Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 2503 NO
Eingetragen
7.12.2004
Branche
Großhandel mit Werkzeugen und KleineisenwarenGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit Schiffen und Booten (ohne Freizeitboote) sowie deren Ersatzteilen und Zubehör
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Eisenwaren und Schrauben sowie Schiffsausrüstungswaren für Deck und Maschine und alle damit zusammenhängenden Geschäfte, ausgenommen erlaubnispflichtiger. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen beteiligen, andere Unternehmen erwerben und Zweigniederlassungen im In- und Ausland gründen.

Historie

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Management

NameRolle
Enis Al-Ubaydi
seit 17.8.2016
Prokura
Prokura
Schuster Rolf
seit 6.9.2005
Geschäftsführer
Thomas Hagemann
seit 7.12.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Eichenstr. 41, 20255 Hamburg
940000
94.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fr. Cordes junr. GmbH

Norderstedt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Fr. Cordes junr. GmbH (CORDES) ist ein Großhändler für mechanische Befestigungstechnik, Dreh- und Sonderteile, Werkzeuge und technische Schiffsausrüstung. Unser Hauptlager befindet sich am Sitz der Gesellschaft in Norderstedt.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt nur in branchenüblichem Umfang in Kooperation mit unseren Geschäftspartnern eigene Forschungen und Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie neuer Produkte.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Trotz der heterogenen nationalen und internationalen Nachfrage nach Stahl und Edelstahl führte die EURO-Schwäche im Geschäftsjahr zu steigenden Beschaffungspreisen für Verbindungselemente und Sonderteile in Asien. Die Marktsituation ist seit Jahren, unabhängig von steigenden oder fallenden Beschaffungs- und Verkaufspreisen, durch Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet.

Billigste Verbindungselemente (in B-Qualität) aus Asien führen zu einem verstärkten Preis- aber leider immer noch nicht zu Qualitätsbewusstsein bei den Kunden. Dem Verdrängungswettbewerb begegnen wir durch Produktausweitung, Qualität und Serviceangebote. Wir sind für unsere Kunden berechenbare Partner in der Beschaffung.

Die politische Verunsicherung, herbeigeführt durch das Erneuerbare Energien Gesetz, in Deutschland führte bei unseren Großkunden aus der Strombranche weiterhin zur Sistierung von Projekten im Bereich Wind und im konventionellen Kraftwerkbau.

2. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft hat einen Umsatzrückgang zu verzeichnen. Das Marktumfeld war für den Energiesektor im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht berechenbar und hat die Entwicklung der Gesellschaft negativ beeinflusst.

Durch die kontinuierliche Erweiterung und Aktualisierung unseres Verkaufssortiments konnten wir ansonsten den Absatz unserer Produkte bei den Stammkunden ausbauen, sowie Neukunden gewinnen. Langfristig sind Qualitätsprodukte zu angemessenen Preisen, gepaart mit sehr guter fachlicher Beratung und Problemlösung, insbesondere an Stammkunden gut abzusetzen. Unsere Positionierung im Markt bestätigt unsere Geschäftspolitik.

Trotz unseres anspruchsvollen Service konnten wir unsere Kosten dem Umsatz anpassen. Dies war nicht zuletzt auf unsere schlanke Hierarchie zurückzuführen.

CORDES erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 ein Rohergebnis von TEUR 3.789 (2013: TEUR 4.074) und einen Jahresfehlbetrag von 342 TEUR (2013: Jahresfehlbetrag TEUR 92). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich um TEUR -250 auf TEUR -338 (2014: TEUR -88) verändert.

Hauptgrund war der nachhaltige Umsatzeinbruch in der Energiebranche, herbeigeführt durch das Erneuerbare Energien Gesetz. Dieses führte bei unseren Großkunden zur Sistierung von Projekten im Bereich Wind und im konventionellen Kraftwerksbau. Die variablen sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich analog der Umsatzentwicklung. Die Kosten der Warenabgabe sind, bedingt durch geringere Umsatzerlöse, verringert.

Die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit blieben stabil bei TEUR 1.579. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR -181 auf TEUR -160 verbessert. Dabei sind die Zinsaufwendungen für kurzfristige Verbindlichkeiten um TEUR 21 reduziert worden.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr um rd. TEUR 250 gefallen.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nicht zufriedenstellend; das Geschäftsjahr wurde mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen.

a) Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft ist negativ. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt TEUR -339 (2014: TEUR -88). Ab 4. Quartal des Geschäftsjahres haben wir ein Kostensenkungsprogramm aufgelegt. Das betraf und betrifft sowohl Personal, als auch Projekte und Investitionen. Der Personalaufwand wird sich im Laufe des neuen Geschäftsjahres 2015 verringern.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur hat sich geringfügig verschlechtert. Die Eigenkapitalquote beträgt 28,6 % (2014: 34,7 %). Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse im Unternehmen belassen haben.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 49,3 % (2013: 45,2%) der Bilanzsumme aus. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken und dem Factoring, welche jeweils in Anspruch genommen werden. Wir verfügen über höhere Kreditlinien, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 16,9 % (2013: 16,3 %) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Langfristige Anlagen sind fristenkongruent finanziert. Unsere Investitionsvorhaben sind vorerst abgeschlossen.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist unverändert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens konnten wir aufgrund unserer Erfahrungen stabil halten.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohergebnis pro Mitarbeiter, Rohergebnisrendite und den cash flow heran.

Die Rohergebnisrendite berechnen wir mit dem EBITDA (Jahresüberschuss ohne Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen) im Verhältnis zum Rohergebnis, den cash flow aus der Summe aus Jahresüberschuss, Abschreibungen sowie Veränderung der Rückstellungen und Sonderposten.

Das Rohergebnis pro Mitarbeiter beträgt TEUR 61 und ist damit um TEUR 1 gegenüber dem Vorjahr gestiegen und somit nahezu konstant. Die Rohergebnisrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 6,9 Prozentpunkte geringer ausgefallen und beträgt nun negativ 1,9 %. Der cash flow beträgt negativ TEUR 272 und ist damit um TEUR 252 geringer als im Vorjahr (negativ TEUR 20). Die Kennzahlen Rohergebnisrendite und cash flow zeigen einen Rückgang, der im Wesentlichen auf den Umsatzrückgang zurückzuführen ist.

Die Kennzahlen sind ebenso wie unsere wirtschaftliche Lage als nicht zufriedenstellend zu bezeichnen. Unsere Prognosen aus dem Vorjahr konnten wir nicht einhalten, da sich Umsatzentwicklung verschlechtert hat.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

IV. Prognosebericht

Wir sind vorsichtig optimistisch bezüglich der Konjunkturlage im neuen Geschäftsjahr. Allerdings haben die konjunkturellen Unwägbarkeiten nicht abgenommen. Ende März 2015 bleiben die Problemlagen sowohl im Nahen Osten, als auch zwischen der Ukraine und Russland ungelöst, auch die Euro-Krise in Griechenland spitzt sich wieder zu. Die Auswirkungen durch Chinas verringertes Wirtschaftswachstum sind auch noch nicht absehbar, aber die zu erwartenden Schwankungen beeinflussen massiv den Absatz des deutschen Maschinenbaus.

Um im kommenden Geschäftsjahr das Unternehmen positiv zu entwickeln, werden wir die Verstärkung unseres Vertriebsteams forcieren, den Kunden-Branchen-Mix erhöhen und den Bereich E-Commerce weiterentwickeln.

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Die Gesellschaft wird sich flexibel den Marktgegebenheiten anpassen. Unsere Marktposition betrachten wir als ausbaufähig.

Das neue Jahr ist in den ersten drei Monaten von einer verhaltenen Geschäftstätigkeit gekennzeichnet. Wir erwarten einen Umsatzzuwachs für das Geschäftsjahr 2015. Diese Aussage begründet sich auf das prognostizierte Nachfrageverhalten unserer Kunden und anstehende Projekte in den Bereichen Handel und Industrie Die Planung für das Geschäftsjahr 2015 sieht ein ausgeglichenes positives Geschäftsergebnis vor. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Bezüglich der Risiken verweisen wir auch auf die Abschnitte V.1.und 3. sowie VI.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Zurzeit kann man nicht sagen, ob Abwärtsrisiken der Weltwirtschaft schon wieder (deutlich) überwiegen. Ein vergrößertes Absatzrisiko in Abhängigkeit zur konjunkturellen Entwicklung der nächsten Monate, welches durch volatiles Verhalten der Beschaffungsmärkte verstärkt wird, bringt Unwägbarkeit für die Gesellschaft. Politisch getriebene Börsen und Wechselkurse sind nicht vorhersehbar. Die politischen Unwägbarkeiten in Europa, mit/gegen Russland und Wachstumssorgen in China, könnten die Wirtschaft in der Eurozone und in Deutschland gefährden.

Der stete Margendruck durch den Verdrängungswettbewerb wird uns auch im kommenden Geschäftsjahr begleiten. Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund von leichten Überkapazitäten in der Branche zugenommen. Da einige unserer Dienstleistungsprodukte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich gesunken sind. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig wieder ausdehnen zu können. Nicht auszuschließen sind im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen außerordentliche Zusatzkosten in nicht unerheblicher Höhe.

Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht erkennbar. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite zweier Geschäftsbanken. Die Gesellschaft nutzt Zinssatzswaps um dem Risiko steigender variabler Zinsen zu begegnen.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Lieferanten zurückgreifen. Die Importquote wird sich weiterhin erhöhen. Zur Bewältigung des Margendrucks und des Antidumping Zolls akquirieren wir weiterhin neue Lieferanten in neuen Märkten, die unseren hohen Qualitätsstandards entsprechen müssen. Wir beurteilen die Möglichkeit der Umsetzung verhalten positiv.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen (Edelstahl) und dem fallendem Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Seit dem Geschäftsjahr 2007 besteht ein Factoring Vertrag, durch den ein Großteil unserer Forderungen permanent verkauft wird. Dieses hat sich bewährt. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im langfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels über Bankkredite zweier Geschäftsbanken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt, der laufend an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken für die Gesellschaft trägt die Zusammenarbeit mit der Factoring Gesellschaft (Warenkreditversicherung) bei. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Norderstedt, 14. April 2015

Rolf Schuster

Bilanz zum 31. Dezember 2014

AKTIVA

  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 307.103,36 366.488,36
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.367,00 14.246,00
II. Sachanlagen 300.736,36 352.242,36
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 180.021,36 230.637,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 1,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 120.715,00 121.604,00
B. Umlaufvermögen 5.462.067,92 5.367.138,56
I. Vorräte 4.661.670,78 4.843.056,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 734.071,06 374.883,62
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 66.326,08 149.198,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.460,06 11.885,57
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.776.631,34 5.745.512,49

Passiva

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 1.652.395,86 1.994.314,45
I. Gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
II. Kapitalrücklage 671.213,24 671.213,24
III. Gewinnvortrag 811.809,33 903.500,94
IV. Jahresfehlbetrag -341.918,59 -91.691,61
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 58.157,00 81.396,00
C. Rückstellungen 89.510,00 102.340,00
D. Verbindlichkeiten 3.976.568,48 3.567.462,04
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.848.752,01 2.600.000,00
2. Übrige Verbindlichkeiten 1.127.816,47 967.462,04
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.776.631,34 5.745.512,49

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

  2014
EUR
2013
EUR
1. Rohergebnis 3.788.644,03 4.074.272,27
2. Personalaufwand 2.281.654,69 2.311.273,38
a) Löhne und Gehälter 1.928.939,88 1.956.379,25
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 352.714,81 354.894,13
davon für Altersversorgung 6.134,48 6.134,48
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 106.357,83 110.915,32
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.579.391,92 1.559.970,39
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 216,09
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 159.639,35 180.502,05
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -338.399,76 -88.172,78
8. Sonstige Steuern 3.518,83 3.518,83
9. Jahresfehlbetrag -341.918,59 -91.691,61

Anhang zum 31. Dezember 2014

1. Allgemeine Angaben

Die auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie deren Gliederung entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften (§ 252 ff HGB und § 264 ff HGB) für Kapitalgesellschaften.

Gemäß § 267 HGB handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Die Abschreibungen nehmen wir nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und linear vor. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang dargestellt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte werden mit ihrem Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Verpflichtungen und Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung tragen.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. Hierzu wird die sog. Einfrierungsmethode verwendet.

3. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens werden im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 511.291,88 (DEM 1.000.000,00).

In dem Sonderposten mit Rücklageanteil werden Sonderabschreibungen gemäß § 3 Zonenrandförderungsgesetz ausgewiesen.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 2.848.752,02 werden insbesondere durch eine Grundschuld im Grundbuch von Garstedt (Blatt 0911, lfd. Nr. 1 - 4) in Höhe von EUR 1.524.842,14, durch die Abtretung der Warenbestände und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesichert.

In 2014 wurde zur Absicherung von Zahlungsstromrisiken aus Zinssatzänderungen ein Zinssatzswap abgeschlossen. Dieser Micro-Hedge wurde auf einen Betrag von EUR 1,5 Mio. begrenzt und dient der Absicherung eines unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesenen und mit einer variablen Verzinsung ausgestatteten Darlehens in Höhe von EUR 1,5 Mio. Der Zinsswap endet am 09.01.2019 und hat einen Festzinssatz von 0,91 % p.a. Aufgrund der Kongruenz sowohl von Laufzeit, Währung und Betrag gleichen sich die gegenläufigen Zahlungsströme in Zukunft aus. Der von einem Kreditinstitut ermittelte Marktwert des Zinssatzswaps beläuft sich zum Stichtag auf TEUR -54.

4. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil in Höhe von TEUR 23 enthalten.

5. Sonstige Angaben

Im Jahresmittel waren 63 Arbeitnehmer (davon 33 Angestellte) beschäftigt .

Aus den wesentlichen Miet- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 479 (netto), davon für das Jahr 2015 TEUR 267.

Alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Rolf Schuster, Hamburg, (Kaufmann). Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9a HGB wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Es bestehen sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 513,99.

 

Norderstedt, 14. April 2015

Rolf Schuster

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2014

  Anschaffungs-/ Herstellungskosten
Stand
am 1.1.2014
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand
am 31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 63.079,45 0,00 0,00 63.079,45
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.549.663,16 0,00 0,00 1.549.663,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.280,36 0,00 2.280,36 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 459.393,66 48.072,83 44.703,26 462.763,23
Summe Sachanlagen 2.011.337,18 48.072,83 46.983,62 2.012.426,39
Summe Anlagevermögen 2.074.416,63 48.072,83 46.983,62 2.075.505,84
  Abschreibungen
Stand
am 1.1.2014
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand
am 31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 48.833,45 7.879,00 0,00 56.712,45
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.319.025,80 50.616,00 0,00 1.369.641,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.279,36 0,00 2.279,36 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 337.789,66 47.862,83 43.604,26 342.048,23
Summe Sachanlagen 1.659.094,82 98.478,83 45.883,62 1.711.690,03
Summe Anlagevermögen 1.707.928,27 106.357,83 45.883,62 1.768.402,48
  Buchwerte
Stand
am 31.12.2014
EUR
Stand
am 41639
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.367,00 14.246,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 180.021,36 230.637,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 1,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 120.715,00 121.604,00
Summe Sachanlagen 300.736,36 352.242,36
Summe Anlagevermögen 307.103,36 366.488,36

Sonstiger Berichtsteil

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurd am 4. November 2015 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem Jahresabschluss handelt es sich um einen nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Fr. Cordes jun. GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, 14. April 2015

Cordes + Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jan Bernhardt, Wirtschaftsprüfer

ppa. Thomas Krause, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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