Holtz Office Support GmbH
Berta-Cramer-Ring 14, 65205 Wiesbaden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elke Holtz-Kathan seit 10.1.2020 | Geschäftsführer |
Ute Schmitt seit 10.1.2020 | Prokura |
Christopher Holtz-Kathan seit 1.8.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Office Gold Club GmbHAufgelöst | 0.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Holtz Office Support GmbHWiesbadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtDie HOLTZ OFFICE SUPPORT GmbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen, das von der Gründerfamilie seit nunmehr über 68 Jahren geführt wird - inzwischen in dritter Generation. Unser Unternehmensgegenstand ist die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb hochwertiger Präsentations-, Visualisierungs-, Plan- und Konferenztechnik unter der Marke magnetoplan, sowie der Generalvertrieb für hochwertige Layoutmarker unter der Marke COPIC, als auch die Entwicklung und der Vertrieb von hochwertigen und designorientierten Graphik-Produkten unter der Marke transotype. A. Geschäftsverlauf und weitere Entwicklung I. Geschäftsverlauf und Lage Im Vergleich zum Vorjahr war unser Umsatz nahezu konstant. Dieses Ergebnis konnten wir aufgrund der erfreulichen Umsatzsteigerung von 16,3 % unserer Marke magnetoplan erreichen. Zusammenfassend kann man klar konstatieren, dass die coronabedingten Umsatzverluste weitgehend kompensiert sind, denn Meetings, agiles Arbeiten und Collaboration sind wieder voll im Trend und gefragter denn je. Demgegenüber steht jedoch ein Umsatzverlust bei unserer Distributionsmarke COPIC. Durch die ausklingende Corona-Pandemie und dem, durch den Ukraine-Konflikt, weiter befeuerten Kaufkraftverlust ist insbesondere der Business to Consumer Markt stark unter Druck. Vor dem Hintergrund des Inflationsdrucks und einhergehend enorm gestiegener Lebenshaltungskosten blickten wir im B2C Markt auf ein historisch schlechtes Konsumklima, welches sich in unserem Unternehmen bei unserer Distributionsmarke Copic deutlich bemerkbar macht. Im Gesamtkontext der Herausforderungen des gesamtwirtschaftlich schwierigen Jahres 2023 sind wir mit dem erreichten Umsatz - besonders im Branchen- und Wettbewerbsvergleich - bedingt zufrieden. Die erfolgreiche Neuentwicklung, und Produktion innovativer, nachhaltiger Produktserien wie magnetoplan ecoAware und der neuen magnetoplan "Wooden Series" bei unserer Marke magnetoplan hat unsere Marktposition als nachhaltiger Hersteller visueller Kommunikationsprodukte in der gesamten Branche gestärkt. Ertragslage Trotz des Umsatzrückgangs konnten wir das Rohergebnis im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 670 steigern. Dieses positive Ergebnis ist maßgeblich bedingt durch einen Rückgang bei unserem Wareneinkauf von TEUR 781. Der Personalaufwand hat sich im Jahr 2023 um T€ 78 erhöht. Dies ist durch die jährlichen Gehaltssteigerungen, gestiegene Fortbildungskosten sowie die Einführung einer betrieblichen Krankenzusatzversicherung bedingt. Letztere sehen wir als rentables Investment in die Mitarbeiterbindung und als attraktives Werbeargument bei der Personalrekrutierung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich insgesamt um T€ 102 erhöht. Diese Erhöhung basiert überwiegend auf der weiterhin schwierigen Lage im Transportgewerbe und den damit verbundenen erhöhten Transportkosten. Zur Steigerung haben weiterhin Neuinvestitionen im Auslandsgeschäft mit unseren Kunden beigetragen. Diese sollen die zukünftige Markenattraktivität steigern und zu einer Umsatzsteigerung führen. Die Abschreibungen sind bedingt durch Neuinvestitionen um TEUR 58 gestiegen. Insgesamt steht die Ertragslage nicht im Einklang mit unseren Erwartungen an die Geschäftsentwicklung. Das erreichte Ergebnis müssen wir jedoch im Kontext der gesamtwirtschaftlichen Lage im Geschäftsjahr 2023 betrachten.
Das Betriebsergebnis ist um TEUR 450 gestiegen. Das Finanzergebnis hat sich aufgrund der veränderten Nutzung von Finanzinstrumenten um TEUR 16 verbessert. Insgesamt steigerte sich unser Jahresüberschuss um TEUR 356. Dieses Ergebnis stellt angesichts des negativen Vorjahres und der vorhergehenden Pandemielage eine zufriedenstellende Unternehmensleistung dar. Der erwirtschaftete EBIT beträgt TEUR 167. Finanzlage Unser Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug TEUR -59. Wir verfügen über ausreichende Liquidität um unsere Unternehmensziele zu finanzieren. Vermögenslage Das Anlagevermögen beträgt TEUR 253 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 157 gestiegen. Den planmäßigen Abschreibungen von TEUR 101 standen Neuinvestitionen in Höhe von TEUR 421 und Anlagenabgänge von Finanzanlagen von TEUR 243 gegenüber. Das Vorratsvermögen hat sich mit TEUR 5.453 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 380 erhöht. Aufgrund der Knappheit an Rohmaterialien und Fertigungs- und/oder Logistikengpässen in unseren weltweiten Lieferketten haben wir bewusst unsere Lagerhaltung erhöht und möglichst große Puffer aufzubauen, die uns in die Lage versetzen sollen, auch bei Lieferengpässen, diese möglichst lange zu überbrücken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 436 gesunken.
Investitionen Unsere größte Investition im Geschäftsjahr war der Aufbau eines PIM/MAM Systems zur sturkturierten Bereitstellung von Produktdaten, Bildern und Mediendaten für unsere Handelspartner. Wie in den Vorjahren verwendeten wir auch 2023 unsere Ressourcen darauf neue innovative Produkte zu entwickeln, und unsere Unternehmensabläufe durch gezielte Investitionen in digitale Prozessoptimierungen zu verbessern. Im Jahr 2023 stand die Entwicklung neuer Produkt- und Vermarktungskonzepte für unsere Marke COPIC im Vordergrund. Zugleich haben wir weiterhin in den Aufbau unseres nachhaltigen Produktsortiments "magnetoplan ecoAware" investiert, welches bei der Produktion ausschließlich PET-Material verwendet und zudem plastikfrei verpackt wird. Ferner haben wir unverändert in den Ausbau und Weiterentwicklung unserer New Work Produktlinien investiert, die ein wichtiges Zukunftsthema darstellen. Nach wie vor messen wir dem Thema Nachhaltigkeit in unserem Schaffen großen Stellenwert bei und investieren kontinuierlich in die Nachhaltigkeit unserer Produkte und Prozesse. II. Voraussichtliche Entwicklung Wie in den Vorjahren konnten wir weitere namenhafte Branchengrößen als Kunden gewinnen und mit bestehenden Kunden die Leistungen erweitern. Aufgrund der aktuellen marktwirtschaftlichen Lage erwarten wir jedoch für das Jahr 2024 einen leichten Umsatzrückgang. Dies ist in der Kaufzurückhaltung vieler Industriekunden begründet, die auf Basis der Rezession in Deutschland breit angelegte Sparprogramme umsetzen, die Investitionsgüter wie die unserer Marke magnetoplan aktuell besonders treffen. Wir rechnen bei unserer Marke magnetoplan mit einem Umsatzverlust von rund TEUR 1.000, der jedoch teilweise von den Produkten der Marke COPIC kompensiert wird. Aufgrund der derzeitigen Geschäftsentwicklung planen wir wegen des veränderten Produktmixes mit einem Ergebnis in Höhe des Jahres 2023. Seit der zweiten Jahreshälfte 2024 sehen wir zugleich ein deutliches Anziehen der Auftragseingänge und Umsätze bei unseren Marken COPIC und transotype, die wir auf die getätigten Neuinvestitionen in Merchandiser und auf Neuprodukteinführungen zurückführen. Auf die stetig anwachsenden Produktions- und Frachtkosten können wir seit Mitte des Jahres durch neu verhandelte Preisbindungen flexibler reagieren. Dies vorangeschickt und unter Berücksichtigung der Quartalszahlen Q2 bis Q3/2024, gehen wir davon aus, dass wir im Jahr 2024 wieder ein zufriedenstellendes Jahresergebnis erzielen werden. B. Forschung und Entwicklung Wir werden weiterhin umfangreich in die Entwicklung neuer Produkte investieren, um unsere Marktposition auszubauen und um perspektivisch unsere Innovationsführerschaft und unseren Technologievorsprung weiter zu behaupten. 2023 wurden wir erneut mit folgenden internationalen Designpreisen ausgezeichnet: 2023er Iconic Award für die neue magnetoplan WOOD Series 2023 iF World Design Index: Top 10 Office / Stationery Im Jahr 2024 wird der Fokus weiterhin auf der Neuentwicklung von Produkten unserer Marke magnetoplan liegen, für die wir das Produktportfolio auf die Unterstützung von New Work Arbeitsumgebungen und Methodiken stets mit nachhaltigen Produkten ausbauen. Lösungen für Open Space Büro Konzepte, Meetingräume jeder Größe, für Umgebungen die agiles, kollaboratives Arbeiten fördern und Produkte für spannende, kreative Meetings, die hohen Nachhaltigkeitsansprüchen gerecht werden, bestimmen unsere Leitlinien bei der magnetoplan Produktentwicklung. Verletzungen unserer Patente und Schutzrechte werden von uns auch zukünftig konsequent juristisch verfolgt. C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die größte Herausforderung für das aktuelle Geschäftsjahr 2024 sehen wir in der weiterhin schwierigen Entwicklung des B2B Marktes bei unseren Industriekunden, die derzeit viele Investitionen zurückstellen, und einem zugleich schwachen B2C Markt für unsere Fine Art Produkte. Aufgrund des schlechten Konsumklimas bei B2C Kunden entwickelt sich dieses bisher seitwärts. Diesem Risiko begegnen wir mit der Erschließung neuer Absatzkanäle, die unsere Umsatz- und Kundenbasis erweitern. Durch den Einsatz weiterer Talente im Export-Vertrieb und im Business Development erschließen wir somit neue Kundenkanäle, die uns kurz- und mittelfristig helfen werden die Umsatzverluste zu kompensieren und mittelfristig zu einem deutlichen Umsatzwachstum führen sollen. Als importorientiertes Unternehmen sehen wir zudem potenzielle Risiken in der Abwertung des Euro gegenüber anderen Währungen, insbesondere gegenüber dem japanischen Yen. Gleichwohl können wir aktuell jedoch zufrieden auf die Situation auf den Währungsmärkten blicken, da wir für das Jahr 2024 und 2025 Währungssicherungen vornehmen konnten. Wechselkursschwankungen begegnen wir durch konsequentes, zeitnahes Handeln im Rahmen von Kurssicherungsgeschäften. Chancen für unser Unternehmen als einer der Markt- und Innovationsführer in der Branche sehen wir in der Tatsache, dass sich die Bedeutung von Meetings in einer hybriden Arbeitswelt nach Corona immens vergrößern wird. Alle Prognosen rechnen mit einer tendenziellen Abnahme von Büroflächen zugunsten von mehr Meeting- und Konferenzräumen. Zudem werden Investitionen in Mitarbeiterfortbildung und Weiterbildung immer weiter erhöht und damit einhergehend die Nachfrage für Produkte unseres Hauses weiter steigen.
Wiesbaden, im August 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation laut Registergericht
Vorbemerkungen Die Gesellschaft ist nach § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die gemäß §§ 276 S.1 und 288 HGB bestehenden Erleichterungsvorschriften sowie die Möglichkeiten zur Unterlassung von Angaben entsprechend § 286 HGB wurden in Anspruch genommen. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden in Übereinstimmung mit den §§ 242 bis 256 und §§ 264 bis 283 HGB aufgestellt. Die Bilanz wurde gemäß § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem in § 275 Abs. 2 HGB vorgesehenen Gesamtkostenverfahren. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden gem. § 256a HGB umgerechnet. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. 1. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 2. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände - davon gegen Gesellschafter € 1.678.819,44 (VJ.: 1.672.219,44) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. 4. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. 5. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital lautet auf DM 800.000,00. 6. Rückstellungen Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach dem ratierlichen Anwartschaftsbarwertverfahren i. S. v. IAS 19 nach den Heubeck-Richttafeln 2018 G. Die Rückstellung betrifft lediglich einen Versorgungsempfänger. Es wurde ein Zinssatz (10-Jahresdurchschnitt) von 1,82%, sowie ein Rententrend von 2,5% zugrunde gelegt. Von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB den Zuführungsbetrag über den Zeitraum von 15 Jahren zu verteilen, wurde Gebrauch gemacht. Die Zuführung erfolgte in Höhe von € 2.366,67. Bis zum 31.12.2024 sind noch € 2.366,67 zuzuführen. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt € -4.150. Die sonstigen Rückstellungen beziehen sich auf Urlaubsrückstellungen, Jahresabschlusskosten, Beratungskosten, Gewährleistungen, Einfuhrabgaben sowie Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. 7. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten sind zum Nominalwert bewertet.
8. Bewertungseinheiten gem. § 254 HGB Art der gebildeten Bewertungseinheiten: Micro-Hedges Art der abgesicherten Risiken: Währungsrisiken JPY Grundgeschäft: Erwartete Wareneinkäufe Sicherungsgeschäft: Devisentermingeschäft, Forward Nominalvolumen: JPY 75.000.000 Beizulegende Zeitwerte: (JPY) € -8.757,75 Bei den mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen handelt es sich um finanzielle Verbindlichkeiten aus Wareneinkäufen von ausländischen Lieferanten in JPY. Der Kauf der Waren sowie die korrespondierenden Verbindlichkeiten als erwartete Transaktionen sind aufgrund des Geschäftsmodells, der Geschäftsplanung und der in der Vergangenheit durchgeführten Geschäftsvolumina als hochwahrscheinlich anzusehen. Es handelt sich um eine Gruppe von Transaktionen, die im Zeitverlauf von Januar bis Dezember 2024 eintreten und deren Währungseffekte sich mit den laufzeit- und volumenkongruenten Sicherungsgeschäften ausgleichen werden. Die abgesicherten erwarteten Transaktionen als Grundgeschäfte sowie die zur Absicherung eingesetzten Devisentermingeschäfte sind jeweils dem gleichen Risiko ausgesetzt (Währungsidentität) und stehen sich laufzeit- und volumenkongruent gegenüber. Beim Nominalvolumen der Finanzinstrumente können sich abhängig von einem vertraglich festgelegten Referenzkurs Über-Bezüge an Fremdwährung ergeben. Auch bei höheren Nominalvolumen stehen jedoch erwartete Transaktionen als Grundgeschäfte im Zeitverlauf zur Verfügung. Die gegenseitigen Wert- und Zahlungsstromänderungen werden sich voraussichtlich im Zeitraum zwischen Januar und Dezember 2024 bzw. bei einem Über-Bezug im Jahr 2025 ausgleichen. (Critical Term Match) Haftungsverhältnisse
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Devisenterminkontrakte Ankaufsverpflichtung für Devisen im Gegenwert von € 488.512 zur Begleichung von Lieferantenverbindlichkeiten in ausländischer Währung. Leasingverträge und Wartungsverträge
Mietverträge
Sonstige Angaben Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2024 Herr Dipl.-Bw. Christopher H. Holtz-Kathan, kaufmännische Leitung, Frau Dipl.-Bw. Elke N. Holtz-Kathan, LL.M, M.Sc.,Leitung Personal / Recht Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Komplementärstellung Die Gesellschaft ist persönlich haftende Gesellschafterin der Holtz Office Support GmbH & Co. Verwaltungs KG mit Sitz in Wiesbaden. Arbeitnehmer
Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Ergebnisverwendung Mit Verweis auf die Regelungen im Gesellschaftsvertrag und mangels gesetzlicher Verpflichtung wird auf einen Ergebnisverwendungsvorschlag verzichtet.
Wiesbaden, den 28.08.2024 Christopher Holtz-Kathan Elke Holtz-Kathan Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIch habe den Jahresabschluss der Holtz Office Support GmbH, Wiesbaden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Holtz Office Support GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • Gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • Beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • Ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • Beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • Beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • Führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Wiesbaden, 23. August 2024 Göswein, Wirtschaftsprüfer |
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