Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 100846
Vorher
Flo-Pak GmbHPregis Flo-Pak GmbH
Eingetragen
10.6.2014
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und WerbeartikelnHerstellung von Vliesstoff und nicht-konfektionierten Erzeugnissen daraus
Gegenstand
Der Vertrieb von "Loosefill"-Produkten, Luftpolstersystemen und papierbasierten Schutz- und Polstersystemen und damit im Zusammenhang stehende Waren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Donald Keith Lavanway
seit 8.11.2023
Geschäftsführer
Kevin John Baudhuin
seit 8.11.2023
Geschäftsführer
Laurin Darnell
seit 8.11.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Pregis Holding Company B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Pregis Holding Company B.V.
Netherlands
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pregis GmbH

Monheim am Rhein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Pregis GmbH, Monheim am Rhein

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pregis GmbH, Monheim am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pregis GmbH, Monheim am Rhein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 18. September 2024

ECOVIS Audit AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marenbach, Wirtschaftsprüfer

Kemp, Wirtschaftsprüfer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

DER PREGIS GMBH, MONHEIM AM RHEIN

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 376.099,94
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.462,02 214.199,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 6.652,46
21.462,02 596.952,03
21.462,02 596.952,03
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 81.762,51
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 2.415,20
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 27.024,71
0,00 111.202,42
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.023.466,02 914.841,90
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 21.833.076,70 14.118.609,74
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.197,00 0,00
22.857.739,72 15.033.451,64
22.857.739,72 15.144.654,06
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 148,75 30,00
22.879.350,49 15.741.636,09

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 3.391.168,94 3.391.168,94
III. Gewinnvortrag 2.600.770,75 1.811.859,39
IV. Jahresüberschuss 860.870,08 788.911,36
6.877.809,77 6.016.939,69
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 23.708,00 0,00
2. Steuerrückstellungen 138.249,35 103.993,48
3. Sonstige Rückstellungen 406.435,81 598.176,49
568.393,16 702.169,97
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 164.077,67 397.765,39
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.972.807,62 8.303.377,39
3. Sonstige Verbindlichkeiten 296.262,27 321.383,65
davon aus Steuern: EUR 251.383,65 (Vorjahr: EUR 355.007,61)
15.433.147,56 9.022.526,43
22.879.350,49 15.741.636,09

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023

DER PREGIS GMBH, MONHEIM AM RHEIN

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 21.745.322,67 24.130.954,02
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -27.024,71 198,19
3. Sonstige betriebliche Erträge
a) Sonstige betriebliche Erträge 1.180.747,89 0,00
1.180.747,89 0,00
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -19.455.565,15 -17.953.689,73
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -815.476,23 -1.273.829,42
-20.271.041,38 -19.227.519,15
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.244.406,37 -1.858.606,33
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -243.067,49 -258.082,48
-1.487.473,86 -2.116.688,81
6. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -57.521,95 -151.682,39
-57.521,95 -151.682,39
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen -629.792,05 -1.450.825,32
-629.792,05 -1.450.825,32
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 734.146,34 236.509,54
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -326.492,87 -632.034,72
10. Ergebnis nach Steuern 860.870,08 788.911,36
11. Jahresüberschuss 860.870,08 788.911,36

Handelsregister: Düsseldorf HRB 100846

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des "Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BİIRUG)" und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt worden.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Von den vorgesehenen größenabhängigen Erleichterungen § 288 Abs. 2 HGB haben wir Gebrauch gemacht.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die in Vorjahren angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden beibehalten.

Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wird von der Fortführung der Unternehmstätigkeit ausgegangen (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung wird nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften gem. § 253 Abs. 3 HGB linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen drei und 40 Jahren. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.

In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten angesetzt. Fertige Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bewertet, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen enthalten. Allgemeine Verwaltungs- und sozialkosten werden nicht in die Bewertung der Vorräte einbezogen. Bei der Bewertung der Vorräte wird das Niederstwertprinzip beachtet.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind die erkennbaren Risiken durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt; die allgemeinen Ausfallsrisiko wird durch Pauschalwertberichtung Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten ausgewiesen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die im Jahresabschluss enthaltenen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, werden gem. § 256 a Satz 1 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Entsprechend den Regelungen des § 256 a Satz 2 HGB wird bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewendet.

3. Erläuterungen zum Jahresabschluss

3.1 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, bei denen es sich zugleich um solche gegen Gesellschafter handelt, betragen EUR 21.833.076,70. Hiervon entfallen EUR 21.564.004,03 auf Forderungen im Rahmen des Cash Pooling und EUR 268.772,67 auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3.2 Eigenkapital

Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt EUR 25.000,00.

3.3 Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr - abgesehen von branchenüblichen Eigentumsvorbehalten - unbesichert.

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 15.433.147,56 (Vorjahr EUR 9.022.526,43). Wie im Vorjahr bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen beträgt EUR 14.972.807,62. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung.

4. Sonstige Angaben

4.1 Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahrs 2023 hat die Gesellschaft im Durchschnitt 17 Mitarbeiter beschäftigt.

4.2 Angaben über Unternehmensbeziehungen

Die Pregis GmbH (vormals Pregis Flo-Pak GmbH) ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Pregis Holding Company B.V. mit Sitz in Heerlen.

Der Jahresabschluss der Pregis GmbH (vormals Pregis Flo-Pak) wird in den Konzernabschluss der Pregis Holding B.V. mit Sitz in Heerlen, Niederlande eingeschlossen. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Darüber hinaus erstellt die Pregis LLC, Bannockburn, IL, USA, den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen.

4.3 Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023:

 

Herr Leon Poppegaai, Utrecht, Niederlande - bis 22.05.2023,

 

Herr Conre Oostrom, Bergschenhoek, Niederlande - bis 08.11.2023,

 

Herr Kevin John Baudhuin, Chicago / Vereinigte Staaten - ab 8.11.2023,

 

Herr Donald Keith LaVanWay, Chicago / Vereinigte Staaten - ab 8.11.2023,

 

Herr Laurin Alto Darnell, Alto / Vereinigte Staaten - ab 8.11.2023.

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

4.4 Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft schlägt folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss des laufenden Jahres wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Monheim am Rhein, August 2024

Die Geschäftsführung

Kevin John Baudhuin

Donald Keith LaVanWay

Laurin Alto Darnell

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023 DER PREGIS GMBH

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.456.116,44 0,00 2.456.116,44 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 5.002.581,30 0,00 4.923.597,33 78.983,97
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 494.627,66 0,00 494.627,66 0,00
7.953.325,40 0,00 7.874.341,43 78.983,97
7.953.325,40 0,00 7.874.341,43 78.983,97
ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.080.016,50 0,00 2.080.016,50 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 4.788.381,67 57.521,95 4.788.381,67 57.521,95
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 487.975,20 0,00 487.975,20 0,00
7.356.373,37 57.521,95 7.356.373,37 57.521,95
7.356.373,37 57.521,95 7.356.373,37 57.521,95
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 376.099,94
Technische Anlagen und Maschinen 21.462,02 214.199,63
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 6.652,46
21.462,02 596.952,03
21.462,02 596.952,03

1.4 Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar - 31. Dezember 2023

Präambel

Der folgende Lagebericht bezieht sich auf die Tätigkeit der Pregis GmbH (im Folgenden "Pregis" genannt).

Grundsätzliches zum Unternehmen

1. Tätigkeiten

Die Tätigkeit der Pregis mit Sitz in Monheim am Rhein besteht im Wesentlichen aus dem Vertrieb von Verpackungsmaterialien der Pregis Produktionsgesellschaften. Bis zum Oktober 2023 hat die Gesellschaft auch über einen Produktionsstandort in Herbrechtingen verfügt.

2. Struktur der Gruppe

Die Pregis ist Teil der Pregis-Gruppe. Sie befindet sich zu 100 % im Besitz der Pregis Holding B.V. Der Kopf dieser Gruppe ist Pregis LLC in Bannockburn, IL, USA. Die Jahresabschlüsse der Pregis Holding Company B.V. werden in den Konzernabschluss der Pregis LLC, Bannockburn, IL, USA, einbezogen. Der Konzernabschluss der Pregis LLC ist in den Geschäftsräumen der Pregis LLC erhältlich.

3. Das Geschäftsmodell

Die Aktivitäten bestehen hauptsächlich aus dem Verkauf von Verpackungsmaterialien der Pregis- Produktionseinheiten.

Gleichzeitig gibt es ein Financial Service Center in den Niederlanden, das für die Funktionen Controlling, Finanzen, zentraler Kundenservice und Planung zuständig ist.

4. Forschung und Entwicklung

In Deutschland gibt es keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Die Entwicklung neuer Produkte wird zentral in den Niederlanden gesteuert.

Die Produktentwicklung ist der Prozess, mit dem Pregis entscheidet, welche Aktivitäten im Bereich F&E unternommen werden. F&E bildet die Grundlage für neue Produkte und verbessert die bestehenden Produkte von Pregis. Diese F&E-Aktivitäten führen zur Festlegung von Produktspezifikationen und Herstellungsverfahren.

Weitere F&E-Funktionen sind die Entwicklung und Verfeinerung von Fertigungsprozessen, Value Engineering, Substitution von Teilen und Lieferanten sowie die Bewertung von Materialien. Die F&E- Bemühungen orientieren sich oft an den vorherrschenden Industriestandards, lokalen Bauvorschriften und Umwelt-/Nachhaltigkeitsinitiativen.

Pregis betrachtet F&E als Schlüssel zur Sicherung des langfristigen Erfolgs des Unternehmens. Obwohl der Preis für die Kunden wichtig ist, basiert der Wettbewerb auch auf der Fähigkeit der Lieferanten von Verpackungsmaschinen und Verbrauchsmaterialien, mit den Kunden zusammenzuarbeiten und schnell maßgeschneiderte Produkte und Anwendungen zu liefern. Dementsprechend konzentrieren sich die F&E-Aktivitäten von Pregis LLC auf zwei Bereiche: Herstellungsverfahren und Produktentwicklung.

Im Bereich der Herstellungsprozesse ist Pregis bestrebt, bestehende Herstellungsverfahren zu verbessern und auch neue kosteneffiziente Herstellungsalternativen zu entwickeln. Der Schlüssel zum Erfolg von Pregis ist die Aufrechterhaltung des Status eines bevorzugten Lieferanten für Großkunden, indem wir mit ihnen zusammenarbeiten, um neue und fortschrittliche Systemlösungen zu entwickeln, die maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen sind. Diese Systemlösungen helfen Pregis, sein Produktangebot von dem seiner Konkurrenten zu unterscheiden und dauerhafte Beziehungen zu den Kunden zu pflegen.

Im Bereich der Produktentwicklung arbeiten die Pregis-Einheiten in den USA, die Vertriebsaktivitäten durchführen ("US-Vertriebseinheiten"), mit den Kunden zusammen, um innovative neue Produkte und Verbesserungen an bestehenden Produkten zu entwickeln. Die US-Vertriebseinheiten verstehen die Produkte und Prozesse ihrer Kunden und stimmen sich mit Pregis Innovative ab, um die besten Lösungen für spezifische Anforderungen zu finden. Die Produkte können aufgrund von Kundenwünschen und -anforderungen entwickelt werden.

Wirtschaftsbericht

1. Makroökonomische und sektorale Rahmenbedingungen

Der Aufschwung in Deutschland nach Covid-19 wurde durch die globale Energiekrise unterbrochen. Eine Rückkehr zu starkem, widerstandsfähigem und nachhaltigem Wachstum in Deutschland erfordert zukunftsorientierte Investitionen und Reformen, um die grüne und digitale Transformation der Wirtschaft zu beschleunigen und gleichzeitig die wirtschaftlichen Auswirkungen der raschen Bevölkerungsalterung zu bewältigen.

Ein sprunghafter Anstieg der Energiepreise im Gefolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat die Inflation angeheizt, die Kaufkraft der Haushalte verringert und die Wirtschaftstätigkeit beeinträchtigt. Gut konzipierte Strom- und Gassubventionen und ein Rückgang der Energiepreise, der durch Gaseinsparungen aufgrund der milden Witterung und die Diversifizierung der Energieversorgung durch neue Flüssiggas-Terminals unterstützt wurde, haben das Vertrauen von Investoren und Verbrauchern stabilisiert, aber die Unsicherheit bleibt groß.

Deutschland hat seit den 2000er Jahren aufgrund der schwachen Inlandsnachfrage und Unternehmensdynamik einen Abfluss von Privatkapital erlebt. Die öffentlichen und privaten Investitionen sind im Vergleich zu vielen anderen OECD-Ländern niedrig. Modernisierung und Vereinfachung der Verwaltungsverfahren, insbesondere bei der Infrastrukturplanung und Harmonisierung der IT-Standards auf allen Ebenen.

Die Exposition Deutschlands gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels, von Überschwemmungen bis hin zu Hitzewellen, nimmt zu, und die von 2005 bis 2021 verzeichneten Schäden durch klimabedingte Gefahren pro BIP-Einheit gehören zu den höchsten in den OECD- Ländern. Die Exposition gegenüber Klimarisiken sollte regelmäßig bewertet werden, um die Widerstandsfähigkeit gefährdeter Gemeinschaften zu stärken. Die Verbesserung der Unterstützung für Forschung und Entwicklung (F&E) würde dazu beitragen, Investitionen und Innovationen zu beleben. In dem Bericht werden auch ein stärkerer Wettbewerbsrahmen und ein besserer Zugang zu Finanzmitteln für junge Unternehmen gefordert. Die Aufnahme so genannter legislativer und regulatorischer Fußabdrücke in das neue Lobbyregister würde dazu beitragen, wettbewerbsbehindernde Lobbying- Aktivitäten transparenter zu machen.

In der Verpackungslösungsindustrie sehen wir eine Entwicklung hin zu einer stärkeren Verwendung von recycelten Rohstoffen und einer stärkeren Fokussierung auf Papierlösungen.

2. Geschäftsentwicklung

Entwicklung der Umsatzerlöse (Finanzieller Leistungsindikator)

Pregis erzielte im Jahr 2023 einen Umsatz von 21,7 Mio. € (Vorjahr 24,1 Mio.€) mit einem Profit von €860.870 (Vorjahr €788.911).

Der Umsatz erreichte 21,7 Mio. € und besteht aus Verkäufen in:

1.

Europa Film 8,0 Mio. €

2.

Europa Papier 7,9 Mio. €

3.

Europa Maschine 53 T€

4.

Europa Lose Schüttung 4,6 Mio. €

5.

Europa Sonstiges 15 T€

6.

Europa System 1,1 Mio €.

Die Pregis GmbH erwirtschaftete einen Gewinn von 860.870 € (Vorjahr 788.911 €). Trotz Gewinnanstiegs sank das EBITDA * Ergebnis um 61,75 %.

Produktion und Kostenentwicklung

Die Pregis GmbH produziert keine Fertigwaren. Alle Produkte und Komponenten für die deutschen Kunden werden von Pregis Produktionsstätten in Europa geliefert.

* Das EBITDA (Jahresüberschuss zzgl. Zinsaufwand, Abschreibungen und abzgl. Zinserträgen) stellt neben den Umsatzerlösen einen weiteren finanziellen Leistungsindikator zur internen Unternehmenssteuerung dar.

3. Lage des Unternehmens

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr 2022 um rund 7 Mio. € erhöht.

31/12/2023 31/12/2022
TEUR % TEUR %
Vermögensstruktur
Fixed assets
Sachanlagen - 0,00 % 376.099,94 2,39 %
Technische Anlagen und Maschinen 21.462,02 0,09 % 214.199,63 1,36 %
Betriebs- und Geschäftsausstattung - 0,00 % 6.652,46 0,04 %
Umlaufvermögen
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe - 0,00 % 81.762,51 0,52 %
Fertige Erzeugnisse und Waren - 0,00 % 27.024,71 0,17 %
Unfertige Erzeugnisse und Leistungen - 0,00 % 2.415,20 0,02 %
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.023.466,02 4,47 % 914.841,90 5,81 %
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 21.833.076,70 95,43 % 14.118.609,74 89,69 %
Sonstige Vermögensgegenstände 1.197,00 0,01 % - 0,00 %
Flüssige Mittel - 0,00 % - 0,00 %
Prepaid
Prepaid account 148,75 0,00 % 30,00 0,00 %
Total 22.879.350,49 100,00 % 15.741.636,09 100,00 %
Kapitalstruktur
Eigenkapital 6.877.809,77 30,06 % 6.016.939,69 38,22 %
Rückstellungen 568.393,16 2,48 % 702.169,97 4,46 %
Verbindlichkeiten 15.433.147,56 67,45 % 9.022.526,43 57,32 %
Total 22.879.350,49 100,00 % 15.741.639,09 100,00 %

Das Anlagevermögen verringerte sich insgesamt um 570 T€. Der Hauptgrund dafür ist die Veräußerung von Vermögenswerten im Jahr 2023, da die Produktion im Oktober 2023 eingestellt wurde.

Die Verringerung der Vorräte hängt mit der Schließung der Fabrik im Oktober 2023 zusammen.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sind zum Jahresende auf 0 € gesunken, da alle Barmittel auf das Cash-Pool-Konto der Holdinggesellschaft übertragen wurden. Die Überweisung erfolgt jeden Monat, so dass der Saldo am Ende jedes Monats 0 € ist.

Auf der Passivseite ergaben sich insbesondere die folgenden Veränderungen:

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken um 59 % auf einen Betrag von 164 T€ und auch die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um 80 % auf einen Betrag von 14,9 Mio. Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken im Vergleich zu den Vorjahren um 8 % und erreichten einen Endsaldo von 296 T€.

Ertragslage

Das wirtschaftliche Umfeld war im Geschäftsjahr 2023 angespannt. Trotz der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und der Situation in der Ukraine konnte die Pregis GmbH auch im Jahr 2023 einen Gewinn erzielen.

Die Umsatzerlöse 2023 sanken um 10 % auf 21,7 Mio. € (Vorjahr 24,1 Mio. €). Beim Rohertrag ist ein Rückgang um 46% auf 2,63 Mio. € (Vorjahr 4,90 Mio. €) zu verzeichnen.

Der Personalaufwand sank um 629 T€ auf 1,5 Mio. € (Vorjahr 2,1 Mio. €). Die Abschreibungen sind um 62 % auf 58 T€ (Vorjahr 152 T€) gesunken. Der Hauptgrund ist die Stilllegung ab Oktober 2023.

Die allgemeinen Verwaltungskosten sanken um 821 T€ auf 630 T€, verglichen mit 2022.

Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) sank aus den oben genannten Gründen von 1,18 Mio. € auf 0,45 Mio. €.

Am Ende ist der Gewinn 2023 von 789 T€ auf 861 T€ gestiegen.

Gesamtaussage

Die Entwicklung des Unternehmens ist trotz des makroökonomischen Umfelds und der Auswirkungen von Covid im Allgemeinen profitabel. Die Entwicklung der Finanzergebnisse im Jahr 2023 entsprach den Erwartungen des Managements.

4. Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens setzt es einer Reihe von finanziellen Risiken aus, zu denen die Auswirkungen von Änderungen der Rohstoffmarktpreise und das Liquiditätsrisiko gehören.

F&E-Risiko

Pregis ist ein Vertriebsunternehmen mit geringem Risiko und betreibt keine F&E-Aktivitäten in Deutschland. Pregis Niederlande führt F&E durch oder trägt die Kosten dafür und übernimmt daher das F&E-Risiko. Die europäischen Tochtergesellschaften, einschließlich Pregis, führen keine F&E- Aktivitäten durch und tragen daher auch keine F&E-Kosten.

Marktrisiko

Preisdruck, Wettbewerb durch neue Marktteilnehmer oder Konkurrenzprodukte und Nachfragerückgang stellen die wesentlichen Marktrisiken dar. Es wird davon ausgegangen, dass Pregis das Marktrisiko in Bezug auf seine Verkäufe an Dritte am besten unter Kontrolle hat, da das Unternehmen über ein lokales Verkaufsteam verfügt, das sich auf den deutschen Markt konzentriert. Die Volatilität der Preise für Rohöl, Papier und Harz (die sich folglich auf die Preise der nachgelagerten Chemikalien auswirkt) wirkt sich auf die Kosten der verkauften Waren von Pregis aus.

Risiko der Lagerhaltung

Als Distributor mit geringem Risiko verfügt Pregis nicht über Vorräte oder Lagereinrichtungen in Deutschland. Alle Waren befinden sich in den Niederlanden und im Vereinigten Königreich. Pregis Niederlande trägt das Bestandsrisiko, da das Unternehmen den Großteil der Vorräte hält und die Waren auf der Grundlage der Bestellungen direkt an die Kunden geliefert werden. Außerdem ist Pregis Niederlande Eigentümer aller Maschinen, die an Endverbraucher vermietet werden.

Produkthaftungs- und Gewährleistungsrisiko

Das Produkthaftungsrisiko beinhaltet das Risiko, dass das Produkt oder die Leistung nicht den akzeptierten oder beworbenen Kriterien entspricht und/oder zu einem Schaden wird oder führt. Daher bezieht sich das Produkthaftungsrisiko auch auf das Risiko, das mit den durch die verkauften Waren verursachten Schäden an Personen oder Sachen verbunden ist.

Das Gewährleistungsrisiko bezieht sich auf das Risiko, dass die Kosten für eine Reklamation oder die Rückgabe eines fehlerhaften Produkts anfallen. In Abhängigkeit von den Garantiebedingungen können diese Kosten für die Reparatur oder den Ersatz defekter Produkte anfallen. Das Risiko der Produktqualität ist ein großes Risiko, da es den Ruf der Marke für erstklassige Qualität und Zuverlässigkeit beeinflusst.

Pregis Niederlande trägt dieses Risiko letztlich als Hauptproduktionsstätte in Europa, wenn ein Produkt einen Herstellungsfehler aufweist. Defekte Produkte werden an Pregis Niederlande zurückgeschickt, und die Kosten für die Rücksendung oder den Austausch werden von Pregis Niederlande getragen.

Foderungsausfallrisiko

Das Kreditausfallrisiko ist das Risiko, dass ein Drittkunde nicht in der Lage ist, seine Zahlungsverpflichtungen für erhaltene Produkte oder Dienstleistungen zu erfüllen.

Die Risiken im Zusammenhang mit der Kreditwürdigkeit von Kunden und der Einbringlichkeit von Forderungen werden von den europäischen Tochtergesellschaften getragen, da sie Rechnungen stellen und Zahlungen von Drittkunden eintreiben. Die Kredit- und Inkassofunktion wird über die in den Niederlanden ansässige Shared-Service-Organisation sorgfältig verwaltet, so dass das Kredit- und Inkassorisiko als minimal angesehen wird.

5. Künftige Entwicklungen

Bislang bringt das Jahr 2024 nach der Covid-19-Pandemie und der derzeitigen Unterbrechung der Versorgungskette aufgrund der Krise in der Ukraine weltweit weiterhin einen erheblichen Inflationsdruck mit sich. Was die makroökonomischen Trends anbelangt, so hat dies zu einer Volatilität der Devisenkurse und steigenden Zinsen geführt. Es wird erwartet, dass der Trend in den kommenden Monaten auch zu Liquiditätsproblemen führen wird, da Lieferanten und Kunden mit ihren eigenen Cashflow-Problemen in Verbindung mit Unterbrechungen der Lieferkette und Personaldruck konfrontiert sein werden. Es gibt Anzeichen dafür, dass sich der Preisanstieg verlangsamt, da die Zentralbanken die Inflation in den Griff bekommen, doch dürfte dieser Druck kurzbis mittelfristig bestehen bleiben.

Die Geschäftsführer versichern, dass sie über eine starke Bilanz verfügen, die robust genug ist, um Schwankungen standzuhalten. Das Unternehmen verfügt über hohe Barbestände und Nettovermögen und war in der Vergangenheit profitabel. In der Zeit nach dem Jahresende ist das Unternehmen nach der Umsetzung von Strategien, die Ende 2023 eingeführt wurden, wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Die Direktoren sind auch der Ansicht, dass die laufenden Risikominderungsstrategien angemessen sind, um mit neuen Risiken umzugehen, die sich aus den laufenden Problemen in der Lieferkette und den Unterbrechungen infolge der Krise in der Ukraine ergeben.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein leichter Umsatzanstieg und ein EBITDA auf Vorjahresniveau erwartet.

Die Geschäftsführung hat sich für das kommende Jahr zu weiteren Investitionen in das Unternehmen verpflichtet und plant eine weitere Umsatzsteigerung.

 

Monheim am Rhein, 28. August 2024

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