BISSELL Deutschland GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Sternberg seit 11.3.2026 | Prokura |
Patrick Krüger seit 11.3.2026 | Prokura |
Florian Kidman seit 11.3.2026 | Prokura |
Andreas Jehle seit 11.3.2026 | Prokura |
Niklas Amrhein seit 11.3.2026 | Prokura |
Timm Stötera seit 11.3.2026 | Prokura |
Benjamin Bercz seit 11.3.2026 | Prokura |
Karl Aigner seit 2.2.2026 | Prokura |
Ivica Milicevic seit 2.2.2026 | Prokura |
Jan Häfker seit 2.2.2026 | Prokura |
Christian Hollmann seit 2.2.2026 | Prokura |
Katharina Sauerwein seit 2.2.2026 | Prokura |
Sascha Siepe seit 2.2.2026 | Prokura |
Nils Myron Merkle seit 2.2.2026 | Prokura |
Sascha Krstanovic seit 2.2.2026 | Prokura |
Panagiota Stratou seit 2.2.2026 | Prokura |
Robert Böslau seit 2.2.2026 | Prokura |
Matthias Veit seit 2.2.2026 | Prokura |
Elisabeth Stephanie Maren L'Orange-Jividen seit 4.3.2025 | Prokura |
Oliver Ständert seit 4.3.2025 | Prokura |
Patrik Sojda seit 4.3.2025 | Prokura |
Maximilian Möller seit 4.3.2025 | Prokura |
Sören Bleßmann seit 4.3.2025 | Prokura |
Julia Stooß seit 4.3.2025 | Prokura |
Tobias Koppe seit 3.12.2024 | Prokura |
David Pade seit 3.12.2024 | Prokura |
Jan Christian Ahlers seit 3.12.2024 | Prokura |
Fabian Hefner seit 3.12.2024 | Prokura |
Maren Hauptmann seit 5.8.2024 | Geschäftsführer |
Ted Choe seit 7.6.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deloitte Consulting GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2023 bis zum 31.05.2024Bilanz zum 31. Mai 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juni 2023 bis zum 31. Mai 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024Vorbemerkungen Sitz der Gesellschaft ist Erna-Scheffler-Straße 2, 40476 Düsseldorf, Deutschland. Sie wird im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 67410 geführt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches sowie unter Berücksichtigung rechtsformspezifischer Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft hat am 03.05.2021 mit ihrer Tochtergesellschaft, der Deloitte Digital GmbH, München, einen zeitlich unbefristeten Ergebnisabführungsvertrag mit einer Mindestlaufzeit von sechs Jahren geschlossen. Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit und Lesbarkeit des Abschlusses werden Angaben in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und zugehörige Aufgliederungen sowie Davon-Angaben vollständig im Anhang wiedergegeben. Die laufende Nummerierung verweist auf die entsprechenden Abschlussposten. Alle Zahlenangaben erfolgen einheitlich in Tausend € (T€). Mögliche Abweichungen in den Aufgliederungen und Erläuterungen resultieren aus Rundungsdifferenzen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wurden nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 242 bis 256a HGB vorgenommen, die Gliederung gemäß §§ 266 bzw. 275 HGB. Der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren zugrunde gelegt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs bei Zugang erfasst und zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die aus der Währungsumrechnung resultierenden Erträge bzw. Aufwendungen werden im Jahresabschluss der Gesellschaft unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen ausgewiesen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, über eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren angesetzt. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungssätze richten sich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Diese beträgt für Mietereinbauten 10 bis 29 Jahre und für die übrigen anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13 Jahre. Dabei werden die Zugänge vom Monat der Anschaffung an pro rata temporis abgeschrieben. Zugänge zu Wirtschaftsgütern mit Netto-Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 werden in einen jahresbezogenen Sammelposten eingestellt und beginnend mit dem Jahr der Anschaffung linear über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren aufgelöst. Wirtschaftsgüter mit Netto-Anschaffungskosten unter € 250,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Das Finanzanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten bzw. den um Investitionszuschüsse geminderten Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Abschlussstichtag angesetzt. Verzinsliche Ausleihungen werden zum Nennwert bilanziert. Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der Altersversorgung sowie aus Arbeitszeitguthaben und aus Altersteilzeitverpflichtungen der Mitarbeiter 1 sind Mittel in Spezialfonds oder anderen Wertpapieren angelegt. Sie sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert; dieser wird mit den jeweils zu Grunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Der sich danach ergebende Verpflichtungsüberhang wird unter den Rückstellungen erfasst. Die Zeitwerte des Deckungsvermögens wurden auf Grundlage der Börsenkurse der Wertpapiere bzw. der durch die Depotbank mitgeteilten Kurse oder der von den Versicherungsunternehmen mitgeteilten Werte berechnet. Die unter den Vorräten ausgewiesenen in Arbeit befindlichen Aufträge sind zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips aktiviert. In die Herstellungskosten werden neben den Pflichtbestandteilen auch angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die weiterbelastbaren Auslagen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag erfasst. Notwendige Einzelwertberichtigungen wurden vorgenommen. Für die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden zudem auf Grundlage von Erfahrungswerten pauschalierte Wertberichtigungen in ausreichender Höhe gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bzw. zum Barwert abzüglich angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten sind grundsätzlich mit Nennwerten angesetzt. Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag Aufwand darstellen, werden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected-Unit-Credit-Methode bewertet. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Es werden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die übrigen Rückstellungen (Steuerrückstellungen, sonstige Rückstellungen) sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu ihrer Erfüllung notwendigen Betrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren ungewissen Verpflichtungen und Risiken angemessen. Soweit die sonstigen Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, werden sie mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden ist. Für die Abzinsung der Rückstellungen betragen die Zinssätze für 2024 je nach Restlaufzeit 1,22 % bis 1,63 %. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederungen und Entwicklung des Anlagevermögens sind dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. (1) Immaterielle Vermögensgegenstände
(2) Sachanlagen
(3) Finanzanlagen
Die Aufstellung des Anteilsbesitzes folgt auf Seite 18. Im Geschäftsjahr fielen zusätzliche Anschaffungskosten für Anteile an der 27Pilots Deloitte GmbH, München, an. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen ein an die Deloitte Services GmbH, Görlitz, gewährtes Darlehen. (4) Vorräte Als in Arbeit befindliche Aufträge werden die bis zum Stichtag angefallenen Leistungen (Arbeitsstunden, Honorare und Auslagen) erfasst, die einem Auftrag zuzurechnen sind, für den die Leistung zum Abschlussstichtag noch nicht realisiert ist. (5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Saldierungen werden gesellschaftsbezogen und laufzeitkonform vorgenommen. Die Aufteilung gemäß § 265 Abs. 3 HGB ergibt sich wie folgt:
Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten die folgenden wesentlichen Posten:
Bei den antizipativen Beträgen im Sinne von § 268 Abs. 4 Satz 2 HGB handelt es sich um Ansprüche gegen die Finanzverwaltung. Die Examensvorschüsse werden Mitarbeitern als längerfristige Darlehen gewährt und bei planmäßigem Verlauf während der nächsten 3 Jahre aufwandswirksam verrechnet. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 9.080 (Vorjahr: T€ 8.861) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. (6) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag Aufwand darstellen, werden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Dieser Posten beinhaltet im Wesentlichen:
(-) Aktive latente Steuern Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurden aufgrund der bestehenden Organschaft die Unterschiede bei der Bilanzierung der Deloitte Digital GmbH, München, einbezogen. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz in Höhe von 31,755 % zugrunde gelegt. Neben der Körperschaftsteuer von 15 % und dem Solidaritätszuschlag von 5,5 % wurde der Gewerbesteuersatz von 15,93 % berücksichtigt.
(7) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital von T€ 571 wird ausschließlich von der Deloitte Consulting Management GmbH & Co. KG, München, gehalten. (8) Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage ist mit T€ 31.000 gegenüber dem Vorjahr unverändert und betrifft andere Zuzahlungen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Es ist zu beachten, dass Teile des grundsätzlich frei verfügbaren Eigenkapitals gemäß § 268 Abs. 8 HGB und § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt sind. Der ausschüttungsgesperrte Teil ergibt sich wie folgt:
Das tatsächlich frei verfügbare Eigenkapital beträgt zum Abschlussstichtag:
Im Vorjahr bestanden ausschüttungsgesperrte Teile aus der Bewertung der Pensionsverpflichtung in Höhe von T€ 4.546. (9) Rückstellungen
Unter den Rückstellungen für Pensionen wird der Verpflichtungsüberhang aus der Verrechnung der Pensionsverpflichtungen zum Erfüllungsbetrag und dem Deckungsvermögen zum Zeitwert ausgewiesen. Der Saldo ermittelt sich wie folgt:
Für die Pensionsverpflichtungen werden Lohn- und Gehaltssteigerungen mit bis zu 3 % und die jährliche Rentenanpassung mit 1 % bis 3 % berücksichtigt. Fluktuationsabschläge wurden je nach Versorgungszusage teilweise altersabhängig fallend berücksichtigt. Für das Finanzierungsalter wurde in Abhängigkeit von den Regelungen der jeweiligen Versorgungszusage ein Alter von 60, 62 oder 63 Jahren angenommen. In den Bewertungsgutachten zum 31.05.2024 wurde ein Zinssatz von 1,83 % (Vorjahr: 1,80 %) verwendet. Der Abzinsungszinssatz, der sich bei einem Ansatz des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten 7 Jahre ergibt, beträgt 1,84 % (Vorjahr: 1,54 %). Die Anschaffungskosten der verrechneten Wertpapiere betragen T€ 16.815 (Vorjahr: T€ 16.815); der Zeitwert beträgt T€ 16.176 (Vorjahr: T€ 15.217). Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen beträgt T€ 1.165 (Vorjahr: T€ 1.093). Der Ertrag aus der Bewertung des Deckungsvermögens beträgt T€ 959 (Vorjahr: Aufwand T€ 181). Der Zinsertrag aus dem Deckungsvermögen beträgt T€ 0 (Vorjahr: T€ 0). Daraus ergibt sich in der Gewinn- und Verlustrechnung ein Zinsaufwand von insgesamt T€ 206 (Vorjahr: T€ 1.274). Der reguläre Zuführungsbetrag zu den Pensionsrückstellungen wird im Personalaufwand ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ -164 (Vorjahr: T€ 4.546). Die Steuerrückstellungen betreffen Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Lohnsteuer und sonstige Steuern. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen folgende Posten und sind grundsätzlich als kurzfristig zu klassifizieren:
Unter den sonstigen Rückstellungen wird der Verpflichtungsüberhang aus der Verrechnung des Arbeitszeitguthabens/Altersteilzeit zum Erfüllungsbetrag und dem Deckungsvermögen zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen. Der Saldo ermittelt sich wie folgt:
Die Anschaffungskosten der verrechneten Wertpapiere betragen T€ 19.299 (Vorjahr: T€ 16.547); der Zeitwert beträgt T€ 19.425 (Vorjahr: T€ 16.056). Die Bewertung des Deckungsvermögens führte zu einem Ertrag in Höhe von T€ 617 (Vorjahr: Aufwand T€ 66). Die laufenden Erträge im Zusammenhang mit dem Deckungsvermögen betragen T€ 396 (Vorjahr: T€ 1). (10) Verbindlichkeiten
Die Besicherungen sowie die Laufzeiten der jeweiligen Verbindlichkeiten sind dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen:
Die Saldierungen werden gesellschaftsbezogen und laufzeitkonform vorgenommen. Sobald die Verbindlichkeiten als mittel- oder langfristig klassifiziert sind, erfolgt keine Saldierung. Die Aufteilung gemäß § 265 Abs. 3 HGB ergibt sich wie folgt:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung (11) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen nahezu ausschließlich Beratungsleistungen und die Weiterbelastung zugehöriger Auslagen und werden zu 10 % im Ausland (Vorjahr: 15 %) und zu 90 % im Inland (Vorjahr: 85 %) erzielt. (12) sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
Die Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten:
(13) Personalaufwand
Die Gesellschaft arbeitet eng mit anderen Mitgliedsunternehmen im globalen DTTL-Netzwerk zusammen. Dies zeigt sich auch an weltweiten Großprojekten, an denen Mitarbeiter von DTTL-Mitgliedsunternehmen aus vielen Ländern beteiligt sind. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen und den Einblick in die Ertragslage zu verbessern, werden diese sowie Honorare für freie Mitarbeiter und der Honoraraufwand von verbundenen Unternehmen nebst zugehörigen Auslagen als Unterposten "Aufwendungen für bezogene Leistungen" im Personalaufwand ausgewiesen. Die durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter betrug:
Geschäftsführer, Auszubildende, Praktikanten und Zeitarbeitskräfte und Ruhende sind in den Durchschnittswerten nach HGB nicht enthalten. Ruhende Arbeitsverhältnisse betreffen unter anderem Freistellungen und Entsendungen. Aufwendungen für die Geschäftsführung werden teilweise an die Deloitte Consulting Verwaltungsgesellschaft mbH, München, weiterbelastet. Für die Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführer wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Gesamtbezüge der ehemaligen Geschäftsführer und ihrer Hinterbliebenen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf T€ 606 (Vorjahr: T€ 605). Für frühere Geschäftsführer bzw. für deren Hinterbliebene sind Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 14.328 (Vorjahr: T€ 14.868) gebildet. Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates für die Tätigkeit im Geschäftsjahr betrugen T€ 57 (Vorjahr: T€ 79). (14) sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind als wesentliche Posten die Folgenden enthalten:
Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten:
Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers betrug T€ 93 (Vorjahr: T€ 77). Davon handelt es sich in Höhe von T€ 92 um Honorare für Abschlussprüfungsleistungen und in Höhe von T€ 1 um andere Bestätigungsleistungen. (15) Finanzergebnis
Am 03.05.2021 wurde ein ab dem Geschäftsjahr 2020/2021 geltender Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Nach diesem Vertrag muss die Tochtergesellschaft Deloitte Digital GmbH, München, ihren gesamten Gewinn an die Deloitte Consulting GmbH, Düsseldorf, abführen. Im Gegenzug ist die Deloitte Consulting GmbH, Düsseldorf, verpflichtet, etwaige Verluste der Deloitte Digital GmbH, München, auszugleichen. Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Verpflichtungen für Arbeitszeitguthaben beträgt T€ 0 (Vorjahr: T€ 0). Der reguläre Zuführungsbetrag zu den Verpflichtungen aus Arbeitszeitguthaben wird im Personalaufwand ausgewiesen. Im Zinsergebnis sind folgende Beträge aus der Auf- bzw. Abzinsung enthalten:
(16) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Sonstige Angaben Mindestbesteuerung Das Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz) sowie das ausländische Mindeststeuergesetz haben nicht zu einer Änderung des Steueraufwands/-ertrags für das Geschäftsjahr 2023/2024 geführt. Haftungsverhältnisse Die Deloitte Consulting GmbH, Düsseldorf, ist in einen Cash-Pool mit der Deloitte Consulting Management GmbH & Co. KG, München, einbezogen. Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung gegenüber den kontoführenden Kreditinstituten. Zwischen den in den Cash-Pool einbezogenen Gesellschaften ist die Haftung im Innenverhältnis auf einen vertraglichen Höchstbetrag von Mio. € 5 begrenzt. Das Cash-Pool-Konto der Deloitte Consulting Management GmbH & Co. KG, München, weist zum 31. Mai 2024 wie zum Vorjahresstichtag ein Guthaben aus. Aufgrund der positiven finanziellen Ausstattung des gesamten Konzerns rechnen wir nicht mit einer Inanspruchnahme. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen, nicht aus der Bilanz ersichtlichen Verpflichtungen betragen:
Die Mietverpflichtungen für Immobilien betreffen aus Gründen der Planungssicherheit langfristig angemietete Büroflächen einschließlich zugehöriger Nebenflächen. Die sonstigen Miet- und Leasingverpflichtungen für Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffen aus Gründen der höheren Flexibilität bezüglich des technologischen Wandels vor allem den Fuhrpark. Weitere erfolgsabhängige sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von bis zu T€ 3.167 aus dem Erwerb der 27Pilots Deloitte GmbH, München. Nicht quantifizierbare sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen mit Laufzeiten von über 5 Jahren bestehen darüber hinaus aufgrund von Vereinbarungen im DTTL-Netzwerk. Die resultierenden Verpflichtungen sind leistungsbezogen und betreffen insbesondere Shared Services Fees und Vergütungen für die Nutzung von Information Technology. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 betragen die hierauf entfallenden Zahlungen voraussichtlich insgesamt Mio. € 28. Besserungsscheine Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit zum Verlustausgleich Ertragszuschüsse von der Muttergesellschaft mit Besserungsschein erhalten. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Bedienung des Besserungsscheins. Die Entwicklung der sich aus künftigen Erträgen zu tilgenden Verpflichtungen ergibt sich wie folgt:
Konzerneinbeziehung Die Anteile an der Deloitte Consulting GmbH, Düsseldorf, werden am Bilanzstichtag ausschließlich von der Deloitte Consulting Management GmbH & Co. KG, München, gehalten, die ihrerseits über die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, aufgrund der Mehrheit der Stimmrechte ein verbundenes Unternehmen der Deloitte Deutschland GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, ist. Von der Erstellung eines Konzernabschlusses ist die Gesellschaft gemäß § 291 Abs. 1 HGB befreit. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die Gesellschaft im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen wird, ist die Deloitte Deutschland GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf (HRB 40850). Der Konzernabschluss der Deloitte Deutschland GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Aufstellung des Anteilsbesitzes
Angaben betreffend Mitglieder des Aufsichtsrats und Mitglieder der Geschäftsführung Aufsichtsrat Rainer Bätz (Vorsitzender) COO Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Alexander Mogg (stellvertretender Vorsitzender) (ab dem 13.02.2024) * Partner Deloitte Consulting GmbH Valentin Döring (ab dem 06.08.2024) ** Justiziar Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Jens Echtermeyer (ab dem 13.02.2024) * Consultant Deloitte Consulting GmbH Brian Johnston Consultant Deloitte Consulting LLP, McLean/USA Tanja Klug-Predoehl * Consultant Deloitte Consulting GmbH Christiane Kohs ** Wirtschaftsprüferin CARA GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Daniela Köhler (ab dem 13.02.2024)* Consultant Deloitte Consulting GmbH Jens Landwehr * (bis zum 06.09.2023) Consultant Deloitte Consulting GmbH Kirsten Miller (bis zum 31.08.2023) Consultant Deloitte Consulting LLP, Austin / USA Sandra Mühlhause (ab dem 13.02.2024) Chief People Officer, Partner Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Lydia Neuhuber * (bis zum 13.02.2024) Consultant Deloitte Consulting GmbH Michael Niehues (ab dem 13.02.2024) Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Partner Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Richard Penkoski Consultant Deloitte Consulting LLP, Atlanta/USA Heather Reilly (ab dem 01.09.2023) Consultant Deloitte Consulting LLP, Rosslyn/USA Katja Schalthoff* (ab dem 07.09.2023 bis zum 13.02.2024) Consultant Deloitte Consulting GmbH Dr. Thomas Schiller (bis zum 13.02.2024) Consultant Deloitte Consulting GmbH Dorothea Schmidt (stellvertretende Vorsitzende) (bis zum 13.02.2024) * Consultant Deloitte Consulting GmbH Jan Stratmann (bis zum 13.02.2024) Consultant Deloitte Consulting GmbH Martina Trümner ** (bis zum 13.02.2024) Rechtsanwältin Kanzlei Münch Maren Ulbrich (ab dem 13.02.2024 bis zum 30.06.2024) ** Politische Sekretärin Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di
* Arbeitnehmervertreter
Geschäftsführung Nicolai Andersen, CEO, Hamburg (bis zum 31.05.2024) Maren Hauptmann, CEO, München (ab dem 01.08.2024) Ted Choe, COO, München GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von T€ 2.392, der sich aus dem Jahresüberschuss 2023/2024 in Höhe von T€ 0 und dem Gewinnvortrag in Höhe von T€ 2.392 zusammensetzt, auf neue Rechnung vorzutragen.
Düsseldorf, den 30. Oktober 2024 Deloitte Consulting GmbH Die Geschäftsführer Maren Hauptmann Ted Choe Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis zum 31. Mai 2024I. Das Geschäftsmodell der Deloitte Consulting GmbH, Düsseldorf Die Deloitte Consulting GmbH, Düsseldorf, (nachfolgend auch kurz Deloitte) zählt zu den führenden Beratungsunternehmen in Deutschland. Wir sind Mitglied im weltweiten Netzwerk von Deloitte Touche Tohmatsu Limited (DTTL). Die Mitgliedsunternehmen von DTTL sind in mehr als 150 Ländern weltweit vertreten. Die Gesellschaft betreibt ihre Geschäftsaktivitäten am Sitz der Gesellschaft in Düsseldorf sowie im Wesentlichen an 8 Zweigniederlassungen (Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, München, Stuttgart und Walldorf). Grundlage unserer Dienstleistungen ist das multidisziplinäre Geschäftsmodell (AIO) innerhalb von DTTL, das unser Portfolio in Beratung (Advise), Implementierung (Implement) und Betrieb (Operate) über Marktaktivierung, Thought Leadership, innovative Lösungen und kundenspezifische Produkte einteilt. Damit sind wir weit mehr als eine Professional Services Firm: Wir erschaffen eine neue Kategorie und sind die erste Anlaufstelle für die weltweit führenden Organisationen und die besten Talente. Wir vereinen die klügsten Köpfe mit den umfangreichsten Spezialgebieten, um komplexe Herausforderungen zu lösen und transformativen Wert für unsere Kunden 1 zu schaffen. Mit Hingabe, Leidenschaft und Entschlossenheit arbeiten wir als Berater, Implementierer und Betreiber für den Erfolg unserer Kunden und erzielen positive, nachhaltige Beiträge auf globaler Ebene. Unsere Leistungen basieren auf tiefer Branchenexpertise, die wir mit interdisziplinärem Fachwissen sowie ganzheitlichem technologischen Know-how verknüpfen. So ist es uns möglich, Kunden aus allen Wirtschaftszweigen zu betreuen. Durch die fortschreitende digitale Transformation der Wirtschaft verlagert sich die Wertschöpfung zunehmend hin zu technologischen Lösungen. Wir investieren zielgerichtet in Technologien mit transformativem Potenzial - sowohl in die Technologie und die dazugehörigen Plattformen selbst, als auch in die Fertigkeiten unserer Mitarbeiter. Hier setzen wir bewusst Schwerpunkte, z.B. in den Bereichen Cloud, datenbasierte Produkte und Dienstleistungen sowie Künstliche Intelligenz (KI). Unser hochklassiges Kl-Ökosystem besteht aus tiefer Expertise in unseren Deloitte Instituten und strategischen Partnerschaften mit akademischen Forschungsgruppen, Start-ups, Innovatoren, erfahrenen KI-Visionären, mit denen wir zusammen Schlüsselbereiche der künstlichen Intelligenz, einschließlich Risiken, Richtlinien, Ethik, Zukunft der Arbeit und Talente sowie angewandte KI-Anwendungsfälle erforschen und unseren Kunden dabei helfen, diese Technologie ein- und umzusetzen. Neben diesen technologischen Aspekten basiert unser Geschäftsmodell und damit die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft auf einer Vielzahl von hochqualifizierten und engagierten Mitarbeitenden. Die Talente erwarten interdisziplinäre Aufgaben, flexible Formen der Zusammenarbeit und Entwicklungsmöglichkeiten. Als "People Business" investieren wir daher permanent in die Förderung unserer Mitarbeitenden und die Gewinnung neuer Talente. Unsere HR-Strategie basiert daher einerseits auf den Anforderungen aus unseren Geschäftsbereichen und folgt auf der anderen Seite einer Ausrichtung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Konkret unterstützen wir das Wachstum von Deloitte durch die besten Talente und einzigartige Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten. Eine große Bedeutung haben Antworten auf Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Sozialfragen gewonnen, sowohl in der Beratung unserer Kunden als auch in der eigenen Zielsetzung. Themen wie Klimawandel, Menschenrechte, Ressourcenverbrauch und Gemeinwohl werden nicht nur für Unternehmen immer wichtiger, sondern auch für Investoren, Kunden und die breite Gesellschaft, die kontinuierlich mehr Engagement für eine nachhaltige Entwicklung einfordern. Wir beraten unsere Kunden, wie sie Nachhaltigkeit in ihrer Organisation und Unternehmensstrategie verankern können - mit positiven Effekten für Wachstum und Ergebnis. Dabei unterstützen wir sie, wichtige ökologische, soziale und unternehmerische Belange zu adressieren, und gleichzeitig die Erwartungen ihrer externen wie internen Stakeholder bestmöglich zu erfüllen. Unsere Experten beraten von der strategischen Planung und nachhaltigen Finanzierung über die Integration von Nachhaltigkeit in Unternehmensprozesse und Wertschöpfungsketten bis hin zum Reporting. Für das Netzwerk Deloitte selbst steht die Reduzierung von Treibhausgasemissionen im Mittelpunkt der Nachhaltigkeitsstrategie. Als globale Organisation haben wir uns verpflichtet, bis 2040 Netto-Null- Emissionen zu erreichen - zehn Jahre früher als im Pariser Klimaabkommen vorgesehen. Neben den weiterhin gültigen kurzfristigen Klimazielen bis 2030 wurde auch das langfristige Netto-Null-Ziel 2040 von der Science Based Targets Initiative (SBTi) validiert. Auf diese Klimaziele zahlen wir in Deutschland ein. Konkrete Zielgrößen, Maßnahmen und ihr aktueller Fortschritt können unserem Nachhaltigkeitsbericht entnommen werden. 2 Deloitte ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Wir wollen unser Wissen und unsere Expertise nutzen, um berufliche Fähigkeiten zu entwickeln, Bildungsergebnisse zu verbessern und Chancen für diejenigen zu schaffen, die zurückgelassen werden. Aus diesem Grund hat das Netzwerk Deloitte die WorldClass-Initiative ins Leben gerufen, mit der bis zum Jahr 2030 weltweit 100 Millionen Menschen erreicht werden sollen. In Deutschland leistet das Netzwerk Deloitte seinen Beitrag zur WorldClass-Initiative durch die langfristige Unterstützung von Bildungsinitiativen und -projekten zur Förderung benachteiligter junger Menschen. In diesem Sinne unterstützt das Netzwerk Deloitte die Erreichung 3 der UN Sustainable Development Goals (SDGs) 4 und konzentriert sich hier insbesondere auf die SDGs 4 "Hochwertige Bildung", 8 "Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum" und 17 "Partnerschaften zur Erreichung der Ziele".
2
https://www2.deloitte.com/de/de/pages/about-deloitte/articles/nachhaltigkeitsbericht.html
II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen a) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das vergangene Berichtsjahr von Juni 2023 bis Mai 2024 war gesamtwirtschaftlich geprägt von Rezessionstendenzen und geopolitischen Spannungen. Die Wirtschaft startete mit einem leicht positiven ersten Quartal (+0,2%) in das Berichtsjahr, danach schrumpfte sie im zweiten Quartal um 0,4%, verbesserte sich im dritten Quartal des Berichtsjahres auf 0,2% und ging dann wieder um 0,1% zurück. 5 Insgesamt war Deutschland im Kalenderjahr 2023 in der Rezession, die Wirtschaftsleistung ging um 0,3% zurück. 6 Die Industrie litt weiterhin unter hohen Energiepreisen, wobei die Produktion in der energieintensiven Industrie bis Januar 2024 deutlich zurückging und sich dann leicht erholte. Ähnlich verlief die Entwicklung generell im produzierenden und verarbeitenden Gewerbe. Hier nahm die Produktion zunächst ab, stieg jedoch seit Beginn des Jahres 2024 wieder an, jedoch ohne das Ausgangsniveau zu Beginn des Berichtsjahrs (Juni 2023) zu erreichen. 7 Auch die Produktion im Dienstleistungssektor ist in der ersten Hälfte des Berichtsjahres zurückgegangen, verzeichnet seit Januar 2024 aber eine Erholung. 8 Im Mittelpunkt der wirtschaftlichen Entwicklung standen die Inflationsentwicklung und die Bekämpfung der Inflation durch die Europäische Zentralbank (EZB). Im Laufe des Berichtsjahres ging die Inflation deutlich zurück. Von 6,4 % im Juni 2023 reduzierte sie sich auf 2,4 % im Mai 2024, was jedoch immer noch über dem von der EZB definierten Inflationsziel von 2 % liegt. Die Kerninflation, die die Preisentwicklung ohne die stark volatilen Komponenten Nahrungsmittel und Energie berücksichtigt, sank zwischen Juni 2023 und Mai 2024 ebenfalls von 5,8% auf 3,0%. 9 Maßgeblich dazu beigetragen haben weitere Zinsanstiege der EZB. So stieg der Leitzins im Geschäftsjahr um weitere drei Schritte von 3,75 % Anfang Juni auf 4,5 % im September 2023, den höchsten Stand seit 2001. 10 Die Zinserhöhungen trugen zur Senkung der Inflation bei, hatten allerdings auch Auswirkungen auf das Wirtschaftsklima. Die Kosten von Krediten stiegen und belasteten damit die Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Dies führte insbesondere im Immobiliensektor zu einer Kontraktion.
5 Statistisches Bundesamt, Bruttoinlandsprodukt:
Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 2.
Quartal 2024, 27. August 2024,
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/08/PD24
325 811.html#:~:
text=WIESBADEN%20%E2%80%93%20Das%20Bruttoinlandsprodukt%20(BIP),Schnellmeldung%20vom%2030.%20Juli%202024.
Andererseits trug der Rückgang der Inflation zu einem Anstieg der Realeinkommen bei. 11 Positiv für den privaten Konsum war der stabile Arbeitsmarkt. Trotz wirtschaftlicher Spannungen und Rezessionssorgen blieb die Arbeitslosenquote konstant bei einem Durchschnitt von 5,8% im Zeitraum des Geschäftsjahres. 12 Der anhaltende Fachkräftemangel dürfte hierbei eine zentrale Rolle spielen. Herausforderungen für Unternehmen Das Geschäftsjahr entwickelte sich makroökonomisch in zwei Phasen, insbesondere das erste Halbjahr stellte deutsche Unternehmen vor vielfältige Herausforderungen, einschließlich der anhaltenden Auswirkungen des Ukraine-Konflikts, sowie des neuen Konflikts im Nahen Osten. Zusätzlich belasteten die Inflation und eine rückläufige Nachfrage aus wichtigen Hauptexportmärkten die Wirtschaft. Dies spiegelte sich im Deloitte CFO Survey Herbst 2023 wider, 13 der einen signifikanten Rückgang der Geschäftsaussichten aufzeigte. Damit gingen sinkende Investitions- und Einstellungspläne einher. Unter den Risiken dominierten Arbeitsmarktrisiken, insbesondere ein Mangel an Fachkräften und steigende Lohnkosten. Im Laufe der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres hat sich die Lage der Unternehmen allmählich gebessert, was auch der Deloitte CFO Survey Frühjahr 2024 zeigte. 14 Die Aussichten für binnenmarktorientierte Branchen verbesserten sich aufgrund sinkender Inflation und erwarteter Zinssenkungen. Hingegen sahen exportorientierte Branchen eher trübe Aussichten. Geopolitische Risiken lasteten insbesondere auf Firmen mit globaler Ausrichtung. b) Branchenentwicklung Consultingmarkt wächst auch 2023 Die Consultingbranche in Deutschland setzte im Jahr 2023 ihr Wachstum weiter fort. 15 Allerdings fiel der Anstieg mit 7,2 % (Vorjahr: 15 %) auf 46,7 Milliarden € geringer aus. Neben transformativen Beratungsfeldern stiegen die Umsätze gerade in innovativen Bereichen wie Künstlicher Intelligenz oder Nachhaltigkeit deutlich. Für 2024 erwartet der Bundesverband der Deutschen Unternehmensberatungen einen Anstieg von 10,3 % auf 51,5 Milliarden €. 77 % der Beratungen erwarten im Jahr 2024 eine positive Entwicklung ihres Umsatzes, 21 % prognostizieren einen Umsatzanstieg von mehr als 15 %. Kritische Wachstumsfaktoren sind vor allem die Gewinnung zusätzlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine höhere Auslastung.
11 Destatis, Entwicklung der Reallöhne,
https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Realloehne-Nettoverdienste/Tabellen/reallohnentwicklung-quartal.html
Ein überdurchschnittliches Wachstum verzeichneten Energie- und Wasserversorgung (10,8 %), Versicherungen (10,1 %) und Fahrzeugbau (9,9 %). Von den weiteren Kundenbranchen wuchs der Bereich IT & Telekommunikation mit 8,8 % überdurchschnittlich. Medien & Entertainment sowie Professional Services verzeichneten ein Wachstum von jeweils 9,7 %. Ebenfalls überdurchschnittlich wuchsen die Felder Strategieberatung und Human Resources Beratung. Bei der Organisations- und Prozessberatung sowie der IT-Beratung ragten besonders die Themen Nachhaltigkeit, Digitalstrategie und Künstliche Intelligenz heraus. Stark nachgefragt wurde auch die Sanierungs- und Insolvenzberatung. 2. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft erzielte einen Umsatz von 1.303 Mio. €, der damit im Vergleich zum Vorjahr (1.174 Mio. €) um 129 Mio. € gestiegen ist. Trotz geopolitischer Unsicherheiten, überdurchschnittlicher Inflationsraten und eines wettbewerbsintensiven Fachkräftemarktes konnte der Geschäftsbereich Consulting die hohen Erwartungen für das Geschäftsjahr teilweise erfüllen. Unterstützt wurde das Gesamtwachstum durch eine starke Position im Automobil-, Industrial Products & Construction- und Versicherungssektor sowie dem Ausbau des Kundenportfolios im Government & Public Sektor. Die Nachfrage für Transformationsleistungen blieb über alle Sektoren hinweg hoch. Durch die geopolitischen Krisen und die zunehmende wirtschaftliche Unsicherheit hat der Druck auf Unternehmen zur ganzheitlichen Transformation weiter zugenommen. Dabei sind Künstliche Intelligenz, Cloud-Technologie, Nachhaltigkeit und Lieferketten-Resilienz wesentliche Treiber der Transformation. Vor allem durch die wachsende Bedeutung von Generativer KI sehen viele Kunden die Notwendigkeit, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken, um sich für die Zukunft zu positionieren. Deloitte hat sich auf diese Entwicklung vorbereitet und bereits vor Jahren ein KI-Ökosystem aus global vernetzten Al-Instituten und strategischen Partnerschaften mit akademischen Forschungsgruppen, Start-ups, Innovatoren und weltweit agierenden Technologie- und Plattformanbietern gegründet. Der Ausbau der transformationsgetriebenen Servicebereiche wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter fortgesetzt und die Spezialistenteams in allen Servicebereichen gestärkt, unterstützt durch gestiegene Kapazitäten in den lokalen Delivery Centern sowie dem europäischen und globalen Delivery Network. Im Rahmen eines Allianz-Programms wurde darüber hinaus die Vernetzung und Zusammenarbeit mit externen Partnern vorangetrieben. In verschiedenen unternehmensübergreifenden Initiativen sowie dem eigenen Innovationsbereich, der "Garage", wurden neuartige Beratungsansätze entwickelt, um sowohl dem technologischen Fortschritt als auch dem dynamischen Marktgeschehen und den veränderten Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, die zur internen Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden, sind:
Im Vorjahr haben wir einen Umsatzanstieg in einer Bandbreite von 20 % bis 25 % prognostiziert. Damit haben wir die hohe Nachfrage nach unseren Dienstleistungen grundsätzlich richtig eingeschätzt, tatsächlich wurden unsere hohen Erwartungen aber nicht erreicht. Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr um 11% angestiegen. In der Prognose des Vorjahres sind wir von einem EBIT von rd. 8 Mio. € bis 10 Mio. € ausgegangen und somit unsere prognostizierten EBIT erreicht. Dies resultiert insbesondere aus einem Anstieg der Gesamtleistung um rd. 16% bei wieder gestiegenen Personalaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren ist die durchschnittliche Zahl der Mitarbeitenden (einschl. Geschäftsführern und ruhender Arbeitsverhältnisse) mit 3.593 im Geschäftsjahr 2022/2023 und 4.133 im Geschäftsjahr 2023/2024 um 540 angestiegen. Zum Stichtag 31. Mai 2024 waren bei Deloitte Consulting GmbH, Düsseldorf, 4.343 Mitarbeitende (einschl. Geschäftsführer und ruhender Arbeitsverhältnisse) beschäftigt, damit 396 (10 %) mehr als zum Vorjahresstichtag. Die im letzten Jahr geäußerte Erwartung eines Anstiegs um rd. 650 Mitarbeitende wurde damit im Wesentlichen erreicht. Zu Informationen über qualitative Leistungsindikatoren bezüglich unserer Beschäftigten verweisen wir auf den Abschnitt 6. "Mitarbeitende". 4. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden Umsatzerlöse von 1.303 Mio. € erzielt. In der Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen aus erbrachten, aber noch nicht abgerechneten Leistungen) ergab sich ein Anstieg auf 1.380 Mio. €. Zur Entwicklung verweisen wir auch auf die Ausführungen im Abschnitt 2. "Geschäftsverlauf". Die Zahl der Mitarbeitenden ist im Geschäftsjahr 2023/2024 um durchschnittlich 15 % gestiegen. Der Aufwand für Gehälter, Sozialabgaben und Pensionen ist im Wesentlichen aufgrund einer höheren variablen Vergütung über 11 % auf 569 Mio. € (Vorjahr: 511 Mio. €) gestiegen. Die im Personalaufwand ausgewiesenen Honorare und zugehörigen Auslagen sind angestiegen und betrugen 611 Mio. € (Vorjahr: 508 Mio. €). Der Anstieg ergibt sich aus dem gestiegenen Geschäftsvolumen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 218 Mio. €, das entspricht einem Anstieg von 7 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Wesentlichen sind die Reisekosten und Konzernumlagen angestiegen. Das Finanzergebnis hat sich von 10 Mio. € auf 2 Mio. € vermindert. Die Veränderung resultiert primär aus gesunkenen Erträgen aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Tochtergesellschaft Deloitte Digital GmbH, München, in Höhe von 3 Mio. € (Vorjahr: 11 Mio. €). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind von 8 Mio. € im Vorjahr auf 3 Mio. € gesunken. Die Gesellschaft weist nach anteiliger Rückzahlung (9 Mio. €) von in Vorjahren erhaltenen Ertragszuschüssen an die Muttergesellschaft einen Jahresüberschuss von 0 Mio. € aus. 5. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Deloitte Consulting GmbH, Düsseldorf, beläuft sich zum 31. Mai 2024 auf 649 Mio. € (Vorjahr: 541 Mio. €). Davon entfallen 4 % (Vorjahr: 4 %) auf Anlagevermögen und rund 96 % (Vorjahr: 95 %) auf Umlaufvermögen nebst Rechnungsabgrenzungsposten. Auf der Passivseite entfallen auf Rückstellungen 69 % (Vorjahr: 68 %) und auf Verbindlichkeiten 26 % (Vorjahr: 26 %). Das Anlagevermögen hat sich durch planmäßige Abschreibungen um 1 Mio. € vermindert. In Arbeit befindliche Aufträge haben sich um 129 % bzw. 77 Mio. € erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 270 Mio. € (Vorjahr: 318 Mio. €) und sind damit um 48 Mio. € zurückgegangen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden höher ausgewiesen, nämlich mit 100 Mio. €, verglichen mit 71 Mio. € im Vorjahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um 9 Mio. € auf 20 Mio. € erhöht. Unverändert werden hier insbesondere Steuererstattungsansprüche ausgewiesen. Die liquiden Mittel des Unternehmens bestehen im Wesentlichen in kurzfristigen Festgeldanlagen und darüber hinaus in USD-Guthaben. Zum 31. Mai 2024 beliefen sie sich auf 96 Mio. € (Vorjahr: 58 Mio. €). Die Gesellschaft ist in einen Cash-Pool mit der Deloitte Consulting Management GmbH & Co. KG (Cash- Pool-Master), München, einbezogen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten belaufen sich wie im Vorjahr auf 1 Mio. €. Sie beinhalten im Wesentlichen Beiträge für Berufsorganisationen und Wartung von Büromaschinen. Das bilanzielle Eigenkapital beträgt unverändert zum Vorjahr 34 Mio. €. Die Rückstellungen für Pensionen sind nach Vermögensverrechnung in Höhe von 16 Mio. € (Vorjahr: 15 Mio. €) um 561 T€, d.h. 1 %, auf 77 Mio. € zurückgegangen. Die sonstigen Rückstellungen sind auf 365 Mio. € gestiegen. Darin sind insbesondere gegenüber dem Vorjahr höhere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 19 Mio. € (Vorjahr: 22 Mio. €). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten ein Darlehen, das in Höhe von 40 Mio. € als langfristig zu klassifizieren ist. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern enthalten. Die Finanzierungsstruktur ist mit 23 % (Vorjahr: 28 %) grundsätzlich mittel- bis langfristig zur Verfügung stehenden Passiva (Eigenkapital zzgl. Pensionsrückstellungen sowie Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) als solide zu bezeichnen. Vor dem Hintergrund der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage wird die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut beurteilt. 6. Mitarbeitende Die Motivation und Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden stehen für uns im Mittelpunkt und ihr Einsatz ist unser weltweites Markenzeichen. Im Arbeitgeber-Ranking von Trendence konnten wir unsere Platzierungen in den letzten Jahren kontinuierlich verbessern. Im Jahr 2024 haben uns rund 13.000 Studierende im Rahmen der Trendence Studie 16 zur #1 in den Branchen Consulting und Wirtschaftsprüfung gewählt. Damit rangieren wir mit Platz 9 im Gesamtranking erneut unter den Top 10. Die Platzierung bezieht sich auf die Kategorie "Beste Arbeitgeber für Studierende - Wirtschaftswissenschaften", für die rund 4.400 Teilnehmende befragt wurden. Diese Positionierung spiegelt sich auch in der sehr deutlich angestiegenen Anzahl an Bewerbungen von über 220.000 innerhalb des Deloitte-Konzerns wider (Vorjahr: 165.000, +35 %). Unter Ausschluss temporär Angestellter liegt die Anzahl eingegangener Bewerbungen bei ca. 132.000. Diverse Teams sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Deloitte. Im Deloitte-Konzern insgesamt waren im abgelaufenen Geschäftsjahr Mitarbeitende aus 103 (Vorjahr: 104) Nationen tätig. Der Anteil von Männern und Frauen unter den Beschäftigten in der Gesellschaft blieb mit 64 % bzw. 36 % stabil (Vorjahr: 64 % bzw. 36 %). Die Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden hat für uns hohe Priorität. Der Deloitte-Konzern ist als Ausbildungsbetrieb fest etabliert mit knapp 350 Auszubildenden und dual Studierenden in vier Ausbildungs- und neun Studiengängen, womit seit dem letzten Jahr 1 neuer Ausbildungs- und 2 neue Studiengänge eingeführt wurden. Zudem haben wir ein vielfältiges Schulungsangebot für alle Mitarbeitenden entwickelt. Insgesamt werden konzernweit mehr als 600 unterschiedliche Schulungen im Deloitte Learning Portal angeboten, davon sind knapp 70 % digitale Formate (synchron und asynchron). Hinzu kommen eine große Auswahl an externen digitalen Inhalten sowie auch zielgruppengerechte Learning Journeys, die bedarfsgerecht und individuell ausgeliefert werden - über mobilfähige Lernplattformen, Live-Events sowie auch hybride Trainingsformate. Die Gesamtzahl der durch Mitarbeitende im Konzern absolvierten Lernstunden lag im Geschäftsjahr 2023/2024 bei über 445.000 (Vorjahr: 335.000, +33 %) für alle Mitarbeitenden. Unter Ausschluss temporär Angestellter liegt die Anzahl absolvierter Lernstunden bei 399.000. Davon wurden ca. 63 % digital absolviert und mehr als 15.951 Lernstunden fanden an der Deloitte University EMEA statt (Vorjahr: 12.000, +33 %). Die Anzahl intern absolvierter Lernstunden im Geschäftsjahr 2023/2024 lag bei der Deloitte Consulting GmbH, Düsseldorf, bei rund 126.614 Stunden (Vorjahr: 106.000 Stunden), das entspricht rund 29 Stunden (Vorjahr: 26 Stunden) je Mitarbeiter. Wir geben unseren Mitarbeitenden mit der jährlich stattfindenden Employee Engagement Survey eine Stimme und haben die Messung des Engagements fest in unsere Unternehmenssteuerung integriert. Neben unseren wichtigsten Stärken (Zukunftsaussichten, respektvoller Umgang und gutes Verständnis des eigenen Beitrags zum Unternehmenserfolg) wurde auf Basis der Top-Handlungsfelder (Maßnahmenergreifung in Folge der Surveys und wahrgenommene Bedeutsamkeit der eigenen Arbeit) dieses Jahr der Fokus auf die tiefergehende Beschäftigung mit den Survey-Ergebnissen durch einen verbesserten Nachfolgeprozess gesetzt. Auf diese Weise soll die Employee Experience durch Maßnahmen gesteigert werden, die möglichst nah an der Erlebniswelt der Mitarbeitenden ansetzen.
16
https://www2.deloitte.com/de/de/pages/careers/articles/auszeichnungen.html
Erklärung zur Unternehmensführung - Angaben zu den Zielgrößen für den Frauenanteil in Aufsichtsrat und Geschäftsführung sowie erster und zweiter Führungsebene der Deloitte Consulting GmbH, Düsseldorf, nach §§ 36, 52 Abs. 2 GmbHG Der Aufsichtsrat hat als Zielgrößen für den Frauenanteil einen Anteil im Aufsichtsrat von 50 % bis zum 30. Juni 2024 und einen Anteil der Geschäftsführung von 0 % bis zum 30. Juni 2024 festgelegt. Die vorgegebene Zielgröße für den Aufsichtsrat wurde bis zum 30. Juni 2024 mit 50 % erreicht. Der Frauenanteil der Geschäftsführung wurde zum 30. Juni 2024 erreicht. Seit dem 1. August 2024 beträgt der Frauenanteil in der Geschäftsführung 50 %. Wir haben uns im April 2020 Ziele für die beiden obersten Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung gesetzt. Unser Ziel ist es, bis zum 30. Juni 2024 einen Frauenanteil in der ersten Führungsebene (Partner) von 9 % und in der zweiten Führungsebene (Direktoren) von 20 % zu erreichen. Zum 30. Juni 2024 beträgt der Frauenanteil in der Gruppe der Partner 12 % und in der Gruppe der Direktoren 17 %. Bei der Gruppe der Direktoren ist das Ziel zum 30. Juni 2024 damit nicht erreicht worden, da wir keine hinreichende Zahl an Kandidatinnen für die Beförderung identifizieren konnten. Wir arbeiten weiter an konkreten Förderungen, um dies in Zukunft zu erreichen. Als neue Zielgröße für den Zeitraum vom 1. Juli 2024 bis zum 30. Juni 2028 wurde ein Frauenanteil von 50 % Aufsichtsrat und einen Anteil der Geschäftsführung von 25 % für die Deloitte Consulting GmbH festgelegt. Des Weiteren wurden neue Ziele bis zum 30. Juni 2028 für die beiden obersten Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung festgelegt. Unser Ziel ist es, bis zum 30. Juni 2028 einen Frauenanteil in der ersten Führungsebene (Partner) von 18 % und in der zweiten Führungsebene (Direktoren) von 20 % zu erreichen. III. Risiko- und Chancenberichterstattung Die Deloitte Consulting GmbH, Düsseldorf, ist in den Deloitte-Konzern einbezogen und die dort implementierten Risikomanagementsysteme gelten deshalb auch für die Gesellschaft. Im Deloitte unterhalten wir ein systematisches und umfassendes Risiko- und Qualitätsmanagement. Zur Identifizierung der Risiken für unser Geschäft beobachten wir vor allem Marktentwicklungen und die gesamtwirtschaftliche Lage sowie branchenspezifische Entwicklungen, insbesondere im regulatorischen Umfeld. Deren Auswirkungen beurteilen wir auf unsere Geschäftsentwicklung und die unserer Kunden unter wirtschaftlichen sowie unter sozialen und ökologischen Aspekten. Ferner bestehen Reputations- und operative Risiken, namentlich Qualitäts- und Personalrisiken sowie finanzielle Risiken. Diesen Risiken stehen auch Chancen gegenüber, die wir insbesondere in Transformationsprozessen, die sich aus der fortwährenden Digitalisierung, den Fragestellungen rund um künstliche Intelligenz aber auch weiterhin durch regulatorische Änderungen ergeben, und in der damit einhergehenden Marktdynamik stehen. Risiko- und Qualitätsmanagement Unser Risikomanagement- und Qualitätssicherungssystem zur Identifizierung, Vermeidung und Begegnung sowohl konzernübergreifender als auch geschäftsfeldspezifischer Risiken dient der Sicherstellung einer bestmöglichen internen Risikotransparenz und dadurch auch der Wahrung der Reputation von Deloitte. Es ist in die internationale Struktur zum Reputations-, Risiko- und Qualitätsmanagement von DTTL eingebunden. Mittels unseres Enterprise Risk Frameworks erfassen und beurteilen wir konzernübergreifend die für unser gesamtes Geschäft und unsere strategische Ausrichtung relevanten Risiken. Unser operatives Risiko- und Qualitätsmanagementsystem berücksichtigt darüber hinaus alle im Zusammenhang mit dem Anbieten und Erbringen unserer Leistungen bestehenden Qualitätsanforderungen, die sich aus gesetzlichen und regulatorischen Vorschriften, aus berufsständischen Standards sowie auch aus ergänzenden Vorgaben des internationalen DTTL-Netzwerks heraus ergeben. Die Erfüllung dieser Vorgaben und Standards korrespondiert mit den Qualitätsansprüchen unserer nationalen und internationalen Kunden. Ein zentrales Element unseres Qualitätssicherungssystems sind die von uns installierten Systeme zur frühzeitigen Identifizierung sowie zur Vermeidung und Minimierung operativer Risiken im Zusammenhang mit der Kundenannahme und der Auftragsbearbeitung. Dazu gehören unter anderem im Rahmen des Know-Your-Client (KYC) eingerichtete Prozesse und Kontrollen zur Bekämpfung der Geldwäsche und zur Einhaltung sanktionsrechtlicher Vorschriften sowie die der Annahme neuer Aufträge vor - sowie bei der Annahme und Durchführung von Folgeaufträgen zwischengeschaltete - Risikoanalyse. Sich über mehrere Jahre erstreckende Beratungsaufträge unterliegen einer fortlaufenden Risikoüberwachung. Ein wichtiger Bestandteil ist ferner die Überprüfung unserer Auftrags- und übrigen Geschäftsbeziehungen auf mögliche Interessenkonflikte sowie die Identifizierung und Veranlassung von Maßnahmen zur Wahrung unserer beruflichen Unabhängigkeit. Flankierend erfolgt eine regelmäßige Überprüfung unserer qualitätssichernden Maßnahmen durch interne Qualitätskontrollen, die von Partnern aus jeweils anderen Standorten des Deloitte-Konzerns und/oder aus ausländischen Mitgliedsunternehmen des DTTL-Netzwerks durchgeführt werden. Die sichere Übertragung, Speicherung, Verarbeitung und Bereitstellung von personenbezogenen Daten und vertraulichen Informationen hat für unsere Geschäftstätigkeit und unsere Kunden weiterhin zunehmende Bedeutung. Die diesbezüglichen Risiken sind sowohl aufgrund der allgemeinen Zunahme von Cyberkriminalität als auch infolge des erfolgten Übergangs zu hybriden Arbeitsformen ("New Work") weiter gestiegen. Die Tatsache, dass zahlreiche Mitarbeitende teilweise von außerhalb des Büros arbeiten, stellt höhere Anforderungen an die Sicherheit der Datenverbindungen. Unser Risikomanagement begegnet den entsprechenden Risiken ebenso wie den grundsätzlich steigenden regulatorischen, technischen und kundenseitigen Anforderungen an unsere Informationssicherheit mit verstärkten Investitionen in unser Informationssicherheitsmanagementsystem und dessen kontinuierliche Weiterentwicklung. Mit den nach international anerkannten Standards erfolgten Zertifizierungen unseres Qualitätsmanagementsystems (ISO 9001:2015), unseres Informationssicherheitsmanagementsystems (ISO/IEC 27001:2013) und unseres Business-Continuity-Management-Systems (ISO 22301:2019) erfüllen wir die diesbezüglichen Anforderungen unserer Kunden und Geschäftspartner. Markt Unter gesamtwirtschaftlichen Aspekten sehen wir Risiken für die zukünftige Entwicklung des Deloitte- Konzerns in möglichen konjunkturellen Rückschlägen und strukturellen Unsicherheiten. Diesen sind wir und, branchenabhängig mit zum Teil erheblichen Unterschieden, unsere Kunden unmittelbar oder mittelbar ausgesetzt. Der anhaltende Ukraine-Krieg sowie weitere Konflikte führen ebenso wie die weltpolitischen Veränderungen u.a. durch diverse Wahlen und Wahlkämpfe zu einem Klima der Unsicherheit und des Wandels, welches sich auf die Wirtschaftsprognosen niederschlägt. Während sich Themen der Inflation zwischenzeitlich über die Geldpolitik wieder abgemildert haben, bestehen Prognosen über ein geringes Wirtschaftswachstum in Deutschland fort. Infolgedessen ist die Wahrscheinlichkeit eines moderaten Konjunkturabschwungs weiterhin nicht ausgeschlossen. Zusätzlich tragen angespannte Arbeitsmärkte und etwaige, unter anderem durch den fortwährenden Ukraine-Krieg bedingte Störungen der Lieferketten zu einer allgemeinen Unsicherheit für Konsumenten und Unternehmen bei. Weitere konjunkturelle Unsicherheitsfaktoren sehen wir in der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas. Diese ist auf der einen Seite von Erwartungen an eine verstärkte Wirtschaftstätigkeit nach COVID geprägt. Auf der anderen Seite stehen Liquiditätsengpässe im Immobiliensektor sowie eine höhere Staatsverschuldung des Landes. Zusätzliche Risiken liegen in einer weiteren Destabilisierung des Welthandels durch protektionistische Handelsbarrieren oder durch weitere internationale politische Konflikte. Ferner tragen der anhaltende Fortschritt der Digitalisierung und der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei gleichzeitig angespannter Arbeitsmarktlage zu einem wirtschaftlichen Strukturwandel bei, mit entsprechend disruptiven Auswirkungen in einzelnen Branchen. Aufgrund dieser Rahmenbedingungen erhöht sich für uns das Risiko, dass wir Akquisitions- bzw. Wachstumsziele verfehlen bzw. nicht geplante Auftragsverluste erleiden. Diesen Risiken begegnen wir einerseits durch die Fortsetzung der digitalen Transformation unserer internen Geschäftsprozesse und durch eine geschäftsbereichsübergreifende Optimierung unserer Kapazitätssteuerung, verbunden mit einem bereichsübergreifenden Einsatz unserer entsprechend hoch qualifizierten Mitarbeitenden. Andererseits setzen wir auf die verstärkte und kontinuierliche Weiterentwicklung unseres innovativen Leistungsangebots, um unsere Kunden bei den zu erwartenden Veränderungen umfassend bedienen zu können. Geschäft Die traditionell größten Geschäftsrisiken unserer beruflichen Tätigkeit liegen in tatsächlich oder vermeintlich verursachten Schäden oder in der Nichteinhaltung gebotener Qualitätsanforderungen, die insbesondere Reputationsverlust, Schadensersatzansprüche, regulatorische Auflagen und Sanktionen sowie Auftragsverluste nach sich ziehen können. Zu deren Vermeidung, zumindest aber Minimierung, dient unser Risikomanagement einschließlich unseres internen Qualitätssicherungssystems. Den verbleibenden finanziellen Risiken, speziell solchen aus Schadensersatzansprüchen, begegnen wir, soweit versicherbar, durch einen entsprechenden Versicherungsschutz, den wir angepasst an den Umfang unserer Geschäftstätigkeit und die Größe unseres Konzerns in angemessenem Umfang abschließen. Personalbereich Motivierte und hoch qualifizierte Mitarbeitende sind die Basis des wirtschaftlichen Erfolgs von Deloitte. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, der weiter zunehmenden Regulierungsdichte sowie rapide steigender technologischer Herausforderungen stellen die Gewinnung qualifizierter Mitarbeitender und deren langfristige Bindung an Deloitte eine weiterhin zunehmend große Herausforderung dar. Zur nachhaltigen Sicherung unserer fachlichen Kompetenz und Qualität investieren wir deshalb gezielt in die Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie die fachliche und persönliche Förderung unserer Mitarbeitenden. Kurz- und mittelfristig sehen wir bei der Gewinnung neuer Talente und in der Bindung qualifizierter Mitarbeitender aufgrund unseres Geschäftsmodells und der Marktpositionierung von Deloitte als Arbeitgeber mehr Chancen als Risiken. Weiter schätzen wir das langfristig jedoch die weiterhin fortschreitende Regulierung bei nachfolgenden Generationen zu einem unbeabsichtigten Attraktivitätsverlust und damit auch für uns zu einem größeren Beschaffungs- und Qualitätsrisiko führen könnte. Mit den inzwischen etablierten hybriden Arbeitsformen und den damit einhergehenden unterschiedlichen Anforderungen unserer Mitarbeitenden an Mobilität und Flexibilität im Arbeitsalltag, sehen wir uns weiteren Risiken und Herausforderungen gegenüber, denen wir mit geeigneten Initiativen und einer gezielten Steuerung von standort- und kundenbezogenen Mitarbeitereinsätzen begegnen. Steuerrisiken Steuerliche Risiken sehen wir insbesondere bei laufenden und noch nicht begonnenen Betriebsprüfungen. Die letzte abgeschlossene Betriebsprüfung der Gesellschaft betraf die Veranlagungszeiträume bis einschließlich 2012, aktuell werden die Veranlagungszeiträume 2017 bis 2019 geprüft. Bezogen auf einzelne Feststellungen aus der Prüfung der Veranlagungszeiträume 2005 bis 2008 und 2009 bis 2012 befinden wir uns in Einspruchsverfahren. Bei einem negativen Ausgang können sich daraus auch Folgeeffekte für nachfolgende Veranlagungszeiträume ergeben. Soweit nach unserer Einschätzung erforderlich werden steuerliche Risiken durch Rückstellungen bzw. Wertberichtigungen bilanziell berücksichtigt. Die laufende Beurteilung erfolgt durch interne und externe Steuerexperten. Zur Minimierung der Risiken ist ein internes Kontroll- und Tax Compliance System etabliert. Finanzrisikobericht Im Zusammenhang mit unserer Tätigkeit sind wir naturgemäß auch Zins- und Währungsrisiken sowie Ausfall- und Liquiditätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ausgesetzt. In unserer Mittelfristplanung gehen wir von wieder steigenden Diskontierungszinssätzen für die Pensionsverpflichtungen aus, dementsprechend von geringeren Ergebnisbelastungen. Das Deckungsvermögen für die Pensionszusagen und vergleichbare Verpflichtungen besteht im Wesentlichen aus Anteilen an Publikumsfonds, die entsprechend der Anlagestrategie nach den Kriterien Kapitalerhaltung und geringes Risikoprofil ausgewählt werden. In Bezug auf das Deckungsvermögen sind wir dabei von der Zinsentwicklung im Anleihemarkt betroffen. Unsere Liquidität wird zentral gesteuert. Bei allen Finanztransaktionen legen wir höchsten Wert auf die Bonität der Kontrahenten bzw. der Wertpapieremittenten. Bei Kreditinstituten überzeugen wir uns von deren Zugehörigkeit zu den deutschen Einlagensicherungssystemen sowie von der Zulässigkeit der Geschäftsbeziehungen nach den Vorschriften zur beruflichen Unabhängigkeit. Währungsrisiken werden von uns weitgehend vermieden, indem der weit überwiegende Teil unserer Leistungen in Euro abgerechnet wird. Zahlungsverpflichtungen in US-Dollar als der wesentlichen Fremdwährung ergeben sich überwiegend gegenüber Gesellschaften im DTTL-Netzwerk. Hier nutzen wir ein aktives Devisenmanagement und sichern Positionen in US-Dollar, wenn erforderlich, ab. Ausfallrisiken bestehen grundsätzlich in Bezug auf die von uns gehaltenen Finanzinstrumente, insbesondere im Zusammenhang mit Leistungsforderungen. Diese überwachen wir im Rahmen unseres Forderungsmanagements laufend und nutzen gegebenenfalls Sicherungsmöglichkeiten. Darüber hinaus steuern wir unsere Liquidität entsprechend. Die Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Zusammenhang mit Finanzinstrumenten werden aufgrund der Art der Finanzinstrumente als gering eingestuft. Insgesamt beurteilen wir die Risiken aus dem Finanzbereich infolge unseres risikoaversen Agierens als gering. Zusammenfassung Insgesamt sehen wir für uns ein ausgeglichenes Chancen- und Risikoniveau. Den allgemein steigenden Risiken aufgrund der weiterhin unsicheren gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Entwicklung stehen Chancen gegenüber, die sich aus einer erwartet steigenden Nachfrage nach unseren Leistungen ergeben, insbesondere im Zusammenhang mit der fortschreitenden Transformation und Digitalisierung von Unternehmensprozessen, steigenden regulatorischen Anforderungen, hier unter anderem im Bereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung, krisenbedingten Situationen wie zum Beispiel bei der Optimierung von Lieferketten, bei der Bewältigung von Cyberrisiken und -angriffen oder bei notwendigen Restrukturierungen. Ferner bedarf die Geschäfts- und Risikolage wegen der branchenweiten Haftungs- und Regulierungsrisiken sowie aufgrund des unverändert starken Wettbewerbs weiterhin einer intensiven und laufenden Beobachtung. Bestandsgefährdende Risiken für das Unternehmen sind nach unserer Einschätzung nicht erkennbar. IV. Prognosebericht Wirtschaftlicher Ausblick: langsamer Aufschwung Gegen Ende des Berichtszeitraumes gab es Indikatoren, die auf eine Belebung der Wirtschaft hindeuteten. Der PMI (Einkaufsmanagerindex), ein Frühindikator der wirtschaftlichen Aktivität, lag im Mai 2024 mit 52,4 Punkten im positiven Bereich, was eine leichte wirtschaftliche Erholung erwarten ließ (Werte über 50 signalisieren wirtschaftliches Wachstum). 17 Allerdings fiel der Index bis zum Herbst wieder in den kontraktiven Bereich, ein Anzeichen, dass die Konjunktur sich sehr volatil entwickelt. Grundsätzlich sind die Ausgangsbedingungen für eine leichte konjunkturelle Erholung gegeben. Vor allem die steigenden Realeinkommen durch den Rückgang der Inflation und steigende Löhne dürften die Konjunktur tragen. Die OECD prognostiziert für Deutschland eine Inflationsrate von 2,4 % im Jahr 2024 und 2,2 % im Jahr 2025. In der Eurozone liegt die Prognose bei 2,3 % für 2024 und ebenfalls 2,2 % für 2025. 18 Als Reaktion auf die zurückgehende Teuerung hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik gelockert und die Zinsen im Euroraum gesenkt. Der für den Finanzmarkt relevante Einlagenzins, zu dem Banken ihr Geld bei der EZB parken können, wurde am 17. Oktober 2024 um 0,25 Prozentpunkte auf 3,25 Prozent reduziert. Dies war bereits die dritte Leitzinssenkung der EZB in diesem Jahr. Höhere Realeinkommen, gepaart mit einem stabilen Arbeitsmarkt, dürften das Konsumentenvertrauen nach und nach stärken und die Binnennachfrage beleben, während gleichzeitig sinkende Zinsen Sparen unattraktiver machen. Somit könnte der private Konsum Wachstumsimpulse gegen Ende des Jahres 2024 und für 2025 setzen. Diese Wachstumsimpulse waren eigentlich schon für die zweite Jahreshälfte 2024 erwartet worden, werden aber durch hohe Unsicherheit gebremst. Im Laufe des Berichtsjahres sollten dann die sinkenden Zinsen auch positive Effekte auf die Investitionstätigkeit haben. Allerdings hat der industrielle Sektor mit großen Herausforderungen zu kämpfen, wie eine schwache Auslandsnachfrage und wachsende geopolitische Spannungen. 19 Hohe Energiepreise und eine intensive Regulierung erhöhen die Produktionskosten erheblich, was die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen beeinträchtigt. Damit fällt die Industrie als Wachstumsmotor aktuell aus, die Industrieproduktion 2024 dürfte laut dem Institut der deutschen Wirtschaft mit 2,5 Prozent deutlich unter der von 2023 liegen. 20 Insgesamt dürfte das Wachstum im Kalenderjahr bestenfalls stagnieren. Die Bundesregierung erwartet einen Rückgang des BIP um 0,2 Prozent, die OECD eine Stagnation mit positiven Vorzeichen (0,1%). Für 2025 liegen die Wachstumsschätzungen dann bei 1,0 Prozent (OECD) beziehungsweise ganz leicht dar- über bei 1,1 Prozent (Bundesregierung). 21
17 Trading Economics, Germany Composite PMI,
https://tradingeconomics.com/germany/composite-pmi
Damit dürfte sich im kommenden Kalenderjahr die konjunkturelle Lage bessern, ohne dass ein dynamischer Aufschwung einsetzt. Wesentlich für die weitere Entwicklung wird die Konsumlaune der Verbraucher sein, die Entwicklung der Investitionen angesichts fallender Zinsen sowie die weiteren geopolitischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die deutsche Exportwirtschaft. Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres für die Deloitte Consulting GmbH Die Wirtschaft in Deutschland und damit viele Unternehmen stehen weiterhin unter Druck, ausgelöst durch das schwache Wirtschaftswachstum und die politischen Verwerfungen ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine und die Eskalation in Nahost. Hinzu kommen die anhaltend hohe Nachfrage nach Fachkräften und deren Knappheit, sowie der Druck auf die Lieferketten zahlreicher Industrien. Diese Herausforderungen führen im Beratungsgeschäft gleichzeitig zu einem anhaltenden Bedarf der Unternehmen nach Unterstützung bei der Transformation. Dies gilt sowohl für die Digitalisierung als auch für die Dekarbonisierung und die Entwicklung eines nachhaltigen Geschäftsmodells. Damit einher geht die Anpassung der Prozesse und Strukturen im Rahmen regulatorischer Vorgaben für ein nichtfinanzielles Reporting. Unter Berücksichtigung aller Chancen und Risiken für das Geschäft der Deloitte Consulting GmbH rechnet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024/2025 mit einem nur leichten Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Geschäftsjahr 2023/2024 von 2 % bis 5 %. Die Erwartungen basieren auf Mengenwachstum; gleichzeitig sehen wir angesichts des Kostendrucks auf Unternehmen im produzierenden und verarbeitenden Gewerbe einen verschärften Preiswettbewerb, der dem Mengenwachstum teilweise entgegenläuft. Beim EBIT (d.h. dem Ergebnis vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und vor Bedienung des Besserungsscheins gegenüber der Muttergesellschaft) erwarten wir eine Stabilisierung auf dem Wert des Geschäftsjahres 2023/2024 mit rd. 10 Mio. €. In den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres 2024/2025 erreicht das Wachstum der abrechenbaren Leistungen noch nicht unsere Planung. Für das gesamte Geschäftsjahr wird der prognostizierte Umsatzanstieg sowie das prognostizierte EBIT nach unserer gegenwärtigen Einschätzung erreicht werden. Die Zahl der Mitarbeitenden wird im Geschäftsjahr 2024/2025 voraussichtlich stabil bleiben. Wir gehen davon aus, dass zum Ende des Geschäftsjahrs 2024/2025 rund 4.300 bis 4.400 Mitarbeitende beschäftig werden, das entspricht dem Wert zum 31.Mai 2024. Per September 2024 liegt die tatsächliche Anzahl der Beschäftigten in der prognostizierten Bandbreite.
Düsseldorf, den 30. Oktober 2024 Deloitte Consulting GmbH Die Geschäftsführung Maren Hauptmann Ted Choe Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 4. November 2024 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Deloitte Consulting GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Deloitte Consulting GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31.05.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.06.2023 bis zum 31.05.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deloitte Consulting GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 01.06.2023 bis zum 31.05.2024 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angabe zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neuss, den 30.10.2024 Dr.
Glade, König und Partner GmbH
Dr. Bentlage, Wirtschaftsprüfer Busche, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis zum 31. Mai 2024Der Aufsichtsrat wurde im Geschäftsjahr 2023/2024 in drei Sitzungen mündlich und darüber hinaus mehrfach in schriftlicher Form über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über die Geschäftsentwicklung der Deloitte Consulting GmbH, Düsseldorf, von der Geschäftsführung informiert. Gegenstand der Berichterstattung waren insbesondere die Umsatz- und Ergebnisentwicklung, die strategische Roadmap 2030 sowie die Beschäftigungslage der Gesellschaft. Darüber hinaus wurden das wirtschaftliche und regulatorische Umfeld sowie die Planung und mögliche Akquisitionen ausführlich erörtert. Außerdem wurden die gesetzlichen Anforderungen an die Gesellschaft insbesondere in Bezug auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung und das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz sowie die diesbezüglich von der Geschäftsführung geplanten bzw. bereits eingeleiteten Maßnahmen vorgestellt und eingehend diskutiert. Die Sitzungen des Aufsichtsrats fanden am 27. Juli und am 7. November 2023 sowie am 13. Februar 2024 statt. Daneben hat sich der Aufsichtsrat, der einen beratenden Finanzausschuss gebildet hat, im Rahmen seiner Sitzungen mit grundsätzlichen Fragen der laufenden und geplanten Geschäftspolitik befasst. Dabei wurde eingehend über Geschäftsrisiken sowie die Personal- und Marktentwicklung diskutiert. Der Aufsichtsrat wurde über aktuelle Mitarbeiterprogramme sowie die internationale Zusammenarbeit mit den Mitgliedsunternehmen aus dem Netzwerk von Deloitte Touche Tohmatsu Limited (DTTL) informiert. Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurde ein neuer Aufsichtsrat gewählt. Das Gremium setzt sich aus 6 Mitgliedern der Anteilseignervertreter und aus 6 Mitgliedern der Arbeitnehmer zusammen. Zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats wurde Herr Rainer Bätz, zum ersten Stellvertreter wurde Herr Alexander Mogg, zum zweiten Stellvertreter Herr Rich Penkoski gewählt. Darüber hinaus wurden ein Vermittlungs- und ein Finanzausschuss gebildet. Herr Nathan Houser legte sein Amt als Geschäftsführer der Deloitte Consulting GmbH mit Wirkung zum 31. Mai 2023 nieder. Herr Ted Choe wurde mit Wirkung zum 1. Juni 2023 zum Geschäftsführer der Deloitte Consulting GmbH neu bestellt. Der von der Gesellschafterversammlung gewählte und vom Aufsichtsrat beauftragte Abschlussprüfer Dr. Glade, König und Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Neuss, hat den aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis zum 31. Mai 2024 der Gesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Prüfungsbericht und die Unterlagen zum Jahresabschluss und Lagebericht wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrats zur Prüfung zur Verfügung gestellt. Der Prüfungsbericht und der Jahresabschluss sowie der Lagebericht wurden sowohl in der Finanzausschusssitzung am 17. Oktober 2024 als auch in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 4. November 2024 mit der Geschäftsführung und dem anwesenden Abschlussprüfer ausführlich erörtert. Der Abschlussprüfer hat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung und die festgelegten Prüfungsschwerpunkte sowie bedeutsame Feststellungen berichtet, hat in Bezug auf seine Unabhängigkeit, über die Qualität seiner Abschlussprüfung und über seine Leistungen, die er zusätzlich zur Abschlussprüfung erbracht hat, informiert und ergänzende Fragen der Aufsichtsratsmitglieder ausführlich beantwortet. Der Finanzausschuss hat die Prüfungsergebnisse ausführlich erörtert und dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024 zu billigen bzw. zustimmend zur Kenntnis zu nehmen. Der Aufsichtsrat hat von dem Prüfungsbericht und dem Ergebnis der Abschlussprüfung zustimmend Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis der eigenen Prüfung durch den Aufsichtsrat sind Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht nicht zu erheben. Demgemäß hat der Aufsichtsrat den von der Geschäftsführung vorgelegten Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis zum 31. Mai 2024 gebilligt und den zugehörigen Lagebericht zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat stimmt dem Gewinnverwendungsvorschlag der Geschäftsführung zu. Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Geschäftsführung für ihre erfolgreiche Tätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.
München, den 4. November 2024 Rainer Bätz, Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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