esprior Patrick Rainalter e.K.
Selbe AdresseGroßhandel mit Anstrichmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Harry Enns seit 22.1.2025 | Prokura |
Manuel Zimmer seit 22.1.2025 | Prokura |
Kerstin Neu seit 22.1.2025 | Prokura |
Ali Sayar seit 9.9.2024 | Prokura |
Carsten Bröker seit 9.9.2024 | Prokura |
Markus Enderlein seit 9.9.2024 | Prokura |
Matthias Nagl seit 9.9.2024 | Prokura |
Jens Peglow seit 9.9.2024 | Prokura |
Oliver Alexander Blüher seit 17.5.2023 | Geschäftsführer |
Andreas Naunin seit 5.5.2014 | Geschäftsführer |
Mark Udo Zimmermann seit 8.3.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 72.40% | |
| 18.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Infomotion GmbHEigenbeteiligung | 4.60% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Infomotion GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.12.2022 bis zum 30.11.2023Lagebericht Wirtschaftsjahr 2022 / 2023INFOMOTION GmbH, Frankfurt am MainAllgemeine Grundlagen Die INFOMOTION Gruppe beinhaltet zum 30.11.2023 das Mutterunternehmen INFOMOTION GmbH (im folgenden IMF GmbH oder INFOMOTION genannt) mit Sitz in Frankfurt am Main, sowie die Tochtergesellschaft INFOMOTION Consulting AG in Basel. Die INFOMOTION GmbH verzichtet für das Wirtschaftsjahr 01.12.2022 bis 30.11.2023 gemäß § 290 Abs. 5 HGB auf die Erstellung eines Konzernabschlusses, da die Einbeziehung der der einzigen Tochtergesellschaft INFOMOTION Consulting AG gem. § 296 Abs. 2 HGB von untergeordneter Bedeutung ist. Die INFOMOTION GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main gehört zu den führenden Beratungsunternehmen rund um das Thema Data Performance und beschäftigt zum Wirtschaftsjahresende 573 Mitarbeitende. Von Data Analytics, Advanced Analytics, Cloud-Solutions bis hin zur digitalen Transformation entwickeln unsere erfahrenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an zehn Standorten in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich kundenorientierte Lösungen. Dabei hat INFOMOTION im Wirtschaftsjahr 2022/2023 mehr als 347 Kunden beraten. Das Leistungsportfolio erstreckt sich über den Dreiklang aus Management-, Transformations-, und Technologie-Beratung bis hin zur Schulung der Kunden. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der INFOMOTION GmbH stellen die Gesamtleistung (d.h. Umsatzerlöse plus Bestandsveränderungen unfertiger Leistungen) und die operative Gewinnmarge dar, im Nachgang auch als EBIT-Marge (Verhältnis aus EBIT und Umsatzerlösen) beschrieben. Wir weisen darauf hin, dass aufgrund einer Änderung der Steuerberechnung der Jahresabschluss angepasst wurde. Es handelt sich dabei um eine freiwillige Änderung, die gesetzlich nicht zwingend notwendig war. Aus dieser Änderung resultierten auch Anpassungsbedarfe für den vorliegenden Lagebericht. Wir verweisen auf den Anhang. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Wirtschaftsjahr 2023 waren die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland von einer verbreiteten Unsicherheit geprägt, die weiterhin hohe Inflation (Inflationsrate +5,9 % im Jahr 2023) und das rückläufige BIP (preisbereinigtes BIP ist im Jahr um 0,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken) basierten insbesondere auf globalen Entwicklungen und geopolitischen Risiken. Data Excellence ist ein zentraler Erfolgsfaktor und ist für die Unternehmen von strategischer Bedeutung. INFOMOTION unterstützt die Unternehmen, Datenwertschöpfung als unternehmerischen Hebel erfolgreich einzusetzen. Zusätzlich zu der Beachtung von Vergangenheitsdaten und aktuellen Datensätzen, wird erwartet, dass basierend auf den vorhandenen Datensätzen verlässliche Schlüsse für die Zukunft gezogen werden können. Aus reinen Controlling-Instrumenten entwickeln sich diese Lösungen immer mehr zu Instrumenten für eine ganzheitliche Unternehmenssteuerung. Auf dem Markt für klassische Business Intelligence und Analytics Lösungen herrscht nach Einschätzung der Geschäftsführung weiterhin ein intensiver Wettbewerb. INFOMOTION ist auf dem Markt sehr gut positioniert und kann aufgrund der hohen Qualität ihrer Leistungen ihre Position weiter ausbauen. Das Marktumfeld Big Data und Digital Solutions gewinnt weiterhin an Dynamik. Hier kämpfen vor allen Dingen große Systemintegratoren um die Gewinnung von Projekten bei Großunternehmen. Insbesondere Cloud-Lösungen haben dabei stark an Bedeutung gewonnen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte INFOMOTION ein Wachstum von 29 Mitarbeitenden verzeichnen. Geplant war ursprünglich ein Wachstum von 102 Mitarbeitenden, aufgrund der andauernden erhöhten Inflation und dem geringen wirtschaftlichen Wachstum, wurden die Wachstumsziele unterjährig angepasst. Unsere gesteigerte Sichtbarkeit, die Dynamik der Unternehmensentwicklung und eine klare Innovations- und Mitarbeiterentwicklungs-Strategie haben die Attraktivität von INFOMOTION als Arbeitgeber weiter gesteigert. Das zeigt sich auch darin, dass die Zahl der qualifizierten Bewerbungen kontinuierlich wächst. Geschäftsentwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 / 2023 lag die Priorität weiter im Ausbau des Geschäftsfeldes Digital Solution und hier insbesondere in den Cloud Architekturen verschiedener Hersteller. Die Gesamtleistung der INFOMOTION GmbH konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr von TEUR 71.507 auf TEUR 72.966 um 2,04% gesteigert werden. Damit wurde die prognostizierte Gesamtleistung i.H.v. TEUR 77.974 nicht erreicht und steht mit dem geringen Wachstum der Mitarbeitenden direkt in Zusammenhang. Das EBIT hat sich um 79,03 % verringert und ist von TEUR 4.912 auf TEUR 1.030 gesunken. Die Investitionen in die strategische Unternehmensentwicklung zur Data Performance Company sind getätigt worden. Erstmalig wurde mit den "Data Performance Days" eine neu konzipierte innovative Kundenveranstaltung erfolgreich durchgeführt. Die Weiterentwicklung und Qualifizierung des Managements und der Aufbau des neu entwickelten Talent-Management Programms für die Mitarbeitenden wurden konsequent vorangetrieben. Auch die Investition in die bestehenden Ausbildungsprogramme, Coaching Angebote und Mentoring Aktivitäten wurden beibehalten. Investitionen in die Unternehmensmarke und Arbeitgebermarke wurden fortgesetzt sowie die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur vorangetrieben. Entwicklung der Ertragslage Die INFOMOTION erwirtschaftet die Erlöse im Wesentlichen im Bereich Consulting. Die durch Schulungen, Lizenzen und Wartungen generierten Umsätze sind untergeordnet. Die Struktur der Umsatzerlöse hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurden neben den Umsätzen mit bereits bestehenden Kunden auch Umsätze mit neuen namhaften sowie kleineren Neukunden generiert. Insgesamt hat die INFOMOTION GmbH mit 347 Kunden (VJ: 343 Kunden) TEUR 73.058 Umsatz erzielt und somit um 2,44 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Aufwendungen für bezogene Leistungen von TEUR 7.747 auf TEUR 4.373 um TEUR 3.374 verringert. Ziel war es, Projekte zuerst durch eigenes Personal zu besetzen, um zum einen der rückläufigen Auslastung entgegenzuwirken und zum anderen die Kosten für bezogene Leistungen zu senken. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Personalaufwendungen verändert. Durch die Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie von TEUR 1.075 und der hinzugewonnenen Mitarbeitenden sind die Gehaltsaufwendungen sowie die damit verbundenen Sozialleistungen erwartungsgemäß von TEUR 48.073 auf TEUR 55.500 gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung von 15,45 %. Im Geschäftsjahr 2022/2023 war die Auslastung rückläufig, während die Auslastung im Vorjahr bei 78,5 % lag, ist diese auf 75,5 % gesunken. Aufgrund der guten Arbeitsmarktlage wurden im vergangenen Geschäftsjahr 2022 mehr als 100 neue Mitarbeitende eingestellt, während sich in 2023 eine Zurückhaltung der Kunden abzeichnete und somit die Auslastung unter der das Vorjahresniveau gesunken ist. Es wurde weiterhin auf (interne) Weiterbildung und Engagement im Business Development, insbesondere für Digital Solutions, gesetzt. Insgesamt hat sich das EBIT gegenüber dem Vorjahr von TEUR 4.912 auf TEUR 1.030 verringert und ist somit um 79,03 % gesunken und somit das prognositizierte EBIT i.H.v. TEUR 3.690 nicht erreicht. Die EBIT Marge betrug somit 1,41 % (Vorjahr 6,89 %). Im Wesentlichen kam die geringere EBIT Marge durch eine rückläufige Nachfrage und gestiegenen Personalkosten, die den Rückgang bei den bezogenen Leistungen überstieg, zustande. Des Weiteren wurden Investitionen im Bereich des Datenschutzes und der IT-Sicherheit getätigt, sowie in unseren Markenauftritt investiert. Aufgrund der Lockerungen in Bezug auf die Corona Krise, haben unsere Mitarbeiter wieder mehr Reisetätigkeiten unternommen, hier wurden im Vergleich zum Vorjahr TEUR 441 mehr aufgewendet. Entwicklung der Finanzlage Die INFOMOTION hat auch im abgelaufenen Wirtschaftsjahr keine Bankkredite in Anspruch genommen. Alle Investitionen konnten aus eigener Liquidität ermöglicht werden Die liquiden Mittel in Form von Bankguthaben betragen zum Wirtschaftsjahresende TEUR 5.329 und betragen damit TEUR 3.169 weniger als im Vorjahr. Gründe dafür sind zum einen eine Ausschüttung in Höhe von TUR 2.000 sowie die höheren Auszahlungen für das Personal, insbesondere durch die Ausschüttung der Inflationsausgleichsprämie. Im Vergleich zum Vorjahr sind die liquiden Mittel um 37,29 % gesunken (Vorjahr TEUR 8.498). Das Management überprüft laufend die Liquiditätssituation. Das Risiko einer angespannten Liquiditätssituation war trotz der Investitionen in neue Programme, neue Mitarbeitende und neue Büroflächen nicht vorhanden. Das Genussrechtskapital betrug zum Bilanzstichtag TEUR 1.122 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 159 verringert. Entwicklung der Vermögenslage Die Bilanzsumme der INFOMOTION GmbH beträgt zum 30.11.2023 TEUR 26.962 und hat gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.962 abgenommen. Auf der Aktivseite betrugen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 15.628 und befinden sich nahezu auf dem Vorjahresniveau von TEUR 15.527. Die Liquiden Mittel sind wie in der Entwicklung der Finanzlage beschrieben um TEUR 3.169 auf TEUR 5.329 zurück gegangen. Beim Anlagevermögen gab es keine wesentlichen Änderungen, d.h. es finden in der Regel Anschaffungen von Sachanlagevermögen in Form von Arbeitsmitteln und Büroausstattung statt. Der Wert des Anlagevermögens betrug zum 30.11.2023 TEUR 2.058 (Vorjahr TEUR 1.892) und die Zunahme stammt im Wesentlichen aus der Erneuerung unserer Website. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit TEUR 2.512 um TEUR 205 gegenüber dem Vorjahr gesunken und setzen sich im Wesentlichen aus Mitarbeiterdarlehen i.H.v. TEUR 556, Forderungen gegenüber dem Finanzamt i.H.v. TEUR 1.806 sowie Kautionen i.H.v. TEUR 92 zusammen. Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 8.040 auf TEUR 6.801 um TEUR 1.239 vermindert. Die Verminderung ergibt sich im Wesentlichen aus TEUR 873 geringeren Steuerrückstellungen und TEUR 366,- geringeren sonstigen Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,93 % vermindert, d.h. sie sind von TEUR 3.907 auf TEUR 3.793 gesunken. In den Verbindlichkeiten sind TEUR 459 gegenüber Lieferungen und Leistungen und TEUR 3.333 aus sonstigen Verbindlichkeiten enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich im Wesentlichen zusammen aus: 1. Lohnsteuer und Umsatzsteuer TEUR 3.202 2. Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitnehmer und Sozialabgaben TEUR 46 Gesamtaussage Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte Infomotion einen leichten Anstieg beim Umsatz verzeichnen. Dieser Trend zeigt, dass unsere Dienstleistungen weiterhin gut vom Markt angenommen werden. Infomotion hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin einen positiven EBIT erwirtschaftet, jedoch einen Rückgang beim EBIT gegenüber dem Vorjahr hinnehmen müssen. Hauptursachen hierfür waren Investitionen in die Zukunft, insbesondere in das Management um für das weiterhin geplante Wachstum gewappnet zu sein, sowie die geringere Auslastung im operativen Geschäft. Die Geschäftsführung ist zuversichtlich das die ergriffenen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung insbesondere die Auslastung im kommenden Geschäftsjahr zu erhöhen, positive Auswirkungen auf die Ertragslage im kommenden Geschäftsjahr haben werden. Zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung ist es bereits gelungen die Auslastung auf 78,90 % zu steigern (Stand 31.05.2024). Um das Angebot für unsere Dienstleistungen bei unseren Kunden zu erweitern, wird Infomotion in 2024 die Internationalisierung vorantreiben, indem Mehrheitsbeteiligungen bei ausländischen Unternehmen erworben werden. Wirtschaftliche Lage zum Jahresende Die wirtschaftliche Lage zum Jahresende zeigt einen klar positiven Trend. Das Unternehmen konnte insbesondere im letzten Quartal einen Anstieg der Gesamtleistung verzeichnen. Die Finanzlage des Unternehmens ist äußerst solide. Die INFOMOTION verfügt über eine starke Eigenkapitalbasis und eine gesunde Liquidität. Unsere Investitionen in die Marke haben sich als erfolgreich erwiesen und tragen zu weiterem Wachstum bei. Mitarbeitende Die Zufriedenheit und Bindung der Mitarbeitenden sind wesentliche Erfolgsfaktoren für INFOMOTION. Das Personalmanagement der Gesellschaft ist konsequent auf diese Faktoren ausgerichtet. Die Gewinnung von neuen Mitarbeitenden ist Schlüssel für die weitere Entwicklung des Unternehmens. Deshalb ist die Personal- und Recruiting-Politik auf diese Situation ausgelegt und die Kapazität im Recruiting wird sukzessive ausgebaut. Im vergangenen Jahr wurden im Rahmen der moderaten wirtschaftlichen Lage weniger neue Mitarbeitende eingestellt als im Vorjahr. Damit hat sich der Bestand zum 30.11.2023 von 544 auf 573 Mitarbeitende erhöht. Mitarbeitende haben bei INFOMOTION die Möglichkeit, regelmäßig zu allen Aspekten ihrer Arbeitsbedingungen Rückmeldungen zu geben. Diese werden ausgewertet und mit der Belegschaft monatlich in einem Unternehmens-Call geteilt. Dabei werden auch Maßnahmen vorgestellt, die von der Geschäftsführung zur Weiterentwicklung des Unternehmens aufgesetzt werden. Über interne Verteiler ("Blogs") werden die Mitarbeitenden laufend über Neuigkeiten im Unternehmen informiert. INFOMOTION plant regelmäßig Veranstaltungen, an denen die Mitarbeitenden von INFOMOTION die Gelegenheit haben, sich fachlich und persönlich untereinander auszutauschen. Diese fanden auch im Jahr 2023 wieder in Form von Präsenzveranstaltungen statt. Forschung und Entwicklung Wir beobachten den Software-Markt kontinuierlich im Rahmen unseres Portfoliomanagements und prüfen alle bedeutenden Trends. Das Wissen über Software-Produkte entwickeln wir im Rahmen interner Projekte, durch unser Partnernetzwerk sowie durch gemeinsame Workshops mit unseren Kunden. Unser Management ist auch damit beauftragt, stetig sich auftuende, neue Geschäftsfelder zu analysieren und zu bewerten. Damit alle Mitarbeitenden von dem vorhandenen Wissen profitieren, gibt es bei uns Experten-Workshops und interne Wissensgruppen zu Spezialthemen sowie Kompetenzfeldern. Interne Projekte zum Wissensaufbau dienen ebenfalls der gemeinsamen Weiterentwicklung. Die Ergebnisse der Kompetenzfelder werden beim "Competence Day", unserer großen, internen eintägigen Vor-Ort Konferenz, den Kollegen und Kolleginnen präsentiert. Darüber hinaus bieten wir selbstverständlich neben dem Lernen in Projekten und durch den Austausch mit Kollegen und Kolleginnen auch klassische Schulungen zur individuellen Weiterbildung über unsere BI-Academy an. Hierfür haben wir eigens in den Geschäftsräumen unserer Zentrale in Frankfurt, sowie in Stuttgart und in Köln Schulungsräume eingerichtet. Wir investieren weiterhin viel Zeit und Ressourcen in die Entwicklung von neuem Unternehmenswissen, da Wissen eines unserer wichtigsten Assets bei INFOMOTION ist. Risikofaktoren und Risikomanagement Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Es basiert auf einem systematischen Prozess der Risikoerkennung, -bewertung und -steuerung, um Risiken zu minimieren und um auf der anderen Seite sich ergebende Chancen zu nutzen. Dazu gehört eine kontinuierliche Überwachung des Marktes, die Identifizierung neuer Technologien und Trends sowie die Implementierung geeigneter Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung und -bindung. Chancen- und Risikobericht Von dem wachsenden Bedarf an Datenoptimierung und Data Performance kann INFOMOTION als Beratungsunternehmen profitieren. Die digitale Transformation schreitet weiter voran, und INFOMOTION kann Unternehmen dabei unterstützen wettbewerbsfähig zu bleiben und ihnen bei der Nutzung ihrer Datenpotenziale zu helfen. Durch die Erschließung neuer Märkte können Umsatz und Wachstumspotenzial erheblich gesteigert werden. Wichtig ist es, die technologischen Entwicklungen und Fortschritte kontinuierlich zu beobachten und die eigenen Leistungen darauf entsprechend anzupassen. Eine weitere Herausforderung ist es, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden, da die Nachfrage nach Fachkräften im Bereich Data Performance sehr hoch ist. Als Beratungsunternehmen, das mit sensiblen Daten arbeitet, ist das Thema Datensicherheit und Datenschutz von größter Bedeutung. Es besteht das Risiko von Datenlecks, Cyberangriffen oder Verstößen gegen Datenschutzbedingungen. Daher ist es laufend notwendig, angemessene Sicherheitsmaßnahmen und Datenschutzrichtlinien zu implementieren und regelmäßig zu überprüfen, um Geschäftsprozesse im Unternehmen zu verbessern. Ein weiteres Risiko stellt die Volatilität der Märkte und ein mögliches Abschwächen der Konjunktur für die Umsatzentwicklung dar. Auch die zunehmende Konkurrenz am Markt kann zu Marktanteilsverlusten führen. Ausblick Nach dem moderaten Wachstum des Geschäftsjahres 2022/2023 sind im Geschäftsjahr 2023/2024 weitere Investitionen in die Marke und die neue Website geplant. Im Geschäftsjahr 2023/2024 setzt die INFOMOTION weiter auf Wachstum durch Vertriebsaktivitäten und wird Dank der guten Auftragslage weiterhin auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitenden sein. Es ist ein moderates Wachstum von 15 bis 20 Mitarbeitenden geplant. Damit würde sich die Zahl um ca. 3,5 % auf ungefähr 593 Mitarbeitende erhöhen. Auch im neuen Geschäftsjahr rechnet die INFOMOTION mit einer Steigerung der Gesamtleistung von TEUR 73.058 auf cirka TEUR 79.000. Im Geschäftsjahr 2023/2024 rechnen wir mit einer Steigerung des Unternehmensergebnisses im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022/2023. Das EBIT wird voraussichtlich bei TEUR 2.500 liegen, die EBIT-Marge wird voraussichtlich 3,16 % betragen. Um die INFOMOTION Strategie konsequent umzusetzen, wird die Geschäftsführung um die neu geschaffenen Positionen Chief Operating Officer und Chief Business Development Officer erweitert. Diese Entscheidung stellt sicher, die Steuerung des operativen Geschäftes zu stärken, das Business Development weiter voranzutreiben sowie strategisch wichtige Optimierungen des Geschäftsmodells und der Organisation zu antizipieren. Mithilfe dieser zusätzlichen Management-Kapazität, der gut funktionierenden Controllinginstrumente, der stetigen Optimierung von internen Unternehmensprozessen sowie durch die Vermarktung von weiteren Geschäftsfeldern durch Marketing und Vertrieb, rechnet INFOMOTION mit einem weiteren erfolgreichen Geschäftsjahr.
Frankfurt, den 29.11.2024 gez. Mark Zimmermann gez. Andreas Naunin gez. Oliver Blüher BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 30. November 2023INFOMOTION GmbH, Frankfurt am MainAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Hinweis zur Änderung des Anhangs Wir weisen darauf hin, dass aufgrund einer Änderung der Steuerberechnung der Jahresabschluss angepasst wurde. Es handelt sich dabei um eine freiwillige Änderung, die gesetzlich nicht zwingend notwendig war. Konkret erhöhten sich durch die Änderung die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 371 und reduzierten sich die Steuerrückstellungen um TEUR 18. Die Gegenposition waren jeweils die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, die sich um TEUR 389 reduzierten. Aufgrund der durchgeführten Änderungen wurden die folgenden Abschnitte im Anhang angepasst: - Seite 5 Abschnitt: Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände - Seite 6 Abschnitt: Eigenkapital - Seite 9 Abschnitt: Ergebnisverwendung Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der INFOMOTION GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH - Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis zu 250,00 Euro (ohne USt) wurden sofort als Aufwand behandelt. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu 800,00 Euro (ohne USt) wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Der Abgang wurde im gleichen Jahr unterstellt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Das Umlaufvermögen wurde wie folgt angesetzt und bewertet: Unfertige Leistungen nach der Kostenaufwandsmethode (direkte Arbeitskosten und indirekte Gemeinkosten) Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Sonstige Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ausfallgefährdete Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Weiterhin enthalten sie Ausgaben des laufenden Geschäftsjahres, soweit sie Aufwand eines folgenden Geschäftsjahres darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Fremdwährungspositionen werden in der Bilanz in die funktionale Währung umgerechnet, d.h. in Euro. Dabei wird der Kurs zum Transaktionszeitpunkt verwendet. Zum Bilanzstichtag werden diese dann zum Devisenkassamittelkurs und im Einklang mit § 256a HGB bewertet. Kursdifferenzen, die sich hieraus ergeben, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse: Die Umsatzerlöse setzen sich im Wesentlichen aus Dienstleistungen, d.h. aus Management-, Transformations- und Technologie Beratung beim Kunden zusammen und bilden mit TEUR 73.058 (Vorjahr: TEUR 71.321) im abgelaufenen Wirtschaftsjahr zum 30.11.2023 die größte Position in der Gewinn- und Verlustrechnung. Die Umsatzerlöse werden zum Großteil mit unseren Consulting Leistungen (89,96%) erzielt. Die restlichen Umsatzerlöse erzielen wir durch Wartung (8,83%), Lizenzverkäufe (0,96%) und sonstige Erlöse (0,25%). Mit 96,42% erzielen wir den Großteil unserer Umsatzerlöse in Deutschland, der Rest verteilt sich zu 2,44% auf das europäische Ausland und mit 1,14% auf den Rest der Welt. Sonstige betriebliche Erträge: Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im abgelaufenen Wirtschaftsjahr TEUR 1.158 und stellen von der Höhe her eine untergeordnete Bedeutung dar. Sie setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im abgelaufenen Wirtschaftsjahr TEUR 11.038 und setzen sich wie folgt zusammen:
Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Zu- und Abgänge sowie die entsprechenden Abschreibungen sind im Anlagenspiegel dargestellt. Die Zugänge betreffen im Wesentlichen Hardware und Büroeinrichtung. Die Abschreibung erfolgt linear auf der Grundlage der Nutzungsdauer. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 536 TEUR (Vorjahr: 561 TEUR) der wie im Vorjahr nur die sonstigen Vermögensgegenstände betrifft.
Vergleich zum Vorjahr:
In den sonstigen Vermögensgengenständen sind im Wesentlichen Darlehen an Mitarbeiter und Gesellschafter i.H.v. TEUR 556 (Vorjahr: TEUR 1.083) sowie die Forderungen gegenüber dem Finanzamt i.H.v. TEUR 1.806 (Vorjahr: TEUR 1.242) enthalten. Die Gesellschafterdarlehen unterliegen einer Verzinsung von 1,74%. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Die Forderungen bestehen aus einem Darlehen, das an den Gesellschafter Andreas Naunin (TEUR 67) ausgegeben wurde. Diese Forderung ist unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Eigenkapital Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 740 (Vorjahr: TEUR 3.298). Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags in Höhe von TEUR 14.508 (Vorjahr: TEUR 11.210) ergibt sich ein Bilanzgewinn von TEUR 13.247 (Vorjahr: TEUR 14.508). Die Geschäftsführung hat im Geschäftsjahr 01.12.2022 bis 30.11.2023 eine Ausschüttung durchgeführt. Mit Gesellschafterbeschluss vom 31.07.2023 wurde eine Ausschüttung von TEUR 2.000 vorgenommen. Angaben und Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betragen zum 30.11.2023 TEUR 6.707 und sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 366 leicht gesunken. In den sonstigen Rückstellungen von TEUR 6.707 sind Rückstellungen für Urlaub i.H.v. TEUR 1.707 (Vorjahr TEUR 1.608), Rückstellungen für den Jahresabschluss i.H.v. TEUR 89 (Vorjahr TEUR 109), Rückstellungen für Lieferantenrechnungen i.H.v. TEUR 928 (Vorjahr TEUR 921), Rückstellungen für Personalaufwand i.H.v. TEUR 3.258 (Vorjahr TEUR 3.633) sowie TEUR 391 (Vorjahr TEUR 456) für Arbeitnehmerwertkonten. Die restlichen TEUR 334 setzen sich aus Instandsetzung für Rückbau von Büroflächen und sonstiges zusammen. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 3.792 (Vorjahr: TEUR 3.905). Die Laufzeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem Verbindlichkeitsspiegel:
Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften für unsere Büroflächen in Höhe von TEUR 600 sowie Vertrags- und Erfüllungsbürgschaften gegenüber unseren Kunden in Höhe von TEUR 701. Die Bürgschaften für unsere Büroflächen i.H.v. TEUR 600 stellen keine mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eintretenden Schulden dar und werden deshalb nicht passiviert. Das Gleiche gilt für die Vertrags- und Erfüllungsbürgschaft gegenüber einem unserer Kunden i.H.v. TEUR 701. Der Kunde hat bisher alle in Rechnung gestellten Leistungen beglichen und es gibt keinen Hinweis dafür, dass der betreffende Kunde seine vertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 17.337 TEUR (Vorjahr: 15.578 TEUR) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Sonstige Angaben Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mindestens 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Wertkonten von Arbeitnehmern mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Sonstige Pflichtangaben Gegenüber dem Geschäftsführer bestehen Forderungen mit Restlaufzeiten von 1-5 Jahren in Höhe von TEUR 67 (Vorjahr: TEUR 80), welche mit 1,74% p.a. verzinst werden. Genussrechte Manager können die Genussrechte nach Maßgabe der Bedingungen der INFOMOTION GmbH zu ihrem Nennwert erwerben und zu festgelegten Rücknahmewerten an die INFOMOTION GmbH zurückgeben. Die Entwicklung der Rücknahmewerte orientiert sich an der Entwicklung des Unternehmensergebnisses während der Haltezeit. Verbessert sich das Unternehmensergebnis steigt der Rücknahmewert gegenüber dem jeweiligen Vorjahreswert; verschlechtert sich das Ergebnis sinkt der Rücknahmewert entsprechend. Eine negative Ergebnisentwicklung über mehrere Jahre kann dazu führen, dass sich der Rücknahmewert der Genussrechte auf bis zu 99% ihres Nennwertes reduziert und das zum Erwerb eingesetzte Kapital damit nahezu vollständig verloren ist. Erwerb und Rückgabe der Genussrechte kommen ausschließlich durch Abgabe eines Zeichnungsscheins bzw. durch eine Rückgabeerklärung in Übereinstimmung mit diesen Bedingungen zustande. Zur besseren Übersicht wurde das Genussrechtskapital als gesonderter Posten in der Bilanz ausgewiesen und wird als Eigenkapital behandelt.
Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss i.H.v. 739.669,44 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zu den Arbeitnehmern Das Unternehmen beschäftige im Wirtschaftsjahr 2022/2023 im Durchschnitt 569 (Vorjahr: 493) Arbeitnehmer. Am 30. November 2023 waren beim Unternehmen 573 (Vorjahr: 544) Arbeitnehmer angestellt. Die Mitarbeiterstruktur stellt sich wie folgt dar: 11% (Vorjahr: 10%) Management, 67% (Vorjahr: 68%) Consultants, 12% (Vorjahr: 12%) Service Units/Interne Dienstleister und Vertrieb, 10% (Vorjahr: 10%) Sonstiges. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 42,5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres: Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Infomotion GmbH haben könnten, existieren nicht. Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Mark Zimmermann ausgeübter Beruf: Operativer Geschäftsführer mit den Aufgabenbereichen der Unternehmensstrategie, Organisationsentwicklung und Repräsentation sowie der Steuerung des Wissens-, Portfoliomanagement und Marketing. Herr Andreas Naunin ausgeübter Beruf: Operativer Geschäftsführer mit den Aufgabenbereichen der Unternehmensstrategie, Organisationsentwicklung und Managemententwicklung sowie der Steuerung des Sales, CFO und der operativen Business Units. Im laufenden Wirtschaftsjahr 2022/2023 wurde die Geschäftsführung um zwei weitere Mitglieder erweitert. • Start des Geschäftsführers Philipp Hess als Chief Operating Officer zum 01.03.2023 • Start des Geschäftsführers Oliver Blüher als Chief Business Development zum 01.05.2023 Herr Philipp Hess ist mit Wirkung zum 31.8.2024 aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen für das Wirtschaftsjahr 2022/2023 TEUR 2.229. Unterschrift der Geschäftsführung
Frankfurt am Main, 29.11.2024 gez. Mark Zimmermann
Frankfurt am Main, 29.11.2024 gez. Andreas Naunin
Frankfurt am Main, 29.11.2024 gez. Oliver Blüher Anlagenspiegel 30.11.2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Infomotion GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Infomotion GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 30.11.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.12.2022 bis zum 30.11.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Infomotion GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 01.12.2022 bis zum 30.11.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.11.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.12.2022 bis zum 30.11.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Hinweis zur Nachtragsprüfung Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Jahresabschluss und geänderten Lagebericht aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 24. Juli 2024 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 29. November 2024 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderungen der sonstigen Vermögensgegenstände, Steuerrückstellungen und Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie der entsprechenden Ausführungen im Anhang sowie im Lagebericht bezog. Auf die Darstellung der Änderungen durch die gesetzlichen Vertreter im geänderten Anhang sowie im geänderten Lagebericht wird verwiesen.
Frankfurt am Main, den 24. Juli 2024/ Begrenzt auf die im Hinweis zur Nachtragsprüfung genannten Änderungen: den 29. November 2024 Grant
Thornton AG
Fabian Kuhn, Wirtschaftsprüfer Thomas Kosing, Wirtschaftsprüfer |
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