Dentsu Germany GmbH
Speicherstraße 53, 60327 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matus Rajnák seit 25.11.2025 | Geschäftsführer |
Katja Anette Brandt seit 12.11.2025 | Geschäftsführer |
André Camarinha Freire De Andrade seit 3.2.2025 | Geschäftsführer |
Oliver Grafeneder seit 22.5.2024 | Prokura |
Rosemary Elizabeth Alexander seit 5.6.2023 | Geschäftsführer |
Björn Gunnar Osterndorff seit 21.2.2022 | Geschäftsführer |
Nathalie Schubert seit 6.7.2021 | Geschäftsführer |
Georg Franz Wilhelm Berzbach seit 18.11.2019 | Geschäftsführer |
Daniel Walter Ahrens seit 18.11.2019 | Prokura |
Werner aus den Erlen seit 18.11.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Dentsu International Holdings Limited | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dentsu Germany GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 20221. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Dentsu Germany GmbH, Speicherstraße 53 in Frankfurt am Main, ist im Handelsregister Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 117289 geführt. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der §§ 242ff. und 264ff. des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt. Es gelten die Vorschriften für eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag sowie eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Organschaft mit der Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH, Frankfurt am Main. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und teilweise "davon-Vermerke" in diesem Anhang gemacht. Gemäß Verschmelzungsvertrag und Gesellschafterbeschluss vom 16. März 2022 wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2022 die bisherige Schwestergesellschaft Posterscope Deutschland GmbH per Buchwertverknüpfung nach § 24 UmwG auf die Dentsu Germany GmbH verschmolzen. Hierdurch ergab sich eine Erhöhung der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 154. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 14. April 2022. Folgende Vermögengegenstände und Schulden wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2022 übernommen (die Werte werden in TEUR angegeben):
Die Vergleichbarkeit der Vorjahreswerte ist in dieser Hinsicht eingeschränkt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: 2.1. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die voraussichtliche Nutzungsdauer der Anlagegüter liegt zwischen fünf und acht Jahren. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen, um die immateriellen Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden unter Anwendung der linearen Methode vorgenommen. Die voraussichtliche Nutzungsdauer der Anlagegüter liegt zwischen zwei und dreiundzwanzig Jahren. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen, um die Sachanlagen mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Geringwertige Anlagegüter unter EUR 800,00 werden bei Erwerb direkt aufwandswirksam erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge der immateriellen Vermögensgegenstände bzw. des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. 2.2. Umlaufvermögen Die Bestände an Werbefläche werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Anschaffungskosten ergeben sich aus den unterjährig gezahlten durchschnittlichen Einkaufspreisen im Verhältnis zu den jeweiligen Bruttolistenpreisen (sog. Pay Factor) bezogen auf die Bruttolistenpreise. Geleistete Anzahlungen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung unter Berücksichtigung des Realisationsprinzips. Für erkennbare Risiken werden im Einzelfall in angemessenem Umfang Einzelwertberichtigungen gebildet. Das latente Risiko des Forderungsausfalls wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. 2.3. Rückstellungen für Pensionen Die Gesellschaft bietet ihren Mitarbeitern zur Altersvorsorge und Risikoabsicherung ein "Deferred Compensation"-Modell an. Dabei haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, Gehaltsbestandteile in Altersversorgungsansprüche umzuwandeln. Eigene Beitragsleistungen durch die Gesellschaft sind ausgeschlossen. Zur Erfüllung dieser Versorgungszusage hat die Gesellschaft mit einem Versicherer eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, wonach alle Rechte und Ansprüche daraus der Gesellschaft zustehen. Zur Sicherstellung der Ansprüche der Versorgungsberechtigten sind alle Leistungsansprüche der Gesellschaft gegenüber der Versicherung an die Mitarbeiter verpfändet. Im Versorgungsfall steht der Anspruch aus der Rückdeckungsversicherung bzw. der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens der Verpflichtung gegenüber dem pensionsberechtigten Mitarbeiter in gleicher Höhe gegenüber. Die Rückdeckungsversicherung ist als leistungskongruent zu bezeichnen, da die aus ihr erfolgenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch der Zeitpunkte deckungsgleich mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten sind. Damit bestimmt sich der Wert der Pensionsverpflichtung am Bilanzstichtag nach dem Wert des Deckungsvermögens gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB. Rückdeckungsanspruch und Pensionsrückstellungen werden nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert, ohne dass es dabei zu einem Ausweis eines Aktiv- oder Passivüberhangs kommt. 2.4. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuer- und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Es erfolgt eine Verrechnung des Deckungsvermögens aus einem Zeitkontenrückdeckungsvertrag mit der Verpflichtung aus Altersteilzeit. Der sich aus der Verrechnung ergebende Überhang wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. 2.5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips. 2.6. Umsatzerlöse Die Dentsu Germany GmbH erzielt Umsatzerlöse aus Konzernumlagen, denen ein Leistungsaustausch zugrunde liegt, sowie aus dem Verkauf von Mediaschaltungen. Die von den Mediengesellschaften bezogenen Mediaschaltungen, Provisionen und Honorare und die entsprechend an die Kunden weiterbelasteten Beträge werden in der Rechnungslegung branchenüblich verrechnet, obwohl auf der Grundlage der Verträge mit den Auftraggebern einerseits und den Werbeträgern andererseits jeweils getrennte Rechtsbeziehungen unterhalten werden. Aufwendungen, die keinen direkten Zusammenhang zu den mit Kunden erzielten Umsatzerlösen haben, werden als Materialaufwand ausgewiesen. 2.7. Verbundene Unternehmen Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die als Mutter- oder Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Dentsu Inc., Tokio, Japan, einbezogen werden. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Entwicklung im Geschäftsjahr sind unter der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 3.2. Vorräte Die Vorräte betreffen Werbeflächen sowie geleistete Anzahlungen auf Werbeflächen. 3.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3.4. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 3.5. Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen gegen die Gesellschafterin Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH resultieren aus der Verlustübernahme des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von TEUR 48.392 (Vorjahr: TEUR 42.930) abzüglich (Vorjahr: zuzüglich) einer noch nicht ausgeglichenen Ergebnisabführung des Vorjahres in Höhe von TEUR 1.030 (Vorjahr: TEUR 1.574) sowie aus laufendem Verrechnungsverkehr und aus Umsatzsteuer aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von insgesamt TEUR 25.546 (Vorjahr: TEUR 28.698). Die Cashpoolforderungen betragen zum Stichtag TEUR 15.204 (Vorjahr: Cashpoolverbindlichkeiten TEUR 90.618). 3.6. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten wie im Vorjahr insbesondere debitorische Kreditoren. 3.7. Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 26.000,00 und wird vollständig von der Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH gehalten. Das aus dem Vorjahr fortgeführte Eigenkapital unterliegt aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages grundsätzlich keiner Veränderung. Jedoch hat sich die Kapitalrücklage aufgrund der in 2022 durchgeführten Verschmelzung um TEUR 154 erhöht. Hieraus ergibt sich ein Eigenkapital zum Bilanzstichtag von TEUR 5.349. 3.8. Vermögensverrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden die Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen saldiert, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Wir verweisen auf unsere Erläuterungen zu den "Rückstellungen für Pensionen". Der Rückdeckungsanspruch bzw. der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens sowie die Anschaffungskosten für die Verpflichtung und somit auch der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung betragen gemäß Bestätigung der Versicherungsgesellschaften TEUR 3.892 (Vorjahr: TEUR 3.013). Ebenso wird das Deckungsvermögen aus einem Zeitkontenrückdeckungsvertrag in Höhe des Zeitwerts, der auch den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, von TEUR 787 (Vorjahr: TEUR 720) mit der Verpflichtung aus Altersteilzeit in Höhe von TEUR 587 (Vorjahr: TEUR 674) verrechnet. Die insgesamt verrechneten Aufwendungen und Erträge betragen im Geschäftsjahr TEUR 879 (Vorjahr: TEUR 548). 3.9. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen kundenbezogene Rückstellungen mit TEUR 12.880 (Vorjahr: TEUR 9.188), Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 3.793 (Vorjahr: TEUR 1.943) incl. der Rückstellung für Restrukturierung, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 715 (Vorjahr: TEUR 301), Rückstellungen für Nachzahlungen aus Prüfungen für Sozialversicherung, Lohn- und Umsatzsteuern TEUR 302 (Vorjahr: TEUR 293) und Rückstellungen für Archivierung in Höhe von TEUR 302 (Vorjahr: TEUR 302). 3.10. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3.11. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. 3.12. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH resultieren aus Verbindlichkeiten aus laufendem Verrechnungsverkehr in Höhe von TEUR 274 (Vorjahr: TEUR 729). 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betragen 97.882 (Vorjahr: TEUR 87.939). Sie betreffen mit TEUR 52.975 (Vorjahr: TEUR 52.016) Erlöse aus Mediaschaltungen, Provisionen und Honorare (nach Verrechnung der direkt zurechenbaren Aufwendungen) und mit TEUR 44.907 (Vorjahr: TEUR 35.923) Weiterbelastungen an Gruppengesellschaften aus Gehältern und IT-Leistungen. 4.2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Kostenerstattungen in Höhe von TEUR 3.113 (Vorjahr: TEUR 5.190). Diese betreffen insbesondere Kostenerstattungen aus Mieten in Höhe von 1.962 TEUR (Vorjahr: TEUR 3.009). Weiterhin sind Erträge aus privater Kfz-Nutzung von TEUR 201 (Vorjahr: TEUR 220), Kursgewinne aus Fremdwährungsgeschäften in Höhe von TEUR 519 (Vorjahr: TEUR 295) und periodenfremde Erträge von TEUR 6.739 (Vorjahr: TEUR 432) enthalten, diese betreffen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. 4.3. Materialaufwand Der Materialaufwand enthält den Aufwand für den Erwerb von Werbeleistungen, die nicht in direktem Zusammenhang zu den mit Kunden erzielten Umsatzerlösen stehen, in Höhe von TEUR 65.195 (Vorjahr: TEUR 69.896) sowie die Aufwendungen für sonstige bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 7.857 (Vorjahr: TEUR 6.685). Bei den unter den Aufwendungen für sonstige bezogene Leistungen ausgewiesenen Positionen handelt es sich um Aufwendungen für bezogene Vorleistungen für Konzernumlagen. 4.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Raumkosten in Höhe von TEUR 4.653 (Vorjahr: TEUR 5.871), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 797 (Vorjahr: TEUR 496), Aufwendungen aus konzerninternen Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 4.807 (Vorjahr: TEUR 2.570), Marktdatenkosten in Höhe von TEUR 939 (Vorjahr: TEUR 1.014), sonstige Personalkosten in Höhe von TEUR 5.159 (Vorjahr: TEUR 2.421) sowie Kfz-Kosten in Höhe von TEUR 611 (Vorjahr: TEUR 487) sowie EDV-Kosten in Höhe von TEUR 3.410 (Vorjahr: 3.913) . In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind kundenbezogene Aufwendungen in Höhe von TEUR 5.345 (Vorjahr: TEUR 0) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 576 (Vorjahr: TEUR 390) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind daneben Restrukturierungsaufwendungen von TEUR 2.915 (Vorjahr: TEUR 2.192) enthalten. In den sonstigen Personalkosten sind Weiterbelastungen von Gehältern in Höhe von TEUR 1.967 (Vorjahr: TEUR 396) enthalten, die auf Umverteilung von Aufgaben im Konzern zurückzuführen sind. 4.5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Zinsen an verbundene Unternehmen aus dem Cashpooling. 5. Sonstige Angaben 5.1. Angaben zum Mutterunternehmen Die Dentsu Germany GmbH gehört über ihre Gesellschafterin Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH zum Konzernkreis der Dentsu International Limited, London, Großbritannien. Diese hat die Dentsu Germany GmbH in den Teilkonzernabschluss (kleinster Kreis) mit einbezogen. Der Teilkonzernabschluss ist auf der Website https://find-and-update.company-information.service.gov.uk/company/01403668 erhältlich. Dieser Teilkonzernabschluss wird seinerseits in den Konzernabschluss der Dentsu Inc., Tokio, Japan, als höchster Konzernspitze (größter Kreis) einbezogen. Der Konzernabschluss ist auf der Website des Unternehmens (https://www.group. dentsu.com/en/ir/library/) erhältlich. 5.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2022 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langjährigen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 49.721 (Vorjahr: TEUR 49.863) deren Fälligkeit sich wie folgt darstellt:
5.3. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 693 Mitarbeiter (Vorjahr: 474 Mitarbeiter) beschäftigt. Neben der Geschäftsführung waren im Jahresdurchschnitt 250 Männer und 443 Frauen (Vorjahr: 164 Männer und 310 Frauen) beschäftigt. Durchschnittlich waren hiervon 27 Auszubildende (Vorjahr: 25 Auszubildende) beschäftigt. 5.4. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe der berechneten Prüfungshonorare gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese im Teilkonzernabschluss der Dentsu International Limited, London, Großbritannien, enthalten sind. 5.5. Geschäftsführung und Bezüge Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr und bis zum Aufstellungsdatum folgende Personen an:
Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 1.514 (Vorjahr: TEUR 977). Für ehemalige Geschäftsführer bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 841 (Vorjahr TEUR 813), die mit entsprechenden Aktivwerten verrechnet wurden. 5.6. Annahme der Unternehmensfortführung Bei der Beurteilung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit hat die Geschäftsführung festgestellt, dass sie ausweislich der Liquiditätsplanung für den Prognosezeitraum mit der Entstehung eine Liquiditätslücke rechnet. Die Gesellschaft ist daher auf die Aufrechterhaltung und Erfüllung des mit der Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrages sowie insbesondere der Cashpool-Vereinbarung zumindest für die Dauer des Prognosezeitraums angewiesen. Die Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH hat demgemäß erklärt, die Cashpool-Vereinbarung in den kommenden zwei Geschäftsjahren nicht zu kündigen. Diese Ereignisse und Gegebenheiten zeigen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko darstellt. 5.7. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die derzeit für die deutsche Wirtschaft kritischen Themen wie u.a. Russland-Ukraine-Krieg, Nahost-Konflikt sowie Gefährdung der Lieferketten bis hin zu Lieferengpässen, Inflation und als Resultat eine drohende Rezession haben voraussichtlich erhebliche Auswirkungen auf unsere Kunden und ihre Marketingbudgets in 2023 sowie 2024. Die konkreten Auswirkungen für die Zukunft auf die Dentsu Germany GmbH sind aktuell nicht valide einschätzbar, allerdings hilft uns ein breiter Branchenmix im Kundenportfolio, so dass wir nicht überproportional abhängig von der Entwicklung einzelner Wirtschaftszweige sind. Ab dem Geschäftsjahr 2024 wurden die Verrechnungen im Konzern neu geordnet. Die erhöhten Umlagen werden zu einer wesentlichen Verbesserung der Profitabilität der Gesellschaft führen. Es werden weiterhin negative Ergebnisbeiträge erwirtschaftet.
Frankfurt am Main, 19. Dezember 2024 Dentsu Germany GmbH Die Geschäftsführung Werner aus den Erlen Georg Berzbach Walter Hassler André Camarinha Freire De Andrade Björn Osterndorff Nathalie Schubert Rosemary Elizabeth Alexander Robin Jansen Karin Zimmermann Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20221. Geschäft und Rahmenbedingungen Geschäftsfeld und Organisation Die Dentsu Germany GmbH (im Folgenden auch DANG) fungiert innerhalb der deutschen Dentsu-Gruppe als Shared-Service-Center, welches die administrativen Aufgaben wie z.B. Buchhaltung und Personal übernimmt. Neben diesen administrativen Aufgaben tätigt die DANG im eigenen Namen und auf eigene Rechnung den Einkauf nahezu aller Mediagattungen für verbundene Unternehmen. Aufgrund ihrer Einkaufskompetenz bietet die DANG auch Beratungsleistungen an, die überwiegend von der Medienseite (Sender, Vermarkter und Verlage) in Anspruch genommen werden. Muttergesellschaft der DANG ist die Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH, (im Folgenden: DANCE), Frankfurt am Main. Die Geschäftsführung der DANG steuert die Gesellschaft für die Zwecke des Jahresabschlusses nach den finanziellen Leistungsindikatoren: Umsatzerlöse und Jahresergebnis vor Ergebnisabführung. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren kommen für die Steuerung der Gesellschaft nicht zur Anwendung. Die DANG erzielt Umsatzerlöse aus Konzernumlagen, denen ein Leistungsaustausch zugrunde liegt, sowie aus dem Verkauf von Mediaschaltungen. Die von den Mediengesellschaften bezogenen Mediaschaltungen, Provisionen und Honorare und die entsprechend an die Kunden weiterbelasteten Beträge werden in der Rechnungslegung branchenüblich verrechnet, obwohl auf der Grundlage der Verträge mit den Auftraggebern einerseits und den Werbeträgern andererseits jeweils getrennte Rechtsbeziehungen unterhalten werden. Aufwendungen, die keinen direkten Zusammenhang zu den mit Kunden erzielten Umsatzerlösen haben, werden als Materialaufwand ausgewiesen. Üblicherweise verkauft die DANG die Werbeschaltungen an Gruppengesellschaften, während sie die Einkäufe direkt bei Vermarktern tätigt. Die Verträge mit den Kunden können unterschiedliche Leistungen enthalten, beispielsweise unterschiedliche Media-Gattungen (wie TV, Online oder Print) oder unterschiedliche Kommunikationsberatungsleistungen. Die Verträge sind deshalb grundsätzlich kundenindividuell gestaltet. Die DANG ist in die Dentsu-Gruppe wirtschaftlich und organisatorisch eingebunden. Für Spezialdisziplinen wie beispielsweise "Out-of-Home" (Außenwerbung, z.B. Plakate) oder "Online" (Werbung in digitalen Medien) kann die Dentsu-Gruppe auf andere spezialisierte Agenturen zurückgreifen, die ebenfalls in eigenem Namen und für eigene Rechnung den Einkauf durchführen und an die jeweiligen Mediaagenturen der Dentsu-Gruppe weiterverkaufen. Für die für andere Gruppengesellschaften durchgeführten Einkaufstätigkeiten wird die DANG mit einer Umlage vergütet. Durch die enge funktionale und organisatorische Einbindung der Gesellschaft innerhalb der deutschen Gruppe sowie durch die enge Abstimmung mit der englischen Konzerngruppe, besteht ein mittelbarer Einfluss der Lage und Entwicklung dieser verbundenen Unternehmen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der DANG. So ist beispielsweise die Zahlungsfähigkeit der DANG als operative Gesellschaft durch die Einbindung in den Cashpool der deutschen Gruppe unter Führung der DANCE jederzeit gewährleistet. Zwischen der DANG und der Muttergesellschaft DANCE besteht ein Ergebnisabführungsvertrag sowie eine ertragsteuerliche und umsatzsteuerliche Organschaft. Die Dentsu-Gruppe hat eine führende Position innerhalb der Mediaagenturen in Deutschland. Dabei hat die DANG als größte Einkaufsgesellschaft und als Shared-Service-Center eine wichtige Rolle im Konzernverbund. Entwicklung der Branche Die Angaben zur Entwicklung der Branche basieren auf den bereinigten Werbestatistiken der NielsenIQ (Germany) GmbH (bis zum 11. Oktober 2021: The Nielsen Company (Deutschland) GmbH), Frankfurt am Main. Die Bruttowerbeaufwendungen sind im Jahr 2022 um 3,4 % (1.241 Mio. EUR) auf 36.714 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr zurück gegangen. Nach einem sehr guten Start in den ersten 3 Monaten gab es durch den Beginn des Ukrainekriegs und die nachfolgenden wirtschaftlichen Entwicklungen einen stark negativen Trend bei den Werbeausgaben. So verlief das Jahr 2022 insgesamt für viele Gattungen negativ. Ausnahmen: In Kino wird wieder deutlich mehr investiert (+118,8 %) als im Vorjahr, in dem die Spieltheater über Monate geschlossen waren. Das Vor-Corona-Niveau ist allerdings noch nicht erreicht. Ebenfalls ein leichtes Plus (+2,1 %) gibt es für Out of Home (OOH), das auch in der Coronazeit große Verluste erlitten hatte, Werbesendungen (+3,4 %) und Mobile (+1,7 %). Am meisten verlieren die Mediengattungen Desktop (-7,0 %), TV (-5,5 %) und Zeitungen (-4,5 %). Aber auch die Zeitschriften-Werbung geht zurück (-2,5 %), Radio bleibt eher stabil (-0,6 %). Die Media-Gattung TV bleibt mit 17,1 Milliarden Euro die stärkste Mediengattung, mit einem Marktanteil von 46,6 % und damit weniger als im Vorjahr (47,8 %). Zeitungen, Online (Desktop und Mobile), Publikumszeitschrift und OOH folgen auf den nächsten Plätzen. Zeitschriften, OOH, Radio, Werbesendungen und Kino können ihren Marktanteil erhöhen, bei Zeitungen und Online geht er leicht zurück. 2. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (ungeprüft) Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen (Zweites Führungspositionen Gesetz - FüPoG II) sind bei einer der Mitbestimmung unterliegenden Gesellschaft Zielgrößen für den Anteil von Frauen in Führungspositionen sowie Fristen für die Erreichung der Zielgrößen festzulegen und zu veröffentlichen. Die Gesellschafterversammlung hat gemäß § 52 Abs. 2 GmbHG einstimmig beschlossen, dass sich für die kommenden fünf Jahre bis zum 12. Dezember 2029 der Frauenanteil bei den Geschäftsführern stetig mindestens bis zum Gleichstand erhöhen soll, jedenfalls aber die Quote nicht unter 30 % sinken darf. Die Geschäftsführung hat gemäß § 36 GmbHG einstimmig beschlossen, dass bis zum 12. Dezember 2029 die Zielquote für den Frauenanteil 30 % betragen soll. 3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Ertragslage Die Gesellschaft erwirtschaftet schon seit einigen Jahren Verluste. Das Führen ihrer Geschäfte wäre daher als Einzelgesellschaft nicht wirtschaftlich. Im Konzernverbund nimmt sie jedoch durch ihre Aufgaben eine zentrale Rolle ein. Sie ist für den Einkauf der Konzerngesellschaften verantwortlich. Außerdem übernimmt sie Aufgaben im Personalmanagement und im IT-Bereich ebenso wie bei der Verwaltung der Leasing- und Mietverträge. Die Geschäftsführung geht daher von der Fortführung der Geschäftstätigkeit aus. Im Lagebericht 2021 wurden für 2022 die vorläufigen, noch nicht geprüften, wesentlichen Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2022 dargestellt: Umsatzerlöse von ca. 93,9 Mio. EUR und Jahresergebnis vor Ergebnisabführung -46,9 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse betragen in 2022 TEUR 97.882 nach TEUR 87.939 im Vorjahr. Sie betreffen mit TEUR 52.975 (Vorjahr: TEUR 52.106) Erlöse aus Mediaschaltungen, Provisionen und Honorare (nach Verrechnung der direkt zurechenbaren Aufwendungen) und mit TEUR 44.907 (Vorjahr: TEUR 35.923) Weiterbelastungen an Gruppengesellschaften aus Gehältern und IT-Leistungen. Die Steigerung ist hauptsächlich auf die erhöhte Weiterbelastung von Gehältern (+ TEUR 8.204) sowie eine erhöhte Weiterbelastung von IT-Leistungen (+ TEUR 679) zurückzuführen. Die Erhöhung der Weiterbelastungen ist auf die aus den Vorjahren fortgeführte Verlagerung von Aufgaben im Konzern und somit auf geänderte Konzernrichtlinien zurückzuführen. Insgesamt sind die Umsatzerlöse um TEUR 9.942 oder 11,3 % höher als im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5.077 auf TEUR 11.437 gestiegen. Sie enthalten im Wesentlichen Kostenerstattungen in Höhe von TEUR 3.113 (Vorjahr: TEUR 5.190), Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 519, Erträge aus privater Kfz Nutzung in Höhe von TEUR 201 (Vorjahr TEUR 220) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 6.739 (Vorjahr: TEUR 432). Die periodenfremden Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Der Aufwand für den Erwerb von Werbeleistungen lag im Berichtsjahr bei 66,6 % (Vorjahr: 79,5 %) der Umsatzerlöse. Diese positive Entwicklung ist auf die höhere Weiterbelastung der Personalkosten und anderer Kosten zurückzuführen. Im Zusammenhang mit der weiteren Verlagerung der Einkaufsorganisation aus den Schwestergesellschaften in die DANG stieg die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im sechsten Jahr in Folge an. Im Jahresdurchschnitt waren 693 Mitarbeiter (Vorjahr: 474 Mitarbeiter) beschäftigt. Dabei stiegen die Personalaufwendungen um 37,3 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 13.376 auf TEUR 33.750 gestiegen. Hier stehen Kostenverminderungen in einzelnen Kostenarten Kostenerhöhungen in anderen Bereichen gegenüber. Einen Kostenrückgang gab es vor allem in den Bereichen Restrukturierungsaufwendungen und Raumkosten. Mehraufwendungen entstanden im Wesentlichen in den Bereichen sonstige Personalkosten, Weiterbelastungen von Gehältern, Rechts- und Beratungskosten sowie Zuführung zu Rückstellungen. Die Ertragslage ist gekennzeichnet durch den hohen Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR -48.392 (Vorjahr: TEUR -42.930). Der Anstieg der Personalkosten von TEUR 12.662 und sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 13.376 konnte weder durch gestiegene Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge in Höhe von insgesamt TEUR 15.019 noch durch gesunkene Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 3.528 und Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 2.182 kompensiert werden. Der Jahresfehlbetrag erhöhte sich um TEUR 5.462. Vermögens- und Finanzlage Das aus dem Vorjahr fortgeführte Eigenkapital unterliegt aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages grundsätzlich keiner Veränderung. Jedoch hat sich die Kapitalrücklage aufgrund der Verschmelzung mit der bisherigen Schwestergesellschaft Posterscope Deutschland GmbH um TEUR 154 erhöht. Hieraus ergibt sich ein Eigenkapital zum Bilanzstichtag von TEUR 5.349. Die Bilanzsumme ist von TEUR 195.364 auf TEUR 142.318 zurück gegangen. Die Gesellschaft weist in den Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - sowohl Dritten als auch verbundenen Unternehmen gegenüber - aufgrund der Tätigkeiten im Bereich der Media-Abwicklung stark schwankende, stichtagsbezogene Werte auf. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen insbesondere Forderungen aus Boniabrechnungen gegenüber Vermarktern. Sie betragen TEUR 8.032 und sind damit TEUR 5.080 niedriger als im Vorjahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 27.455 (Vorjahr: TEUR 96.073) bzw. die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 55.866 (Vorjahr: TEUR 16.947) betreffen Lieferungen und Leistungen und basieren u.a. auf am Jahresende abgerechneten bzw. abgegrenzten Leistungen. Für noch nicht an die Agenturen abgerechnete Einkaufsleistungen haben diese an die DANG als einkaufende Agentur Depotzahlungen geleistet. Diese betrugen im Berichtsjahr TEUR 179.957 (Vorjahr: TEUR 179.957) und wurden mit den Forderungen gegen die entsprechenden verbundenen Unternehmen verrechnet. Es wurde ein Teil der erhaltenen Depotzahlungen verrechnet, so dass ein Verbindlichkeitsüberhang bestehen blieb. Die Forderungen gegen die Gesellschafterin Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH resultieren aus der Verlustübernahme des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von TEUR 48.392 (Vorjahr: TEUR 42.930) abzüglich (Vorjahr: zuzüglich) einer noch nicht ausgeglichenen Ergebnisabführung des Vorjahres in Höhe von TEUR 1.030 (Vorjahr: TEUR 1.574) sowie aus laufendem Verrechnungsverkehr und aus Umsatzsteuer aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von insgesamt TEUR 25.546 (Vorjahr: TEUR 28.698). Die Cashpool-forderungen betragen zum Stichtag TEUR 15.204 (Vorjahr: Cashpoolverbindlichkeiten: TEUR 90.618). Die sonstigen Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 6.018 auf TEUR 18.740 gestiegen. Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf den kundenbezogenen Rückstellungen, den Personalrückstellungen incl. der Rückstellung für Restrukturierung sowie den Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH resultieren aus Verbindlichkeiten aus laufendem Verrechnungsverkehr in Höhe von TEUR 274 (Vorjahr: TEUR 729). Wesentliche Finanzinstrumente der Gesellschaft im Sinne des § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB stellen die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen und Verbindlichkeiten innerhalb des Konzernkreises der Dentsu-Gruppe dar. Bezüglich der Risiken wird auf Abschnitt 4 verwiesen. Die Gesellschaft setzt keine derivativen Finanzinstrumente ein. Insgesamt ist das Jahr 2022 aus Sicht der Geschäftsführung ein nicht zufriedenstellendes Geschäftsjahr gewesen. Annahme der Unternehmensfortführung Bei der Beurteilung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit hat die Geschäftsführung festgestellt, dass sie ausweislich der Liquiditätsplanung für den Prognosezeitraum mit der Entstehung eine Liquiditätslücke rechnet. Die Gesellschaft ist daher auf die Aufrechterhaltung und Erfüllung des mit der Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrages sowie insbesondere der Cashpool-Vereinbarung zumindest für die Dauer des Prognosezeitraums angewiesen. Die Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH hat demgemäß erklärt, die Cashpool-Vereinbarung in den kommenden zwei Geschäftsjahren nicht zu kündigen. Diese Ereignisse und Gegebenheiten zeigen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. 4. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Chancen Da sich die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft sowie der Markt in den Jahren seit dem Berichtsjahr nicht grundlegend geändert hat, sind die Chancen der weiteren Entwicklung immer noch wesentlich im Netzwerk mit den anderen Gesellschaften der Dentsu-Gruppe zu sehen. Derzeit bestehen für die DANG eine Reihe an wesentlichen Chancen im Wettbewerb mit anderen Netzwerken und Mediaunternehmen. Die Chancen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit aufgeführt:
Risiken Das Risikomanagement der DANG ist in das der Dentsu-Gruppe eingebunden und hat das Ziel, potentielle Risiken frühzeitig und systematisch zu identifizieren und zu klassifizieren, um durch geeignete Maßnahmen Risiken, die sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens auswirken könnten, abzuwenden bzw. eine Bestandsgefährdung auszuschließen. Das Risikomanagement soll jederzeit sicherstellen, dass finanzielle Risiken, Rechtskonformitäts- und Sicherheitsrisiken auf einem für das Unternehmen tragbaren Niveau gehalten werden. Die Risiken sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft genannt: Umfeld-, Markt- und Absatzrisiken
Finanzwirtschaftliche Risiken
Weitere wesentliche Risiken, die die künftige Entwicklung der Gesellschaft grundlegend beeinträchtigen könnten, sind nicht erkennbar. Aufgrund der Aufgabenverteilung im Konzern, dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag sowie vorhandener Liquidität durch den Cashpool ergeben sich für die DANG keine aktuell erkennbaren Bestandsgefährdungsrisiken. Wir verweisen in diesem Zusammenhang nochmals auf den Abschnitt zur "Annahme der Unternehmensfortführung" weiter oben. 5. Prognosebericht Konjunkturelle Rahmenbedingungen Am Anfang des Jahres 2022 erlebte der Markt einen kleinen Aufschwung durch den Wegfall der meisten Corona-Maßnahmen und eine leicht positive wirtschaftliche Erwartung. Aber der Beginn des Ukraine-Krieges im Februar setzte negative Prognosen und ökonomisch harte Monate in Gang. Die Inflation stieg zum ersten Mal seit Dekaden zweistellig, angekurbelt besonders durch enorm gestiegene Energiepreise. Insgesamt sank das BIP-Wachstum in 2022 auf 1,8 %. In 2023 sank das BIP gegenüber dem Vorjahr um 0,2 %. Für 2024 wird insgesamt eine geringe Steigerung des BIP von 0,3 % erwartet. Die Inflationsrate betrug für das Kalenderjahr 2022 7,9 % und für 2023 5,9 %. Experten gehen von einer abgeschwächten Inflation von 2,3 % in 2024 aus. Der Werbemarkt in Deutschland hat sich im Geschäftsjahr 2022 weiter erholt und liegt mit 48,1 Mrd. EUR (+1,6 %) fast wieder auf dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019. Die Erholung wurde durch den Ausbruch des Ukraine-Konflikts und dessen wirtschaftlichen Folgen in 2022 getrübt. Die Bruttowerbeaufwendungen sind im Jahr 2022 um 3,3 % (EUR 1.241 Mio.) auf EUR 36.714 Mio. gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Ab dem Jahr 2023 werden als Bruttowerbeaufwendungen die um Werbesendungen bereinigten Aufwendungen definiert. Die bereinigten Bruttowerbeaufwendungen betrugen im Jahr 2022 EUR 33.716 Mio und stiegen in 2023 um 0,3 % (EUR 92 Mio) auf EUR 33.808 Mio. Die Mediennutzung bewegt sich vor allem in jüngeren Zielgruppen weiter in Richtung Digital - auch zu den digitalen Kanälen der klassischen Mediengattungen wie Print und Radio. Ältere Konsumenten bleiben eher den gewohnten Kanälen treu - so erreichen lineares TV, Radio und Print offline weiter die höchsten Reichweiten bei 50+. Bei unter 30jährigen punkten Streaming (Audio und Video) und Social Media. Prognose der Unternehmensentwicklung in 2023 und 2024 Die grundsätzliche Geschäftstätigkeit der Gesellschaft blieb im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen unverändert. Auf Basis vorläufiger und ungeprüfter Zahlen hat die Gesellschaft in 2023 Umsatzerlöse von TEUR 80.603 erzielt. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung für 2023 betrug TEUR -76.289. Die Erhöhung des negativen Ergebnisses 2023 ist durch erhöhte Personalkosten und die Erhöhung von vertraglichen Konditionsverpflichtungen sowie gesunkenen Medienerlösen bedingt. Für die Vermögenslage der Gesellschaft werden sich per 31. Dezember 2023, abgesehen von stichtagsüblichen Schwankungen, keine relevanten strukturellen Veränderungen ergeben. Ab dem Geschäftsjahr 2024 wurden die Verrechnungen im Konzern neu geordnet. Die erhöhten Umlagen werden zu einer wesentlichen Verbesserung der Profitabilität der Gesellschaft führen. Die DANG plant weiterhin mit negativen Ergebnisbeiträgen. Die Liquidität der Gesellschaft ist trotz teilweise abweichender Zahlungsmodalitäten in Einzelverträgen weiterhin über das generelle branchenübliche Vorauszahlungssystem, die damit verbundenen Depotzahlungen von verbundenen Unternehmen sowie dem Cashpool gesichert.
Frankfurt am Main, den 19. Dezember 2024 Dentsu Germany GmbH Die Geschäftsführung Werner aus den Erlen Georg Berzbach Walter Hassler André Camarinha Freire De Andrade Björn Osterndorff Nathalie Schubert Rosemary Elizabeth Alexander Robin Jansen Karin Zimmermann Der Jahresabschluss 2022 wurde am 24. Januar 2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Dentsu Germany GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dentsu Germany GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dentsu Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben im Anhang unter Abschnitt 5.6. sowie die Angaben im Lagebericht unter Abschnitt 3. Dort beschreiben die gesetzlichen Vertreter, dass sie ausweislich der Liquiditätsplanung für den Prognosezeitraum mit der Entstehung eine Liquiditätslücke rechnen. Die Gesellschaft ist daher auf die Aufrechterhaltung und Erfüllung des mit der Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrages sowie insbesondere der Cash-Pool-Vereinbarung zumindest für die Dauer des Prognosezeitraums angewiesen. Die Dentsu Aegis Network Central Europe GmbH hat demgemäß erklärt, die Cash-Pool-Vereinbarung in den kommenden zwei Geschäftsjahren nicht zu kündigen. Diese Ereignisse und Gegebenheiten zeigen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 19. Dezember 2024 KPMG
AG
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