Herstellung von Polstermöbeln
TATONKA GmbH
Robert-Bosch-Straße 3, 86453 Dasing, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Medele seit 12.9.2014 | Prokura |
Andreas Schechinger seit 25.11.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% | |
| 20.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TATONKA GmbHDasingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/20231. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen Die Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023 verlief deutlich über den eigenen Planungen. Insbesondere im ersten Quartal und letzten Quartal konnten deutlich höhere Umsätze generiert werden. Bei Tatonka waren bis Juni / Juli die Vororderauslieferungen und Nachorder Aufträge sowohl im Inland als auch im europäischen Ausland an unsere Outdoor- und Sport Einzelhändler und Distributoren gut. Erst ab Juli / August stagnierte die Nachfrage und die Nachorder Aufträge blieben unter unseren Erwartungen. Insgesamt konnte im Outdoor Bereich im inländischen und europäischen Markt im Geschäftsjahr 2022/2023 eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr von etwa 4 % erzielt werden. Im Bereich Tasmanian Tiger und Industrie (OEM) waren gute Verfügbarkeiten von fertigen Produkten am Lager in Dasing während des gesamten Geschäftsjahres 2022/2023 gegeben. Somit konnten gleich im ersten Quartal noch aufgelaufene Auftragsrückstände aus dem Vorjahr ausgeliefert werden und im letzten Quartal konnten Lieferungen aus dem nachfolgenden Geschäftsjahr vorgezogen ausgeliefert werden. Insgesamt konnte im Bereich Tasmanian Tiger und Industrie (OEM) eine Umsatzsteigerung von etwa 41 % gegenüber dem Vorjahr erzielt werden. Die FOB Umsätze (Direktlieferungen ex Vietnam) konnten im Geschäftsjahr sowohl bei Tatonka als auch bei Tasmanian Tiger um etwa 24 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die gesamten Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022/2023 erhöhten sich um etwa 27% gegenüber dem Vorjahr. 2. Ertragslage Der Rohertrag ist im Geschäftsjahr um TEUR 4.804 gestiegen. Dies ergibt sich aus den um etwa 27% gesteigerten Umsatzerlösen. Beim Personalaufwand ergibt sich eine betriebsbedingte Zunahme in Höhe von TEUR 1.005. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben um TEUR 750 zugenommen. Die Erhöhung entfällt mit TEUR 333 auf Werbe- und Reisekosten zur weiteren Markenbildung und 180 TEUR auf Vertriebskosten und Provisionen. Leider ergeben sich insbesondere durch den geschwächten Outdoor- und Sporteinzelhandel auch einige Einzelwertberichtigungen mit TEUR 95. Das Jahresergebnis beläuft sich im Geschäftsjahr 2022/2023 insgesamt auf TEUR 4.606 (i.V. TEUR 2.556). Damit liegt das Ergebnis um etwa 80 % über dem Vorjahr. 3. Finanzlage Die von den Banken zur Verfügung gestellten Kontokorrentlinien wurden während der gesamten Laufzeit nur in einem geringen Umfang und zeitlich begrenzt genutzt. Im Geschäftsjahr 2022/2023 bestanden keine Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Lieferantenverbindlichkeiten haben gegenüber dem Vorjahr um TEUR 364 abgenommen und wurden alle innerhalb der Zahlungsziele beglichen. Die Ratenzahlungsverpflichtung aus dem Erwerb der Immobilie im Vorjahr hat eine längere Laufzeit. Alle anderen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Ergebnisthesaurierung führt zu einem weiter gestiegenen Eigenkapital von TEUR 22.031. Insgesamt liegt die TATONKA GmbH mit 79,9 % EK-Quote über dem Branchenüblichen und verdeutlicht die weiterhin sehr gute Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr um 21,4 % auf TEUR 27.582 gestiegen. Hauptsächlich dafür verantwortlich sind die um TEUR 3.438 gestiegenen Vorräte und die um TEUR 1.193 gestiegenen Kundenforderungen. Die Roh, -Hilfs- und Betriebsstoffe konnten um TEUR 1.745 reduziert werden. Die fertigen Erzeugnisse sind hingegen um TEUR 5.158 gestiegen, was sich insbesondere aus kürzeren Produktionszeiten innerhalb der Fertigung in Vietnam und ebenfalls kürzeren Container Laufzeiten von Vietnam nach Deutschland ergibt. Die größten Vermögenswerte des Unternehmens stellen weiterhin die Vorräte mit 58,9 %, das Anlagevermögen mit 23,2 % und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 13,0 % der Bilanzsumme dar. 5. Voraussichtliche Entwicklung und Risiken der Gesellschaft Allgemeine Marktrisiken Die Gesellschaft ist den allgemeinen Marktrisiken ausgesetzt. Neben dem Anspruch, jederzeit flexibel auf den Bedarf des Marktes reagieren zu können, kommen ständig neue Faktoren, insbesondere stark schwankende Rohstoffpreise, steigende Herstellungskosten, schwankender EURO und dem damit verbundenen verändertem Materialaufwand hinzu. Logistische Risiken Die Frachtraten für FOB Sendungen sind zwar im Geschäftsjahr wieder auf das "Vor-Corona" Niveau zurück gegangen - gegen Ende 2023 mehren sich jedoch schon wieder die Meldungen, dass die Reedereien schon wieder Maßnahmen zur Preisstabilisierung ergreifen müssen. Ebenfalls ein zunehmendes Risiko in der Logistik stellt die Deutsche Bahn dar. Diese ist faktisch nicht mehr in der Lage Zusagen zu Laufzeiten und damit verbundenen Anlieferzeiten zu geben. Eine Verlagerung auf LKW-Lieferungen aus Hamburg nach Dasing bringt zwar mehr Anliefersicherheit aber ist spätestens seit der um 83% erhöhten Maut in Deutschland nicht mehr wirtschaftlich. Die Logistik ist und bleibt also auch für das kommende Geschäftsjahr der schwer kontrollierbare Teil innerhalb unsrer Lieferkette. Organisatorische Risiken Die Gewährleistung der ständigen Verfügbarkeit in Kombination mit längeren Lieferzeiten aus Fernost lassen die Anforderungen an die Planung durch eine EDV weiter wachsen. Durch den elektronischen Datenaustausch (EDI) und eine sehr gut funktionierende Lagerlogistik können zwar Durchlaufzeiten im eigenen Haus auf ein Minimum reduziert werden, jedoch haben sich die Vorlaufzeiten aus Fernost verlängert. Deshalb steigen die Risiken im Bereich der Bevorratung, verbunden mit der Notwendigkeit einer stetigen Anpassung der EDV. Globale Risiken Die internationalen Konfliktherde nehmen zu. Neben dem Ukraine Krieg ist jetzt ab Oktober 2023 noch ein Nahost Konflikt im Gazastreifen hinzugekommen. Politische Entwicklungen, Sanktionen und Flüchtlingskrisen haben deshalb vermehrt Einfluss auf unsere nationalen und internationalen Geschäfte. Finanzwirtschaftliche Risiken US$-Sicherungsgeschäfte sind nicht mehr notwendig, da unser Einkauf aus der eigenen Fabrik auf EURO Basis erfolgt. Indirekt jedoch bleibt das Risiko des Wechselkurses EURO/USD/VND bestehen. Politische Veränderungen in den USA und die Instabilität des EURO auf Grund von Kriegen in Europa und im Nahen Osten führen auch weiterhin zu deutlichen Kursschwankungen und damit zu Kostenschwankungen im Einkauf. 6. Prognosebericht Die Gesellschaft rechnet auf Grund der bereits vorgezogenen Auslieferung im Vorjahr mit einem Umsatzrückgang von etwa 5 % für das kommende Geschäftsjahr 2023/2024. Für die Marke Tatonka ist es für das kommende Geschäftsjahr das Ziel trotz eines schwierigen Umfelds im Einzelhandel (online und stationär) die Umsätze stabil zu halten. Im Vertrieb von Tasmanian Tiger rechnen wir für das Geschäftsjahr 2023/2024 mit weiterhin stabilen Umsätzen im Vertrieb der Inlinekollektion in Deutschland und Österreich, sowie im europäischen Ausland. Die Umsätze mit Sonderaufträgen werden im kommenden Geschäftsjahr 2023/2024 zurück gehen. Im Bereich Industrie (OEM) rechnen wir mit Umsätzen auf dem Niveau der Vorvorjahres. Die Gesellschaft geht für das kommende Geschäftsjahr 2023/2024 nach aufeinanderfolgenden Rekordjahresergebnissen von einem "durchschnittlich-normalen" Jahresergebnis aus.
Dasing, im März 2024 Andreas Schechinger, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der TATONKA GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung gilt das Gesamtkostenverfahren. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Erleichterungen nach § 276 HGB (Zusammenfassung der Posten 1 bis 5 der GuV) für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewendet. Außerdem wurden die Angaben nach 285 Satz 1 Nr. 4 HGB im Anhang nach § 288 Abs. 2 HGB nicht gemacht. Ebenfalls wurden die Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 9a, 9b und Nr. 11 HGB unterlassen, da die Regelungen nach § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 und Abs. 4 HGB angewendet wurden. Ein Posten für aktive latente Steuern nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde nicht gebildet. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und soweit steuerlich möglich degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen zu Anschaffungskosten; soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung angemessener Abschläge für alle erkannten Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko - einschließlich noch anfallender Kundenskonti u. ä. - wurde durch eine pauschale Wertberichtigung Rechnung getragen. Forderungen in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten werden. Es ergaben sich keine Abweichungen gegenüber dem Vorjahr. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.800,00 Euro (Vorjahr: 1.800,00 Euro). Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-unit-credit-Methode" (PUC-Methode) errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,81 % (10-Jahresdurchschnitt) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Der Rententrend wurde jährlich mit 0,0 % angenommen. Für den Unterschiedsbetrag zwischen der Rückstellungsbildung, die auf Basis eines 7-Jahres-Durchschnittszinses erfolgt und der Rückstellungsbildung auf Basis eines 10-Jahres-Durchschnittszinses besteht nach § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von 2.371 EUR. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Zollgebühren (207 TEUR), Rückstellungen für Kundenboni und Umsatzrückvergütungen (474 TEUR) und Rückstellungen für Urlaub, Weihnachtsgratifikationen sowie Tantieme und Prämien (1.303 TEUR). Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 613 sonstige finanzielle Verpflichtungen für Miete und Leasingverträge. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden 68 Arbeitnehmer (gewerblich und kaufmännisch) beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Peronen geführt: Andreas Schechinger, Kaufmann Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Dasing, den 20. Dezember 2023 Andreas Schechinger sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfersfür das Geschäftsjahr 2022/2023 TATONKA GmbHDasing Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TATONKA GmbH, Dasing Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TATONKA GmbH, Dasing, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TATONKA GmbH, Dasing, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den InInhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 19. März 2024 Monachia Treuhand-Gesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Niebauer, Wirtschaftsprüfer |
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