Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 46510
Vorher
GKS Stahl- und Maschinenbau GmbH
Eingetragen
30.6.1999
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Hebezeugen und FördermittelnHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Be- und Verarbeitung von Stahl- und sonstigen Metallprodukten im Bereich der Hebetechnik sowie des Maschinen- und Apparatebaus . Die Gesellschaft kann alle branchenüblichen Geschäfte tätigen. Sie kann branchengleiche oder branchenübliche Unternehmen erwerben, vertreten oder sich an solchen Unternehmen beteiligen. Die Gesellschaft darf Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Thomas Patrick Schulte
seit 14.10.2025
Prokura
Tobias Füchtenbusch
seit 14.10.2025
Geschäftsführer
Tim Lehmann
seit 14.10.2025
Prokura
Sascha Weerda
seit 14.10.2025
Prokura
Sven Franz Lehmann
seit 14.7.2020
Geschäftsführer
Christine Graf
seit 13.9.2018
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Span Set Gesellschaft für Transportsysteme und technische Bänder mit beschränkter Haftung & Co. Kommanditgesellschaft
Germany
3.725.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SpanSet Axzion GmbH

Langenfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 117.023,00 186.119,00
2 Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 112.280,00 157.873.00
229.303,00 343.992,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 216.334,00 251.359,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.550.867,47 2.138.191,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 306.542,50 176.537,00
4. Anlagen im Bau 883.904.68 470.440.23
3.957.648.65 3.036.528.11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 525.000,00 525.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0.00
525.000.00 525.000,00
4.711.951.65 3.905.520,11
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.079.477,03 1.327.666,08
2. Unfertige Erzeugnisse 545.184.57 496.109,78
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.259.124,12 1.102.002,36
4 Geleistete Anzahlungen 0,00 16.630.00
2.883.785.72 2.942.408,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 694.861,81 1.097.590,41
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 478.612,74 797.146,54
3. Sonstige Vermögensgegenstände 192.876,39 26.751,53
1.366.350,94 1.921.488,48
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 137.982,39 78.057,68
4.388.119,05 4.941.954,38
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 30.202,70 58.019.57
9.130.273,40 8.905.494,06

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 3.725.000,00 3.725.000,00
II. Kapitalrücklage 0,00 0,00
III. Verlustvortrag -282.939,98 -877.968,38
IV. Jahresüberschuss 21.670.68 595.028,40
3.463.730.70 3.442.060,02
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 311.817,74 296.972,34
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.059.997,36 4.044.049,64
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 296.497,46 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 614.179.49 730.463,23
4 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 348.422,41 377.716,15
5 Sonstige Verbindlichkeiten 35.628,24 14.232,68
- davon aus Steuern: EUR 32.682,22 (Vorjahr: EUR 11.296,36)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.379,92 (Vorjahr: EUR 2,936,32) -
5.354.724,96 5.166.461,70
9.130.273,40 8.905.494.06

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 11.900.925,17 15.380.578,69
2. Erhöhung (Vj: Verminderung) des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 216.098,44 -634.612,61
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 597.220,35 144.423,09
4. Sonstige betriebliche Erträge 101.095,33 12.815.339,29 155.337,35
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -3.914.426,03 -5.853.678,62
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.253.982,72 -1.164.304,45
-5.168.408,75 -7.017.983,07
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.296.165,82 -3.306.113,01
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -713.848,80 -692.764,62
-4.010.014,62 -3.998.877,63
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -699.200,69 -562.267,04
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 263,05 24.006,63
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.661.105,27 -2.802.001,84
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -255.202,33 -93.575,17
11. Ergebnis nach Steuern 21.670,68 595.028,40
12. Sonstige Steuern 0,00 0,00
13. Jahresüberschuss 21.670,68 595.028,40

Handelsregister B des Amtsgerichts Düsseldorf, HRB 46510

Anhang

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den §§ 242 ff. und 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss anzuwendenden Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig oder unverändert angewendet.

Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag grundsätzlich einzeln bewertet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Zur besseren Darstellung werden die in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzugebenden Davon-Vermerke in den Anhang aufgenommen.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2a S. 1 HGB i. V. m. § 255 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich, soweit abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger branchenüblicher und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 und 3 HGB enthalten die Einzelkosten für Material und Fertigung, die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Gemeinkosten und die fertigungsbedingten Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear und degressiv vorgenommen. Bei degressiven Abschreibungen erfolgt ein planmäßiger Übergang auf lineare Abschreibung, falls diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führen. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Geringwerte Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 250 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als EUR 250 bis einschließlich EUR 1.000 werden im Zugangsjahr in einen Sammelposten eingestellt, der linear über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden Nutzungsdauern vorgenommen:

Anlagengruppe Nutzungsdauern
Gebäude und bauliche Betriebsvorrichtungen 25 bis 50 Jahren
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 15 Jahren
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 5 bis 15 Jahren

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten oder, bei Vorliegen von voraussichtlich dauernder Wertminderung, zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten, oder mit dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis zum Bilanzstichtag angesetzt. Für einen Teil der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde ein Festwert nach § 240 Abs. 3 HGB gebildet.

In die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Kosten der allgemeinen Verwaltung des jeweiligen Produktionsbereichs bei normaler Auslastung der Produktionsanlagen einbezogen. Darüber hinaus wird der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Fertigung veranlasst ist, in den Herstellungskosten berücksichtigt. Finanzierungskosten sowie Kosten für soziale Einrichtungen, freiwillige soziale Leistungen und die betriebliche Altersversorgung werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Für unfertige und fertige Erzeugnisse und Waren erfolgt eine verlustfreie Bewertung durch Ansatz mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und den retrograd ermittelten beizulegenden Werten. Zudem werden Bestandsrisiken infolge verminderter Verwertbarkeit oder Veralterung durch Gängigkeitsabschläge berücksichtigt. Dem strengen Niederstwertprinzip wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen. Bei der Bemessung der Wertberichtigungen wird berücksichtigt, dass die Forderungen teilweise durch eine Warenkreditversicherung abgesichert sind.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt nach § 272 HGB. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des aufgrund vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt.

Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden auf Basis von Vollkosten ermittelt. Dabei werden die noch anfallenden Herstellungskosten und auch die Vertriebskosten berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

Passive latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 33 %. Dieser setzt sich aus dem Körperschaftsteuersatz von 15 % zzgl. des Solidaritätszuschlags von 5,5 % und dem Gewerbesteuersatz von 17,18 % zusammen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuern angesetzt, sofern sie nicht mit aktiven latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge verrechnet werden kann. Allerdings wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern in der Bilanz verzichtet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich zum Einbuchungskurs oder zum niedrigeren Kurs bei Forderungen bzw. höheren Kurs bei Verbindlichkeiten am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages bewertet.

Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Bilanz

Anlagevermögen

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr belief sich der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Davon entfielen auf aktivierte selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Entwicklungskosten in Höhe von EUR 0,00.

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 452.790,62 0,00 0,00 0,00 452.790,62
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.173.631,34 19.862,17 0,00 0,00 1.193.493,51
1.626.421,96 19.862,17 0,00 0,00 1.646.284,13
II. Sachanlagen
1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 593.626,47 0,00 0,00 0,00 593.626,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.813.413,64 382.169,05 0,00 457.756,39 5.653.359,08
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 772.025,78 232.360,17 0,00 0,00 1.004.385,95
4. Anlagen im Bau 470.440,23 871.220,84 0,00 -457.756,39 883.904,68
6.649.506,12 1.485.770,06 0,00 0,00 8.135.276,18
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 525.000,00 0,00 0,00 0,00 525.000,00
525.000,00 0,00 0,00 0,00 525.000.00
8.800.928,08 1.505.632,23 0,00 0,00 10.306.560,31
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 266.671,62 69.096,00 0,00 335.767,62
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.015.758,34 65.455,17 0,00 1.081.213,51
1.282.429,96 134.551,17 0,00 1.416.981,13
II. Sachanlagen
1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 342.267,47 35.025,00 0,00 377.292,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.675.221,76 427.269,85 0,00 3.102.491,61
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 595.488,78 102.354,67 0,00 697.843,45
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.612.978,01 564.649,52 0,00 4.177.627,53
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
4.895.407,97 699.200,69 0,00 5.594.608,66
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 117.023,00 186.119,00
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 112.280,00 157.873,00
229.303,00 343.992,00
II. Sachanlagen
1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 216.334,00 251.359,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.550.867,47 2.138.191,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 306.542,50 176.537,00
4. Anlagen im Bau 883.904.68 470.440,23
3.957.648,65 3.036.528,11
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 525.000,00 525.000,00
525.000.00 525.000.00
4.711.951,65 3.905.520,11

Die folgende Aufstellung enthält die Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB:

Name Sitz Höhe des Anteils am Kapital Eigenkapital Ergebnis des Geschäftsjahres
% TEUR TEUR
Inland
Axzion Rental Services GmbH Neustrelitz 100,0 386 5 *
Axzion Offshore GmbH Langenfeld 100,0 52 5 *

* finaler Abschluss 31.12.2023

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen mit EUR 3.898,44 (Vorjahr: EUR 33.320,00) auf den Gesellschafter und entfallen, wie im Vorjahr, in voller Höhe auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Restlaufzeiten

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Für die Ausschüttung gesperrte Beträge i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB bestehen in Höhe von EUR 117.023,00 (Vorjahr: EUR 186.119,00) und entfallen auf selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände. Ein Abzug für passive latente Steuer konnte auf Grund der bestehenden Verlustvorträge und daraus resultierender gleich hoher aktiver latenter Steuern entfallen.

Sonstige Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Rückstellung für im laufenden Geschäftsjahr nicht genommenen Urlaub der Arbeitnehmer;

Rückstellung für die Abschlusserstellung und die Aufwendungen für die Wirtschaftsprüfung;

Rückstellung für der Höhe nach noch nicht genau bezifferbare Aufwendungen für Berufsgenossenschaft, die das Geschäftsjahr betrafen und erst nach Abschlusserstellung abgerechnet werden.

Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Absatzgeschäften

Verbindlichkeiten

Nachfolgend werden die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sowie die Art und der Betrag der Sicherheit der Verbindlichkeiten dargestellt:

Verbindlichkeil mit einer Resllaufzeit
Art Höhe 31.12. 2023 bis zu 1 Jahr von mehr als 1 bis zu 5 Jahren mehr als 5 Jahren Sicherheit Art
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.059.997,36 3.626.413,36 433.584,00 0,00
Vorjahr 4.044.049,64 1.650.521,64 2.318.528,00 75.000,00
Erhallene Anzahlungen auf Bestellungen 296.497,46 296.497,46 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 614.179,49 614.179,49 0,00 0,00 Übliche Eigentumsvorbehalte
Vorjahr 730.463,23 730.463,23 0,00 0,00
davon gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 348.422,41 348.422,41 0,00 0,00
Vorjahr 377.716,15 377.716,15 0,00 0,00
davon gegenüber Gesellschaftern 227.495,67 227.495,67 0,00 0,00
Vorjahr 307.500,54 307.500,54 0,00 0,00
Sonslige Verbindlichkeiten 35.628,24 35.628,24 0,00 0,00
Vorjahr 14.232,68 14.232,38 0,00 0,00
Gesamt 5.354.724,95 4.921.140,96 433.584,00 0,00
Vorjahr 5.166.461,70 2.772.933,40 2.318.528,00 75.000,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind, wie im Vorjahr, im Rahmen eines bestehenden Sicherheiten-Poolvertrages zwischen der Gesellschaft und den Kreditinstituten in Form der Abtretung der Außenstände (Globalabtretung) und durch Raumsicherungsübertragung von Waren mit Abtretung der Verkaufsforderungen für die Standorte Langenfeld und Neustrelitz abgesichert.

Für Verbindlichkeiten bei der Volksbank Heinsberg eG bestehen Bürgschaften der SpanSet Gesellschaft für Transportsysteme und technische Bänder mbH & CO. KG, Übach-Palenberg, über insgesamt TEUR 3.061 und für Verbindlichkeiten bei der Kreissparkasse Heinsberg bestehen Bürgschaften der SpanSet Gesellschaft für Transportsysteme und technische Bänder mbH & CO. KG, Übach- Palenberg, über TEUR 375.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 148 (Vorjahr: TEUR 174) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 200 (Vorjahr: TEUR 200) Verbindlichkeiten aus dem Finanzverkehr.

Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 1.706,02 (Vorjahr: EUR 28,04) enthalten.

Personalaufwand

In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 892,49 (Vorjahr: EUR 216,61) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind EUR 256,42 (Vorjahr: EUR 24.000,00) Zinserträge an verbundene Unternehmen enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind EUR 6.324,00 (Vorjahr: EUR 1.022,00) Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen enthalten.

D. SONSTIGE ANGABEN

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer)

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 36
Angestellte 28
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 64

Haftungsverhältnisse und sonstige Verpflichtungen

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten nach § 251 HGB.

Aus den mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen ergeben sich folgende finanzielle Verpflichtungen für:

2024: TEUR 107

2025 bis 2026: TEUR 214

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen im Zusammenhang mit Miet- und Leasingverträgen, für IT-Anwendungen, Kraftfahrzeuge, bewegliche Wirtschaftsgüter sowie Mietverträge für Gebäude.

Angaben zur Geschäftsführung

Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Andreas Hubert Höltkemeier, Geilenkirchen, Kaufmann

Thomas Patrick Schulte, Düsseldorf, Kaufmann

Sven Franz Lehmann, Fockbek, Kaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Geschäftsführer Herr Höltkemeier und Herr Schulte, die gleichzeitig Mitglied der Geschäftsführung der Span Set Gesellschaft für Transportsysteme und technische Bänder mit beschränkter Haftung & Co. Kommanditgesellschaft sind, erhalten keine Bezüge von der SpanSet Axzion GmbH. Bezüglich der Angaben der Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9a) HGB für Herrn Lehmann macht die Gesellschaft von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den weltweiten Konzernabschluss der SpanSet Inter AG, Wollerau/Schweiz, einbezogen, die für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufgestellt. Dieser Konzernabschluss ist am Sitz der SpanSet Inter AG, Wollerau/Schweiz, erhältlich.

Abschlussprüferhonorar

Auf die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB wird in Anwendung von § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag vor.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 21.670,68.

Einschließlich des bestehenden Verlustvortrags ergibt sich ein Betrag von EUR -261.269,30, der als Verlustvortrag auf neue Rechnung vorgetragen wird.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Langenfeld, 27. Februar 2024

Thomas Patrick Schulte

Andreas Hubert Höltkemeier

Sven Franz Lehmann

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023

Grundlagen des Unternehmens

Produkte und Dienstleistungen:

Die Aktivitäten der Gesellschaft an unseren Standorten in Langenfeld, Neustrelitz, Großefehn und Übach-Palenberg sind die Konstruktion, Produktion, Vertrieb und der technische Service von Lastaufnahmemitteln. Das Produktspektrum reicht dabei von einfachen Katalogartikeln bis hin zu komplexen angetriebenen Traversen im Schwerlastbereich.

Absatzmärkte:

Die Absatzmärkte des Unternehmens sind Deutschland und das inner- und außereuropäische Ausland. Aufgrund der Internationalisierung des Projektgeschäfts wird das Ausland immer relevanter.

Externe Einflussfaktoren für das Geschäft:

Neben Abhängigkeiten von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung sind besonders die Energiepreise und die Umweltpolitik wichtige Einflussfaktoren für die Nachfrage an unseren Produkten.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft ist abhängig von der Nachfrage im Anlagenbau. Dabei sind der Kraftwerksbau und die Windenergie weiterhin von besonderer Bedeutung. Der globale Energiemarkt zeigt sich als strategisch relevanter Markt stabil weiterhin auf einem weltweiten Wachstumskurs. Der Rück- und Aufbau von Kernenergieanlagen ist darüber hinaus mehr in den Fokus in Europa geraten.

a) Windenergie:

Die internationale Branche entwickelt sich national und international im On- und Offshore Bereiche weiter. Die Ausbauziele für Offshore Wind wurden für die nächsten Jahre deutlich erhöht. In den europäischen, amerikanischen sowie asiatischen Absatzregionen stehen weitere Projekte zur Ausschreibung an. Die SpanSet Axzion GmbH ist auch im Jahr 2023 weiterhin aktiv bei Durchführungen umfangreicher Service- und Prüfleistungen im Bereich der Installation der Speziallastaufnahmemittel für die Windkraftanlagen. Mehrere Fachmessen "Wind" wurden in den USA, Deutschland und UK besucht sowie die Kundenkontakte vertieft.

b) Kernenergie - Rückbau: Der Rückbau diverser Kernkraftwerke in Deutschland führt zu einer spürbaren Nachfrage für hochwertige Hebemittel im Schwerlastbereich. SpanSet Axzion GmbH konnte bereits Kunden gewinnen für Projekte, die in 2024 beliefert werden. Die Anfragelage im Segment ist stabil und SpanSet Axzion GmbH erwartet hier weitere Potentiale im Jahr 2024.

c) Sonstige Märkte: Im Industrie- und Anlagenbau für den Exportmarkt zeigt sich für 2023 eine Erholung gegenüber der Vorjahresentwicklung. Hier konnten interessante Projekte für intelligente Lastaufnahmemittellösungen gewonnen werden. Die Fragmentierung des Marktes bietet weiterhin Chancen zur differenzierten Marktbearbeitung. Allerdings wird ein relevanter Anteil durch preissensiblen Stahlbau realisiert.

Geschäftsentwicklung

Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung bei SpanSet Axzion stellte sich im Jahr 2023 schlechter dar als im Vorjahr und schlechter als geplant. Bei den Einzeleffekten aus Projektgeschäften konnten teils Preisanpassungen nicht entsprechend in der Kundschaft umgesetzt werden aufgrund der Vorlaufzeiten und alter Vertragswerke. Weitere Ursachen waren Nachbearbeitungskosten, sowie Ineffizienzen aus der Fertigungskonsolidierung des Vorjahres.

Direkte Kundenkontakte, Produktpräsentationen und internationale Messen fanden wieder statt. Durch die Einführung von Microsoft 365 innerhalb der SpanSet Gruppe wurden viele Videokonferenzen mit End- und Handelskunden durchgeführt. Die interne Kommunikation wurde insbesondere in der Produktentwicklung deutlich verbessert. Außerdem wurden auch Integration mit dem CRM-System vorangetrieben.

Neben Umsätzen mit Lastaufnahmemitteln für Turbinen im konventionellen Kraftwerksbau wurden auch Angebote für kerntechnische Anlagen erfolgreich zu Aufträgen, welche im ersten Quartal 2024 fakturiert werden.

Die Konsolidierung der beiden Fertigungsstandorte war ein wichtiger Schritt für die weitere Optimierungen der Produktion und wird sukzessive neben dem Tagesgeschäft realisiert.

Aufgrund der Reputation, welche SpanSet Axzion als Anbieter technischer Lösungen im Marktumfeld hat, gelingt es immer wieder neue Potenzialkunden und -Produkte zu entwickeln, die sich vom allgemeinen Wettbewerb abheben. Unterstützend wirkt dabei die Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft SpanSet Gesellschaft für Transportsysteme und technische Bänder mbH & Co. KG, sowie der SpanSet Secutex GmbH. Hierbei entstehen abgestimmte intelligente Systemlösungen mit einem Mehrwert für die Anwendungen unserer Kunden. Beim Kompetenzcentertreffen 2023 wurden die Potentiale der weltweiten gruppeninternen Zusammenarbeit mit den anderen SpanSet-Gesellschaften abgestimmt.

Analyse der Finanzkennzahlen:

Ertragslage

Das Vorsteuer-Jahresergebnis (Leistungsindikator) von 22 T€ (Vorjahr: 595 T€) zeigt ein ausgeglichenes Ergebnis. Vor Berücksichtigung von drei operativen und projektbezogenen Einzeleffekten wäre das Vorjahresergebnis übertroffen worden.

Der Rohertrag (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung, abzüglich Materialaufwand und Fremdleistungen) ist gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Dies resultiert aus der hohen Bestandsminderung im Vorjahr bei Umsatzrückgängen und einer leichten Bestandserhöhung im laufenden Geschäftsjahr und bei einer leicht gesunkenen Materialaufwandsquote gegenüber dem Vorjahr.

Die Personalaufwendungen sind aufgrund reduzierter Mitarbeiterzahlen sowie nachlaufender Effekte im Rahmen der Standortkonsolidierung und eines gegenüber Vorjahr höheren eigenen Wertschöpfungsanteils nur leicht gestiegen.

Mit dem Geschäftsverlauf sind wir unter Berücksichtigung der Einmaligkeit der og Effekte zufrieden.

Finanzlage

Zum Bilanzstichtag bestehen Netto-Cashpositionen (= Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten abzüglich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr) in Höhe von -3.488 T€ (Vorjahr: -1.572 T€). Die freien Kreditlinien zum Bilanzstichtag betragen 809 T€ und sind bis auf Weiteres gewährt.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 um 225 T€ auf 9.130 T€.

Auf der Aktivseite hat sich im Wesentlichen das Anlagevermögen um 806 T€ erhöht, währen die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 555 T€ zurückgegangen sind. Das Anlagevermögen ist im Wesentlichen durch Investition in technische Anlagen und Maschinen sowie in Anlagen im Bau angestiegen.

Auf der Passivseite haben sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten um 2.148 T€ auf 4.921 T€ erhöht. Die Erhöhung resultiert aus dem Rückgang langfristiger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Eigenkapitalquote beträgt 37,9%, im Vorjahr betrug die Eigenkapitalquote 38,7%.

Produktion

Im Jahr 2022 wurde die Produktion bei Axzion von einer Zwei-Standort-Aufstellung zu einer Ein-Standort-Produktion erfolgreich nach neuem Lean-Produktions-Layout umgestellt.

Die Inbetriebnahme der letzten CNC-Maschinen erfolgte nach Plan im ersten Quartal 2023. Im Rahmen der Arbeitssicherheits- und Umweltschutzzertifizierung wurden weitere Maßnahmen aufgeplant und im Laufe Q2 und Q3 umgesetzt. Mit diesem Setup und der erfolgreichen Zertifizierung nach DIN EN 45001 und 14001 ist die Produktion infrastrukturell und organisatorisch auf höherem Niveau wie zuvor in der Zwei-Standort-Aufstellung.

Im Q4 wurde im Rahmen eines Lean Produktion Projekts die Arbeitsorganisation, Werkzeug- und Wartungslogistik und Arbeitsvorbereitung deutlich verbessert, um den Output des CNC-Bereichs zu erhöhen. Die Effizienzverbesserungen umfassen zusätzliche Softwaremodule für die Schnittstelle zwischen Maschinen und dem CAD- CAM-System. Nach vollständigem Abschluss in Q1/2024 werden alle wesentlichen CNC-Maschinen vollständig digital vorprogrammierbar und planbar sein. In Verbindung mit der Standardisierung der Rüstanweisungen und der Planzeitentabelle sind CNC-Prozesse klar definiert, vorgeplant und überwachbar. Weitere Verbesserungen werden im Jahr 2024 nach Bedarf umgesetzt. Hierzu gehören weitere Schulungen des CNC-Personals im Bereich Rüsten, sowie die Anschaffung von Schnittstellensoftware zur automatisierten Maschinendatenerfassung.

Ziel ist die weitere Erhöhung der Effizienz und Planbarkeit der Produktionsprozesse, um den Einkauf von Fremdleistungen weiter zu optimieren.

Beschaffung

• Materialpreise

Die Stahlpreisentwicklung 2023 war zunächst von fallenden Preisen geprägt. Die Talsohle wurde im Oktober 2023 erreicht. Seitdem steigen die Preise wieder. Die Lieferschwierigkeiten bei Stahl und Stahlprodukten haben stark abgenommen und wurden auch durch die Lagerbevorratung aus 2022 abgefangen. Insgesamt haben wir in 2023 durch unsere Mehrlieferantenstrategie Abhängigkeiten konsequent abgebaut und eine Stabilität der Lieferkette sichergestellt. Einige Beschaffungsmärkte wie z.B. Elektronikkomponenten bleiben in den Lieferzeiten weiterhin kritisch für unseren Fertigungsprozess.

Zur Reduktion der Risiken für die Materialbeschaffung werden die Lagerbestände für relevanten und kritische Materialen weiterhin aufrechterhalten, soweit das bei der ohnehin angespannten Beschaffungssituation möglich war. Die Verfügbarkeit kritischer Materialien wird weiter eng beobachtet. Unter anderem haben einzelne Elektronikkomponenten nach wie vor Beschaffungszeiten von mehr als einem Jahr und müssen zur Absicherung einzelner Produkte vorsorglich geplant, beschafft und eingelagert werden.

• Nachhaltige Beschaffung

Wir beschaffen unsere konstruktionsrelevanten Materialien nur bei zertifizierten Geschäftspartnern. Unsere ISO 14001:2015 Zertifizierung aus 2023 und unser Engagement für Umweltschutz ist als Bestandteil in den Lieferantenaudits verankert. Für unsere Produkte verwenden wir durchgängige Qualitätskontrollen mit Herkunftsnachweis, Prüfzeugnis und Chargenverfolgung.

• Synergien

Zur besseren Nutzung von Synergien innerhalb der SpanSet Gruppe wurde der Einkauf im 3. Quartal 2023 gebündelt und auf die SpanSet Gesellschaft für Transportsysteme und technische Bänder mbH & Co. KG übertragen.

• Erhöhung der Effizienz

Die Prioritäten liegen bei Qualität und Termintreue, wobei die Kapazitätsverfügbarkeit zur Erfüllung der Liefertermine eine entscheidende Rolle spielt. Aufgrund der nach wie vor angespannten Situation in vielen Beschaffungsmärkten, haben wir unsere Lagerbevorratung in einigen Bereichen wie z.B. des Stahls, der Verbindungs- und Anschlagmittel und Elektronikkomponenten weiter aufrecht gehalten, um vor allem unsere Beschaffungszeiten zu stabilisieren. Zusätzliche CNC-Kapazitäten werden weiterhin extern abgesichert, um die Aufträge termingerecht abwickeln zu können. Die Zusammenarbeit mit unseren externen Lieferanten wurde weiter im Rahmen vertikaler Integration ausgebaut.

Seit 2023 werden alle Fertigungsprozesse am Standort Neustrelitz durchgeführt mit einer bis Jahresende eingeführten neuen Lean Manufacturing Struktur, mit dem Ziel weiterer Effizienzsteigerungen. Lastspitzen werden weiterhin mit Fertigungspartnern unterstützt.

Absatzentwicklung und Auftragslage

Im Jahr 2023 konnten Umsätze (=Leistungsindikator) fakturiert werden in Höhe von ca. 12,0 M€. Die Differenz zum Vorjahr (15,4 M€) erklärt sich aus der Projektabrechung eines Offshore-Großprojekts iHv 3,4 MEUR im 1.Quartal 2022.

Der Hauptumsatz wird weiterhin in der Windenergie getätigt. Hier konnten wichtige Projekte gewonnen werden, besonders beim Transport von Turmsegmenten oder auch zum Transport von den Blades im Onshore-Sektor.

Im Offshore-Windmarkt konnte erneut ein Großprojekt im Millionenumfang akquiriert werden, welches zum wesentlichen Teil in 2024 umsatzrelevant wird.

Es konnte ein interessantes Projekt in der Nuklearbranche erfolgreich akquiriert werden.

Der After-Sales Service in unserem Servicestützpunkt Großefehn ist weiterhin weltweit tätig, um Reparaturen, Prüfungen und Installationen von Anlagen mit den Sonderlastaufnahmemitteln zu begleiten. Es gab mehrere Einsätze in Europa und auch in Asien für den technischen Kundendienst.

Geplante Zielkundenbesuche 2023 konnten wieder mit den Außendienstmitarbeitern in den Betrieben und auf den Baustellen getätigt werden.

Größere Projekte im Industrie- und Logistikgeschäft konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Vielen Kunden mit hohem Qualitätsanspruch an Produkten und Beratungsleistungen können in Zusammenarbeit mit der Spanset Secutex GmbH und Axzion Produkten abgestimmte einheitliche Lösungen angeboten werden. Neue Produkte zur Vermarktung sind für 2024 angekündigt.

Es wurden verschiedene Produktworkshops für die Windindustrie und den Schwerlastmaschinenbau mit Kunden und Handelspartnern durchgeführt.

SpanSet Axzion ist Teil des deutschen SpanSet-Kompetenzcenters für die Hebe- und Ladungssicherungstechnik der internationalen SpanSet-Gruppe.

Die Gebietseinteilungen im Innen- und Außendienst wurden im Jahr 2023 durch Personalveränderungen neu zugeordnet, um mehr Qualität sowie Effizienz in der Beratungsleistung zu erzielen. Dazu gehörte auch eine weitere Digitalisierungsstrategie inklusive einer Social-Media-Strategie sowie einer definierten Aktionsplanungen im Marketing und Vertrieb. Weiterhin konnte die neue Homepage unserer Gesellschaft im Jahr 2023 weiter verbessert und damit die Social Media Strategie unterstützt werden.

Der Industrieverkauf wird ebenso weiter ausgebaut. Hier sind neue Ideen für das modulare Baukastensystem der Zukunft bereits in Arbeit. Ein Lastaufnahme-Konfigurator wurde ebenso im Jahr 2023 entwickelt und wird 2024 "GoLive" geschaltet werden.

Investition und Finanzierung

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Maschinen, IT und Produktentwicklungen weiter vorangetrieben.

Unsere Liquiditätsplanung zeigt, dass wir unseren voraussichtlichen Finanzbedarf zum Fortbestehen des Unternehmens auch weiterhin durch die zur Verfügung stehenden Kreditlinien und aus dem geplanten Mittelzufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit decken können.

Forschung und Entwicklung

Wir entwickeln ständig neue Produkte und stellen uns den Herausforderungen unserer Kunden nach immer höheren Tragfähigkeiten und erweiterter Funktionalität unserer Lastaufnahmemittel.

Die SpanSet Axzion GmbH hat im Jahr 2023 interessante Produkte für das Lastenhandling in der Windindustrie entwickelt. So hat die SpanSet Axzion GmbH einen Auftrag zur Konstruktion, Lieferung und Inbetriebnahme eines Blatthebemittels für Blätter eine 5 MW-Anlage erhalten, mit optimiertem Eigengewicht und einer Blattlänge von bis zu 80m. Dies ist das bisher größte Lastaufnahmemittel (LAM) für Blätter von Onshore-Windanlagen, das SpanSet Axzion GmbH jemals entwickelt und hergestellt hat. Im Windbereich wurde zudem das Tower Tool Kit weiterentwickelt mit einer Tragfähigkeit von 90to und einer Erweiterung der bereits erfolgreich vermarkteten Turmanschlagpunkte die Einsatzbedingungen von 40t auf 60t Tragfähigkeit erhöht werden mit einer finalen Zertifizierung im ersten Quartal 2024. Damit lassen Turmsegmente mit einer Höhe bis 120t effizient installiert werden. Parallel wird an einer Weiterentwicklung eines Offshorehebemittels für Gründungsadapter von Offshore -Windanlagen bis zu 800t Eigengewicht für schwimmende Installationsschiffe gearbeitet. Außerdem werden vorhandene Produkte hinsichtlich der bestehenden Kostenstruktur weiter optimiert.

Im Bereich Bau und Rückbau von Atomkraftanlagen konnte SpanSet Axzion GmbH erfolgreich Aufträge gewinnen. Neben notwendiger Zertifizierung sind hierfür sehr hohe Fertigungsqualitäten und -Dokumentationen erforderlich. Axzion liefert hierfür u.a. eine Traverse mit einer Tragfähigkeit bis 500 to. Darüber hinaus wurden ferngesteuerte Greifer zum Handling von Fässern mit radioaktivem Abfall geliefert und weitere Hebemittel. Zur weiteren Festigung unserer Marktstellung hat sich Axzion neben der KTA-Zulassung für kerntechnische Anlagen in 2023 zudem nach DIN EN 1090-2 für die höchste Ausführungsklasse (Execution-Class 4) zertifiziert.

SpanSet Axzion GmbH liefert auch hier das gesamte notwendige Anschlag- und Lastaufnahmematerial inkl. der notwendigen möglichen Secutex-Beschichtungen.

Im konventionellen Industriebereich, wie z.B. Kraftwerksbau wurde die Modularisierung und Standardisierung weiterentwickelt. Damit wird eine Wiederverwendung der Planung und Teile von mind. 80% angestrebt. Die Konstruktionszeiten wurden erheblich reduziert. Es werden Module im Bündel vorgefertigt und damit der Aufwand vor allem für Rüsten und Umrüsten deutlich reduziert.

Ein weiteres Feld ist die Digitalisierung und Automatisierung der Wertschöpfungskette durch parametrische CAD-Software in Verbindung mit einem Konfigurationstool. Die Webapplikation lässt eine direkte Auswahl und Anpassung von Lastaufnahmemitteln aus einem Werkzeugkasten heraus zu. Der Kunde hat bereits bei der Konfiguration volle Transparenz, und bekommt in kürzester Zeit eine fertige Übersichtszeichnung und ein Angebot. Die Automatisierung der Modellierung und Zeichnungserstellung reduziert Konstruktionskosten und Durchlaufzeiten von sonst 2 bis 3 Wochen auf 1 bis 2 Tage. In Verbindung mit der Anwenderfreundlichkeit und Axzion- Qualität erwarten wir das Geschäft mit den Standardlastaufnahmemitteln zu steigern.

Personal- und Sozialbereich

Im Berichtszeitraum beschäftigte SpanSet Axzion an vier Standorten durchschnittlich 75 Mitarbeiter (einschließlich Auszubildende), davon 24 Fertigungsmitarbeiter, 6 Servicemitarbeiter, 4 Auszubildende und 41 Angestellte. Ausgebildet werden derzeit Industriekaufleute in Langenfeld und Metallbauer in Neustrelitz. Im Jahr 2024 möchten wir das Ausbildungsangebot erweitern und zusätzlich technische Produktdesigner in Übach-Palenberg und Zerspanungsmechaniker in Neustrelitz ausbilden.

Zur Realisierung der kurzen Bereitstellungszeiten wird weiterhin auf ein flexibles Arbeitszeitmodell und die zusätzliche Bereitschaft der Produktionsmitarbeiter gebaut, um Schwankungen gerecht zu werden. Zusätzlich wird bei Auftragsspitzen die Arbeitnehmerüberlassung erfolgreich eingesetzt.

In der Gruppen-Akademie der SpanSet Gesellschaft für Transportsysteme und technische Bänder mbH & Co. KG wurden weiterhin alle notwendigen Schulungen angeboten und durchgeführt. Außerdem wurden in allen Unternehmensbereichen fachspezifische Seminare erfolgreich bei externen Seminaranbietern durchgeführt.

Wie in den Vorjahren haben wir weiter an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen, dem Gesundheitsmanagement und Infrastruktur gearbeitet. Homeoffice-Lösungen werden als Hybridmodell umgesetzt. Gleichzeitig erzielten sowohl die Beschäftigten als auch das Unternehmen eine Kostenersparnis durch die angebotenen Homeoffice-Lösungen. Um die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu fördern haben wir in 2023 am Standort Großefehn ein Firmenfitness-Konzept installiert und getestet. Nach einer erfolgreichen Testphase soll das Programm auf alle Standorte ausgeweitet werden.

Die Ausbildungs-Kooperation mit der SpanSet Gesellschaft für Transportsysteme und technische Bänder mbH & Co. KG wurde erfolgreich fortgeführt. Teambuildings, interne Schulungen und Maßnahmen zur Prüfungsvorbereitung wurden angeboten und umgesetzt. Alle Auszubildenden schlossen Ihre Prüfungen erfolgreich ab und wurden im Unternehmen übernommen.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Projekte in der Windindustrie finden weiterhin überwiegend im Ausland statt. (Onshore: Europa, Süd- und Nordamerika, oder Offshore: EU-Ausland). Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den internationalen Beteiligungen der SpanSet-Gruppe hat deshalb auch weiter in der Zukunft eine große strategische Bedeutung.

Die Prognosen unserer Kunden ermöglichen Chancen sowohl für den Anlagenbau als auch im Energiesektor. Neu hinzugekommen sind Kunden im Bereich kerntechnischer Anlagen. Während es sich in Deutschland um Projekte des Rückbaus handelt, gibt es im Ausland Potentiale für Neubau und Instandhaltungsbedarfe. Im Offshore- Windmarkt wurden in 2023 erneut neue Projekte akquiriert und bestehende Projekte erfolgreich abgeschlossen. Der bestehende Kundenkreis konnte weiter ausgebaut werden. Dieses Segment gewinnt in der Windindustrie weiter an Bedeutung. Gleichzeitig werden jedoch auch geplante Projekte gestoppt oder aufgegeben, aufgrund ungeplanter Kostensteigerungen. Risiken ergeben sich auch im Onshoremarkt aufgrund erheblicher Ergebnisbelastungen einzelner Kunden und eines weiter bestehenden Konsolidierungsdrucks in der Branche.

Die Erfolge von den UET-Tools inklusive Vermietungsgeschäfte haben sich im Jahr 2023 erneut bestätigt und werden sich in 2024 fortsetzen. Der substanzielle Effekt aus dem geplanten grünen Ausbau der Energiebereitstellung in Deutschland verzögert sich weiter. Weltweit sieht die Perspektive im Windgeschäft deutlich besser aus. Wir rechnen, wie bereits in den vergangenen Jahren, mit relevanten Anfragen für große Bedarfe und Projekte in den kommenden Monaten und Jahren.

Auch im klassischen Kraftwerksmarkt existieren weiterhing große Potenziale. Der Bedarf für Gasturbinen hat sich durch die dafür angefragten Lastaufnahmemittel erneut bestätigt. Während wir in der Kernenergie für Deutschland Erfolge im Bereich von Rückbauprojekten haben, werden aus dem Ausland Bedarfe für Instandhaltungs- und Neubauprojekte gemeldet und sind im Inner- und außereuropäischen Ausland weiterhin zu erwarten. Ein im Jahr 2023 akquiriertes Großprojekt wird im ersten Halbjahr 2024 zur Auslieferung kommen. Neben unserer allgemeinen Schwerlastkompetenz im Kraftwerkssegment hat hierzu auch unsere offizielle Zulassung für kerntechnischen Anlagen (KTA-Zulassung) von Relevanz.

Im Bereich Industrie besteht weiterhin Nachfrage nach Sonderkonstruktionen auf der einen Seite und zu adaptierender "Katalogware" auf der anderen Seite. Die Kunden nutzen das Axzion Know-How zur Prüfung und Lösung ihrer Anwendungsfälle. Span- Set Axzion GmbH löst für den Kunden teilweise sehr spezifische operative Probleme.

Zur Prozessverbesserung wird mit System Engineering und Projekten zur Standardisierung und Modularisierung die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells vorangetrieben und zeigt bereits Erfolge.

Der fortdauernde Ukrainekrieg ist ein allgemeinwirtschaftliches Risiko, welches in seiner Bedeutung insbesondere für das Industriegeschäft außerhalb des Energiesektors bis dato nur schwer abschätzbar ist. Wesentliche Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen in Russland und der Ukraine bestehen nicht, so dass sich hieraus keine unmittelbaren Risiken ergeben.

Als projektbezogener Anlagenbauer sind wir den typischen geschäftsmodellabhängigen Risiken ausgesetzt. Der Auftragseingang kann mitunter nur schwierig terminlich geplant werden, so dass unsere Beschäftigungsauslastung starken Schwankungen unterliegt.

Zudem besteht das grundsätzliche Risiko, nicht einkalkulierte Zusatz- und Nachlaufkosten an den Kunden nicht oder nur teilweise durchreichen zu können.

Dem allgemeinen Preisdruck und den mit Projektschwankungen verbundenen Auslastungsrisiken werden wir mit der weiteren Optimierung unserer Fertigungsprozesse begegnen. Dies wurde bereits im Jahr 2022 mit dem erfolgreichen Abschluss der Fertigungskonsolidierung auf einen Fertigungsstandort begonnen und mit weiteren Maßnahmen zur Verbesserung von Rüst- und Durchlaufzeiten im Jahr 2023 fortgesetzt.

Zur Vermeidung von Forderungsausfallrisiken bestehen Warenkreditversicherungen.

Währungsrisiken bestehen nur von untergeordneter Bedeutung, da die meisten Geschäfte auf EURO-Basis abgerechnet werden.

Zinsänderungsrisiken können bei Bedarf durch Zinscaps, Swaps und Forward-Kontrakte abgesichert werden. Zum Bilanzstichtag bzw. über den Bilanzstichtag hinaus bestehen z.Zt. keine Geschäfte dieser Art.

Aufgrund der Größe potenzieller Einzelprojekte und deren unscharfer Eintrittswahrscheinlichkeit ist die Volumensplanung für das Geschäftsjahr 2024 eine besondere Herausforderung. Wir erwarten eine leicht verbesserte Umsatzentwicklung gegen- über Vorjahresniveau bei leicht verbesserten Margen und leicht verbessertem Vorsteuer-Jahresergebnis.

 

Langenfeld, den 27. Februar 2024

Lehmann

Höltkemeier

Schulte

B. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Wir haben zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der SpanSet Axzion GmbH, Langenfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 in den diesem Bericht als Anlage I (Jahresabschluss) und Anlage II (Lagebericht) beigefügten Fassungen den am 27. März 2024 in Düsseldorf unterzeichneten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SpanSet Axzion GmbH, Langenfeld

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der SpanSet Axzion GmbH, Langenfeld - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SpanSet Axzion GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

G. SCHLUSSBEMERKUNG UND UNTERZEICHNUNG DES PRÜFUNGSBERICHTS

Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 der SpanSet Axzion GmbH, Langenfeld, haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf, (IDW PS 450 n.F. (10.2021)) erstattet.

Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt B. dieses Prüfungsberichts wiedergegeben.

 

Düsseldorf, 27. März 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Winkler, Wirtschaftsprüfer

Berndt, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss wurde festgestellt am 18.12.2024.

 

gez. Patrick Schulte, Geschäftsführer

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