Poppe Elastomertechnik GmbH
Ohlebergsweg 5, 35392 Gießen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mike Michaeli seit 21.10.2024 | Prokura |
Florian Pührer seit 21.10.2024 | Prokura |
Luca Leib seit 21.10.2024 | Prokura |
Arkadiusz Mroz seit 27.3.2023 | Geschäftsführer |
René Doup seit 27.9.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Elastofirm B.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Poppe Elastomertechnik GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis 1 PRÜFUNGSAUFTRAG 2 GRUNDSÄTZLICHE FESTSTELLUNGEN 2.1 Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter 2.1.1 Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf 2.1.2 Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 2.2 Entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Tatsachen 3 WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS 4 GEGENSTAND, ART UND UMFANG DER PRÜFUNG 4.1 Gegenstand der Prüfung 4.2 Art und Umfang der Prüfung 5 FESTSTELLUNGEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR RECHNUNGSLEGUNG 5.1 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 5.1.1 Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen 5.1.2 Jahresabschluss 5.1.3 Lagebericht 5.2 Gesamtaussage des Jahresabschlusses 5.2.1 Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses 5.2.2 Wesentliche Bewertungsgrundlagen 6 SCHLUSSBEMERKUNG Anlagenverzeichnis Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 Anhang zum 31. Dezember 2023 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Sonstige Anlagen Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2024 Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer Einheit (EUR, % usw.) auftreten. 1 PRÜFUNGSAUFTRAG Die Gesellschafterversammlung der
hat uns am 26. Oktober 2023 zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 gewählt. Daraufhin beauftragte uns die Geschäftsführung, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 gemäß §§ 316 ff. HGB zu prüfen. Der vorliegende Prüfungsbericht wurde von uns in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften sowie den vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten "Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten" (IDW PS 450 n.F. (10.2021) erstattet. Dieser Bericht richtet sich an die Poppe Elastomertechnik GmbH, Gießen. Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben. Für die Durchführung unseres Auftrages und unsere Verantwortlichkeit sind, auch im Verhältnis zu Dritten, die "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der Fassung vom 1. Januar 2024 (Anlage 5) maßgebend. Wir verweisen ergänzend auf die in Ziffer 9 der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" enthaltenen Haftungsregelungen und den Haftungsausschluss gegenüber Dritten. 2 GRUNDSÄTZLICHE FESTSTELLUNGEN 2.1 Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter Der von den gesetzlichen Vertretern der Gesellschaft aufgestellte Lagebericht enthält nach unserer Einschätzung folgende Kernaussagen zum Geschäftsverlauf, zur Lage und zu den Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens: 2.1.1 Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf Im Rahmen der Ertragslage führt die Geschäftsführung aus, dass sich der Markt sowie die Auftragslage nach der erschwerten Zeit weiterhin langsam erholt. Die geplanten Umsatzerlöse konnten jedoch nicht erreicht werden und lagen mit TEUR 1.036 unter Plan. Die Gesellschaft erzielte ein negatives Betriebsergebnis von TEUR -429 aufgrund von höheren Pacht- und Leasingkosten sowie Aufwendungen im Rahmen einer Restrukturierung. Die Finanzlage ist im Wesentlichen durch das Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 13.182 gekennzeichnet. Dieses hat sich um TEUR 2.600 im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Restrukturierung und den Investitionen im Geschäft. Das Eigenkapital vermindert sich um TEUR 1.195 auf ingesamt TEUR -3.139. Die Rückstellungen ehöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.156 auf TEUR 3.954. Der Anstieg liegt im Restrukturierungsprogramm begründet. Die Geschäftsführung stuft die Vermögenslage als gut ein. Dem langfristig gebundenen Vermögen von TEUR 6.606 steht kurzfristiges Vermögen von TEUR 11.150 gegenüber. Hierbei sind die Vorräte in Höhe von TEUR 4.235 die größte Position und gegenüber dem Vorjahr um 44% angestiegen. Das Working Capital beträgt TEUR 5.759 und ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.618 aufgrund des Anstiegs der weiterzuveräußernden Werkzeuge sowie der Reduktion der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen durch Veränderung der Einkaufsstrategie angestiegen. Die finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind Umsatzerlöse, Betriebsergebnis und Working Capital. Die Geschäftsführung beschreibt die Geschäftsentwicklung insgesamt als stabil. 2.1.2 Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Risiken und Chancen Die Geschäftsführung erläutert, dass ein generelles Risiko der Überalterung der Rohmaterialien besteht, denen durch entsprechende Verschrottungsaktionen entgegengewirkt wird. Zudem wurde ein auf verpflichtende Kundenaufträge bezogenes Bestellverfahren für Rohstoffe implementiert. Beschaffungsmarktrisiken sieht die Geschäftsführung insbesondere aufgrund höherer Preise. Die angestiegenen Preise werden durch bestehende Kontrakte markt- und branchenüblich an die Kunden weitergegeben. Das Kundenausfallrisiko wird mittels überwiegend kurzen Zahlungszielen, Teilzahlungen, Vorkasse, Kreditlimits sowie regelmäßige Kundenauskünfte minimiert. Chancen sieht die Geschäftsleitung insbesondere im Potential intern und im Konzernverbund, im langjährigen Know-how, in verlässlicher Qualität, erfahrenen Mitarbeitern und einem geeigneten Maschinenpark. Prognose Die Geschäftsleitung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 steigende Umsatzerlöse mit Dritten. Des Weiteren geht die Geschäftsleitung von einem geringeren Working Capital für das Geschäftsjahr 2024 aus. Die Gesellschaft befindet sich aktuell im Plan und erwartet für das kommende Geschäftsjahr ein positives Betriebsergebnis. Auf Grund unserer Prüfung stellen wir fest: Nach dem Ergebnis unserer Prüfung und den dabei gewonnenen Erkenntnissen ist die Beurteilung der Lage der Gesellschaft einschließlich der dargestellten Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung plausibel und folgerichtig abgeleitet. Die Lagebeurteilung durch die Geschäftsführung ist dem Umfang nach angemessen und inhaltlich zutreffend. 2.2 Entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Tatsachen Nach § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB haben wir als Abschlussprüfer über bei Durchführung der Prüfung festgestellte Tatsachen zu berichten, die die Entwicklung des Unternehmens wesentlich beeinträchtigen können oder seinen Bestand gefährden. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Die Bilanz der Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 3.139 aus. Ein buchmäßiger Fehlbetrag ist grundsätzlich nicht geeignet, um eine Überschuldung der Gesellschaft i.S.d. Insolvenzordnung festzustellen. Wir haben die Geschäftsführung auf § 64 GmbHG sowie auf §§ 30 GmbHG i. V. m. 49 Abs. 3 GmbHG und auf §§ 15a, 135 InsO, §§ 6, 6a AnfG hingewiesen. Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2023 unter Ansatz des Vermögens der Gesellschaft zu Liquidationswerten und unter Berücksichtigung einer Fortführungsprognose einen Status erstellt und hat uns versichert, dass sich danach eine Überschuldung nicht ergibt. Die Gesellschafterin Elastofirm B.V., Hilversum, Niederlande, hat zur Vermeidung einer Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne am 21. September 2023 einen auf TEUR 10.581 begrenzten, für die Zeit einer bestehenden Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit, qualifizierten Rangrücktritt für ihre Forderungen gegen die Gesellschaft vereinbart. Auch zukünftig wird die Gesellschafterin weitere liquide Mittel zur Verfügung stellen, um die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sicherzustellen. Hierfür wurde am 21. September 2023 eine Kreditlinie der Gesellschafterin zugunsten der Gesellschaft vereinbart. Diese wurde zum 22. April 2024 um weitere 18 Monate verlängert. Im Rahmen unserer Prüfung wurden ansonsten keine entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Tatsachen i. S. d. § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB festgestellt. 3 WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 29. April 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Poppe Elastomertechnik GmbH, Gießen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Poppe Elastomertechnik GmbH, Gießen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Poppe Elastomertechnik GmbH, Gießen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." 4 GEGENSTAND, ART UND UMFANG DER PRÜFUNG 4.1 Gegenstand der Prüfung Gegenstand unserer Prüfung waren die Buchführung für das Geschäftsjahr 2023, der Jahresabschluss der Gesellschaft sowie der Lagebericht zum 31. Dezember 2023. Der Jahresabschluss wurde nach den den für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften (§§ 242 bis 256a HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften sowie bestimmte Personenhandelsgesellschaften (§§ 264 bis 288 HGB), sowie den weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften (z.B. § 42 GmbHG) aufgestellt. Die Prüfung der Einhaltung solcher gesetzlicher Vorschriften, die nicht die Rechnungslegung betreffen, gehört nur insoweit zu unseren Aufgaben als Abschlussprüfer, wie sich aus diesen anderen Vorschriften üblicherweise Rückwirkungen auf den Jahresabschluss ergeben. Gegenstand unseres Auftrages sind damit weder die Aufdeckung und Aufklärung strafrechtlicher Tatbestände, wie z.B. Unterschlagungen oder sonstige Untreuehandlungen, und außerhalb der Rechnungslegung begangener Ordnungswidrigkeiten. Unsere Prüfung hat sich nicht darauf zu erstrecken, ob der Fortbestand des geprüften Unternehmens oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann (§ 317 Abs. 4a HGB). 4.2 Art und Umfang der Prüfung Unsere Prüfung erfolgte nach den §§ 316 ff. HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Durchführung von Abschlussprüfungen. Die Grundzüge unseres prüferischen Vorgehens haben wir bereits im Abschnitt Wiedergabe des Bestätigungsvermerks (vgl. Abschnitt 3) dargestellt. Zusätzlich geben wir folgende Erläuterungen zu unserem Prüfungsansatz und unserer Prüfungsdurchführung:
Folgende Prüfungsschwerpunkte wurden gesetzt:
Im Rahmen unserer Prüfung haben wir Saldenbestätigungen von Kunden und Lieferanten der Gesellschaft eingeholt. Die Auswahl der Stichprobe erfolgte bei den Kunden auf Grundlage von Einzelrechnungen nach einem systematischen Auswahlverfahren und bei den Lieferanten auf Grundlage der Jahresverkehrszahlen sowie der Salden zum Abschlussstichtag. Zudem wurden Saldenbestätigungen von Banken eingeholt, mit denen die Gesellschaft im Berichtsjahr und zum Ende des vorangegangen Geschäftsjahres geschäftliche Beziehungen unterhalten hat. Wir haben an der körperlichen Bestandsaufnahme der Vorräte am Standort Gießen beobachtend teilgenommen. Für die Beurteilung der Pensionsrückstellungen sowie Jubiläumsrückstellungen und Altersteilzeitrückstellungen haben wir uns auf versicherungsmathematische Gutachten der Deloitte Consulting GmbH, Müchen, vom 5. Januar 2024 gestützt. Von der fachlichen Eignung der Gutachter haben wir uns im Rahmen unserer Prüfung überzeugt. Für die Beurteilung der steuerlichen und rechtlichen Verhältnisse der Gesellschaft haben wir unsere Prüfung auf Aussagen und Bestätigungsschreiben der Rechtsanwälte sowie Steuerberater der Gesellschaft gestützt. Ausgangspunkt unserer Prüfung war der von uns geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 6. Oktober 2023 versehene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 soiwe der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil bildet. Wir haben unsere Prüfung in den Monaten Januar bis April 2024 mit Unterbrechungen durchgeführt. Die Prüfung wurde am 29. April 2024 abgeschlossen. Die Geschäftsführung hat uns alle verlangten Aufklärungen und Nachweise erbracht und die berufsübliche Vollständigkeitserklärung in schriftlicher Form abgegeben. Darin wird insbesondere versichert, dass in der Buchführung alle buchungspflichtigen Vorgänge und in dem vorliegenden Jahresabschluss alle bilanzierungspflichtigen Vermögenswerte, Verpflichtungen und Abgrenzungen, außerdem sämtliche Aufwendungen und Erträge enthalten, ferner alle Wagnisse berücksichtigt sowie alle erforderlichen Angaben gemacht sind. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die über die im Anhang angegebenen Sachverhalte hinausgehen, haben sich nach dieser Erklärung nicht ergeben. In der Vollständigkeitserklärung wird auch versichert, dass der Lagebericht hinsichtlich erwarteter Entwicklungen alle für die Beurteilung der Lage der Gesellschaft wesentlichen Gesichtspunkte sowie die nach § 289 HGB erforderlichen Angaben enthält. 5 FESTSTELLUNGEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR RECHNUNGSLEGUNG 5.1 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 5.1.1 Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen Die Bücher der Gesellschaft sind ordnungsgemäß geführt. Die Buchführung und die weiteren geprüften Unterlagen entsprechen nach unseren Feststellungen in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Die aus den weiteren geprüften Unterlagen entnommenen Informationen führen zu einer ordnungsgemäßen Abbildung in Buchführung und Jahresabschluss. Im Rahmen unserer Prüfung haben sich keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die von der Gesellschaft getroffenen organisatorischen und technischen Maßnahmen nicht geeignet sind, die Sicherheit der verarbeiteten rechnungslegungsrelevanten Daten und IT-Systeme zu gewährleisten. 5.1.2 Jahresabschluss Unsere Prüfung ergab, dass in dem uns zur Prüfung vorgelegten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 in allen wesentlichen Belangen alle für die Rechnungslegung der Gesellschaft geltenden gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung beachtet sind. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Gliederungs- und Bewertungsvorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt und ordnungsgemäß aus den Büchern der Gesellschaft und den weiteren geprüften Unterlagen entwickelt. Nach unseren Feststellungen wurden die Ansatz, Ausweis und Bewertungsvorschriften in allen wesentlichen Belangen beachtet. Der Anhang entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Die Angaben im Anhang sind in allen wesentlichen Belangen vollständig und zutreffend. Bei der Berichterstattung im Anhang wurde von der Schutzklausel des § 286 HGB Gebrauch gemacht und Angaben zu den Gesamtbezügen der Organe gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Die Inanspruchnahme der Schutzklausel ist nach dem Ergebnis unserer Prüfung nicht zu beanstanden. 5.1.3 Lagebericht Der Lagebericht entspricht in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften. 5.2 Gesamtaussage des Jahresabschlusses 5.2.1 Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses Nach unserer Beurteilung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. 5.2.2 Wesentliche Bewertungsgrundlagen Zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Einzelnen verweisen wir auf den Anhang, der diesem Bericht als Anlage 3 beigefügt ist. Zum besseren Verständnis der Gesamtaussage des Jahresabschlusses gehen wir nachfolgend pflichtgemäß auf die wesentlichen Bewertungsgrundlagen und den Einfluss, den Änderungen in den Bewertungsgrundlagen insgesamt auf die Gesamtaussage des Jahresabschlusses haben, ein (§ 321 Abs. 2 Satz 4 HGB):
6 SCHLUSSBEMERKUNG Den vorstehenden Bericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)). Der von uns mit Datum vom 29. April 2024 erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt 3 "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks" wiedergegeben.
Frankfurt am Main, den 29. April 2024 HSA
Frankfurt GmbH
Ulrike Antosch, Wirtschaftsprüferin Veronika Leja, Wirtschaftsprüferin Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
AnhangPoppe Elastomertechnik GmbHA. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung I. Registerdaten zum Unternehmen Der Jahresabschluss der Poppe Elastomertechnik GmbH, Gießen (Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 120645) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmung für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Muttergesellschaft Elastofirm B.V., Hilversum, Niederlande hat der Gesellschaft im September 2023 einen Rangrücktritt begrenzt auf T€ 10.581 ausgesprochen. Die Elastofirm B.V., Hilversum, Niederlande hat zudem im September eine Kreditlinie in Höhe von T€ 2.000 mit der Poppe Elastomertechnik GmbH vereinbart, sodass die Gesellschaft in der Lage ist, ihre Verpflichtungen jederzeit zu erfüllen. Diese Kreditlinie wurde zum April 2024 um weitere 18 Monate verlängert. Daher wurde bei der Erstellung des Jahresabschlusses von der Unternehmensfortführung ausgegangen. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten (gemäß § 255 Abs. 2 und 3 HGB) bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu zehn Jahren), bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Diese Nutzungsdauerschätzung ist durch die Laufzeit wichtiger Absatzverträge des erworbenen Unternehmens begründet. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen zwei und 13 Jahren) angesetzt. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Für die Bewertung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wird der gleitende Bezugspreis angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht nach § 253 IV HGB, um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Auf fremde Währung lautende Forderungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Rententrend und Fluktuation sind mit jeweils 2,30 % p.a. bzw. 2,00 % p.a. eingerechnet. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde, der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte, durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle, im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert. Sich insgesamt ergebenen Steuerentlastungen werden entsprechend des Wahlrechts nicht aktiviert. B. Weitere Angaben zur Bilanz I. Entwicklung der Posten des Anlagevermögens Siehe Anlagespiegel im Anhang zur Anlage 3 II. Vorräte Die Vorräte betragen 4.235 T€ (VJ 2.945 T€) und beinhalten Fertigwaren in Höhe von 3.002 T€ (VJ 1.895 T€). Der Unterschiedsbetrag in der Bewertung von Fertigwaren, zum Marktwert abzüglich der Verwaltungs- und Vertriebskosten, betrug zum Jahresende 72T€ (VJ 132 T€.) III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 0 T€ (VJ 6 T€). IV. Aktive Rechnungsabgrenzung Aktive Rechnungsabgrenzungsposten bestehen in Höhe von 68 T€ (VJ 39 T€). V. Aktive latente Steuern Temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten bestehen wie folgt:
Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 30,00 % (15,00 % für KSt, 5,50 % für SolZ und 14,70 % für GewSt) zugrunde gelegt. Zu berücksichtigende steuerliche Verlustvorträge bestanden nicht. Zum Jahresabschluss ergaben sich aktive latente Steuern in Höhe von 958 T€, die durch Ausübung des Wahlrechts nach § 274 HGB nicht aktiviert wurden. VI. Eigenkapital Die Veränderung über 1.195 T€ ergibt sich aus Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres. VII. Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsverpflichtungen zum 31.12.2023 belaufen sich gemäß versicherungsmathematischer Bewertung auf 405 T€ (VJ 325 T€). Der Zinsanteil gemäß §277 V HGB beträgt -4 T€. Der Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung gemäß § 253 VI HGB beträgt 7 T€ (VJ 25T€). VIII. Sonstige Rückstellungen Zu den sonstigen Rückstellungen zählen im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen (2.917 T€), drohende Verluste aus schwebenden Lieferverträgen (80T€) sowie Risikovorsorge für Garantie- und Reklamationsfälle (144 T€). Die Personalbezogenen Rückstellungen umfassen Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen, Altersteilzeit, Tantiemen, Zeitsalden, Resturlaub, Restrukturierung und Schichtzulagen. Die Verpflichtung für Jubiläumsleistungen belaufen sich gemäß versicherungsmathematischer Bewertung zum 31.12.2023 auf 398 T€. Der Zinsanteil gemäß § 277 V HGB beträgt -3 T€. Die versicherungsmathematische Bewertung basiert auf einen Rechnungszins von 3,65 % für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren, einem Gehaltstrend von 3,50 % p.a., sowie einem Fluktuationsabschlag von 5,00 % p.a. Die Sterblichkeit basiert auf den "Richttafeln 2018 G" von Prof Dr. Klaus Heubeck. IX. Verbindlichkeiten
* in Klammern angegebene Werte betreffen
Vorjahreszahlen
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Elastofirm B.V. in Höhe von 13.182 T€, welche als langfristig zu klassifizieren sind. Die Darlehensverbindlichkeiten werden jeweils mit 4,00 % auf Jahresbasis verzinst. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich im Wesentlichen aus Kreditorischen Debitoren (1.104 T€) und Lohn- und Kirchensteuern (92 T€) zusammen. C. Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Aufgliederung der Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen des Berichtsjahres wurden rd. 44 % im Inland und rd. 56 % durch Export erzielt. Mit der Herstellung und dem Vertrieb technischer Gummiwaren wurden im Berichtsjahr rd. 98 % der Umsatzerlöse erzielt. Die übrigen Erlöse entfielen auf Handelswaren und Werkzeuge. II. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen Erträge aus der Kfz-Nutzung (54 T€), Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberechtigung (55 T€), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (18 T€) sowie andere sonstige betriebliche Erträge (15 T€). III. Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr Aufwendungen für Restrukturierung in Höhe von 1.205 T€ angefallen. D. Sonstige Angaben I. Anzahl der Mitarbeiter Im Berichtszeitraum waren durchschnittlich 208 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt. Davon waren 135 Mitarbeiter gewerblich tätig, 66 Mitarbeiter als Angestellte tätig und 7 Mitarbeiter in Ausbildung. II. Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung sind Rene Doup (Kaufmann), Patrick Vogel (Ingenieur) bis 15.03.2023 und Arkadiusz Mroz (Kaufmann) ab dem 15.03.2023. Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. III. Angaben zum Mutterunternehmen Der Jahresabschluss der Poppe Elastomertechnik GmbH wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens Elastofirm B.V., Hilversum (Niederlande), einbezogen. Die Elastofirm B.V. hält 100 % Anteile der Poppe Elastomertechnik GmbH. IV. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Poppe Elastomertechnik GmbH geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen ein. Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen betrugen zum Bilanzstichtag rd. 5.054 T€, wovon der größte Teil für die Anmietung des Produktions- und Verwaltungsstandortes anfällt. Darüber hinaus bestehen zum Stichtag 31. Dezember 2023 keine Bestellobligationen für Investitionen in Sachanlagevermögen oder langfristige Verpflichtungen aus Einkaufskontrakten mit Mindestabnahmemengen. Ein Wechselobligo bestand zum Bilanzstichtag nicht. V. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Keine.
Frankfurt am Main, 29. April 2024 Poppe Elastomertechnik GmbH René Doup, Geschäftsführer Arkadiusz Mroz, Geschäftsführer Analgenspiegel zum 31.12.2023Poppe Elastomertechnik GmbH, Gießen
Lagebericht 2023A) Geschäfts- und RahmenbedingungenGegenstand der in Gießen ansässigen Firma Poppe Elastomertechnik GmbH (Poppe) ist die Herstellung und der Vertrieb von industriellen Produkten aus Gummi oder sonstigen Materialien. Poppe vertreibt diese hochwertigen Produkte weltweit vorwiegend an die Automobilindustrie sowie an sonstige Industriekunden. Die Absatzmärkte erstrecken sich in den Regionen Europa, Amerika und Asien. Das Unternehmen gehört zur niederländischen Elastofirm B.V. Die Zentrale der Elastofirm-Gruppe ist in Baarn, Niederlande. Poppe führt ein monatliches Berichtswesen mit Darstellung und Analyse wesentlicher Finanz-KPIs (Key-Performance-Indicators) und der Gewinn- und Verlustrechnung durch. Diese Kennzahlen werden den Zielgrößen gegenübergestellt, in Form von Monatsberichten komprimiert und der Geschäftsleitung und der Gesellschafterin präsentiert. Neben dem Soll-Ist-Abgleich nebst Analyse erfolgt eine monatlich fortlaufende Prognose der Gewinn- und Verlustrechnung und der wesentlichen Finanz-KPIs zum laufenden Geschäftsjahr. Wesentliche Hauptsteuerungsgrößen sind Umsatzerlöse und Betriebsergebnis sowie Working Capital. B) Wirtschaftsbericht1. Ertragslage Das Geschäftsjahres 2023 war für die Unternehmen der deutschen Kautschukindustrie zweigeteilt. Nach kräftigem Jahresauftakt machte sich über den Sommer 2023 die konjunkturelle Abschwächung in den Absatzzahlen bemerkbar, insbesondere getrieben durch weltweite hohe Inflationsraten. Die im Jahr 2022 gestiegenen Kosten für Energie, Transport sowie die Lohnsteigerungen in 2023 beschäftigten die deutsche Kautschukindustrie ganzjährig. Gegenüber 2022 setzten bis zum 3. Quartal 2023 die internationalen Automobilmärkte ihren "Erholungskurs" fort, wobei die Erholung auf sehr niedrigem Niveau stattfand. Externe Schocks wie die Corona Pandemie oder der Krieg in der Ukraine haben in den vergangenen Jahren Störungen der Lieferketten in historischem Ausmaß ausgelöst, deren negative Auswirkungen bis heute nicht vollständig überwunden sind. Gerade die Knappheit an Halbleitern hat die globale Autoproduktion massiv gedämpft.
Das Geschäftsjahr 2023 endete mit einem Verlust in Höhe von 1.195 T€ (VJ -2.284 T€). Mit Umsatzerlösen von 37.096 T€ (Plan 38.132 T€, VJ 36.846 T€), lag man unter Plan. Nach dem Corona und Ukraine-Krieg bedingten Auftrags- und Umsatzrückgang in den Vorjahren hat sich sowohl der Markt als auch die Auftragslage stabilisiert. Jedoch ist der Automobil- Sektor weiter von Unsicherheiten geprägt, sodass keine wesentlichen Umsatzsteigerungen generiert werden konnten. Das Rohergebnis erhöhte sich um 813 T€ auf 21.488 T€ (VJ 20.675 T€). Die Erhöhung des Rohergebnisses begründet sich im Wesentlichen durch geringere Materialkosten sowie einer Bestandsmehrung von Fertigerzeugnissen. Die Gesellschaft erzielte ein negatives Betriebsergebnis von -429 T€ (VJ -1.829 T€). Das negative Betriebsergebnis resultiert im Wesentlichen aus höherer Pacht und Leasing Kosten sowie Aufwendungen im Rahmen eines Restrukturierungsprogramms in 2023 zur Anpassung der Mitarbeiterzahl an Veränderungen im Produktportfolio. Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 208 Personen, Vorjahr 234. Weiterhin stiegen die Allokationen innerhalb des Konzerns für administrative Dienstleistungen. Mit Blick auf die geschäftlichen Rahmenbedingungen und die Anpassung der Infrastruktur an die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft kann der Geschäftsverlauf als zufriedenstellend bezeichnet werden. 2. Vermögens- und Finanzlage
Die langfristigen Vermögenswerte belaufen sich auf 6.606 T€. Die Investitionen in Sachanlagen betrugen 2.636 T€, die Abschreibungen 1.487 T€. Im Wesentlichen wurde in Produktionsgebäude, Anlagen und Maschinen im Geschäftsbereich Liquid Silicone Rubber investiert. Insgesamt erhöhte sich das Working Capital mit 5.759 TE um 83,3% gegenüber dem Vorjahr. Die Gesellschaft war dabei von einem konstanten Working Capital ausgegangen. Der Hauptgrund für den Anstieg sind Vorräte im Fremdeigentum sowie die Reduktion von Verbindlichkeiten aus LuL durch Veränderung der Einkaufsstrategie. Die Vorräte wurden im Wesentlichen durch weiterzuveräußernden Werkzeuge um 989 T€ auf 1.084 T€ erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen blieben auf Vorjahresniveau. Die flüssigen Mittel 2.438 T€ blieben auf vergleichbarem Niveau wie in 2022 2.389 T€. Die Liquiditätsausstattung ist unverändert gut. Kredite von Banken müssen nicht in Anspruch genommen werden. Das Eigenkapital verminderte sich um 1.195 T€ auf insgesamt 3.139 T€. Die Minderung des Eigenkapitals resultiert im Wesentlichen aus den erhöhten Aufwendungen im Rahmen der Restrukturierung. Durch die Einbindung in ein Risikofrüherkennungs- und Cash-Management- System auf Basis der wöchentlichen und monatlichen Berichterstattung an das Corporate Office in den Niederlanden ist die permanente Ausstattung mit ausreichend liquiden Mitteln gewährleistet. Das Unternehmen weist ein nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 3.139 T€ aus. Mit Wirkung zum 21.09.2023 hat die Muttergesellschaft Elastofrim B.V ., Hilversum, Niederlande zur Vermeidung einer Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne einen auf 10.581 T€ begrenzten und auf die Zeit der Überschuldung befristeten qualifizierten Rangrücktritt zugunsten der Poppe Elastomertechnik GmBH abgegeben. Auch in Zukunft wird die Gesellschafterin weitere liquide Mittel zur Verfügung stellen, um die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sicherzustellen. Hierfür wurde am 21.09.2023 eine Kreditlinie der Gesellschafterin in Höhe von 2.000 T€ zugunsten der Gesellschaft vereinbart. Die Kreditlinie wurde zum 22. April 2024 um weitere 18 Monate verlängert. Die Rückstellungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 1.156 T€ auf 3.954 T€ vorwiegend durch das o.g. Restrukturierungsprogramm 2023. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich mit 1.198 TE auf 1.706 TE, da die Beschaffung von bestimmten Rohstoffen auf verbundene Unternehmen sukzessive umgestellt wurde sowie die Reduktion von Einkaufspreisen gegenüber 2022. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um 2.477 TE auf 13.646 TE. Die Erhöhung der Verbindlichkeit war notwendig für die Aufwendungen aus der Restrukturierung und den Investitionen in das Geschäft. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit 1.195 T€ über dem Vorjahresniveau in Höhe von 750 T€ aufgrund kreditorischer Debitoren. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung stabil. C) Beschaffung, Produktion und QualitätDer Einkauf bzw. die Produktionsleistung war im Geschäftsjahr 2023 der Versandleistung angepasst. Die durchschnittliche Schrott- und Abfallrate ist aufgrund neuer Projekte und damit verbundener Musterfertigung leicht gestiegen. D) RisikomanagementsystemPoppe ist in ein Risikofrüherkennungssystem auf Basis der monatlichen Berichterstattung an das Corporate Office in den Niederlanden eingebunden. Im Rahmen dieses Systems werden mögliche Risiken identifiziert, geeignete Maßnahmen erarbeitet und implementiert sowie die Zielerreichung durch die getroffenen Maßnahmen laufend kontrolliert. Die Wirksamkeit des Kontroll- und Steuerungssystems wird kontinuierlich überprüft und verbessert. Wesentliche Risiken und daraus resultierende Abweichungen werden der Geschäftsleitung bzw. der Konzernspitze regelmäßig mitgeteilt. Das generelle Risiko der Überalterung von Rohmaterialien wird durch regelmäßige Analysen, verbunden mit Verschrottungsaktionen reduziert. Ferner ist ein nur noch auf verpflichtende Kundenaufträge bezogenes Bestellverfahren für Rohstoffe implementiert worden. Preisrisiken auf der Beschaffungsseite werden durch bestehende Kontrakte markt- und branchenüblich an die Kunden weitergegeben. Veränderungen bei den lieferantenseitigen Fabrikationskosten werden individuell behandelt. Grundsätzlich besteht ein Kundenausfallrisiko. Poppe versucht durch überwiegend kurze Zahlungsziele, Teilzahlungen und Vorkasse auf Lieferungen, Lieferungen nur im Rahmen des Kreditlimits sowie permanente Kundenauskünfte das Risiko in diesem Bereich zu minimieren. E) Risiko/ Chance BerichtIm Rahmen der allgemeinen Geschäftstätigkeit sieht sich Poppe mit folgenden wesentlichen Risiken konfrontiert bzw. hat folgende Chancen identifiziert, die Auswirkungen auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage haben können. ChancenDie wirtschaftlichen Bedingungen haben sich nach der corona-bedingten Verschlechterung in den Vorjahren stabilisiert. Es konnten wieder mehr Aufträge aus der Automotive-Sparte gewonnen werden. Die Veränderungen im Automobilsektor hinsichtlich der Transformation zur E-Mobilität wird von Poppe genau beobachtet und bietet Möglichkeiten für weiteres Wachstum. Optimale Zusammenarbeit mit Kunden, im Erfahrungsaustausch und in der Planung, können Schrottquoten und Lieferzeiten erheblich verbessern. Poppe wird von einigen Kunden als "Ramp-up-" oder als "Produktionsspitzen-Lieferant" genutzt. Innerhalb der Vertragslaufzeit können sich somit erhebliche Volumen von einem zum anderen Monat, von einem zum anderen Geschäftsjahr verschieben. Generell verfügt Poppe über großes Potential, intern und im Konzernverbund, langjähriges Know-how, verlässliche Qualität, erfahrene Mitarbeiter und einen geeigneten Maschinenpark. RisikenInstabile lokale Märkte in Osteuropa und Asien stellen grundsätzlich Unsicherheiten und somit Risikopotential für Poppe dar. Daher werden durch entsprechende Anpassung der Zahlungs- und Lieferbedingungen sowie durch Gewinnung alternativer Märkte diese Risiken minimiert. Obwohl verpflichtende Geschäftsbedingungen vorliegen, besteht das Risiko spezifisches Rohmaterial als Überbestand zu führen, da sehr oft nur eine 1:1-Beziehung zwischen Rohmaterial und Fertigerzeugnis für den Kunden vorliegt. Mögliche Umarbeitungen reduzieren das Risiko. Die Kunden von Poppe sind überwiegend im Ausland, z.B. in Europa und den USA angesiedelt. Der überwiegende Teil sind OEM-Lieferanten im Automotive Bereich. Hier bestehen starker Wettbewerb und ein permanenter Preis- und Produktivitätsdruck seitens der Automobilindustrie. Diesen Druck versuchen die Kunden auf Poppe zu übertragen. Wechselkurse und Wechselkursrisiken erleichtern die Situation der Kunden nicht. Bei vielen ist die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage angespannt. Poppe entgegnet dem mit angepassten Liefer- und Zahlungskonditionen bei Vertragsverlängerungen. Von den o.a. Risiken kann grundsätzlich eine Beeinträchtigung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage für Poppe ausgehen. Jedoch liegen unter Berücksichtigung sämtlicher bekannter Tatsachen und Umstände derzeit keine Risiken vor, die den Fortbestand in einem überschaubaren Zeitraum gefährden. F) PrognoseberichtFür das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von folgender Entwicklung aus: Im Rahmen des Budget 2024 werden die Umsatzerlöse mit Dritten im Vergleich zu 2023 steigen. Die Gesellschaft plant mit Umsatzerlösen mit Dritten i.H.v. 37.404 T€ (VJ 37.096 T €). Die Umsätze mit verbundenen Unternehmen sollen bei 97 T€ liegen, was einen leichten Anstieg bedeutet. Die Mitarbeiterzahl 2024 wird weiter an die wirtschaftliche Entwicklung angepasst. Zudem gehen wir davon aus, dass 2024 das Working Capital zum Jahresende sich verringert haben wird, da Verbesserungen im Bereich der Vorratshaltung angestrebt werden. Die Gesellschaft befindet sich aktuell im Plan und erwartet für das Jahr 2024 folglich ein positives Betriebsergebnis. Poppe als Lieferant der internationalen Automobilindustrie ist hauptsächlich von internationalen Märkten abhängig. Zudem können die wirtschaftlichen Folgen der weltweiten Risiken nicht sicher prognostiziert werden. Das Poppe Management Team überwacht fortlaufend die Umsatz- und Ertragslage und wirkt mit der Reduzierung von Ausgaben auf das betriebsnotwendige Minimum sowie weiteren, der jeweilig veränderten Situation angepassten Maßnahmen und Mitteln, entgegen. Darüber hinaus wird der Cash Conversion Cycle genauer betrachtet und optimiert. Derzeit sieht die Geschäftsführung den Bestand des Unternehmens nicht gefährdet. Es bleibt abzuwarten, wie sich die diversen Einflussfaktoren auf die Entwicklung des Marktes und der Gesellschaft auswirken. Gleichwohl gehen wir von einem nachhaltigen, qualitativen und quantitativen Wachstum aus.
Gießen, den 29. April 2024 Poppe Elastomertechnik GmbH Rene Doup, Geschäftsführer Arkadiusz Mroz, Geschäftsführer |
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