Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 99366
Vorher
Blitz 2004 B 406. GmbH
Eingetragen
25.11.2005
Branche
Betrieb von Einrichtungen für kunstschaffende Tätigkeiten und darstellende Künste a. n. g.Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von keramischen Haushaltswaren und Ziergegenständen
Gegenstand
Die Produktion von Kunstwerken, An- und Verkauf sowie Vermittlung von Kunstgegenständen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Anja Gerstmann
seit 4.6.2014
Prokura
Caroline Eggel
seit 14.1.2014
Prokura
Olafur Eliasson
seit 10.1.2006
Geschäftsführer

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Studio Olafur Eliasson GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Studio Olafur Eliasson GmbH

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Studio Olafur Eliasson GmbH entwickelt, produziert und installiert Kunstwerke (einschließlich sog. Kunst am Bau), Projekte und Ausstellungen. Es wird experimentiert, archiviert, recherchiert, publiziert und kommuniziert. Olafur Eliasson und das Studio erschaffen nicht nur Kunstwerke, sondern sie arbeiten auch mit Ingenieuren, Statikern, Metallbaufirmen und anderen Spezialisten zusammen und kooperieren weltweit mit Kulturschaffenden, Politikern und Wissenschaftlern. Das Studio veranstaltet Workshops und Symposien, um den künstlerischen und intellektuellen Austausch mit Menschen und Institutionen außerhalb der Kunstwelt zu fördern.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der weltweite Kunstmarkt belief sich im Jahr 2023 auf 65 Mrd. USD, was einem Rückgang von 4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, aber immer noch über dem Höchststand von 64,4 Mrd. USD vor der Pandemie liegt. Dies geht aus dem The Art Basel and UBS Global Art Market Report 2024 hervor.

Zu den Faktoren, die den Markt einschränkten, gehörten der Rückgang der Verkäufe in den höchsten Preisklassen, die hohe Inflation und die hohen Zinssätze, der anhaltende Krieg in der Ukraine, ein neuer Krieg im Nahen Osten und die Unsicherheit über das Wirtschaftswachstum in China. Die für den Bericht befragten Unternehmen gaben auch höhere Kosten für Dinge wie Logistik und Miete an.

Mit Ausnahme von China verzeichneten alle wichtigen Kunstmärkte Rückgänge bei den Gesamtverkäufen. Dies wurde durch einen Anstieg des Volumens ausgeglichen, das mit 39,4 Millionen Transaktionen um 4 % über dem Niveau von 2022 lag, was auf die Stärke des unteren Marktsegments zurückzuführen ist.

Die USA haben ihre Position als größter nationaler Markt mit einem wertmäßigen Anteil von 42 % bzw. 27,2 Mrd. USD behauptet. Und dies trotz eines Rückgangs von 10 % gegenüber dem bisher höchsten Wert von 30,2 Mrd. USD im Jahr 2022. Der Wert für 2023 lag knapp unter dem Niveau vor der Pandemie im Jahr 2019. Die Ausdünnung der Verkäufe in den oberen Preiskategorien traf den US-Markt, auf dem in der Regel die höchstpreisigen Werke gehandelt werden, besonders hart. Außerdem hatten die Händler mit höheren Ausgaben infolge der COVID-19-Pandemie zu kämpfen.

Der Umsatz in China stieg um beachtliche 9 % auf schätzungsweise 12,2 Mrd. USD gegenüber 11,2 Mrd. USD im Vorjahr. Das Land widersetzte sich dem Trend der sich verlangsamenden nationalen Märkte und verzeichnete nach der COVID-Sperre ein besonders starkes erstes Halbjahr im Auktionssektor, da ein Rückstau an Beständen zum Verkauf kam - es war der einzige große nationale Markt, der ein Wachstum im oberen Bereich verzeichnete. Auch die Kunstmessen auf dem chinesischen Festland und in Hongkong liefen wieder auf Hochtouren und trieben die Händlerumsätze in die Höhe.

Mit Blick auf das Jahr 2024 erwarteten 36 % der Händler einen Anstieg der Verkäufe, während 48 % mit einem gleichbleibenden Umsatz und 16 % mit einem Rückgang rechneten. Im Vergleich zu Ende 2022, als sich die kleinsten Händler am optimistischsten äußerten, waren 2023 die größten Händler am hoffnungsvollsten, denn 54 % erwarteten einen Anstieg.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens

Unsere für die Steuerung des Unternehmens relevanten finanziellen Leistungsindikatoren sind die akquirierten Projekte, die Umsätze sowie das EBITDA.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 34.268 auf TEUR 32.119 um 6,27 Prozent verringert.

Die wesentlichen Posten der Aktiva sind die Vorräte mit TEUR 8.993 und das Anlagevermögen mit TEUR 14.501.

Im Umlaufvermögen hat sich der Bestand an Vorräten von TEUR 11.790 auf TEUR 8.993 verringert. Die Verringerung betrifft insbesondere die unfertigen und fertigen Erzeugnisse. Auch die geleisteten Anzahlungen haben sich gegenüber dem Vorjahr verringert.

Finanzlage

Das Eigenkapital hat sich absolut um TEUR 1.470 erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich dadurch auf 61 Prozent erhöht. Die Finanzlage kann als sehr stabil bezeichnet werden.

Im Geschäftsjahr wurden Gewinnausschüttungen i.H.v. TEUR 3.091 beschlossen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich in Folge planmäßiger Tilgungen um TEUR 406. Zur Verfügung stehende Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen.

In den Rückstellungen sind Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 2.058 und sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 544 enthalten.

Der Cashflow in Höhe von TEUR 1.166 setzt sich aus den Cashflows der laufenden Tätigkeit (TEUR 4.978), aus Investitionstätigkeit (TEUR -661) und aus Finanzierungstätigkeit (TEUR -3.151) zusammen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit zeigt im Wesentlichen die Auszahlungen an Unternehmenseigner.

Ertragslage

Die Jahresumsatzerlöse von TEUR 22.136 liegen mit TEUR 6.528 über dem Vorjahreswert. Dies entspricht einer Erhöhung um 41,8 Prozent. Der prognostizierte Gesamtumsatz (15 Mio. EUR+) wurde somit übertroffen. Die Umsatzerlöse erweisen sich damit stabiler als unter den krisengeprägten Rahmenbedingungen geplant.

Das EBITDA hat sich gegenüber dem Vorjahr um 373,3 Prozent erhöht (7.194 TEUR). Diese starke Erhöhung geht auf Sondereffekte auf Gesellschafterebene im Vorjahr zurück. Zudem wiesen die in 2023 abgeschlossenen Projekte eine höhere Umsatzrentabilität auf (20,6 Prozent).

Trotz der Erhöhung der Umsatzerlöse waren in Teilbereichen auch Verringerungen des Aufwands zu verzeichnen. So verringerte sich der Materialaufwand im Berichtszeitraum von TEUR 5.856 auf TEUR 4.559. Dies entspricht einer Verringerung gegenüber dem Vorjahr von 22,2 Prozent.

Der Personalaufwand bildet im Verhältnis zur Gesamtleistung einen Anteil von 23,9 Prozent und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (16,9 Prozent) erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 5.833 auf 2.493 TEUR gesunken. Hintergrund dieser deutlichen Reduzierung waren die bereits erwähnten Vorgänge auf Gesellschafterebene. Im Übrigen entfallen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Wesentlichen auf Kosten der Warenabgabe.

Gesamtaussage

2023 konnte die Gesellschaft die im Vorjahr prognostizierten Planungen und Ziele erreichen. Die Ergebnis- und Umsatzziele wurden erreicht.

3. Chancen- und Risikobericht

Die Hauptverkaufszweige des Unternehmens sind zum einen der Verkauf von Kunstwerken über Ausstellungen, Galerieverkäufen und Kunstmessen und zum anderen größere Auftragswerke die durch Kunden bei der Gesellschaft angefragt und speziell nach deren Wünschen angefertigt werden.

Nach wie vor zählt Olafur Eliasson zu einem der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler. 2023 belegte er im Kunstkompass des Wirtschaftsmagazins Capital weiterhin den siebten Platz ("Seit 1970 misst der «Kompass» die Resonanz von Künstlern in der internationalen Fachwelt. Mit Punkten bewertet werden Einzelausstellungen in großen Museen, Teilnahme an bedeutenden Gruppenausstellungen wie der Biennale in Venedig, Rezensionen in namhaften Magazinen, Ankäufe durch Museen, Ehrungen mit Auszeichnungen wie dem britischen Turner-Preis, u.a."). Es ist davon auszugehen, dass seine positive Marktpräsenz auch für das nächste Jahr und darüber hinaus bestehen bleibt.

Politische, klimatische, wirtschaftliche Lage:

Neben dem Krieg in der Ukraine hat der Nahostkonflikt und der weltweit spürbare Klimawandel zu weltweiter Unsicherheit geführt. Weiterhin sind Preise für Energie, Lebensmittel und Konsumgüter hoch, sowohl in der Wirtschaft also auch privaten Haushalten. Für die Studio Olafur Eliasson GmbH ist das nach wie vor durch höhere Kosten bei der Materialbeschaffung spürbar, aber auch bei der Verfügbarkeit von Materialien.

Regulatorische und politische Risiken:

Die Nachfrage am Kunstmarkt ist generell davon abhängig inwieweit Sammlern bereit sind Geld in Kunst zu investieren. Die politischen Krisen oder Naturkatastrophen können diese Bereitschaft dämpfen. Die Stimmung und der Handel am Kunstmarkt sind immer ein Abbild der generellen politischen Stimmung in der Welt. Kunstsammler sind verhaltend und abwartend bei der Investition in Kunst.

Risiken am Markt:

Aus Sicht der Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft können verschiedene Faktoren die Nachfrage nach den eigenen Produkten und Dienstleistungen einschränken. Zu hohe Kosten und der als zu gering wahrgenommene Nutzen der eigenen Leistungen werden am häufigsten als potenzielle Hemmnisfaktoren genannt. Bei einer Phase sich insgesamt abkühlenden Wirtschaft, können Restrukturierungen und damit einhergehende allgemeine Spar und Kostenreduktionen in Unternehmen wie auch im Privatkonsum dazu führen, dass insbesondere in der Kreativ- und Kulturwirtschaft mit Nachfrageinbußen gerechnet werden kann.

Zudem birgt der Auktionshandel, der sogenannte Dritte Markt (der Kunstwirtschaft), eine Gefahr am Markt. Bringen Sammler ihre gekauften Werke auf den Auktionsmarkt, hat zum einen die Gesellschaft finanziell keinen Vorteil davon und zum gleichen Zeitpunkt beeinflusst dieses zusätzliches Angebot die Nachfrage und die Preise ohne dass der eigentliche Produzent des Kunstwerkes dies beeinflussen kann. Tauchen auf dem Auktionsmarkt frühere und inzwischen im Wert gestiegene Werke auf dann kaufen interessierte Sammler möglicherweise eher diese Werke als die neu produzierten.

Zudem beeinflusst dies das sehr sorgsam austarierten Preisgefälle der Werke. Eine nicht erfolgreiche Auktion kann eine generelle Wertminderung zur Folge haben oder andersherum die aktuell neu produzierten Werke werden durch zu hohe Auktionspreise finanziell abgewertet und damit das gesamte Preisgefüge des Künstlers. Aus diesem Grund werden Kunstwerke auf Auktionen von Künstler und Galerien oft zurückgekauft und dies sind nicht voraussehbare Investitionen.

Insbesondere die angesprochenen politischen Risiken haben zudem direkten Einfluss auf den Kunstmarkt und die Nachfrage. Auch der Klimawandel und der Umgang von Künstlerinnen und Künstlern mit Ressourcen wird kritisch betrachtet und die Reputation und Nachfrage nach deren Kunst wird davon beeinflusst.

4. Prognosebericht

Die Gesellschaft hält sich trotz den globalen Herausforderungen weiterhin stabil. Nach Beratung mit den Galerien können für das Jahr 2024 zwar keine steigenden Umsätze prognostiziert werden, da die Nachfrage nach Kunstwerken verhalten ist. Es werden im Jahr 2024 aber einige Auftragswerke fertiggestellt. Die Gesamtprognose ist daher trotz allem positiv für das Jahr.

Im Jahr 2024 wird die Gesellschaft vornehmlich für große Einzelausstellungen Kunstwerke produzieren. Es wird weiterhin in die Energieeffizienz der Gebäude investiert, vor allem das Geothermie-Projekt für den Pfefferberg wird umgesetzt.

Die großen Einzelausstellungen in renommierten Museen und Galerien in den USA als auch im Pazifischen Raum sollen die Nachfrage nach Werken von Olafur Eliasson für 2024 und 2025 unterstützen. Zudem stehen Verhandlungen für größere Auftragswerke an, die für 2024 also auch die folgenden Jahre verlässliche Einnahmen generieren. Im Jahr 2025 wird es keine größeren Ausstellungen geben, dann liegt der Fokus auf der Entwicklung und Produktion von neuen Werken.

Im Ergebnis kann für das Jahr 2024 nach aktueller Auftragslage mit einer Gesamtleistung von ca. 15 -16 Mio. EUR und einem Jahresüberschuss von etwa 1 Mio. EUR gerechnet werden.

 

Berlin, den 16.12.2024

Olafur Eliasson, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 14.501.849,41 14.371.203,65
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.644,00 18.374,00
II. Sachanlagen 14.364.898,30 14.211.834,63
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.045.429,00 13.166.206,00
2. technische Anlagen und Maschinen 285.607,00 212.882,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 796.773,00 792.264,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 237.089,30 40.482,63
III. Finanzanlagen 115.307,11 140.995,02
1. Beteiligungen 51.261,69 51.261,69
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 64.045,42 89.733,33
B. Umlaufvermögen 17.526.029,15 19.823.056,54
I. Vorräte 8.993.590,00 11.790.260,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.189.973,40 1.856.413,69
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 385.077,95 759.578,79
2. sonstige Vermögensgegenstände 804.895,45 1.096.834,90
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 310.159,06 291.811,15
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.342.465,75 6.176.382,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 91.632,05 74.636,52
Aktiva 32.119.510,61 34.268.896,71

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 19.694.086,44 18.224.027,70
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 19.669.086,44 18.199.027,70
davon Gewinnvortrag 18.199.027,70 22.920.846,86
B. Rückstellungen 2.602.737,44 1.574.753,72
C. Verbindlichkeiten 9.822.686,73 14.470.115,29
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.445.303,00 1.851.555,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.445.303,00 1.851.555,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 364.216,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 364.216,80
3. sonstige Verbindlichkeiten 8.013.166,93 12.618.560,29
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.013.166,93 12.618.560,29
Passiva 32.119.510,61 34.268.896,71

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.951.557,92 11.847.607,61
2. Personalaufwand 5.300.349,06 4.532.799,55
a) Löhne und Gehälter 4.469.936,51 3.835.913,01
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 830.412,55 696.886,54
davon für Altersversorgung 883,20 723,20
3. Abschreibungen 620.078,91 679.709,55
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 620.078,91 651.762,66
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 27.946,89
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.492.975,96 5.833.760,59
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 911,44 394,09
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 52.335,77 55.220,44
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19.388,42 22.398,38
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.993.989,19 1.372.779,22
8. Ergebnis nach Steuern 4.577.112,15 -538.619,24
9. sonstige Steuern 15.968,48 15.968,48
10. Jahresüberschuss 4.561.143,67 -554.587,72
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 18.199.027,70 22.920.846,86
12. Ausschüttung 3.091.084,93 4.167.231,44
13. Bilanzgewinn 19.669.086,44 18.199.027,70

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Studio Olafur Eliasson GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: HRB99366

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Beteiligungen

Die Beteiligung betrifft den Anteilsbesitz an der Little Sun GmbH, Berlin, in Höhe von 45% am Eigenkapital und die Beteiligung an der in 2017 gegründeten The Folded Mirror Limited in Höhe von 50% am Eigenkapital sowie die Beteiligung an der in 2019 gegründeten Studio Olafur Eliasson Futures GmbH, Berlin, in Höhe von 100% am Eigenkapital. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wies die Little Sun GmbH einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 2.722.941,97 EUR sowie einen Jahresfehlbetrag von 271.656,30 EUR aus.

Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr in Höhe von 310.159,06 EUR (Vorjahr: 291.811,15 EUR).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten i. H. v. 487.770,58 EUR enthalten.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Von den Verbindlichkeiten haben 1.445.303,00 EUR (Vorjahr: 1.851.555,00 EUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und weniger als 5 Jahren. Es handelt sich hierbei um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die mit Pfandrechten besichert sind.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Die übrigen Verbindlichkeiten in Höhe von 8.363.841,52 EUR (Vorjahr: 12.618.560,29 EUR) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen

Die Erträge aus Währungsumrechnungen belaufen sich auf 260,10 EUR (Vorjahr: 907,80 EUR).

Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen belaufen sich auf 911,44 EUR (Vorjahr: 394,09 EUR).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 29,00
Angestellte 44,00
leitende Angestellte 4,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 77,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 37,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 40,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Olafur Eliasson. Von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Jahresüberschuss beträgt 4.561.143,67 EUR.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag:

Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ereignet.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, 20.12.2024

gez. Olafur Eliasson

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Studio Olafur Eliasson GmbH, Berlin,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Studio Olafur Eliasson GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Studio Olafur Eliasson GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 18. Dezember 2024

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