SAWYER+FINN GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Kefer seit 10.4.2024 | Prokura |
Christian Maas seit 29.12.2008 | Geschäftsführer |
Christoph Schmitz seit 29.12.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
50NRTH GmbHWittlichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 202250NRTH GmbH, WittlichGrundlagen der Gesellschaft 50NRTH - beheimatet auf dem 50. Breitengrad, international orientiert. Die 50NRTH GmbH ist ein Handelsunternehmen mit Schwerpunkt "Streckenversand" im E-Commerce, Katalog- und Aktionsgeschäft. Seit fast 20 Jahren steht die 50NRTH GmbH als Partner für innovative Produkte aus dem Outdoor- und Gartenbereich. Stück für Stück sind wir gewachsen und haben unser Angebot erweitert. Von unserem Standort in Wittlich mit unserem hochmodernen Logistikzentrum bieten wir dem Handel exklusiven Zugriff auf weltweit führende Garten- & Outdoor-Marken. 50NRTH offeriert ein breites Portfolio von Nischen- über Massenartikel bis zu Private Label. Wir unterstützen den Handel mit individuellen und zukunftsorientierten Lösungen zur Stärkung von Produktkompetenzen im Onlineshop, Katalog oder zu Werbephasen. Wir unterstützen im Marketing und übernehmen u. a. Planung, Lagerhaltung, und den Streckenversand bis hin zum Retourenmanagement. Mit unserer D2C Marke mygardenhome.de betreiben wir zudem einen etablierten Haus- und Gartenonline-Shop und sind auf allen relevanten Marktplätzen in Deutschland aktiv. Unsere Logistikpartner sorgen dafür, dass auch im grenzüberschreitenden Onlinehandel unsere Ware die Kunden sicher und pünktlich erreichen. Hierfür werden neben dem eigenen Logistikzentrum auch Fulfillment und angemietete Lagerflächen eingesetzt. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen in Deutschland Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie damit verbundenen extremen Preiserhöhungen, zunächst im Energiebereich. Hinzu kamen Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise in anderen Bereichen sowie weiterhin der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. Die deutsche Wirtschaft ist damit - nach dem Rückgang im Vorjahr - wieder gewachsen, hat aber das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht. Für das Jahr 2022 waren die Wirtschaftsprognosen bis zum Beginn des Ukraine-Krieges positiv, die Entwicklung ab Kriegsbeginn führte aber zu einer massiven Verunsicherung im Konsumbereich. In Deutschland führte der Krieg zu deutlichen Einschnitten im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft. Die gesamtwirtschaftlichen Lage hat sich verschlechtert, die konkreten Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft sind auch ein Jahr nach Kriegsbeginn noch nicht endgültig absehbar. Die im Vorjahr erwarteten verschlechterten Finanzierungsbedingungen, geringere Investitionen und Konsumzurückhaltung sind insgesamt eingetreten. Nachdem die Onlineumsätze in den Pandemiejahren insgesamt um mehr als 25 Milliarden Euro wachsen konnten, ist die Entwicklung im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr gebremst. Der Onlinehandel hat mit einem Minus von 2,5 % erstmals einen leichten Umsatzverlust erfahren. Im Vergleich zu den Onlineumsätzen von 2019 beträgt der Zuwachs ca. 43%. Viele Warengruppen büßten die Zuwächse zumindest teilweise wieder ein, hierunter auch und besonders der Bereich Heimwerken und Garten (-15 %), Das vor allem inflations- und damit preisgetriebene Wachstum des stationären Einzelhandels nach dem Ende der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie wirkt zusätzlich negativ auf den Onlineanteil. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Während die 50NRTH GmbH in den vergangenen Jahren insgesamt von der Branchenentwicklung überproportional profitieren konnte, konnte die die negative Entwicklung im Jahr 2022 nicht spurlos an der Gesellschaft vorbeigehen. Aufgrund der externen Einflüsse der gesamtwirtschaftlichen Lage haben sich die Absatzerwartungen nicht erfüllt, die längerfristig georderte Ware konnte nicht wie geplant abverkauft werden. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter einschließlich der Geschäftsführer und Auszubildenden erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 57 auf 66 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Vorjahresgewinne wurden komplett thesauriert. Das Eigenkapital ist im Jahr 2022 mit ca. EUR 7,5 Mio. gegenüber dem Vorjahr geringfügig um den Jahresüberschuss angestiegen. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr erneut insbesondere durch den Anstieg der Vorräte um ca. 14,5 Mio. Euro auf ca. 36,2 Mio. Euro erhöht. Der Aufbau der Vorräte und die Verstärkung des Einkaufs im Jahr 2022 erfolgte vor dem Hintergrund der positiven Markterwartungen um die ständige und kurzfristige Lieferfähigkeit weiter zu verbessern sowie Abhängigkeiten von den Lieferketten abzumildern. Zudem wurde auch, da wo es uns für sinnvoll erschien, das Produktportfolio weiter ausgebaut. Aufgrund der externen Einflüsse der gesamtwirtschaftlichen Lage haben sich die Absatzerwartungen nicht erfüllt, die längerfristig georderte Ware konnte nicht wie geplant abverkauft werden. Insbesondere durch diesen Anstieg der Vorräte ist die Eigenkapitalquote von ca. 35% im Vorjahr auf ca. 21% im Jahr 2022 gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr absolut von 3,5 Mio Euro auf 3,0 Mio. Euro gesunken, relativ zur Bilanzsumme betrugen diese Forderungen 8% gegenüber 16% im Vorjahr. Der wesentliche Teil des Vorratsanstiegs wurde mit kurzfristigen Bankverbindlichkeiten finanziert, wodurch die Bankverbindlichkeiten von 9,6 Mio Euro (2021) auf 22,6 Mio Euro im Jahr 2022 angestiegen sind. Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war im Geschäftsjahr mit 12,8 Mio Euro negativ (2021 ca. -4,5 Mio. Euro). Treiber für den Cashflow war die starke Ausweitung des Vorratsbestandes. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war im Geschäftsjahr mit 125 TEUR negativ (2021 -204 TEUR). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 11,5 Mio Euro (2021 2,1 Mio. Euro). Die Finanzlage hat sich gegenüber den Vorjahren unabhängig vom vorhanden Eigenkapital von ca. 7,5 Mio Euro verschlechtert. Sie verlangt deshalb besondere Aufmerksamkeit, fällige Verbindlichkeiten wurden jederzeit rechtszeitig und vollständig beglichen. Notwendige Finanzierungsmaßnahmen werden vorausschauend geplant. Ertragslage Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr nochmals geringfügig um ca. 0,5 Mio gestiegen auf 49,2 Mio. Euro. Allein im März 2022 erreichten wir einen Umsatz von nahezu 9 Mio. Euro. Während bis April des Jahres 2022 die Umsatzplanung teilweise noch übertroffen wurde, erreichten die Umsätze nach Ausbruch des Ukrainekrieges nicht mehr unsere Planungen. Im Bereich des Wareneinkauf ergaben sich wie schon im Vorjahr erhöhte Kosten insbesondere im Frachtbereich. Der betriebliche Rohertrag unter Einbezug von Währungserträgen verschlechterte sich um ca. 0,5 Mio. Euro, was angesichts der Euro-Schwäche und den gestiegenen Einkaufspreisen zufriedenstellend war. Die sonstigen Kosten sind teilweise überproportional gestiegen. Im Personalbereich ergaben sich insbesondere zu Anfang des Jahres höhere Kosten durch Neueinstellungen um den zu Beginn des Jahres gestiegenen Umsatz zu realisieren. Nach dem Umsatzrückgang wurden hier wie in allen anderen Bereichen die notwendigen Maßnahmen im Rahmen der Möglichkeiten getroffen. Trotzdem war bei den Personalkosten ein Anstieg von ca. 450 TEUR zu verzeichnen. Aufgrund des gestiegenen Vorratsvermögens und der Unterbringung dieser Waren wurde zusätzliche Lagerfläche angemietet und bei den Logistikpartnern eingelagert. Hier ergab sich eine Kostensteigerung von ca. 780 TEUR. Ebenso war in dem Bereich Werbung durch die Verstärkung der Absatzbemühungen eine deutliche Kostensteigerung von ca. 0,9 Mio Euro zu verzeichnen. Bei den Kosten der Warenabgabe schlugen vor allem höhere Kosten für Transport- und Verpackungsmaterial sowie die Kosten für das verstärkte Fulfillment durch die Logistikpartner zu buche. In diesem Bereich betrug der Anstieg der Kosten ca. 750 TEUR. Aufgrund des Anstieges bei der Inanspruchnahme von Bankdarlehen und dem allgemeinen Anstieg des Zinsniveaus in Deutschland sind die Zinsaufwendungen im Jahr 2022 von 141 TEUR auf 544 TEUR angestiegen. Die genannten Positionen führen zu dem ausgewiesenen Jahresüberschuss von ca. 63 TEUR. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Für die Geschäftsleitung stellen übergreifend der Nettoumsatz, die Rohertragsmarge und das Ergebnis (EBIT) besonders wesentliche Messgrößen dar. Im Jahr 2022 wurde ein Umsatz von 49,2 Mio. Euro und ein Rohergebnis einschl. der im Wesentlichen aus Währungsgewinnen bestehenden sonstigen betrieblichen Erträgen von ca. 16,8 Mio Euro (ca. 32%) erzielt. Das EBIT lag bei 661 TEUR (ca. 1,3%). Diverse zusätzliche finanzielle Leistungsindikatoren werden von der Geschäftsführung und den Managementbereichen zur operativen Steuerung des Unternehmens eingesetzt. Neben täglichen Reports zu Umsatz- und Auftragseingang geben regelmäßig erarbeitete Reports z.B. Aufschluss über Absatz-, Auftragsbestands- und Lagermengenentwicklungen auf Produktebene. Zusätzlich werden verschiedene tägliche Webshop-Reports dem Management zur Verfügung gestellt, die u.a. die Entwicklung von Digital-basierten Kennzahlen (z.B. Sessions, Conversion Rates, Notifies) darstellen. Das Finanzreporting stellt monatliche Plan-Ist-Vergleiche, wie auch Entwicklungen gegenüber Vorjahr für alle relevanten Finanzkennzahlen (Ertrag und Vermögen) dar. Nach Beendigung des Monats erhält das Management eine Umsatzauswertung des Vormonats, um Abweichungen zur Planung zeitnah analysieren und ggf. Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren stellt die Personalabteilung Personalkennzahlen (Fluktuation, Krankenstand) zur Verfügung. Im Bereich Kundenzufriedenheit werten wir alle verfügbaren auf die Kundenzufriedenheit abstellenden Kennzahlen aus, etwa Kundenkontakte, Antwortzeiten, Liefertreue, Bewertungen bei Google/Trusted Shops pilot, Stornierungen). Die verschiedenen Bereiche nutzen diverse, weitere Kennzahlen zur Steuerung Ihrer Aufgaben, die die o.g. übergreifenden Kennzahlen detaillieren und ergänzen. Die Geschäftsführung trifft die operativen und strategischen Managemententscheidungen auf Grundlage von Leistungsindikatoren für Wachstum, Profitabilität und Liquidität. Unser Fokus im Bereich Wachstum liegt auf der Umsatzentwicklung, der Anzahl der Handelspartner und der Reichweite des Onlineshops. Die Ertragskraft messen wir mit dem Rohertrag und dem Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) und dem EBT-Wachstum, wobei wir Sondereffekte hier bereinigen. Bei der Liquidität betrachten wir neben dem Cash-Flow die Kennzahlen zu Forderungslaufzeiten und Fälligkeiten von Verbindlichkeiten. Gesamtaussage Unsere Vermögenslage schätzen wir als gut ein. Unser Bestreben ist es, die vorhanden Vorräte zeitnah zu angemessenen Preisen abzusetzen. Unsere Umsatzentwicklung war im Jahr 2022 durch einige äußere Faktoren negativ beeinflusst, wobei wir nach unserer Einschätzung hier besser abgeschnitten haben als der Marktdurchschnitt. Unser Finanz- und Liquiditätsmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen zu begleichen und unsere Forderungen innerhalb der gesetzten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023 sind wir in Bezug auf unser Geschäftsmodell weiter optimistisch eingestellt. Nach dem starken Umsatzanstieg insbesondere im Jahr 2021 und der angesichts des Marktumfeldes zufriedenstellenden Entwicklung des Umsatzes im Jahr 2022 rechnen wir 2023 mit einem Umsatz in gleichbleibender Höhe von ca. 49 Mio. Euro. Die Rohertragsmarge sehen wir ebenfalls auf dem Niveau des Vorjahres. Wir sind uns aber auch den Herausforderungen bewusst, die die derzeitige Wirtschaftslage mit sich bringt. Insbesondere die Unsicherheit bei den Verbraucher in Bezug auf gesetzliche Vorgaben aufgrund des Ende März 2023 in die Diskussion gebrachte "Heizungsgesetz" und weitere politische Entscheidungen drücken neben den erheblichen Preissteigerungen für Waren des Grundbedarfs das Konsumklima. Wir streben auch im Jahr 2023 ein positives Ergebnis an, was aber maßgeblich von den erzielbaren Umsätzen abhängig sein wird. In den Kostenbereichen sehen wir uns durch vielschichtige Maßnahmen auch für ein schwieriges Jahr 2023 gewappnet. Bei positiver Annahmen über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung rechnen wir bei den finanziellen Leistungsindikatoren für 2023 auf Basis des Unternehmensplans mit einem Umsatz ca. 50 Mio. Euro und einem Rohergebnis von ca. 16,5 Mio Euro (33%). Das EBIT ist mit ca. 1,8 Mio Euro geplant (ca. 3,6%). Chancenbericht Langfristig erkennen wir Trends zur Nachhaltigkeit und einer Lebensweise mit Fokussierung auch auf den Heim- und Gartenbereich, die sich aus unserer Sicht positiv auf die Absätze in unserer Branche auswirken. 50NRTH hat bei Lieferanten und vor allem den B2B-Kunden ein starkes Unternehmens-Image vor allem im Bereich Drop-Shipping, was uns von Wettbewerbern abhebt. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche stellen wir durch Qualitätskontrollen und laufende, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten sicher. Durch unsere sehr guten Beziehungen zu unseren Geschäftspartnern sowohl auf der Beschaffungs- als auch auf der Absatzseite werden sich für uns weitere, teilweise neue Geschäftschancen ergeben. Wir werden unser Sortiment ergänzen, da wo es uns sinnvoll erscheint, insbesondere auch um eine gleichmäßige Auslastung im Jahresverlauf sicherzustellen. Wir überprüfen ständig unser Sortiment und werden hier Bereinigungen vornehmen, wenn die Absatzmengen einzelner Produkte unsere Erwartungen nicht erfüllen. Wir behalten auch die Vertriebsaktivitäten im Fokus und integrieren kontinuierlich neue Absatzkanäle und Handelspartner. Dort, wo wir überdurchschnittliche Marktchancen erkennen, werden wir diese weiter ausbauen. Im Jahr 2022 haben wir mit dem Aufbau einer Vertriebsstruktur in Frankreich begonnen und hier zudem verschiedene Marktplätze angebunden. Hier erwarten wir für das Jahr 2023 positive Effekte. Risikobericht Allgemeine Risiken 50NRTH ist als international agierendes Unternehmen neben allgemeinen wirtschaftlichen Risiken auch spezifischen Produkt- sowie Finanzrisiken ausgesetzt. Nach dem Ausbruch des Coronavirus ergaben sich gesamtwirtschaftliche Risiken, die zu signifikanten Rückgängen des Wirtschaftswachstums führten. Davon waren wir nicht betroffen. Auf der Seite der Verbraucher lässt sich jetzt ein gewisser Nachholbedarf in den Bereichen feststellen, die von der Pandemie besonders betroffen waren. Hieraus können sich Risiken für die 50NRTH GmbH ergeben, die die Absatzentwicklung durch eine Marktsättigung betreffen. Zudem können sich durch eine inflationsbedingte und wirtschaftliche Kaufzurückhaltung der Konsumenten kurzfristig Absatzrisiken bei unserer Gesellschaft ergeben. Im Bereich der Logistik ergeben sich durch fehlende Kapazitäten ebenfalls neue Herausforderungen. Risikomanagementsystem Hauptziel des Risikomanagements ist die Sicherstellung der Fortführung des Unternehmens. Die Organisationsstruktur ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Risiken und bietet ausreichende Kontrollmechanismen, auch in Vertretungssituationen. Potenzielle unternehmensrelevante Risiken werden auf Geschäftsführungsebene diskutiert, ggf. notwendige Maßnahmen zur Risikoabwehr umgehend eingeleitet und deren Umsetzung stetig nachgehalten. Branchenspezifische Risiken Sollte sich die Konjunktur in Deutschland und Europa weiter nachhaltig abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation der Konsumenten und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns Umsatz- Liquiditäts- und Ergebnisrisiken entstehen. Ertragsorientierte Risiken: Den Wettbewerbsrisiken am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Um unsere Markposition zu festigen und damit ertragsorientierten Risiken zu begegnen, werden wir weiter daran arbeiten, unser Produktportfolio zu erweitern. Finanzwirtschaftliche Risiken: Zur Sicherstellung der durchgängigen Zahlungsbereitschaft ist mit den finanzierenden Banken eine umfangreiche Betriebsmittelfinanzierung vereinbart. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen können, haben wir derzeit im notwendigen Umfang mit Sicherungsgeschäften kompensiert, hier wurden zur Absicherung des US-Dollar Kurses Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Gesamtaussage zum Chancen- und Risikobericht Die sich ergebenden Chancen aus den Trends Nachhaltigkeit führen zu einer grundsätzlich positiven Einschätzung der Absatzmöglichkeiten der Branche und für unser Unternehmen. Allerdings hat das Risko aus der Konsumzurückhaltung in den letzten Monaten zugenommen. Risiken mit bestandsgefährdenden Auswirkungen sind für uns nicht erkennbar.
Wittlich, 31. März 2023 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde nach den Vorschriften der §§ 242ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264ff. HGB). Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Die ergänzenden Vorschriften des GmbHG wurden beachtet. Die Darstellung des Jahresabschlusses wurde gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkosten gegliedert. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert.Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EUR 800,00 € werden sofort abgeschrieben. Die Vorräte wurden durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten Reservierungen für Vorjahr (TEUR 863). Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet werden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forderungen Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Bei der ausgewiesenen Forderungen gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um ein Darlehen gegenüber der Sawyer & Finn GmbH, Wittlich, die Forderung beläuft sich auf 1.172.864,32 EUR (Vorjahr: 265.459,72 EUR), der Zinssatz beträgt 1% p.a., eine Laufzeit ist nicht fest vereinbart. Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Reservierungen noch ausstehende Rechnungen (TEUR 10) für Gewährleistungen (TEUR 10), Personalkosten (TEUR 31) sowie sonstige Steuern (TEUR 100). Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten besteht ein Buchgrundschuld in Höhe von EUR 4,0 Mio an dem Betriebsobjekt, Grundbuch Wengerohr, Blatt 1210, sowie die Sicherungsübereignung der Betriebs- und Geschäftsausstattung, der Forderungen und der Vorräte. Weitere Sicherheiten bestehen, bis auf übliche Eigentumsvorbehalte nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden mit 6% p.a. verzinst, eine Laufzeit ist nicht fest vereinbart. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgrund der derzeit laufenden steuerlichen Betriebsprüfung für den Prüfungszeitraum 2017-2020 wurde ein Betrag von 100 TEUR für sonstige Steuern in den Rückstellungen berücksichtigt, dieser Betrag ist in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den sonstigen Steuern ausgewiesen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus sonstigen finanziellen Verpflichtungen (Miet- und Leasingverträgen) ergeben sich zu erwartenden Aufwendungen in Höhe von rd. TEUR 956 bis zu einem Jahr sowie TEUR 183 für den Zeitraum über einem Jahr. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr waren neben den beiden Geschäftsführern durchschnittlich 64 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 54), davon 2 Auszubildene (Vorjahr: 2). Finanzinstrumente Die Gesellschaft ist Währungsrisiken aus Beschaffungsgeschäften in US-Dollar ausgesetzt. Zur Absicherung gegen diese Risiken werden Finanzinstrumente eingesetzt. Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers Der Abschlussprüfer hat für Abschlussprüfungsleistungen ein Gesamthonorar in Höhe von 12 TEUR erhalten. Ergebnisverwendung Im Berichtsjahr erfolgt keine Ausschüttung. Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres waren zu Geschäftsführern der Gesellschaft bestellt: Herr Christoph Schmitz, Kaufmann Herr Christian Maas, Kaufmann Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten: Der Krieg Russlands gegen die Ukraine führt mit seinem Ausbruch am 24. Februar 2022 zu wachsenden gesellschaftlichen Herausforderungen und wirtschaftlichen Einschränkungen mit entsprechenden Folgen für Deutschland. Diese Folgen können sich auch kurzfristig negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der 50NRTH GmbH, Wittlich, in Gestalt von nachteiligen Änderungen auf den Kapitalmärkten (Kreditversorgung durch Banken), gestiegenen Einkaufspreisen für Energieträger, der Unterbrechung von Lieferketten (Lieferengpässe bei Waren)oder aus Cyberangriffen niederschlagen. Angaben zum tatsächlichen Einfluss des Ukraine-Kriegs auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht verlässlich möglich. Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. sonstige Berichtsbestandteile
Wittlich, 31.3.2023 Christoph Schmitz Christian Maas Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.09.2023 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die 50NRTH GmbH, Wittlich Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der 50NRTH GmbH, Wittlich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der 50NRTH GmbH, Wittlich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Koblenz, den 22. September 2023 gez. Steinacker-Creutzfeldt, Wirtschaftsprüfer |
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