Säge- und Hobelwerke
Fehrensen GmbH
Graseweg 20, 34346 Hann. Münden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dominik Wieners seit 16.10.2023 | Geschäftsführer |
Niklas Henrik Frerk seit 16.10.2023 | Geschäftsführer |
Amand Hüttner seit 19.6.2012 | Prokura |
Wolf-Georg, Dipl. Betriebswirt Fehrensen seit 24.4.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fehrensen GmbHHann. MündenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023LageberichtA. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Geschäftsmodell des Unternehmens Die Fehrensen GmbH ist ein Unternehmen der holzverarbeitenden Industrie und betreibt ein Laubholzsägewerk sowie den Handel mit Stammholz Grundlage der Tätigkeit des Laubholzsägewerks ist der seit 1982 bestehende Betriebspachtvertrag mit der Georg Fehrensen KG, Hann. Münden, die durch ständige Investitionen und Unterstützung notwendiger Betriebserweiterungen den Sägewerksbetrieb technisch auf dem neuesten Stand hält. B. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Säge- und Holzindustrie blickt auf zwei sehr volatile Jahre zurück und steht derzeit vor großen Herausforderungen, die mit der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung einhergehen. Im ersten Quartal 2023 hat sich in Deutschland eine Rezession eingestellt (Winterhalbjahr BIP - 0,8%). Die Zeichen für eine schnelle wirtschaftliche Erholung stehen dabei zunehmend schlecht. Wichtige Konjunkturindikatoren wie das ifo Geschäftsklima und die Exporterwartungen, der Auftragseingang in der Industrie wie auch die Produktion haben sich zuletzt wieder eingetrübt, so dass bereits einige Wirtschaftsinstitute ihre Frühjahrs-Projektion nach unten korrigiert haben und für das laufende Jahr von einem negativen Wirtschaftswachstum von -0.3 Prozent ausgehen. (IfW Kiel -0,3%; DIW-0,2%; RWI (Leibniz-Institut) -0,3%; ifo -0,4%). Die globalen Auswirkungen des Angriffskrieges gegen die Ukraine haben der noch von der Covid-19-Pandemie geschwächten Wirtschaft spürbar zugesetzt. Die Energiekrise, Inflation (Jahr 2022 +7,9%; Mai 2023 +6,3%), Lieferengpässe und das gestiegene Zinsniveau belasten die Verbraucher und Unternehmen. Besonders davon betroffen ist die Bauwirtschaft. Europaweit führen Kaufkraftverluste, hohe Kosten, die Zinssteigerungen und damit einhergehende Unsicherheit zu einem starken Rückgang der Bautätigkeit. In Deutschland hat sich das Neukreditvolumen für Wohnbaukredite zwischen Januar und April 2023 gegenüber dem Vorjahr halbiert. Im ersten Halbjahr 2023 sind die Baugenehmigungen im holzintensiven Ein- und Zweifamilienhausbau um 40% eingebrochen. Als Hersteller von Holzprodukten für die in- und ausländische Bauwirtschaft ist die deutsche Säge- und Holzindustrie unmittelbar von dieser Entwicklung betroffen. Der sich bereits im letzten Jahr abgebildete negative Trend in der Produktion hat sich in der Folge in den ersten Monaten 2023 verstärkt. Zwischen Januar und April sank der Produktionsindex für die Sägeindustrie bereits um 12 Prozent. Diese Entwicklung hat der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband zum Anlass für eine Halbjahres-Umfrage zur Einschätzung der aktuellen und künftigen wirtschaftlichen Lage unter seinen Mitgliedsbetrieben genommen. (Quelle: Deutsche Sage- und Holzindustrie Bundesverband e.V. Berlin, Bericht Wirtschaftliche Lage der Säge- und Holzindustrie und Ausblick, 27.06. 2023) Laubschnittholzproduktion, Absatz und Preise Die Versorgungslage und die Verwerfungen auf den Weltmärkten haben die Produktionstätigkeit der Laubholzindustrie zuletzt stark beeinflusst. Im Jahr 2020 kam es mit dem. Ausbruch der Covid-19-Pandemie und der Rücknahme im Stammholzeinschlag zur ersten. Produktionsminderung seit 2012. Nachdem sich im folgenden Jahr eine deutliche Erholung abzeichnete, kam es 2022 emeut zu einem Dämpfer. Die zu Jahresbeginn noch stabile Produktion ging ab dem zweiten Quartal spürbar zurück. Mit einem Minus von 14,9 Prozent zum Vorjahreszeitraum erreichte die Entwicklung im vierten Quartal ihren Höhepunkt. Insgesamt wurden im Jahr 2022 997 Tsd. m3 und damit 5,9 Prozent weniger Laubschnittholz als im Vorjahr produziert. Dabei war die raue Ware mit -5.3 Prozent schwächer betroffen als die Hobelware mit 6.4 Prozent. Die Buchenschnittholzproduktion sank um 7,3 Prozent, während die Menge beim Eichenschnittholz um lediglich 3,6 Prozent abnahm. Trotz dieses deutlichen Rückgangs überstieg die Gesamtproduktion die Mengen aus dem Krisenjahr 2020. Wenn auch nur marginal, trug dazu auch ein starker Anstieg der Verarbeitung anderer nicht tropischer Laubhölzer bei. Die Verwerfungen auf den internationalen Märkten haben im vergangenen Jahr zu deutlichen Störungen im Außenhandel mit Laubschnittholz geführt. Der Export als für die Unternehmen wichtigster Absatzweg ist mit einem Rückgang um 7,7 Prozent für einen großen Teil der nachfrageseitigen Produktionsrücknahmen verantwortlich. Insbesondere der Export von Buchenschnittholz ist mit einem Minus von fast 80 Tsd. m3 um 13,5 Prozent signifikant gefallen. Vor allem die bedeutenden Zielmärkte China, USA und Polen nahmen im Jahr 2022 deutlich weniger Buchenschnittholz ab. Weitaus geringer fiel der Rückgang beim Export von Eichenschnittholz aus. Bei einer Reduktion um 3,2 Prozent kam es jedoch zu einer Verschiebung der Destinationen. Während alle wichtigen Zielmärkte ausgeprägte Rücknahmen verzeichneten, steigerten Belgien und China ihre Einfuhren drastisch. Mit 70 Prozent bleibt die Exportquote auch im Jahr 2022 stabil und verdeutlicht die Bedeutung der internationalen Zielmärkte für die Branche. Ein mit -16 Prozent stark rückläufiger Import verdeutlicht die auch angesichts zeitweise sehr stark gestiegener Importpreise im gleichen Zeitraum deutlich abnehmende Inlandsnachfrage. Dabei gingen vor allem die Einfuhren von anderen nicht tropischen Laubhölzern zurück. Gleichzeitig konnten auch die Unternehmen der Säge- und Holzindustrie weniger Laubschnittholz auf den heimischen Märkten absetzen. Die schwache Konjunktur setzte auch den weiterverarbeitenden Unternehmen zu. Die Fußboden- und Möbelindustrie musste ihre Produktion im Jahr 2022 ebenfalls deutlich verringern. Der rechnerische Verbrauch sank im Ergebnis um 10,2 Prozent, lag jedoch mit 693 Tsd. m 3 weiterhin über dem Niveau von 2020. Mittelfristig bleibt der Außenhandel maßgebender Absatzmarkt der Laubholzverarbeitenden Säge- und Holzindustrie. Zu Beginn des Jahres 2023 bleiben die Ergebnisse jedoch vorerst rückläufig. Perspektivisch führt eine Erholung auf den internationalen Märkten wieder zu positiven Impulsen für die heimische Produktion. Langfristig sind auch in Deutschland verbesserte Absatzmöglichkeiten zu erwarten. So werden Laubholzprodukte eine wichtige Rolle beim Aufbau einer klimafreundlichen Bioökonomie spielen. Trotz der angespannten Situation auf den Absatzmärkten haben angesichts deutlich gestiegener Rohstoff- und Produktionskosten auch die Preise für Laubschnittholz spürbar angezogen. Dabei hatte der Anstieg um 17,7 Prozent angesichts veränderter Kostenstrukturen geringen Einfluss auf die Erlössituation. Eichenschnittholz erzielte mit einem Plus von 19,9 Prozent bei gleichzeitig niedrigeren Rohstoffkostensteigerungen ein besseres Ergebnis als Buchenschnittholz, das sich mit einer Preiszunahme um 17,1 Prozent näher am Rohstoffindex bewegte. Trotz der Erhöhungen lagen die Preise im Inlandsabsatz im vergangenen Jahr deutlich unter denen für Importe. Das dürfte einen positiven Effekt auf den heimischen Absatz gehabt haben. Im ersten Quartal 2023 stagnieren die Preise für Laubschnittholz und liegen nur noch knapp unter den Importpreisen. Die letzten Steigerungen beim Eichenstammholz konnten damit noch nicht weitergegeben werden und auch bei der Buche erhöhte sich zuletzt der Kostendruck (Quelle: Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. Berlin, Branchenbericht Säge- und Holzindustrie in Deutschland 2023) Zudem ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/23 der Rundholzbezugspreis in bisher nicht bekannter Form gestiegen. Der Hauptgrund ist der durch die Energiekrise stark angestiegene Brennholzpreis. Während Eichenstammholz sich um ca. 20% verteuert hat, ist das Buchenstammholz sogar um 32% im Preis gestiegen. 2. Geschäftsverlauf Die Betriebsleistung war i. H. v. T€ 3.432 erneut rückläufig (im Vorjahr T€ -1.663). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einem geringeren Auslandsumsatz mit ca. T€ 3.571 und einemgeringeren Inlandsumsatz mit T€ 1.657, während sich die Bestände stichtagsbezogen erhöht haben. Versorgungsengpässe hat es im abgelaufenen Jahr nicht gegeben und somit war die Gesellschaft in der Lage, den Markt immer gesichert zu beliefern. Mit dem Geschäftsverlauf ist die Geschäftsleitung vor dem Hintergrund der zuletzt durchgesetzten Preissteigerungen zufrieden, was sich auch an dem positiven Geschäftsergebnis zeigt. 3. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind insgesamt um 21,1% erneut gesunken (i. V. -12,9%). Dabei sind die Auslandsumsätze nach zwei Jahren des Anstiegs im zweiten Jahr rückläufig mit nunmehr 21,8% (i.V. -19,8%). Die Inlandsumsätze haben nach einer leichten Zunahme im Vorjahr um 19,8% abgenommen. Nach erheblichen mengen- und preisbedingten Bestandsveränderungen liegt die Betriebsleistung um 13,5% unter dem Vorjahr. Das Rohergebnis hat sich nach einer Abnahme im Vorjahr von T€ 3.374 im Geschäftsjahr um T€ 2.110 (18,4%) auf T€ 9.387 vermindert. Der Personalaufwand hat um T€ 69 erneut zugenommen. Die Abschreibungen des Anlagevermögens haben investitionsbedingt um T€ 56 auf T€ 185 zugenommen. Von dem Anstieg entfallen T€ 89 auf Investitionen in Sachanlagen, die die technische, energetische und ökologische Ausrichtung des Unternehmens mit sich bringen. Die Abschreibungen auf GWG sind um T€ 29 gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben um T€ 2.063 auf T€ 6.386 erneut abgenommen, nach einem Rückgang im Vorjahr von T€ 3.805. Der Rückgang im Berichtsjahr entfällt mit T€ 2.055 im Wesentlichen auf die Werbe- und Vertriebskosten und hier insbesondere umsatzbedingt auf Containerfrachten und Vertriebsprovisionen mit T€ 2.030 (i.V. T€ -3.143). Nach um T€ 52 höheren sonstigen betrieblichen Erträgen (im Wesentlichen Auflösung von Sonderposten und vereinnahmte Zuschüsse mit T€ +42) liegt das Betriebsergebnis mit T€ 422 um T€ 173 unter dem Vorjahr und auf dem Niveau des Jahres 2020/2021. Das Finanzergebnis hat sich durch die Finanzierung der Bestandserhöhungen der Vorräte um T€ 93 auf T€-186 verschlechtert. Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt um T€ 304 verschlechtert. 4. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen hat nach Investitionen von T€ 478, Abschreibungen von T€ 185 und Abgängen von T€ 36 (RBW) um T€ 257 zugenommen. Die Investitionen wurden zum großen Teil aus dem Cash-Flow des Jahresergebnisses und der Abschreibungen finanziert. Das kurzfristig gebundene Vermögen hat um T€ 3.585 zugenommen, nach einem Rückgang von T€ 1.976 im Vorjahr. Dabei sind die Vorräte mengen- und preisbedingt um T€ 5.230 auf T€ 9.219 gestiegen (i.V. T€ +654). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbezogen um T€ 1.820 gesunken (i.V. T€ 2.450). Die Zuschussforderungen haben um T€ 161 zugenommen. Die flüssigen Mittel haben stichtagsbezogen um T€ 1.553 abgenommen. Dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€-1.818 standen Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit von T€ 446 und Mittelzuflüsse aus der Finanzierungstätigkeit von T€ 711 gegenüber. Der Finanzmittelbestand beträgt T€ 223 nach T€ 1.776 im Vorjahr. Das Unternehmen hat zu keinem Zeitpunkt im Geschäftsjahr Liquiditätsengpässe verzeichnet. Bevorstehende Investitionen bzw. Materialeinkäufe wurden durch vorhandene Liquidität oder rechtzeitige Aufnahme von Darlehen finanziert. Die Gesellschaft ist ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht und vollständig nachgekommen. Dies wird auch für die Zukunft erwartet. Die Finanzlage der Gesellschaft ist somit unverändert als gut einzustufen. Primäre Ziele für das Finanzmanagement sind die kurz- und mittelfristige Bereitstellung ausreichender Liquidität, eine grundsätzlich konservativ ausgerichtete Verschuldungspolitik und ein effektives Risikomanagement (s. u.). Dabei ist es Ziel, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Realisierung von Skontoabzügen bei Lieferantenverbindlichkeiten wird in Anspruch genommen. Das Eigenkapital hat sich ergebnisbedingt um T€ 149 und nach Ausschüttungen insgesamt um T€ 93 erhöht. Dem Sonderposten aus Investitionszuschüssen aus dem Programm Neustart Niedersachsen wurden T€ 162 zugeführt und T€ 43 wurden planmäßig aufgelöst. Das lang-und mittelfristige Fremdkapital beträgt T€ 831 nach T€ 1.180 im Vorjahr und besteht aus Pensionsrückstellungen von T€ 81 (i.V. T€ 55) und dem im Geschäftsjahr um T€ 375 getilgten KfW-Unternehmerkredit von T€ 750 (= Anteil des Darlehens, dessen RLZ > 1 Jahr ist). Die sonstigen Rückstellungen sind geringfügig um T€ 2 gesunken. Die Steuerrückstellungen haben um T€ 43 zugenommen und betreffen das Geschäfts- und Vorjahr. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind um T€ 2.386 gestiegen. Dabei haben die Nichtbankdarlehen nach Aufnahmen von T€ 1.080 und Rückführungen von T€ 100 insgesamt um T€ 980 und die Verbindlichkeiten gegenüber der Verpächterin um T€ 1.497 zugenommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben stichtagsbezogen um T€ 157 abgenommen. Möglichen sich abzeichnenden gesamtwirtschaftlichen Krisen kann die Gesellschaft mit ihrer Bilanzstruktur gut gerüstet entgegentreten. 5. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren/Gesamtaussage Leistungsindikatoren/Gesamtaussage Derzeit verwendet die Gesellschaft als Leistungsindikatoren vor allem das betriebliche Rohergebnis (Umsatzerlöse, +/- Bestandsveränderungen abzüglich Materialaufwand), das Betriebs- und das Jahresergebnis. Das betriebliche Rohergebnis ist im Vorjahr um T€ 3.374 auf T€ 11.497 und nunmehr um T€ 2.110 auf T€ 9.387 gesunken. Das Betriebsergebnis ist nach einem Anstieg im Vorjahr von T€ 177 nunmehr wieder um T€ 176 auf T€ 419 und damit auf das Niveau des Geschäftsjahres 2020/2021 gesunken. Das Jahresergebnis ist im Vorjahr um T€ 161 gestiegen und im Berichtsjahr aufgrund des geringeren Betriebsergebnisses und höherer Finanzierungsanforderungen durch den Anstieg des Vorratsbestandes insgesamt um T€ 304 auf T€ 149 gesunken. Der erwartete Umsatzrückgang ist eingetreten und hat damit auch das positive Betriebs- und Jahresergebnis belastet. Vor dem Hintergrund der bereits erläuterten Marktentwicklungen und eingetretener Finanzierungserfordernisse bei der Bevorratung ist das angepeilte positive Jahresergebnis mit einer Umsatzrendite von 0,76% nach 1,83% im Vorjahr als befriedigend zu werten, liegt aber damit auch unter den Erwartungen zu Jahresbeginn. Im Vorjahr hat die Gesellschaft sinkende Umsätze prognostiziert. Die Auswirkungen auf das Jahresergebnis waren insgesamt noch nicht abzusehen. Umweltbelange Die Gesellschaft ist stets bestrebt, die gesetzlichen Emissionswerte nicht nur einzuhalten, sondern vorausschauend zu senken. In Deutschland werden ab 2025 durch die Novellierung der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BlmSchV), deutlich niedrigere Werte für Festbrennstoffkessel in Kraft treten. Das Unternehmen hat im vorletzten Sommer einen Elektrofilter bestellt, der im Frühjahr 2023 installiert wurde. Die Gesellschaft erwirbt und verarbeitet überwiegend PEFC-zertifiziertes Holz. (84% vom Gesamteinkauf). Dieser Anteil reicht aus, um die nachfragenden Kunden mit PEFC zertifiziertem Holz zu versorgen. Arbeitnehmerbelange Die geringe Mitarbeiterfluktuation und die lange Betriebszugehörigkeit unserer Mitarbeiter in der Produktion und auch in der Verwaltung zeigen uns, dass sich unsere Mitarbeiter im hohen Maße mit den Unternehmen identifizieren und dass von einer guten Mitarbeiterzufriedenheit ausgegangen werden kann. Die Gesellschaft ist nicht tarifgebunden. Arbeitnehmerbelange werden in Abstimmung mit dem Betriebsrat geregelt. C. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Die deutsche Sägeindustrie ist in hohem Maße abhängig von einer funktionierenden Rohstoffversorgung. Die Betriebe sind daher sehr stark an die inländische bzw. regionale Verfügbarkeit des Rohstoffes gebunden. Ein Einkauf von Holz in der erweiterten Umgebung würde für uns den Idealfall darstellen, wird aber immer schwieriger zu realisieren. Insbesondere durch politische Restriktionen verschärft sich die Verfügbarkeit von Rohholz zunehmend. Neben der grundsätzlichen Frage der nachhaltigen Verfügbarkeit des Rohstoffes ist somit die räumliche Andienung ein wichtiges Thema. Aufgrund der hohen Transportkosten (größere Einzugsgebiete und Maut), der unterschiedlichen Standortqualitäten und des Vorkommens sind hier Risiken für die Zukunft zu erkennen. Mit zunehmender Größe des Betriebs nimmt auch der Einkaufsradius zu. Ein großräumiger Einkauf oder gar internationaler Einkauf erfordert eine komplexe Logistik und ist nur von wenigen Unternehmen der Branche zu leisten. Hier liegt eine Herausforderung für die Zukunft für uns. Ein Dauerthema in diesem Zusammenhang sind die hohen Transportkosten und gesetzlichen Vorgaben, die uns weiterhin belasten. Insbesondere beim Rundholz mit Spezialfahrzeugen sind die vergleichsweise niedrigen Transportgewichte ein Wettbewerbshemmnis. Der DeSH widmet sich diesem Thema zusammen mit dem Deutschen Holzwirtschaftsrat seit geraumer Zeit. Die Ausweitung der Lkw-Maut auch auf die Bundesstraßen und die Erhöhung ab Dezember 2023 trifft die Sägeindustrie besonders, da im regionalen Verkehr überwiegend Regional- und Bundesstraßen sowohl beim Rundholz- als auch beim Schnittholztransport befahren werden. Die durch den Ukrainekrieg hervorgerufene Energiekrise wirkt sich weiterhin negativ auf den Transportsektor aus, Anzeichen für eine Normalisierung sind aber erkennbar. Ein Problem ist weiterhin durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) zu erwarten. Mittlerweile sind in Brandenburg und Sachsen vermehrt Fälle der aus Osteuropa kommenden ASP aufgetreten. Diese Gebiete werden umgehend mit einem kompletten Betretungsverbot belegt. Das heißt, es gibt keinen Rundholzeinschlag und auch keine Abfuhr bereits gekauften Rundholzes aus dem Wald. Nach Expertenmeinung lässt sich der Ausbruch der ASP in Deutschland nicht aufhalten, sondern nur verzögern. Energieeinsparung und Energieeffizienz bleiben für die Gesellschaft, gerade durch die jüngsten Entwicklungen, sehr wichtige Themen. Die Belastungen der mittelständischen Betriebe durch die zu erwartenden, weiterhin hohen Energiepreise, werden sich erhöhen und auf die Produktionskosten, insbesondere der getrockneten Ware, durchschlagen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/23 ist der Rundholzbezugspreis in bisher nicht bekannter Form gestiegen. Der Hauptgrund ist der durch die Energiekrise stark angestiegene Brennholzpreis. Während Eichenstammholz sich um ca. 20% verteuert hat, ist das Buchenstammholz sogar um 32% angestiegen. Im laufenden Geschäftsjahr erwarten wir rückläufige Einkaufspreise. Immer entscheidender seit den letzten Jahren sind die witterungsbedingten und klimatischen Entwicklungen, die vom Nadelholz mit Kalamitäten und Borkenkäferbefall schon bekannt sind und nun auch das Laubholz mit Dürreschäden als Folge erreicht haben. Dieses führt tendenziell zu einer Verknappung der Angebotsmenge und zu abnehmenden Qualitäten, was für uns schwer zu kalkulieren ist und entsprechender Anstrengungen bedarf, dem geeignet entgegenzuwirken. Diese Entwicklung hat sich leider in den letzten 12 Monaten noch merklich verschärft. Des Weiteren leidet die Branche an einem Mangel an Aufarbeitungskapazitäten. Diese sind bis spät in den Herbst 2022 mit der Fällung von Borkenkäferfichten gebunden gewesen und waren dann mit Verkehrssicherungsmaßnahmen (Fällung toter Buchen entlang von Straßen, Bahnstrecken, Parkplätzen etc.) ausgelastet. Hier ist eine Entwicklung für die Zukunft nur schwer vorher zu sagen und birgt für uns nicht planbare Unsicherheiten. Das bedeutet, dass man zeitlich zu spät mit dem Normaleinschlag im Laubholz beginnen konnte bzw. begonnen hat. Des Weiteren besteht ein hohes Arbeitssicherheitsrisiko durch Totäste in den Baumkronen. Das bedeutet im Einschlag einen zeitlich erhöhten Aufwand. Das größte Risiko für die Gesellschaft ist in einem sehr plötzlichen, vorher nicht kalkulierbaren, abrupten Rückgang von Lieferungen in den chinesischen Markt zu sehen, was durch politische oder wirtschaftliche Restriktionen im derzeitigen Zusammenspiel China-USA-EU-Taiwan latent seit Jahren vorhanden ist. Ein bestandsgefährdendes Risiko ist allerdings in einem weiteren Rückgang des Auslandsumsatzes für das Sägewerk selbst nicht zu erkennen, da entsprechende Kostenminderungen (Materialaufwand und Vertriebskosten) einhergehen. Die Firma hat den Strombezugspreis wie folgt durch Verträge mit dem Stromversorger abgesichert: 70% der Menge fix bis zum 31.12.2024 und 30% der Menge fix bis zum 31.12.2025. Die Gesellschaft plant den Bau eines von der BAFA geförderten Blockheizkraftwerkes. Mit diesem soll ca. 40% des Stroms am Hauptstandort Graseweg selber produziert werden. Zusammen mit den installierten PV-Anlagen wäre der Hauptbetrieb dann im Prinzip energieautark. Darüber hinaus erfolgt im laufenden Geschäftsjahr eine größere Ersatzinvestition mit einem neuen Rundholzsortierzug. Ein betriebliches Risiko könnte im Ausfall einer wesentlichen Produktionseinheit bestehen, wie z. B. dem Ausfall einer Sägelinie oder der Trocknungsanlagen. Das Risiko eines Totalausfalls ist jedoch aufgrund des intensiven Wartungsaufwandes als gering einzustufen. Daneben bestehen für Sägewerke und den notwendigen Holzfluss immer witterungsbedingte Risiken, die zu Lieferschwierigkeiten führen können. Ein Risiko, welches auf die Gesellschaft einen bestandsgefährdenden Einfluss haben könnte, ist der Geschäftsführung jedoch nicht bekannt und aktuell auch nicht ersichtlich. Aktuell ist die Gesellschaft nicht an Gerichtsverfahren beteiligt, welchen einen wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung haben. D. PROGNOSEBERICHT Seit Mitte des 2. Quartals 2023 ist der Schnittholzabsatz sowohl im EU-Raum als auch besonders nach Asien nochmals deutlich eingebrochen. Die chinesische holzverarbeitende Wirtschaft hat in den letzten 30 Jahren noch nie eine solche Rezession durchlebt. Der Absatz im EU-Raum ist durch Zinssteigerungen, gestörte Lieferketten und dem Einbruch im Ein- und Zweifamilienhausbau ebenso deutlich zurückgegangen. Angesichts der schwachen Wachstumsprognosen für das laufende Jahr dürften Impulse für eine kurzfristige Erholung ausbleiben. Auch mittelfristig sieht sich die Branche in einer sehr ungünstigen Position. Während für 2024 eine spürbare Erholung des BIP um 1,8 Prozent (IfW- Kiel; DIW +1,5%; RWI (Leibniz-Institut) +2,0 %; ifo +1,5%) vorausgesagt wird, bleiben die Aussichten im Bausektor weiterhin schlecht. Das ifo Institut erwartet einen drastischen Rückgang beim Wohnungsbau mit deutlich sinkenden Fertigstellungen bis ins Jahr 2025. Entsprechend pessimistisch sind auch die Erwartungen in der Säge- und Holzindustrie. Eine verbesserte Geschäftslage ist nicht in Aussicht. Etwa die Hälfte der Unternehmen rechnet mit einer weiteren Verschlechterung. (Quelle. Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. Berlin, Bericht Wirtschaftliche Lage der Säge- und Holzindustrie und Ausblick, 27.06.2023). Das Unternehmen wird im Geschäftsjahr 2023/2024 die Produktion drosseln, um möglichst keinen weiteren Lageraufbau im Bereich Schnittholz zu realisieren. Hierfür ist bei der Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeit für den gesamten Betrieb bereits angemeldet. Insgesamt wird sich damit der Mengenabsatz des laufenden Geschäftsjahres reduzieren, was allerdings bei besseren Absatzkonditionen kompensiert wird und nicht voll in das Roh- und Betriebsergebnis durchschlägt. Durch die schon bestehende Bevorratung, technische Investitionen und umsatzabhängiger Minderung der Vertriebskosten rechnet die Gesellschaft wieder mit einer Umsatzrendite von 1,0% (+/-0.25%). Umfang und Gefährdungspotential der Risiken haben sich nach Einschätzungen der Geschäftsführung nicht wesentlich verändert. Die Geschäftsrisiken sind branchenbedingt, jedoch im Hinblick auf die bestehende Vermögens- und Ertragslage für uns nicht bestandsgefährdend. Derzeit sind neben den Unwägbarkeiten des Ukrainekrieges keine Risiken erkennbar, die über die allgemeinen wirtschaftlichen und branchenbedingten Risiken hinausgehen.
Hann. Münden, den 16. Januar 2024 Wolf-Georg Fehrensen, Geschäftsführer Niklas Frerk, Geschäftsführer Dominik Wieners, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAmtsgericht Göttingen, HRB 112093 I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bewertet. Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Abschreibungsmethoden berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Einzelnen im Zusammenhang mit den Positionen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erläutert. II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens der Gesellschaft ist aus dem Anlagespiegel zu ersehen. Im Einzelnen ist zu den Posten des Anlagevermögens folgendes anzumerken: Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um nutzungsbedingte, planmäßige Abschreibungen bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Vermögensgegenstände des unbeweglichen Sachanlagevermögens werden planmäßig linear, das bewegliche Sachanlagevermögen wird linear und ab 2022 degressiv abgeschrieben. Die Umstellung von der degressiven auf die lineare Abschreibung erfolgt in dem Jahr, in dem die lineare Abschreibung zu einem höheren Abschreibungsbetrag führt als die degressive Abschreibung. Die Abschreibungen erfolgen pro rata temporis. Auf sogenannte geringwertige Vermögensgegenstände findet die steuerliche Regelung gemäß § 6 Abs. 2 EStG analog Anwendung. 2. Vorräte Die Bestandserfassung der Vorräte erfolgte durch eine vollständige körperliche Aufnahme zum Abschlussstichtag. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu - teilweise durchschnittlichen - Einstandspreisen als auch zu Einstandspreisen des Berichtsjahres bewertet. Soweit erforderlich, werden die Vorräte zu niedrigeren Tageswerten bewertet. Grundlage der Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse bilden die Materialkosten nach Einstandswerten einschließlich Anfuhrkosten sowie Fertigungskosten. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten und unversicherten Forderungen gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben ausnahmslos Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr. 4. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet insbesondere Versicherungen und Beiträge, die das Folgejahr betreffen. 5. Eigenkapital 5.1 Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt. 5.2 Gewinnvortrag Der Jahresüberschuss des Jahres 2021/2022 wurde nach Ausschüttungen von T€ 55 zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen. 5.3 Ergebnisverwendungsvorschlag/-beschlussDie Geschäftsführer haben der Gesellschafterversammlung vorgeschlagen, aus dem Jahresüberschuss insgesamt € 55.551,78 auszuschütten und den verbleibenden Restbetrag mit dem bestehenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Ausschüttungssperre Gemäß § 253 Abs. 6 HGB bzw. § 268 Abs. 8 HGB sind folgende Beträge für Ausschüttungen gesperrt:
7. Sonderposten für Investitionszuschüsse Erhaltene Investitionszuschüsse auf Sachanlagen werden gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB unter Erweiterung des Gliederungsschemas des § 266 HGB hier ausgewiesen. Die ertragswirksame Vereinnahmung erfolgt über die Nutzungsdauer der betreffenden Vermögensgegenstände. Der Sonderposten hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
8. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen berücksichtigen Anwartschaften und laufende Leistungen und sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,81 %, (Abzinsungssätze gemäß § 253 Abs. 2 HGB durch Bekanntgabe der Deutschen Bundesbank) nach der Projected Unit Credit Methode von der WIMA Gesellschaft für Wirtschaftsmathematik GmbH, München, zum Bilanztag errechnet worden. Pensionsverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag von € 1.080.991,00 wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit Planvermögen zu Anschaffungskosten von € 1.000.000,00 und einem beizulegenden Zeitwert von € 1.000.000,00 verrechnet. Die Steuerrückstellungen betreffen Steuernachzahlungen für Gewerbesteuer für das Jahr 2023 sowie Körperschaftsteuer/Solidaritätszuschlag für 2022 und sind jeweils mit ihren nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem Umfang alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind jeweils mit ihren nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen enthalten u. a. Beträge für Urlaubs- und Überstundenüberhänge von T€ 50, für Garantie/Kulanzen von T€ 40 und für Tantiemen von T€ 36. 9. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind jeweils mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sie betreffen im Einzelnen:
Unter den Sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von T€ 200 ausgewiesen. 10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Haftungsverhältnisse Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen zukünftige Zahlungsverpflichtungen von unabgezinst ca. T€ 2.209 für den Zeitraum bis 2027. 11. Außerbilanzielle Geschäfte Wesentliche Betriebsanlagen wurden gepachtet und insofern nicht bilanziert, wodurch die Finanzierungsrisiken bei der Verpächterin liegen. III. Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind insbesondere Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse, Erträge aus Sachbezügen, aus abgeschriebenen Forderungen, aus weiterberechneten Kosten, aus Erstattungen für Stromsteuer sowie aus Versicherungserstattungen ausgewiesen. 2. Personalaufwand Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung beinhalten T€ 59 (i. V. T€ 89) Altersversorgungsaufwendungen. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen Aufwendungen für Werbe-, Reise- und Vertriebskosten, für Betriebspacht, Versicherungen und Abgaben, Reparaturen, Kraftfahrzeugkosten, Verwaltung. 4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Position beinhaltet Aufwand aus Abzinsung von T€ 20 (i. V. T€ 19). IV. Sonstige Angaben 1. Personalzahlen nach Gruppen im Jahresdurchschnitt
2. Geschäftsführung Herr Wolf-Georg Fehrensen, Diplom-Betriebswirt, Hann. Münden Herr Niklas Frerk, Diplom-Ingenieur, Gleichen - seit 18. Mai 2023 Herr Dominik Wieners, Staatl. geprüfter Forsttechniker, Warburg - seit 18. Mai 2023 3. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung Von der Möglichkeit gemäß § 286 Abs. 4 HGB "Unterlassen von Angaben über die Gesamtbezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans" hat die Gesellschaft Gebrauch gemacht.
Hann. Münden, den 16. Januar 2024 sonstige BerichtsbestandteileEntwicklung des Anlagevermögens
gez. Wolf-Georg Fehrensen, Geschäftsführer gez. Niklas Frerk, Geschäftsführer gez. Dominik Wieners, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresasbschluss haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt. An die Fehrensen GmbH, Hann. Münden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fehrensen GmbH, Hann. Münden, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fehrensen GmbH, Hann. Münden, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Wildungen, 12. August 2024 acp
Treuhand GmbH
U. Welteke, Wirtschaftsprüfer ppa. C. Bildstein, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Fehrensen Export GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Klaus Harbusch Waldkontor GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen