Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Hartmann GmbH
Heinrich-Goebel-Straße 16, 41515 Grevenbroich, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sandra Jansen seit 12.11.2025 | Prokura |
Lars Diplom-Kaufmann Hieronymus seit 10.12.2003 | Geschäftsführer |
Elisabeth Hartmann seit 10.12.2003 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hartmann GmbHGrevenbroichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Die Hartmann GmbH betreibt seit 1983 ein Autohaus für Mercedes-Benz Fahrzeuge. Neben dem Betrieb einer Reparaturwerkstatt ist die Hartmann GmbH als Vermittler von Neufahrzeugen tätig, vertreibt Jahreswagen und Gebrauchtfahrzeuge mit eigenem Händlervertrag und handelt mit Ersatzteilen und Zubehör. Seit 2015 gehören weitere Geschäftsfelder zur Tätigkeit der Unternehmung. Diese sind einerseits der Betrieb einer Reparaturwerkstatt für Fiat-Professional-Transporter und der Handel mit Ersatzteilen und Zubehör für diesen Bereich. Andererseits gilt der Handel mit neuen und gebrauchten Reisemobilen, deren Wartung, Vermietung, Reparatur und Instandsetzung für die Marken Laika, Etrusco, Crosscamp, Dethleffs und Niesmann+Bischoff als erweiterte Grundlage des Unternehmens. B. Wirtschaftsbericht I. Überblick Zunächst werden für das Geschäftsjahr 2023 die wesentlichen Ereignisse, die extern determiniert wurden, dargestellt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 geringer als im Vorjahr. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2023 von 45,8 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Die Arbeitslosenzahlen waren auf einem Durchschnittsniveau von 5,7% und somit rund 0,2% höher als im Vorjahr. Die Kaufkraft pro Einwohner ist gegenüber 2022 um 842 € auf 26.271,- € gestiegen. Der Reallohnindex in Deutschland ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 % gestiegen. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im selben Zeitraum um 5,9 %. Die hohe Inflation zehrt das Lohnwachstum für die Beschäftigten auf. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 entwickelte sich die Bezugssituation von Fahrzeugen und Ersatzteilen als herausfordernd. Die Verknappung des Angebots von Gebrauchtfahrzeugen zog eine Erhöhung der durchschnittlichen Transaktionspreise nach sich. Dies führte auf Seiten des Konsumenten zu einer geringeren Kaufbereitschaft, sprich Nachfrage. Erschwerend kam die weiterhin herrschende Unsicherheit beim Konsumenten dazu, welche Motorisierung zukünftig die richtige sein mag. Aus diesen Gründen war es bei der Anbietung und dem Verkauf von Jahres- und Gebrauchtfahrzeugen nur bedingt möglich ausreichende Alternativen auf Anbieterseite zu schaffen. Dennoch war das Jahres- und Gebrauchtwagengeschäft 2023 der Hartmann GmbH auf Erlösbasis im Vergleich zum Jahr 2022 um 21,27% stärker. Die Umsätze aus den Vermittlungsprovisionen im Neuwagengeschäft, hier in Zusammenarbeit mit der Mercedes-Benz Niederlassung Rhein-Ruhr, lagen im Jahr 2023 mit einem Rückgang um 31,60% auf 120T€ deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Die Erklärung hierfür liegt in der Einführung eines geänderten Neufahrzeugvermittlungssystems (VdZ), das eine signifikante Verschlechterung der Provisionen im Bereich der Vermittlung von PKW an den Absatzmittler nach sich zog. Weiterhin sind die Vermittlungsprovisionen für die Vermittlung von Transportern ab Mitte 2023 gänzlich weggefallen. Positiv ist festzustellen, dass die Hartmann GmbH weiterhin als verkaufsaktiver Standort für die Vermittlung von Neufahrzeug-PKW verbleibt. Zeitgleich entwickelte sich der Verkauf von Reisemobilen für das Geschäftsjahr 2023 heterogen. Die Anzahl der Kundenbestellungen entsprach den der Liefersituation angepassten Planungen für diesen Bereich. Aufgrund der stark verbesserten Liefersituation der Reisemobil-Hersteller für den Gesamtmarkt kam es im Jahr 2023 zu einer negativen Restwertentwicklung für den Handel. Dieser Effekt sorgte für eine leicht negative Deckungsbeitragsentwicklung bei einer positiven Erlösentwicklung für die Hartmann GmbH. Zusammenfassend bleibt für den gesamten Sales-Bereich festzuhalten, dass die Erlöse im Jahr 2023 um ca. 19% auf 19.416.T€ gesteigert werden konnten. Im Jahr 2023 hat sich der Bereich After Sales weiterhin als ein anspruchsvolles Marktumfeld herausgestellt. Die Werkstattfahrzeugdurchläufe blieben auf Vorjahresniveau (+1,6%), die daraus resultierenden Arbeitswerte sanken um 2,33 % (auf 343T AW). Die Umsätze aus dem Bereich Teile & Zubehör im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich um 10,9 %. Gleichzeitig stieg der DB1 im Bereich Teile & Zubehör leicht um 0,01 %. Wir haben die mit der Mercedes-Benz Group AG angepassten, qualitativen und quantitativen Ziele erreicht und aufgrund des entsprechenden Einkaufsvolumens beim Hersteller und der erreichten Kundenzufriedenheit in allen Bereichen (Verkauf, Service sowie Teile und Zubehör) entsprechende Boni erhalten. Weitere wesentliche Ereignisse des Geschäftsjahres 2023 waren: Wie auch in den Vorjahren konnten wir erneut alle Standards des Herstellers, wie Schulungen der Mitarbeiter, Werkstattausrüstung, Bereitstellung der betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, positive Werkstätten Tests, erfüllen. Die Auditierungen nach der DIN EN ISO 9001:2015 und die GVO-Auditierung waren ebenfalls erfolgreich. Zum 30.05.2023 endete der Vermittlungsvertrag für Neufahrzeuge der Mercedes-Benz Cars Group und mündete ab dem 01.06.2023 in einen vermittlungsleistungsbasierten Mietvertrag. Diese Änderung bedeutet für die Hartmann GmbH einerseits, die weitere Teilnahme der Neufahrzeuganbietung von Mercedes-Benz Fahrzeugen als Standort, andererseits die Verpflichtung, die aus dem Mietvertrag resultierenden Verpflichtungen nachzukommen. Diese Verpflichtungen betreffen u.a. Vorgaben zu den Themen Infrastruktur der Verkaufs-, Lager- und Parkflächen, und CI-Vorgaben, um dem Kunden ein einheitliches Erscheinungsbild zu präsentieren. Die Herstellung dieser Vorgaben hat sowohl im Verkaufsbereich als auch im Kundendienstbereich erhebliche Investitionen und Aufwendungen nach sich gezogen. Somit bleibt festzustellen, dass die gesamten sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Jahr 2022 um 473 T€ gestiegen sind. Der Anteil der Aufwendungen, die der Transformation in die neuen Anforderungen zuzuordnen sind belaufen sich auf ca. 290 T€. Diese Einmaleffekte dienen der Zukunftssicherung des Standortes. II. Ertragslage Das Ergebnis vor Ertragssteuern für das Jahr 2023 beträgt T€ 232 und ist gegenüber dem Vorjahr um -56,41 % gesunken. Die Umsatzerlöse, unser bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator, in Höhe von T€ 31.784 liegen über dem Vorjahresniveau und sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.547 gestiegen. Der betriebliche Materialaufwand bzw. Wareneinsatz belief sich auf T€ 23.374 und lag damit um T€ 4.143 über dem Vorjahreswert. Der Personalaufwand erhöhte sich zum Vorjahresniveau um T€ 216 auf T€ 4.603 und ist somit um 4,94 % gewachsen. Die Abschreibungen lagen über dem Niveau des Vorjahres und sind um T€ 88 von T€ 804 auf insgesamt T€ 893 gestiegen und somit um 11 % gewachsen. Der Zinsaufwand in Höhe von T€ 277 ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 185 gestiegen. Insgesamt wird für 2023 ein positives Jahresergebnis in Höhe von T€ 146 ausgewiesen. III. Finanzlage Die Kennziffern zur Liquidität stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
IV. Vermögenslage Das Gesamtvermögen ist von T€ 11.450 im Vorjahr auf T € 12.700 gestiegen. Die Anlagenintensität der Hartmann GmbH sank gegenüber dem Vorjahresstichtag von 41,76 % auf 31,07 %. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 liegt bei 16,44 % in Relation zu 16,96 % zum Vorjahresstichtag. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht I. Prognose- und Chancenbericht Soweit es sich in den nachfolgenden Ausführungen um zukunftsbezogene Aussagen handelt, weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ereignisse von den prognostizierten abweichen können. Es ergeben sich neben den hohen, normativen Risiken des schlechten Konjunktur- und Branchenverlaufs 2024, die herausfordernde Zinssituation hervorgerufen werden, weiterhin hohe konjunkturelle Risiken durch die Auswirkungen des Russisch-Ukrainischen Krieges. Weiterhin ist für das Jahr 2024 eine neue digitale Leistungspräsentation für den Bereich der Online-Anbietung von Waren und Dienstleistungen vorgesehen. Diese Maßnahmen ziehen einerseits hohe Aufwendungen und Investitionen nach sich, sichern andererseits den Fortbestand des Unternehmenszwecks. Wir gehen für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt von steigenden Umsätzen leicht über dem Ergebnis des Vorjahres aus. Im Geschäftsbereich Verkauf von Jahres- und Gebrauchtfahrzeugen erwarten wir im Jahr 2024 einen Umsatz oberhalb des Vorjahresniveaus, allerdings unterhalb des Niveaus von 2019, also dem letztem Vor-Corona-Jahr. Die Fahrzeugvermittlung von Neuwagen trifft in 2024 auf eine sinkende Privatnachfrage. Aufgrund des hohen Zinsniveaus ist die Nachfrage stark negativ determiniert. Somit sind die Vermittlungserlöse aus diesem Bereich unterhalb dem Niveau des Vorjahres zu erwarten. Die Ertragslage wird in den nächsten beiden Jahren voraussichtlich nicht signifikant wachsen. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Im Frühjahr 2023 wurde ein erweitertes Transformationskonzept für das Unternehmen in Auftrag gegeben und teilweise schon umgesetzt. Ziel ist es, in ca. 2 Jahren jeden Standort mit mindestens 50 % aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Dies betrifft sowohl die Versorgung mit Strom als auch die Erzeugung von Wärme. Eine entsprechend hohe CO 2 -Reduzierung wird erreicht. Darüber hinaus erfolgt die Installation einer Mess- und Regeltechnik, die eine zentrale Steuerung aller Betriebe erlaubt und den Verbrauch nachhaltig senken wird. Mit der Einführung eines umfangreichen Paketes zur Entgeltoptimierung mit ergänzenden Bausteinen ist ein weiterer Schritt in Sachen Mitarbeitergewinnung, -bindung und -zufriedenheit erfolgt. Die Ausbildung junger Menschen wurde als ergänzender Schwerpunkt definiert. Die Organisation und die Ausbildungsinhalte wurden entsprechend neugestaltet. II. Risikobericht Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Gegen den Wettbewerb am Markt, vor allem gegen den zunehmenden Preisdruck von Marktbegleitern und Systemanbietern, muss gehandelt werden. Handlungsfelder hierbei sind die qualitative Kundendienstleistung zur weiteren Steigerung der Kundenzufriedenheit, der Ausbildungsstand der Mitarbeiter, die kompromisslose Nachfrageorientierung bei strikter Vertriebskosten- und Bestandskontrolle sowie eine breitere Dienstleistungsbasis durch die Ausweitung des Angebotsportfolios im Bereich des Verkaufs und After-Sales. Für das Geschäftsjahr 2024 ist das Erreichen eines Jahresüberschusses zur Stärkung des Eigenkapitals streng übergeordnetes Unternehmensziel. Zur Risikominimierung haben wir unser Marken- und Angebotsportfolio erweitert. Wir werden unsere Bestände laufend optimieren bzw. reduzieren, um den Marktgegebenheiten Rechnung zu tragen, sowie die Zins- und Lagerkosten zu reduzieren. Bestandsüberalterungen bestehen nicht. Durch die getätigten Investitionen im Bereich Controlling können eventuelle Risiken und nicht ausgeschöpfte Potentiale schneller erkannt werden und daraus resultierende, notwendige Maßnahmen gezielt und zeitnah umgesetzt werden. Im Rahmen des Risikomanagements sind zur Früherkennung von Fehlentwicklungen bei den finanziellen und operativen Kennzahlen verschiedene Maßnahmen ergriffen worden, um in diesen Fällen rechtzeitig gegensteuern zu können. So werden z. B. sowohl im Fahrzeug- als auch im Werkstatt- und Teilebereich die relevanten Unternehmenszahlen wöchentlich bzw. 10-tägig durch die Geschäftsführung verarbeitet, um frühzeitig reagieren zu können. Des Weiteren werden monatlich sämtliche betriebswirtschaftlichen Auswertungen an die jeweiligen Hersteller gegeben, die diese branchenintern überprüfen. Außerdem überprüfen die finanzierenden Banken regelmäßig die, von ihr finanzierten, Fahrzeugbestände an Neu- und Vorführwagen. Rating-Gespräche werden in zeitlichen Abständen sowohl mit der Hausbank als auch den Banken der Hersteller geführt. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, dadurch stellen Forderungsausfälle eine Ausnahme dar. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Inkassoinstitut. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen mit Skontoabzug bezahlt. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite bei regionalen Geschäftsbanken und Leasinginstituten. Hier bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. Ziel ist es die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten kontinuierlich abzubauen und die Eigenkapitalquote der GmbH weiterhin zu stärken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen und Rückstellungen gebildet.
Grevenbroich, 8. Juli 2024 gez. Lars Hieronymus gez. Elisabeth Hartmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Angaben zur Gesellschaft:
Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Im Anhang wurden die Erleichterungsvorschriften gem. § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Zur besseren Darstellung der Ertragslage werden abweichend zu Vorjahren die von Kunden gezahlten Versicherungsprämien für Garantieversicherungen nicht mehr mit den an den Versicherer abgeführten Prämienzahlungen saldiert, sondern gesondert in den Umsatzerlösen ausgewiesen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Darlehen werden mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet. Die unfertigen Leistungen werden mit den Materialeinzel- sowie angefallenen Lohnkosten bewertet. Die Ersatzteile und Waren sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips des § 253 Abs. 4 HGB angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Zur Abdeckung bestehender Einzelrisiken und zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos werden ausreichend bemessene Wertberichtigungen gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden vor dem Bilanzstichtag geleistete Zahlungen ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in ausreichendem Maße Rechnung und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen haben EUR 5.000,00 (Vorjahr EUR 0,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen u.a. Aufwendungen für Resturlaubsansprüche, Garantierevisionen, die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, Jahresabschlusskosten, Verkäuferprovisionen sowie die Überstunden der Mitarbeiter. 4. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten hat ein Teilbetrag von TEUR 9.572 (Vorjahr: TEUR 8.106) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Ein Teilbetrag von TEUR 700 (Vorjahr: TEUR 740) hat eine Restlaufzeit von mehr als einem und weniger als 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gesichert durch eine Globalzession zugunsten der Sparkasse Neuss sowie Grundschulden auf dem privaten Grundbesitz der Gesellschafterin und persönlichen Bürgschaften der Gesellschafterin. IV. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von 456 TEUR. 2. Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 71 Arbeitnehmer bei der Gesellschaft beschäftigt. Davon sind 23 gewerbliche Arbeitnehmer und 48 Angestellte. 3. Angabe zu den Organmitgliedern Zu Geschäftsführern sind bestellt: - Frau Elisabeth Hartmann, Kauffrau - Herr Lars Hieronymus, Diplom-Kaufmann Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. 4. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Forderungen gegen Gesellschafter Es bestehen Darlehensforderungen gegen Gesellafter in Höhe von T€ 170. Diese werden mit 2,5 % p.a. verzinst.
Grevenbroich, den 15. Juli 2024 gez. Lars Hieronymus gez. Elisabeth Hartmann AnlagespiegelAnlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023:
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss der Hartmann GmbH: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hartmann GmbH, Grevenbroich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hartmann GmbH, Grevenbroich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hartmann GmbH, Grevenbroich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 15. Juli 2024 ADKL
AG
Tobias Polka, Wirtschaftsprüfer Peter Volprecht, Wirtschaftsprüfer |
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