Stammdaten

Register
Amtsgericht Bayreuth HRB 2408
Vorher
LC Lederwaren und Geschenkartikel GmbH
Eingetragen
29.5.1995
Branche
Großhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und WerbeartikelnHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Lederbekleidung und Pelzwaren
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion von und der Handel mit Lederwaren und Geschenkartikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Detlef Käther
seit 21.10.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

95447 Bayreuth, Rückertweg 27
50.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LC Lederwaren GmbH

Heinersreuth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 194.093,02 150.371,67
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 208,00
II. Sachanlagen 194.092,02 150.163,67
B. Umlaufvermögen 477.815,38 455.314,63
I. Vorräte 289.162,30 267.536,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 159.508,20 112.723,92
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 29.144,88 75.054,07
Bilanzsumme, Summe Aktiva 671.908,40 605.686,30

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 92.447,24 107.480,95
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 66.447,24 81.480,95
B. Rückstellungen 42.132,00 46.252,29
C. Verbindlichkeiten 537.329,16 451.953,06
Bilanzsumme, Summe Passiva 671.908,40 605.686,30

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als kleine Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 1 HGB einzustufen.

Der Jahresabschluss der LC Lederwaren GmbH (Amtsgericht Bayreuth, HRB 2408) wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genom-men.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Änderungen bei der Ausübung von Bewertungswahlrechten gegenüber dem Vorjahr haben sich nicht ergeben. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Die Zugänge zum Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Bei der Folgebewertung wurden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des abnutzbaren Sachanlagevermögens vermindert um planmäßige lineare oder degressive Abschreibung gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Bei der Bestimmung der Abschreibungsmethode wurde der tatsächliche Werteverzehr des Anlagevermögens beachtet. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurden als Sammelposten Geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2a EstG auf 5 Jahre abgeschrieben. Der steuerliche Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EstG wurde in die Handelsbilanz übernommen, da der vorliegende Sammelposten für das Unternehmen von untergeordneter Bedeutung ist.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt. Soweit die Restlaufzeit der Rückstellung am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätze verwendet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Die versicherungsmathematische Berechnung erfolgte unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck ohne Berücksichtigung von Fluktuationswahrscheinlichkeiten, eines technischen Zinsfußes von 1,82 % p.a., eines Rententrends von 0,00% p.a., die Zusagen sehen nur feste Grund- und Steigerungsbeträge vor, sodass diese Bemessungsgrundlagen als konstant angenommen werden.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit verrechenbaren Vermögensgegenständen liegen folgende Werte vor:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Erfüllungsbetrag der Pensionen 37.463,00 37.242,00
Buchwert der Pensionsrückstellung 37.463,00 37.242,00
Nicht bilanzierte Rückstellung 0,00 0,00
AK der verr. Vermögensgegenstände: 17.331,00 16.607,71
Beizulegende Zeitwert der verr.Vermgg.: 17.331,00 16.607,71
Bilanzausweis:
Buchwert der Pensionsrückstellung: 37.463,00 37.242,00
Zeitwert der verr. Vermgg.: -17.331,00 -16.607,71
20.132,00 20.634,29

Der Unterschiedsbetrag durch die Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre anstelle mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre beläuft sich auf 307,00 €. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Befreiungsvorschrift des § 274a Nr. 5 HGB über die Abgrenzung latenter Steuern wurde in Anspruch genommen.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen beibehalten werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben € 14.023,69 (Vj: € 15.415,00) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern betragen € 16.495,67 (Vj. € 18.382,81).

Von den ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben € 284.811,92 (Vj. € 309.053,93) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und € 98.958,20 (Vj. € 55.555,44) eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

IV. Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Detlef Käther, Feintäschnermeister, Bayreuth.

Die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl beträgt 41 (Vorjahr: 44).

 

Heinersreuth, 18.02.2025

gez. Detlef Käther, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss 2023 wurde am 18.02.2025 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 18.2.2025.

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