Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 5880
Eingetragen
10.5.2010
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)Bauträger für Wohngebäude
Gegenstand
ist das Errichten von Gebäuden jeglicher Art auf fremden Grund sowie die Veräußerung und der Erwerb von Grundbesitz. Eine Rechts- oder Steuerberatung sowie sonstige genehmigungs- bzw. erlaubnispflichtige Tätigkeiten sind ausdrücklich nicht Gegenstand des Unternehmens.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Raphael Dorn
seit 8.4.2019
Vorstandsmitglied
Uwe Dorn
seit 10.5.2010
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dorn Bau AG

Poppenhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht nach den §§ 264 und 289 HGB für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

für die Dorn Bau AG, Im Werntal 50, 97490 Poppenhausen OT Hain

A. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

B. WIRTSCHAFTSBERICHT

I. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE SITUATION

II. BRANCHENSITUATION

C. GESCHÄFTSVERLAUF UND ERTRAGSLAGE

I. GESCHÄFTSVERLAUF

II. ERTRAGSLAGE

D. PROGNOSE-, CHANCHEN- UND RISIKOBERICHT

E. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG, DIE NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRES EINGETRETEN SIND

F. PERSPEKTIVE - VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG

G. SICHERUNG DER UNTERNEHMENSZUKUNFT

ANLAGE strukturelle Erfolgsanalyse

A. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Gegenstand des Unternehmens ist das Errichten von Gebäuden jeglicher Art auf fremdem und eigenem Grund, sowie die Veräußerung und der Erwerb von Grundbesitz.

Die Dorn Bau AG steht für innovativen, modernen und individuellen Massivhausbau zu einem Top-Preis-Leistungsverhältnis. Bauausführung in Spitzenqualität und erstklassiger Service sind Garanten für zufriedene Kunden.

Im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern sind wir kein Bauträger, sondern eine Baufirma mit über 50 Beschäftigten. Wir bauen fast alle Gewerke mit eigenen Mitarbeitern, immer massiv Stein auf Stein, immer individuell nach Kundenwünschen. Deshalb sind wir flexibel und können auf jeden Wunsch bis zur letzten Minute eingehen. Unseren Mitarbeitern ist jederzeit bewusst, dass nur durch eine äußerst exakte Ausführung der Bauabschnitte die hohe Qualität erreicht werden kann, die die Dorn Bau AG auszeichnet. Attraktive Preise und exzellenter Service gegenüber den Bauherren sind unser Anspruch.

Wir haben einen hohen Qualitätsanspruch. Deshalb verbauen wir Materialien von Markenherstellern.

Der persönliche und direkte Kontakt zu unseren Bauherren ist uns sehr wichtig.

Durch die Entwicklung der vergangenen Jahre hätten die Herausforderungen für individuellen und schlüsselfertigen Hausbau kaum größer sein können. Wir sehen unseren Beratungsauftrag darin, Seite an Seite mit den Bauherren ein ausbalanciertes, wirtschaftliches und auf die persönliche Situation abgestimmtes Haus zu planen und zu bauen.

B. WIRTSCHAFTSBERICHT

I. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE

RAHMENBEDINGUNGEN

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einem wirtschaftlichen Rückschritt geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben.

Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Gesamtjahr 2023 um 0,3 % zurückgegangen.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt um 2,0 % zurück. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit + 2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+ 1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+ 0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (- 1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (- 0,1 %).

Nach ihrem Höchststand im Sommer 2022 sanken die Energiepreise auf Erzeugerebene von Januar bis November 2023 um durchschnittlich 11,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dadurch wurde allerdings nur ein Bruchteil des Anstiegs der Jahre 2021 und 2022 kompensiert. In der zweiten Jahreshälfte 2023 stabilisierten sich die Energiepreise auf einem sehr hohen Niveau und belasteten weiterhin die Produktion der energieintensiven Wirtschaftszweige, die von Januar bis November 2023 um 10,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum abnahm. Dies bremste wiederum die gesamte Industrieproduktion.

Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % (Kernrate: + 5,1 %). Die Inflationsrate (Preisniveauanstieg binnen Jahresfrist) belief sich im Dezember auf 3,7 %. Im November hatte die Rate noch bei 3,2 % gelegen. Maßgeblich für den Anstieg der Rate war ein Basiseffekt aufgrund der sogenannten Dezember-Soforthilfe zum Jahresende 2022, die dämpfend auf den Verbraucherpreisindex gewirkt hatte.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (- 1,5 %). Die Sparquote stieg gegenüber dem Vorjahr geringfügig auf 11,3 %. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (- 1,7 %). Die Bauinvestitionen sanken im Jahre 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die gestiegenen Bauzinsen aus. Die Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge nahmen dagegen preisbereinigt deutlich zu (+ 3,0 %).

Das Arbeitnehmerentgelt nahm im Jahr 2023 deutlich um 6,7 % zu. Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen stiegen nach vorläufigen Berechnungen mit + 6,5 % fast genauso stark und damit deutlich kräftiger als im Jahr 2022 (+ 1,9 %). Das Volkseinkommen, das sich aus dem Arbeitnehmerentgelt sowie den Unternehmens- und Vermögenseinkommen zusammensetzt, erhöhte sich auf rund 3.082 Milliarden Euro (+ 6,6 %).

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der bis einschließlich 2023 ausgesetzt war.

II. BRANCHENSITUATION

Die Wirtschaftsforscher haben ihre Erwartungen an das gesamtwirtschaftliche Wachstum in Deutschland deutlich nach unten revidiert, im Durchschnitt wird nun für 2024 ein Rückgang des realen Wachstums des Bruttoninlandsproduktes erwartet.

Die Probleme liegen hauptsächlich in der mangelnden Verfügbarkeit und den starken Preissteigerungen bei diversen Baumaterialien sowie beim Bruch von Logistikketten, da es durch die Globalisierung eine Abhängigkeit vom Importeur (u.a. China) gibt.

Aufgrund fehlender Fördergelder durch die Regierung und der Steigerung der Zinsen wurden die Planung und Finanzierung der Bauherren erschwert bzw. nicht mehr ermöglicht. Gleichzeitig haben sich die Vorgaben der Banken zur Darlehensfinanzierung verschärft, dass Kunden mehr freies Eigenkapital zur Verfügung stellen müssen.

Bei den Baumaterialpreisen im Bereich Bauholz und Stahl zeichnet sich eine Beruhigung ab, die erhöhten Preise liegen auf dem Vorjahresniveau. Die nachlassende Preisdynamik trifft jedoch nicht für die energieintensive Produktion zu. Hier zeigt sich aktuell eine Zunahme der Dynamik infolge des höheren Preises für den Einkauf von Gas. Unter anderem hat bei Zement eine Verteuerung um ca. 25% im Jahr 2023 und um eine weitere Verteuerung von über 10 % stattgefunden. Des Weiteren ist der Output an Materialien gesunken durch Schließung von unrentablen Produktionsstätten.

Durch immer noch geringere Anfragen auf Bauvorhaben ist in der Branche ein Preiskampf auf hohem Preisniveau entfacht. Entsprechend hat sich die Stimmung der Baufirmen stark eingetrübt.

Diese Faktoren können eine toxische Mischung für den Wohnungsbau sein. Zudem dürfte die steigende Inflationsrate die verfügbaren Haushaltseinkommen schmälern, so dass den Haushalten weniger finanzielle Mittel für die Bildung von Eigenkapital zum Kauf von Wohneigentum zur Verfügung stehen.

C GESCHÄFTSVERLAUF UND ERTRAGSLAGE

I. GESCHÄFTSVERLAUF

Innerhalb der vorgenannten Rahmenbedingungen konnte das Unternehmen durch konsequente Geschäftspolitik seinen Platz behaupten. Durch die rechtzeitige Umsetzung entscheidender Maßnahmen wurde die Marktstellung behauptet. Dem Unternehmen ist es gelungen aufgrund von Anpassungen an die erhöhten Preise und durch Überhänge im Ausbaugewerbe den Geschäftsverlauf stabil zu halten.

II. ERTRAGSLAGE

Die absoluten Erfolgszahlen stellen sich wie folgt dar:

1) ohne Aufwendungen für die Geschäftsleitung 2) des betriebsnotwendigen Geschäftsbetriebs vermindert um entsprechende Erträge

WIRTSCHAFTLICHER UMSATZ

Der wirtschaftliche Umsatz erreichte im Berichtsjahr einen Jahreswert von T€ 21.322,9 und hat sich gegenüber dem Vorjahr (T€ 19.282,8) um T€ 2.040,1 gesteigert.

STOFFVERBRAUCH UND BEZOGENE LEISTUNGEN / ROHERTRAG

Der Stoffverbrauch und die bezogenen Leistungen erhöhten sich um T€ 1.411,9 von T€ 11.566,9 im Geschäftsjahr 2022/2023 auf T€ 12.978,9 im Berichtsjahr.

Gemessen an der Gesamtleistung ist eine Erhöhung des Stoffverbrauches und der bezogenen Leistungen von 60,0 % im Geschäftsjahr 2022/2023 um 0,9 %-Punkte auf 60,9 % im Berichtsjahr zu verzeichnen.

Die Entwicklung des Rohergebnisses stellt sich wie folgt dar:

2023/2024 T€ 8.344,0 im Anteil am wirtschaftlichen Umsatz = 39,1 %

2022/2023 T€ 7.715,9 im Anteil am wirtschaftlichen Umsatz = 40,0 %

2021/2022 T€ 6.463,5 im Anteil am wirtschaftlichen Umsatz = 36,8 %

2020/2021 T€ 6.868,0 im Anteil am wirtschaftlichen Umsatz = 38,0 %

2019/2020 T€ 6.718,9 im Anteil am wirtschaftlichen Umsatz = 40,2 %

2018/2019 T€ 6.834,9 im Anteil am wirtschaftlichen Umsatz = 42,9 %

PERSONALAUFWAND (ohne Geschäftsführer)

Der Personalaufwand verringerte sich im Berichtsjahr um nominal T€ 200,4. Lag er im Vorjahr bei T€ 2.994,2, so betrug der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2023/2024 T€ 2.793,8. Relativ gesehen hat sich der Personalaufwand von 15,5 % im Geschäftsjahr 2022/2023 um 2,4 %-Punkte gemessen am wirtschaftlichen Umsatz des jeweiligen Jahres auf 13,1 % im Berichtsjahr vermindert.

Misst man die Personalaufwandsproduktivität am Verhältnis des Personalaufwandes zum Rohergebnis, so ergibt sich folgendes Bild:

ABSCHREIBUNGEN

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen haben sich im Berichtsjahr um T€ 19,1 auf T€ 165,9 erhöht. Im Geschäftsjahr 2022/2023 lagen die Abschreibungen bei T€ 146,8. Im Anteil am Umsatz 2023/2024 lag der Wert bei 0,8 % (2022/2023: 0,8 %).

WEITERE AUFWENDUNGEN DES BETRIEBSNOTWENDIGEN GESCHÄFTSBETRIEBS

Die weiteren Aufwendungen des betriebsnotwendigen Geschäftsbetriebs vermindert um entsprechende Erträge haben sich von T€ 1.485,8 im Geschäftsjahr 2022/2023 um absolut T€ 491,8 auf T€ 1.977,7 im Berichtsjahr erhöht. Gemessen am wirtschaftlichen Umsatz betrug der Wert im Geschäftsjahr 2022/2023 7,7 % und im Berichtsjahr 9,3 %.

BETRIEBSERFOLG

(vor Abzug von Aufwendungen für die Geschäftsleitung)

Der Betriebserfolg 2023/2024 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr mit T€ 3.089,1 um T€ 317,7 auf T€ 3.406,7 und liegt prozentual weit über dem Mittelwert aus den Jahren 2016/2017 - 2021/2022.

FINANZERGEBNIS

Das Finanzergebnis unterliegt den Schwankungen des Aktienmarktes. Es verringerte sich im Jahr 2023/2024 im Saldo der Zinserträge zu den Zinsaufwendungen um T€ 1.207,6 von T€ 692,7 im Geschäftsjahr 2022/2023, auf T€ - 514,9 im Berichtsjahr.

Im Jahr 2022/2023 handelte es sich um Abschreibungen auf Wertpapiere in Höhe von T€ 225,3 und im Wirtschaftsjahr 2023/2024 handelt es sich um Abschreibungen von Wertpapieren in Höhe von T€ 826,0.

AUSSERORDENTLICHES ERGEBNIS

Bei den außerordentlichen Aufwendungen handelt es sich im Wirtschaftsjahr 2023/2024 insbesondere um Einstellung zur Einzelwertberichtigung von Forderungen in Höhe von T€ 26,8 sowie um Forderungsverluste in Höhe von T€ 9,0.

Bei den außerordentlichen Aufwendungen handelt es sich im Wirtschaftsjahr 2022/2023 insbesondere um Einstellung zur pauschalen Wertberichtigung von Forderungen in Höhe von T€ 0,6 sowie um Forderungsverluste in Höhe von T€ 0,5.

GESCHÄFTSLEITUNG

Die Geschäftsführergehälter sind um T€ 1,8 auf T€ 217,1 im Berichtsjahr gestiegen (Vorjahr T€ 215,3).

An der Angemessenheit dieser Bezüge gibt es keine Zweifel.

ZUSAMMENFASSUNG - ABSCHLUSS DES GESCHÄFTSVERLAUFES

Bei den Mitarbeitern haben sich die Krankheitstage im Durchschnitt weiter erhöht. Die Identifizierung dieser mit dem eigenen Unternehmen hat sich aufgrund der Corona-Pandemie allgemein stark verändert. Ein weiteres Problem ist die Vereinfachung bei der Krankmeldung.

Die Lieferengpässe sind weitgehend im Wirtschaftsjahr nicht mehr vorhanden. Es ist nicht mehr notwendig auf frühzeitige Bestellungen von Baumaterialien zu achten. Aufgrund der Preisschwankungen ist es trotzdem erforderlich die Lagerbestände zu günstigen Zeiten zu füllen.

Insgesamt wurden im Jahr 2023/2024 38 Bauvorhaben an Ein- und Zweifamilienhäuser abgewickelt. Durch die Preissteigerungen konnte mit ca. 10 % weniger Projekten, wie im Vorjahr, dennoch der Umsatz gesteigert werden. Dies lag unter anderem auch daran, dass ein Großprojekt (114 Wohneinheiten) realisiert werden wird, welches überwiegend durch Subunternehmer hergestellt wird.

D. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Aufgrund unserer guten Reputation am Markt sehen wir gute Chancen, weiterhin umfangreichere Aufträge mit größerem Umsatz zu akquirieren, um damit einhergehend den Gewinn zu erhöhen.

Extreme und schnelle Materialpreissteigerungen können nicht unmittelbar an den Markt weitergegeben werden und führen zwangsläufig zu rückläufigen Renditen.

Zu stark und schnell steigende Baukosten führen vor allem im privaten Bereich dazu, dass Budgetkosten überschritten und Projekte zurückgestellt werden. Unter anderem ist dies auf die geänderten Anforderungen der Banken zurückzuführen.

Selbst bei einem Ende der aktuellen Inflation werden die Folgen in den kommenden Jahren auf die Wirtschaft und Kommunen nachwirken. Vor allem im privaten Sektor werden sich rückläufige Investitionen in den kommenden Jahren negativ auf die Baubranche auswirken.

Die Zinsentwicklung wird diesen Trend verfestigen.

Aufgrund der unsteten politischen Situation ist das Vertrauen vieler Bürger ins Wanken geraten, was Auswirkungen auf die Investitionen in Höhe eines Lebenswerkes, wie ein Haus, verstärkt hat. Zurzeit ist keine zuverlässige Planung bei Fördergeldern vom Staat mehr möglich.

Fachkräftemangel

Demografischer Wandel, das Fehlen junger Fachkräfte im Handwerk, der Ruhestand von Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung führen zu einem Verlust an Know-how und reduzieren die Leistungsfähigkeit der Unternehmen. Die Suche nach gewerblichen Mitarbeitern für den Bau- / Montagebetrieb gestaltet sich zunehmend schwierig. Durch umfangreiche Maßnahmen wie Zeitungsartikel, Großflächenplakate, Anzeigen in Job-Portalen und sozialen Medien, Kurz-Bewerbungsplattformen, Trikotsponsoring und Aktionen wie Mitarbeiter werben Mitarbeiter konnten vom Unternehmen punktuell Erfolge verzeichnet werden. Diese bleiben jedoch noch hinter den Erwartungen zurück.

Der stetig wachsende Mangel und Wettbewerb um Fachkräfte führen zum Abwerben und Verlust von Mitarbeitern, zu steigender Mitarbeiterfluktuation und überdurchschnittliche Lohnsteigerungen.

Ausblick

Die drohenden Engpässe bei der Energieversorgung und die politische Situation führen zu einer extremen Verunsicherung. Die Folgen für die Baubranche und unser Unternehmen sind nur schwer abzuschätzen. Wie bereits in den Vorjahren stellen wir einen Rückgang der Anfragen in unserer Branche fest, dieser Trend wird sich bis auf weiteres wohl so fortsetzen und sich in der geringeren Anzahl von Aufträgen widerspiegeln. Aufgrund des Gewöhnungseffektes an die Preise und des erhöhten Einsatzes der Vertriebsmitarbeiter konnten für das kommende Jahr Aufträge erzielt werden.

Des Weiteren wurden Grundstücke für den Geschosswohnungsbau erworben um die Auslastung der Mitarbeiter zu gewährleisten.

Die Materialpreise konnten gehalten werden.

Dies bedeutet: Wir werden im Jahr 2024/2025 ca. 25-30 Ein- und Zweifamilienhäuser bauen können. Es werden auch weiterhin Geschosswohnungsbau und Eigenprojekte verfolgt. Die Firma Dorn Bau AG geht sowohl mit dem Kauf als auch mit dem Bau von Eigentumswohnungen in Vorleistung. Der Verkauf von Eigentumswohnungen wird bereits während der Bauphase vorangetrieben. Hierdurch geht der Firma ein Teil der Liquidität verloren. Der Vorteil ist allerdings, dass man zu Preisen anbieten kann, die marktgerecht sind. Hierdurch kann man die Wohnungen zu den Herstellungskosten zzgl. Gewinnaufschlag anbieten.

Eine Unterstützung der Hausbanken ist nicht notwendig, da die Liquidität der Firma Dorn Bau AG für die geplanten Vorhaben ausreichend ist.

Im Geschosswohnungsbau ist es möglich, mit Einsatz von weniger Fachkräften mehr Umsatz zu generieren. Das Risiko der Zahlungsunfähigkeit von Investoren und der unvorhersehbaren Preisentwicklungen der Materialien schließt sich aus, in dem die Objekte in der Bauphase verkauft werden.

Gleichzeitig ist es der Dorn Bau AG gelungen in den Bereich der sanierungsbedürftigen Projekte Aufträge zu akquirieren. Hierbei ist der Vorteil, dass wir Ausbaugewerke aus einer Hand bieten und somit fast eine Alleinstellung am Markt haben. Auch hier bieten wir zu Festpreisen an, allerdings mit einem erhöhten Gewinnaufschlag. Ein weiterer Vorteil ist hierbei, dass die Renovierungen in kürzerer Zeit als beim Neubau, abgewickelt werden können.

E. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG, DIE NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRES EINGETRETEN SIND

Seit dem Bilanzstichtag hatten die Geschäfte einen guten Gang.

F. PERSPEKTIVE - VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG

Das Unternehmen hat wiederholt ein sehr gutes Ergebnis erwirtschaften können. Das positive Ergebnis 2023/2024 konnte nur durch eine erfahrene Geschäftsleitung und durch den vollen Einsatz des Wissens und Könnens des Unternehmens mit der Unterstützung des qualifizierten Personals und der hochwertigen maschinellen und technischen Ausstattung erzielt werden. Die Unternehmensstrategie wurde konsequent ein- und durchgesetzt.

G. SICHERUNG DER UNTERNEHMENSZUKUNFT

Die gute Eigenkapitalausstattung ist die Basis für die Erfüllung der unternehmenspolitischen und investitionstechnischen Daueraufgaben, die das Unternehmen zukunftsfähig macht.

Durch die Einzigartigkeit des Unternehmens die Bauprojekte mit eigenem Personal abzuwickeln und die schnelle Anpassungsfähigkeit an die Veränderungen des Marktes wird das Unternehmen zukunftsfähig bleiben.

Das Unternehmen wird Prioritäten setzen - nach dem Grundsatz "Bestehen durch Ideen"

a) in der Marktpolitik

• neue Märkte und neue Kundenstämme erschließen, Absatz- und Marketingstrategien erneuern und deckungsbeitragsstarke Produkte und Dienstleistungen anbieten,

• das Produkt-Service-Angebot an die Kunden sowie die Vertriebskanäle optimieren,

• den guten Namen in der Branche durch Qualität und Flexibilität fortentwickeln,

• die Stärken des Unternehmens auf die Chancen des Unternehmens in der Zukunft fokussieren,

• externe Vertriebsprozesse optimieren,

b) in der Angebots-, Auftrags- und Abwicklungspolitik

• sich nach den Visionen seiner Kunden ausrichten und sich auf visionäre Innovationen spezialisieren,

• Kundenbedürfnisse konsequent in Produkte und Dienstleistungen umsetzen,

• den Qualitätsvorsprung bei konventionellen Produkten und Dienstleistungen ausbauen und ihre hohe Qualität erhalten,

• mit innovativen Ausrüstungen, d. h. mit dem Einsatz neuester Techniken rationalisieren und erweitern sowie Potenziale ausschöpfen,

• neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln,

• Innovationsprozesse in Gang halten, eigene Erfahrungen in die neuen Produkte einbringen und Technologielücken schließen,

• Die Kunden erhalten wieder vierteljährliche Festpreisangebote

• Unmittelbar nach Auftragserteilung werden sämtliche Materialien, welche einer Preiserhöhung unterliegen könnten, gemeinsam mit dem Kunden bemustert und festgelegt und auf Abruf bestellt.

• Im Geschosswohnungsbau wird mit Herstellungskosten zzgl. Gewinnaufschlag verkauft.

c) in der Personalpolitik

• Mitarbeitern Stolz und starkes Zugehörigkeitsgefühl zum Unternehmen, durch die persönliche Verbindung der Geschäftsleitung zu jedem einzelnen Mitarbeiter und damit Motivation vermitteln,

• Mitarbeitern die eigene Marktstellung sowie die Stärken und Schwächen der maßgeblichen Wettbewerber und auch die Wachstumsaussichten auf dem Markt bewusstmachen,

• Mitarbeiter trainieren, organisatorische Mauern zu durchbrechen und funktions- oder bereichsübergreifend zusammenzuarbeiten und Wachstumsinitiativen umzusetzen,

• Mitarbeiter entsprechend gut aus- und fortbilden,

• Arbeitsplätze sichern

• Mitarbeiterbindung durch jährliche Gehaltserhöhungen, Bonuszahlungen und soziale Leistungen wie Betriebsausflüge, Weihnachtsfeiern, Grillfeste und kostenfreie tägliche Verpflegung.

Mit diesem Lagebericht wird ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Lage und des Geschäftsverlaufes der Gesellschaft vermittelt.

Bilanz

Aktiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Anlagevermögen 553.427,00 668.649,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.372,00 2.822,00
II. Sachanlagen 551.055,00 665.827,00
B. Umlaufvermögen 19.748.401,44 20.377.023,59
I. Vorräte 236.605,88 239.396,11
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 18.472.677,91 14.662.764,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.684.446,28 10.096.305,39
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.063.832,55 947.650,47
III. Wertpapiere 6.623.826,63 6.435.044,55
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.203.522,65 3.606.277,54
C. Rechnungsabgrenzungsposten 56.753,46 97.017,18
Summe Aktiva 20.358.581,90 21.142.689,77

Passiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Eigenkapital 17.465.631,96 15.773.094,37
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 60.000,00
II. Gewinnrücklagen 17.405.631,96 15.713.094,37
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00
B. Rückstellungen 585.561,25 513.179,92
C. Verbindlichkeiten 2.307.181,10 4.856.207,89
D. Rechnungsabgrenzungsposten 207,59 207,59
Summe Passiva 20.358.581,90 21.142.689,77

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1. Rohergebnis 8.505.322,40 8.446.745,78
2. Personalaufwand 3.086.234,90 3.209.427,79
a) Löhne und Gehälter 2.123.393,76 2.140.379,63
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 962.841,14 1.069.048,16
davon für Altersversorgung 331.692,71 364.612,53
3. Abschreibungen 174.890,75 147.136,04
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 165.877,65 146.782,64
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 9.013,10 353,40
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.071.931,83 2.202.438,73
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 314.323,54 920.981,34
davon aus verbundenen Unternehmen 9.606,60 12.298,04
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 826.031,12 225.345,48
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.177,86 2.942,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 946.421,62 713.675,18
9. Ergebnis nach Steuern 1.710.957,86 2.866.761,90
10. sonstige Steuern 18.420,27 15.101,15
11. Jahresüberschuss 1.692.537,59 2.851.660,75
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen 1.692.537,59 2.851.660,75
a) in andere Gewinnrücklagen 1.692.537,59 2.851.660,75
13. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten in Verbindung mit § 264a Abs. 1 HGB die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Dorn Bau AG hat ihren Sitz in Poppenhausen OT Hain und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Schweinfurt (HRB 5880).

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie wertbestimmende Faktoren maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit zulässig, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen erfolgen linear, zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung. Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Material-, Fertigungseinzelkosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für Zinsverluste und das latente Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Berichtsjahr eine Pauschalwertberichtigung angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden im Rahmen der Ausübung von Ermessensspielräumen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf € 267.462,09.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr belaufen sich auf € 6.360.597,91 (Vorjahr: € 5.135.581,72).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen den Vorstand in Höhe von € 4.945.542,29 (Vorjahr: € 4.561.847,06).

sonstige Wertpapiere

Bei diesem Posten handelt es sich um Wertpapieren zur kurzfristigen Disposition. Der Ansatz erfolgt zum Nennbetrag bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Es handelt sich um Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die jeweils einer bestimmten Zeit nach dem Abschlussstichtag zuzurechnen sind.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt € 60.000,00 und entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag. Das Grundkapital ist in voller Höhe einbezahlt. Der Jahresüberschuss in Höhe von € 1.692.537,59 wird in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt und auf neue Rechnung vorgetragen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Jahresabschluss und Steuererklärungen, für Garantieverpflichtungen, für Urlaubsverpflichtungen sowie für Tantieme gebildet.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR:

** Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden teilweise durch Einräumung von Eigentumsvorbehalten an den erworbenen Vorräten und Vermögensgegenständen besichert.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von 79.460,96 € (Vorjahr: 0,00 €).

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

5. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen durchschnittlich 51,5 Mitarbeiter beschäftigt, davon

- kaufmännische Angestellte 9

- gewerbliche Arbeitnehmer 37

- Auszubildende 5,5

Es wird von der Schutzklausel gemäß § 286 IV HGB zur Angabe der Vorstandsvergütung Gebrauch gemacht.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von 1.692.537,59 € wird in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt und auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Poppenhausen, 2. Dezember 2024

Dorn Bau AG

Uwe Dorn, Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats der Dorn Bau AG an die Hauptversammlung

betreffend das Geschäftsjahr 2023/2024

Der Aufsichtsrat hat die Arbeit des Vorstands im Geschäftsjahr 2023/2024 nach Gesetz und Satzung überwacht und beratend begleitet.

Es haben im Jahr 2023/2024 vier Aufsichtsratssitzungen in Poppenhausen stattgefunden.

Der Aufsichtsrat hat sich über die Geschäftstätigkeit und die Lage des Unternehmens, die Weiterentwicklung, über die Rentabilität der Gesellschaft, einschließlich bestehender Risiken informieren lassen sowie bedeutsame Geschäftsvorfälle mit dem Vorstand erörtert, wobei auch grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik erörtert wurden.

Der unter beratender Mitwirkung der Frankonia Steuerberatungsgesellschaft mbH, Schweinfurt, erstellte Jahresabschluss der AG zum 31.03.2024 nebst Bericht haben dem Aufsichtsrat vorgelegen. Der Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023/2024 wurde von der C.M. Scheerer GmbH, Schweinfurt, erstellt und am 24.02.2025 mit einem unbeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Einladung / TO Hauptversammlung

Protokoll über die Vorstand- und Aufsichtsratssitzung der

Dorn Bau AG

Im Werntal 50

97490 Poppenhausen OT Hain

Tagesordnungspunkt: Feststellung des Jahresabschlusses 2023/2024

Unter Einhaltung von Fristen und Förmlichkeiten für die Einberufung und Abhaltung der Vorstand- und Aufsichtsratssitzung beschließen die Beteiligten folgendes:

1. Der Vorstand und Aufsichtsrat ist voll vertreten durch die persönliche Anwesenheit von Uwe Dorn, Vorstand Matthias Dorn, Aufsichtsrat Gabriele Dorn, Aufsichtsrat Bernhard Pickel, Aufsichtsrat

2. Der Jahresabschluss 2023/2024 wird in der aufgestellten Form mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 1.692.537,59€ festgestellt.

3. Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2023/2024 Entlastung erteilt.

 

Poppenhausen, 24.02.2025

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Uwe Dorn, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.02.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Dorn Bau AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dorn Bau AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dorn Bau AG für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• hat unsere Prüfung zu keinen Einwendungen geführt.

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Schweinfurt, den 20. Februar 2025

C.M. Scheerer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Claudia M. Scheerer, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

6 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.