Erkennung, Analyse und Kommunikation von Risiken sicherzustellen. Das Risikomanagement der SUMA Rührtechnik GmbH ist ein integraler Bestandteil des Qualitätsmanagements gemäß ISO 9001:2015 und ist detailliert dort beschrieben. Im vergangenen Geschäftsjahr wurde die Einführung eines Umweltmanagements gemäß ISO 14001:2015 begonnen, um das Risikomanagement breiter aufzustellen.

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung sind nachhaltige Preiserhöhungen auf dem Beschaffungsmarkt erkennbar. Dank eines hohen Lagerbestands konnten bisher die Preiserhöhungen bei der Beschaffung für bestehende Aufträge weitgehend abgedeckt werden. Die Auswirkungen der hohen Inflation sowie deren zukünftige Entwicklung in Verbindung mit Versorgungsengpässen wird sorgfältig überwacht, und Aufträge werden aufgrund der dynamischen Marktentwicklungen nur noch zeitnah preislich festgelegt. Zudem sehen wir ein Risiko in dem aktuell hohen Zinsniveau, das zu reduzierter Investitionsbereitschaft bei unseren Kunden führt.

Forderungsrisiken werden bei SUMA hauptsächlich durch Warenkreditversicherungen abgedeckt.

Die Geschäftsführung überwacht kontinuierlich die Marktbedürfnisse, -entwicklungen und Anforderungen, um Maßnahmen gegen Risiken wie Lieferengpässe oder Materialverteuerungen ergreifen zu können.

Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt maßgeblich von der marktgerechten Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen ab. Diesem Risiko begegnen wir durch eine eigene F&E-Abteilung mit modernster Ausstattung.

Für die Realisierung unserer strategischen Ziele ist die SUMA Rührtechnik GmbH auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Human-Relations-Abteilung bei SUMA spielt eine Schlüsselrolle bei der Mitarbeiterbeschaffung, -bewertung und -qualifizierung. Dank unseres Personalmanagements konnten wir stets einem Personalmangel vorbeugen. Qualifizierte Mitarbeiter, eine hohe Fertigungstiefe und ein moderner Maschinenpark sind für SUMA elementar, um externe Abhängigkeiten zu minimieren. Dies erfordert kontinuierliche Investitionen und Schulungen der Mitarbeiter.

SUMA arbeitet hauptsächlich mit verschiedenen Stamm-Lieferanten zusammen, um Abhängigkeiten bei der Beschaffung zu minimieren. Dabei legen wir großen Wert auf Umsatzvolumen, Austauschbarkeit, Flexibilität und Kommunikation. Im Rahmen regelmäßiger Lieferanten-Audits wird auch die wirtschaftliche Stabilität betrachtet. Bei wichtigen Lieferanten sind die Auswirkungen der Wirtschaftskonjunktur erkennbar. Lange Lieferzeiten und die Notwendigkeit einer langfristigen Bedarfsplanung erschweren kurzfristige Maßnahmen. Zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit unterhält SUMA einen hohen Lagerbestand an regelmäßig benötigten Komponenten.

Die Gesellschaft sieht besonders in der hohen Fachkompetenz und Zufriedenheit der Beschäftigten einen wesentlichen Erfolgsfaktor. Eine weitere Chance sieht die Geschäftsführung im strukturierten Aufbau von Wissen, um den Kunden bestmögliche Lösungen anbieten zu können und dadurch die Kundenzufriedenheit weiter zu steigern.

Zusätzliche Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

- der Erschließung neuer Absatzmärkte

- Erweiterung des Produktportfolios

- einer stabilen finanziellen Situation

- hohe Produktqualität

- hohe und optimierte Fertigungstiefe, sowie deren Abläufe

Prognosebericht

Umweltpolitische Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der SUMA Rührtechnik. Aufgrund internationaler Interessen an einer Reduzierung von CO 2 Emissionen und Stabilisierung der Energieversorgung blicken wir positiv in die Zukunft. Aus diesem Grund haben wir im Geschäftsjahr 2024 eine Niederlassung in Polen gegründet und sind dabei auf Basis bereits bestätigter Aufträge auch in Indien eine Repräsentanz aufzubauen. Trotz diesen aktuell positiven Aussichten bestehen weiterhin Risiken durch globale Unsicherheiten (Lieferengpässe, sprunghafte Erhöhung von Frachtkosten, Mangel an Facharbeitern, etc.). Die SUMA Rührtechnik erwartet aus diesem Grund eine positive Geschäftsentwicklung für das Jahr 2024.

Die Geschäftsführung plant bei einer Umsatzsteigerung von rund 15 % und weiter moderat steigenden Kosten ein Jahresergebnis deutlich oberhalb des Vorjahres. Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken können die vorgenannte Prognose negativ beeinflussen.

Forschungs- und Entwicklungsbericht

Unsere Engineering Abteilung umfasst insgesamt acht Mitarbeiter und verfügt über aktuelle, moderne Technologie, z.B. 3D CAD, CFD-Strömungssimulation, FEM für Festigkeitsbetrachtungen. Spezielle Kundenanforderungen, Neuentwicklungen und Patente sichern unsere Marktposition. Unsere Investitionen in die Bereiche Forschung und Entwicklung bewegen sich auf konstant hohem Niveau. Hierzu wird unter anderem zwei Rührversuchsbecken unterhalten.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Sulzberg, 27. März 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.144.650,00 1.934.547,75
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.411,00 25.687,00
II. Sachanlagen 2.131.239,00 1.908.860,75
B. Umlaufvermögen 12.213.549,50 9.957.587,06
I. Vorräte 6.393.312,31 5.779.891,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.773.299,20 3.801.917,87
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 46.937,99 375.777,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 327.852,54 322.627,27
D. Aktive latente Steuern 0,00 390.102,95
Summe Aktiva 14.686.052,04 12.604.865,03

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.912.218,61 9.642.393,65
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 85.000,00
II. Kapitalrücklage 331.837,75 331.837,75
III. Gewinnrücklagen 6.926,51 6.926,51
IV. Gewinnvortrag 8.968.629,39 8.038.984,91
V. Jahresüberschuss 504.824,96 1.179.644,48
B. Rückstellungen 1.619.403,38 1.057.691,26
C. Verbindlichkeiten 3.154.430,05 1.712.600,22
D. Passive latente Steuern 0,00 192.179,90
Summe Passiva 14.686.052,04 12.604.865,03

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 19.009.818,25 16.624.189,76
2. Personalaufwand 10.126.394,52 7.993.187,07
a) Löhne und Gehälter 8.439.389,02 6.645.852,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.687.005,50 1.347.334,85
3. Abschreibungen 786.231,29 606.010,58
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 786.231,29 606.010,58
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.359.243,96 6.409.986,41
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.127,75 30.751,91
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 46.980,32 20.091,87
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 220.257,10 441.825,11
8. Ergebnis nach Steuern 512.838,81 1.183.840,63
9. sonstige Steuern 8.013,85 4.196,15
10. Jahresüberschuss 504.824,96 1.179.644,48

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die SUMA Rührtechnik GmbH hat ihren Sitz in Sulzberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kempten unter HRB 3815 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben und Gliederungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert, was der bisherigen Handhabung entspricht.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen und degressiven Methode. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die Fertigerzeugnisse sind auf der Basis des Fertigstellungsgrades zu Herstellungskosten bewertet. Die angesetzten Herstellungskosten beinhalten neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen und Fremdkapitalzinsen.

Es wurde verlustfrei bewertet.

Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch pauschale Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Spezielle Ausfallrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % auf den Nettoforderungsbestand ausreichend Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Die flüssigen Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach den versicherungsmathematischen Grundsätzen des Teilwertverfahrens unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Zum Bilanzstichtag beträgt der Zinssatz 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %).

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, werden mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Die Bewertung der verrechneten Vermögensgegenstände erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung werden mit den Aufwendungen und Erträgen der verrechneten Vermögenstände im Finanzergebnis saldiert.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

IV. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Bruttoanlagenspiegel in der Anlage ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und in Höhe von TEUR 2.261 (Vorjahr: TEUR 2.442) weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in voller Höhe von TEUR 2.306 (Vorjahr: TEUR 0) aus gewährten Darlehen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 867) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und in Höhe von TEUR 1.154 (Vorjahr: TEUR 493) von weniger als einem Jahr.

Für die Abzinsung der Pensionsrückstellung wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte, durchschnittliche Marktzinsatz bei einer Laufzeit von 15 Jahren (10-Jahresdurchschnitt) herangezogen.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre (1,74 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 29) der zur Ausschüttung nach § 253 Abs. 6 HGB gesperrt ist.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungen und Kulanzleistungen, Resturlaub- und Gleitzeitguthaben zum Bilanzstichtag und für das Geschäftsjahr 2023 betreffende ausstehende Tantiemen und Umsatzrückvergütungen gebildet.

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten weisen zum 31. Dezember 2023 sowie zum 31. Dezember 2022 folgendes Bild auf:

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.878 (Vorjahr: TEUR 1.047).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.227 (Vorjahr: TEUR 665).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 465 (Vorjahr: TEUR 0).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte auf betriebliche Grundstücke verbundenen Unternehmen sowie durch private selbstschuldnerische Bürgschaften des Gesellschafters des Verbundunternehmens besichert. Betreffend der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen branchenübliche Eigentumsvorbehalte vor.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 93) und Verbindlichkeiten aus Schwerbehindertenabgabe in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 7).

Die im Vorjahr ausgewiesenen aktiven und passiven latenten Steuern waren im Berichtsjahr erfolgswirksam aufzulösen (Ertragssteueraufwand).

Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz im Bereich des Vorratsvermögens werden durch ein einheitliches Bewertungsverfahren eliminiert, sodass passive latente Steuern aus Differenzen im Anlagevermögen in Höhe von TEUR 28, aktive latente Steuern aus der Bewertung der Rückstellungen in Höhe von TEUR 70 gegenüber stehen. Für die Ermittlung der latenten Steuern wurde ein Unternehmenssteuersatz von 27,025 % angewendet.

Aufgrund des Aktivüberhangs der latenten Steuern wurde von der Saldierungsmöglichkeit nach § 274 Abs. 1 Satz 2 und Satz 3 HGB Gebrauch gemacht und von einem Ausweis in der Bilanz abgesehen.

V. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn und Verlustrechnung

Erträge/Aufwendungen aus Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

Personalaufwand

Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung entfallen TEUR 122 (Vorjahr: TEUR 106) auf die Altersversorgung.

VI. Sonstige Pflichtangaben

Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende finanzielle Verpflichtungen:

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr umfassen solche in Höhe von TEUR 1.734.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr umfassen solche in Höhe von TEUR 1.718.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Aus Bürgschaften für verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 762 und aus der Bestellung von Sicherheiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 148.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften und der Bestellung von Sicherheiten gegenüber verbundenen Unternehmen wird aufgrund der Bonität dieser Gesellschaft als sehr gering eingeschätzt.

Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Zu den Geschäftsführern der SUMA Rührtechnik GmbH sind Herr Paul Thürwächter, Diplom Ingenieur (FH), Kempten (Allgäu), sowie Frau Lena Undeutsch (geb. Thürwächter), Master of Science, Kempten (Allgäu), bestellt. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Im Geschäftsjahr wurden keine Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder gewährt. Es wurden keine Haftungsverhältnisse zugunsten von Organmitgliedern eingegangen.

Arbeitnehmer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich 135 Arbeitnehmer ohne Auszubildende beschäftigt. Diese teilen sich in 79 gewerbliche Arbeitnehmer und 56 Angestellte auf. Daneben waren durchschnittlich 12 Auszubildende beschäftigt.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses

 

Sulzberg, den 27. März 2024

Paul Thürwächter, Geschäftsführer

Lena Undeutsch, Geschäftsführerin

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge Geschäftsjahr +
EUR
Umgliederung Geschäftsjahr +
EUR
Abgänge Geschäftsjahr ./.
EUR
Stand am 31.12.2023 ./.
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 363.398,66 35.714,43 0,00 0,00 399.113,09
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 363.398,66 35.714,43 0,00 0,00 399.113,09
II. Sachanlagen
1.. Technische Anlagen und Maschinen 572.222,26 0,00 0,00 0,00 572.222,26
2.. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00
4.412.650,04 972.880,11 16.633,75 55.209,00 5.346.954,90
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
16.633,75 9.863,00 -16.633,75 0,00 9.863,00
Summe Sachanlagen 5.013.272,24 982.743,11 0,00 55.209,00 5.940.806,35
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 5.376.670,90 1.018.457,54 0,00 55.209,00 6.339.919,44
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge Geschäftsjahr
EUR
Umgliederung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge Geschäftsjahr
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 337.711,66 47.990,43 0,00 0,00 385.702,09
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 337.711,66 47.990,43 0,00 0,00 385.702,09
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 410.042,26 33.838,00 0,00 0,00 443.880,26
2. Andere Anlagen, Betriebs- und 0,00
Geschäftsausstattung 2.693.976,04 703.813,86 0,00 33.085,00 3.364.704,90
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.104.411,49 738.240,86 0,00 33.085,00 3.809.567,35
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 3.442.123,15 786.231,29 0,00 33.085,00 4.195.269,44
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.411,00 25.687,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 13.411,00 25.687,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 128.342,00 162.180,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und 0,00 0,00
Geschäftsausstattung 1.982.250,00 1.718.674,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
9.863,00 16.633,75
Summe Sachanlagen 2.131.239,00 1.908.860,75
Gesamtsumme 2.144.650,00 1.934.547,75

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SUMA Rührtechnik GmbH, Sulzberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SUMA Rührtechnik GmbH, Sulzberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SUMA Rührtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Neckarsulm, den 27. März 2024

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