Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 311
Vorher
Beringer Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
12.9.1974
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Gegenstand
Der Stahl- und Fahrzeugbau sowie der Handel mit Mineralölen. Die Gesellschaft kann sich an gleichartigen Unternehmen beteiligen, die geeignet sind, die Unternehmungen der Gesellschaft zu fördern; sie kann Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Borner
seit 25.4.2024
Prokura
Hans-Josef Beringer
seit 3.9.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
60.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Beringer GmbH

Tagmersheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die wesentlichen Geschäftsfelder der Beringer GmbH, Tagmersheim liegen in der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von fortschrittlichen und qualitativ hochwertigen Erfassungs-, Transport- und Verdichtungssystemen für die kommunale und private Entsorgungs- und Transportbranche.

Die Beringer GmbH hält die gesamten Geschäftsanteile an der Beringer Vertriebs-GmbH mit Sitz in Tagmersheim. Die "Beringer Gruppe" gehört zu den Marktführern in der Bundesrepublik Deutschland und in Europa im Bereich Behälterbau und Umwelttechnik.

Die Beringer GmbH wickelt ihre Geschäfte zu einem Anteil von mehr als 90 % im Inland und EU-Ländern ab.

Im Berichtsjahr entfallen etwa 15,7 % des Gesamtumsatzes auf Lieferungen in EU- und Drittstaaten.

2. Forschung und Entwicklung

Die Produktpalette unterliegt stets einer dynamischen Neu- bzw. Fortentwicklung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Berichtsjahr geriet die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands in einem krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt verzeichnete einen Rückgang von -0,3 % (Vorjahr 1,8 %).

Die privaten Konsumausgaben nahmen 2023 preisbereinigt um 0,8% gegenüber dem Vorjahr ab. Auch die staatlichen Konsumausgaben waren erstmals seit fast 20 Jahren rückläufig und trugen nicht zur Stabilisierung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage bei.

Im Jahr 2023 zeigte sich der deutsche Arbeitsmarkt weiterhin in einem schwierigen Umfeld robust. Im Berichtsjahr wurde mit 45,9 Millionen Erwerbstätigen erneut ein Beschäftigungsrekord erreicht.

2. Geschäftsverlauf

Die wirtschaftlichen und konjunkturellen Rahmenbedingungen haben sich auf die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr 2023 niedergeschlagen.

Das Geschäftsergebnis ist durch einen Umsatzrückgang beeinflusst worden.

Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr (16.513,7 T €) um -647,5 T € auf 15.866,2 T € verringert.

Die Aufwendungen für Metalle verringerten sich, Personalaufwendungen, sowie Zinsaufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr.

Das Ergebnis vor Steuerbelastung und vor Ergebnisabführung hat sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 um 671,4 T€ von 1.057,1 T€ auf 385,7 T€ verringert. Der Jahresüberschuss - nach Berücksichtigung der Ergebnisabführung, der Steuern vom Einkommen und Ertrag und der sonstigen Steuern - beträgt 432,2 T€ (Vorjahr 932,6 T€).

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Nachfrage für die Produkte der Gesellschaft war gut.

Die Marktpreise für unsere Produkte haben sich im Berichtsjahr nach dem Aufwärtstrend der Vorjahre, stabilisiert.

Die Auftragsbestände lagen während des gesamten Berichtszeitraumes auf einem hohen Niveau. Die Produktionslinien waren durchgehend ausgelastet, wobei sich die Lieferzeit von zwei bis drei Monaten gegenüber dem Vorjahr etwas verkürzt hat.

Produktion

Die Gesellschaft unterhält Produktionsstandorte in Markersbach, Tagmersheim und Wemding. Die Produktpalette der Beringer GmbH gliedert sich im Wesentlichen wie folgt:

Front- und Heckladerbehälter 15 %
Abrollcontainer 34 %
Absetzmulden 18 %
Presscontainer 29 %
Sonderbauten wie z.B. Hub-Kipp-Vorrichtungen, Ladebrücken, Rundmulden 4 %

Die Auslastung der Produktionsanlagen war während des gesamten Berichtszeitraums gut. Alle Produktionsanlagen sind dem Stand der Technik angepasst. Die für einen optimalen Produktionsablauf erforderlichen Investitionen wurden vorgenommen.

Beschaffung

Die Position Materialaufwand, bestehend aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren und Aufwendungen für bezogene Leistungen stellen einen sehr hohen Aufwandsposten der Ergebnisrechnung dar. Allerdings ist eine optimale Qualität der Rohstoffe für die Zuverlässigkeit der Produkte von herausragender Bedeutung.

Der Einkauf der Beringer GmbH ist deshalb permanent bestrebt, seine Lieferanten für Rohstoffe und auch für bezogene Leistungen auf Qualität, Zuverlässigkeit und Innovationsfähigkeit zu prüfen sowie die erforderlichen Einkäufe zu einem optimalen Preis-/Leistungsverhältnis zu tätigen. Der qualitätsbewusste, zuverlässige und trotzdem kostengünstige Einkauf ist für den Geschäftserfolg von entscheidender Bedeutung und wirddeshalb auch von Seiten der Geschäftsführung aus mit besonderer Sorgfalt beobachtet und überwacht.

3. Lage

Ertragslage

Das Rohergebnis (Zusammenfassung der Posten Umsatzerlöse, Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, sonstige betriebliche Erträge und Materialaufwand) der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr um -647,5 T€ von 16.513,7 T€ (Geschäftsjahr 2022) auf 15.866,2 T€ im Geschäftsjahr 2023 verringert.

Die Personalaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahrjahreszeitraum um 308,2 T€ gestiegen. Sie betragen im Berichtsjahr 10.605,3 T€ (Vorjahr 10.297,1 T€).

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen betragen im Berichtsjahr 812,4 T€ (Vorjahr 753,5 T€). Im Berichtsjahr waren - wie im Vorjahr - keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorzunehmen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 525,8 T€ von 4.292,2 T€ im Vorjahr auf 3.766,4 T€ im Berichtsjahr gesunken. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich eine Verringerung von 12,30 %.

Mit der Tochtergesellschaft Beringer Vertriebs-GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Der aufgrund dieses Vertrages abzuführende Gewinn der Tochtergesellschaft beträgt für das Geschäftsjahr 2023 274,6 T€. Im Vorjahr wurde ein Gewinn von 293,6 T€ abgeführt.

Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens belaufen sich im Berichtsjahr auf 34 T€ (Vorjahr 34 T€).

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge belaufen sich im Berichtsjahr auf 79,7 T€. Gegenüber dem Vorjahr (87,7 T€) ergab dies einen Rückgang von - 9,1 %.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betragen im Berichtsjahr 410,1 T€. Gegenüber dem Vorjahresausweis von 235,5 T€ ergab sich eine Erhöhung der Zinsaufwendungen von 174,6 T€.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden durch die Gewinnabführung der Tochtergesellschaft beeinflusst. Eine Verrechnung der auf das Ergebnis der Tochtergesellschaft entfallenden Ertragsteuern gegenüber der Tochtergesellschaft findet nicht statt. Im Geschäftsjahr 2023 belaufen sich die Steuern vom Einkommen und Ertrag auf 187,5 T€ (Vorjahr 377,0 T€).

Das Ergebnis wird durch die Gewinnabführung der Tochtergesellschaft maßgeblich beeinflusst. Ohne Berücksichtigung der Steuerbelastung und der Gewinnabführung ergibt sich die nachfolgend dargestellte Entwicklung:

2022
T€
2023
T€
Geschäftsergebnis vor Steuern + 1.350,7 + 660,3
Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne - 293,6 - 274,6
Modifiziertes Ergebnis + 1.057,1 + 385,7

Das modifizierte Ergebnis ist positiv, gegenüber dem Vorjahresausweis hat sich eine Ergebnisverschlechterung von - 671,4 T€ ergeben.

Finanzlage

Der Finanzmittelfond hat sich um -552,4 T€ von -4.404,1 T€ zum Ende des Geschäftsjahres 2022 auf nunmehr -4.956,5 T€ zum Ende des Berichtszeitraums verändert.

Über die von finanzwirtschaftlicher Bedeutung relevanten Zahlungsströme im Berichtsjahr gibt die nachfolgende Kapitalflussrechnung Aufschluss:

in T€ 2022 2023
Finanzmittelfond am Anfang der Periode - 5.120,2 - 4.404
Cashflow aus Laufender Geschäftstätigkeit - 28,6 - 182,8
Cashflow aus Investitionstätigkeit - 596,0 - 228,9
Cashflow aus Finanzierung 1.340,8 -140,6
Finanzmittelfond am Ende der Periode - 4.404,1 -4.956,5

Die Kapitalflussrechnung zeigt die Herkunft und Verwendung der Zahlungsströme in den Geschäftsjahren 2022 und 2023. Dabei wird zwischen Zahlungsströmen aus der laufenden Geschäftstätigkeit, aus der Investitionstätigkeit sowie aus Finanzierung unterschieden.

Die Zahlungsströme aus der laufenden Geschäftstätigkeit werden, ausgehend vom Jahresüberschuss, indirekt abgeleitet. Die Zahlungsströme aus der Investitionstätigkeit und aus Finanzierung werden demgegenüber zahlungsbezogen ermittelt. Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfond entspricht den Bilanzposten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten und Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Gesellschaft konnte den Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit nicht durch den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit bzw. aus Finanzierungstätigkeit decken. Im Geschäftsjahr wurden Tilgungen für Darlehen in Höhe von 367,4 T€ vorgenommen. Die Gesellschaft ist im Berichtszeitraum ihren Zahlungsverpflichtungen nachgekommen.

Der Gesellschaft stehen Kreditlinien in Höhe von 6.799,0 T€ zur Verfügung. Davon waren zum Bilanzstichtag 5.054,3 T€ beansprucht.

Das working capital beläuft sich auf 13.311,5 T€ (Vorjahr 12.843,4 T€). Das working capital zeigt die Höhe der Abdeckung der kurzfristigen Verbindlichkeiten durch ebenfalls kurzfristige Vermögenswerte. Im Einzelnen errechnet sich das working capital in T€ wie folgt:

Vorratsvermögen 18.126,7
Forderungen und flüssige Mittel (ohne ARAP) 7.704,0
= kurzfristige Vermögenswerte 25.830,7
kurzfristiges Fremdkapital (ohne passive latente Steuern) 12.519,2
= kurzfristiges Kapital 13.311,5

Das kurzfristig fällige Fremdkapital ist in voller Höhe durch kurzfristig zur Verfügung stehende Vermögenswerte gedeckt. Das zur Verfügung stehende kurzfristige Kapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um 468,1 T € erhöht.

Investitionen

Im Berichtsjahr 2023 tätigte die Beringer GmbH Investitionen in das Sachanlagevermögen in den folgenden Bereichen:

Grundstücke und Gebäude 17,1 T€ (VJ 41,0 T€)
Technische Anlagen und Maschinen 200,8 T€ (VJ 38,0 T€)
Betriebs- und Geschäftsausstattung 299,3 T€ (VJ 847,1 T€)
Summe der Investitionen 517,2 T€ (VJ 926,1 T€)

Die Investitionsquote des Geschäftsjahres 2023 ermittelt sich wie folgt:

Investitionen Abschreibung = 517,2 T€ 812,4 T€ x 100 = 63,7 % (Vorjahr 122,9 %)

Die Investitionsquote, also das Verhältnis der gesamten Investitionen zur gesamten Abschreibung auf das Sachanlagevermögen, beträgt im Jahr 2023 63,7 % (Vorjahr 122,9 %).

Die im Anlagevermögen vorhandenen Maschinen und technischen Anlagen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung sind durchwegs auf dem Stand der Technik. Bei den Investitionen des Geschäftsjahres 2023 in diesem Bereich handelt es sich um Erweiterungs- und übliche Ersatzinvestitionen.

Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um 2.051,9 T€ auf 31.829,3 T€ (Vorjahr 29.777,4 T€) erhöht.

Der Buchwert des Anlagevermögens in Höhe von 5.975,6 T€ hat sich gegenüber dem Vorjahr (6.282,0 T€) um 306,4 T€ verringert. Das Anlagevermögen ist in voller Höhe durch Eigenkapital gedeckt und beträgt 18,8 % (Vorjahr 21,1 %) der Bilanzsumme. Bezüglich der Zusammensetzung verweisen wir auf den Anlagenspiegel im Anhang Seite 7.

Das Vorratsvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr (19.053,6 T€) auf 18.126,7 T € im Geschäftsjahr 2023 verringert. Das Vorratsvermögen beträgt 56,9 % (Vorjahr 64,0 %) der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen und das Vorratsvermögen sind bis auf einen Betrag von - 5.920,3 T€ durch Eigenkapital (wobei der Bilanzposten "Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen" als Eigenkapital definiert wird) gedeckt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen 7.606,1 T €, sie haben sich gegenüber dem Vorjahr (3.871,1 T€) um 3.735,1 T€ erhöht. In dieser Position sind Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 1.123,9 T€ (Vorjahr 1.254,9 T€) und Forderungen an den Geschäftsführer in Höhe von 48,5 T€ (Vorjahr 53,9 T€) enthalten. Der Anteil der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände an der Bilanzsumme beträgt 23,9 % (Vorjahr 13,0 %).

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag insgesamt 97,8 T€ (Vorjahr 547,1 T€). Der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 0,3 % (Vorjahr 1,8 %).

Das Eigenkapital - bestehend aus "gezeichnetes Kapital", "satzungsmäßige Rücklagen", "Gewinnvortrag" und "Jahresüberschuss" - beläuft sich auf 18.013,6 T€ (Vorjahr 17.581,4 T€). Im Jahresabschluss wird ein Posten "Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen" ausgewiesen, der als Eigenkapital angesehen wird.

Unter Berücksichtigung dieses Postens ergibt sich ein Eigenkapital von 18.182,0 T€ (Vorjahr 17.792,5 T€). Der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 57,1 % (Vorjahr 59,8 %). Im Berichtsjahr wurden keine Ausschüttungen vorgenommen.

Die Rückstellungen betragen 711,6 T€ (Vorjahr 1.071,89 T€). Der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 2,2 % (Vorjahr 3,6 %).

Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 12.895,2 T€ (Vorjahr 10.895,0 €). Der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 40,5 % (Vorjahr 36,6 %). In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 6.633,6 T€ (Vorjahr 6.725,6 T€) enthalten.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Gesamtleistung pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den cash flow heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Gewinn vor Ergebnisabführung und vor Steuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Den cash flow aus der Summe aus Laufender Geschäftstätigkeit, aus Investitionstätigkeit und aus Finanzierung.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als befriedigend bezeichnet werden.

Personal- und Sozialbereich

Mit 209 Mitarbeitern / Mitarbeiterinnen zum Ende des Berichtsjahres 2023 hat sich der Personalbestand der Gesellschaft im Vergleich zum Ende des Vorjahres (220 Mitarbeiter) etwas reduziert.

Zum Ende des Berichtsjahres war ein/e Auszubildende/r beschäftigt.

Im Unternehmen sind 10 qualifizierte Industriemeister (Metall) beschäftigt. Es handelt sich durchwegs um erfahrene, langjährig im Betrieb tätige zuverlässige Fachkräfte.

Die Ausbildung und Weiterqualifizierung der Mitarbeiter bleibt für die Gesellschaft von hoher Bedeutung. Weiterbildungsmaßnahmen werden stets bedarfsgerecht geplant und zielorientiert umgesetzt.

Umweltschutz

Auf Grundlage fortlaufender Anstrengungen, Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen, ist gewährleistet, dass neben Qualität und Langlebigkeit auch hohe Umweltverträglichkeit ein wesentlicher Aspekt in der Entwicklung und Herstellung der Produkte ist.

IV. Prognosebericht

Erwartete Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2024 wird die Gesellschaft voraussichtlich ein etwas besseres Ergebnis erzielen als 2023.

Als Ursache sehen wir eine verbesserte Marktsituation.

Weiterhin belastet die angespannte geopolitische Lage, dem fortdauernden Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und dem Nahostkonflikt infolge des Terrorangriffs auf Israel im Oktober 2023, im Jahr 2024 die deutsche Wirtschaft und somit unsere Geschäftstätigkeit.

In den Jahren 2025 und 2026 rechnen wir mit einer konjunkturellen Erholung und positiven Entwicklung unseres Ergebnisses.

Die Metalleinkaufspreise haben sich im Jahr 2023 nach dem Aufwärtstrend der Vorjahre stabilisiert. Es wird für das Jahr 2024 erwartet, dass sich die Phase der Stabilisierung weiter fortsetzt.

Konkrete Aussagen über die zu erwartenden weiteren Entwicklungen auf den Beschaffungsmärkten der benötigten Rohwaren und Energiemengen können zum aktuellen Zeitpunkt nicht getroffen werden.

Zudem kann die Entwicklung der Entsorgungsbranche und damit auch die der Lieferanten durch Gesetzesvorhaben und Vorgaben der Kommunen stark beeinflusst werden. Wir gehen trotz dieser Unklarheiten davon aus, dass wir im Geschäftsjahr 2025 ein verbessertes Ergebnis erwirtschaften werden und im Geschäftsjahr 2026 eine deutliche Verbesserung erwarten.

Das Ergebnis aus Ergebnisabführung der Beringer Vertriebs-GmbH wird 2024 und 2025 voraussichtlich der Ergebnisabführung des Berichtsjahres 2023 entsprechen.

Erwartete Finanzlage

Die Finanzlage der Geschäftsjahre 2024 und 2025 wird sich voraussichtlich gegenüber der Finanzlage des Berichtsjahres nicht wesentlich verändern. Auch künftig ist die Zahlungsfähigkeit aufgrund einer umsichtigen Geschäftspolitik gegeben. Dies wird vor allem auch durch ein sehr restriktives Kostenmanagement erreicht.

Erwartete Investitionen

Bei den kurz- und mittelfristig geplanten Investitionen handelt es sich ausschließlich um betriebsnotwendige Ersatzinvestitionen, damit ein hohes Produktivitätsniveau erhalten werden kann.

Erwartete Entwicklung der Belegschaft

Im Geschäftsjahr 2023 war eine volle Kapazitätsauslastung gegeben, gleichzeitig hatte sich die Zahl der Beschäftigten leicht reduziert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass vakante Stellen nur mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung besetzt werden können.

Künftig gehen wir davon aus, dass trotz Fachkräftemangel vakante Stellen mittelfristig besetzt werden können, die Belegschaft aber nicht wesentlich verändert werden muss.

Eine verlässliche Prognose der Entwicklung für 2024 und Folgejahre kann nicht abgegeben werden. Wir gehen bei unseren Planungen davon aus, dass die angebotenen Produkte auch in der Zukunft eine zufriedenstellende Auslastung der vorhandenen Produktionsanlagen und damit eine kontinuierliche Entwicklung der Beringer GmbH ermöglichen werden.

Aufzählung der neuen Produkte / Geschäftsfelder

Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 konzentrierte sich die Innovationstätigkeit der Beringer GmbH auf die Fortentwicklung der bestehenden Produktpalette.

Die Produkte der Beringer GmbH sollen künftig vor allem in Deutschland und in den umliegenden EU-Staaten abgesetzt werden. Die weiter entfernt liegenden Märkte innerhalb Europas sind wegen der mittlerweile dort vorhandenen Konkurrenzunternehmen - die mit günstigeren Produktionskosten arbeiten können - und der für unsere Produkte relativ hohen Frachtkosten nur noch eingeschränkt interessant.

Im Nahen und Mittleren Osten bieten die Entsorgungs- und Sammelsysteme große Wachstumschancen, die wir über regionale Vertriebspartner nutzen wollen. In diesen Märkten können trotz der höheren Frachtkosten noch maßgebliche Umsätze generiert werden.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Allgemeine Risiken

Unser Wirtschaftsplan für das Jahr 2024 berücksichtigt die Auswirkungen des seit Februar 2022 andauernden russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sowie den aktuell andauernden Nahost Konflikt.

Aus aktueller Perspektive lassen sich die Auswirkungen allerdings nicht umfassend prognostizieren.

Branchenspezifische Risiken

Auf der Kundenseite sehen sich die in der Entsorgungs- und Transportbranche tätigen Unternehmen einem erhöhten Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Investorengruppen mit hohen Finanzmitteln versuchen, durch Unternehmenskäufe marktbeherrschende Stellungen zu erreichen, und diese Stellung durch Preisreduzierungen auszubauen. Daneben werden laufend kommunale Entsorgungsbetriebe privatisiert, wobei die dadurch entstehenden Unternehmen zu einem großen Teil von den genannten Investorengruppen betrieben werden. Diese Strategie führt zu einer geringer werdenden Zahl von potenziellen Kunden und folglich zu einem hohen Wettbewerbsdruck. Diese Entwicklung ist nach Einschätzung von Marktbeobachtern noch nicht abgeschlossen.

Ertragsorientierte Risiken

Sämtliche Produkte der Gesellschaft werden aus Stahl hergestellt. Im Bereich der Rohstahlhersteller finden weltweit Konzentrationsprozesse statt, die zu einer geringeren Anzahl von Marktteilnehmern führen. Zudem werden Spezialstähle benötigt, die von den Stahllieferanten nicht zu jedem Zeitpunkt und zu jeder Menge zur Verfügung gestellt werden. In der Mengen- und Preispolitik dieser verbleibenden Anbieter besteht für das Unternehmen ein nicht zu unterschätzendes Risiko auf dem Beschaffungsmarkt.

In Folge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine haben sich die Risiken auf den Beschaffungsmärkten erhöht. Sowohl Russland als auch die Ukraine waren bedeutende Akteure auf den Rohstoffmärkten für die Stahlproduktion.

Die Herstellung der Produkte der Gesellschaft ist energieintensiv, wobei die Situation auf den Energiemärkten ein entsprechendes Risiko für zukünftige Erträge darstellt.

Trotz einer konsequenten Qualitätskontrolle können potenzielle Risiken aus Produkthaftung nicht vollständig ausgeschlossen werden. Hieraus können Imageschäden resultieren. Finanzielle Einbußen sind durch eine umfangreiche Produkthaftpflichtversicherung abgesichert.

Der Nahost Konflikt birgt Risiken, insbesondere bezüglich der Transportwege, für unsere Geschäftsbeziehungen in den Nahen und Mittleren Osten.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Liquiditätslage ist befriedigend. Finanzielle Risiken werden derzeit nicht gesehen.

Fakturierungen werden ausschließlich in Euro vorgenommen. Lediglich ein geringer Teil der Zukäufe erfolgt in fremder Währung. Das hieraus resultierende Währungsrisiko auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage sehen wir als gering an. Zum Ende des Geschäftsjahres wird ein Anteil von etwas über 6 % der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten über ein Darlehen in Schweizer Franken finanziert. Die Kursentwicklung des Schweizer Franken hat sich nach dem Bilanzstichtag gegenüber dem EURO nicht wesentlich verändert.

2. Chancenbericht

Die Beringer GmbH unterhält als Lieferant der Entsorgungsbranche langjährige Geschäftsbeziehungen. Sie zählt mit den im Geschäftsjahr erzielten Umsätzen zu den größten Unternehmen der Branche. Zu den Wettbewerbsvorteilen zählt die kurzfristige Reaktion auf Kundenwünsche und daraus folgernd die dynamische Neu- bzw. Fortentwicklung der Produktpalette.

Durch die ständige Produktfortentwicklung sollen gewonnene Marktanteile gehalten und neue Marktanteile erschlossen werden. Die vorhandenen Umsatzchancen sollen konsequent genutzt werden.

Zentrale unternehmerische Entscheidungen werden ausschließlich von dem Geschäftsführer, Herrn Hans-Josef Beringer, getroffen. Er überwacht ständig alle geschäftlichen Aktivitäten des Unternehmens.

Risiken werden von der Geschäftsleitung nur eingegangen, wenn sie kalkulierbar sind und dieses Potential zur Steigerung des Geschäftsergebnisses mit sich bringen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklungen sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, nicht kalkulierbaren Preisentwicklungen auf der Beschaffungsseite insbesondere für Metalle und Energie und dem Preisdruck auf der Kundenseite.

Aus heutiger Sicht bestehen keine Risiken, welche den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögen-, Finanz- und Ertragslage in einem überschaubaren Zeitraum haben könnten.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Ausleihungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Ein aktives Forderungsmanagement vermeidet hohe Außenstände. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Neukunden werden nur gegen Vorauskasse beliefert. Darüber hinaus wird vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung die Bonität des neuen Kunden geprüft.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögensgegenständen Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält in Wemding und in Markersbach Zweigniederlassungen.

(Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind somit naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ereignisse können von den hier formulierten Aussagen deshalb abweichen.)

 

Tagmersheim, den 04. November 2024

Hans-Josef Beringer, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.975.587,47 6.282.002,47
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20,00 20,00
II. Sachanlagen 3.950.567,47 4.256.982,47
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.610.863,87 1.801.314,87
2. technische Anlagen und Maschinen 906.831,10 913.416,10
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.432.872,50 1.542.251,50
III. Finanzanlagen 2.025.000,00 2.025.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 2.000.000,00 2.000.000,00
B. Umlaufvermögen 25.830.679,49 23.471.778,69
I. Vorräte 18.126.712,66 19.053.623,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.606.135,58 3.871.070,70
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.123.892,77 1.254.859,87
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.482.242,81 2.616.210,83
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 97.831,25 547.084,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.991,00 23.600,00
Summe Aktiva 31.829.257,96 29.777.381,16

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 18.013.572,90 17.581.370,70
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
II. Gewinnrücklagen 30.000,00 30.000,00
III. Gewinnvortrag 17.491.370,70 16.558.738,36
IV. Jahresüberschuss 432.202,20 932.632,34
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 168.400,00 211.100,00
C. Rückstellungen 711.570,00 1.071.890,00
D. Verbindlichkeiten 12.895.215,06 10.895.020,46
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.633.579,27 6.725.568,60
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.683.600,41 5.576.156,34
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 949.978,86 1.147.255,47
2. sonstige Verbindlichkeiten 6.261.635,79 4.169.451,86
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.124.061,92 3.978.245,26
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 137.573,87 191.206,60
E. Passive latente Steuern 40.500,00 18.000,00
Summe Passiva 31.829.257,96 29.777.381,16

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.866.212,48 16.513.661,31
2. Personalaufwand 10.605.320,08 10.297.129,89
a) Löhne und Gehälter 8.462.178,73 8.441.024,54
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.143.141,35 1.856.105,35
davon für Altersversorgung 30.775,90 34.922,33
3. Abschreibungen 812.362,21 753.457,36
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 812.362,21 753.457,36
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.766.430,78 4.292.212,60
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 38.794,65
5. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 274.589,80 293.596,09
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 34.000,00 34.000,00
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 79.667,98 87.749,65
davon aus verbundenen Unternehmen 78.727,55 86.348,82
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 410.087,69 235.504,59
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 187.464,40 376.983,37
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 22.500,00 2.100,00
10. Ergebnis nach Steuern 472.805,10 973.719,24
11. sonstige Steuern 40.602,90 41.086,90
12. Jahresüberschuss 432.202,20 932.632,34

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft gilt gemäß §267 Abs. 2 und 4 HGB zum 31. Dezember 2022 als mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft (§ 264 Abs. 1a HGB)

Firma: Beringer GmbH
Sitz: Tagmersheim
Registergericht: Amtsgericht Augsburg
Registernummer: HRB 311

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Bilanzierungsgrundsätze

Die Aufstellung des Jahresabschlusses 2023 erfolgte unter Anwendung des allgemeinen Bewertungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

2. Angewandte Bewertungsmethoden beim Jahresabschluss 2023

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Herstellungs- bzw. den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibung erfolgt linear.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden bis zu einem Wert in Höhe von 800,00 € in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gem. § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe aktiviert und abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten entsprechen dem Nominalwert.

Die Vorräte an Rohstoffen, Hilfs- und Betriebsstoffen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet worden. Für einen Teil der Bestände an Hilfs- und Betriebsstoffen ist ein Festwert gebildet worden.

Die Vorräte an unfertigen und fertigen Erzeugnissen sind mit den Herstellungskosten bewertet worden. Bei der Bewertung sind Gemeinkostenzuschläge berücksichtigt worden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten bewertet worden. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt worden.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nennwerten bewertet worden.

Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen wurde für Investitionszuschüsse aus öffentlichen Mitteln gebildet. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt linear über den Zeitraum der Abschreibung der geförderten Anlagegüter.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Die Rückstellung für Personalkosten wurde zum überwiegenden Teil gem. § 240 Abs. 4 HGB mit dem gewogenen Durchschnittswert auf der Basis des Überhangs an Urlaubstagen und Überstunden und des Durchschnittslohns bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bewertet worden.

Der Ansatz passiver latenter Steuern entspricht der sich insgesamt ergebenden Steuerbelastung aus dem Unterschied der Handels- und Steuerbilanzwerte. Der Ausweis aktiver und passiver latenter Steuern erfolgt saldiert.

Der Jahresabschluss enthält kurzfristige Posten, die auf fremde Währungen lauten. Die Posten wurden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs auf Euro umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Darstellung des Anlagespiegels (§ 284 Abs. 3 HGB)

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen sind aus dem Anlagenspiegel zu ersehen.

2. Mitzugehörigkeit zu anderen Posten (§ 265 Abs. 3 HGB)

In der Bilanz zum 31.12.2023 sind im Posten "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 87.850,62 € (Vorjahr 0,00 €) enthalten.

3. Angabe zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Gegenüber der Gesellschafterin - der Beringer Immobilien GmbH & Co. KG - bestanden zum Bilanzstichtag 31.12.2023 Forderungen in Höhe von 441.938,32 € (Vorjahr 602.791,25 €). Der Ausweis erfolgt unter Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

4. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 309,8 (Vorjahr 0 TEuro) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

5. Erläuterungen der "Sonstigen Rückstellungen" mit einem nicht unerheblichen Umfang (§ 285 Nr. 12 HGB)

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen für Personal in Höhe von 461,2 T€ (Vorjahr 364,9 T€), für Pressenbonus Remondis in Höhe von 53,9 T€ (Vorjahr 0,00 €) sowie Garantie- und Kulanzleistungen in Höhe von 95,0 T€ (Vorjahr 100,0 T€).

6. Die Verbindlichkeiten (§§ 268 Abs. 5 Satz 1, 285 Nr. 1 u. 2 HGB) sind wie folgt strukturiert:

Gesamt davon mit einer Restlaufzeit nachrichtlich
Vorjahr bis 1 Jahr Vorjahr über 1 Jahr Vorjahr mehr als 5 Jahre Vorjahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.633.579,27 5.683.600,41 949.978,86 110.766,70
6.725.568,60 5.578.313,13 1.147.255,47 328.333,81
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.500.026,54 5.362.452,67 137.573,87 0,00
3.480.411,54 3.289.204,94 191.206,60 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 761.609,25 761.609,25 0,00 0,00
689.040,32 689.040,32 0,00 0,00
- davon aus Steuern 175.973,12 175.973,12 0,00 0,00
95.446,29 95.446,29 0,00 0,00
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 52.503,05 52.503,05 0,00 0,00
73.186,03 73.186,03 0,00 0,00
Gesamtverbindlichkeiten 12.895.215,06 11.807.662,33 1.087.552,73 110.766,70
10.895.020,46 9.556.558,39 1.338.462,07 328.333,81

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 3.843.481,39 € (Vorjahr 3.988.271,37 €) sind durch Sicherungsübereignung von Teilen der Vorräte und Anlagengüter gesichert.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 2.790.097,88 € (Vorjahr 2.737.297,43 €) sind durch eine persönliche Zwangsvollstreckungsklausel in Höhe von 2.500.000,00 € gesichert.

7. Spiegel latente Steuerschulden (§ 285 Nr. 30 HGB)

Entwicklung der passiven latenten Steuern

Stand 01.01.2023 Veränderung Stand 31.12.2023
passive latente Steuern 18.000 € +22.500 € 40.500 €

8. Angabe der Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB (§ 268 Abs. 7 Nr. 1 und Nr. 2 HGB)

Auf Grund vertraglicher Vereinbarungen bestehen zum 31.12.2023 Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von 1.079.587,91 € (Vorjahr 1.426.670,30 €).

Davon bestehen 1.079.587,91 € (Vorjahr 1.426.670,30 €) gegenüber verbundenen Unternehmen.

Auf Grund vertraglicher Vereinbarungen bestehen zum 31.12.2023 Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von 232.700,00 € (Vorjahr 296.300,00 €).

Davon bestehen Verpflichtungen in Höhe von 232.700,00 € (Vorjahr 296.300,00 €) gegenüber verbundenen Unternehmen.

9. Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme aus den unter TZ. 7. genannten Verpflichtungen (§ 285 Nr. 27 HGB).

Die Inanspruchnahme schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

10. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 a HGB)

Zum Bilanzstichtag bestehen die nachfolgend aufgeführten jährlichen Verpflichtungen aus Pachtverträgen:

Laufzeit bis 31.12.2026: 669.000 €

Sämtliche Verpflichtungen bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 161.525,52 €.

Zweck und Vorteil der Miet- und Leasingverträge ist die Nutzung der Vermögensgegenstände ohne vorherige eigene Kaufpreisfinanzierung. Risiken bestehen in künftigen Liquiditätsbelastungen.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Allgemein

Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Auflösung des Sonderpostens für Zuschüsse und Zulagen (§ 281 Abs. 2 Nr. 2 HGB a.F.)

In der Gewinn- und Verlustrechnung ist unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" ein Ertrag von 42.700,00 € (Vorjahr 49.000,00 €) aus der Auflösung des Sonderpostens für Zuschüsse und Zulagen enthalten.

3. Währungsumrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten 244.898,43 € (Vorjahr 180.331,23 €) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten 175.933,57 € (Vorjahr 434.148,00 €) aus der Währungsumrechnung.

4. Aufwendungen für Altersvorsorge

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von 30.775,90 € (Vorjahr 34.922,33 €) enthalten.

5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Im Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sind 78.727,55 € (Vorjahr 86.348,82 €) ausgewiesen, die aus verbundenen Unternehmen stammen.

6. Steuern vom Einkommen und Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Aufwendungen in Höhe von 22.500,00 € ausgewiesen, die aus der Zuführung zu den latenten Steuern stammen (Vorjahr 2.000,00 €).

V. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)

Im Geschäftsjahr 2022 waren durchschnittlich 181 Arbeiter und 30 Angestellte beschäftigt.

2. Angabe aller Mitglieder des Geschäftsführungsorgans (§ 285 Nr. 10 HGB)

Zum Geschäftsführer ist Herr Hans-Josef Beringer, Kaufmann, bestellt.

3. Vergütung der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9a HGB)

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

4. Angabe zu Krediten an Mitglieder des Geschäftsführungsorgans (§ 285 Nr. 9 c HGB)

An den Geschäftsführer der Gesellschaft wurden zum Bilanzstichtag 31.12.2023 Kredite von 2.048.493,27 € (Vorjahr 2.053.927,14 €) ausgereicht. Kredite in Höhe von 2.000.000,00 € wurden zu folgenden Bedingungen gewährt: Endfällig zum 31.12.2027, Sondertilgungen sind möglich, Zinssatz 1,7 % und keine Sicherheitengestellung. Kredite in Höhe von 48.193,27 € wurden vereinbarungsgemäß mit dem Effektivzinssatz der Deutschen Bundesbank verzinst. Im Geschäftsjahr wurden Tilgungen in Höhe von 20,5 T€ (Vorjahr 18,9 T€) vereinnahmt.

5. Angaben zu Beteiligungsbesitz (§ 285 Nr. 11 HGB)

Die Gesellschaft ist an folgender Kapitalgesellschaft beteiligt:

Beringer Vertriebs-GmbH mit Sitz in Tagmersheim:

Höhe des Anteils am Kapital: 25.000 € (= 100 %)

Eigenkapital zum 31.12.2023: 25.000 €

Die Betragsangabe des Jahresergebnisses entfällt, da die Beringer Vertriebs-GmbH mit der Beringer GmbH einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen hat.

6. Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen (§ 285 Nr. 21 HGB)

Mit einem nahestehenden Unternehmen wurden Verkäufe in Höhe von 3,4 Mio. € und Einkäufe in Höhe von 2,3 Mio. € getätigt. Die Forderungen werden unter Aufrechnung der Verbindlichkeiten beglichen. Es wird ein Zahlungsziel von 3 Monaten gewährt. Bei Überschreiten des Zahlungsziels werden keine Maßnahmen ergriffen.

7. Nachtragsbericht (§ 285 Nr. 33 HGB)

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres hat es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung gegeben.

8. Ergebnisverwendungsvorschlag (§ 285 Nr. 34 HGB)

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 und der Gewinnvortrag sollen auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Tagmersheim, den 24. Juni 2024

Hans-Josef Beringer, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 58.394,20
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 58.394,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.729.079,45 17.133,74
2. technische Anlagen und Maschinen 10.385.003,90 200.817,40
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.141.101,03 299.273,07 203.913,53
Summe Sachanlagen 26.255.184,38 517.224,21 203.913,53
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00
2. sonstige Ausleihungen 2.000.000,00
Summe Finanzanlagen 2.025.000,00
Summe Anlagevermögen 28.338.578,58 517.224,21 203.913,53
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 58.394,20
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 58.394,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.746.213,19
2. technische Anlagen und Maschinen 10.585.821,30
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.236.460,57
Summe Sachanlagen 26.568.495,06
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00
2. sonstige Ausleihungen 2.000.000,00
Summe Finanzanlagen 2.025.000,00
Summe Anlagevermögen 28.651.889,26
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 58.374,20 58.374,20
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 58.374,20 58.374,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.927.764,58 207.584,74 8.135.349,32
2. technische Anlagen und Maschinen 9.471.587,80 207.402,40 9.678.990,20
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.598.849,53 397.375,07 192.636,53 4.803.588,07
Summe Sachanlagen 21.998.201,91 812.362,21 192.636,53 22.617.927,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 22.056.576,11 812.362,21 192.636,53 22.676.301,79
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20,00 20,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 20,00 20,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.610.863,87 1.801.314,87
2. technische Anlagen und Maschinen 906.831,10 913.416,10
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.432.872,50 1.542.251,50
Summe Sachanlagen 3.950.567,47 4.256.982,47
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. sonstige Ausleihungen 2.000.000,00 2.000.000,00
Summe Finanzanlagen 2.025.000,00 2.025.000,00
Summe Anlagevermögen 5.975.587,47 6.282.002,47

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers

Die folgende Wiedergabe des Bestätigungsvermerks bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der Hinweis ist nach § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB bei teilweiser Offenlegung, also bei in Anspruch genommenen Erleichterungen und rechtmäßig nachgeholten Aufstellungserleichterungen notwendig. Nach dem Ergebnis der Prüfung wurde am 15. November 2024 dem vollständigen Jahresabschluss der Beringer GmbH, Tagmersheim zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der folgende Bestätigungsvermerk erteilt, der an dieser Stelle wiedergegeben wird:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Beringer GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Beringer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Beringer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende westentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insegesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

München, den 15. November 2024

Robert Fahn, Wirtschaftsprüfer

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