Omya Hamburg GmbHLiquidiert

22301 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 56659
Vorher
Omya Peralta GmbH
Eingetragen
22.9.1994
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit chemischen ErzeugnissenGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Gegenstand
Handel mit Erzeugnissen aller Art, deren Import und Export und die Vermittlung von Handelsgeschäften.

Historie

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Management

NameRolle
Nico Dührkop
seit 19.1.2009
Prokura
Wolfgang Ehlert
seit 10.12.2008
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Omya Hamburg GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht

Omya Hamburg GmbH ist im internationalen Handel mit chemischen Rohstoffen ausschließlich am Standort Hamburg tätig. Fremdläger werden im Inland und im Raum Benelux unterhalten.

Die Gesellschaft verfolgt weiterhin erfolgreich die Strategie der Belieferung von Kunden, die in den Hauptindustrien des Mutterkonzerns angesiedelt sind, mit komplementären Rohstoffen zum Calciumcarbonatgeschäft der Gruppe. Darüber hinaus nimmt Omya Hamburg GmbH die zentrale Beschaffungsaktivität im Bereich von Stearinsäure für die Omya-Gruppe wahr.

Es werden unverändert vornehmlich folgende Industrien beliefert: Lebensmittelzusatzstoffindustrie, Papierindustrie, Klebstoffindustrie, Bauindustrie, Futtermittelindustrie, Oleochemikalien, Reinigungsmittelindustrie, Gummiindustrie und Kunststoffindustrie. Damit liegt der Geschäftsschwerpunkt im Bereich der Konsumgüterindustrie.

Da Distribution und Handel in der Omya-Gruppe ein zunehmend größeres Gewicht beigemessen wird, erfolgte im Geschäftsjahr 2012 eine weitergehende Integration der Omya Hamburg GmbH in die Aktivitäten und Strukturen der Gruppe. Durch den Erwerb weiterer Distributionsunternehmen in Übersee seitens der Gruppe bietet sich der Omya Hamburg GmbH überdies die Möglichkeit des Wachstums durch wechselseitigen Portfolio- und Prinzipalaustausch.

Der Anteil des vornehmlich lagerhaltenden Europageschäftes am Gesamtumsatz stieg von 77,5% auf 78,5%, wohingegen der Anteil des Übersee-Streckengeschäftes von 22,5% auf 21,5% sank.

Aufgrund vornehmlich der Entwicklung des USD im Verlaufe des Jahres 2012 stiegen die Wareneinkaufs-Kosten und es waren signifikante Steigerungen von Seefrachten zu verzeichnen. Beide Einflüsse minderten die Wertschöpfung im Berichtsjahr. In diesem Umfeld war es Strategie, Marktanteile bei niedrigerer Marge zu halten, was erfolgreich umgesetzt werden konnte.

Omya Hamburg GmbH hat sich auch 2012 erneut als Sourcingspezialist in Asien behauptet. Über 80% der gehandelten Produkte werden in Asien mit Schwerpunkt P.R. China, Taiwan, Malaysia, Korea, Thailand, Indonesien, Japan und Singapore beschafft. Durch eine 20%-ige Beteiligung an der EPC Europe GmbH, die mit Büros in Peking und Shanghai aktiv ist, erfährt diese Beschaffung eine entsprechende fachlich-logistische Absicherung

Der Personalaufwand stieg in 2012 um rd. 9,5% von T€ 3.212 auf T€ 3.518 insbesondere durch Sonderzahlungen.

Der in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltene Kursertrag in Höhe von T€ 266 (im Vorjahr Aufwand T€ 304) hat keinen operativen Charakter.

Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen fielen in Höhe von T€ 64 an (Vorjahr T€ 55), wohingegen T€ 56 wegen Zahlungszufluss früher wertberichtigter Positionen aufgelöst werden konnten.

Aufgrund niedrigerer erzielbarer Margen im Berichtsjahr, höheren Kosten für Seefrachten, sowie Wertberichtigungen von Vorratspositionen nach dem strengen Niederstwertprinzip weist das Ergebnis einen Fehlbetrag von T€ 333 aus (Vorjahr Überschuss T€ 82).

Das Eigenkapital hat sich um den Jahresfehlbetrag 2012 sowie der Ausschüttungen an die Gesellschafterin verändert. Die Eigenkapitalquote hat sich von 10,2% auf 7,7% reduziert.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt weiterhin überwiegend über die Omya Schweiz AG.

Omya Hamburg GmbH verfügt über sehr gut ausgebildetes und qualifiziertes Personal, welches stetig für die steigenden Anforderungen des Marktes intern und extern weitergebildet wird.

Managementsysteme in den Bereichen der Arbeitsprozesse, Produkte und Umwelt werden gelebt und durch externe Audits überwacht und zertifiziert.

Insbesondere der Ausbau errungener Prinzipalmandate sowie die Nutzung der Ressourcen der Omya Gruppe rechtfertigen im Blick auf weiteres Umsatzwachstum und wieder verbesserter Margen einen positiven Ausblick auf die Jahre 2013 und 2014.

Risiken im Blick auf das Jahr 2013 liegen in der Entwicklung des USD, der durch die anhaltende Finanz- und Staatsschuldenkrise eingetrübten konjunkturellen Aussichten, sowie die Fortführung bestehender Liefer- und Prinzipalmandate.

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet. Hamburg, den 14. Januar 2013

Bilanz

Aktiva

31.12.2012
31.12.2011
c
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. EDV-Software 10.426,00 20.047,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
  10.427,00 20.048,00
II. Sachanlagen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 85.766,35 129.169,23
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
  101.193,35 154.217,23
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Waren 15.705.267,62 15.745.588,20
2. Geleistete Anzahlungen 540.199,98 1.215.190,37
  16.245.467,60 16.960.778,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.724.727,77 8.411.487,53
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.495.370,66 1.585.760,73
(davon aus Lieferungen und Leistungen € 2.495.370,66; Vorjahr € 1.577.960,76)    
3. Sonstige Vermögensgegenstände 769.819,88 438.572,31
  14.989.918,31 10.435.820,57
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 386.688,47 339.491,27
  31.622.074,38 27.736.090,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.070,00 8.279,74
  31.733.337,73 27.898.587,38

Passiva

   
  31.12.2012
31.12.2011
c
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Kapitalrücklage 694.759,79 694.759,79
III. Gewinnvortrag 79.815,65 77.276,03
IV. Jahresfehlbetrag (Vorjahr: Jahresüberschuss) -333.246,75 82.539,62
  2.441.328,69 2.854.575,44
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen 107.730,00 100.142,00
2. Sonstige Rückstellungen 750.307,47 583.759,21
  858.037,47 683.901,21
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.704.828,37 5.381.038,53
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 25.362,17 3.153,50
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.686.217,80 3.094.875,88
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.908.028,83 15.644.552,73
(davon aus Lieferungen und Leistungen € 241.632,70; Vorjahr € 274.513,14)    
5. Sonstige Verbindlichkeiten 109.534,40 236.490,09
(davon aus Steuern € 87.472,73; Vorjahr € 41.701,29)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 2.011,97; Vorjahr € 6.260,13)    
  28.433.971,57 24.360.110,73
  31.733.337,73 27.898.587,38

Gewinn- und Verlustrechnung

2012
2011
c
1. Umsatzerlöse 76.242.536,68 74.980.607,32
2. Sonstige betriebliche Erträge 965.903,39 292.135,57
(davon Erträge aus der Währungsumrechnung € 265.774,88; Vorjahr € 0,00)    
  77.208.440,07 75.272.742,89
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für bezogene Waren 66.672.910,20 64.077.158,49
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 77.349,98 0,00
  66.750.260,18 64.077.158,49
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 3.052.287,71 2.778.210,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 453.177,56 434.000,43
(davon für Altersversorgung € 5,557,00; Vorjahr € 23.837,00)    
  3.505.465,27 3.212.211,28
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 73.716,55 75.849,87
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.665.404,74 7.141.437,46
(davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung € 0,00; Vorjahr € 303.994,93)    
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 539,03 208,32
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 541.781,65 571.009,00
(davon Aufwendungen aus der Aufzinsung € 12.383,00; Vorjahr € 11.452,00)    
(davon an verbundene Unternehmen € 389.331,43; Vorjahr € 405.230,56)    
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -327.649,29 195.285,11
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.772,83 110.487,97
11. Sonstige Steuern 2.824,63 2.257,52
12. Jahresfehlbetrag (Vorjahr: Jahresüberschuss) -333.246,75 82.539,62

Anhang

Die Omya Hamburg GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB zur Anwendung.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet.

Sachanlagen

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten aktiviert, abzüglich angemessener planmäßiger Abschreibungen, die nach der linearen Methode berechnet werden.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich angemessener Einzelabwertungen und Pauschalwertberichtigungen angesetzt.

Rückstellungen

Bei der Bildung von Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Pensionsrückstellung

Die Rückstellung wurde aufgrund von Pensionszusagen gegenüber dem Geschäftsführer und einem Ruheständler gebildet. Beim Geschäftsführer ist die Zusage mit einem Gehaltsverzicht verbunden.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgt nach den Vorschriften des § 253 Abs. 1 bis 3 HGB. Diese wurden mit dem Deckungsvermögen (T€152) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet.

Als versicherungsmathematische Methode wurde die sogenannte projected unit credit method angewandt. Zukünftig zu erwartende Rentensteigerungen von 2% p.a. werden grundsätzlich berücksichtigt.

Der Rechnungszinssatz von 5,04% beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz. Die biometrischen Wahrscheinlichkeiten stammen aus den Richttafeln von 2005 G von Prof.Dr. Klaus Heubeck.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden durch Devisentermingeschäfte gesichert und zu diesen Kursen bewertet (siehe auch Bewertungseinheiten).

In Fremdwährung bestehende kurzfristige Guthaben und Verbindlichkeiten bei bzw. gegenüber Kreditinstituten werden aus Gründen

der Praktikabilität stets zum Stichtagskurs bewertet.

Diese Bewertungsmethode hat keinen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

2. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Bewegung des Anlagevermögens

Die Bewegungen des Anlagevermögens sind in dem beigefügten Anlagespiegel dargestellt.

(2) Forderungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

(3) Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

(4) Eigenkapital

31.12.2012 31.12.2011
Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
Kapitalrücklagen 694.759,79 694.759,79
Bilanzgewinn -253.431,10 159.815,65
  2.441.328,69 2.854.575,44

Aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses vom 14.3.2012 wurden im Geschäftsjahr 2012 aus dem Jahresüberschuss 2011 € 80.000,-- an die Gesellschafterin ausgeschüttet und € 2.539,62 auf neue Rechnung vorgetragen.

(5) Sonstige Rückstellungen

Im Wesentlichen ungewisse Verbindlichkeiten aus laufendem Handelsgeschäft sowie Personal- und Gemeinkosten.

(6) Rückstellungen für Pensionen

Nach § 242 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden die Pensionsverpflichtungen (Erfüllungsbetrag: € 259.768) mit den Forderungen aus Rückdeckungsversicherung (Anschaffungskosten sowie beizulegender Zeitwert: € 152.038) verrechnet.

(7) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

(8) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entsprechenden Waren stehen, soweit sie nicht durch Importakkreditive und Inkassi gesichert sind, bis zur Bezahlung unter dem Eigentumsvorbehalt der jeweiligen Lieferanten. Die Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

(9) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Alle Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen weisen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf.

Davon bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von € 8.205,76 (Vorjahr T€ 2).

(10) Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Umsatzerlöse

Regionale Aufteilung Umsatzerlöse 2012
T€
2011
T€
Deutschland 25.648 26.169
Rest Europa 34.185 31.948
Afrika 2.071 2.554
Mittel- und Südamerika 6.136 6.603
Asien 3.308 3.304
Nahost 2.305 1.951
Nordamerika 1.828 1.645
Australien/Neuseeland 762 807
Gesamt 76.243 74.981

4. Sonstige Angaben

a. Alleinige Gesellschafterin ist die Omya GmbH, Köln, in deren Konzernabschluss der Jahresabschluss der Omya Hamburg GmbH, Hamburg, zum 31. Dezember 2012 einbezogen wird.

 

Oberstes Mutterunternehmen ist die Omya AG, Oftringen, Schweiz.

b. Geschäftsführer war im Berichtszeitraum :

 

vom 1.1.-31.12.2012 Herr Wolfgang Ehlert, Kaufmann, Hamburg

c. Dem Beirat gemäß § 8 des Gesellschaftsvertrages gehörten im Geschäftsjahr 2012 folgende Personen an :

 

Bill Cardew, Derby, Großbritannien

 

Jörg Becker, Köln (ab 1.11.2012)

 

Der Beirat erhält für seine Tätigkeit keine Vergütung.

d. Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

 

Die Angabe der ehemaligen Geschäftsführern gewährten Bezüge und die hierfür gebildeten Rückstellungen unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Den Verpflichtungen stehen in voller Höhe Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen gegenüber.

e. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 53 Mitarbeiter (Vorjahr 49) beschäftigt, davon 9 Auszubildende (Vorjahr 9).

f. Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen im Gesamtbetrag von € 363.598,-- (Vorjahr T€ 246).

g. Bewertungseinheiten:

 

Die Omya Hamburg GmbH hat zur Absicherung von Währungskursrisiken Fremdwährungsforderungen (T€ 4.020) sowie Fremdwährungsverbindlichkeiten (T€ 5.461) mittels Devisentermingeschäften abgesichert. Die Absicherung erfolgt dabei i.d.R. auf Basis der einzelnen Forderung bzw. Verbindlichkeit. Da die Absicherung für einzelne Einkaufs- sowie Verkaufsverträge abgeschlossen wird, gleichen sich die gegenseitigen Zahlungsströme innerhalb eines kurzfristigen Zeitraumes vollständig aus.

 

Aufgrund der Vielzahl der Devisentermingeschäfte konnte der beizulegende Zeitwert ohne unverhältnismäßig großen Zeitaufwand nicht ermittelt werden.

 

Im Geschäftsjahr 2012 wurden Währungsgewinne von T€ 266 realisiert (Vorjahr Verlust : T€ 304).

h. Aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach HGB und Steuerbilanz ergeben sich Unterschiedsbeträge, die zu aktiven latenten Steuern führen. Es wurde jedoch Gebrauch von dem Wahlrecht nach § 274 Abs.1 Satz 2 HGB gemacht und auf die Aktivierung verzichtet.

i. Die Omya Hamburg GmbH ist nach deutschem Handelsrecht verpflichtet, für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar anzugeben :

Abschlussprüfungsleistungen T€ 17  
Steuerberatungsleistungen T€ 9  

 

Hamburg, den 14. Januar 2013

Wolfgang Ehlert

Anlagenspiegel

Anschaffungskosten
01.01.2012
Zugänge
Abgänge
31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. EDV-Software 86.967,35 2.450,00 0,00 89.417,35
2. Geschäfts- oder Firmenwert 255.645,94 0,00 0,00 255.645,94
  342.613,29 2.450,00 0,00 345.063,29
II. Sachanlagen        
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 428.601,09 18.242,67 55.414,67 391.429,09
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 5.000,00 0,00 0,00 5.000,00
  776.214,38 20.692,67 55.414,67 741.492,38
Abschreibungen
01.01.2012
Abschreibungen des Geschäftsjahres
Abgänge
31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. EDV-Software 66.920,35 12.071,00 0,00 78.991,35
2. Geschäfts- oder Firmenwert 255.644,94 0,00 0,00 255.644,94
  322.565,29 12.071,00 0,00 334.636,29
II. Sachanlagen        
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 299.431,86 61.645,55 55.414,67 305.662,74
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  621.997,15 73.716,55 55.414,67 640.299,03
Buchwerte
31.12.2012
31.12.2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. EDV-Software 10.426,00 20.047,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
  10.427,00 20.048,00
II. Sachanlagen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 85.766,35 129.169,23
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
  101.193,35 154.217,23

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Omya Hamburg GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, den 21. Februar 2013

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Kirschke, Wirtschaftsprüfer

ppa. Reinhard Muchow, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde noch nicht festgestellt.

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