Zeno UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseHerstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
R-Procedo Factoring GmbHWiesbadenJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Bilanz zum 31. Dezember 2007R-Procedo Factoring GmbH, WiesbadenAktiva
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007R-Procedo Factoring GmbH, WiesbadenR-Procedo Factoring GmbH, Wiesbaden, wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr aus der REWE Group in eine eigenständige juristische Person durch Übertragung aller Aktiva und Passiva des bis dahin organisatorisch eigenständigen Geschäftsbereiches der REWE Deutscher Supermarkt KGaA, Wiesbaden, am 31. 07. 2007, jedoch mit Wirkung ab dem 01. 01. 2007, ausgegliedert. Nach dem Abschluss eines Due Diligence-Verfahrens erwarb die LBBW Spezialprodukte-Holding GmbH, ein 100%iges Tochterunternehmen der Landesbank Baden-Württemberg, sämtliche Anteile an R-Procedo Factoring. Alleiniger Geschäftsführer ist der bisherige Leiter des Geschäftsbereiches, Herr Günter Arndt. Die Gesellschaft hat Factoring
sowie reines Debitorenmanagement angeboten. Alle nachfolgend aufgeführten Vorjahreszahlen betreffen den organisatorisch eigenständigen, aber juristisch unselbstständigen Geschäftsbereich Procedo Factoring. 1. Wirtschaftsbericht Unser im Februar 2007 gegebener verhaltener Ausblick auf das Geschäftsjahr 2007 hat sich bewahrheitet. Der volkswirtschaftliche Aufschwung der Bundesrepublik hat sich in unserer Schwerpunktbranche Lebensmittel- und Getränkeherstellung sowie Handel eher zurückhaltend gezeigt. Die Zuwächse in diesem Bereich beruhen eher auf erfolgten Preissteigerungen im III. und IV. Quartal denn auf nennenswerten Umsatzsteigerungen. Auch die angesprochene verschärfte Konkurrenzsituation im Factoring- bzw. im gesamten Refinanzierungsmarkt ist eingetreten. In keinem früheren Geschäftsjahr waren so viele "Konditionsgespräche", die durchgehend zu Konditionsreduzierungen führten, erforderlich. Bei einigen Adressen konnten wir die an uns herangetragenen Wünsche nicht darstellen. Insbesondere unsere Refinanzierungssituation während der ersten acht Monate des Geschäftsjahres führte zu weiteren Kundenabgängen. Mit Eingliederung in den LBBW-Konzern hat sich unsere Refinanzierung ermäßigt, so dass wir unser Geschäftsvolumen zum Jahresende stabiliseren konnten. Im Jahr 2006 haben wir unser Factoringgeschäft im Durchschnitt mit Euribor +0,45% p. a. refinanziert; dieser Satz betrug in 2007 im Durchschnitt Euribor +0,62% p. a. Die Differenz entspricht einem höheren Zinsaufwand von ca. TEUR 180. Dies beruht darauf, dass wir bis zum 31. 08. 2007 für unsere Refinanzierung Euribor +1% p. a. entrichteten. Unser Geschäft haben wir Stand 31. 12. 2006 mit 71 Kundenverbindungen und zum 31. 12. 2007 mit 64 Kundenverbindungen abgewickelt. Während des laufenden Geschäftsjahres konnten wir 5 hinzugewinnen und mussten 12 Abgänge verzeichnen, davon entfielen
Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir aufgrund von Kundenabgängen einen Gesamtumsatz von EUR 237,8 Mio. und einen Bruttoertrag von TEUR 756,4 verloren. Davon entfielen
sowie ein Bruttoertrag von TEUR 209,4 bzw. TEUR 547,0. Die vorgenannten Kundenabgänge werden sich auch auf das kommende Geschäftsjahr
auswirken. Bei gegebenen Rahmenbedingungen sind wir mit dem erreichten Jahresumsatz - abgerechnete Forderungen EUR 1.119 Mio. (Vorjahr EUR 1.334 Mio.) - und dem erzielten Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 1.690 (Vorjahr TEUR 2.526) zufrieden. 2. Risikomanagement Das Risikomanagement obliegt der Geschäftsführung. Zur Feststellung, Beobachtung und Bewertung sowie der Abwendung des Risikos bedient sich die Geschäftsführung diverser Prozesse. Die größten Risiken im Factoring-Geschäft betreffen die von uns angekauften Forderungen. Hinsichtlich der Qualität unserer Forderungen unterscheiden wir zunächst nach einem a) Veritätsrisiko Das Veritätsrisiko definiert die Frage nach der Existenz und Durchsetzbarkeit der von Factoring-Kunden angekauften Forderungen. Das Veritätsrisiko ist der Factoring-Kundenseite zuzuordnen. Qualität und Güte unserer Forderungen stehen insofern in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der Bonität unserer Kunden (können Vertragsobliegenheiten erfüllt werden) und der Qualität deren Lieferungen und Leistungen. Die Bonität unserer Kunden überprüfen wir zunächst bei Aufnahme der Geschäftsverbindung unter anderem durch
Ferner wird in einer Gremiensitzung (Teilnehmer → Kundenbetreuung, Revision, Geschäftsführung) der Kunde vorgestellt und einvernehmlich ein Risikoprofil für die Factoring-Zusammenarbeit verabschiedet. In diesem Risikoprofil wird etwa das Erfordernis von Liefernachweisen, kontinuierlicher Übersendung von Zwischenziffern, regelmäßigen Saldenbestätigungsaktionen, Einblick in die Kontoführung oder Sonstiges für die Zusammenarbeit festgelegt. Die Einhaltung der vereinbarten Maßnahmen wird von der Revision überwacht. Unterjährig wird für jeden Kunden mindestens einmal eine Binitäts-/Risikoanalyse vorgenommen. Neben der Analyse aktueller Geschäftsziffern werden zeitnahe VC- und Bankaukünfte beigezogen. Ferner wird die Qualität der Forderungsabwickung anhand mannigfaltigster Parameter untersucht (Inkassoanteil: Anteil Forderungen Mahnabteilung; Gutschriftenquote; Abzugsquote; Reklamationserfahrung; Ausfälle Debitoren-Anzahl mit Quote) und Saldenbestätigungen ausgewertet. Jeden Monat wird insbesondere die Zahlungsquote der Debitoren bei jedem Kunden festgestellt. Bei einer Verschlechterung dieser Zahlungsquote wird unsere Finanzierungsquote durch Erhöhung des Anteils Sperrkonto reduziert und somit unser Risiko entsprechend verringert. Im Zusammenhang mit der Bonitätsprüfung erfolgt eine Nachkalkulation jedes Engagements, bei der die Planung von Margen und Deckungsbeiträgen mit der Ist-Situation abgeglichen wird. b) Bonitätsrisiko Das Bonitätsrisiko definiert sich in der Zahlungsfähigkeit des Abnehmers/Debitors unseres Factoring-Kunden. Das Bonitäts- oder Ausfallrisiko der Debitoren wird durch eine Limitprüfung und -zeichnung für jeden Debitoren vorgenommen. Bis auf die REWE Group sind alle Debitoren rückversichert; entweder durch uns oder indem wir in eine bestehende Kreditversicherung eintreten. In letzterem Falle werden uns die bestehenden Limite bei den jeweiligen Versicherungsgesellschaften zur Kenntnis gebracht. In der Regel übernehmen wir die Limite der Versicherungen, behalten uns aber ein Prüfungsrecht insofern vor, als von uns die einzelnen Limite bestätigt bzw. zugesagt werden müssen. Mit der REWE Group haben wir einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch über diese Forderungen vereinbart. Neue Debitorenlimite über TEUR 1.250 werden im LBBW-Konzern vorgetragen und genehmigt. Ebenso sind Neuengagements mit einer Inanspruchnahme ab EUR 10 Mio. vom Konzern zu genehmigen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatten wir unter dem Aspekt Risikoentwicklung zwei Insolvenzen zu verzeichnen. Es wurden Einzelrisiken
vorsorglich wertberichtigt. Dem höheren/geringeren Forderungsbestand haben wir durch Anpassung unser Pauschalwertberichtigung auf TEUR 357 (Vorjahr TEUR 423; ./. TEUR 66) Rechnung getragen. Neben den vorgenannten Risiken haben wir Vorkehrungen für folgende weitere Risiken getroffen: c) Betriebsrisiko Das Betriebsrisiko beteht im Zusammenhang mit dem eingerichteten und ausgeübten Geschäftbetrieb Factoring. Es schlägt sich - wenn überhaupt - in menschlichen und/oder systembedingten Fehlern sowie unangemessenen Arbeitsabläufen und Kontrollen nieder. Diese Risiken werden durch Kompetenzregelungen und der Qualifizierung von Mitarbeitern/innen sowie ständigen Kontrollen und Protokollen (Änderung von Arbeitsabläufen /EDV-Programmen) gemindert. Es bestehen Arbeitsanweisungen hinsichtlich der Datensicherung. Durch diverse Vorkehrungen ist ein Zugriffsschutz auf Daten gewährleistet. Bei unserem Großprojekt "Umstellung auf eine neue Datenbank" wurden etwa 1.400 Programme (entspricht etwa 90% unserer eingesetzten Software) auf diese neue Datenbank übertragen. Die alte Datenbank läuft rein vorsorglich parallel weiter. Wir hatten gehofft, die Umstellung noch in 2007 abschließen zu können, waren bei einigen Programmen jedoch durch sehr komplexe Themenzusammenhänge aufgehalten worden. Bei einem auftretenden Notfall, der zu einem Totalverlust der EDV-Hardware führen würde, sehen wir uns in der Lage, eine alternative Arbeitsabwicklung in anderen, feststehenden Räumlichkeiten innerhalb von 48 Stunden aufbauen zu können. d) Rechtsrisiken Diese Risiken könnten dann entstehen, wenn unsere Ansprüche nicht durchgesetzt werden könnten oder Procedo sich ungewollt unbekannten rechtlichen Verpflichtungen ausgesetzt sieht. Der Geschäftsbereich Factoring wird durch eine kontinuierliche Mandantschaft zu einer qualifizierten internationalen Rechtsanwaltspraxis begleitet. Es werden standardisierte Regelungen zur Anwendung gebracht, die zuvor durch unsere Anwälte umfassend geprüft wurden. Im Factoring-Verband werden wir in dem kontinuierlich tagenden Rechtsausschuss durch unseren Anwalt vertreten, so dass Neuerungen bei Gesetz oder Recht sofort berücksichtigt werden können. Als Gesetzesänderung bzw. aktualisierte Auslegung ist für uns als Factoring-Gesellschaft unverändert der § 13c Umsatzsteuergesetz relevant. Auf Grund dieser Gesetzesänderung haftet der Factor für die Umsatzsteuer, die in den angekauften Forderungen enthalten ist. Dieses am 20. 12. 2003 in Kraft getretene Gesetz (mit rückwirkender Haftung ab dem 07. 11. 2003) hat eine große Anzahl von Fragen aufgeworfen, die versucht wurden, insbesondere durch eine mit Anwälten und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften koordinierte Anfrage des Factoring-Verbandes zu klären. Die Finanzverwaltung hat versucht, durch einen Anwendungserlass die offenen Fragen zu beantworten. Da wir jedoch unverändert erhebliche Widersprüche zwischen dem Gesetz und dem Anwendungserlass sehen, haben wir uns entschlossen, das Haftungsrisiko auch weiterhin durch eine Rückstellung in Höhe von TEUR 467 (Vorjahr TEUR 628, ./. TEUR 161) zu berücksichtigen. e) Liquiditätsrisiken Uns wurde durch den LBBW-Konzern eine Kreditlinie in Höhe von zurzeit EUR 150 Mio. mit einer Laufzeit bis auf weiteres zur Verfügung gestellt. Dies ist bei dem derzeitigen Geschäftsgang absolut ausreichend. f) Marktrisiken Marktrisiken beschreiben Veränderungen in marktrelevanten Rahmendaten, die zu Ertragseinbußen führen könnten. Im Factoringbereich sind dies insbesondere Paritäts- und Zinsrisiken. Die Paritätsrisiken tragen gemäß unseren Allgemeine Vertragsbedingungen jeweils generell die Kunden. Den Zinsänderungsrisiken tragen wir dadurch Rechnung, das wir bei Kundenverbindungen mit namhaftem Finanzierungsvolumen Margenkonditionen - Euribor plus Marge; erster Bankarbeitstag des Monats - vereinbaren. Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bestehen und künftige bestandsgefährdende Risiken nicht erkennbar sind. Ausblick Die Qualität und Nachhaltigkeit der Einbindung von Procedo in den LBBW-Konzern und die damit einhergehende Kooperation bei neuen Firmenadressen wird auf die Entwicklung des Geschäftes einen höheren Einfluss ausüben als volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen oder die bestehende Konkurrenz im Factoring- oder Refinanzierungsmarkt. Ungeachtet dieses Wachstumspotentials rechnen wir auch für 2008 mit einem zufriedenstellenden positiven Jahresergebnis. Factoringspezifisch werden wir auch in 2008 im Rahmen unseres Mandates und der Mitgliedschaft im Deutschen Factoring-Verband versuchen, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Factoring zu verbessern. Verantwortlich für den Geschäftsgang und das Risikomanagement, den Planansatz wie dessen Erreichung ist unverändert der Geschäftsführer, Herr Günter Arndt.
Wiesbaden, 25. Januar 2008 Günter Arndt Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007R-Procedo Factoring GmbH, Wiesbaden
Anhang für das Geschäftsjahr 2007R-Procedo Factoring GmbH, WiesbadenI. Allgemeine Angaben und ErläuterungenAm 26. Juni 2007/9. Juli 2007 wurde der selbstständige Geschäftsbereich Procedo der REWE Deutscher Supermarkt KGaA, Wiesbaden, (REWE KGaA) durch Ausgliederung auf die neu entstandene R-Procedo Factoring GmbH, Wiesbaden übertragen. Als Ausgliederungsstichtag wurde zwischen den Parteien der 1. Januar 2007 vereinbart. Die Eintragung im Handelsregister (auch des übertragenden Rechtsträgers) erfolgte am 31. Juli 2007. Zum 31. August 2007 wurden die Anteile an der Gesellschaft von der LBBW Spezialprodukte-Holding GmbH, (vormals Bensel Verwaltungs- und Beratungs-Gesellschaft für Vermögensanlagen GmbH), Stuttgart, einem Unternehmen der Landesbank Baden-Württemberg, übernommen. Der vorliegende Abschluss für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2007 wurde unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Verschiedene Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden branchenbedingt gemäß § 265 Abs. 6 HGB abweichend von § 266 Abs. 2 und 3 sowie § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Aufgrund der Neugründung entfallen die Vorjahreszahlen. Für die Bilanz wurden die Eröffnungsbilanzwerte als Vergleichszahlen herangezogen. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDas Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung angesetzt. Geringwertige Anlagegüter (GWG) werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen. Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalabwertung Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Pensionen sind nach versicherungsmathematischen Methoden gemäß § 6a EStG auf Basis eines Zinsfußes von 6 % p.a. nach Maßgabe der Heubeck-Richttafeln 2005 G errechnet. Für ungewisse Verbindlichkeiten und sonstige erkennbare Risiken wurden Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Die Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2007Das Anlagevermögen hat sich wie folgt entwickelt:
Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen in einem Betrag von T€ 67.817 (Eröffnungsbilanz T€ 69.748) bestehen gegenüber Unternehmen des REWE Konzerns. Einzelwertberichtigungen zum 31. Dezember wurden in Höhe von T€ 266,7 gebildet. Im Vergleich zur Eröffnungsbilanz wurde der Betrag im Wesentlichen aufgrund einer Kundeninsolvenz um insgesamt T€ 127,6 erhöht. Auf die übrigen Forderungen haben wir nach Abzug eines von der Rückversicherung maximal zu übernehmenden möglichen Schadens wie zur Eröffnungsbilanz (T€ 423) eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Forderungssumme gebildet (T€ 357). Der Wertberichtigungsbetrag reduzierte sich aufgrund der geringeren Forderungsbestände zum 31. Dezember 2007. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Erstattungsansprüche aus Pensionsverpflichtungen gegenüber einem Mitarbeiter (T€ 133) für die die REWE KGaA weiterhin die Zahlungsverpflichtung besitzt. Des Weiteren sind im Wesentlichen Forderungen aus Ertragssteuerüberzahlungen (T€ 570) sowie Mietkautionen (T€ 23,8) bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen wurden überwiegend für Jahresabschlusskosten (T€ 55), Urlaubsansprüche (T€ 52), Zinsabgrenzungen (47 T€), sonstige Personalaufwendungen (T€ 23,5) sowie übrige Verpflichtungen und ausstehende Rechnungen gebildet. Die Rückstellung für eventuelle Haftung aus Umsatzsteuer-Verbindlichkeiten unserer Kunden gemäß § 13c Umsatzsteuergesetz wurde im Vergleich zur Eröffnungsbilanz um T€ 161 auf T€ 467 vermindert. Unverändert zur Eröffnungsbilanz wurde als Basis der Kalkulation der Umsatz der letzten beiden Monate herangezogen, der sich im Betrachtungszeitpunkt verminderte. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten zum 31. Dezember ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und betreffen mit T€ 109.750 kurzfristige Geldmarktkredite sowie Kontokorrentverbindlichkeiten (T€ 12) gegenüber der Baden-Württembergische Bank Unselbstständige Anstalt der Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart. Der Eröffnungsbilanzsaldo betrifft Verbindlichkeiten gegenüber der damaligen Gesellschafterin REWE KGaA. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält bis zum 31. Dezember 2008 berechnete Gebühren. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungAufgrund des von der Gesellschaft abgewickelten Forderungsvolumens wurden Zinsen in Höhe von T€ 6,891 und Factoring-Gebühren in Höhe von T€ 2.236 als Umsatzerlöse vereinnahmt. Die Aufwendungen für Factoringgeschäfte beinhalten im Wesentlichen Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 5.544. Davon entfallen T€ 1.613 auf verbundene Unternehmen (Landesbank Baden-Württemberg). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten folgende Erträge:
Die Position sonstige betriebliche Aufwendungen berifft Aufwendungen für:
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag wurden durch einen nur in der Steuerbilanz erfassten und über 15 Jahre abgeschriebenen (T€ 1.492) Geschäfts- oder Firmenwert maßgeblich beeinflusst. V. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Mietaufwendungen für die Büro- und Lagerräume sowie für Maschinen (Büro) bestehen für die Gesellschaft derzeit folgende Verpflichtungen:
Der Mietvertrag Kurt-Hebach-Straße 5 in Mainz-Kastel lief ursprünglich bis zum 31. 12. 2003 und hat eine dreimalige Optionsmöglichkeit von jeweils zwei Jahren. Die dritte Option trat am 31. 12. 2006 in Kraft und verlängert das Mietverhältnis bis zum 31. 12. 2009. Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer belief sich auf 18. Alleinige Gesellschafterin ist die LBBW Spezialprodukte-Holding GmbH, Stuttgart. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig kleinsten Kreis aufstellt, ist die Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart. Der Konzernabschluss wird am Sitz der Gesellschaft in Stuttgart veröffentlicht. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen. Mit Handelsregistereintragung vom 31. Juli 2007 ist Herr Günter Arndt, Wiesbaden, Geschäftsführer. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde der bis dahin bestehende eigenständige Geschäftsbereich Factoring der REWE KGaA durch den Prokuristen Günter Arndt, Wiesbaden, geleitet. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Wiesbaden, 25. Januar 2008 Günter Arndt Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der R-Procedo Factoring GmbH, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 207 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellugn des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 25. Januar 2008 PricewaterhouseCoopers
Walter Schuldt, Wirtschaftsprüfer ppa. Thorsten Mohr, Wirtschaftsprüfer |
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