ProSolarTec GmbH
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Salewski seit 8.8.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ProSolarTec GmbHMechernichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022ProSolarTec GmbH, MechernichI. Unternehmensbeschreibung Die ProSolarTec GmbH ist ein führendes regionales Unternehmen in der Installation von modernen Photovoltaikanlagen, Speicherlösungen und E-Mobilitätsinfrastruktur. Wir verbessern uns durch unsere Expertise stetig. Wir sind am Markt seit 18 Jahren in der Planung, der Installation und der Wartung, sowie durch unsere innovativen Ansätze in der Solarbranche etabliert. Seit unserer Gründung machten wir uns einen Namen als verlässlicher Partner für nachhaltige Energieprojekte und setzen uns leidenschaftlich für den Umweltschutz und die Energieeffizienz ein. II. Marktumfeld und Branchenentwicklung Gesamtwirtschaftliche Entwicklung: Trotz Energiekrise und Lieferkettenproblemen, verursacht insbesondere durch den anfangs des Jahres 2022 ausgebrochenen Russland Krieg gegen die Ukraine, hat sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 gut behauptet. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sei das Bruttoinlandsprodukt um 1,9 % gewachsen. Wichtigste Stütze sei der private Konsum gewesen1. Gleichwohl habe die weiterhin starken Preissteigerungen und die anhaltende Energiekrise die deutsche Wirtschaft zum Jahresende belastet. Das habe sich besonders bei den privaten Konsumausgaben bemerkbar gemacht, die im 4. Quartal 2022 um 1,0 % zurückgegangen sei (preis-, saison- und kalenderbereinigt). Die Investitionen in Ausrüstungen (Maschinen, Geräte und Fahrzeuge) seien zum Jahresende ebenfalls deutlich zurückgegangen (-3,6 %). Im 4. Quartal 2022 seien preis-, saison- und kalenderbereinigt insgesamt 1,0 % weniger Waren und Dienstleistungen exportiert worden als im 3. Quartal 2022. Die Importe seien mit -1,3 % noch etwas stärker gesunken. Neben der angespannten internationalen Situation mit nach wie vor gestörten Lieferketten war dies vor allem den hohen Preisen für Energie geschuldet, die sich unter anderem im schwächeren Handel mit chemischen Produkten bemerkbar machten2. Branchenentwicklung: Der Solarmarkt verzeichnete durch nachhaltige Energieinitiativen kontinuierliches Wachstum, was auf eine steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Energielösungen zurückzuführen war. Im Jahr 2022 wurden in Deutschland Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von rund 67 Gigawattpeak installiert. Damit wurde der Zielwert des EEG für das Jahr 2022 übererfüllt. Trotz eines starken Zuwachses an Anlagen innerhalb der letzten Jahre macht die Photovoltaik bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Deutschland nur einen vergleichsweise geringen Anteil aus: Gut ein Viertel des Stroms aus Erneuerbaren Energien werden hierzulande mithilfe von Photovoltaik produziert. Im Vergleich dazu ist die Windkraft an Land der wichtigste Treiber in Bezug auf die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien3. Die europäischen Solarmodulanbieter standen im Jahr 2022 weiterhin unter Druck. Nach Information des Statistischen Bundesamts stammen fast 90 % der nach Deutschland importierten Photovoltaikanlagen 2022 aus China, da es diese aufgrund seiner Produktionskapazitäten deutlich günstiger als weitere Produzenten anbieten kann. Für europäische Unternehmen im Photovoltaiksektor führt die chinesische Überproduktion und der Preisdruck zu wirtschaftlichen Herausforderungen. III. Wirtschaftsbericht 1. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses Beschaffung: Im Geschäftsjahr 2022 wurden umfassende strategische Maßnahmen umgesetzt, um die Versorgungssicherheit und Effizienz in der Beschaffung zu gewährleisten. Diese umfassten insbesondere die Beschaffung elektronischer Bauteile, die für die Fertigung von Wechselrichtern essenziell sind. Die proaktive Risikominderung in der Beschaffungskette führte zur Verminderung von potenziellen Unterbrechungen oder Engpässen in der Produktion. Produktion und Absatz: Um das steigende Auftragsvolumen zu bewältigen, wurden die Produktionskapazitäten maximiert. In diesem Zuge hat man die Anzahl der Installationsteams erhöht, was unter anderem maßgeblich zur Sicherstellung der Kundenzufriedenheit beitrug. Zudem wurde eine neue Betriebsstätte in Langenfeld (Rheinland) eröffnet, die eine verbesserte Kundennähe und eine schnellere Reaktionszeit auf Kundenanfragen ermöglicht. Diese Maßnahmen führten zu einem stetigen Unternehmenswachstum, angetrieben durch die Erhöhung der Auftragsbestände. Im Geschäftsjahr 2022 wurden 1.104 Kunden bedient, was einem Anstieg von 25 % gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr 2021 entspricht. Für das Geschäftsjahr 2022 ergibt es sich ein Betriebsergebnis von 3,6 MioEUR, Bereinigt um die Sondereffekte aus a.g. Abschreibungen mit 1 MioEUR und Zuführung zu Garantierückstellungen von 1,0 MioEUR liegt das Betriebsergebnis bei 5,6 MioEUR knapp über dem Betriebsergebnis des vorangegangenen Geschäftsjahres 2021 (5,5 MioEUR). Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 3,6 MioEUR, insgesamt schließt die Gesellschaft das abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Jahresergebnis von 2,4 MioEUR (Vorjahr: 3,6 MioEUR) ab. Unter Berücksichtigung der Sondereffekten und der im Vergleich zu den Umsatzerlösen überproportionalen Steigerung insbesondere der Materialaufwendungen (+ 32,5%), der Vertriebskosten (+ 132,7 %) und der Personalaufwendungen (+ 45,0 %) liegt das Jahresergebnis somit über unseren Erwartungen aus dem Vorjahr. 2. Darstellung der Lage des Unternehmens Vermögenslage: Obgleich Netto-Neuinvestitionen von 1,0 MioEUR im Geschäftsjahr 2022 vorgenommen wurden, ging das Anlagevermögen von 1,6 MioEUR auf 1,2 MioEUR zurück, was insbesondere auf die außerplanmäßige Abschreibung der selbst geschaffen immateriellen Vermögensgegenstände (TEUR 795,7) zurückzuführen ist. Der Finanzierungsgrad des Anlagevermögens, ermittelt aus dem Quotienten "Summe des wirtschaftlichen Eigenkapitals und langfristigem Fremdkapital" zum Buchwert des Anlagevermögens, nahm gegenüber dem Vorjahr von 450,0 % auf 823,7 % weiter zu. Die Überdeckung des Anlagevermögens durch das langfristige Kapital führt damit unverändert dazu, dass auch ein erheblicher Teil des Umlaufvermögens langfristig finanziert werden kann. Das Vorratsvermögen stieg im Vergleich zum Vorjahr (4,4 MioEUR) auf 9,0 MioEUR an, was insgesamt auf die Erhöhung des Bestands der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zwecks Begegnung von weiteren erwarteten Erhöhungen der Materialmarktpreise zurückzuführen ist. Das Eigenkapital erhöhte sich von 7,2 MioEUR auf 9,6 MioEUR und die Bilanzsumme von 10,4 MioEUR auf 13,4 MioEUR. Somit verbesserte sich die Eigenkapitalquote auf 71,5 % (Vorjahr: 69,0 %). Die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft ist nach wie vor als überdurchschnittlich gut zu bezeichnen. Die Rückstellungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Mio. EUR auf 1,5 Mio. EUR ab. Während die Steuererklärungen sich aufgrund von bereits im Geschäftsjahr 2022 vorausgezahlten Ertragssteuern auf 0,3 MioEUR (Vorjahr: 1,5 MioEUR) verminderte, nahmen die sonstigen Rückstellungen um 1,0 MioEUR zu, insbesondere aufgrund der zurückgestellten Kosten für mögliche Gewährleistungsansprüche aus dem Verkauf von Speichern eines bestimmten Herstellers. Die erhaltenen Anzahlungen stiegen auf 1,0 MioEUR (Vorjahr: 0,0 MioEUR) und stehen mit den am Ende November sowie im Dezember 2022 abgeschlossenen Verträge über die Errichtung von Photovoltaikanlagen in Zusammenhang, die anfangs des Folgejahres 2023 realisiert wurden. Die Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 MioEUR erhöht und betrugen zum Bilanzstichtag 1,3 MioEUR. Einerseits haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 0,3 MioEUR erhöht während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 0,1 MioEUR und die sonstigen Verbindlichkeiten um 0,2 MioEUR geringer waren. Finanzlage: Das Net Working Capital, als Differenz zwischen Umlaufvermögen abzüglich liquider Mittel (9,4 MioEUR, Vorjahr: 6,4 MioEUR) und kurzfristigem Fremdkapital (2,9 MioEUR, Vorjahr: 3,2 MioEUR), beträgt 6,5 MioEUR (Vorjahr: 3,2 MioEUR). Hierbei stiegen insbesondere die Vorräte überproportional zum Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten, der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ,, und der sonstigen Rückstellungen an. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 1,4 MioEUR, der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug 1 MioEUR. Die Liquiditätsveränderung betrug 0,4 MioEUR. Zum Jahresende betrugen die liquiden Mittel 2,7 MioEUR. Ertragslage: Der Gesamtjahresumsatz der Gesellschaft belief sich auf 23,0 MioEUR (Vorjahr: 18,7 MioEUR) und nahm somit im Vergleich zum Vorjahr um 23,3 % zu. Dies ist vor allem auf das deutlich gestiegene Absatzniveau zurückzuführen. Die Entwicklung der Umsatzerlöse - differenziert nach Produktgruppen - stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Wareneinsatzquote erhöhte sich leicht und betrug 49,0 % (Vorjahr: 47,2 %). Die Personalkosten nahmen aufgrund der im Geschäftsjahr 2022 unternommen Maßnahmen zur Kapazitätssteigerung im Vergleich zum Vorjahr um rund 0,7 MioEUR zu und beliefen sich auf 2,4 MioEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 2,2 MioEUR auf 4,8 MioEUR an und entsprechen gemessen an der Gesamtleistung einem Anteil von 20,0 % (Vorjahr: 13,8 %). Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen steht vor allem im Zusammenhang mit der Zunahme der Werbe- und Reisekosten 0,9 MioEUR (Vorjahr: 0,4 MioEUR), der Zunahme der Kosten für Verkaufsprovisionen aufgrund des realisierten Absatzanstiegs 1,0 MioEUR (Vorjahr: 0,8 MioEUR), der Zunahme der Aufwendungen für Gewährleistungen aufgrund der Einstellungen in die sonstigen Rückstellungen 1,0 MioEUR, (Vorjahr: 0,0 MioEUR) sowie der Zunahme verschiedenen betrieblichen Kosten 1,3 MioEUR, (Vorjahr: 1,0 MioEUR). 3. Gesamtaussage zum abgelaufenen Geschäftsjahr Aus unserer Sicht ist das abgelaufene Geschäftsjahr als sehr gut einzustufen. Der Verlauf ist insgesamt als sehr positiv zu bewerten, auch wenn im Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres Risiken aus Entwicklungen in Folgejahren entsprechend dem Vorsichtsprinzip Berücksichtigung finden mussten. Dank einer gewachsenen Auftragslage, die im Ganzen realisiert werden konnte, wurde das sehr gute Ergebnis des Vorjahres im Absatzbereich nochmals verbessert. Vor diesem Hintergrund entwickelten sich auch die wesentlichen Kennzahlen wie EBIT mit 3,6 MioEUR (Vorjahr: 5,4 MioEUR) und Rohertragsmarge mit 51% (Vorjahr: 53%), die zur Steuerung des Unternehmens herangezogen werden, sehr positiv. IV. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft / Prognosebericht Für das nachfolgende Geschäftsjahr erwarten wir einer anhaltenden Nachfrage nach Solarenergie insbesondere auch aufgrund der gesetzlichen Änderungen im Zusammenhang mit der steuerlichen Behandlung von Photovoltaikanlagen für den privaten Bereich. Gleichwohl erwarten wir dass sich die Steigerung des Zinsniveaus in Deutschland negativ auf das Konsumverhalten des privaten Verbrauchers auswirken kann. Insgesamt lässt sich jedoch die Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage kaum verlässlich schätzen. Die deutsche Wirtschaft stagnierte im Sommerhalbjahr 2023, im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3% zurück. Stützend für die Konjunktur war lediglich der private Konsum. Die Inflation sinkt seit nunmehr einem Jahr zügig und erreichte im Februar mit 2,5% den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Gleichzeitig steigen die Lohneinkommen mit kräftigen Raten. Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin. Insbesondere sind hierbei Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks4 hervorzuheben. Um den Herausforderungen zu begegnen streben wir in den Folgejahren 2023 und 2024 weiterhin die Aufrechterhaltung einer soliden finanziellen Basis durch strategische Finanzplanung zur Sicherung der finanziellen Stabilität an und die effiziente Nutzung verfügbarer liquider Mittel zur Unterstützung des Unternehmenswachstums. Durch eine stärkere Fokussierung der Tätigkeiten der Gesellschaft auf die Expansion im Gewerbesektor und die Entwicklung von Freilandanlagen streben wir die Erschließung von neuen Marktsegmenten und die Erweiterung des Dienstleistungsangebots an. Des Weiteren werden in den Folgejahren 2023 und 2024 die Optimierung der Beschaffung sowie eine effizientere Gestaltung der Wertschöpfungskette geplant, um die Kostenstrukturen weiter zu verbessern und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft zu erhöhen sowie ihre Marktposition zu stärken. Es wird außerdem erwartet, dass wir im Jahr 2024 in neue Räumlichkeiten umziehen werden, was uns zusätzliches Wachstum und eine Verbesserung der Prozesse ermöglichen wird. Durch die in Folgejahr 2023 gestarteten Digitalisierung erwarten wir eine signifikante Verbesserung der Prozessabläufe und einer weiteren daraus resultierenden Kosteneffizienzsteigerung. In diesem Zusammenhang liegt der Fokus auf der Entwicklung geeigneter Softwarelösungen zur effizienten Nutzung von Humanressourcen und zur Optimierung betrieblicher Abläufe. V. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung sowie bestandsgefährdende Risiken Chancen: Durch die gezielte Erweiterung der Geschäftstätigkeit in dem Gewerbe- und Wärmesektor kann das Dienstleistungsportfolio diversifiziert werden und neue Marktchancen zur Umsatzsteigerung erschlossen werden. Durch die fortlaufenden Innovationen und Anpassungen an Marktbedürfnisse eröffnen sich stetig neue Geschäftsmodellmöglichkeiten. Die hohe Marktintensität bietet bedeutende Chancen für Unternehmen, die sich durch innovative und effiziente Lösungen auszeichnen. Der Solarmarkt wird nicht nur durch Wachstum, sondern auch durch politische und konjunkturelle externe Faktoren geformt. Diese sind häufig schwer vorherzusehen und erfordern eine sorgfältige Beobachtung von Trends und die Fähigkeit, auf deren Veränderungen schnell zu reagieren. Eine strategische Planung und flexible Anpassungsfähigkeit sind unerlässlich, um in diesem volatilen Umfeld erfolgreich zu sein und Widerstandsfähigkeit zu zeigen. Ein effizientes und optimales Auslasten der Ressourcen (Ressourcenmanagement) ist für die Unternehmensstabilität und Nachhaltigkeit essenziell. Das richtige Balancieren zwischen Kapazitätsausnutzung und -erweiterung ist entscheidend, um auf Marktschwankungen reagieren zu können und gleichzeitig die operative Effizienz zu maximieren. Durch die bereits geplanten und sich in Realisation befindenden Maßnahmen im Bereich der Kosteneffizienzsteigerung, Digitalisierung und Marktsegmenterweiterung steht die Gesellschaft den vorgenannten Herausforderungen gut gegenüber. Risiken: Aktuell bestehen keine unmittelbare Marktrisiken, die die Existenz des Unternehmens gefährden. Dennoch ist eine kontinuierliche Anpassungsfähigkeit an Marktveränderungen unerlässlich. Es bestehen jedoch weitere Risiken durch potenzielle Großschäden und Gewährleistungsansprüche im Zusammenhang mit zugekaufter Hardware. Zur Minderung dieser Risiken werden eine stetige Qualitätskontrolle und Risikomanagement durch die Gesellschaft betrieben. Engpässe bei qualifizierten Arbeitskräften könnten eine weitere Herausforderung darstellen. Hierbei haben die von der Gesellschaft entwickelten Strategien zur Personalentwicklung und -bindung eine zentrale Bedeutung. Forschung und Entwicklung: Im Folgejahr 2023 begann die Entwicklung eines neuen Energiemanagementsystems (EMS), um innovative Geschäftsmodelle nutzen zu können. Die Fertigstellung wird voraussichtlich im Jahr 2024 erfolgen.
Mechernich, den 15.04.2024 gez. Christian Salewski, Geschäftsführer 1 Robuste Wirtschaft | Bundesregierung < https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/wirtschaft-robust-2022-2157690 :~:text=Die%20deutsche%20Wirtschaft%20hat%20sich,die%20Entlastungsma%C3%9Fnahmen%20der%20Bundesregierung%20halfen> 2 KORREKTUR: Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2022 - Statistisches Bundesamt (destatis.de) <https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/02/PD23_070_811.html> 3 Photovoltaik in Deutschland: Zwischen Fortschritt und Herausforderung | Statista <https://de.statista.com/themen/156/photovoltaik/ topicOverview> 4 ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024: Deutsche Wirtschaft wie gelähmt | Fakten | ifo Institut < https://www.ifo.de/fakten/2024-03-06/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2024-deutsche-wirtschaft-wie-gelaehmt> BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2022ProSolarTec GmbH, Mechernich1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Mechernich und ist beim Registergericht des Amtsgerichts Bonn unter der Firma ProSolarTec GmbH und der Nummer HRB 19512 eingetragen. Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 264 Abs. 1 i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Gliederungsschemata der §§ 266, 275 HGB erstellt, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung kommt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Allgemeines Der Jahresabschluss wurde gemäß den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Darüber hinaus wurden die Vorschriften des GmbHG beachtet. Die Grundsätze wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. 2.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die abnutzbaren immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs-/ Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Planmäßige Abschreibungen werden degressiv oder linear auf der Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen, wobei die steuerlich zulässigen Abschreibungssätze zugrunde gelegt werden, soweit diese handelsrechtlich zulässig sind. Außerplanmäßige Abschreibungen werden - bei abnutzbaren und nicht abnutzbaren Gegenständen des Sachanlagevermögens - bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen. Das Wahlrecht zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde in Anspruch genommen. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten abzgl. planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen wegen dauernder Wertminderung. Geringwertige Vermögensgegenstände im Sinne von § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG werden im Anschaffungsjahr unter Annahme ihres gleichzeitigen Abgangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten oder soweit nach dem Niederstwertprinzip nach § 253 Abs. 4 Satz 1 HGB niedrigere beizulegende Werte zum Bilanzstichtag zu berücksichtigen waren, mit diesen bewertet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wurden die Materialeinzelkosten, die Fertigungseinzelkosten sowie notwendige Teile der Gemeinkosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Risikobehaftete und uneinbringliche Forderungen werden einzeln wertberichtigt bzw. abgeschrieben. Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind berücksichtigt. Liquide Mittel sind mit dem Nominalbetrag der Bankguthaben angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nominalzahlbetrag angesetzt. Rückstellungen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert. 3. Angaben zu Posten der Bilanz 3.1 Anlagevermögen Zur Aufgliederung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den nachfolgenden Anlagenspiegel verwiesen. 3.2 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Berufsgenossenschaft (TEUR 50,3; Vorjahr: TEUR 38,8), Prozesskosten (TEUR 30,0; TEUR 30,0), Aufbewahrungspflichten (TEUR 40,3; Vorjahr: TEUR 50,0), Gewährleistungen (TEUR 1.027,5; Vorjahr: TEUR 40,0), Urlaub (TEUR 36,4; Vorjahr: TEUR 15,6) und Jahresabschlusskosten (TEUR 28,0; Vorjahr: TEUR 9,0). 3.3 Verbindlichkeiten Unten den sonstigen Verbindlichkeiten aus Steuern sind die Verbindlichketen aus Körperschaft- und Gewerbesteuern für Vorjahre (TEUR 644,0; Vorjahr: TEUR 831,4) ausgewiesen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. 4. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Abschreibungen Es wurden außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB vorgenommen in Höhe von TEUR 795,7. Es wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf das Umlaufvermögen nach § 253 Abs. 4 Satz 2 HGB in Höhe von TEUR 229,7 vorgenommen. 4.2 außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Im Geschäftsjahr sind die folgenden Erträge bzw. Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung bzw. außergewöhnlicher Bedeutung angefallen: In den Abschreibungen: Außerplanmäßige Abschreibungen von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen: TEUR 795,7 Außerplanmäßigen Abschreibungen von RHB/fertigen Erzeugnissen: TEUR 229,7 In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen: Aufwand aus Zuführung in die Gewährleistungsrückstellungen: TEUR 964,0 5. Sonstige Angaben 5.1 Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.518.283,48) stellen gleichzeitig Forderungen gegen Gesellschafter dar. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 392.982,21 (Vorjahr: EUR 0,00) stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter dar. 5.2 Haftungsverhältnisse (§ 251 HGB) Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Die Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB). 5.3 Angaben zur Geschäftsführung Die Geschäftsführung obliegt Herrn Christian Salewski, Elektriker, Mechernich. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5.4 Honorar Abschlussprüfer (§ 285 Nr. 17 HGB) Für die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird von dem Wahlrecht gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. 5.5 Angaben zu den beschäftigten Arbeitnehmern Während des Geschäftsjahres wurden im Durchschnitt 54 Mitarbeiter (Vorjahr: 43 Mitarbeiter) beschäftigt, davon 47 im gewerblichen, 6 im kaufmännischen Bereich und 1 Mitarbeiter in Teilzeit. 5.6 ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 8.413.931,66 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mechernich, den 15.04.2024 gez. Christian Salewski, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ProSolarTec GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der ProSolarTec, Mechernich - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der ProSolarTec GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystems und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Köln, den 23.04.2024 gez. Dipl. Kfm. Beate Kröger, Wirtschaftsprüferin |
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