Salmon GmbH & Co. Vermietungs- und Verpachtungs-KG
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Torsten Salmon seit 22.5.2020 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Salmon Pacific GmbHBerlinKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzern-Lagebericht1. Grundlagen des Konzerns Die Unternehmensgruppe VERMOP Salmon ist einer der international führenden Hersteller von Reinigungsgeräten, -systemen und -zubehör. Aufbauend auf diesem Know-how und dieser Erfahrung positionieren wir uns als Anbieter von hochwertigen sowie professionellen Produkten und modularen Reinigungssystemen, die innovativ, praxisbewährt und langlebig sind. Das umfassende Sortiment an Reinigungsgeräten, -systemen und -zubehör wird in Gilching bei München entwickelt, in den Werken in Wertheim produziert und von da europaweit ausgeliefert. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in die Geschäftsbereiche "Tools", "Power", "Liquid" und "Soft". Die wesentlichen Leistungsindikatoren sind das operative Betriebsergebnis (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit exklusive Zinsen und Währungseffekte), die hohe technische Kompetenz der Mitarbeiter, die breiten und tiefen Marktkenntnisse sowie die mehr als 90 Jahre aufgebaute Reputation der Marke VERMOP. Die Berücksichtigung der Bedürfnisse unserer Kunden ist zentral für den Erfolg des Unternehmens, so dass angefangen vom Marketing, über die Abteilung Forschung und Entwicklung bis hin zur Produktion unsere Bereiche zum Entstehen von innovativen Produkten und zur Verbesserung von bewährten Reinigungssystemen beitragen. Der Schwerpunkt unserer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten liegt am Standort Gilching, an dem eine moderne Forschungs- und Entwicklungshalle besteht. Auch im Geschäftsjahr 2021 wurde an der Entwicklung von neuen Produkten gearbeitet. Die externen Aufwendungen für den Bereich Forschung und Entwicklung betragen ca. TEUR 971. Hierbei wird sowohl an ganz neuen Produkten gearbeitet als auch auf die Weiterentwicklung bestehender Produkte gesetzt. Die Konzernmutter und Holding Gesellschaft der VERMOP Salmon Gruppe ist die Salmon Pacific GmbH, Berlin, die am 28. August 2018 errichtet wurde. Beherrschende Stellung hat die Salmon Pacific GmbH mit Abschluss eines Einbringungsvertrags am 12.12.2018 erhalten. Die Erstkonsolidierung des einbezogenen Teilkonzerns der Salmon GmbH & Co. Vermietungs- und Verpachtungs KG, Berlin erfolgte aus Wesentlichkeitsgründen zum 31.12.2018. Die Salmon GmbH & Co. Vermietungs- und Verpachtungs KG mit Sitz in Berlin verpachtet überwiegend die im Inland liegenden Betriebsimmobilien an ihre unmittelbar 51%ige Tochtergesellschaft VERMOP Salmon GmbH. Im Inland verfügt der Konzern über die Standorte Gilching, Wertheim und Berlin. Die operative Führung des Konzerns erfolgt von der Zentrale der VERMOP Salmon GmbH in Gilching. Die Zweigniederlassung in Wertheim trägt als Produktionsstandort maßgeblich zum Umsatz bei. Außerdem hält die VERMOP Salmon GmbH eine Mehrheitsbeteiligung an der Hefter Cleantech GmbH, Prien am Chiemsee, die in den Konzernabschluss einbezogen wird. Die ausländischen Tochtergesellschaften, welche allesamt unmittelbare Tochterunternehmen der VERMOP Salmon GmbH sind, werden als reine Vertriebsgesellschaften zur Erschließung des jeweiligen nationalen Markts und zum dortigen Vertrieb der Produkte der VERMOP Salmon GmbH unterhalten. In den Konzernabschluss wurden im Geschäftsjahr 2021 folgende Tochtergesellschaften einbezogen: VERMOP UK Ltd. (Purley Surrey, England) VERMOP Polska Sp.z o.o. (Bedzin, Polen) VERMOP ITALIA S.r.l. (Assago, Italien) VERMOP France SARL (Tremblay-en-France, Frankreich) VERMOP Österreich GmbH (Langenzersdorf, Österreich) Hefter Cleantech GmbH (Prien am Chiemsee, Deutschland) Zudem wurden im Geschäftsjahr in den Ländern Dänemark, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Spanien und Türkei weitere Tochtergesellschaften unterhalten, welche jedoch nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen wurden. Die Geschäftstätigkeit der US-amerikanischen Vertriebsgesellschaft wurde infolge der anhaltend negativen Geschäftsentwicklung bereits im Geschäftsjahr 2014 eingestellt. Die russische Vertriebsgesellschaft ist seit 2019, die türkische Vertriebsgesellschaft seit 2021 nicht mehr operativ tätig. 2. Wirtschaftsbericht Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das Wirtschaftswachstum in Deutschland fiel im Berichtszeitraum 2021 mit einem Anstieg von 2,9 % wieder positiv aus gegenüber dem negativen Wachstum von -4,9% im Vorjahr (Quelle: Statistisches Bundesamt "Pressemitteilung Nr. 074"). Trotz der noch spürbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie und zunehmender Engpässe in den Lieferketten kam es in den Sommermonaten zu einer Erholung der Wirtschaftsleistung, die aber durch die vierte Corona-Welle und den damit einhergehenden Verschärfungen aufgrund von Schutzmaßnahmen gestoppt wurde (Quelle: Statistisches Bundesamt "Pressemitteilung Nr. 074"). Die insgesamt im Berichtsjahr zu verzeichnende positive Entwicklung der wirtschaftlichen Lage betraf nahezu alle Wirtschaftsbereiche, auch wenn das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht werden konnte. Der Außenhandel erholte sich im Jahr 2021 ebenfalls mit einem Anstieg der Exporte um 9,4 % gegenüber dem Vorjahr, so dass diese nur noch leicht unter dem Niveau des Jahres 2019 lagen (Quelle: Statistisches Bundesamt "Pressemitteilung Nr. 020"). In der Gebäudereinigungsbranche kann die wirtschaftliche Lage in Folge der vorsichtigen Haltung der Kunden, der defizitären Haushaltslage vieler Staaten im Euroraum und der ungewissen Wachstumsaussichten als schwierig bezeichnet werden. Bedingt durch die Coronakrise wurden Reinigungsdienstleistungen in sensiblen Bereichen wie Kliniken und Pflegeheimen verstärkt nachgefragt, während die schlechtere wirtschaftliche Lage in der Veranstaltungs- und Reisebranche auch zu Rückgängen in den Reinigungsdienstleistungen dort führte. Der Wettbewerb in der Gebäudereinigungsbranche ist intensiv, so dass Wachstumschancen im Angebot von zusätzlichen Dienstleistungen wie ganzheitlichem Facility Management und in der Digitalisierung zur Steigerung von Effizienz und Qualität liegen (Quelle: BIV-Branchenreport Januar 2022). 3. Markt und Geschäftsverlauf Hauptabsatzgebiete blieben auch im Geschäftsjahr 2021 die Bundesrepublik Deutschland und das europäische Ausland mit den VERMOP-Niederlassungen vor Ort. Der seit mehreren Jahren vorangetriebene Markteintritt in Auslandsmärkte mit qualitativem und quantitativem Potenzial machte nicht unerhebliche Vorleistungen notwendig. Insgesamt konnte im abgelaufenen Jahr ein sehr positives Ergebnis erzielt werden. Im Vergleich zu der für das Geschäftsjahr 2021 im Vorjahr prognostizierten Umsatzentwicklung wurde die Schätzung und das Umsatzniveau des Vorjahres übertroffen. Auch der Jahresüberschuss lag deutlich über der Prognose und dem Vorjahresergebnis. Die internationalen Märkte wuchsen wie auch im Vorjahr recht unterschiedlich. Besonders positiv entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr der ungarische Markt. Der seit mehreren Jahren vorangetriebene Markteintritt in Auslandsmärkte mit qualitativem und quantitativem Potential machte nicht unerhebliche Vorleistungen notwendig. 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Umsatzentwicklung Die Gesellschaft verzeichnete im Geschäftsjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzanstieg von TEUR 3.083, bzw. 7,7 %. Dabei kam es im Inland zu einer Steigerung der Umsatzerlöse um TEUR 2.776, während im Ausland ein Wachstum von TEUR 307 zu verzeichnen war. Unter Einbeziehung der Bestandsveränderung von TEUR 170 (Vorjahr TEUR -7) sowie der aktivierten Eigenleistungen mit TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 3) erhöhte sich die Gesamtleistung um TEUR 3.271 bzw. 8,2 %. Ergebnisentwicklung Der Materialaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr sowohl aufgrund der höheren Umsatzerlöse als auch aufgrund von Kostensteigerungen um TEUR 1.757. Die Materialaufwandsquote nahm im Vergleich zum Vorjahr von rd. 26 % auf rd. 29 % zu. Der Personalaufwand blieb im Vergleich zum Vorjahr trotz höherer Umsatzerlöse konstant, da nicht alle freigewordenen Positionen im Geschäftsjahr nachbesetzt wurden. Die Personalaufwandsquote sank dabei von 39,7 % auf 36,7 %. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sanken im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 110 bzw. 4,8 %. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 737, da es im Wesentlichen zu Erlösen aus Fahrzeugen kam, die bereits im Vorjahr zum Verkauf bestimmt wurden. Darüber hinaus kam es zu Erlösen aus dem Verkauf eines Grundstücks. Der Konzern erhielt wie schon bereits im Vorjahr Erstattungen für Sozialversicherungsbeiträge aufgrund von Kurzarbeit. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 994 im Vergleich zum Vorjahr. Dies resultierte im Wesentlichen aus dem Anstieg der Kosten für Forschung und Entwicklung um TEUR 552. In der Zusammenschau und unter Berücksichtigung weiterer Faktoren führte dies zu einer Steigerung des Betriebsergebnisses um TEUR 1.360 auf TEUR 5.020 im Berichtsjahr. Das Finanzergebnis in Höhe von TEUR -64 hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 19 verbessert. Insgesamt konnte im Berichtsjahr ein Konzernjahresüberschuss von TEUR 3.484 (Vorjahr: TEUR 2.323) erwirtschaftet werden. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage des Konzerns war im Geschäftsjahr 2021 durch einen Rückgang der Sachanlagen und Finanzanlagen geprägt. Die Immateriellen Vermögensgegenstände gingen im Vergleich zum Vorjahr leicht um TEUR 50 zurück. Das Sachanlagevermögen verringerte sich um TEUR 1.613, da die erfolgten Investitionen von TEUR 605 unter den Abschreibungen von TEUR 1.982 blieben. Das Finanzanlagevermögen sank um TEUR 1.500. Dabei kam es im Wesentlichen zu einer Rückzahlung von sonstigen Ausleihungen von TEUR 1.200 sowie Ausleihungen an verbundene Unternehmen von TEUR 300. Die Vorräte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 640 bzw. 11,4 %. Die Bestandsveränderung bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen betrug im Berichtsjahr TEUR 170. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen v.a. im Zusammenhang mit der Erhöhung der Umsatzerlöse um TEUR 711, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sanken um TEUR 29, und die Forderungen gegen Gesellschafter sind um TEUR 1.037 gestiegen. Die liquiden Mittel valutierten zum Stichtag mit TEUR 10.611 deutlich über dem Vorjahresniveau von TEUR 6.173 v.a. aufgrund der Rückzahlung von Ausleihungen. Das langfristig gebundene Vermögen war vollumfänglich durch Eigenkapital gedeckt. Der Anstieg der Eigenkapitalquote von 72,5 % auf 73,8 % gegenüber dem Vorjahr resultierte v.a. aus dem Jahresergebnis sowie aus der Rückzahlung von Ausleihungen und der Tilgung von Bankverbindlichkeiten. Die sonstigen Rückstellungen blieben im Geschäftsjahr mit einem leichten Anstieg um TEUR 18 weitgehend auf Vorjahresniveau. Die sonstigen Rückstellungen enthielten im Wesentlichen Personalrückstellungen (TEUR 957), Rückstellungen für Kundenrabatte (TEUR 704) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 516). Stichtagsbedingt stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 1.473. Bilanzielle Risiken, soweit in der Bilanzerstellung erkennbar, wurden durch entsprechende Abwertungen und Rückstellungen berücksichtigt. Durch die stabile Finanzlage ist ein Finanzierungsrisiko für das operative Geschäft derzeit nicht gegeben. Zurückblickend übertraf das abgelaufene Geschäftsjahr für den Konzern in Hinblick auf die Vermögens- und Ertragssituation die Erwartungen. Die Kurzarbeit wurde wie im Vorjahr eingesetzt, um die starken Nachfrageschwankungen abzufedern. Der Aufbau nichtfinanzieller Leistungsindikatoren wurde im Jahr 2021 weiter vorangetrieben. Auch die Innovationsfähigkeit ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Gruppe. 5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Verschiedene Faktoren, die schwer absehbar sind, machen Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2022 unsicher. Nach wie vor ist die Coronakrise nicht überwunden, so dass es zu weiteren wirtschaftlichen Einschränkungen insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten kommen kann. Außerdem führt der russische Krieg in der Ukraine zu einer weiteren Verschärfung von Lieferengpässen und bei Rohstoffpreisen sowie zu einer generellen Abnahme von wirtschaftlicher Stabilität. Das ifo Institut geht in seiner Frühjahresprognose vom 23. März 2022 von zwei unterschiedlichen Szenarien hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2022 aus. Kommt es zu einer nur vorrübergehenden Zunahme der Rohstoffpreise, Lieferengpässe und generellen Unsicherheit, dann wird in Deutschland mit einem Wirtschaftswachstum von 3,1 % gerechnet. Verschärft sich die Situation allerdings noch weiter, bevor ab Mitte des Jahres eine allmähliche Entspannung einsetzt, wird nur von einer Wachstumsrate von 2,2 % ausgegangen. Der Anstieg der Weltmarktpreise vieler Rohstoffe, insbesondere auch für Energie und Nahrungsmittel, führt zu einer Reduktion der Kaufkraft vieler Haushalte und damit auch zur Dämpfung des Konsumklimas, während sich aufgrund höherer Kosten die Investitionsbereitschaft von Unternehmen verringert. Die im Zuge des russischen Krieges in der Ukraine verhängten Sanktionen gegen Russland und die eingetretenen Handelshemmnisse mit der Ukraine resultieren in Beeinträchtigungen des Exportgeschäftes und Problemen in den Lieferketten. Dennoch kam es im ersten Quartal des Jahres 2022 zu einer Zunahme der Wirtschaftsleistung. Begünstigende Faktoren für die wirtschaftliche Entwicklung stellen die vollen Auftragsbücher der Industrieunternehmen und die Normalisierung des privaten Konsums nach den coronabedingten Einschränkungen im Winter und in den letzten Jahren dar. Die bisherige Entwicklung der Energiepreise sowie die weiterhin stark steigende Inflation bis zum Stichtag der Abschlusserstellung lässt uns das Szenario mit dem insgesamt für das Jahr 2022 geringeren Wirtschaftswachstum als das Wahrscheinlichere annehmen. Sollte es allerdings zu einer Unterbrechung der Energielieferungen aus Russland kommen, wäre der kurzfristig eintretende wirtschaftliche Schaden sogar noch größer als in diesem Szenario erwartet. Bezogen auf die weltwirtschaftliche Entwicklung rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) in seiner Prognose vom April 2022 mit einem Wachstum von 3,6 %. Wesentliche Faktoren für die im Vergleich zum Januar nunmehr etwas geringeren Wachstumsaussichten sind auch für die Weltwirtschaft der russische Krieg in der Ukraine und der Anstieg der Inflation. Nicht zuletzt der Umsatz von VERMOP in Russland, der durch die Sanktionen gegen Russland möglicherweise teilweise oder komplett entfallen könnte, könnte Auswirkungen auf die Entwicklung und das Ergebnis im Geschäftsjahr und den Folgejahren haben. Um diese evtl. weniger positive Entwicklung abzufedern, investiert VERMOP im neuen Geschäftsjahr auch personell in die Verstärkung ausländischer Vertriebsteams, um so Marktanteile weiter zu sichern und ggf. auch dazuzugewinnen. Außerdem soll ab der 2. Jahreshälfte ein Teuerungszuschlag auf alle Produkte eingeführt werden, um die aktuelle Preisentwicklung etwas auszugleichen. Vor diesem Hintergrund rechnen wir für das Geschäftsjahr 2022 mit einem moderaten Anstieg des Auftragseingangs und aufgrund verschiedener Maßnahmen mit einem deutlichen Umsatzanstieg, jedoch wegen stark steigender Materialkosten und Inflation mit einem gleichbleibenden Ergebnis. Der Konzern plant für das Geschäftsjahr 2022 diverse Investitionen im Bereich der Maschinen, um die Produktion effizienter zu gestalten. Kapazitäten sollen ausgeweitet werden und strategische Schwerpunkte der Produktion angepasst werden. Zudem plant der Konzern diverse Maßnahmen im Rahmen der weiteren Digitalisierung der Unternehmensabläufe und operativer Prozesse. Damit soll VERMOP weiter auf die Veränderungen der äußeren Umwelt und an neue Fragestellungen einer digitaleren Zukunft angepasst werden. Personelle Kapazitäten sollen infolgedessen effektiver im Unternehmen eingesetzt werden, um so Auftragskapazitäten zu erweitern. Diese Maßnahmen sollen mittels der hohen Bankguthaben finanziert werden, selbst wenn dies zu einem punktuellen schlechten Ergebnis führen sollte. Weitere starke Sparmaßnahmen, die ggf. kurzfristig stärkere Umsatzschwankungen oder -einbrüche ausgleichen müssen, stehen mit der Investitionspolitik der Gruppe damit dennoch nicht im Widerspruch. Trotz der erheblichen Herausforderungen ist die Gruppe stark bemüht, keine Kurzarbeit für den Ausgleich etwaiger Umsatzschwankungen anordnen zu müssen. Risiken Die Geschäftspolitik der VERMOP Gruppe ist darauf ausgerichtet, die Leistungsfähigkeit und Ertragskraft, sowie damit einhergehend den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. In unserem unternehmerischen Handeln unterliegen wir dabei allgemeinen konjunkturellen und branchenüblichen Risiken. Wir befinden uns mit unserem Kerngeschäft in einem hart umkämpften Wettbewerbsumfeld. Ein Großteil unseres Geschäfts findet zudem geographisch dort statt, wo es die professionellen Reinigungsindustrie schon Jahrzehnte und dementsprechend harten Preisdruck gibt. In neu entstehenden Märkten sind die Chancen höher, sich gut zu positionieren. Die VERMOP Gruppe baut daher kontinuierlich ihr Auslandsgeschäft weiter aus, ohne dabei den Kernmarkt aus seinem Fokus zu verlieren. Es ist davon auszugehen, dass durch die hohe Qualität der VERMOP-Produkte der Markteintritt in Niedriglohn- und Niedrigpreisländern tendenziell schwieriger ist. Die VERMOP Gruppe weist moderne Produktions- und Verwaltungsstätten auf. Die Herstellung findet in Deutschland statt und die Erfüllung ständig wachsender gesetzlicher Auflagen unserer Produktionsprozesse wird streng überwacht. Regelmäßige Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen sowie ein modernes Instandhaltungs- und Qualitätsmanagement minimieren potenzielle Produktionsrisiken. Unser unternehmerisches Engagement für Qualität ist seit über 20 Jahren nach ISO 9001 zertifiziert, unser Engagement für die Belange der Umwelt seit 10 Jahren nach ISO 14001. Die zum 1. Juli 2022 erfolgte und von der Bundesregierung weiter angedachte Mindestlohnerhöhung führt indirekt zu der Notwendigkeit, die Löhne in Deutschland zu erhöhen, denn sie beeinflussen direkt und indirekt das gesamte Lohnkonzept der VERMOP Gruppe. Ferner ist davon auszugehen, dass die stark steigende Inflation weitere Lohn- und Gehaltsanpassungen erforderlich machen wird. Der Entwicklung der Beschaffungskosten aufgrund der angespannten Situation entlang der Lieferketten und steigender Rohstoffpreise gilt unsere besondere Aufmerksamkeit. Abhängigkeiten zu Lieferanten bestehen dennoch nicht und werden auch in Corona-Zeiten nach besten Möglichkeiten vermieden. Erfolgs- und Bilanzrisiken ergeben sich aus der weiteren konjunkturellen Entwicklung, aus der Gesetzgebung und der vorsichtigeren Haltung unserer Kunden aufgrund der anhaltenden Folgen der Coronakrise und der defizitären Haushaltslage vieler Staaten im Euroraum. Das Greifen der diversen Konjunkturprogramme in Europa und die Geschwindigkeit der Erholung der für unser Geschäft relevanten Branchen wird ausschlaggebend für unseren weiteren Geschäftsverlauf in 2022 sein. Chancen Die Wachstums- und Ertragschancen bleiben für unsere Gruppe auch in einem schwierigen Marktumfeld gegeben. Unser Leistungsspektrum runden wir kontinuierlich kundenorientiert ab. Da unsere Wettbewerbsposition sehr stark von der Entwicklung kommerziell erfolgreicher Produkte und innovativer Technologien abhängt, investieren wir beträchtliche finanzielle Mittel in Forschung und Entwicklung. Diese Entwicklungsprozesse erfordern einen hohen Zeit- und Ressourcenaufwand und unterliegen technologischen Herausforderungen sowie regulatorischen Vorgaben. Die VERMOP Gruppe betreibt ihre gesamten Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in eigenen Hallen. Dadurch wird eine schnelle Entwicklung von innovativen, auf Kundenanforderungen zugeschnittenen Produkten und Dienstleistungen ermöglicht. Wir haben unsere Strukturen und Investitionen im Bereich Digitalisierung in den vergangenen Jahren massiv erhöht. Die Digitalisierung wirkt sich u. A. auch positiv auf die Effizienz unserer administrativen Tätigkeiten aus. Einheitliche IT-Systeme sowie neue IT-Technologien tragen erheblich zur kontinuierlichen Effizienzsteigerung bei. Auch in diesem Geschäftsjahr haben sich die in Vorjahren eingeführten und weiterentwickelten Controlling- und Reporting-Instrumente bewährt. Dadurch ist eine möglichst frühe Risikoerkennung sichergestellt. Bei signifikanten Abweichungen und Veränderungen können umgehend entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Die Tatsache, dass die Produktion der VERMOP Gruppe in Deutschland stattfindet, hat in der Vergangenheit gezeigt, dass trotz der Globalisierung Lieferfähigkeiten erhalten bleiben und verstärkt werden. So hatten die weltweiten Lieferengpässe während der starken Coronapandemie und der kurzzeitigen Schließung des Suez-Kanals kaum Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit der VERMOP Gruppe. Diese konnte dadurch sogar profitieren, weil der Bezug von Rohstoffen tendenziell lokal, national und eher europäisch ist, während Dritte von weltweiten Logistikengpässen betroffen waren. Auch nach dem Stichtag bleibt die Produktionsstrategie der Gruppe in der Bundesrepublik eine große Chance im weltweiten Wettbewerb. Unsere Strategie ist darauf ausgerichtet, auf dem Inlandsmarkt den Marktanteil zu halten und, wo möglich, auszubauen. Im Ausland konzentrieren wir uns auf Länder, in denen durch eine intensivere Bearbeitung der Märkte mit eigenen Mitarbeitern der Marktanteil schrittweise ausgebaut werden kann. Die Anpassung von Vermop-Prozessen an moderne Umweltentwicklungen findet zunehmend statt. Freiwillig möchten wir kurzfristig einen Umweltbericht implementieren und damit neue Umweltstandards in Deutschland mitgestalten und definieren. Darin sieht das Management große Chancen, die Gruppe weiterhin zu einem Trendsetter zu entwickeln. Zusammenfassend erkennen wir keine Risiken, die den Bestand der Gruppe gefährden könnten. Wir werden die Chancen einer weiteren Verbesserung unserer Marktposition konsequent nutzen sowie die Stabilisierung und Stärkung der Ertragslage des Konzerns zielgerichtet verfolgen.
Berlin, den 12. September 2022 Dirk Salmon, Geschäftsführer KonzernbilanzAKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzern-Kapitalflussrechnung
Wesentliche zahlungsunwirksame Investitions-, Finanzierungs- und sonstige Geschäftsvorfälle: liegen nicht vor Konzern-Eigenkapitalspiegel
Konzern-AnhangA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM KONZERNABSCHLUSS UND KONZERNSTICHTAG 1. Grundsätzliche Erläuterungen Die Salmon Pacific GmbH, Berlin, hat zum 31. Dezember 2021 nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs sowohl einen Einzelabschluss als auch als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Dem Konzernabschluss liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie bestimmten Personengesellschaften in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie die ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrages zugrunde. Die Konzernmutter Salmon Pacific GmbH mit Sitz in Berlin ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter HRB 204989 B eingetragen. Die Ausweiswahlrechte bei den Anhangsangaben wurden überwiegend zugunsten der Konzernbilanz oder der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgeübt. Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag der Muttergesellschaft (31. Dezember) erstellt, der auch mit denen aller Tochterunternehmen identisch ist. Sämtliche in den Konzernabschluss einbezogene Jahresabschlüsse wurden nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt, die den für die Muttergesellschaft geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach dem Handelsgesetzbuch entsprechen. Die ausländischen Einzelabschlüsse wurden zunächst unter Beachtung der jeweiligen nationalen Bilanzierungsbestimmungen aufgestellt. Soweit diese Bestimmungen von den Bilanzierungsvorschriften des HGB abwichen, wurden die ausländischen Abschlüsse an die handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften angepasst. 2. Angaben zum Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis ergibt sich aus den §§ 294 bis 296 HGB und besteht neben der Muttergesellschaft aus folgenden Unternehmen:
Folgende Unternehmen bzw. Beteiligungen wurden nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen, da diese nach Ansicht der Geschäftsführung gemäß § 296 Abs. 2 HGB bzw. § 311 Abs. 2 HGB für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns alleine und gemeinsam, von untergeordneter Bedeutung sind:
3. Angaben zu den Konsolidierungsgrundsätzen und -methoden Mit Vertrag vom 12. Dezember 2018 wurde ein Kommanditanteil an der Salmon GmbH & Co. Vermietungs- und Verpachtungs KG in Höhe von 89,71 % durch den alleinigen Gesellschafter Herrn Dirk Salmon in die Salmon Pacific GmbH eingebracht. Bis dahin war die Salmon GmbH & Co. Vermietungs- und Verpachtungs KG selbst oberstes Mutterunternehmen der VERMOP Salmon Gruppe. Da unabhängig von dieser Umstrukturierung Herr Dirk Salmon alleiniger Gesellschafter der jeweiligen Konzernmutter ist, lag eine Transaktion unter gemeinsamer Beherrschung vor. Der bisherige Konzern bestand damit wirtschaftlich unverändert weiter. Es lag der Umstrukturierung auch kein Erwerb unter Marktbedingungen zu Grunde, so dass auf eine Neubewertung verzichtet wurde. Die Erstkonsolidierung wurde aus Wesentlichkeitserwägungen zum 31. Dezember 2018 vorgenommen. Der Erstkonsolidierung wurde in Übereinstimmung mit DRS 23, Tz. 200 der Teilkonzern Salmon GmbH & Co. Vermietungs- und Verpachtungs KG zu Grunde gelegt. Bei der Kapitalkonsolidierung wurden die Anschaffungskosten der Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Eigenkapital am Salmon GmbH & Co. Vermietungs- und Verpachtungs KG Teilkonzern gemäß § 301 Abs. 1 HGB im Erwerbszeitpunkt verrechnet. Der aus der Kapitalkonsolidierung entstandene passivische Unterschiedsbetrag von insgesamt TEUR 28.159 wurde als sogenannter technischer Unterschiedsbetrag in Übereinstimmung mit DRS 23 Tz. 147 a) i.V.m. Tz. 148 unmittelbar in der Konzerngewinnrücklage erfasst. Aus der Erstkonsolidierung der Hefter Cleantech GmbH, Prien am Chiemsee, zum 21. Februar 2020 ergab sich aus der Aufrechnung der Anschaffungskosten der Mehrheitsanteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Eigenkapital ein Geschäfts- und Firmenwert von TEUR 15. Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen bzw. Ausleihungen des Finanzanlagevermögens mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Die Zwischenergebniseliminierung, welche insbesondere zur Bewertung konzerninterner Vorratsbestände dient, wurde gemäß § 304 Abs. 2 HGB vorgenommen. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß §305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den korrespondierenden Aufwendungen. Die Zinserträge und ähnlichen Erträge sind ebenfalls mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. Konzerninterne Wertberichtigungen auf Forderungen werden bei Bedarf eliminiert. Die Währungsumrechnung erfolgte gemäß § 308a HGB nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Sämtliche Vermögenswerte und Schulden wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in EURO umgerechnet. Durch die Umrechnung des Eigenkapitals zu historischen Kursen sowie die Umrechnung der Aufwendungen und Erträge zu Durchschnittskursen ergaben sich gegenüber einer Umrechnung zu Stichtagskursen Unterschiedsbeträge, die direkt im Eigenkapital gesondert als Währungsumrechnungsdifferenzen ausgewiesen wurden. Währungsbedingte Aufrechnungsdifferenzen aus der Schuldenkonsolidierung wurden direkt im Eigenkapital verrechnet, wogegen Aufrechnungsdifferenzen aus der Ertrags- und Aufwandseliminierung ergebniswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wurden. Für aus Konsolidierungsbuchungen resultierende Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und korrespondierenden steuerlichen Wertansätzen wurden Steuerabgrenzungen gemäß § 306 HGB gebildet. B. ERLÄUTERUNG ZU DEN POSTEN DER KONZERNBILANZ Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als gesonderte Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Dieser ist Bestandteil des Anhangs. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung angesetzt. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über 10 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Vermögensgegenstände wurden zum Teil linear und zum Teil - soweit es dem mutmaßlichen Werteverzehr entspricht - degressiv abgeschrieben. Die Zugänge des Geschäftsjahres wurden ausschließlich linear abgeschrieben. Anlagegüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter EUR 800,00 betrugen, wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen lagen Nutzungsdauern von 1 bis 33 Jahren zugrunde. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag wurden in dem erforderlichen Umfang vorgenommen. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Abschlussstichtag angesetzt. Unfertige Erzeugnisse wurden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips entsprechend ihrem Fertigungsgrad zu anteiligen Konzernherstellungskosten bewertet. Grundlage für den Ansatz zu Herstellungskosten bildeten die aus dem betrieblichen Rechnungswesen abgeleiteten Stückkosten und enthalten Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne und Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war. Fertige Erzeugnisse wurden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Konzernherstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthielten Material- und Fertigungseinzelkosten, Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war. Die Konzernherstellungskosten umfassen die aktivierungspflichtigen Bestandteile gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden. Bei den verbleibenden Forderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung abgesetzt, die dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung trägt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden, soweit diese auf nicht einbezogene Tochterunternehmen entfielen und daher nicht eliminiert wurden, mit dem Nennwert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen wurden einzelwertberichtigt. Die sonstigen Vermögensgegenstände, der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite enthielt Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigte Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern Aktive latente Steuern wurden im Wesentlichen auf temporäre Differenzen aus der Zwischenergebniseliminierung gebildet. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Projected Unit Credit Methode mit dem Barwert unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 1,87 % p.a. gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB sowie den "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck berechnet. Dieser Berechnung wurden ein Gehaltstrend von 2,00 % p.a. und ein Rententrend von 1,50 % p.a. zugrunde gelegt. Eine Fluktuationswahrscheinlichkeit wurde nicht berücksichtigt. Aufgrund § 253 Abs.6 HGB ergab sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 198. Hieraus resultierte in gleicher Höhe eine Ausschüttungssperre. Die für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen gebildete Rückstellung wurde mit hierfür bestehendem Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB saldiert. Steuerrückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des zu versteuernden Einkommens bzw. der entsprechenden steuerlichen Bemessungsgrundlage dotiert. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Für Rückstellungen mit einer voraussichtlichen Restlaufzeit oder einer ursprünglichen Gesamtlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde der Erfüllungsbetrag mit seinem Barwert angesetzt. Die Abzinsung erfolgte mit dem auf die jeweilige Restlaufzeit bezogenen Zinssatz gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen der Währungsumrechnung Fremdwährungspositionen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als gesonderte Anlage dem Anhang beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Dieser ist Bestandteil des Anhangs. Der Geschäfts- oder Firmenwert mit Anschaffungskosten von TEUR 46 betrifft die Hefter Cleantech GmbH und resultiert mit TEUR 31 aus einem erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert der Gesellschaft und mit TEUR 15 aus einem aktivischen Unterschiedsbetrag im Rahmen der Erstkonsolidierung. Der Buchwert der Anteile an verbundenen Unternehmen mit TEUR 38 betrifft die Anschaffungskosten der nicht in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen abzüglich vorgenommener Abschreibungen. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen mit einem Nominalwert von TEUR 2.760 sind in Höhe von TEUR 2.410 wertberichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Forderungen gegen verbundene Unternehmen beträgt einheitlich bis zu einem Jahr. Es gibt im Wirtschaftsjahr keine sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 285. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 38 zugleich sonstige Vermögensgegenstände. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt EUR 100.000,00. Der Konzernbilanzgewinnvortrag aus dem Vorjahr beträgt TEUR 3.046 (Vorjahr: TEUR 909). Anteile anderer Gesellschafter Die Anteile anderer Gesellschafter betreffen die Anteile der konzernfremden Gesellschafter an gezeichnetem Kapital, Rücklagen, Ergebnisvorträgen und dem Jahresergebnis einbezogener Tochterunternehmen. Bezüglich der Entwicklung des Eigenkapitals verweisen wir auf den entsprechenden Bestandteil des Konzernabschlusses. Pensionsrückstellungen und Deckungsvermögen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.711 werden mit dem hierfür bestehenden Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB in Höhe von TEUR 152 saldiert und am Stichtag mit einem Betrag von TEUR 1.559 angesetzt. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens entsprechen dem beizulegenden Zeitwert. Dem entsprechend wurden die Zinserträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 6 mit den Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 31 verrechnet und zusammen im Zinsaufwand ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 957, für Kundenrabatte in Höhe von TEUR 704, für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 516 und für Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 88. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden besichert. Ansonsten wurden über die bei Lieferungen üblichen Eigentumsvorbehalte hinausgehend keine Sicherheiten vereinbart. Von den ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.399 haben TEUR 1.873 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 283 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt einheitlich bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in voller Höhe solche mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Latente Steuern Aktive latente Steuern (TEUR 111) resultieren im Wesentlichen konsolidierungsbedingt aus der abweichenden Bestandsbewertung im Zuge der Zwischenergebniseliminierung im Rahmen des Konsolidierungsprozesses. Die Steuersätze richten sich nach den Gegebenheiten der jeweils betroffenen Konzerngesellschaft:
D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geografisch bestimmten Märkten: Umsätze Inland 26.893 TEUR Umsätze Ausland 16.037 TEUR Von einer Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen wird gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB abgesehen. Die Position sonstige betriebliche Erträge enthält periodenfremde Erträge von TEUR 1.112. Diese betreffen im Wesentlichen Erträge aus Anlagenverkäufen in Höhe von TEUR 880 und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 162. Erträge aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 8. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 552, die überwiegend Aufwand aus dem Abgang von verkauftem Anlagevermögen und Umlaufvermögen betreffen. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 44 enthalten. E. SONSTIGE ANGABEN Zahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 291 Arbeitnehmer beschäftigt, davon durchschnittlich 124 gewerbliche Arbeitnehmer und 167 Angestellte. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesamtverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen TEUR 1.755. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, von denen TEUR 725 in bis zu einem Jahr anfallen, TEUR 974 in zwischen zwei und fünf Jahren und TEUR 56 nach über fünf Jahren. Das bestehende Bestellobligo ist im üblichen Rahmen. Organmitglieder Die Geschäftsführung der Konzernmutter obliegt dem Geschäftsführer der Salmon Pacific GmbH, Herrn Dirk Salmon. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder Von der Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 315 Nr. 6 Buchstaben a und b HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB i. V. m. § 314 Abs. 3 HGB abgesehen Kredite an Organmitglieder Zum Bilanzstichtag besteht ein Darlehen an den Geschäftsführer Dirk Salmon in Höhe von TEUR 820, welches auf unbestimmte Zeit gewährt und mit 1,0 % p.a. verzinst wird. Das Darlehen wird in der Bilanz als sonstige Ausleihung ausgewiesen. Befreiungen von Konzerngesellschaften hinsichtlich der Offenlegung ihrer Einzelabschlüsse Die Salmon GmbH & Co. Vermietungs- und Verpachtungs KG hat die Befreiung zur Offenlegung ihres Jahresabschlusses gemäß § 264b HGB in Anspruch genommen. Die Salmon GmbH hat die Befreiung zur Offenlegung ihres Jahresabschlusses gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB sind nicht eingetreten. Hinsichtlich der Auswirkungen auf die aktuelle Wirtschaftslage und auf die Gesellschaft bezüglich der Corona-Krise und dem russischen Krieg in der Ukraine wird auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen. Abschlussprüferhonorar Das auf die Abschlussprüfer der einbezogenen Konzerngesellschaften für das Geschäftsjahr entfallende Gesamthonorar beträgt TEUR 63. Dieses entfällt mit TEUR 38 auf Abschlussprüferleistungen sowie mit TEUR 25 auf Steuerberatungsleistungen, sonstige Beratungsleistungen und Nachbelastungen für die Abschlussprüfung des Vorjahres. ErgebnisverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung der Muttergesellschaft hat beschlossen, TEUR 1.598 aus dem Jahresergebnis vorab auszuschütten. Das verbleibende Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Berlin, den 12. September 2022 Dirk Salmon, Geschäftsführer ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Salmon Pacific GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Salmon Pacific GmbH, Berlin, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Salmon Pacific GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 12. September 2022 BANSBACH
GmbH
Carsten Grill, Wirtschaftsprüfer Martin Seybold, Wirtschaftsprüfer Billigung des KonzernabschlussesDie Billigung des Konzernabschlusses 2021 der Salmon Pacific GmbH, Berlin, erfolgte mit Gesellschafterbeschluss vom 13. Dezember 2022. |
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