isoplus GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dieter Jochen Berndt seit 20.10.2025 | Geschäftsführer |
Tobias Frederik Langer seit 19.3.2025 | Geschäftsführer |
Frank Falkenberg seit 15.7.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Heat TopCo GmbHRosenheim (vormals: München)Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2022 bis zum 31.12.2022KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.06.2022 bis 31.12.2022Heat TopCo GmbH, Rosenheim
KONZERNANHANG für das Rumpfgeschäftsjahr 2022Heat TopCo GmbHRosenheimI. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG Allgemeine Angaben und Aufstellungspflicht Die Heat TopCo GmbH, Rosenheim, ist aufgrund von Unternehmenszusammenführungen und der dadurch entstandenen Überschreitung der Größenmerkmale nach § 293 HGB gemäß § 290 HGB erstmalig zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Rosenheim und wird unter der Nummer HRB 31112 im Register des Amtsgerichts Traunstein geführt. Der Konzernabschluss der Heat TopCo GmbH, Rosenheim, wird nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt. Der Ausweis im Anhang erfolgt in Tausend Euro (T€). Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen nicht genau zur angegebenen Summe addieren. Auf die Angabe von Vergleichszahlen in Form einer freiwillig auf Beginn des Geschäftsjahres aufgestellten, konsolidierten Eröffnungsbilanz wurde verzichtet. II. Angaben zum Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben der Heat TopCo GmbH, Rosenheim, als Muttergesellschaft, folgende Gesellschaften gemäß § 290 Abs. 1 HGB einbezogen:
Die Coreopsis Investments Karlätolt Feleössegü Tärsasäg, Budapest/Ungarn, wurde mit Vertrag vom 30. Juni 2022 und mit Wirkung zum 30. September 2022 auf die Isoplus Tavhövezetekgyärto Kft., Budapest/Ungarn, verschmolzen. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses erstellt. Konsolidierungsmethoden Für die Erstkonsolidierung wird die Neubewertungsmethode angewendet, d.h. das anteilige neubewertete Eigenkapital wird mit den jeweiligen Beteiligungsbuchwerten der einbezogenen Tochterunternehmen verrechnet. Die Erstkonsolidierung der Konzernunternehmen erfolgte zum 1. Juni 2022. Unternehmen, die von der Muttergesellschaft oder einer einbezogenen Tochtergesellschaft gemeinsam mit anderen, nicht einbezogenen Unternehmen geführt sind, werden gemäß § 310 HGB quotal einbezogen (anteilmäßige Konsolidierung). Diese Konsolidierungsmethode wurde für die ISOBRUGG Stahlmantelrohr GmbH, Lehrte, gewählt. Folgende Gesellschaften werden nach § 311 HGB als assoziierte Unternehmen at-equity bewertet:
Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen sowie Zwischengewinne in den Vorräten sind eliminiert worden. Bei anteilmäßiger Konsolidierung erfolgten die Aufrechnungsvorgänge in Höhe der Beteiligungsquote. Methode der Währungsumrechnung Währungsumrechnungen in die jeweilige Landeswährung werden auf der Ebene der Einzelabschlüsse erfolgswirksam verbucht. Die Umrechnung der jeweiligen Landeswährungen in Euro erfolgt auf der Konzernrechnung. Konzernbilanzposten, bis auf das Eigenkapital, werden mit dem jeweiligen Stichtagskurs von der jeweiligen Landeswährung in Euro umgerechnet. Eigenkapitalposten werden mit dem historischen Kurs errechnet. Konzerngewinn- und Verlustposten werden mit dem jeweiligen Durchschnittskurs ermittelt. III. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Jahresabschlüsse der Heat TopCo GmbH, Rosenheim, und der einbezogenen Tochter- sowie Gemeinschaftsunternehmen sind nach einheitlichen Konzernbilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die Gliederung der Konzerngewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Es gelten die nachfolgend beschriebenen Konzernbilanzierungs- und Bewertungsmethoden: Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu den historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden innerhalb der steuerrechtlich zugelassenen Zeiträume linear vorgenommen. Die aus der Erstkonsolidierung resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerte werden entsprechend der Stabilität und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells der Tochtergesellschaften linear über 10 Jahren abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 250 (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Soweit die Einzelanschaffungskosten über € 250, nicht aber € 1.000 übersteigen, wurde im Geschäftsjahr ein Sammelposten gebildet, welcher beginnend im Jahr 2022 planmäßig über 5 Jahre gewinnmindernd aufgelöst wird. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren beizulegenden Werten. Insbesondere wurden Abwertungen aufgrund gefallener Wiederbeschaffungskosten vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet. Einzelwertberichtigungen werden, soweit notwendig, gebildet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine pauschale Wertberichtigung auf Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt. Im Eigenkapital wird das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (Erfüllungsbetrag) und berücksichtigen zukünftige Preis- und Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, werden Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Latente Steuern auf Ebene der Einzelabschlüsse, aus der Überleitung auf die Handelsbilanz II sowie latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen wurden auf der Basis der zukünftigen Steuerbe- bzw. -entlastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Aktive latente Steuern umfassen auch latente Steuern aus steuerlichen Verlustvortragsmöglichkeiten, soweit mit einer Inanspruchnahme innerhalb der nächsten fünf Jahre zu rechnen ist. Die Ermittlung der latenten Steuer erfolgt auf Basis unternehmensindividueller Steuersätze. Gemäß § 306 Satz 6 HGB werden die latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen mit den latenten Steuern aus den handelsrechtlichen Einzelabschlüssen zusammengefasst. IV. EINZELANGABEN ZUR KONZERNBILANZ Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr verweisen wir auf den Konzernanlagespiegel (Anlage 1 zum Anhang). Der Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T€ 64.389 resultiert in Höhe von T€ 94.883 aus der Erstkonsolidierung sowie T€ -25.920 aus dem negativen Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung. Des Weiteren erfolgten bereits Abschreibungen in Höhe von T€ 4.574. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Der Posten enthält Salden in Höhe von T€ 479 mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben mit einem Betrag von T€ 152 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Es handelt sich im Wesentlichen um ein Disagio in Verbindung mit der Finanzierung des Kaufpreises der Akquisition, das über die Laufzeit des Kreditvertrages verteilt wird. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern wurden aufgrund von temporären Bewertungsunterschieden zwischen den steuerlichen Wertansätzen und den abweichenden handelsrechtlichen Wertansätzen angesetzt. Es handelt sich um abgegrenzte Steuerentlastungsbeträge aufgrund von Wertberichtigungen auf Forderungen, Zwischengewinnen im Vorrats vermögen, unterschiedlichen Nutzungsdauern im Anlagevermögen und unterschiedlichen Rückstellungsansätzen. Für die in den ausländischen Gesellschaften berechneten latenten Steuerabgrenzungsposten wurden Steuersätze von 9 % bis 25 % angesetzt. Ferner betreffen die aktiven latenten Steuern vorübergehende Unterschiede zwischen den Wertansätzen in der Konzern- und Steuerbilanz und beziehen sich im Wesentlichen auf pauschale Wertberichtigungen, Garantierückstellungen, Jubiläumsgelder sowie Rückstellungen für Abfertigungen und Verlustvorträge. Darüber hinaus wurden aktive latente Steuern zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 3.177 gebildet. Sie wurden aufgrund von temporären Bewertungsunterschieden zwischen den steuerlichen Wertansätzen und den abweichenden handelsrechtlichen Wertansätzen in der Konzernbilanz angesetzt. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital entspricht dem voll eingezahlten Kapital der Muttergesellschaft. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt T€ 28.614. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Der Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung setzt sich im Wesentlichen zusammen aus einer Differenz, die bei der Ermittlung der Kapitalpositionen bei den ausländischen Tochtergesellschaften entstand (Stichtagskurs 31. Dezember 2022 vs. Historischer Kurs). Diese Differenzen werden unter dieser gesonderten Position im Eigenkapital erfasst. Pensionsrückstellungen Pensionsrückstellungen wurden zum Bilanzstichtag mit einem Betrag von T€ 1.157 gebildet. Die Pensionsrückstellungen sind auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten bewertet worden. Als Rechnungsgrundlagen wurden die biometrischen Wahrscheinlichkeiten der Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln" 2018G, Aktivierungsbestand, verwendet, wobei ein Rechnungszins von 1,78 % (Vorjahr: 1,87 %) angesetzt wurde (10-Jahresdurchschnitt gemäß RückAbzinsV, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank). Dabei wurde gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB bei den langfristigen Pensionsrückstellungen pauschal eine Restlaufzeit von fünfzehn Jahren angenommen. Im Wesentlichen handelt es sich um Ergänzungsprämien für Abfertigungsverpflichtungen die in Höhe von T€ 700 passiviert wurden. Die Ansprüche aus der arbeitsrechtlichen Verpflichtung des Arbeitgebers auf Zahlung der Abfertigungen wurde an die Sparkassen Versicherung AG ausgegliedert und diese sind über eine Deckungsversicherung abgedeckt. Unter den Rückstellungen für Abfertigung wird nur der Betrag der Unterdeckung ausgewiesen. Die Rückstellung für Ergänzungsprämien für die Abfertigungsverpflichtung wurde nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen (Ansammlungsverfahren) auf Basis eines Rechnungszinssatzes (basierend auf einem 7-jährigen Betrachtungszeitraum und einer 15-jährigen Restlaufzeit) von 1,44% (Vorjahr: 1,35%), einer durchschnittlichen Bezugserhöhung von 4,51% (Vorjahr: 1,5%) und des gesetzlichen Pensionsantrittsalters ermittelt. Eine Fluktuationsabschlag wurde nicht berücksichtigt. Die ISOPLUS Italien hat auch im Rahmen der T.F.R. Abfertigungsverpflichtungen in Höhe von T€ 374 passiviert. In Italien steht dieser Betrag jedem Arbeitnehmer zu und ist nicht mit der in Deutschland oder Österreich üblichen Abfindung zu vergleichen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsansprüche, Dienstjubiläen, Tantiemen, Gewährleistungs-/Garantieansprüche sowie ausstehende Rechnungen. Passive latente Steuern Die Position beinhaltet passive latente Steuern aus der Kaufpreisallokation sowie aus unterschiedlichen Nutzungsdauern des Anlagevermögens und aus abweichenden Wertansätzen für Forderungen im lokalen Abschluss und der jeweiligen Steuerbilanz resultieren (T€ 4.515). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist nachfolgendem Konzernverbindlichkeitenspiegel (Anlage 2 zum Konzernanhang) zu entnehmen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber Nicht-Konzerngesellschaften aus Miet-, Pacht- und Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 9.546. Überwiegend handelt es sich hierbei wesentlich um Immobilienmieten und Fahrzeugleasing. Die Leasing- und Pachtverträge haben eine Laufzeit bis 4 Jahre, die Immobilienmietverträge (Gebäude) bis zu 5 Jahren. Haftungsverhältnisse/Bürgschaften Zum Bilanzstichtag bestehen Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften gegenüber Dritten in Höhe von T€ 15.938 für das Projekt EACOP. Des Weiteren bestehen Verbindlichkeiten aus Wechsel- und Scheckbürgschaften in Höhe von T€ 640 zum Bilanzstichtag. Für eventuelle Gewährleistungsansprüche von Kunden sind Gewährleistungsgarantien und Bürgschaften in Höhe von insgesamt T€ 4.466 gestellt. Das Risiko der Inanspruchnahme ist in Höhe der Gewährleistungsrückstellungen abgebildet. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor. Es bestehen zum Bilanzstichtag Eventualverbindlichkeiten aus Abfertigungsverpflichtungen gegenüber Dritten in Höhe von T€ 1.543. Die Verpflichtungen für Abfertigungen sind in Österreich an Versicherungen ausgelagert. Hieraus resultieren Eventualverbindlichkeiten in vorgenannter Höhe. Im Rahmen einer Kreditvereinbarung wurden die Guthaben von Bankkonten der Konzerngesellschaften Heat AcquiCo GmbH, ISOPLUS Rosenheim, ISOPLUS Sondershausen, Heat Austria, ISOPLUS Hohenberg, ISOPLUS Ungarn und ISOPLUS Dänemark an die UniCredit Bank AG verpfändet. Des Weiteren sind in dieser Vereinbarung Anteilsverpfändungen und Forderungsabtretungen dieser Konzerngesellschaften gegenüber der UniCredit Bank AG enthalten. Der sich hieraus ergebende maximale Umfang der gegebenen Sicherheiten besteht in Höhe der gewährten Kreditlinie von 112.000 T€. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der Sicherheit werden als sehr gering eingestuft. V. EINZELANGABEN ZUR KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Konzernumsatzerlöse Es handelt sich um Umsätze aus dem Vertrieb und der Montage von Anlagen zur Verteilung und Versorgung von Gebäuden aller Art mit Fernwärme. Sie teilen sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt auf:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 277 und T€ 855 Erträge aus Kursdifferenzen enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 193 und Aufwendungen aus Kursverlusten in Höhe von T€ 1.259 enthalten. Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung i.S.d. § 314 Abs. 1 Nr. 23 HGB bestanden im Geschäftsjahr in Höhe von T€ 1.551. Diese setzen sich im Wesentlichen aus der Erstattung von bereits abgeschriebenen Forderungen eines Unternehmens in der Insolvenz in Höhe von T€ 1.000 sowie aus Corona-Hilfen in Höhe von T€ 148 zusammen. Außergewöhnliche Aufwendungen entstanden im Geschäftsjahr in Höhe der Transaktionskosten von T€ 3.044. Steuern vom Einkommen und Ertrag - Überleitungsrechnung
VI. SONSTIGE ANGABEN Beschäftigte Personen Im Geschäftsjahr waren zum Stichtag 1.435 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) im Konzern beschäftigt. Darin enthalten sind 11 Arbeitnehmer der ISOBRUGG. Mitarbeiteranzahl nach Funktionen
Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr Herr Roland Himer, Herr Frank Falkenberg (ausgeschieden am 25. Juli 2022) und Herr Hans Wolfgang Blumschein (ausgeschieden am 9. November 2022). Zum 16. März 2023 wurde Herr Benedikt Broghammer als Geschäftsführer im Handelsregister eingetragen. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angaben gem. § 314 Abs. 1 Nr. 6a Satz 1 bis 4 und 6b HGB sind, analog § 286 Abs. 4 HGB, unterblieben, weil sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Organmitglieds feststellen lassen. Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Personen Geschäfte mit nahestehenden Personen im S.d. § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB bestanden im Geschäftsjahr für die Heat TopCo GmbH durch Gesellschafter Darlehen und die resultierenden Zinsverbindlichkeiten in Höhe von T€ 64.152. Derivative Finanzinstrumente Die Konzerngesellschaft Heat AcquiCo GmbH hat mit der Unicredit Bank AG am 9. Juni 2022 ein Zinsbegrenzungsgeschäft über T€ 43.500 in der Form einer Höchstsatzvereinbarung (ZinsCap) abgeschlossen. Laufzeitbeginn des Derivats begann am 18. August 2022 und endet am 18. Mai 2027. Die Cap-Rate beläuft sich auf 1% p.a., als Basis-Satz dient der 3-Monats-EUR (EURIBOR Reuters). Es mussten keine Drohverlustrückstellung aufgrund des positiven Market Caps gebildet werden. Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn wird in voller Höhe vorgetragen. Abschlussprüferhonorar
Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Es liegen keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag vor, die einen wesentlichen Einfluss auf die im vorliegenden Konzernabschluss dargestellte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.
Rosenheim, den 27. März 2023 Geschäftsführung Roland Hirner Geschäftsführung Benedikt Broghammer KONZERNANLAGENSPIEGELHeat TopCo GmbHRosenheim
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG für das Rumpfgeschäftsjahr 2022Heat TopCo GmbHRosenheim
KONZERN-EIGENKPITALSPIEGEL zum 31. Dezember 2022Heat TopCo GmbHRosenheim
KONZERNLAGEBERICHT für das Rumpfgeschäftsjahr 2022Heat TopCo GmbHRosenheimI. Grundlagen des Konzerns Geschäftsmodell des Konzerns Das Geschäftsmodell der Isoplus-Gruppe unter der Heat TopCo GmbH, Rosenheim, umfasst die dezentrale Produktion und den weltweiten Vertrieb von Fernwärmeleitungen und industriell genutzten Rohren unter dem Namen "Isoplus" ebenso wie die damit verbundenen Planungen und Dienstleistungen. Die Isoplus-Gruppe bietet ein komplettes Produktprogramm an, d.h. Lieferung des Materials inklusiv aller nach der Rohrverlegung notwendigen Montage- und Nachdämmarbeiten durch werkseigene Monteure. Der Konzern besteht aus einer Reihe von rechtlich selbständigen und eigenständigen agierenden Produktions- und Vertriebsgesellschaften. Dabei ist die Isoplus-Gruppe mit 8 Produktionsstätten und 8 Vertriebsstätten auf 14 Ländern verteilt. Die Unternehmenszentrale befindet sich in Rosenheim (Bayern). II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die wichtigsten Märkte für die Isoplus-Gruppe sind die Fernwärmemärkte in Deutschland, Österreich, Skandinavien und Süd-Osteuropa. Der Markt in Süd-Osteuropa verzeichnete eine sehr gute Umsatzentwicklung für den Konzern im Jahr 2022. Der Markt wird sowohl vom Neubau als auch vom Austausch bestehender Leitungen bewegt. Insbesondere die EU-Förderprogramme in Rumänien und am Balkan beeinflussten das Geschäft positiv. Der größte Einzelmarkt für Isoplus war im Jahr 2022 der deutsche Fernwärmemarkt. Dieser hat sich positiv entwickelt. Mittelfristig erwarten wir, dass sich die Bemühung der Politik, unabhängiger von russischem Erdgas zu werden, sehr positiv auf den deutschen Fernwärmemarkt auswirken wird. Wer die Erdgasnetze ersetzen will, kommt häufig nicht an anderen leitungsgebundenen Wärmeversorgungssystemen, wie bspw. Fernwärme, vorbei. Auch für Österreich erwarten wir daher mittelfristig sehr positive Impulse. Im Jahr 2022 konnten wir auch eine weiter positive Marktentwicklung in Skandinavien feststellen. Mittelfristig blicken wir auch für diesen Markt sehr positiv in die Zukunft. Die hier besonders intensiv geführte Klimadebatte, sowie die Abkehr von Gasversorgung wird weiter deutliche positive Impulse setzen (vgl. https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2022/08/20220802-grunes-licht-fur-grune-fernwarme.html; https://www.agfw.de/zahlen-und-statistiken/agfw-hauptbericht; Prognos/Hamburg Institut im Auftrag des AGFW: Perspektive der Fernwärme - Maßnahmenprogramm 2030 - Aus- und Umbau städtischer Fernwärme als Beitrag einer sozial-ökologischen Wärmepolitik). Vor allem die Marktabsätze auf unseren Kernmärkten entwickelten sich über dem europäischen Durchschnitt. Wie allerdings viele Branchen mussten auch wir mit dem deutlichen Anstieg der Preise sehr vieler Vormaterialien umgehen. Eine Entwicklung, die sich auch im Wareneinsatz widerspiegelt, und unsere Materialeinsatzquote über das Jahr deutlich nach oben trieb. Dennoch blicken wir optimistisch ins Jahr 2023, da wir eine leichte Entspannung auf den Rohstoffmärkten erwarten. 2. Wettbewerbssituation Im Jahr 2022 war der größte Mitbewerber die Firma Logstor, die europaweit flächendeckend auftritt. Daneben ist noch die Firma Brugg/Germanpipe zu nennen. In bestimmten Märkten sind darüber hinaus auch andere kleinere Mitbewerber aktiv. 3. Umwelt- und Arbeitnehmerbelange Die ökologischen Ziele der Gruppe umfassen zwei grundsätzliche Stoßrichtungen:
Im personellen Bereich wird Wert auf die Mitarbeiterkontinuität gelegt. Es wird am erklärten Ziel gearbeitet, die saisonbedingte Umsatzfluktuation so weit als möglich durch Vor- und Lagerproduktion in den umsatzschwächeren Monaten "abzupuffern" und die Notwendigkeit von Leiharbeit auf ein Minimum zu reduzieren. Des Weiteren wird ein großes Augenmerk auf das Thema Arbeitssicherheit gelegt. Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben wir zudem ein Bündel von Maßnahmen umgesetzt, um unsere Mitarbeiter bestmöglich zu schützen und unseren Beitrag zu leisten. 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Ertragslage Umsatzentwicklung Nach der positiven Entwicklung über das Jahr vom 1. Juni bis 31. Dezember 2022 wurden Umsätze in Höhe von T€ 238.801 erreicht. Wie bereits weiter oben beschrieben, sehen wir auch mittelfristig sehr gute Chancen, dass unsere Hauptmärkte weiterhin spürbar wachsen werden. Dies vor allem aufgrund des Ziels der Politik, fossile Energieträger in der Raumwärmeversorgung weitgehend zu ersetzen. Eine Zielstellung, die durch den Ukraine-Krieg und die Abhängigkeit von Russland deutlich an Brisanz gewonnen hat. Materialaufwand Wie viele andere Branchen auch, musste die Isoplus-Gruppe mit teils sehr deutlichen Anstiegen in den Preisen wichtiger Rohstoffe und Vormaterialien umgehen. Allerdings ist die Materialaufwandsquote (Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoff und für bezogene Waren / Gesamtleistung) für den Zeitraum 1. Juni bis 31. Dezember 2022 durch Preiserhöhungen auf Seite des Konzerns monatlich leicht gesunken und beträgt im 4. Quartal 53 %. Eine Entwicklung, die sich voraussichtlich im Jahr 2023 entspannen wird. Dank ihrer guten Marktposition als Qualitätslieferant, der dem Kunden nicht nur höchste Qualitätsstandards, sondern auch eine Bandbreite an Service bieten kann, die längst nicht alle Mitbewerber bieten können, sehen wir die Isoplus-Gruppe gut aufgestellt. Da wir auch von einer Entspannung der Rohstoffpreise im Jahr 2023 ausgehen, sehen wir die Voraussetzungen gegeben, dass wir die Margensituation weiter verbessern können. Weitere Aufwandspositionen Die monatlichen Personalaufwandsquote (Personalaufwand / Gesamtleistung) lag im Zeitraum vom 01. Juni bis 31. Dezember 2022 zwischen 13-15 %. Die Personalaufwendung verzeichneten ab Juni 2022 einen stetigen Anstieg. Die Erhöhungen des Personalaufwands verliefen jedoch parallel zu der monatlich prozentualen Umsatzsteigerung. Aufgrund der umsatzschwächeren Wintermonate stieg die Personalaufwandquote im Dezember 2022 auf 17 %. Ergebnis vor Steuern Das Ergebnis vor Steuern für den Zeitraum vom 1. Juni bis 31. Dezember 2022 beträgt T€ 16.315. Ergebnisstruktur Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) beträgt im Rumpfgeschäftsjahr T€ 29.655. Für 2023 rechnen wir mit einer leichten Entspannung im Bereich des Wareneinsatzes und somit mit einer Verringerung der Materialeinsatzquote. Dies würde sich positiv auf das EBITDA auswirken. Insgesamt sind wir mit dieser Entwicklung angesichts der Herausforderungen, die vor allem im Wareneinsatz zu meistern waren, sehr zufrieden. b) Vermögenslage Von der Bilanzsumme entfallen 41 % auf das Anlagevermögen. Es ist vollständig durch Eigenkapital und langfristige Fremdmittel gedeckt. c) Finanzlage Im Jahr 2022 gab es aus der laufenden Geschäftstätigkeit einen Cash-Flow von T€ 33.334. Dieser konnte die Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 3.479 sowie den aus der Finanzierungstätigkeit resultierenden Cash-Flow-Abfluss in Höhe von T€ 8.956 vollständig decken. Darüber hinaus wurde Liquidität aufgebaut. Die Gruppe war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Gruppe verfügt am Bilanzstichtag über nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von T€ 18.685. d) Einschätzung der Geschäftsführung Mit dem Verlauf des Rumpfgeschäftsjahres vom 01. Juni bis zum 31. Dezember 2022 ist die Geschäftsführung sehr zufrieden. Insbesondere ist dies vor dem Hintergrund der Herausforderungen im Wareneinsatz zu sehen. Isoplus ist es gelungen, sich als krisenfestes Unternehmen in einem krisenfesten Marktumfeld zu präsentieren. Die Geschäftsleitung schätzt die Lage des Konzerns auch für die Zukunft sehr positiv ein. Für das Geschäftsjahr 2023 rechnen wir erneut mit einer positiven Geschäftsentwicklung. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Auf die voraussichtliche Entwicklung der Unternehmensgruppe wirken wesentliche Chancen und Risiken ein. Die einzelnen Konzerngesellschaften analysieren deren mögliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der jeweiligen Gesellschaft und steuern diesen durch geeignete Maßnahmen entgegen. Im Einzelnen sieht sich die Unternehmensgruppe während des Prognosezeitraums folgenden Risiken und Chancen ausgesetzt: 1. Risikobericht Unvorhersehbare Anstiege wichtiger Vormaterialkomponenten stellen ein wesentliches Risiko für die Ergebnissituation dar. Gleiches gilt für die physische Verfügbarkeit von Materialien. Ein Hedging mit Finanzinstrumenten gegen dieses Risiko ist unserer Einschätzung nach weiterhin praktisch mit Ausnahme von Polyethylen nicht möglich. Lediglich vereinzelte Anbieter von Polyurethanschaum überlegen auch Schritte in diese Richtung. Am ehesten lässt sich hier mit einem großen Vormateriallager arbeiten. Lagerhaltung ist aber nicht für alle Vormaterialgruppen in großem Umfang realisierbar. Für das Jahr 2023 zeichnet sich eine Entspannung der Situation bei den wichtigsten Vormaterialkomponenten ab. Allerdings wird es aufgrund der Charakteristik des Fernwärme-Marktes mit seinen teils über einen längeren Zeitraum laufenden Projekten in Kombination mit Preisgleitklauseln immer das Risiko geben, rückläufige Materialpreise in die Verkaufspreise einpreisen zu müssen. Zum anderen stellen potenzielle Nachfragerückgänge in für den Konzern wichtigen Teilmärkten ein Risiko dar. Bestandsgefährdende Risiken bestehen unserer Einschätzung nach nicht. 2. Chancenbericht Wir gehen für die Zukunft von einem positiven Trend im Fernwärmemarkt in Europa aus. Dies vor allem aus Klimaschutzerwägungen. Wir gehen davon aus, dass die Zielstellung der Politik in den meisten europäischen Ländern, möglichst schnell unabhängig von russischem Gas zu werden, diesen Trend noch verstärken wird. Als Isoplus-Gruppe sehen wir die Notwendigkeit und haben das Bestreben, dem ESG-Thema hohe Aufmerksamkeit zu widmen. Dies resultiert nicht nur aus der Tatsache, dass wir als Hersteller von vorgedämmten Rohrsystemen für die Nah- und Fernwärme ohnehin einen Beitrag für eine nachhaltigere Zukunft leisten, sondern auch aus dem Bestreben, nachhaltig zu wachsen und Optimierungen in der gesamten Wertschöpfungskette der Produktion zu erreichen, in Bezug auf die Umwelt, aber natürlich auch im sozialen und unternehmerischen Denken und Handeln. Bereits heute achten wir auf eine nachhaltige Energiegewinnung in einigen Werken und arbeiten an konkreten Maßnahmen, diese noch weiter auszubauen innerhalb der Werke und denen, wo dies heute noch nicht der Fall ist. Darüber hinaus werden wir noch mehr auf den Bereich der Zulieferung eingehen und auch die Belieferung an unsere Kunden nachhaltiger gestalten, wo immer möglich. Im Konkreten wollen wir uns vordergründig drei Sustainable Development Goals widmen: SPG 3 - Gute Gesundheit und Wohlbefinden: Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette durch Verbesserung der Arbeitsbedingungen am Produktionsstandort und durch das Angebot lokaler Dienstleistungen zur Verbesserung des individuellen Zustands, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen. SPG 4 - Hochwertige Bildung: Verbesserung der Ausbildung, um den Fachkräftemangel zu minimieren, Synergien zwischen den verschiedenen Standorten des Unternehmens zu schaffen, um voneinander zu lernen, die Entwicklung von Fähigkeiten zu ermöglichen, um die Verantwortung zu erhöhen, Top-Down- und Bottom-Up-Initiativen des Lernens sowie die Schulung von Kunden für mehr Wissen über die Branche, Herausforderungen und Produktplanung, Installation sowie Überwachung umzusetzen. SDG 13 - Klimapolitik: Mit unseren Produkten tragen wir zur Energiewende und einer nachhaltigeren Energienutzung bei. Soweit möglich (unter Berücksichtigung der Tatsache, dass unsere Produkte nicht nachhaltig sind), wollen wir eine nachhaltigere Produktion im gesamten Konzern fördern und Optimierungen für die gesamte Lieferkette schaffen. Außerdem wollen wir ein Bewusstsein für nachhaltige Wärmeerzeugung und -systeme schaffen und fördern. 3. Prognosebericht Für das Jahr 2023 planen wir in Summe gruppenweit einen leichten Anstieg des Umsatzes und damit auch der Gesamtleistung. Die aktuelle Auftragslage stützt diese Prognose. In Summe entwickeln sich die Märkte für Fernwärmerohre nachfrageseitig sehr erfreulich. Wir erwarten, dass die Rohertragssituation aufgrund der Materialpreisentwicklung eine Entspannung erleben wird. Insgesamt rechnen wir aber auch im Jahr 2023 mit einer zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung und mit einer leicht steigenden Umsatzentwicklung und einer signifikanten Steigerung des Ergebnisses. Die geplanten Investitionen mit etwa T€ 10.000 werden deutlich über dem langjährigen Durchschnitt liegen. Dies sind im Wesentlichen Investitionen in den Maschinenpark.
Rosenheim, 27. März 2023 Roland Hirner Benedikt Broghammer I. Grundlagen des Konzerns Geschäftsmodell des Konzerns Das Geschäftsmodell der Isoplus-Gruppe unter der Heat TopCo GmbH, Rosenheim, umfasst die dezentrale Produktion und den weltweiten Vertrieb von Fernwärmeleitungen und industriell genutzten Rohren unter dem Namen "Isoplus" ebenso wie die damit verbundenen Planungen und Dienstleistungen. Die Isoplus-Gruppe bietet ein komplettes Produktprogramm an, d.h. Lieferung des Materials inklusiv aller nach der Rohrverlegung notwendigen Montage- und Nachdämmarbeiten durch werkseigene Monteure. Der Konzern besteht aus einer Reihe von rechtlich selbständigen und eigenständigen agierenden Produktions- und Vertriebsgesellschaften. Dabei ist die Isoplus-Gruppe mit 8 Produktionsstätten und 8 Vertriebsstätten auf 14 Ländern verteilt. Die Unternehmenszentrale befindet sich in Rosenheim (Bayern). II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die wichtigsten Märkte für die Isoplus-Gruppe sind die Fernwärmemärkte in Deutschland, Österreich, Skandinavien und Süd-Osteuropa. Der Markt in Süd-Osteuropa verzeichnete eine sehr gute Umsatzentwicklung für den Konzern im Jahr 2022. Der Markt wird sowohl vom Neubau als auch vom Austausch bestehender Leitungen bewegt. Insbesondere die EU-Förderprogramme in Rumänien und am Balkan beeinflussten das Geschäft positiv. Der größte Einzelmarkt für Isoplus war im Jahr 2022 der deutsche Fernwärmemarkt. Dieser hat sich positiv entwickelt. Mittelfristig erwarten wir, dass sich die Bemühung der Politik, unabhängiger von russischem Erdgas zu werden, sehr positiv auf den deutschen Fernwärmemarkt auswirken wird. Wer die Erdgasnetze ersetzen will, kommt häufig nicht an anderen leitungsgebundenen Wärmeversorgungssystemen, wie bspw. Fernwärme, vorbei. Auch für Österreich erwarten wir daher mittelfristig sehr positive Impulse. Im Jahr 2022 konnten wir auch eine weiter positive Marktentwicklung in Skandinavien feststellen. Mittelfristig blicken wir auch für diesen Markt sehr positiv in die Zukunft. Die hier besonders intensiv geführte Klimadebatte, sowie die Abkehr von Gasversorgung wird weiter deutliche positive Impulse setzen (vgl. https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2022/08/20220802-grunes-licht-fur-grune-fernwarme.html; https://www.agfw.de/zahlen-und-statistiken/agfw-hauptbericht; Prognos/Hamburg Institut im Auftrag des AGFW: Perspektive der Fernwärme - Maßnahmenprogramm 2030 - Aus- und Umbau städtischer Fernwärme als Beitrag einer sozial-ökologischen Wärmepolitik). Vor allem die Marktabsätze auf unseren Kernmärkten entwickelten sich über dem europäischen Durchschnitt. Wie allerdings viele Branchen mussten auch wir mit dem deutlichen Anstieg der Preise sehr vieler Vormaterialien umgehen. Eine Entwicklung, die sich auch im Wareneinsatz widerspiegelt, und unsere Materialeinsatzquote über das Jahr deutlich nach oben trieb. Dennoch blicken wir optimistisch ins Jahr 2023, da wir eine leichte Entspannung auf den Rohstoffmärkten erwarten. 2. Wettbewerbssituation Im Jahr 2022 war der größte Mitbewerber die Firma Logstor, die europaweit flächendeckend auftritt. Daneben ist noch die Firma Brugg/Germanpipe zu nennen. In bestimmten Märkten sind darüber hinaus auch andere kleinere Mitbewerber aktiv. 3. Umwelt- und Arbeitnehmerbelange Die ökologischen Ziele der Gruppe umfassen zwei grundsätzliche Stoßrichtungen:
Im personellen Bereich wird Wert auf die Mitarbeiterkontinuität gelegt. Es wird am erklärten Ziel gearbeitet, die saisonbedingte Umsatzfluktuation so weit als möglich durch Vor- und Lagerproduktion in den umsatzschwächeren Monaten "abzupuffern" und die Notwendigkeit von Leiharbeit auf ein Minimum zu reduzieren. Des Weiteren wird ein großes Augenmerk auf das Thema Arbeitssicherheit gelegt. Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben wir zudem ein Bündel von Maßnahmen umgesetzt, um unsere Mitarbeiter bestmöglich zu schützen und unseren Beitrag zu leisten. 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Ertragslage Umsatzentwicklung Nach der positiven Entwicklung über das Jahr vom 1. Juni bis 31. Dezember 2022 wurden Umsätze in Höhe von T€ 238.801 erreicht. Wie bereits weiter oben beschrieben, sehen wir auch mittelfristig sehr gute Chancen, dass unsere Hauptmärkte weiterhin spürbar wachsen werden. Dies vor allem aufgrund des Ziels der Politik, fossile Energieträger in der Raumwärmeversorgung weitgehend zu ersetzen. Eine Zielstellung, die durch den Ukraine-Krieg und die Abhängigkeit von Russland deutlich an Brisanz gewonnen hat. Materialaufwand Wie viele andere Branchen auch, musste die Isoplus-Gruppe mit teils sehr deutlichen Anstiegen in den Preisen wichtiger Rohstoffe und Vormaterialien umgehen. Allerdings ist die Materialaufwandsquote (Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoff und für bezogene Waren / Gesamtleistung) für den Zeitraum 1. Juni bis 31. Dezember 2022 durch Preiserhöhungen auf Seite des Konzerns monatlich leicht gesunken und beträgt im 4. Quartal 53 %. Eine Entwicklung, die sich voraussichtlich im Jahr 2023 entspannen wird. Dank ihrer guten Marktposition als Qualitätslieferant, der dem Kunden nicht nur höchste Qualitätsstandards, sondern auch eine Bandbreite an Service bieten kann, die längst nicht alle Mitbewerber bieten können, sehen wir die Isoplus-Gruppe gut aufgestellt. Da wir auch von einer Entspannung der Rohstoffpreise im Jahr 2023 ausgehen, sehen wir die Voraussetzungen gegeben, dass wir die Margensituation weiter verbessern können. Weitere Aufwandspositionen Die monatlichen Personalaufwandsquote (Personalaufwand / Gesamtleistung) lag im Zeitraum vom 01. Juni bis 31. Dezember 2022 zwischen 13-15 %. Die Personalaufwendung verzeichneten ab Juni 2022 einen stetigen Anstieg. Die Erhöhungen des Personalaufwands verliefen jedoch parallel zu der monatlich prozentualen Umsatzsteigerung. Aufgrund der umsatzschwächeren Wintermonate stieg die Personalaufwandquote im Dezember 2022 auf 17 %. Ergebnis vor Steuern Das Ergebnis vor Steuern für den Zeitraum vom 1. Juni bis 31. Dezember 2022 beträgt T€ 16.315. Ergebnisstruktur Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) beträgt im Rumpfgeschäftsjahr T€ 29.655. Für 2023 rechnen wir mit einer leichten Entspannung im Bereich des Wareneinsatzes und somit mit einer Verringerung der Materialeinsatzquote. Dies würde sich positiv auf das EBITDA auswirken. Insgesamt sind wir mit dieser Entwicklung angesichts der Herausforderungen, die vor allem im Wareneinsatz zu meistern waren, sehr zufrieden. b) Vermögenslage Von der Bilanzsumme entfallen 41 % auf das Anlagevermögen. Es ist vollständig durch Eigenkapital und langfristige Fremdmittel gedeckt. c) Finanzlage Im Jahr 2022 gab es aus der laufenden Geschäftstätigkeit einen Cash-Flow von T€ 33.334. Dieser konnte die Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 3.479 sowie den aus der Finanzierungstätigkeit resultierenden Cash-Flow-Abfluss in Höhe von T€ 8.956 vollständig decken. Darüber hinaus wurde Liquidität aufgebaut. Die Gruppe war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Gruppe verfügt am Bilanzstichtag über nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von T€ 18.685. d) Einschätzung der Geschäftsführung Mit dem Verlauf des Rumpfgeschäftsjahres vom 01. Juni bis zum 31. Dezember 2022 ist die Geschäftsführung sehr zufrieden. Insbesondere ist dies vor dem Hintergrund der Herausforderungen im Wareneinsatz zu sehen. Isoplus ist es gelungen, sich als krisenfestes Unternehmen in einem krisenfesten Marktumfeld zu präsentieren. Die Geschäftsleitung schätzt die Lage des Konzerns auch für die Zukunft sehr positiv ein. Für das Geschäftsjahr 2023 rechnen wir erneut mit einer positiven Geschäftsentwicklung. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Auf die voraussichtliche Entwicklung der Unternehmensgruppe wirken wesentliche Chancen und Risiken ein. Die einzelnen Konzerngesellschaften analysieren deren mögliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der jeweiligen Gesellschaft und steuern diesen durch geeignete Maßnahmen entgegen. Im Einzelnen sieht sich die Unternehmensgruppe während des Prognosezeitraums folgenden Risiken und Chancen ausgesetzt: 1. Risikobericht Unvorhersehbare Anstiege wichtiger Vormaterialkomponenten stellen ein wesentliches Risiko für die Ergebnissituation dar. Gleiches gilt für die physische Verfügbarkeit von Materialien. Ein Hedging mit Finanzinstrumenten gegen dieses Risiko ist unserer Einschätzung nach weiterhin praktisch mit Ausnahme von Polyethylen nicht möglich. Lediglich vereinzelte Anbieter von Polyurethanschaum überlegen auch Schritte in diese Richtung. Am ehesten lässt sich hier mit einem großen Vormateriallager arbeiten. Lagerhaltung ist aber nicht für alle Vormaterialgruppen in großem Umfang realisierbar. Für das Jahr 2023 zeichnet sich eine Entspannung der Situation bei den wichtigsten Vormaterialkomponenten ab. Allerdings wird es aufgrund der Charakteristik des Fernwärme-Marktes mit seinen teils über einen längeren Zeitraum laufenden Projekten in Kombination mit Preisgleitklauseln immer das Risiko geben, rückläufige Materialpreise in die Verkaufspreise einpreisen zu müssen. Zum anderen stellen potenzielle Nachfragerückgänge in für den Konzern wichtigen Teilmärkten ein Risiko dar. Bestandsgefährdende Risiken bestehen unserer Einschätzung nach nicht. 2. Chancenbericht Wir gehen für die Zukunft von einem positiven Trend im Fernwärmemarkt in Europa aus. Dies vor allem aus Klimaschutzerwägungen. Wir gehen davon aus, dass die Zielstellung der Politik in den meisten europäischen Ländern, möglichst schnell unabhängig von russischem Gas zu werden, diesen Trend noch verstärken wird. Als Isoplus-Gruppe sehen wir die Notwendigkeit und haben das Bestreben, dem ESG-Thema hohe Aufmerksamkeit zu widmen. Dies resultiert nicht nur aus der Tatsache, dass wir als Hersteller von vorgedämmten Rohrsystemen für die Nah- und Fernwärme ohnehin einen Beitrag für eine nachhaltigere Zukunft leisten, sondern auch aus dem Bestreben, nachhaltig zu wachsen und Optimierungen in der gesamten Wertschöpfungskette der Produktion zu erreichen, in Bezug auf die Umwelt, aber natürlich auch im sozialen und unternehmerischen Denken und Handeln. Bereits heute achten wir auf eine nachhaltige Energiegewinnung in einigen Werken und arbeiten an konkreten Maßnahmen, diese noch weiter auszubauen innerhalb der Werke und denen, wo dies heute noch nicht der Fall ist. Darüber hinaus werden wir noch mehr auf den Bereich der Zulieferung eingehen und auch die Belieferung an unsere Kunden nachhaltiger gestalten, wo immer möglich. Im Konkreten wollen wir uns vordergründig drei Sustainable Development Goals widmen: SPG 3 - Gute Gesundheit und Wohlbefinden: Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette durch Verbesserung der Arbeitsbedingungen am Produktionsstandort und durch das Angebot lokaler Dienstleistungen zur Verbesserung des individuellen Zustands, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen. SPG 4 - Hochwertige Bildung: Verbesserung der Ausbildung, um den Fachkräftemangel zu minimieren, Synergien zwischen den verschiedenen Standorten des Unternehmens zu schaffen, um voneinander zu lernen, die Entwicklung von Fähigkeiten zu ermöglichen, um die Verantwortung zu erhöhen, Top-Down- und Bot- tom-Up-Initiativen des Lernens sowie die Schulung von Kunden für mehr Wissen über die Branche, Herausforderungen und Produktplanung, Installation sowie Überwachung umzusetzen. SPG 13 - Klimapolitik: Mit unseren Produkten tragen wir zur Energiewende und einer nachhaltigeren Energienutzung bei. Soweit möglich (unter Berücksichtigung der Tatsache, dass unsere Produkte nicht nachhaltig sind), wollen wir eine nachhaltigere Produktion im gesamten Konzern fördern und Optimierungen für die gesamte Lieferkette schaffen. Außerdem wollen wir ein Bewusstsein für nachhaltige Wärmeerzeugung und -systeme schaffen und fördern. 3. Prognosebericht Für das Jahr 2023 planen wir in Summe gruppenweit einen leichten Anstieg des Umsatzes und damit auch der Gesamtleistung. Die aktuelle Auftragslage stützt diese Prognose. In Summe entwickeln sich die Märkte für Fernwärmerohre nachfrageseitig sehr erfreulich. Wir erwarten, dass die Rohertragssituation aufgrund der Materialpreisentwicklung eine Entspannung erleben wird. Insgesamt rechnen wir aber auch im Jahr 2023 mit einer zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung und mit einer leicht steigenden Umsatzentwicklung und einer signifikanten Steigerung des Ergebnisses. Die geplanten Investitionen mit etwa T€ 10.000 werden deutlich über dem langjährigen Durchschnitt liegen. Dies sind im Wesentlichen Investitionen in den Maschinenpark.
Rosenheim, 27. März 2023 Roland Hirner Benedikt Broghammer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Heat TopCo GmbH, Rosenheim Vermerk über die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Heat TopCo GmbH, Rosenheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Juni 2022 bis zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Juni 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Heat TopCo GmbH, Rosenheim, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Juni 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfling sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 27. März 2023 DR. WASSERMANN AUDIT GMBH WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT Dr. Bernd Wassermann, Wirtschaftsprüfer Dr. Boris Heller, Wirtschaftsprüfer |
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