Dispo Personaldienstleistungen GmbH
Selbe AdresseSonstige Überlassung von Arbeitskräften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Steckbauer seit 6.8.2019 | Geschäftsführer |
Antje Frank seit 28.4.2014 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Moosmayr Holding GmbH | 79.00% |
| 20.00% | |
Abraham Dürninger Stiftung - Stiftungsgesellschaft | 1.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dürninger GmbHGöppingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.01.2024Lagebericht für das Rumpf-Wirtschaftsjahr 01.01.2024 bis 31.01.20241. Geschäftsmodell: Die Fa. Dürninger GmbH mit Sitz in Göppingen ist ein mittelständisches Einzelhandels-Filialunternehmen mit den Sortimentsschwerpunkten Presse, Tabakwaren, Raucherbedarfsartikel, Spirituosen, Trendartikel und Lottoannahmestellen, vertreten in aktuell 5 Bundesländern mit insgesamt 45 Filialen, die je nach Standort unterschiedliche Sortimente führen. Die Filialen gliedern sich in zwei Vertriebsschienen, Tabak & News Filialen inkl. Pressesortiment und Classic-Filialen ohne Pressesortiment. Zielgruppe in den Tabak & News Filialen ist vorrangig die Bedarfsdeckung von Laufkundschaft in den Warengruppen Zigarette und Presse, bei den Classic-Filialen eher die gehobene Kundschaft mit einem breiten Angebot an Luxusgütern wie Zigarren und Spirituosen. Ziel ist es, die Fa. Dürninger GmbH als Anlaufstelle für Genussmittel in verschiedensten Bereichen weiter zu etablieren und auch den historischen Hintergrund als ältestes Zigarrenhaus Deutschlands seit 1747 weiter zu fördern. 2. Wirtschaftsbericht: a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Einzelhandel allgemein ist zu Beginn des Jahres 2024 geprägt durch eine Konsolidierung der Einzelhandelsgeschäfte und auch einer Vielzahl von Insolvenzen oder Geschäftsaufgaben, sei es aus wirtschaftlichen Gründen oder fehlenden Nachfolgern. Der Tabakwareneinzelhandel und die Presselandschaft hingegen haben sich im abgelaufenen Jahr 2023 und im ersten Quartal des Jahres 2024 gut behauptet. Desgleichen haben sich die Geschäfte der Dürninger GmbH sowohl umsatz- als auch ertragstechnisch sehr positiv entwickelt. Genussmittel sind weiterhin gefragt und unsere Kunden sind froh in unseren Filialen beständig ihre gewünschten Produkte vorrätig zu finden. Die Chancen, die neue Produkte wie Tabakerhitzer oder E-Shishas bieten, sind genutzt worden, aber auch die klassischen Produktkategorien wie Zigarren und Spirituosen erleben nach wie vor Zulauf. b) Geschäftsverlauf und Lage Der Geschäftsverlauf war auch Anfang des Jahres 2024 erfreulich. Das bisher kalendergleiche Geschäftsjahr wurde auf den 31. Januar umgestellt, so dass in 2024 ein Rumpfwirtschaftsjahr von nur einem Monat entstanden ist. Dies führt dazu, dass insbesondere die Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung nicht mit denen des Vorjahres (12-Monatszeitraum) vergleichbar sind. Durch den Ausbau des Filialnetzes auf 45 Filialen sowie der Sortimente konnte die Fa. Dürninger ihre Marktposition im Tabakwareneinzelhandel weiter ausbauen. Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Januar) um 10%. c) Ertragslage Da die Ertragszahlen infolge des einmonatigen Rumpfwirtschaftsjahres mit denen des vorangegangenen Geschäftsjahres nicht vergleichbar sind, wurde auf die Angabe der Vorjahreszahlen verzichtet. Das Ergebnis im Januar 2024 ist mit 30.845,20 EUR auf den Monat gesehen positiv. Die erzielten Umsatzerlöse von 2.848.251,93 EUR sind sehr erfreulich. Kennzahlen zur Ertragslage:
d) Finanz -und Vermögenslage: Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr, als 70% erreicht wurden, auf 72% im aktuellen Rumpfgeschäftsjahr angestiegen. Die Verbindlichkeitenquote ist infolge stichtagsbedingt geringerer Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 19% im Vorjahr auf aktuell 15% im aktuellen Geschäftsjahr zurückgegangen. Die liquiden Mittel haben sich von 1.155 TEUR auf aktuell 942 TEUR im aktuellen Geschäftsjahr verringert. e) Erfolgslage: Die Umsatzrendite beträgt im Rumpfgeschäftsjahr 1,08%. Die Materialkostenquote beläuft sich auf 74,5% (im Vorjahr 74,8%). Die Personalaufwandsquote liegt bei 15,79% (im Vorjahr 14,5%). Das im Januar erzielte EBIT beträgt TEUR 45. f) Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung ziehen wir den Cashflow heran. Dieser beläuft sich auf 59 TEUR. g) Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist auch weiterhin positiv. 3. Filialbericht: Unser Filialnetz umfasst 45 Filialen in 5 Bundesländern. Der Hauptsitz der Verwaltung ist in Göppingen. Insgesamt beschäftigen wir zum Stichtag 31.01.2024 220 (im Vorjahr 218) Mitarbeiter. 4. Prognosebericht Nachdem sich die Inflationsrate und damit die verbundenen Kostensteigerungen aktuell auf unter 3% abgeschwächt haben, sind die Kunden wieder bereit für Genussmittel mehr Geld zu investieren. Die Umsatzerlöse entwickeln sich weiter sehr erfreulich, die Kostensteigerungen bei Personalkosten, Mietsteigerungen sowie Nebenkostensteigerungen sind aber weiter fortschreitend. Wir erwarten somit im Geschäftsjahr 2024/25 ein um ca. -10% niedrigeres Ertragsniveau wie im Geschäftsjahr 2023, geprägt zwar durch Umsatzsteigerungen im Bereich von +8%, jedoch auch geschmälert durch weitere Kostensteigerungen in den Bereichen Personalkosten, Mieten und Nebenkosten, die kaum zu vermeiden sind. Die moderate Expansion wird auch in 2024/25 fortgeführt mit dem Ziel, neue lukrative Standorte zu finden. Es stehen noch weitere Investitionen in die Digitalisierung und Modernisierung des Unternehmens an, zum Beispiel die Erneuerung von Kassensystemen und Einführung und Umsetzung der Warenwirtschaft oder auch Renovierungsmaßnahmen und Flächenoptimierungen. Bei etwa gleichbleibender Abschreibungsquote wird durch rückläufige Erträge auch der Cash Flow im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 geringfügig niedriger ausfallen. 5. Chancenbericht Wachstumssortimente wie Feinschnitt, Tabakerhitzer, hochwertige Zigarren, Spirituosen und Trendartikel wie E-Shisha werden ausgebaut und die Filialsortimente dahingehend optimiert. Hier sehen wir auch die größten Chancen auf eine positive Geschäftsentwicklung. Starke Partnerschaften mit den Lieferanten und Herstellern der Produkte gerade in den Wachstumsbereichen wurden geschmiedet und sind für die nächsten Jahre zukunftsweisend. Wir erwarten unter diesen Gesichtspunkten einen weiterhin positiven Geschäftsverlauf und eine Erholung der meisten Filialstandorte. Soweit dauerhaft ein Rückgang der Geschäftszahlen an bestimmten Standorten vorliegen sollte, kann dem noch durch Optimierung der Öffnungszeiten und weiterer Kostenfaktoren - soweit möglich - entgegengewirkt werden. 6. Risikobericht Als Risiko sehen wir weiterhin die angespannte Ertragslage im Tabakwareneinzelhandel, dessen Erträge zunehmend von Werbeerlösen abhängen sowie die Regularien von Seiten des Gesetzgebers, der durch Rauchverbote und gesetzliche Vorgaben starken Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung nimmt. Ebenso ist die Personalknappheit auf dem Arbeitsmarkt ein generelles Problem, welches sich zusätzlich verschärft durch die höheren Personalkosten bedingt durch Lohnerhöhungen und allgemeine Kostensteigerungen. Die weltpolitische Lage führt aktuell zu Unsicherheiten für jeden Konsumenten, was sich auch in geringerer Kaufkraft niederschlagen kann. Ebenso ist mit steigenden Beschaffungspreisen aufgrund der gestiegenen Produktions- und Lieferkosten zu rechnen. Risiken, welche unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden könnten, sehen wir nicht.
Göppingen, 08. Mai 2024 gez. Matthias Steckbauer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Dürninger GmbH hat ihren Sitz in Göppingen. Sie ist beim Amtsgericht Ulm unter der Nummer HRB 533981 in das Handelsregister eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen der §§ 266, 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Der Grundsatz der Bewertungs- und Gliederungsstetigkeit wurde beachtet. Es wurden keine Bilanzierungshilfen in Anspruch genommen. Das bisher kalendergleiche Geschäftsjahr wurde auf den 31. Januar umgestellt, so dass in 2024 ein Rumpfwirtschaftsjahr von nur einem Monat entstanden ist. Dies führt dazu, dass insbesondere die Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung nicht mit denen des Vorjahres (12-Monatszeitraum) vergleichbar sind. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen, entsprechend der jeweiligen voraussichtlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Auf die Nutzung des erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts wirken vielfältige Einflussfaktoren teils gegenläufig ein. Daher konnte seine Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden und es wird deshalb für die planmäßige Abschreibung die standardisierte Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt. Die beweglichen geringwertigen Anlagegüter, deren Anschaffungskosten EUR 250,00 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bewegliche Wirtschaftsgüter, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten Euro 800,00 nicht überstiegen, wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken um Nominalwert bewertet. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Pensionsverpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Sie werden pauschal mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren und mit dem entsprechend durchschnittlichen Marktzinssatz von 1,82% der von der Dt. Bundesbank bekanntgemacht wurde, abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Die Rechnungsgrundlage beruht auf voraussichtlichen Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2% und den Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G". Die Bewertung erfolgte nach dem Anwartschafts- bzw. Rentenbarwertverfahren. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Wertansatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB und dem Wertansatz gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 442,00. Er wurde auf Basis folgender Zinssätze ermittelt: Rechnungszinssatz (10 Jahres-Durchschnitt) 1,82% und Rechnungszinssatz (7 Jahres-Durchschnitt) 1,76%. Eine Ausschüttungssperre besteht nicht, da frei verfügbare Rücklagen in ausreichender Höhe vorhanden sind. Bei der Bemessung von Rückstellungen wurden erkennbare Risiken angemessen und ausreichend berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahren abgezinst (253 Abs. 2 S. 1 HGB). Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. D. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Positionen des Jahresabschlusses Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 550,00 (Vorjahr EUR 550,00) haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 4.183.245,84 (Vorjahr EUR 3.345.373,20) enthalten. Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:
E. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. F. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Mietverträgen bestehen jährliche Verpflichtungen in Höhe von ca. EUR 1.193.200,00 aus Leasingverträgen in Höhe von ca. EUR 14.825,00. Mitglieder der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte von Herrn Matthias Steckbauer, Alleingeschäftsführer, geführt. Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 220 Mitarbeiter, davon 67 Vollzeitkräfte und 153 Teilzeitkräfte, (Vorjahr 213) beschäftigt. Konzern Die Moosmayr Holding GmbH, Haag am Hausruck (Österreich), erstellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Teil der Konzernunternehmen. Die Dürninger GmbH wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird im österreichischen Firmenbuch veröffentlicht. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 30.845,20 auf neue Rechnung vorzutragen.
Göppingen, den 08. Mai 2024 Dürninger GmbH gez. Matthias Steckbauer, Geschäftsführer Anlagespiegel zum 31.01.2024
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Dürninger GmbH, Göppingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dürninger GmbH, Göppingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dürninger GmbH, Göppingen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis zum 31. Januar 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2024 bis zum 31. Januar 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 13. Mai 2024 CONLATA Geißelmaier & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft DIPLOM-KAUFMANN JÖRG GEIßELMAIER, WIRTSCHAFTSPRÜFER |
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