Richard Posch GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Barbara Posch seit 2.4.2009 | Geschäftsführer |
Helmut Posch seit 12.11.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 44.01% | |
| 44.01% | |
W******* P**** | 7.82% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Helmut Posch GmbHAßlingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009LageberichtA. Darstellung des Geschäftsverlaufs Die Gesellschaft ist sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel tätig, insbesondere mit Wurst- Geflügel- und Tiefkühlprodukten. Außerdem ist sie Hersteller von Truthahn Fleischwaren, Blätterteigprodukten und verfügt über eine moderne Produktionslinie für tiefgekühlte Desserts. Die gesamtwirtschaftliche Lage mit Einfluss auf die Branche war auch im Geschäftsjahr 2009 noch von der Wirtschaftskrise geprägt. Ertragslage Aufgrund von Preisschwächen am Rohstoffmarkt reduzierten sich in der Folge auch die Umsatzerlöse für Handelsware gegenüber dem Vorjahr um 4,7 %. Bei den Materialaufwendungen war allerdings ein überproportionaler Rückgang um 5,8 % zu beobachten, der als Folge von niedrigeren Einstandspreisen und verbesserten Einkaufskonditionen zu werten ist. Bei der Eigenproduktion reduzierte sich der Umsatz geringfügig um 1,7%, der Wareneinsatz konnte allerdings deutlich reduziert werden. Durch Materialeinsparungen und verbesserte Einkaufskonditionen konnten hier Einsparungen im Materialbereich realisiert werden. Insgesamt entwickelte sich dadurch der Rohertrag positiv und konnte von T€ 7.560 um 3,5 % auf T€ 7.822 gesteigert werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen auf Vorjahresniveau (T€ 113, Vj. T€ 111). Der Personalaufwand konnte im operativen Geschäft um 7,9 % auf T€ 3.660 deutlich reduziert werden. Dies wurde ermöglicht aufgrund von Personaleinsparungen und Rationalisierungsmaßnahmen im gesamten Betrieb. Im Vorjahr war in dem Posten eine Rückstellung für die Abfindung eines Geschäftsführers in Höhe von T€ 121 enthalten. Erhöhend wirkte sich aufgrund geschlossener Altersteilzeitvereinbarungen eine Zuführung zu einer Rückstellung in Höhe von T€ 251 aus. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen T€ 2.912 (Vj. T€ 2.965) und konnten ebenfalls leicht um ca. 1,8 % gesenkt werden. Das Betriebsergebnis belief sich auf T€ 581 gegenüber - T€ 134 im Vorjahr und hat sich somit wesentlich verbessert. Auch das Finanzergebnis reduzierte sich von -T€ 923 auf -T€ 844. Insgesamt wurde ein Jahresfehlbetrag von T€ 281 (Vj. T€ 1.071) erzielt, was einer Verbesserung um T€ 790 entspricht. Ohne den erstmaligen Effekt der Altersteilrückstellung (- T€ 251) entspräche dies einer Verbesserung von T€ 1.041. Finanzlage Die Finanzierung erfolgt über Banken (Kontokorrent und Darlehen) bzw. über eine stille Beteiligung. Darüber hinaus existieren Gesellschafterdarlehen. Ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 600 wurde zum 31.12.09 in eine Kapitalrücklage umgewandelt. Der Finanzmittelfond reduzierte sich von T€ 124 auf T€ 1 (- T€ 123). Dabei betrug der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit T€ 460, aus Investitionstätigkeit -T€ 214 und aus der Finanzierungstätigkeit -T€ 369. Vermögenslage Die Bilanzsumme betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ 14.619 (Vj. T€ 15.038), was einer Reduzierung um T€ 417 entsprach. Einen wesentlichen Anteil an der Bilanzsumme besitzt das Anlagevermögen mit T€ 10.348 bzw. 70,8 % (Vj. T€ 10.901 bzw. 72,5 %), davon machen Grundstücke und Gebäude 77,5% des gesamten Anlagevermögens aus. Der Rückgang der Aktiva ist hauptsächlich auf geringeres Anlagevermögen, bedingt durch Abschreibungen, zurückzuführen. Erhöhend wirkte sich ein Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus (+ T€ 199). Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde aufgrund des Jahresfehlbetrags ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von T€ 233 (Vj. T€ 552) ausgewiesen. Es existieren jedoch zwei stille Beteiligungen aus den Vorjahren in Höhe von insgesamt T€ 800 sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 2.972, die mit Nachrang ausgestattet sind. Es besteht daher eine Überdeckung von T€ 3.539. B. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres Nach Ende des Geschäftsjahres waren keine berichtspflichtigen Vorgänge zu verzeichnen. C. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält eine Zweigniederlassung in Landshut. D. Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung Im Geschäftsfeld Produktion besteht ein gewisses Risiko in einer Abhängigkeit von Großkunden (Discount). Zurückgegangen sind inzwischen die Risiken, die im Zusammenhang mit den negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Absatz bestehen. Die bestehende bilanzielle Überschuldung wird durch die stille Beteiligung bzw. die Nachrangdarlehen der Gesellschafter beseitigt. Ein Risiko für den Fortbestand des Unternehmens besteht in der Liquiditätssituation: Im Laufe des Jahres 2010 können Liquiditätsengpässe nicht ausgeschlossen werden. Die Gesellschaft befindet sich bereits in Verhandlungen mit Kreditinstituten zum Zwecke der nachhaltigen Sicherung der Liquidität. E. Chancen und Ausblick Chancen bestehen in der Akquise von Neukunden. Für das Geschäftsjahr 2010 wird von einem positiven Jahresergebnis ausgegangen. Voraussetzung hierfür ist jedoch weiterhin neben einer Rohertragsteigerung auch eine Fortsetzung des in 2009 eingeschlagenen Weges von konsequenten Kosteneinsparungen. Ebenso wurden bereits in 2009 Maßnahmen für eine Verstärkung der Vertriebsaktivitäten getroffen. Die Firmenstrategie setzt nicht auf ein kurzfristiges Pushen des Umsatzes, sondern auf ein kontinuierliches, langfristiges und gesundes Wachstum, das der Unternehmensentwicklung nutzt und auf langfristigen Ertrag ausgerichtet ist. Das Unternehmen verzichtet auf Abnehmer, die zu unsicheren Investitionen zwingen oder die das Unternehmen in hohe Abhängigkeiten führen könnten.
Aßling, im April 2010 Die Geschäftsführung BilanzAKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 - 288 HGB, § 42 GmbHG) aufgestellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der Unternehmensfortführung ausgegangen. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB, für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Abs. 1 HGB) wurde beachtet. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig linear über fünfzehn Jahre abgeschrieben (§ 285 Nr. 13 HGB). Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden ausschließlich nach der linearen Methode vorgenommen. Die Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die Vorräte wurden zu Einstandspreisen bewertet, unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten unter Berücksichtigung eventueller, angemessener Wertberichtigungen angesetzt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten bewertet. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet. Der Teilwert der Pensionsverpflichtungen wird in Übereinstimmung mit § 6 a EStG nach versicherungsmathematischen Methoden auf Basis eines Zinssatzes von 6 % errechnet. Die übrigen Rückstellungen tragen nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung. Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung AKTIVA Aufwendungen für Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs Die aktivierten Aufwendungen betreffen Aufwendungen für die Erweiterung des Geschäftsbetriebs mit zusätzlicher Produktionskapazität bei der Erzeugung von Dessertprodukten. Die Abschreibung erfolgt über 4 Jahre. AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel: ANLAGESPIEGEL
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen insgesamt haben die sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 106. PASSIVA Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten überwiegend Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub / Überstunden (T€ 122, Vj. T€ 133), Rückstellungen für Abfindungen (T€ 80, Vj. T€ 121) sowie für Altersteilzeit (T€ 251, Vj. T€ 0). Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind solche aus der Annahme gezogener Wechsel in Höhe von T€ 500 enthalten. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 6.313 durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen und Sicherungsabtretungen besichert. Art und Zweck von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte Es existieren Leasinggeschäfte betreffend Maschinen sowie Kfz und LKW. Grund hierfür sind Liquiditätsvorteile aufgrund eines moderaten monatlichen Abflusses von Leasingraten. Darüber hinaus existieren auch steuerliche Vorteile. Auf die Angabe gemäß § 288 Abs. 2 Satz 1 HGB n.F. wird verzichtet. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Umsatzerlöse Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse unterbleibt nach § 288 Absatz 2 S. 2 HGB. 4. Sonstige Angaben Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 142 Mitarbeiter beschäftigt, davon 53 Vollzeit und 68 Teilzeit sowie 21 geringfügig Beschäftigte. Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2009 Herr Helmut Posch (operativer Geschäftsführer der Helmut Posch GmbH), Frau Barbara Posch (operative Geschäftsführerin, seit 2. April 2009) sowie Herr Wilhelm März (operativer Geschäftsführer, bis 14. Juli 2009). An Geschäftsführergehältern wurden T€ 96 gezahlt. Auf die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB n.F. (Aufschlüsselung Abschlussprüferhonorare) wird nach § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB n.F. verzichtet. Auf die Angabe nach § 285 Nr. 21 HGB n.F (Geschäfte mit nahestehender Personen) wird nach § 288 Abs. 2 Satz 4 HGB n.F. verzichtet. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Aßling, den 9. März 2010 Helmut Posch GmbH Die Geschäftsführung BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Helmut Posch GmbH, Aßling, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass die Gesellschaft zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet ist. Es bestehen jedoch zwei nachrangige stille Beteiligungen sowie Nachrangverbindlichkeiten der Gesellschafter. Außerdem weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist unter Abschnitt D ausgeführt, dass Liquiditätsengpässe nicht ausgeschlossen sind und somit den Fortbestand des Unternehmens bedrohen können.
Grünwald b. München, den 19. April 2010 LKC
TREUBEG mbH
Stefan Czarske, Wirtschaftsprüfer Nicolas Kemper, Wirtschaftsprüfer |
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