Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Autohaus Ebner GmbH
Kartonstraße 1, 88255 Baienfurt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Daniel Ebner seit 9.7.2018 | Geschäftsführer |
Lothar Ebner seit 8.9.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Ebner GmbHBaienfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Autohaus Ebner GmbH, BaienfurtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Das Autohaus Ebner GmbH handelt mit Kraftfahrzeugen (PKW und Transporter) einschließlich Zubehör und Ersatzteilen. In Baienfurt werden zwei Autohäuser in direkter Nachbarschaft betrieben; als Vertragshändler für KIA in einem in 2022 bezogenen neuen Gebäude und als Vertragshändler für NISSAN im in 2015 bezogenen Hauptsitz. Im Hauptgebäude ist die Verwaltung für beide Häuser untergebracht Die Gesellschaft führt Service- und Reparaturleistungen an Kraftfahrzeugen aller Art aus. Am Hauptsitz wird eine Fahrzeugwaschanlage betrieben. Für den Pannendienst steht ein Abschleppwagen zur Verfügung. 2. Filialen Das Autohaus bietet die Leistungen am Standort Baienfurt sowie in einem weiteren angemieteten Verkaufsraum in Wangen an. Der Betrieb arbeitet ausschließlich in angemieteten Immobilien. Geleitet werden beide Häuser von den Geschäftsführern Lothar Ebner und Christian Ebner. In beiden Autohäusern werden der Fahrzeughandel als auch die Serviceleistungen angeboten. In 2023 wurden weitere Investitionen im Gebäude für KIA getätigt. In beiden Häusern wurden Ersatzinvestitionen vorgenommen. 3. Zielsetzung und Strategie Zielsetzung ist die regionale Marktführerschaft im Landkreis Ravensburg für die Marken NISSAN und KIA weiter zu behaupten bzw. moderat in unserem Geschäftsgebiet auszubauen. Die Marke KIA hat sich weiter gut entwickelt. NISSAN als auch KIA werden in beiden Häusern gehandelt und auch repariert. Auch überregionale Anfragen von Kunden, vorwiegend aus Deutschland, werden über das Internet als wichtige Absatzschwerpunkte miteinbezogen. Das Unternehmen bietet hierfür am Standort in Baienfurt als auch im Internet eine attraktive und umfangreiche Präsentation von neuen und gebrauchten Fahrzeugmodellen. Ein wichtiges Ziel ist für uns, dass unsere Kunden kurzfristig aus dem Vorratsbestand bedient werden können. Strategisch ist für uns die Produktpräsentation im Internet und die schnelle und kompetente Beantwortung der Fragen daraus von großer Bedeutung. Wir erreichen damit die überregionale Ausweitung unseres Vertriebsgebietes. Im Internet präsentieren wir unsere Angebote über die eigene Seite als auch in Autoscout und Mobile.de. Der digitale Vertriebsweg gehört zu unseren strategischen Zielen und wird ständig verbessert und ausgeweitet. Bei unserer finanziellen Zielsetzung haben wir als Priorität die weitere Stärkung des Eigenkapitals. Wir erreichen dies, wie in der Vergangenheit, durch Thesaurierung der erwirtschafteten Jahresüberschüsse. Weiterhin wollen wir durch moderates Wachstum unseren Marktanteil in unserem regionalen Absatzgebiet (Landkreis Ravensburg) steigern. 4. Steuerungssysteme Zentrale Steuerungsgröße ist für uns die Anzahl der gehandelten Fahrzeuge. In 2023 haben neben dem Handel mit Neufahrzeugen auch der Handel mit Halbjahres- und Jahresfahrzeugen der Marken NISSAN und KIA wesentlich zum Erfolg beigetragen. Zur Disposition und Kalkulation der Gebrauchtfahrzeuge beobachten wir ständig die Entwicklungen der vielfältigen Handelsplattformen im Internet. Zur Erreichung der geplanten Umsatz- und Ertragszahlen beobachten wir die Standzeiten sowohl absolut als auch im Durchschnitt der Neu- und Gebrauchtfahrzeuge und vergleichen diese mit den Zahlen der Vorjahre. Auch die Kundenangebote im Vergleich zu den Abschlüssen ist für uns ein Steuerungsinstrument. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung aus Sicht der Unternehmung Das Bruttoinlandprodukt in Deutschland ist im Jahr 2023 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr geschrumpft. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpfen die Konjunktur nach wie vor. Zu dem kommen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland hinzu. Die Inflationsrate lag im Jahr 2023 auf einem hohen Niveau bei 5,9 %, somit jedoch rund 1,0 % niedriger als im Vorjahr. Im gleichen Zeitraum stieg hingegen der Leitzins der europäischen Zentralbank von 2,5 % Anfang des Jahres 2023 auf 4,5 % zum Ende des Jahres 2023 an. Der Arbeitsmarkt zeigte sich hingegen robust und die Zahl der Erwerbstätigen konnte um 0,7 % auf ca. 45,9 Millionen Erwerbstätige ausgebaut werden. Das Ifo Institut rechnet für das Jahr 2024 mit einem Wachstum von 0,2 %, welches sich jedoch im Jahr 2025 auf 1,5 % erhöhen soll. Die Inflation soll sich im Jahr 2024 auf 2,3 % und im Jahr 2025 auf 1,6 % reduzieren. Die Zahl der Neuzulassungen von Pkws ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 7,3 % gewachsen und betrug insgesamt knapp 2,84 Millionen Neuwagen. Während die Zahl der privat zugelassenen Neuwagen um 1,9 % auf rund 933.000 zurückging, erhöhte sich die Zahl der Pkw gewerblicher Halter um 12,4 % auf rund 1.909.000. Insgesamt nahm der Anteil der zugelassenen Elektroautos (+ 11,4 %) und der Hybridautos (+ 1,6 %) zu. Den größten Anteil der Neuzulassungen machte der Benziner mit 34,4 % aus. 2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens im Geschäftsjahr 2023 Gegenüber dem Vorjahr konnten wir in 2023 eine Umsatzsteigerung von über 29 % verzeichnen. Die Fahrzeugneuzulassungen erhöhten sich um 31 % im Vergleich zum Vorjahr. 2.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Jahr 2023 um T€ 1.847 bzw. 14,3 % auf T€ 14.762 erhöht. Das Anlagevermögen hat sich im Berichtszeitraum um T€ 633 erhöht. Die Investitionen insgesamt belaufen sich auf T€ 3.344 und betreffen im Wesentlichen Betriebs- und Geschäftsausstattungen sowie technische Anlagen. Unter den Betriebs- und Geschäftsausstattungen werden die Vorführfahrzeuge ausgewiesen, welche mit Investitionen in Höhe von rund T€ 3.158 den größten Anteil der Investitionen ausmachen. Die Abschreibungen belaufen sich auf T€ 529, die Anlagenabgänge betragen T€ 2.524 (Buchwertabgang T€ 2.181). Das Umlaufvermögen beträgt insgesamt T€ 11.187, wovon mit T€ 8.577 der größte Anteil auf das Vorratsvermögen entfällt. Dieses hat sich im Vergleich zum Vorjahr, durch den bewussten Aufbau des Fahrzeugbestands, um T€ 3.019 erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel haben sich hingegen, u.a. bedingt durch den Aufbau des Vorratsvermögens, um T€ 908 bzw. T€ 895 reduziert. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um T€ 1.101 erhöht. Die Eigenkapitalquote liegt bei 43,5 % nach 41,2 % im Vorjahr. Der Anstieg der Eigenkapitalquote fällt, aufgrund des Anstiegs der Bilanzsumme, moderat aus. Die Rückstellungen betragen T€ 360 und sind somit um T€ 76 geringer als im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten insgesamt belaufen sich auf T€ 7.984 und liegen mit T€ 822 über dem Niveau des Vorjahres. Der Anstieg resultiert insbesondere durch die mit T€ 925 angewachsenen Verbindlichkeiten gegen Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute betreffen die Finanzierung des Vorratsvermögens und entwickeln sich analog zum Vorratsvermögen. Gegenläufig wirkt sich größtenteils der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit T€ 92 aus. Das langfristige Vermögen ist zu mehr als 100% durch das Eigenkapital gedeckt. Bei den Bankverbindlichkeiten handelt es sich um kurzfristige Kredite bei den Herstellerbanken. Die Finanzierungskonditionen sind auf den Fahrzeugvertrieb abgestimmt. Der Zinsaufwand ist aufgrund des allgemeinen angestiegenen Zinsniveaus von T€ 35 auf T€ 152 angewachsen. Ein Zinsrisiko sehen wir noch nicht, jedoch muss die Entwicklung auf den Kapitalmärkten genau beobachtet werden. Durch unser stetiges und aktives Mahnwesen haben wir keine nennenswerte ausfallgefährdeten Forderungen in den Büchern. 2.2 Finanzlage Der vereinfachte Brutto-Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibung) beträgt 2023 T€ 1.730 nach T€ 1.505 im Vorjahr. Zum Stichtag bestehen freie Kreditlinien in Höhe von T€ 6.119. 2.3 Ertragslage Die Umsatzerlöse betragen T€ 37.065 und sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 8.337 bzw. 29,0 % angestiegen. Der Wareneinsatz stieg ebenfalls um T€ 7.559 bzw. 31,8 %, so dass sich der Rohertrag um T€ 778 auf T€ 5.755 erhöhte. Der Rohertrag beträgt somit 15,5 % der Gesamtleistung hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,8 % reduziert. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr, u.a. durch eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl, um T€ 173 angestiegen. Die Abschreibungen belaufen sich auf T€ 529. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit T€ 219 über dem Niveau des Vorjahres. Der Anstieg resultiert u.a. aus gestiegenen Raumkosten (in 2023 erstmalig ganzjährig im neuen KIA-Autohaus), Werbe- und Reisekosten sowie den Kosten der Warenabgabe. Das Finanzergebnis ist negativ und beträgt insbesondere durch das gestiegene Zinsniveau T€ - 152. Nach Hinzurechnung der Ertragssteuern mit T€ 498 und der sonstigen Steuern mit T€ 12 ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 1.201 nach T€ 1.127 im Vorjahr. 3. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren 3.1 Markenpräsentation Von besonderer Bedeutung sind für uns das Erscheinungsbild und die Präsentation der Fahrzeuge unserer Vertragspartner NISSAN und KIA in unseren Geschäftsräumen. Wir beachten dabei die von den Herstellern festgelegten Qualitätsanforderungen und der Corporate Identity. Diese werden in jährlichen Audits durch die Hersteller geprüft. Das Ergebnis hat auch Einfluss auf die Einkaufsbonifikation. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir diese Audits erfolgreich bestanden. 3.2 Angaben zu Arbeitnehmerbelangen Wir wollen die bestehenden Arbeitsplätze erhalten und sichern. Einsparungen im Personalbereich sind nicht geplant. In 2023 hatten wir Vollbeschäftigung. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Der Verband der Automobilindustrie erwartet für das Jahr 2024 ein schwieriges Jahr und rechnet mit einem Rückgang von ca. 1,0 % bei den Neuzulassungen. Insbesondere wird bei den Elektroauto-Zulassungen ein Rückgang von ca. 14,0 % erwartet. Hier spielt die Unsicherheit über den Kurs der Regierung eine Rolle, ob und wie der Umweltbonus 2024 ausgestaltet wird. Unsere Geschäftsentwicklung in 2023 ist erfolgreich verlaufen. Das geplante Umsatzziel haben wir übertroffen. Das geplante Ertragsziel haben wir erreicht. Mit den erreichten Zahlen sowohl im Umsatz als auch im Ertrag sind wir sehr zufrieden. Positiv hat sich hier der Umstieg auf die Zweimarkenstrategie ausgewirkt. Mit dem seitherigen Geschäftsverlauf planen wir vorsichtig sowohl im Umsatz als auch im Ertrag für 2024 mit dem gleichen Ergebnis wie 2023. 2. Chancen- und Risikobericht Die deutsche Wirtschaft stagniert im Jahr 2024. Erst im Jahr 2025 ist mit einem spürbaren Wachstum zu rechnen. Zwar wird eine sinkende Inflation für das Jahr 2024 prognostiziert, jedoch befindet sich das aktuelle Zinsniveau, trotz einer Zinssenkung im Juli 2024 auf 4,25 %, nach wie vor auf hohem Niveau. Der Wegfall des Umweltbonus Ende des Jahres 2023 sowie die bisher noch ungeklärte Nachfolgeregelung zur Förderung der Elektro-Mobilität in Zukunft, können sich negativ auf den Fahrzeugverkauf auswirken. Bei den Fahrzeugbeständen sehen wir ein Risiko. Die Umschlagshäufigkeit und die Standtage werden ständig überwacht. Die Angebote werden an die aktuellen Marktentwicklungen angepasst. Das Vorhalten der Fahrzeuge hat den großen Vorteil, dass Fahrzeuge kurzfristig zur Verfügung stehen und der Verkauf weiterhin hochgehalten werden kann. Auch im Wettbewerb mit umliegenden Autohäusern bietet ein großer Fahrzeugbestand Vorteile hinsichtlich der Gewinnung neuer Kunden. Das Kriterium Verfügbarkeit und Lieferzeit spielt bei der Kaufentscheidung eine entscheidende Rolle. Die Umsatz- und Ertragsentwicklung in der für die Autobranche schwierigen Zeit hat gezeigt, dass die Kooperation mit einem weiteren Hersteller die richtige Entscheidung ist. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Firma ist im Wesentlichen eigenfinanziert. Bei den Bankverbindlichkeiten handelt es sich um kurzfristige Kredite bei der Herstellerbank. Die Finanzierungskonditionen sind auf den Fahrzeugvertrieb abgestimmt. Ein Zinsrisiko sehen wir derzeit mit der vorhandenen guten Liquidität im Unternehmen noch nicht. Durch unser stetiges und aktives Mahnwesen haben wir keine Ausfallgefährdeten Forderungen in den Büchern. Die vorhandenen liquiden Zahlungsmittel und Bankguthaben sichern eine jederzeitige Zahlungsbereitschaft unserer Firma.
Baienfurt, den 20. Juni 2024 gez. Lothar Ebner, Geschäftsführer gez. Christian Ebner, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Autohaus Ebner GmbH, BaienfurtA. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses der Autohaus Ebner GmbH (Amtsgericht Ulm HRB 551519) zum 31. Dezember 2023 wurden hinsichtlich der Bewertung und des Ausweises die Vorschriften des HGB und des GmbHG beachtet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne § 267 Abs. 2 HGB aus. Soweit im Geschäftsjahr hinsichtlich der Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Veränderungen vorgenommen wurden, wurde dem Prinzip der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Absatz 1 HGB) durch Anpassung der Vorjahreszahlen entsprochen. Das gesetzliche Gliederungsschema der Bilanz wurde zum besseren Einblick in die Vermögenslage beim Anlagevermögen um den Posten "Genossenschaftsanteile" erweitert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewandt: - Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Nutzungsdauern der einzelnen Vermögensgegenstände wurden anhand der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer festgelegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter i.S.d. § 6 Absatz 2 EStG werden im Jahr des Zugangs jeweils sofort voll abgeschrieben. - Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. - Vorräte werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Für ungängige oder veraltete Bestände werden angemessene Abschläge vorgenommen. - Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Risiken im Forderungsbestand werden durch Wertberichtigungen angemessen berücksichtigt. - Das sonstige Umlaufvermögen ist mit dem Nennwert angesetzt. - Zur periodengerechten Abgrenzung von Aufwendungen werden aktive Rechnungsabgrenzungen gebildet. - Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. - Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. B. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS I. Erläuterungen zur Bilanz und GuV 1. Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind auf der nachstehenden Seite dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Wie im Vorjahr bestehen keine Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Eigenkapital Der im Posten Bilanzgewinn enthaltene Gewinnvortrag beträgt Euro 5.291.548,65 (Vorjahr: Euro 4.314.830,35). 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für interne und externe Abschlusskosten, Tantieme, Resturlaub und Aufbewahrung und mögliche Gewährleistungsfälle. 5. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten sind in Höhe von Euro 7.984.722,03 (Vorjahr: Euro 7.162.025,47) Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr enthalten. Das Bestellobligo aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hält sich im üblichen Rahmen. II. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 38 Arbeitnehmer/innen beschäftigt. Diese teilen sich auf in 19 gewerbliche Mitarbeiter und 19 Angestellte. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige Miet- und Leasingverpflichtungen mit insgesamt Euro 504.070,00. Davon werden im Jahr 2024 Euro 318.840,00 und in den anschließenden vier Geschäftsjahren Euro 185.230,00 fällig. 3. Zusammensetzung der Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehören an: Lothar Ebner, Kfz-Meister, Ravensburg-Albersfeld Christian Ebner, Automobilkaufmann, Ravensburg-Berg. Eine Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Absatz 4 HGB. 4. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn 2023 in Höhe von Euro 6.392.153,69 auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 aufgetretene Sachverhalte von besonderer Bedeutung, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.
Baienfurt, den 19. Juni 2024 Autohaus Ebner GmbH gez. Lothar Ebner, Geschäftsführer gez. Christian Ebner, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus Ebner GmbH, Baienfurt Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Autohaus Ebner GmbH, Baienfurt, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Autohaus Ebner GmbH, Baienfurt, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Nagold, den 21. Juni 2024 gez. Jan von Greve-Dierfeld, Wirtschaftsprüfer |
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