Modepark Röther GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Bekleidung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Raphael Raimund Heinold seit 30.7.2025 | Geschäftsführer |
Anna-Lena Schulte-Angels seit 30.7.2025 | Geschäftsführer |
Fabian Daniel Messner seit 30.7.2025 | Geschäftsführer |
Thomas Paul Röther seit 7.8.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Röther Stiftung | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Timezone GmbHMichelfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die TIMEZONE GmbH, mit Sitz in Michelfeld, betreibt Im- und Export sowie Handel mit Textilien und Accessoires. Die Hauptbetriebsstätte ist in Raubling (Bayern). Das Warenlager befindet sich bei einem Logistikdienstleister in Neustadt-Gleve. Der Hauptabsatzmarkt liegt in Deutschland, gefolgt von den Märkten Italien, Frankreich, Schweiz und Holland. Die Hauptbeschaffungsmärkte liegen in China und Bangladesch sowie für einzelne Produkt- gruppen in Indien, Türkei und Italien. Die Timezone GmbH hat im Jahr 2019 im Rahmen eines Asset Deals die Vermögensgegenstände der Escape Clothing GmbH und die Marke "Timezone" übernommen. Einzelhandelstätigkeiten der Gesellschaft wurden zu Beginn des Jahres 2021 vollständig eingestellt, so dass die Gesellschaft mit Ausnahme eines eigenen Marken-Webshops fast ausschließlich im Großhandel tätig ist. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 2.1 Lage der Konjunktur/Branche Konsumverhalten Der auch in 2023 andauernde Krieg in Osteuropa sowie der Nahostkonflikt ab Oktober beeinträchtigen das Konsumverhalten nachdrücklich negativ. Die mit den vorgenannten Konflikten einhergehende Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit führen nicht nur zu Sparsamkeit auf Verbraucherseite, sondern vielmehr auch in der Folge zu einer steigenden Zahl an Unternehmensaufgaben und Insolvenzen im Einzelhandel, aber auch auf Herstellerseite. Hinzu kommen auch Auswirkungen des Klimawandels, die aufgrund der hohen Temperaturen in der 2. Jahreshälfte zu einer Verschiebung der Saisonzyklen im Modehandel führen werden. Beschaffung Die Beschaffungszeiten und auch die Kosten für Transporte aus dem Ausland sind nach den Rückgängen im Jahr 2022 wieder gestiegen. Aufgrund der Konflikte im Suezkanal kam es wieder verstärkt zu Engpässen bei Containerkapazitäten, Preissteigerungen und Verlängerungen der Transportzeiten bis zu 5 Wochen. Die Rohstoffpreise sind je nach Material zwar teils leicht zurückgegangen, allerdings verhindert der starke Dollarkurs mögliche Preisreduzierungen. Vorschau 2024 Das Jahr 2024 ist weiterhin durch die hohe Inflation und die nicht absehbaren Folgen des Krieges in der Ukraine beeinflusst. Der gute Mix unserer Vertriebswege sorgt für eine Verteilung des Risikos; grundsätzlich stellen wir aber fest, dass der Facheinzelhandel sowie Geschäfte auf der grünen Wiese und in Fachmarktzentren eine bessere Umsatzentwicklung aufweisen als Geschäfte in den Großstädten. 2.2 Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Umsatz von 22,0 Mio. EUR (Vj. 21,1Mio. EUR) erzielt. Dies entspricht einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Mio. EUR bzw. 4,1%. 2.3 Abschreibungen Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 betrugen insgesamt TEUR 102,4. 2.4 Finanzierungsmaßnahmen Es wurden sowohl kurzfristige Bankdarlehen aufgenommen als auch vereinbarte Kreditlinien in Anspruch genommen. Die Tilgung der Darlehen erfolgt im Rahmen der vertraglichen Vereinbarungen. Zum Jahresende belaufen sich die Bankverbindlichkeiten auf 5,12 Mio. EUR. Größere Anlageinvestitionen wurden nicht getätigt. Im Rahmen des Risikomanagements des Unternehmens werden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften eingesetzt. Hauptsächlich sollten hiermit Risiken aus Kursschwankungen begrenzt werden. Die stetige Überwachung erfolgt ausschließlich durch die Geschäftsführung. Die Bewertung erfolgt durch die Banken auf Basis aktueller Marktdaten unter Verwendung marktüblicher Bewertungsmethoden. Der beizulegende Zeitwert der Devisentermingeschäfte wurde von den Instituten mitgeteilt. Dieser beträgt zum 31.12.2023 TEUR -2.349. Die Marktwerte spiegeln jeweils den Zeitwert des Devisentermingeschäftes wider. Die Kontrakte bestehen gegenüber deutschen Kreditinstituten. 2.5 Personal- und Sozialbereich Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden bei der TIMEZONE GmbH insgesamt 47 Mitarbeiter(innen) beschäftigt. Die TIMEZONE GmbH beschäftigt zum 30.06.2024 insgesamt 44 Arbeitnehmer(innen). Die Entlohnung resultiert in erster Linie aufgrund einzelvertraglicher Regelungen. In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, z. B. Unfallschutz, Berufsunfälle u. Ä, haben sich im Geschäftsjahr 2022 keine besonderen Vorkommnisse ergeben. 2.6 Zweigniederlassungen Ihren Hauptsitz hat die TIMEZONE GmbH in Michelfeld. Die Verwaltung wiederrum hat ihren Sitz in Raubling. Showrooms zur Repräsentation der Marke werden in Hamburg, Sindelfingen, Neuss, München und Eschborn bei Frankfurt betrieben. 2.7 Marken Die Produkte der TIMEZONE GmbH werden unter der Marke "TIMEZONE" geführt. 3. Darstellung der Lage 3.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,16 Mio. EUR auf 19,12 Mio. EUR (Vj. 18,95 Mio. EUR). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 2,6 % (Vj. 3,16 %). Die Stichtagsliquidität betrug 1.691 TEUR. Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung sind sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. Die detaillierte Bewertung der Inventurdaten durch notwendige Abschreibungen führt zu marktgerechten Warenbestandszahlen. 3.2 Finanzlage Ergänzend zu unseren Ausführungen zu den Finanzierungsmaßnahmen lässt sich feststellen, dass im Geschäftsjahr 2023 temporär Geldmarktdarlehen im Rahmen des Kreditrahmens von 2,75 Mio. EUR (Vj. 3,35 Mio. EUR) in Anspruch genommen wurden. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontobeträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. 3.3 Ertragslage Die positive Umsatzentwicklung aus dem Vorjahr konnte fortgesetzt werden. Durch Umsatzwachstum und strikte Kostenkontrolle hat sich das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert, sodass ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 106,9 (Vj. TEUR -213,5) erzielt werden konnte. Jahresüberschuss TEUR 106,9 (Vj TEUR -213,5) Bilanzverlust TEUR -453,2 (Vj. TEUR -560,2) EBITDA TEUR 1.697 (Vj. TEUR -25,9) Die Gesamtleistung hat sich insgesamt um 3,96% erhöht, der Wareneinsatz ist, in Bezug auf die Gesamtleistung, um 1,8 %-Punkte gesunken. 4. Chancen- und Risikobericht Der Chancen- und Risikobericht erläutert die aus heutiger Sicht erkennbaren wesentlichen Chancen und Risiken der TIMEZONE GmbH und weist auf die wesentlichen Risiken der zukünftigen Entwicklung hin, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können. Durch die von der Geschäftsleitung stattfindende Überwachung der wesentlichen Ergebnisse und Kennzahlen ist jederzeit ein schnelles Eingreifen in das wirtschaftliche Geschehen möglich. Dies sorgt zudem für eine hohe Sicherheit des Geschäftsablaufs. Um geplante Ziele zu erreichen, Marktchancen gezielt zu nutzen und ein flächendeckendes Angebot zu optimieren, werden beherrschbare Risiken bewusst eingegangen. Als Risiken bewerten wir die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung sowohl interner als auch externer Ereignisse, die sich negativ auf die Erreichung unserer Unternehmensziele auswirken können. Risiken und Chancen sind für uns untrennbar verbunden. So können unter Umständen auch Risiken aus verpassten oder nur schlecht genutzten Chancen entstehen. Umgekehrt ist die Nutzung von Chancen in wachsenden Märkten stets mit Risiken verbunden. Das Chancen- und Risikomanagement bildet eine Einheit und ist als Instrument der Unternehmenssteuerung darauf ausgerichtet die Unternehmensziele zu erreichen. Durch Beobachtung und Analyse ungünstiger Entwicklungen oder Ereignisse können rechtzeitig Maßnahmen zur Bewältigung dieser Herausforderungen eingeleitet werden. Als integraler Bestandteil einer wertorientierten Unternehmensführung ist das Risikomanagement eine wichtige Basis für unternehmerische Entscheidungen. Von uns getragene Risiken gehen mit den Kernprozessen des Großhandels einher und treten insbesondere bei der Entwicklung und Umsetzung von Geschäftsmodellen sowie beim Ein- und Verkauf von Waren auf. 4.1 Zentrale Steuerung und Organisation Aufgrund des Informationsaustausches innerhalb des Unternehmens werden zeitnah und kontinuierlich wesentliche Entwicklungen im Risikomanagement an die Geschäftsleitung berichtet und umgehend aus- gewertet. Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten sind eindeutig und transparent geregelt. 4.2 Branchenrisiken Für die TIMEZONE GmbH bieten sich auch weiterhin enorme Wachstumschancen. Auf einem herausfordernden Markt immer schneller auf Trends zu reagieren und gleichzeitig eine effizientere Kostenstruktur und Produktentwicklung voranzutreiben, ist zwingend erforderlich, um wettbewerbs- und konkurrenzfähig zu bleiben. Hauptfokus hierfür liegt auf der Optimierung der Abläufe speziell in Form der Produktionsgeschwindigkeit und der anschließend erforderlichen Präsenz am Markt. Es wird weiterhin besondere Anstrengungen benötigen, den Qualitätsstandard zu halten und die Attraktivität am Markt zu steigern. Eine Schätzung der gesamtwirtschaftlichen Lage ist schwierig, dennoch ist für das Jahr 2024 von einer konjunkturellen Verschlechterung in Deutschland und Europa auszugehen. Für die folgenden Jahre ist die gesamtwirtschaftliche Lage aktuell nur schwierig zu schätzen, so dass die Hoffnung auf einen frühestmöglichen konjunkturellen Aufschwung verbleibt. 4.3 Personalrisiken Eine Grundvoraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg sind motivierte Beschäftigte. Qualifikation, Kompetenz und Engagement der Fach- und Führungskräfte tragen maßgeblich zur erfolgsorientierten Umsetzung der Unternehmensziele und dem Erhalt der Wettbewerbschancen bei. Ständige Qualifizierungs-Maßnahmen, Schulungen und Weiterbildungen stellen die Fachkompetenz unserer Mitarbeiter sicher. Tariforientierte Bezahlung stärkt die Identifikation mit unserem Unternehmen. Dem Mangel an Fachkräften in Zeiten, in denen im gesamten Einzugsgebiet nahezu Vollbeschäftigung herrscht, begegnen wir mit fortlaufenden attraktiven Stellenausschreibungen. Der wachstumsbedingte Personalzuwachs weist uns an, diese Strategie auch in Zukunft beizubehalten. 4.4 Finanzwirtschaftliche Risiken Ein finanzwirtschaftliches Risiko bestünde grundsätzlich in einem überraschend eintretenden Liquiditätsengpass. Die TIMEZONE GmbH versucht, dieses Risiko durch eine Finanzplanung zu beherrschen. Der Liquiditätsbedarf ist durch kurzfristige Kreditlinien sichergestellt. Aufgrund konstanter Geschäftsbeziehungen mit den beauftragten Banken wird sehr großer Wert auf gegenseitiges Vertrauen gelegt. Zeitnahes Reporting unsererseits hilft den Banken bei Investitionsvorhaben zu einer sicheren Entscheidungsfindung. Mittelfristig wird durch einen Jahres-Finanzplan auf Monatsbasis mit Risikoaufschlägen der zu erwartende Finanzbedarf aufgestellt. Saisonelle oder ggf. durch Umsatzrückgang ungeplante Liquiditätsbedarfsspitzen werden durch ausreichend gefasste Kontokorrentlinien abgesichert. Zinsrisiken sind durch variable Zinsvereinbarungen abgesichert. Durch derivative Finanzinstrumente sollen Risiken aus Zinsschwankungen sowie Kreditrisiken begrenzt werden. Die laufende Überwachung erfolgt ausschließlich durch die Geschäftsführung. Ziel ist auch künftig eine berechenbare und vorausschauende Unternehmensfinanzierung zu gewährleisten (Tz. 2.5). 4.5 Forderungsausfall Das Forderungsausfallrisiko der TIMEZONE GmbH ist gering. Ca. 30 % der Umsätze sind durch Verbände und/oder Delkredereabkommen abgesichert. Die übrigen Kunden werden durch eine permanente Überwachung der Kreditlinien und einem gut ausgeprägten Mahnwesen überwacht. Aufgrund einer gut gemischten Kundenstruktur (ca. 51% des Umsatzes wird mit Facheinzelhandelskunden gemacht) und keiner Abhängigkeit von einzelnen Kundenumsätzen sind kaum Ausfälle zu verzeichnen. 4.6 IT-Risiken Die Steuerung der TIMEZONE GmbH basiert auf einem branchenbekannten ERP System. Dennoch besteht durch individuelle Anpassungen, die im Laufe der Jahre vorgenommen wurden, das Risiko der Abhängigkeit von diesem System. Um das Risiko eines Systemausfalls und weiterer Abhängigkeiten zu minimieren, wurde in 2022 ein Prozessmanagement Projekt eingeführt, das die bestehenden Arbeitsprozesse aufnimmt und dokumentiert. Dies soll die zukünftige Handlungsfähigkeit bei Ausfall einzelner Personen minimieren und bildet auch die Grundlage weiterer Prozessoptimierungen. Im Zuge der IT-Governance wurden die Datenspiegelungen sowie die Back-up-Systeme überprüft und auf den neuesten technischen Stand gebracht. Die Aufrechterhaltung und Optimierung der IT-Systeme erfolgt ausschließlich durch qualifizierte interne und externe Fachleute. Risiken aufgrund von unberechtigten Datenzugriffen und Datenmissbrauch oder Datenverlust begegnen wir durch verschiedene technische und organisatorische Maßnahmen. So gehören zu den technischen Schutzmaßnahmen beispielsweise der Einsatz von Virenscannern und Firewall-Systemen. Zur Minimierung der IT-Risiken werden ständig Maßnahmen und Investitionen getätigt, um die IT-Sicherheit zu gewährleisten. Im Rahmen der Umgestaltung der IT-Landschaft werden die operativen IT-Risiken durch externe Spezia- listen überprüft und die jeweils erforderlichen Maßnahmen veranlasst. 4.7 Rechtliche Risiken, Steuerrisiken Die Gesellschaft ist im üblichen Branchenrahmen sowohl als Klägerin als auch als Beklagte an Rechtsstreitigkeiten beteiligt. Aus diesen Verfahren sich ergebende Risiken, wurden bei Bedarf mit der nach kaufmännischer Beurteilung vernünftigen Werten in den sonstigen Rückstellungen verwirklicht. Steuerrisiken können sich vor allem durch zukünftige Steuerprüfungen ergeben. 4.8 Sonstige Risiken Allgemeine Risiken, auch weltweit, sowie Risiken aufgrund höherer Gewalt sind nicht abzuschätzen. Ge- gen wesentliche Elementarschäden wurden ausreichende Versicherungen abgeschlossen. 4.9 Gesamtchancen und -risiken Durch sorgfältige Planung unserer Aktivitäten und ständige Modernisierung unseres Produktportfolios sind wir bestrebt, das bestmögliche Ergebnis aus der Krise zu erwirtschaften, sowohl zur Erhaltung als auch zur Erweiterung der Marktposition. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sind derzeit nicht erkennbar. Insgesamt gehen wir davon aus, dass die Chancen die Risiken weiterhin deutlich überwiegen. 5. Sonstige Angaben, insbesondere über die voraussichtliche Entwicklung Die Strategie ist auf eine bestmögliche Umsatz- und Ertragserzielung ausgelegt. Durch die optimistische Entwicklung im Jahr 2023 sehen wir uns darin bestärkt, den Weg der Fokussierung auf das Kerngeschäft weiter voranzutreiben. Das Umsatzpotenzial in den bestehenden Kanälen gilt es vorrangig auszuschöpfen. Der Ausbau der Kundenanzahl im Facheinzelhandel steht dabei im Vordergrund. Ein weiterer Schritt zur Umsatz- und Ertragssteigerung liegt in der Professionalisierung des Flächenmanagements. Die effizientere Steuerung der Flächen bei unseren Handelspartnern soll hier durch neue Prozesse verbessert werden. Der Einstieg in das Marktplatzgeschäft birgt große Chancen bzgl. Umsatz im Online-Kanal. Dennoch muss dieser Schritt gut vorbereitet werden, da dieses Geschäft trotz Umsatzpotenzial durchaus operative Ertragsrisiken birgt. Verbesserungen werden darüber hinaus in Form der Weiterentwicklung der Arbeitsabläufe, welche ständig vorangetrieben werden erreicht. Durch neue und bestehende Vertragspartner an diversen Produktionsstätten werden Kostenersparnisse erlangt, die sich in Bezug auf den Warenimport und dadurch auf das Unternehmensergebnis der folgenden Jahre weiterhin positiv auswirken werden. Die sich ständig verbessernden und gleichzeitig neuen Arbeitsabläufe im Bereich der logistischen Abwicklungen und Transportdienstleistungen der Warenversendungen werden zusätzliche Vorteile geschaffen, die sich ebenso in den folgenden Jahren positiv widerspiegeln werden. Inwiefern diese Optimierungsmaßnahmen die steigenden Logistikkosten ausgleichen werden, muss ständig beobachtet werden. Auf die Vermarktung der Produkte und Repräsentation der Marken wird auch weiterhin in Zukunft viel Wert gelegt. Dies wird durch die Einsetzung neuer Medien und der sich stetig weiterentwickelnden Repräsentationsmöglichkeiten verwirklicht. Hierdurch sollen neue Absatzmärkte eröffnet werden, sodass ein langfristig stetiges Wachstum das ausgegebene Ziel des Unternehmens ist. Wir rechnen daher für das Jahr 2024 mit einem Umsatz- und Ergebnisanstieg gegenüber 2023. 6. Nachtragsbericht Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten. HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Timezone GmbH, Michelfeld, Registergericht Stuttgart, HRB 7600021. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist nach den Größenklassen des § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zum Zwecke der Klarheit werden einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert sowie Mitzugehörigkeitsvermerke angebracht. Die Bilanzerstellung erfolgte unter Berücksichtigung der Ergebnisverwendung (§ 268 Abs. 1 HGB) und weist damit den Posten "Bilanzverlust" aus. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend angepasst. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlebtrag resultiert ausschließlich aus der Zuführung einer Rückstellung für drohende Verluste. Die Rückstellung resultiert aus derivativen Finanzinstrumenten und deren negativen Barwerten zum Bilanzstichtag. Die Geschäfte sind im Zeitraum der Bilanzaufstellung überwiegend verlustfrei aufgelöst. Aus den über die Bilanzaufstellungstag bestehenden Geschäfte resultierten bislang keinerlei Verluste. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit ist aufgrund der Berücksichtigung der drohenden Verluste und deren verlustfreie Auflösung keineswegs gefährdet. 2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der Timezone GmbH wurde entsprechend den deutschen handelsrechtlichen Grundsätzen und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet, sofern diese der Abnutzung unterliegen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte und falls erforderlich außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Beim beweglichen Anlagevermögen wurden Abschreibungen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen. Die Bewertung des Warenbestandes erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Bestände mit geringer Verwertbarkeit wurden angemessen abgewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Sofern erkennbare Einzelrisiken bestanden, wurden diese durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für aktive latente Steuern wurde das Aktivierungswahlrecht beansprucht. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet, soweit diese mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr bestehen. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden entsprechende wechselkursbedingte außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. 3. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind in folgendem Anlagenspiegel dargestellt: Anlagenspiegel zum 31.12.2023
Anlagenspiegel zum 31.12.2023
Anlagenspiegel zum 31.12.2023
Die größten Posten der sonstigen Vermögensgegenstände sind:
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 27.678,63 (Vj. TEUR 22) beinhalten im Wesentlichen Lizenzgebühren und EDV-Supportleistungen für folgende Jahre, die bereits vor dem Bilanzstichtag bezahlt wurden. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern ergeben sich aufgrund der handelsrechtlich und steuerlich unterschiedlichen Bewertung von Fremdwährungskonten sowie Rückstellungen aus drohenden Verlusten. Demgegenüber stehen passive latente Steuern, welche aus unterschiedlichen Ansätzen der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zwischen handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Bewertungsvorschriften beruhen sowie Fremdwährungsverbindlichkeiten. Insoweit erfolgte ein verrechneter Ansatz der aktiven und passiven latenten Steuern. Die Körperschaftsteuer wurde dabei mit 15 % zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,5 % angesetzt. Der Gewerbesteuer unterliegt ein Hebesatz von 341%. Die latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt geändert:
Bezüglich des Gesamtbetrages in Höhe von EUR 658.174,17 (Vj. EUR 339.627,03) besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB. Der Ausweis der aktiven latenten Steuern bezieht sich auf die Ausübung des Aktivierungswahlrechts im Sinne des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB. Eigenkapital Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 169.470,96 wurde nach § 268 Abs. 1 HGB mit dem Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 560.193,27 verrechnet. Der Bilanzverlust beträgt somit EUR 390.722,31 (Vj. TEUR 560). Sonstige Rückstellungen Die größten Posten der sonstigen Rückstellungen sind:
Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten Im Rahmen des Risikomanagements des Unternehmens werden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften eingesetzt. Hauptsächlich sollen hiermit Risiken aus Zinsschwankungen sowie Kreditrisiken begrenzt werden. Die stetige Überwachung erfolgt ausschließlich durch die Geschäftsführung. Die Bewertung erfolgt durch die Banken auf Basis aktueller Marktdaten unter Verwendung marktüblicher Bewertungsmethoden. Der beizulegende Zeitwert des Swaps wurde von der LBBW mitgeteilt. Dieser beträgt zum 31.12.2023 TEUR - 2.349 (Vj. TEUR - 1.192). Der Marktwert spiegelt den Barwert des auf den zugrundeliegenden Kapitalbetrag aggregierten Cash-Flows. Die Geschäftsführung ist bestrebt, das Risiko durch gezielte Laufzeitstreuung in Grenzen zu halten.
Verbindlichkeitenspiegel
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind EUR 774.826,75 (Vj EUR 1.165.175,00) gegenüber Gesellschaftern und zudem Verbindlichkeiten mit einem Rangrücktritt in Höhe von EUR 5.000.000,00 (Vj EUR 5.000.000,00) enthalten. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse wurden im Inland als auch im EU-Ausland sowie im Drittland erzielt und gliedern sich wie folgt:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten TEUR 1.216 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, TEUR 917 (Vj. TEUR 1.194) Erträge aus derivativen Finanzinstrumenten und TEUR 214 (Vj. TEUR 154) Erträge aus Währungskursdifferenzen sowie TEUR 146 aus Auszahlungen einer Insolvenzquote über den Anschaffungskosten des sonstigen Vermögensgegenstand. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten TEUR 319 latenten Steuerertrag (Vj. TEUR 315 latenter Steuerertrag). 5. Sonstige Angaben Zum Abschlussstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen keine außerbilanziellen Geschäfte, die zur Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung abgeschlossen wurden. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen: Mietverpflichtungen aus mehrjährigen Verträgen: TEUR 1.202 - davon innerhalb eines Jahres fällig: TEUR 278 Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden insgesamt 51 Mitarbeiter beschäftigt, davon 47 Angestellte und 4 Auszubildende. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers im Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 15. Es entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. 6. Ergebnisverwendungsvorschlag und -beschlussDie Geschäftsführer schlagen vor, den Bilanzverlust in Höhe von 390.722,31 wie folgt zu verwenden: Vortrag auf neue Rechnung 390.722,31 Die Gesellschafterversammlung vom 28.03.2024 hat beschlossen, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern sind bestellt: • Thomas Paul Röther, Dipl. Kfm., Schwäbisch Hall • Jürgen Fleischmann, Dipl. Kfm. (FH), Oberaudorf Der ausgeübte Beruf der Geschäftsführer entspricht ihrer Organstellung. Auf die Angabe von Geschäftsführerbezügen wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. sonstige Berichtsbestandteile
Michelfeld, den 14. Oktober 2024 gez. Jürgen Fleischmann Thomas Röther Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 25.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Timezone GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Timezone GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Timezone GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heilbronn, den 14. Oktober 2024 HERRMANN
+ MAY Treuhand GmbH & Co. KG
Thomas May, Wirtschaftsprüfer |
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