Frischemarkt Fitterer GmbHLiquidiert

76534 Baden-Baden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 738688
Eingetragen
13.1.2021
Branche
Einzelhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnEinzelhandel mit sonstigen Nahrungs- und GenussmittelnEinzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nicht-Nahrungsmittel
Gegenstand
Der Betrieb von Einzelhandelsgeschäften, die den Verkauf von Food- und Non-Food-Artikeln zum Gegenstand haben.

Finanzübersicht

Historie

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Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Frischemarkt Fitterer GmbH

Baden-Baden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht 2022

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Frischemarkt Fitterer GmbH bzw. ihre Vorgängergesellschaft betreibt seit 1959 Lebensmittelmärkte und ist ebenso lange Mitglied der heutigen EDEKA Südwest eG. Mit einer Gesamtverkaufsfläche von rund 4.500 m 2 in der Region Nordbaden sowie Südpfalz bewirtschaften wir drei Vollsortimenter sowie eine Verkaufsbäckerei.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt der deutschen Wirtschaft legte preisbereinigt im Jahr 2022 um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu.

Im Lebensmitteleinzelhandel sank der Umsatz im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr real um 4,6 %. Als Ursache sind die hohen Preissteigerungen und das damit einhergehende zurückhaltende Kaufverhalten der Verbraucher zu nennen, sowie die in 2022 wieder geöffnete Gastronomie aufgrund des Wegfalls der Corona Beschränkungen.

2.2. Geschäftsverlauf

Nach ersten optimistischen Tagen und einem ersehnten Ende der Corona Pandemie wurde die Weltbevölkerung am 24. Februar 2022 geschockt. Russland überfiel an jenem Tag militärisch die Ukraine und machte sich auf Hoheitsgebiete neu zu ordnen. Neben einem massivem Flüchtlingsstrom bewirkte dieses Handeln weitreichende ökonomische Auswirkungen. Das Unternehmen sah sich neben extrem erhöhten Energiekosten, einer hohen Inflation und daraus resultierender Konsumzurückhaltung der Verbraucher konfrontiert.

Doch aufgrund bestehender bereits im Juli 2021 abgeschlossener Lieferverträge mit der EDEKA Versorgungsgesellschaft mbH waren wir den unmittelbaren Schwankungen auf dem Energiemarkt nicht ausgesetzt. Für die kommenden Jahre (Vertragslaufzeit bis Ende 2024) sicherten wir uns strategische Kontingente um wiedererwartende Preisschwankungen abzufedern.

Den Verbrauchern signalisierten wir proaktiv über Werbekampagnen wie "Inflationsstopp" unsere Preiswürdigkeit. Darüber hinaus forcierten wir unsere "Gut & Günstig" Produkte um den Trading-down-Effekt entgegenzuwirken und stellten insbesondere die Eigenmarken in den Fokus.

In der Filiale Weisenbach lagerten wir die Bäckerei in das Nachbargebäude aus und erzielten dadurch eine Flächenerweiterung. Das Angebot einer nun großzügigen Bäckerei mit Café sowie einladenden Sitzgelegenheiten wurde von den Kunden gut angenommen.

Entgegen dem Fachkräftemangel haben wir ausreichend Personal gefunden um am 11. November 2022 die neue Marktbäckerei in Baden-Baden zu eröffnen. Die Standalone Bäckerei gilt in der EDEKA Südwest als Leuchtturm-Projekt und stellte uns unter anderem auch vor logistische Herausforderungen, welche wir zu meistern wussten.

2.2.1. Ertragslage

Die Frischemarkt Fitterer GmbH konnte ihren Umsatz (netto) wie zu erwarten nicht halten und verlor zum Vorjahr -3,16 Prozent. Durch die Neueröffnung der Marktbäckerei in Baden-Baden mit einem anteiligen Jahresumsatz beläuft sich der Verlust auf lediglich -2,96 Prozent.

Aufgrund der starken Einflussfaktoren von außen sind wir ursprünglich von einem deutlich schlechteren Jahresgeschäft ausgegangen.

Trotz eines massiven Trading-down-Effektes erwirtschaftete das Unternehmen einen beachtlichen Rohgewinn. Wie bereits prognostiziert, sank er leicht um ca. 1 Prozent auf nun 31,42 Prozent (Vorjahr 32,48 Prozent) vom Umsatz.

In den Filialen Baden-Baden sowie Rülzheim fand wenig Fluktuation im Bereich Personal statt. Daher konnten wir den Aufwand für Suche nach Personal und die Kosten für Personal merklich senken. Dem entgegen standen Personalkostensteigerungen aufgrund der Anhebung des Mindestlohns.

Für die Eröffnung der neuen Marktbäckerei Baden-Baden musste wir den Personalstamm aufbauen und vorhalten. Ebenso erfordert die neue Marktbäckerei in Weisenbach für das starke Umsatzwachstum einen höheren Personaleinsatz.

Die Personalkosten vom Umsatz (ohne Geschäftsführergehalt) konnten wir im Vergleich zum Vorjahr trotzdem um 0,21 Prozent auf 15,97 Prozent senken.

Die Ergebnisse der Frischemarkt Fitterer GmbH entwickelten sich vor Steuer von 4,91 Prozent zu 1,70 Prozent vom Nettoumsatz. Nach Steuer erwirtschaftete die Frischemarkt Fitterer GmbH ein Ergebnis von 1,16 Prozent vom Nettoumsatz.

Ausschlaggebend für das deutlich schlechtere Ergebnis ist mitunter das Investitionsvolumen in die Umgestaltung des Marktes in Baden-Baden sowie die Schaffung der neuen Verkaufsfläche und Ausstattung der Marktbäckerei in Weisenbach sowie der Marktbäckerei in der Rheinstraße in Baden-Baden. Mit dem starken Rückgang des Gesamtergebnisses haben wir gerechnet.

2.2.2. Finanzlage

Die Im Jahr 2021 aufgebauten Liquiditätsreserven von 1.933 T€ wurden für die angeführten Investitionen in die Standorte verwendet, so dass keine neuen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgenommen werden mussten. Aufgrund dessen haben sich im Vergleich zum Vorjahr die Finanzmittel inklusive Geldtransitkonten um 634 T€ verringert auf einen Stand zum Bilanzstichtag von 1.299 T€. Es bestehen ungenutzte Kreditlinien in Höhe von 210 T€. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten um 116 T€ auf jetzt 601 T€ vermindert werden. Die Lieferantverbindlichkeiten haben sich um 7 T€ auf jetzt 1.093 T€ verringert.

In Anbetracht der bevorstehenden Eröffnung einer weiteren EDEKA Filiale in Gernsbach, welche auch überwiegend mit eigenen Mitteln finanziert werden soll, ist weiter ein Aufbau der Reserven an Finanzmittel geplant. Die für die Investitionen in den neuen Standort benötigten Mittel sind derzeit noch nicht überschaubar, werden aber von uns auf über zwei Millionen Euro geschätzt.

2.2.3. Vermögenslage

Die Entwicklung des Eigenkapitals stellt sich wie folgt dar: Von 3.062 T€ im Jahr 2021 auf jetzt 3.408 T€ im Jahr 2022. Das entspricht einer Eigenkapitalquote von 47,26 %. Es fand keine Ausschüttung an die Gesellschafter statt.

Die Fälligkeitsstruktur unserer Verbindlichkeiten hat sich wie folgt entwickelt:

31.12.2022
31.12.2021
kurzfristige Verbindlichkeiten 1.343.156,94 1.456.594,26
mittelfristige Verbindlichkeiten 960.256,56 916.591,85
langfristige Verbindlichkeiten 1.118.056,00 1.212.520,00

Das Geschäftsjahr 2022 ist aus Sicht der Geschäftsführung gut verlaufen.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Risikomanagement

Chancen und Risiken werden bei der Frischemarkt Fitterer GmbH anhand umfangreicher Analyseauswertungen überwacht. Dieser Controlling-Prozess wird täglich von der Geschäftsführung gemonitort, ausgewertet und entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

3.2. Risiken

Stark gestiegene Energiepreise führen bis jetzt zu Kaufkraftverlusten unserer Konsumenten. Nach wie vor sieht sich die Lebensmittelbranche zudem mit eklatanten Preissteigerungen seitens Industrie konfrontiert. Lieferbeziehung zu Markenherstellern wurden unterbrochen, um Preissteigerungen zu unterbinden beziehungsweise zu mäßigen. Dennoch kommt die Inflation beim Verbraucher an. Die daraus entstehenden Trading-down-Effekte führen zu Spannenverlusten. Es besteht ebenso die Gefahr, dass Verbraucher die Einkaufsstätte zugunsten der Discounter wechseln.

Der anhaltende Ukraine Krieg sorgt weiterhin für Unsicherheiten.

Durch den weiterhin bestehenden Fachkräftemangel können offene Stellen nur schwer neu besetzt werden.

3.3. Chancen

Der Endverbraucher fokussiert sich stärker auf das Preiseinstiegssegment, welches wir inzwischen sehr gut abbilden können. Neben den "Gut & Günstig" Artikeln bilden unsere Eigenmarken eine attraktive Wahl. In der Analyse hält die EDEKA ihr Versprechen: "in jedem EDEKA steckt ein Discounter". Im direkten Preisvergleich sind die Discounter auf gleicher Höhe.

Unsere Steckenpferde wie lokale, regionale, biologische und vegane Erzeugnisse sind nach wie vor elementare Säulen, auf die wir uns stützen und verlassen können. Eine derartige Sortimentstiefe und -breite kann der Discounter nicht offerieren.

Unsere Marktbäckereien bieten nicht nur Sitzflächen im Innenraum. Mit einer ordentlichen und modernen Außenbestuhlung sowie Schattenplätzen versprechen wir uns auch über den Sommer hinweg gute Umsätze und Entwicklung.

Investitionen im Bereich der Kassen wurden bereits getätigt und weitere sind geplant. So stellen wir sicher, dass erforderliche Hardware auf dem aktuellen Stand ist. Eine weitere Lotto-Annahmestellen ist ein weiterer Service um die bestehende und weitere Kundschaft an die Märkte zu binden.

Die Geschäftsführung sieht für das Unternehmen keinerlei bestandsgefährdende Risiken.

3.4. Prognose

Der Markt mit Bäckerei in Weisenbach performt derzeit höchst überdurchschnittlich. Insbesondere die neue Marktbäckerei zeigt, dass eine umfangreiche Investition in den Ladenbau und der Schaffung einer Wohlfühlatmosphäre den Zahn der Zeit trifft.

Die übernommene K&U Bäckerei in Baden-Baden erwirtschaftet noch nicht den gewünschten Umsatz. Bereits seit April des laufenden Jahres finden unmittelbar vor Ort Sanierungsmaßnahmen statt. Dadurch sind die komplette Fahrspur sowie der Geh- und Fußweg stark eingeschränkt nutzbar. Wir arbeiten mit Werbemaßnahmen und verschönern den Innenbereich um die Aufenthaltsqualität mindestens aufrecht zu erhalten. Die Sanierungsmaßnahmen der Stadt sollen bis August 2024 andauern. Inwiefern weitere Beschränkungen eintreffen, ist derzeit nicht einschätzbar.

In den ersten fünf Monaten konnten wir den Bruttoumsatz um 6,26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern. Trotz der genannten Einflussfaktoren für uns ein erfreuliches Ergebnis, da auch der Nettoertrag mit 6,40 Prozent nahezu identisch mitgestiegen ist. Wir sehen der weiteren Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 positiv entgegen. Wir erwarten für das Jahr 2023 einen leichten Anstieg der Umsätze und Nettoerträge. Die Teuerungsrate hat sich im Mai nochmals abgeschwächt, wodurch sich für Verbraucher die Marktlage entspannt. Die Situation auf dem Energiemarkt hat sich ebenfalls entspannt. Damit bietet sich für den Vollsortimenter wieder die Chance Zusatzumsätze zu generieren.

Wir rechnen für das Jahr 2023 beim Jahresergebnis mit einer leichten Steigerung zum Vorjahr.

Neben den Investitionen in die Bestandsmärkte richten wir derzeit den Fokus auf eine Supermarkt-Neueröffnung in Gernsbach. Derzeit kann uns eine Fertigstellung des Objekts zum Jahresende noch nicht zugesichert werden. Wir bereiten uns jedoch personell sowie wirtschaftlich auf eine kurzfristige Entscheidungsfindung vor. Insofern rechnen wir mit einem großen Investitionsvolumen für das Jahresendgeschäft.

Zusätzlich planen wir ebenfalls mit leicht steigenden Personalkosten zum Jahresende. Wir befinden uns bereits in der Akquise neuer Mitarbeiter um den Standort Gernsbach betreiben zu können. Das Personal, welches für den Markt in Gernsbach vorgesehen ist, wird vorab in den Bestandsmärkten ausgebildet, um eine reibungslose Eröffnung sicherzustellen.

Abschließend lässt sich festhalten, dass unser qualitäts- und serviceorientiertes Geschäftsmodell weiterhin für Vorteile sorgt. Insofern sehen wir der weiteren Entwicklung sehr optimistisch entgegen und sind mit dem aktuellen Geschäftsjahr bislang sehr zufrieden.

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 3.739.329,85 3.131.861,07
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 1.742.581,00 1.303.104,00
1. technische Anlagen und Maschinen 115.405,00 133.242,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.627.176,00 1.169.862,00
III. Finanzanlagen 1.996.746,85 1.828.755,07
1. Ausleihungen an Gesellschafter 196.746,85 198.755,07
2. Sonstige Finanzanlagen 1.800.000,00 1.630.000,00
B. Umlaufvermögen 3.305.445,38 3.762.790,82
I. Vorräte 1.537.285,57 1.531.979,27
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 806.119,40 665.653,16
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 962.040,41 1.565.158,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.419,87 22.022,21
D. Aktive latente Steuern 137.666,93 132.834,86
Aktiva 7.210.862,03 7.049.508,96

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 3.407.762,41 3.061.605,84
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 728.621,36 728.621,36
III. Gewinnrücklagen 2.507.984,48 2.149.844,13
IV. Bilanzgewinn 146.156,57 158.140,35
B. Rückstellungen 377.911,37 392.102,92
C. Verbindlichkeiten 3.421.469,50 3.585.706,45
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 601.068,00 716.980,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.582.400,56 1.528.043,85
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.582.400,56 1.528.043,85
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.238.000,94 1.340.682,60
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.238.000,94 1.340.682,60
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.718,75 10.093,75
Passiva 7.210.862,03 7.049.508,96

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 9.793.419,85 10.340.163,94
2. Personalaufwand 5.487.607,12 5.726.301,37
a) Löhne und Gehälter 4.554.093,47 4.752.536,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 933.513,65 973.765,15
davon für Altersversorgung 84.014,53 129.895,33
3. Abschreibungen 350.358,38 276.309,68
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 350.358,38 264.689,81
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 11.619,87
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.482.598,97 2.835.868,68
5. Erträge aus Beteiligungen 52.724,93 8.000,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.109,06 38.351,18
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 57.915,29 34.857,18
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 162.517,51 454.033,86
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 4.832,07 24.106,32
9. Ergebnis nach Steuern 347.256,57 1.059.144,35
10. sonstige Steuern 1.100,00 1.004,00
11. Jahresüberschuss 346.156,57 1.058.140,35
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen 200.000,00 900.000,00
a) in andere Gewinnrücklagen 200.000,00 900.000,00
13. Bilanzgewinn 146.156,57 158.140,35

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

der Frischemarkt Fitterer GmbH, Baden-Baden

Registergericht: Amtsgericht Mannheim

Registernummer: HRB 738688

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetztes und des Gesellschaftervertrages aufgestellt. Von der Gesellschaft sind die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Erträge aus Genossenschaften werden unter den Erträgen aus Genossenschaften erfasst.

"Davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir in den Anhang aufgenommen.

Aufgrund der besseren Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in der Bilanz ausgewiesen.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde unter Berücksichtigung des Datenschutzes auf die Angabe der Organbezüge verzichtet.

Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung, unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer (in der Regel über drei Jahre) bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert werden, sofern notwendig, vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgt unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung.

Die Bandbreite der Nutzungsdauern beläuft sich auf:

EDV-Software 3 Jahre
Technische Anlagen 10 Jahre
Sonstige Transportmittel 8-10 Jahre
Geschäftsausstattung 1-23 Jahre
Büroeinrichtung 5-8 Jahre
Ladeneinrichtung 5-10 Jahre
Einbauten in fremde Grundstücke 5 Jahre

Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu 800,00 € werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt, soweit sie nicht wegen Unwesentlichkeit (bei Anschaffungskosten bis 250,00 €) in den Aufwendungen ausgewiesen werden.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich werden bei dauernden Wertminderungen am Bilanzstichtag außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Umlaufvermögen

Vorräte

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten je Artikel auf den Nettowarenbestand. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die anteiligen Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, werden unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Latente Steuern

Aktive und passive latente Steuern sind verrechnet worden. Von dem Wahlrecht, einen Überhang aktiver latenter Steuern in der Bilanz anzusetzen, wurde Gebrauch gemacht.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren bewertet. Die Abzinsung erfolgt pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Rückgedeckte Pensionsrückstellungen wurden in dem Passivprimaten ausgewiesen, der in der Bewertung dem Erfüllungsbetrag unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre entspricht.

Die Steuerrückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie sind ausreichend bemessen und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die anteiligen Einnahmen aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden in dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

Posten der Bilanz

Einzelposten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.701,41 0,00 1.015,00 0,00 10.686,41
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 11.701,41 0,00 1.015,00 0,00 10.686,41
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 180.175,70 0,00 0,00 0,00 180.175,70
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.324.430,03 797.402,38 142.093,85 0,00 4.979.738,56
Summe Sachanlagen 4.504.605,73 797.402,38 142.093,85 0,00 5.159.914,26
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 198.755,07 0,00 2.008,22 0,00 196.746,85
2. sonstige Ausleihungen 0,00 170.000,00 0,00 0,00 170.000,00
3. Genossenschaftsanteile 1.630.000,00 0,00 0,00 0,00 1.630.000,00
Summe Finanzanlagen 1.828.755,07 170.000,00 2.008,22 0,00 1.996.746,85
Summe Anlagevermögen 6.345.062,21 967.402,38 145.117,07 0,00 7.167.347,52
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.699,41 0,00 1.015,00 0,00 10.684,41
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 11.699,41 0,00 1.015,00 0,00 10.684,41
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 46.933,70 17.837,00 0,00 0,00 64.770,70
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.154.568,03 332.521,38 134.526,85 0,00 3.352.562,56
Summe Sachanlagen 3.201.501,73 350.358,38 134.526,85 0,00 3.417.333,26
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.213.201,14 350.358,38 135.541,85 0,00 3.428.017,67
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2,00 2,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2,00 2,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 115.405,00 133.242,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.627.176,00 1.169.862,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.742.581,00 1.303.104,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 196.746,85 198.755,07
2. sonstige Ausleihungen 0,00 170.000,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 1.630.000,00 1.630.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.996.746,85 1.828.755,07
Summe Anlagevermögen 0,00 3.739.329,85 3.131.861,07

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Art der Forderung und sonstigen Gesamtbetrag davon Forderungen
Vermögensgegenstände 31. Dezember 2022 T€ bis zu 1 Jahr
T€
über 1 Jahr
T€
aus Lieferungen und Leistungen 40 40 0
sonstige Vermögensgegenstände 766 766 0
31.12.2022
Summe 806 806 0
Art der Forderung und sonstigen Gesamtbetrag davon Forderungen mit einer Restlaufzeit von
Vermögensgegenstände 31. Dezember 2021 T€ bis zu 1 Jahr
T€
über 1 Jahr
T€
aus Lieferungen und Leistungen 7 7 0
sonstige Vermögensgegenstände 659 489 170
31.12.2021
Summe 666 496 170

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten erst im Folgejahr abziehbare Vorsteuern in Höhe von 8.491,99 € (Vorjahr: 14.611,30 €).

Aktive latente Steuer

Die Latenten Steuern werden mit dem unternehmensindividuellen am Abschlussstichtag gültigen Steuersatz (Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbeertragsteuer) von 29,2232 % bewertet.

In € Stand zum Beginn des GJ Veränderung Stand zum Ende des GJ
Aktive latente Steuern 425.168 29.720 454.888
Passive latente Steuern 292.334 24.887 317.221

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

Jahresüberschuss 2022 346.156,57 €
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 €
Entnahme aus anderen Gewinnrücklagen 0,00 €
Einstellungen in andere Gewinnrücklagen 200.000,00 €
Ausschüttung 0,00 €
Bilanzgewinn zum 31.12.2022 146.156,57 €

Aufgrund der Aktivierung von aktiven latenten Steuern unterliegen 137.666,93 € des Bilanzgewinns einer Ausschüttungssperre.

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden anhand der Gutachten der Signal Iduna Beratungs-GmbH für betriebliche Altersversorgung ermittelt. Es wurde die Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) angewandt. Für die Berechnung der Pensionsrückstellungen wurden die nachfolgenden Annahmen getroffen:

a) Abzinsungssatz: 1,78 %
b) Rententrend in Höhe von: 2,00 %
c) erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen: 0,00 %
d) erwartende Fluktuationswahrscheinlichkeiten: 0,00 %
e) zugrunde gelegte Sterbetafeln:: Als biometrische Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck.

Die Rückstellungen werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre abgezinst.

Der Differenzbetrag zu dem Erfüllungsbetrag, der sich aus dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt, unterliegt einer Ausschüttungssperre. Nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt die Ausschüttungssperre 56.519 €.

Bei der Ermittlung des Aufzinsungsaufwands wird angenommen, dass die Änderung des Zinssatzes zum Ende der Periode eingetreten ist. Änderungen des Abzinsungssatzes zwischen zwei Bilanzstichtagen werden im operativen Ergebnis ausgewiesen.

Es bestehen Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 635.739,00 € (Zeitwert). Der beizulegende Zeitwert wurde auf der Basis einer versicherungsmathematischen Berechnung der Versicherungsgesellschaften ermittelt. Die Anschaffungskosten betragen 635 T€. Die Ansprüche wurden mit einer Rückstellung für Pensionsverpflichtungen in Höhe von 909.838 € verrechnet. Erträge aus der Rückdeckungsversicherung wurden mit Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von 13.603,00 € verrechnet.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Posten Umfang enthalten:

31.12.2022
Urlaubsrückstellungen 43.225,37
Überstundenrückstellungen 26.900,00
Aufbewahrungsrückstellung 16.800,00
Rückstellung für Abschlusserstellung und Prüfung 13.675,00
Summe 100.600,37

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von
31. Dezember 2022 T€ bis zu 1 Jahr
T€
mehr als 1 Jahr und bis zu 5 Jahren
T€
mehr als 5 Jahren
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 601 105 378 118
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.093 1.093
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.582 582 1.000
Sonstige Verbindlichkeiten 145 145
Summe 3.421 1.343 960 1.118
Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von
31. Dezember 2021 T€ bis zu 1 Jahr
T€
mehr als 1 Jahr und bis zu 5 Jahren
T€
mehr als 5 Jahren
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 717 115 389 213
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.100 1.100
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.528 528 1.000
Sonstige Verbindlichkeiten 241 241
Summe 3.586 1.456 917 1.213

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:

31.12.2022
aus Steuern: 53.147,31
im Rahmen der sozialen Sicherheit: 5.432,18
31.12.2021
aus Steuern: 140.416,02
im Rahmen der sozialen Sicherheit: 6.667,89

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Personalaufwand

Im Gesamtbetrag der Aufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 84.014,53 € (Vorjahr: 129.895,33 €) enthalten.

Zinsergebnis:

Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält Aufwendungen an Gesellschafter in Höhe von 51.019,38 € (Vorjahr: 26.497,66 €).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus latenten Steuern in Höhe von 4.832,07 € (Vorjahr: 24.106,32 €) enthalten.

Sonstige Angaben

Gesamtbetrag der sonstigen finanzielle Verpflichtungen

Über die in der Bilanz bereits ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen die nachfolgenden langfristigen finanziellen Verpflichtungen:

Art der finanziellen Verpflichtung Gesamtsumme
bis zu 1 Jahr
über 1 und bis 5 Jahren
von mehr als 5 Jahren
Verpflichtungen aus Pachtverträgen über das unbewegliche Sachanlagevermögen 4.553.268 1.105.699 3.020.216 427.352
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von Gegenständen des bew. Sachanlagevermögens 70.119 27.563 38.853 3.704
Summe 4.623.387 1.133.262 3.059.069 431.056

Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren folgende Arbeitnehmer beschäftigt:

Im Jahresdurchschnitt 2022 wurden 207 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 98 Vollzeitkräfte, 71 Teizeitkräfte und 38 geringfügige Beschäftigte. Zusätzlich wurden 10 Auszubildende beschäftigt.

Organe der Gesellschaft und Gesamtbezüge

Als Geschäftsführer sind bestellt:

Roland Fitterer, Baden-Baden - Handelsfachwirt -

- Tätigkeitsschwerpunkt: Controlling, Betriebswirtschaft, Public Relations, Vertragswesen

Andreas Fitterer, Baden-Baden - Handelsfachwirt -

- Tätigkeitsschwerpunkt: Warengeschäft, Sortimentspflege, Lieferantenaquise, Jahresgespräche

Sven Fitterer, Baden-Baden - Bachelor of Art Betriebswirtschaft -

- Tätigkeitsschwerpunkte: Lunar SAP, Controlling, Betriebswirtschaft, Warenwirtschaft, Werbung und Marketing

Gewährte Vorschüsse und Kredite

Die im Vorjahr an die Geschäftsführer Sven und Andreas Fitterer gewährten Kredite weisen noch einen Stand zum 31.12.2023 in Höhe von 196.746,85 € aus.

Es wurde ein Zinssatz in Höhe von 0,5 % vereinbart. Die Laufzeit des Kredites beträgt 31 Jahre.

Im Berichtsjahr wurde ein Betrag in Höhe von 2.008,22 € (incl. Zinsen) zurückgezahlt.

 

Baden-Baden

Frischemarkt Fitterer GmbH

Roland Fitterer, Geschäftsführer

Andreas Fitterer, Geschäftsführer

Sven Fitterer, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.12.2023 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Frischemarkt Fitterer GmbH, Baden-Baden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Frischemarkt Fitterer GmbH, Baden-Baden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Frischemarkt Fitterer GmbH, Baden-Baden, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 23. November 2023

UNIVERSA Prüfungs- und
Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hübotter, Wirtschaftsprüfer

ppa. Salk, Wirtschaftsprüferin

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