Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 705055
Vorher
CAS Neumann GmbH
Eingetragen
17.3.2010
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Herstellung von Apparaten aus Graphit und anderen Werkstoffen für die Prozessindustrie und der Vertrieb dieser Produkte. Dienstleistungen einschließlich Beratung zur Instandhaltung, Reinigung und Reparatur von Apparaten und Anlagen der Prozessindustrie sowieder Verkauf von Produkten für die Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Gilles Assens
seit 24.1.2025
Geschäftsführer
Ralf Hoffmann
seit 26.3.2021
Prokura
Andreas Dr. Baldus
seit 26.3.2021
Prokura
Massimo Neri
seit 31.8.2020
Geschäftsführer
Thomas Stenger
seit 17.3.2010
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GAB Neumann GmbH

Maulburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 50,00 951,01
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 856.730,18 945.051,72
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 423.324,25 426.213,14
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 103.200,00 0,00
1.383.254,43 1.371.264,86
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 3.645,28 3.645,28
1.386.949,71 1.375.861,15
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.669.816,00 1.415.184,00
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.404.660,00 1.402.243,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 315.182,00 383.220,00
4. Geleistete Anzahlungen 80.946,39 262.201,00
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -1.200.119,56 -634.143,06
2.270.484,83 2.828.704,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.626.877,85 2.778.935,74
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.428.298,22 4.250.177,98
3. Sonstige Vermögensgegenstände 88.501,00 319.942,32
7.143.677,07 7.349.056,04
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 189,054,47 619.986,19
9.603.216,37 10.797.747,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.363,81 41.834,73
11.006.529,89 12.215.443,05

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 2.025.000,00 2.025.000,00
III. Gewinnrücklagen
Satzungsmäßige Rücklagen 500.000,00 500.000,00
IV. Gewinnvortrag 4.307.777,53 4.307.777,53
7.832.777,53 7.832.777,53
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 293.260,35
2. Sonstige Rückstellungen 1.227.157,76 970.814,00
1.227.157,76 1.264.074,35
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 88.626,06 109.992,55
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 351.384,71 518.173,66
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 85.730,08 408.133,58
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 1.142.818,03 1.824.851,66
5. Sonstige Verbindlichkeiten 278.035,72 257.439,72
davon aus Steuern EUR 276.303,57 (Vj. TEUR 257)
1.946.594,60 3.118.591,17
11.006.529,89 12.215.443,05

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.178.857,10 12.170.607,06
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 23.594,00 245.760,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 181.961,92 99.666,98
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 3.051,21 (Vj. TEUR 21)
15.384.413,02 12.516.034,04
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.542.482,59 3.453.060,94
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 999.362,97 874.609,09
5.541.845,56 4.327.670,03
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.092.943,78 3.527.087,67
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 750.804,78 674.091,73
davon für Altersversorgung EUR 1.461,84 (Vj. TEUR 24)
4.843.748,56 4.201.179,40
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 219.010,77 242.646,25
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.744.856,42 3.017.902,87
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 4.617,63 (Vj.TEUR 31)
14.349.461,31 11.789.398,55
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 109.817,88 13.341,88
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 109.817,88 (Vj. TEUR 13)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.146,51 5.495,67
107.671,37 7.846,21
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 80.233,80
11. Ergebnis nach Steuern 1.142.623,08 654.247,90
12. (Erstattete) sonstige Steuern -194,95 24.423,83
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -1.142.818,03 -629.824,07
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg, HRB 705055, unter der Firma GAB Neumann GmbH eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist in Maulburg.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB, es besteht Prüfungspflicht gemäß § 316 HGB.

Der Jahresabschluss der GAB Neumann GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie auf Grundlage der ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrages und des Gesetzes betreffend die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der GAB Neumann GmbH wurde nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Im Berichtsjahr wurde eine Ausweisänderung dahingehend vorgenommen, dass konzerninterne Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 332 unter den Umsatzerlösen ausgewiesen werden. Im Vorjahr wurden die Weiterbelastungen von TEUR 133 innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen saldiert.

Bei den Bilanzposten wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die wirtschaftlichen betriebsindividuellen Nutzungsdauern wurden mit 3 Jahren angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die wirtschaftliche betriebsindividuelle Nutzungsdauern wurden mit 1 bis 20 Jahren angesetzt.

Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen.

Nutzungsdauern

- entgeltlich erworbene Software 1 - 3 Jahre
- Technische Anlagen und Maschinen 1 - 20 Jahre
- andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 - 30 Jahre

Selbständig nutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert zwischen Euro 150,00 und Euro 1.000,00 wurden in analoger Anwendung der steuerlichen Regelung des § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt. Die Abschreibung erfolgt über die vorgegebene Nutzungsdauer von 5 Jahren.

Abweichend von den vorstehenden Ausführungen wurde für Werkzeuge ein Festwert gebildet.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei dauernder Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten mit dem geleitenden Durchschnittspreis bewertet.

Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten aktiviert, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie durch die Fertigung veranlassten Werteverzehr des Anlagevermögens enthalten.

Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten aktiviert, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie durch die Fertigung veranlassten Werteverzehr des Anlagevermögens enthalten. Zur Abdeckung von Lagerrisiken werden Abwertungen in angemessener Höhe vorgenommen, hier werden die Lagerbestände, die älter als 12 Monate sind mit folgenden Abschlägen abgewertet: 12-18 Monate 30 %, 18-24 Monate 50 %, 24-36 Monate 70 % und über 36 Monate 100 %. Abschläge zur Berücksichtigung niedrigerer Preise am Beschaffungsmarkt werden - falls notwendig - ebenfalls vorgenommen.

Waren werden im Wege der Einzelbewertung zu Anschaffungskosten, niedrigeren Wiederbeschaffungskosten oder dem niedrigeren voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten angesetzt. Zudem werden Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind ohne die auf sie entfallende Umsatzsteuer von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt, die dem Nominalwert der Forderungen entsprechen. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Liquide Mittel

Die in fremder Währung notierenden liquiden Mittel werden zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag angesetzt.

Passivposten

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bzw. dem Verpflichtungsüberschuss bewertet. Bei einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen.

Als Abzinsungssätze werden, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich festgestellt und bekannt gemacht werden. Von der Anwendung des Abzinsungsgebots für Rückstellungen wurde abgesehen, soweit die Abzinsungsbeträge unwesentlich waren.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Forderungen, liquide Mittel und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Jahr 2023 ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel ersichtlich.

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind sonstige Vermögensgegenstände aufgrund von Forderungen aus Lohn- und Gehaltsabrechnungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 158 (Vorjahr: TEUR 24) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 3.270 (Vorjahr: TEUR 4.062) das Cash Pooling mit dem Gesellschafter Mersen Deutschland Holding GmbH & Co. KG.

Unter den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.227 (Vorjahr: TEUR 971) sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten von TEUR 518 (Vorjahr: TEUR 697), für Gewährleistungsverpflichtungen und Kulanz in Höhe von TEUR 305 (Vorjahr: TEUR 31), für Provisionen TEUR 177 (Vorjahr: TEUR 175) und für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 11) ausgewiesen.

Sämtliche Verbindlichkeiten, bis auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und gegenüber dem Gesellschafter, haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 22) eine Laufzeit von bis zu einem Jahr, in Höhe von TEUR 67 (Vorjahr: TEUR 88) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr und in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 86 (Vorjahr: TEUR 408) resultieren sämtlich aus Lieferung und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter MERSEN Deutschland Holding GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 1.143 (Vorjahr: 1.825 Teuro) resultiert aus dem Jahresüberschuss 2023, der gemäß Ergebnisabführungsvertrag abgeführt wird. Im Vorjahr waren die entsprechenden Beträge für die Geschäftsjahre 2021 und 2022 enthalten.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten - neben den Erträgen aus der Währungsumrechnung - im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 154 (Vorjahr: TEUR 43) sowie aus Sachbezügen von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 26).

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.413 (Vorjahr: TEUR 3.018) handelt sich im Wesentlichen um Verkaufsprovisionen (TEUR 985, Vorjahr: TEUR 866), Wartungskosten und Reparaturaufwendungen (TEUR 575, Vorjahr: TEUR 445), Pachten (TEUR 344, Vorjahr: TEUR 291), Management Fees und Beratungskosten (TEUR 431, Vorjahr: TEUR 251) sowie Ausgangsfrachten (TEUR 96, Vorjahr: TEUR 120).

E. Sonstige Angaben

Anzahl Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 53 Mitarbeiter bei der GAB Neumann GmbH beschäftigt (Vorjahr: 50), davon 26 (Vorjahr: 26) gewerbliche und 27 (Vorjahr: 24) angestellte Mitarbeiter.

Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer:

Herr Tobias Schnurpfeil, Sölden/Österreich

Site Manager Maulburg, VP Global Sales Anti-Corrosion Equipment) bis 31. Dezember 2023

Herr Massimo Neri, Wiesbaden

(Geschäftsführer der Mersen Deutschland Holding GmbH & Co. KG)

Herr Miguel Zas, La Maxe/Frankreich

(Berufsbezeichnung entspricht der Organstellung) ab 1. Januar 2024

Es wird von der Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9 a HGB verzichtet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Geschäftsjahr 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 2.848 (Vorjahr: TEUR 2.846). Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 30. November 2024 und 28. Februar 2035.

Angaben zum Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Alleingesellschafterin der GAB Neumann GmbH ist die MERSEN Deutschland Holding GmbH & Co. KG mit Sitz in Bad Homburg v. d. Höhe.

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die MERSEN S.A., Paris, Frankreich.

Die GAB Neumann GmbH wird in den Konzernabschluss dieses Mutterunternehmens einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Handelsregister in Paris hinterlegt und in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der MERSEN S.A., Paris, Frankreich einbezogen wird.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Am 5. Februar 2024 wurde der vorgenannte Wechsel in der Geschäftsführung im Handelsregister eingetragen. Darüber hinaus ergaben sich nach Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.

 

Maulburg, den 26. April 2024

GAB Neumann GmbH

Geschäftsführung

Miguel Zas

Massimo Ner

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeines

GAB Neumann GmbH (GAB Neumann) entwickelt, produziert Wärmetauscher und verfahrenstechnische Apparate aus Graphit und Siliciumcarbid (SiC) für Unternehmen der chemischen, feinchemischen, pharmazeutischen sowie in der Stahl-, Kupfer-, Pigment- und Faserindustrie. Der Produktionsstandort ist Maulburg. Seit März 2020 ist GAB Neumann als 100 % Tochterunternehmen der MERSEN Deutschland Holding GmbH & Co. KG, Bad Homburg v. d. Höhe, (MERSEN Holding) Teil der MERSEN-Gruppe mit Sitz in Paris, Frankreich. Mit der Mersen Deutschland Holding GmbH & Co. KG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Ein schwieriges Jahr geht für die chemisch-pharmazeutische Industrie zu Ende. Die Hoffnungen auf eine Belebung der Konjunktur haben sich nicht erfüllt. "Wir befinden uns mitten in einem tiefen, langen Tal. Und noch ist unklar, wie lange wir es durchschreiten müssen", kommentiert der Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie, Markus Steilemann, die Lage. Ein schneller Aufschwung sei nicht in Sicht.

Deutschland steckt in einer Krise, die nicht nur die Chemieindustrie betrifft. Die gesamte deutsche Wirtschaft leidet unter der schwachen Konjunktur und strukturellen Problemen. Um den Standort Deutschland zurück in die Erfolgsspur zu bringen, braucht es aus Sicht des Verbandes dringend einen tiefgreifenden Politikwechsel und einen Fokus auf eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Denn sie sichert die Basis für eine nachhaltige Zukunft. "Die endlose Diskussion und das Ergebnis der Haushaltseinigung unterstreichen dramatisch: Die Politik muss endlich aufwachen, damit das Wohlstandsmodell Deutschland keinen Schiffbruch erleidet", betont Steilemann.

Für die Branche war 2023 ein schlechtes Jahr. Insgesamt ging die Chemie- und Pharmaproduktion um 8 % zurück. Rechnet man das Pharmageschäft heraus, liegt der Rückgang bei 11%. Den Unternehmen fehlten zunehmend die Aufträge. Die Kapazitäten der Branche waren mit durchschnittlich rund 77 % nicht ausgelastet. Damit liegt die Produktion seit neun Quartalen unterhalb der wirtschaftlich notwendigen Grundauslastung von 82 %.

Die Hersteller anorganischer Grundstoffe sowie von Seifen, Reinigungsmitteln und Kosmetika drosselten ihre Produktion um 10%. In der Fein- und Spezialchemie lag der Produktionsrückgang bei 4 %. Auch die Pharmasparte hatte nach dem Impfstoffboom mit schlechten Standortbedingungen zu kämpfen und büßte 3 % ein.

Mit rund 230 Milliarden Euro lag der Branchenumsatz 12% niedriger als im Vorjahr. Besonders kräftig fiel der Rückgang im Inlandsgeschäft aus. Die Verkäufe sanken um 16 % auf 86 Milliarden Euro. Der Auslandsumsatz lag mit 144 Milliarden Euro 10% niedriger als im Vorjahr. Zum Umsatzrückgang haben auch rückläufige Chemikalienpreise beigetragen. Die Erzeugerpreise für chemisch-pharmazeutische Produkte waren 2023 durchschnittlich rund 1 % günstiger als im Vorjahr.

Zum Jahresende herrscht in der Branche weiterhin Rezessionsstimmung. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen für die kommenden Monate sind negativ. Damit dürften weiter Aufträge im Chemiegeschäft fehlen. Der VCI geht deshalb für das kommende Jahr nicht davon aus, dass die Chemieproduktion wieder ansteigt. Beim Branchenumsatz wird ein Minus von 3 % erwartet.

Diese Prognose bestätigen auch die Ergebnisse der aktuellen Mitgliederumfrage: Die Unternehmen rechnen kurzfristig nicht mit einem Aufschwung. 45 % rechnen frühestens 2025 mit einer Besserung.

Geschäftsverlauf

Trotz der vorgenannten negativen Entwicklung ist es uns gelungen, das Geschäftsjahr 2023 erfolgreich zu gestalten. Hierzu haben einige große Sonderprojekte bei Kunden beigetragen.

Die Preissteigerungen beim Material und bei den Energiekosten konnten erfolgreich an die Kernzielgruppe weitergereicht werden und die Lieferverzögerungen seitens eines Schwesterunternehmens aus dem Vorjahr wurden signifikant reduziert. Der Ausbau der Service- und Vertriebsaktivitäten hat zu gestiegenen Personalkosten aufgrund zusätzlicher Mitarbeiter in diesen Bereichen geführt. Durch individuelle und pauschale Erhöhungen sowie der Auszahlung einer einmaligen Sonderzahlung als Inflationsausgleich stiegen die Personalkosten ebenfalls an.

Die Vorräte (vor offener Absetzung der erhaltenen Anzahlungen) bewegen sich auf dem Vorjahresniveau.

Insgesamt haben die vorgenannten Aspekte dazu geführt, dass sich das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung mit TEUR 1.143 über dem für 2023 prognostizierten Niveau von TEUR 919 bewegt.

Umsatzentwicklung

Die GAB Neumann GmbH verkaufte 2023 an Kunden in Deutschland, Europa und weltweit, u.a. auch an verbundene Unternehmen.

Der Umsatz ist 2023 um knapp 25 % gegenüber dem Vorjahr (TEUR 12.171) auf TEUR 15.179 gestiegen. Hierbei hat das Handelsgeschäft (Verkauf von Apparaten und Ersatzteilen des französischen Schwesterunternehmens im DACH Markt) mit einem Wachstum von 62,2 % den größten Anteil. Bei den selbst hergestellten Produkten und Dienstleistung betrug die Steigerung 17,2 %.

Die Umsatzrendite ist gegenüber zum Vorjahr (5,1 %) auf 7,5 % gestiegen. Diese geringe Steigerung trotz eines wesentlich höheren Umsatzvolumens ist zurückzuführen auf erhöhte Fixkosten und dem gestiegenen Anteil des margenschwächeren Handelsgeschäfts mit Produkten von verbundenen Unternehmen.

2023 2022
Umsatzerlöse TEUR 15.179 12.171
Gesamtleistung (Umsatzerlöse inkl. Bestandsveränderung) TEUR 15.202 12.416
Umsatzrendite (Ergebnis vor Ergebnisabführung zu Gesamtleistung) in % 7,5 5,1

Forschung und Entwicklung

GAB Neumann GmbH hat keine Forschungsaktivitäten. Entwicklungsaktivitäten beschränken sich auf die Weiterentwicklung bestehender Produkte sowie die Ergänzung des Produktprogramms mittels Produktmodifikationen. Die in 2022 gestartete Entwicklung einer Graphit-Plattenwärmetauscherlinie wurde in 2023 fortgeführt und die ersten Aufträge für Lieferungen in 2024 sind abgeschlossen.

Beschaffung

GAB Neumann GmbH beschafft erforderliche Vorprodukte im Rahmen von Gruppenvereinbarungen bei bestimmten Materialgruppen (Graphit) sowie eigenständig. Der Beschaffungsmarkt zeigt sich insgesamt etwas erholt aber weiter schwierig. Teilweise kam es zu Lieferterminverzögerungen und Qualitätsproblemen, insbesondere auch bei Beschaffungen von verbundenen Unternehmen, die sich auf die Liefertermine der GAB Neumann GmbH gegenüber ihren Kunden ausgewirkt haben.

Investitionen

Die Investitionen in Sachanlagen der GAB Neumann GmbH betrugen im laufenden Geschäftsjahr TEUR 230. Im Wesentlichen betraf es Anschaffungen im Bereich von Betriebs- und Geschäftsausstattungen und eine Anzahlung für eine CNC-Drehmaschine, die in 2024 geliefert wird. Das Volumen der Ersatzinvestitionen war auf Höhe der Abschreibungen im laufenden Geschäftsjahr. Für 2024 sind Investitionen in Höhe von TEUR 213 geplant.

Personal- und Sozialbereich

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl nach § 267 HGB hat sich in 2023 um 3 Mitarbeiter auf 53 Mitarbeiter erhöht.

Wesentliche finanzielle Leistungsfaktoren

2023 2022
Umsatzerlöse TEUR 15.179 12.171
Gesamtleistung (Umsatzerlöse inkl. Bestandsveränderung) TEUR 15.202 12.416
Umsatzrendite (Ergebnis vor Ergebnisabführung zu Gesamtleistung) in % 7,5 5,1
Eigenkapitalquote in % 71,2 64,1

Darstellung der Lage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.209 auf TEUR 11.006.

Dies ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf die Vorräte (TEUR -558) sowie die geringeren Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR -431) zurückzuführen. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Rückgang des Cash-Pooling Guthabens mit der Mersen Deutschland Holding GmbH & Co. KG. (ausgewiesen in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen) gleichen sich nahezu aus. Die Gesellschaft verfügt über keine eigenen Grundstücke. Das Anlagevermögen ist um TEUR 12 geringfügig auf TEUR 1.383 gestiegen. Der Anlagendeckungsgrad ist mit 565 % nahezu unverändert zum Vorjahr (569 %). Auf der Passivseite haben sich hauptsächlich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 408 sowie gegenüber Gesellschafter um TEUR 682 vermindert.

Finanzlage

Das Umlaufvermögen hat sich von TEUR 10.798 in 2022 auf TEUR 9.603 in 2023 verringert. Dies resultiert im Wesentlichen aus einer Verminderung der Vorräte (TEUR -558) sowie der Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR -431).

Der Cashflow im engeren Sinn (Ergebnis vor Ergebnisabführung zzgl. Abschreibungen) beläuft sich auf TEUR 1.362 (Vorjahr: TEUR 872).

Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit sind im Berichtsjahr die Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung 2021 und 2022 in Höhe von TEUR 1.825 abgeflossen.

Der Finanzmittelbestand am Bilanzstichtag beläuft sich auf TEUR 3.459 (Vorjahr TEUR 4.682) und setzt sich aus dem Cash-Pooling Guthaben (TEUR 3.270, Vorjahr TEUR 4.062) sowie dem flüssigen Mitteln (TEUR 189, Vorjahr TEUR 620) zusammen.

Die Eigenkapitalquote ist von 64,1 % im Vorjahr auf 71,2 % zum 31. Dezember 2023 gestiegen. Der Anstieg resultiert aus dem Rückgang der Bilanzsumme (TEUR -1.209) bei - bedingt durch den Ergebnisabführungsvertrag - unverändertem Eigenkapital (TEUR 7.833).

Es besteht seit 2021 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag und ein Cash Pooling Vertrag mit der MERSEN Deutschland Holding GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main.

Diese Verträge wirken sich wesentlich auf die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft aus, durch sie ist die Finanzierung und Zahlungsbereitschaft der GAB Neumann GmbH gewährleistet. Die Gesellschaft finanziert sich aus Mitteln der Innenfinanzierung sowie den Cash Pool unter Führung der Mersen Holding.

Ertragslage

Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung hat sich bei einem um knapp 25 % gestiegenen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 673 auf TEUR 1.143 erhöht. Der Ergebnisanstieg ist im Wesentlichen auf die umsatzsteigerungsbedingt höhere Fixkostendeckung bei gleichzeitiger Veränderung des Produktmixes hin zu margenschwächerem Handelsgeschäft mit Produkten von verbundenen Unternehmen zurückzuführen.

Entsprechend ist die Materialaufwandsquote (Materialaufwand zu Gesamtleistung) von 34,9 % auf 36,5 % angestiegen.

Die Löhne und Gehälter erhöhten sich um 15,3 % aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl, Entgelterhöhungen und Auszahlung von Sonderzahlungen. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand zu Gesamtleistung) ist hingegen von 33,8 % auf 31,9 % gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 727 (24,1 %), was im Wesentlichen auf gestiegene Gewährleistungskosten, Reisekosten, IT-Kosten sowie Konzernumlagen und Beratungskosten zurückzuführen ist.

Das Zinsergebnis ist um TEUR 100 gestiegen und die (im Vorjahr periodenfremden) Steuern von Einkommen und vom Ertrag haben sich um TEUR 80 reduziert.

Letztlich beläuft sich das Ergebnis vor Ergebnisabführung auf TEUR 1.143 (Vorjahr TEUR 630).

Risikomanagement

Die GAB Neumann GmbH ist in das Risikomanagementsystem der MERSEN S.A., Paris, eingegliedert. Dieses besteht aus einer Reihe ineinander verzahnter Planungs-, Kontroll- und Informationssysteme. Risiken werden identifiziert und in die folgenden Bereiche eingeteilt: strategische, operative, finanzielle und informative Risiken. Quartalweise bewerten Geschäftseinheiten und Zentralfunktionen rollierend die Eintrittswahrscheinlichkeiten der Kernrisiken, identifizieren eventuell neu aufgetretene Risiken und überprüfen die Gegenmaßnahmen.

Die Ergebnisse werden durch das Konzerncontrolling zusammengefasst und dem Konzernvorstand präsentiert. Darüber hinaus werden neue mögliche Risiken oder der Eintritt bestehender Risiken unabhängig von normalen Berichtsintervallen sofort an den Konzernvorstand kommuniziert. Der Konzernvorstand berichtet regelmäßig an den Konzernaufsichtsrat über die Risikosituation.

Seit dem Jahr 2009 ist eine Kreditversicherung innerhalb der MERSEN-Gruppe abgeschlossen, um etwaige Forderungsausfälle von Kunden abzusichern.

Gewährleistungsbürgschaften der R+V Versicherung in Höhe von TEUR 1.386 gegenüber Kunden bewegen sich auf üblichem Rahmen, aufgrund von Materialproblemen wurden Rückstellungen für Einzelrisiken aus Gewährleistungen in Höhe von TEUR 270 gebildet.

Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken

Bestandsgefährdende und sonstige wesentliche Risiken bestanden weder zum Abschlussstichtag noch sind sie aus heutiger Sicht erkennbar.

Langfristige Entwicklungen im Markt enthalten für GAB Neumann GmbH sowohl Chancen als auch Risiken:

Die in 2020 vollzogene Übernahme durch die MERSEN-Gruppe ermöglicht es GAB Neumann GmbH das weltweite Vertriebs- und Servicenetz der Gruppe und insbesondere des Geschäftsbereichs Anti-Corrosion Equipment (ACE) aktiv zu nutzen.

Darüber hinaus können im lokalen Markt Deutschland, Österreich, Schweiz verstärkt andere Produkte des Geschäftsbereichs ACE vertrieben werden.

Grundsätzlich ist das Geschäft der GAB Neumann GmbH stark von der Investitionsbereitschaft der Kunden in der chemischen Industrie abhängig. Die branchen- und gesamtwirtschaftliche Lage können entsprechend starke Auswirkung auf das Geschäft der GAB Neumann haben.

Diesen zyklischen Einflüssen versucht GAB Neumann durch einen verstärkten Ausbau der Service-Aktivitäten zu begegnen. Die damit verbundenen Investitionen in neue Geschäfte gehen naturgemäß mit den damit verbundenen Risiken einher.

Aktuell sind mit den Verwerfungen am Beschaffungsmarkt weiterhin große operative Risiken verbunden. Kostensteigerungen und Verfügbarkeiten können große Auswirkungen sowohl auf Umsatz als auch auf das Ergebnis haben.

Ausblick 2024

Zum Jahresende herrscht in der Branche weiterhin Rezessionsstimmung. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen für die kommenden Monate sind negativ. Damit dürften weiter Aufträge im Chemiegeschäft fehlen. Der VCI geht deshalb für das kommende Jahr nicht davon aus, dass die Chemieproduktion wieder ansteigt. Beim Branchenumsatz wird ein Minus von 3 % erwartet.

Diese Prognose bestätigen auch die Ergebnisse der aktuellen Mitgliederumfrage: Die Unternehmen rechnen kurzfristig nicht mit einem Aufschwung. 45 % rechnen frühestens 2025 mit einer Besserung.

Gemäß dem aktuellen Budget erwartet GAB Neumann GmbH für 2024 einen Umsatz in Höhe von TEUR 12.794 (entspricht der Gesamtleistung), eine Umsatzrendite von 10,7 %, ein Eigenkapital vergleichbar mit 2023, sowie ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von TEUR 1.365. Wesentlich für den Umsatzrückgang ist der Wegfall des Handelsgeschäftes, das zukünftig wieder direkt vom französischen Schwesterunternehmen abgewickelt wird.

Die weiterhin hohen Energiekosten und die sonstigen inflationsbedingten Kostensteigerungen werden den Geschäftsverlauf 2024 beeinflussen. Diese Entwicklungen sind im aktuellen Budget bestmöglich berücksichtigt.

 

Maulburg, den 26. April 2024

GAB Neumann GmbH

Geschäftsführung

Miguel Zas

Massimo Neri

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GAB Neumann GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GAB Neumann GmbH, Maulburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GAB Neumann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetz- A lichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, 26. April 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jörg Vogelgesang, Wirtschaftsprüfer

Daniel Lamonski, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

5 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.