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NEUE KOMMERZIAL AGLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015BILANZ
ANHANGGrundlagen und Methoden Rechnungslegungsgrundsätze Vorliegender Jahresabschluss der NEUE KOMMERZIAL AG für das Geschäftsjahr 2015 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesell-schaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Die Bilanz wurde gemäß den allgemeinen Gliederungsvorschriften des § 266 ff. HGB aufgestellt. Die Bilanzgliederung wurde um den Posten "Genussscheinkapital" innerhalb des Fremdkapitals erweitert. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 ff. HGB zur Anwendung. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen bezüglich Form und Inhalt der Darstellung wurde Gebrauch gemacht. Auf die Erstellung eines Lageberichtes wurde aufgrund des § 264 Abs. 1 S. 4 HGB verzichtet. Von der Aufstellung eines Konzernabschlusses ist die Gesellschaft gemäß § 293 HGB befreit. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des Vorjahres überein. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten bzw. Herstellungs-kosten (gemäß § 255 Abs. 1 bis 3 HGB) bilanziert. Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bewertet und um planmäßige lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 3 Jahren) vermindert. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden nicht aktiviert. Der Wertansatz der Sachanlagen berechnet sich aus den Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren). Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von 150 bis 1.000 Euro werden analog steuerlicher Regelungen (§ 11 Abs. 1a EStG) in einen Sammelposten eingestellt und zu je einem Fünftel pro Jahr abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen wurde wie folgt angesetzt: Beteiligungen zu Anschaffungskosten Ausleihungen zum Nennwert Wo erforderlich, wurde der zum Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag bewertet und hinsichtlich ihrer Werthaltigkeit geprüft. Pauschale Wertberichtigungen wurden nicht vorgenommen. Die Bewertung eigener Anteile (Genussscheine) erfolgte mit dem Rückkaufwert im Zeitpunkt der Anschaffung. Wertpapiere wurden zu den Anschaffungskosten oder dem beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Anhaltspunkte für eine nicht andauernde Wertveränderung waren nicht gegeben. Rückstellungen wurden im Rahmen üblicher kaufmännischer Schätzung gebildet. Den erkennbaren Risiken wurde Rechnung getragen. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem periodengerechten Rückzahlungsbetrag passiviert. Sicherheiten wurden nicht bestellt. Bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen besteht der übliche Eigentumsvorbehalt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Geschäftsvorfälle in Fremdwährungen wurden mit dem Tageskurs zum Anschaffungszeitpunkt in Euro umgerechnet. Zum Bilanzstichtag sind Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit dem Kurswert (Devisenkassamittelkurs) bewertet. Bei dauerhaft absehbarer Kursänderung werden Ab- bzw. Zuschreibungen vorgenommen. Angabe n und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Vorschlag zur Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Angaben zur Bilanz Eigenkapital Das Grundkapital der NEUE KOMMERZIAL AG beträgt EUR 150.000,00. Zum 01.09.2009 wurde im Handelsregister die vollständig eingezahlte Kapitalerhöhung aus dem Kapitalerhöhungsbeschluss vom 18.07.2007 eingetragen. Der Posten Gewinnvortrag beinhaltet den Jahresgewinn aus den Geschäftsjahren 2011, 2013 und 2014. In der Position Verlustvortrag sind die Verlustvorträge der Vorjahre 2005 bis 2010 und 2012 kumuliert enthalten. Genussscheinkapital Im Geschäftsjahr 2006 wurde mit der Ausgabe von Genussscheinen (1/2006) begonnen. Die wesentlichen Genussscheinbedingungen stellen sich zusammengefasst wie folgt dar:
Im Geschäftsjahr 2011 wurde mit dem Rückkauf von zum 31.12.2010 von den Genussscheininhabern gekündigten Genussscheinen begonnen. Es folgte der Übertrag von eigenen Inhabergenussscheinen auf die Depots der NEUE KOMMERZIAL AG. Im Anschluss wurden die rückgekauften eigenen Genussscheine über Vertriebsmitarbeiter interessierten Anlegern zum Kauf angeboten. Daraus folgten Überträge von Inhabergenussscheinen der NEUE KOMMERZIAL AG in die Depots neuer Anleger. Seit dem Geschäftsjahr 2014 wurde der Abverkauf der Genusscheine mit der WKN A0F6XU/ DE000A0F6XU6 eingestellt. Im Jahr 2015 erfolgten keine neuen Rückkäufe eigener Genussscheine. Verbindlichkeiten Langfristige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen in Höhe von TEUR 311,5 (Vj. TEUR 532,0) aus der Aufnahme von Darlehen zum Rückkauf von eigenen Genussscheinen. Kurzfristige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 96,1 (Vj. TEUR 128,5). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind beträgt zum Geschäftsjahresende 2015 TEUR 0,0 (Vj. TEUR 0,0). Folgende Sicherungsarten bzw. -formen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, dem Aufsichtsrat und dem Vorstand der Gesellschaft bestehen in Höhe von TEUR 82,0 (Vj. TEUR 70,4). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Haftungsverhältnisse waren zum Bilanzstichtag keine zu vermerken. Sonstige Angaben Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang geben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich die wirtschaftliche Lage wieder. Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die VFE-Lage In den Vorjahren 2005 bis 2010 und 2012 sind Verluste aufgelaufen. Durch den fehlenden Unternehmenserfolg wurde zum Ende des Geschäftsjahres 2009 das Grundkapital der Gesellschaft in vollem Umfang aufgezehrt. Durch die Verlustteilnahme der ausgegebenen Genussscheine konnte jedoch eine vollumfängliche Überschuldung vermieden werden. In den vergangenen Wirtschaftsjahren entwickelte sich die buchmäßig ausgewiesene Überschuldung rückläufig auf TEUR 43,6 (Vj. TEUR 43,6). Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Namen und Mitglieder des Vorstandes: Matthias Kirchner, Bankkaufmann Namen und Mitglieder des Aufsichtsrates: Rudolf Hablützel, Steuerberater, Aufsichtsratsvorsitzender Werner Dünki, Projektmanager, stv. Aufsichtsratsvorsitzender Manina Richter, Bilanzbuchhalterin, Aufsichtsratsmitglied Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 % der Anteile Tochterunternehmen i. S. v. § 271 Abs. 2 HGB i. V. m. § 290 HGB ist: MK Finanzmanagement GmbH, Dessau-Roßlau (ehemals MK Mitteldeutsche Kapital GmbH, Leipzig), 25,1 % Geschäftsanteile, Stammkapital EUR 48.000,00 Angaben über das Bestehen einer Beteiligung an der Gesellschaft, die nach § 20 Abs. 1 oder 4 AktG der Gesellschaft mitgeteilt worden ist Oeco Finance AG, CH-8217 Wilchingen, 95 % Geschäftsanteile Konzernzugehörigkeit Auf der Grundlage der Befreiungsvorschriften gemäß § 293 HGB ist die NEUE KOMMERZIAL AG nicht verpflichtet einen Konzernabschluss aufzustellen. Weitere Angabepflichten nach dem Aktiengesetz Gattung der Aktien Das Grundkapital in Höhe von EUR 150.000,00 ist eingeteilt in 150.000 Stück Stammaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Erklärung des Vorstandes zum Abhängigkeitsbericht nach § 312 AktG Der Vorstand der NEUE KOMMERZIAL AG erklärt, dass die Gesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dass die Gesellschaft durch Maßnahmen nicht benachteiligt wurde. Angabe über genehmigtes Kapital Im Handelsregister erfolgte zum 18.04.2008 folgender Eintrag: Der Vorstand der Gesellschaft ist ermächtigt das Grundkapital der NEUE KOMMERZIAL AG bis zum 11.07.2012 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Inhaberaktien gegen Bar- oder Sacheinlage einmalig oder mehrmals bis zu insgesamt EUR 25.000,00 zu erhöhen. Von der Option wurde bis zum Ablauf der Frist kein Gebrauch gemacht. Angaben über Genussrechte, Rechte aus Besserungsscheinen und ähnlichen Rechten, sowie der im Geschäftsjahr neu entstandenen Rechte Im Geschäftsjahr 2015 waren zum Bilanzstichtag folgende Rechte nach § 160 Abs. 1 Nr. 6 AktG vorhanden:
Die Rechte wurden in den Geschäftsjahren von 2006 bis 2010 ausgegeben.
Leipzig, den 06. Juni 2016 gez. M. Kirchner Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 06.06.2016 |
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