Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 164691
Vorher
VERMOP Salmon GmbH
Eingetragen
7.1.1974
Branche
Herstellung von Besen und BürstenAllgemeine GebäudereinigungHerstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Reinigungsgeräten aller Art für Haushalt und Großraumreinigung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Hofmann
seit 13.5.2025
Geschäftsführer
Christian Rienecker
seit 11.4.2024
Prokura
Jochen Mölber
seit 19.12.2023
Prokura
Oliver Popp
seit 11.10.2023
Prokura
Boris Picht
seit 6.9.2023
Prokura
Jochen Hammrich
seit 6.9.2023
Prokura
Niels Langer
seit 31.8.2023
Geschäftsführer
Gerhard Dr. Frieß
seit 31.7.2023
Geschäftsführer
Robert Auer
seit 15.10.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Freudenberg Home and Cleaning Solutions GmbH
Germany
1.278.500 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VERMOP Salmon GmbH

Gilching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

VERMOP SALMON GMBH, GILCHING

I. Grundlage des Unternehmens

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die VERMOP Salmon GmbH (nachfolgend "VERMOP") ist einer der international führenden Hersteller von Reinigungsgeräten, -systemen und -zubehör. Aufbauend auf diesem Know-how und dieser Erfahrung positionieren wir uns als Anbieter von hochwertigen professionellen Produkten und modularen Reinigungssystemen, die innovativ, praxisbewährt und langlebig sind. Das umfassende Sortiment an Reinigungsgeräten, -systemen, -zubehör und Reinigungschemie wird in Gilching bei München entwickelt, in den Werken in Wertheim produziert und von da aus europaweit ausgeliefert. Die Geschäftsaktivitäten gliedern sich in die Geschäftsbereiche "Tools", "Power", "Liquid" und "Soft".

Die wesentlichen Leistungsindikatoren sind das operative Betriebsergebnis (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit exklusive Zinsen und Währungseffekte), die hohe technische Kompetenz der Mitarbeiter, die breiten und tiefen Marktkenntnisse sowie die mehr als 90 Jahre aufgebaute Reputation der Marke VERMOP.

Forschung und Entwicklung

Die Berücksichtigung der Bedürfnisse unserer Kunden ist zentral für den Erfolg des Unternehmens, so dass angefangen vom Marketing, über die Abteilung Forschung und Entwicklung bis hin zur Produktion unsere Bereiche zum Entstehen von innovativen Produkten und zur Verbesserung von bewährten Reinigungssystemen beitragen. Der Schwerpunkt unserer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten liegt am Standort Gilching, an dem eine moderne Forschungs- und Entwicklungshalle besteht. Auch im Geschäftsjahr 2021 wurde an der Entwicklung von neuen Produkten gearbeitet. Die externen Aufwendungen für den Bereich Forschung und Entwicklung betragen ca. TEUR 971. Hierbei wird sowohl an neuen Produkten gearbeitet als auch auf die Weiterentwicklung bestehender Produkte gesetzt.

II. Wirtschaftsbericht

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das Wirtschaftswachstum in Deutschland fiel im Berichtszeitraum 2021 mit einem Anstieg von 2,9 % wieder höher aus nach dem nur geringen Wachstum von 0,6 % im Vorjahr (Quelle: Statistisches Bundesamt "Pressemitteilung Nr. 074").

Trotz der noch spürbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie und zunehmender Engpässe in den Lieferketten kam es in den Sommermonaten zu einer Erholung der Wirtschaftsleistung, die aber durch die vierte Corona-Welle und den damit einhergehenden Verschärfungen aufgrund von Schutzmaßnahmen gestoppt wurde (Quelle: Statistisches Bundesamt "Pressemitteilung Nr. 074").

Die insgesamt im Berichtsjahr zu verzeichnende positive Entwicklung der wirtschaftlichen Lage betraf nahezu alle Wirtschaftsbereiche, auch wenn das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht werden konnte. Der Außenhandel erholte sich im Jahr 2021 ebenfalls mit einem Anstieg der Exporte um 9,4 % gegenüber dem Vorjahr, so dass diese nur noch leicht unter dem Niveau des Jahres 2019 lagen (Quelle: Statistisches Bundesamt "Pressemitteilung Nr. 020").

In der Gebäudereinigungsbranche kann die wirtschaftliche Lage in Folge der vorsichtigen Haltung der Kunden, der defizitären Haushaltslage vieler Staaten im Euroraum und der ungewissen Wachstumsaussichten als schwierig bezeichnet werden. Bedingt durch die Coronakrise wurden Reinigungsdienstleistungen in sensiblen Bereichen wie Kliniken und Pflegeheimen verstärkt nachgefragt, während die schlechtere wirtschaftliche Lage in der Veranstaltungs- und Reisebranche auch zu Rückgängen in den Reinigungsdienstleistungen dort führte.

Der Wettbewerb in der Gebäudereinigungsbranche ist intensiv, so dass Wachstumschancen im Angebot von zusätzlichen Dienstleistungen wie ganzheitlichem Facility Management und in der Digitalisierung zur Steigerung von Effizienz und Qualität liegen (Quelle: BIV-Branchenreport Januar 2022).

Markt und Geschäftsverlauf

Hauptabsatzgebiete blieben auch im Geschäftsjahr 2021 die Bundesrepublik Deutschland und das europäische Ausland mit den VERMOP-Niederlassungen vor Ort.

Der seit mehreren Jahren vorangetriebene Markteintritt in Auslandsmärkte mit qualitativem und quantitativem Potenzial machte nicht unerhebliche Vorleistungen notwendig.

Insgesamt konnte im abgelaufenen Jahr ein sehr positives Ergebnis erzielt werden. Im Vergleich zu der für das Geschäftsjahr 2021 im Vorjahr prognostizierten Umsatzentwicklung wurde die Schätzung und das Umsatzniveau des Vorjahres übertroffen. Auch der Jahresüberschuss lag deutlich über der Prognose und dem Vorjahresergebnis.

Die internationalen Märkte wuchsen wie auch im Vorjahr recht unterschiedlich. Besonders positiv entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr der ungarische Markt.

III. Vermögens, Finanz- und Ertragslage

Umsatzentwicklung

Die Gesellschaft verzeichnete im Geschäftsjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzanstieg von TEUR 1.396, bzw. 4,0 %. Dabei kam es im Inland zu einer Steigerung der Umsatzerlöse um TEUR 1.563, während im Ausland ein Rückgang um TEUR 167 eintrat. Unter Einbeziehung der Bestandsveränderungen von TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 43) sowie der aktivierten Eigenleistungen mit TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 3) erhöhte sich die Gesamtleistung um TEUR 1.400 bzw. 4,0 %.

Ergebnisentwicklung

Der Materialaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr sowohl aufgrund der höheren Umsatzerlöse als auch aufgrund von Kostensteigerungen um insgesamt TEUR 897. Die Materialaufwandsquote erhöhte sich damit von 25,7 % der Gesamtleistung im Vorjahr auf 27,1 %. Der Personalaufwand sank im Geschäftsjahr 2021 um TEUR 340 bzw. 2,5 %, da nicht alle freigewordenen Positionen im Geschäftsjahr nachbesetzt wurden. Die Personalaufwandsquote sank dabei von 39,1 % auf 36,7 %. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sanken im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 66 bzw. 3,9 %.

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 214 auf TEUR 872, da es im Wesentlichen zu Erlösen aus Fahrzeugen kam, die bereits im Vorjahr zum Verkauf bestimmt wurden. Die Gesellschaft erhielt wie auch schon im Vorjahr Erstattungen für Sozialversicherungsbeiträge aufgrund von Kurzarbeit.

Die leichte Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 215 auf TEUR 9.800 resultierte im Wesentlichen aus dem Anstieg der Kosten für Forschung und Entwicklung um TEUR 536. Gegenläufig dazu kam es zu Rückgängen der Aufwendungen für Verlustübernahmen und weiterbelastete Vertriebskosten bei den Tochtergesellschaften um TEUR 168, der Reisekosten um TEUR 156, der Mietkosten aufgrund einer verringerten gemieteten Fläche um TEUR 151, der Marketingaufwendungen um TEUR 96 sowie weiterer kleinerer Kosteneinsparungen in verschiedenen Bereichen.

In der Zusammenschau und unter Berücksichtigung weiterer Faktoren führte dies zu einer Steigerung des Betriebsergebnisses um TEUR 908 auf TEUR 2.720 im Berichtsjahr.

Das Finanzergebnis in Höhe von TEUR 44 blieb in etwa konstant im Vergleich zum Vorjahresniveau von TEUR 46.

Insgesamt konnte im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von TEUR 2.025 (Vorjahr: TEUR 1.190) erwirtschaftet werden.

Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögenslage der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2021 durch einen Rückgang der Sachanlagen und Finanzanlagen geprägt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände gingen im Vergleich zum Vorjahr nur leicht um TEUR 37 zurück.

Das Sachanlagevermögen verringerte sich um TEUR 1.116, da im Wesentlichen die erfolgten Investitionen von TEUR 449 unter den Abschreibungen von TEUR 1.440 blieben.

Das Finanzanlagevermögen sank um TEUR 3.092. Dabei kam es zu einer Rückzahlung von Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Gesellschafter von insgesamt TEUR 2.090 und von sonstigen Ausleihungen in Höhe von TEUR 1.200. Gegenläufig dazu wurden die Anteile an verbundenen Unternehmen im Wesentlichen aufgrund einer Kapitalerhöhung bei der Hefter Cleantech GmbH um TEUR 163 erhöht.

Die Vorräte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 132. Die Bestandsveränderung bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen betrug im Berichtsjahr TEUR 37.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen v.a. in Zusammenhang mit der Erhöhung der Umsatzerlöse um TEUR 613 und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gingen um TEUR 372 gegenüber dem Vorjahr zurück. Zum Stichtag valutierten die liquiden Mittel mit TEUR 7.140 (Vorjahr: TEUR 3.701) deutlich über dem Vorjahresniveau v.a. aufgrund der Rückzahlung von Ausleihungen. Das langfristig gebundene Vermögen war vollumfänglich durch Eigenkapital gedeckt.

Der Anstieg der Eigenkapitalquote vom 63,4 % auf 65,8 % gegenüber dem Vorjahr resultierte v.a. aus dem Jahresergebnis sowie aus der Rückzahlung von Ausleihungen und der Tilgung von Bankverbindlichkeiten.

Die sonstigen Rückstellungen gingen im Geschäftsjahr um TEUR 452 zurück v.a. aufgrund von geringeren Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Kundenrabatte und Personal. Die sonstigen Rückstellungen enthielten im Wesentlichen ausstehende Rechnungen mit TEUR 713, Personalrückstellungen mit TEUR 733, sowie Kundenrabatte mit TEUR 704.

Stichtagsbedingt stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 1.073.

Der vereinfachte Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Geschäftsjahr TEUR 3.688 (Vorjahr: TEUR 2.934). Grundsätzlich bestehen weitere Möglichkeiten für freie Kreditlinien.

Bilanzielle Risiken, soweit zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbar, wurden durch entsprechende Abwertungen und Rückstellungen berücksichtigt. Durch die stabile Finanzlage ist ein Finanzierungsrisiko für das operative Geschäft derzeit nicht gegeben.

Zurückblickend übertraf das abgelaufene Geschäftsjahr für die VERMOP Salmon GmbH in Hinblick auf die Vermögens- und Ertragssituation die Erwartungen. Die Kurzarbeit wurde wie im Vorjahr eingesetzt, um durch die starken Nachfrageschwankungen zu kommen.

Der Aufbau nichtfinanzieller Leistungsindikatoren wurde im Jahr 2021 weiter vorangetrieben. Auch die Innovationsfähigkeit ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg der VERMOP.

IV. Prognose, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Verschiedene Faktoren, die schwer absehbar sind, machen Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2022 unsicher. Nach wie vor ist die Coronakrise nicht überwunden, so dass es zu weiteren wirtschaftlichen Einschränkungen insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten kommen kann. Außerdem führt der russische Krieg in der Ukraine zu einer weiteren Verschärfung von Lieferengpässen und bei Rohstoffpreisen sowie zu einer generellen Abnahme von wirtschaftlicher Stabilität.

Das ifo Institut geht in seiner Frühjahresprognose vom 23. März von zwei unterschiedlichen Szenarien hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2022 aus. Kommt es zu einer nur vorrübergehenden Zunahme der Rohstoffpreise, Lieferengpässe und generellen Unsicherheit, dann wird in Deutschland mit einem Wirtschaftswachstum von 3,1 % gerechnet. Verschärft sich die Situation allerdings noch weiter, bevor ab Mitte des Jahres eine allmähliche Entspannung einsetzt, wird nur von einer Wachstumsrate von 2,2 % ausgegangen.

Der Anstieg der Weltmarktpreise vieler Rohstoffe, insbesondere auch für Energie und Nahrungsmittel, führt zu einer Reduktion der Kaufkraft vieler Haushalte und damit auch zur Dämpfung des Konsumklimas, während sich aufgrund höherer Kosten die Investitionsbereitschaft von Unternehmen verringert. Die im Zuge des russischen Krieges in der Ukraine verhängten Sanktionen gegen Russland und die eingetretenen Handelshemmnisse mit der Ukraine resultieren in Beeinträchtigungen des Exportgeschäftes und Problemen in den Lieferketten.

Dennoch kam es im ersten Quartal des Jahres 2022 zu einer Zunahme der Wirtschaftsleistung. Begünstigende Faktoren für die wirtschaftliche Entwicklung stellen die vollen Auftragsbücher der Industrieunternehmen und die Normalisierung des privaten Konsums nach den coronabedingten Einschränkungen im Winter und in den letzten Jahren dar.

Die bisherige Entwicklung der Energiepreise sowie die weiterhin stark steigende Inflation bis zum Stichtag der Abschlusserstellung lässt uns das Szenario mit dem insgesamt für das Jahr 2022 geringeren Wirtschaftswachstum als das Wahrscheinlichere annehmen. Sollte es allerdings zu einer Unterbrechung der Energielieferungen aus Russland kommen, wäre der kurzfristig eintretende wirtschaftliche Schaden sogar noch größer als in diesem Szenario erwartet.

Bezogen auf die weltwirtschaftliche Entwicklung rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) in seiner Prognose vom April 2022 mit einem Wachstum von 3,6 %. Wesentliche Faktoren für die im Vergleich zum Januar nunmehr etwas geringeren Wachstumsaussichten sind auch für die Weltwirtschaft der russische Krieg in der Ukraine und der Anstieg der Inflation.

Nicht zuletzt der Umsatz von VERMOP in Russland, der durch die Sanktionen gegen Russland möglicherweise teilweise oder komplett entfallen könnte, könnte Auswirkungen auf die Entwicklung und das Ergebnis im Geschäftsjahr und den Folgejahren haben.

Um diese evtl. weniger positive Entwicklung abzufedern, investiert VERMOP im neuen Geschäftsjahr auch personell in die Verstärkung ausländischer Vertriebsteams, um so Marktanteile weiter zu sichern und ggf. auch dazuzugewinnen.

Außerdem soll ab der 2. Jahreshälfte ein Teuerungszuschlag auf alle Produkte eingeführt werden, um die aktuelle Preisentwicklung etwas auszugleichen.

Vor diesem Hintergrund rechnen wir für das Geschäftsjahr 2022 mit einem moderaten Anstieg des Auftragseingangs und aufgrund verschiedener Maßnahmen mit einem deutlichen Umsatzanstieg, jedoch wegen stark steigender Materialkosten und Inflation mit einem gleichbleibenden Ergebnis.

Das Unternehmen plant für das Geschäftsjahr 2022 diverse Investitionen im Bereich der Maschinen, um die Produktion effizienter zu gestalten. Kapazitäten sollen ausgeweitet werden und strategische Schwerpunkte der Produktion angepasst werden.

Zudem plant das Unternehmen diverse Maßnahmen im Rahmen der weiteren Digitalisierung der Unternehmensabläufe und operativer Prozesse. Damit soll VERMOP weiter auf die Veränderungen der äußeren Umwelt und an neue Fragestellungen einer digitaleren Zukunft angepasst werden. Personelle Kapazitäten sollen infolgedessen effektiver im Unternehmen eingesetzt werden, um so Auftragskapazitäten zu erweitern.

Diese Maßnahmen sollen mittels der hohen Bankguthaben finanziert werden, selbst wenn dies zu einem punktuellen schlechten Ergebnis führen sollte. Weitere starke Sparmaßnahmen, die ggf. kurzfristig stärkere Umsatzschwankungen oder -einbrüche ausgleichen müssen, stehen mit der Investitionspolitik des Unternehmens damit dennoch nicht im Widerspruch.

Trotz der erheblichen Herausforderungen ist das Unternehmen stark bemüht, keine Kurzarbeit für den Ausgleich etwaiger Umsatzschwankungen anordnen zu müssen.

Risiken

Die Geschäftspolitik von VERMOP ist darauf ausgerichtet, die Leistungsfähigkeit und Ertragskraft, sowie damit einhergehend den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. In unserem unternehmerischen Handeln unterliegen wir dabei allgemeinen konjunkturellen und branchenüblichen Risiken. Wir befinden uns mit unserem Kerngeschäft in einem hart umkämpften Wettbewerbsumfeld. Ein Großteil unseres Geschäfts findet zudem geographisch dort statt, wo es die professionellen Reinigungsindustrie schon Jahrzehnte und dementsprechend harten Preisdruck gibt. In neu entstehenden Märkten sind die Chancen höher, sich gut zu positionieren. VERMOP baut daher kontinuierlich sein Auslandsgeschäft weiter aus, ohne dabei den Kernmarkt aus seinem Fokus zu verlieren. Es ist davon auszugehen, dass durch die hohe Qualität der VERMOP-Produkte der Markteintritt in Niedriglohn- und Niedrigpreisländern tendenziell schwieriger ist.

VERMOP weist moderne Produktions- und Verwaltungsstätten auf. Die Herstellung findet in Deutschland statt und die Erfüllung ständig wachsender gesetzlicher Auflagen unserer Produktionsprozesse wird streng überwacht. Regelmäßige Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen sowie ein modernes Instandhaltungs- und Qualitätsmanagement minimieren potenzielle Produktionsrisiken. Unser unternehmerisches Engagement für Qualität ist seit über 20 Jahren nach ISO 9001 zertifiziert, unser Engagement für die Belange der Umwelt seit 10 Jahren nach ISO 14001.

Die zum 1. Juli 2022 erfolgte und von der Bundesregierung weiter angedachte Mindestlohnerhöhung führt indirekt zu der Notwendigkeit, die Löhne in Deutschland zu erhöhen, denn sie beeinflussen direkt und indirekt das gesamte Lohnkonzept von VERMOP. Ferner ist davon auszugehen, dass die stark steigende Inflation weitere Lohn- und Gehaltsanpassungen erforderlich machen wird.

Der Entwicklung der Beschaffungskosten aufgrund der angespannten Situation entlang der Lieferketten und steigender Rohstoffpreise gilt unsere besondere Aufmerksamkeit. Abhängigkeiten zu Lieferanten bestehen dennoch nicht und werden auch in Corona-Zeiten nach besten Möglichkeiten vermieden.

Erfolgs- und Bilanzrisiken ergeben sich aus der weiteren konjunkturellen Entwicklung, aus der Gesetzgebung und der vorsichtigeren Haltung unserer Kunden aufgrund der anhaltenden Folgen der Coronakrise und der defizitären Haushaltslage vieler Staaten im Euroraum. Das Greifen der diversen Konjunkturprogramme in Europa und die Geschwindigkeit der Erholung der für unser Geschäft relevanten Branchen wird ausschlaggebend für unseren weiteren Geschäftsverlauf in 2022 sein.

Chancen

Die Wachstums- und Ertragschancen bleiben für unser Unternehmen auch in einem schwierigen Marktumfeld gegeben. Unser Leistungsspektrum runden wir kontinuierlich kundenorientiert ab. Da unsere Wettbewerbsposition sehr stark von der Entwicklung kommerziell erfolgreicher Produkte und innovativer Technologien abhängt, investieren wir beträchtliche finanzielle Mittel in Forschung und Entwicklung. Diese Entwicklungsprozesse erfordern einen hohen Zeit- und Ressourcenaufwand und unterliegen technologischen Herausforderungen sowie regulatorischen Vorgaben. VERMOP betreibt seine gesamten Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in seinen eigenen Hallen. Dadurch wird eine schnelle Entwicklung von innovativen, auf Kundenanforderungen zugeschnittenen Produkten und Dienstleistungen ermöglicht.

Wir haben unsere Strukturen und Investitionen im Bereich Digitalisierung in den vergangenen Jahren massiv erhöht. Die Digitalisierung wirkt sich u. A. auch positiv auf die Effizienz unserer administrativen Tätigkeiten aus. Einheitliche IT-Systeme sowie neue IT-Technologien tragen erheblich zur kontinuierlichen Effizienzsteigerung bei.

Auch in diesem Geschäftsjahr haben sich die in Vorjahren eingeführten und weiterentwickelten Controlling- und Reporting-Instrumente bewährt. Dadurch ist eine möglichst frühe Risikoerkennung sichergestellt. Bei signifikanten Abweichungen und Veränderungen können umgehend entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.

Die Tatsache, dass die Produktion von VERMOP in Deutschland stattfindet, hat in der Vergangenheit gezeigt, dass trotz der Globalisierung Lieferfähigkeiten erhalten bleiben und verstärkt werden. So hatten die weltweiten Lieferengpässe während der starken Coronapandemie und der kurzzeitigen Schließung des Suez-Kanals kaum Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit von VERMOP. VERMOP konnte dadurch sogar profitieren, weil der Bezug von Rohstoffen tendenziell lokal, national und eher europäisch ist, während Dritte von weltweiten Logistikengpässen betroffen waren. Auch nach dem Stichtag bleibt die Produktionsstrategie von VERMOP in der Bundesrepublik eine große Chance im weltweiten Wettbewerb.

Unsere Strategie ist darauf ausgerichtet, auf dem Inlandsmarkt den Marktanteil zu halten und, wo möglich, auszubauen. Im Ausland konzentrieren wir uns auf Länder, in denen durch eine intensivere Bearbeitung der Märkte mit eigenen Mitarbeitern der Marktanteil schrittweise ausgebaut werden kann.

Die Anpassung von Vermop-Prozessen an moderne Umweltentwicklungen findet zunehmend statt. Freiwillig möchte VERMOP kurzfristig einen Umweltbericht implementieren und damit neue Umweltstandards in Deutschland mitgestalten und definieren. Darin sieht das Management große Chancen, VERMOP weiterhin zu einem Trendsetter zu entwickeln.

Zusammenfassend erkennen wir keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Wir werden die Chancen einer weiteren Verbesserung unserer Marktposition konsequent nutzen sowie die Stabilisierung und Stärkung der Ertragslage des Unternehmens zielgerichtet verfolgen.

Bestehende Zweigniederlassungen der Gesellschaft

Die VERMOP Salmon GmbH hat eine Zweigniederlassung in Wertheim, die als Produktionsstandort maßgeblich zum Umsatz in der VERMOP-Gruppe beiträgt. Ein weiterer Standort besteht darüber hinaus für Verwaltungszwecke in Berlin.

 

Gilching, den 21. Juli 2022

gez. Dirk Salmon, Geschäftsführer

gez. Robert Auer, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

AKTIVA

31.12.2021
EUR
31.12.2020
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 16.503.619,93 20.749
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 346.310,00 383
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 346.310,00 383
II. Sachanlagen 3.827.217,00 4.944
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 265.800,00 321
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.338.960,00 2.837
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.141.577,00 1.507
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 80.880,00 279
III. Finanzanlagen 12.330.092,93 15.422
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 377.732,63 215
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 11.132.360,30 13.187
3. Sonstige Ausleihungen 820.000,00 2.020
B. UMLAUFVERMÖGEN 15.540.179,25 12.008
I. Vorräte 4.048.714,84 3.917
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.740.334,50 1.635
2. Unfertige Erzeugnisse 1.062.561,98 958
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.245.818,36 1.324
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.351.788,63 4.390
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.139.023,30 1.527
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.573.072,49 1.945
3. Forderungen gegen Gesellschafter 56.798,77 42
4. Sonstige Vermögensgegenstände 582.894,07 876
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 7.139.675,78 3.701
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 70.123,82 57
  32.113.923,00 32.814

PASSIVA

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
TEUR
A. EIGENKAPITAL 21.120.837,81 20.796
I. Gezeichnetes Kapital 1.278.229,70 1.278
II. Kapitalrücklage 45.095,94 45
III. Gewinnrücklagen 163.613,40 164
IV. Gewinnvortrag 17.608.879,43 18.119
V. Jahresüberschuss 2.025.019,34 1.190
B. RÜCKSTELLUNGEN 4.750.075,37 4.602
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.559.320,32 1.355
2. Steuerrückstellungen 772.800,00 377
3. Sonstige Rückstellungen 2.417.955,05 2.870
C. VERBINDLICHKEITEN 6.243.009,82 7.416
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.399.268,00 4.773
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.072.933,56 967
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.374.218,41 1.429
4. Sonstige Verbindlichkeiten 396.589,85 247
  32.113.923,00 32.814

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

2021
EUR
2020
TEUR
1. Umsatzerlöse 36.640.232,83 35.244
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 36.829,56 43
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 13.162,02 3
4. Sonstige betriebliche Erträge 872.467,47 658
5. Materialaufwand 9.955.887,70 9.059
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.382.799,82 8.415
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 573.087,88 644
6. Personalaufwand 13.453.937,99 13.793
a) Löhne und Gehälter 11.262.554,37 11.508
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.191.383,62 2.285
7. Abschreibungen 1.632.583,62 1.698
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.799.876,21 9.586
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 142.251,76 183
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.356,00 3
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 30.000,00 45
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 74.739,44 95
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 722.774,87 651
14. Ergebnis nach Steuern 2.041.499,81 1.207
15. Sonstige Steuern 16.480,47 17
16. Jahresüberschuss 2.025.019,34 1.190

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

VERMOP SALMON GMBH, GILCHING

A. Allgemeine Angaben

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie bestimmten Personenhandelsgesellschaften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung zugrunde.

Die Gesellschaft mit Sitz in Gilching ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 164691 eingetragen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 268 - 274a, 276 - 277 HGB aufgestellt.

Gliederung

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet.

Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB aufgestellt.

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Vermögensgegenstände wurden zum Teil linear und zum Teil - soweit es dem mutmaßlichen Werteverzehr entspricht - degressiv abgeschrieben. Die Zugänge des Geschäftsjahres werden ausschließlich linear abgeschrieben. Anlagegüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter EUR 800,00 betragen (GWG - Geringwertige Wirtschaftsgüter), werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben.

Die geleisteten Anzahlungen sind mit den Anschaffungskosten bewertet.

Den planmäßigen Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen liegen im Wesentlichen Nutzungsdauern von 1 bis 10 Jahren zugrunde.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag wurden in dem erforderlichen Umfang vorgenommen.

Umlaufvermögen

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren wurden zu Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Abschlussstichtag angesetzt.

Unfertige Erzeugnisse wurden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips entsprechend ihrem Fertigungsgrad zu anteiligen Herstellungskosten bewertet. Grundlage für den Ansatz zu Herstellungskosten bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen abgeleiteten Stückkosten und enthalten Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne und Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist.

Fertige Erzeugnisse wurden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten, Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist.

Die Herstellungskosten umfassen die aktivierungspflichtigen Bestandteile gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden. Bei den verbleibenden Forderungen ist eine Pauschalwertberichtigung angesetzt, die dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung trägt.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit dem Nennwert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen wurden einzelwertberichtigt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände, der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite berücksichtigt Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Projected Unit Credit Methode mit dem Barwert unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 1,87 % p.a. gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB sowie den "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck berechnet. Dieser Berechnung wurden ein Gehaltstrend von 2,00 % p.a. und ein Rententrend von 1,50 % p.a. zugrunde gelegt. Eine Fluktuationswahrscheinlichkeit wurde nicht berücksichtigt.

Aufgrund § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 198. Hieraus resultiert in gleicher Höhe eine Ausschüttungssperre.

Die für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen gebildete Rückstellung wird mit hierfür bestehendem Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB saldiert.

Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des zu versteuernden Einkommens bzw. der entsprechenden steuerlichen Bemessungsgrundlage dotiert.

Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Für Rückstellungen mit einer voraussichtlichen Restlaufzeit oder einer ursprünglichen Gesamtlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde der Erfüllungsbetrag mit seinem Barwert angesetzt. Die Abzinsung erfolgte mit dem auf die jeweilige Restlaufzeit bezogenen Zinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Fremdwährungsposten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als gesonderte Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Dieser ist Bestandteil des Anhangs.

Andere Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20 % besitzt:

Beteiligung an der Gesellschaft Sitz Höhe des Kapitalanteils
in %
Eigenkapital (Stichtag)
in EUR
Jahresergebnis (Geschäftsjahr)
in EUR
VERMOP Polska Sp.z o.o. * Bedzin, Polen 100 % 461.262,09 10.085,05
      (31.12.2021) (2021)
VERMOP ITALIA S.r.l. * Assago, Italien 100 % 304.876,92 4.604,80
      (31.12.2021) (2021)
VERMOP DANMARK ApS * Ballerup, Dänemark 100 % 37.706,37 - 371,41
      (31.12.2021) (2021)
VERDI International s.r.o. * Horsovský Týn, Tschechien 100 % 37.459,60 1.620,77
      (31.12.2021) (2021)
VERMOP Hungaria Kft. * Törökbalint, Ungarn 97 % 167.986,00 36.924,89
      (31.12.2021) (2021)
VERMOP France SARL * Tremblay-en-France, Frankreich 100 % 72.027,94 3.593,99
      (31.12.2021) (2021)
VERMOP Österreich GmbH * Langenzersdorf, Österreich 100 % 161.354,55 10.013,38
      (31.12.2021) (2021)
VERMOP RO S.R.L. * Cluj-Napoca, Rumänien 100 % 17.639,94 65,28
      (31.12.2021) (2021)
VERMOP UK Ltd. * Purley, England 100 % 1.877.241,94 83.285,74
      (31.12.2021) (2021)
VERMOP ESPANA S.L. * Abrera, Spanien 100 % 46.834,28 3.689,01
      (31.12.2021) (2021)
VERMOP USA, Inc. * Concord NH, USA 100 % -2.461.538,58 212.272,68
      (31.12.2021) (2021)
OOO VERMOP RUS * Moskau, Russland 100 % 142.447,96 -33.654,31
      (31.12.2021) (2021)
VERMOP Profesyonel Ltd * Bodrum, Türkei 100 % - 613,22 21.477,34
      (31.12.2021) (2021)
HEFTER Cleantech GmbH Prien am Chiemsee 93 % 384.532,60 185.050,33
      (31.12.2021) (2021)

* Angaben gemäß dem letzten vorliegenden Jahresabschluss der Gesellschaft (nach lokalem Recht).

Unter dem Posten Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden Ausleihungen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 8.965 (Vorjahr: TEUR 10.370) ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Forderungen gegen verbundene Unternehmen beträgt wie im Vorjahr einheitlich bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Steuerforderungen in Höhe von TEUR 67 (Vorjahr: TEUR 329) und Forderungen an Mitarbeiter und Organmitglieder in Höhe von TEUR 472 (Vorjahr: TEUR 97), im Wesentlichen aus Vorschüssen und Verrechnungen.

Es gibt im Geschäftsjahr wie im Vorjahr keine sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.448 (Vorjahr: TEUR 1.596) sowie um sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 125 (Vorjahr: TEUR 349).

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt DM 2.500.000,00 (EUR 1.278.229,70).

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag von TEUR 1.711 werden mit dem hierfür bestehenden Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB in Höhe von TEUR 152 saldiert und am Stichtag mit einem Betrag von TEUR 1.559 angesetzt. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens entsprechen dem beizulegenden Zeitwert. Dem entsprechend wurden die Zinserträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 6 mit den Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 31 verrechnet und zusammen im Zinsaufwand ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 733 (Vorjahr: TEUR 876), für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 713 (Vorjahr: TEUR 932), für Kundenrabatte in Höhe von TEUR 704 (Vorjahr: TEUR 859) und für Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 76 (Vorjahr: TEUR 69).

Verbindlichkeiten

Über die üblichen Eigentumsvorbehalte bei Lieferungen hinausgehende Sicherheiten wurden nicht vereinbart.

Von den ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.399 (Vorjahr: TEUR 4.773) haben TEUR 1.873 (Vorjahr: TEUR 2.373) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 283 (Vorjahr: TEUR 594) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beträgt, wie im Vorjahr, einheitlich bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 121). Bei den übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 8) sowie um Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.300 (Vorjahr: TEUR 1.300). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen, wie im Vorjahr, einheitlich bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen, wie im Vorjahr, in voller Höhe solche mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Latente Steuern

Aus unterschiedlichen handelsrechtlichen zu steuerlichen Wertansätzen ergeben sich zum Stichtag gem. § 274 HGB im Wesentlichen ein passiver Unterschiedsbetrag im Zusammenhang mit einer Beteiligung sowie aktive Unterschiedsbeträge im Zusammenhang mit Pensionsrückstellungen und personalbezogenen Rückstellungen.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgliederungen der Umsatzerlöse nach geografisch bestimmten Märkten:

Umsätze Inland 24.124 TEUR

Umsätze Ausland 12.516 TEUR

Umsatzerlöse 36.640 TEUR.

Von einer Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen wird gemäß § 286 Abs. 2 HGB abgesehen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die Position sonstige betriebliche Erträge enthält periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 538 (Vorjahr: TEUR 246). Diese betreffen im Wesentlichen Erträge aus Anlagenverkäufen und Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 383 (Vorjahr: TEUR 105) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 40).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 9.800 (Vorjahr: TEUR 9.585) beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 480 (Vorjahr: TEUR 11). Die periodenfremden Aufwendungen enthalten nahezu ausschließlich Aufwand aus dem Abgang von verkauftem Anlagevermögen und Umlaufvermögen. Zudem enthält die Position Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 15).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Position Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge enthält keine periodenfremde Zinsen (Vorjahr TEUR 29).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält Zinsanteile aus der Zuführung zu langfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 34) sowie damit saldierte Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 5).

Zudem sind Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 45) enthalten.

E. Sonstige Pflichtangaben

Zahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 253 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 129 Angestellte und 124 gewerbliche Arbeitnehmer.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesamtverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen TEUR 2.245, davon entfallen TEUR 2.065 auf verbundene Unternehmen. Es handelt sich im Wesentlichen um Miet- und Leasingverträge, welche aufgrund der vertraglichen Regelungen jährlich kündbar sind.

Die Nutzung von gemieteten und geleasten Vermögensgegenständen erfolgt überwiegend aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen, um flexibel und individuell gestaltbare Vertragskonditionen zu nutzen. Es bestehen keine Risiken aus Miet- und Leasingverträgen.

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft ist eine Bürgschaft zugunsten ihrer Tochtergesellschaft Hefter Cleantech GmbH über TEUR 15 für die Miete von Räumlichkeiten sowie über TEUR 79 für das Leasing von Fahrzeugen eingegangen.

Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der Haftungsverhältnisse schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens des Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspukte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Nach unserer Einschätzung bestehen derzeit keine Anhaltspunkte für Risiken, die dazu führen, dass aus den vorstehend genannten Haftungsverhältnissen Ansprüche gegen uns geltend gemacht werden.

Organmitglieder

Das Geschäftsführungsorgan ist folgendermaßen besetzt:

Herr Dirk Salmon, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, Vorsitzender der Geschäftsführung,

Herr Robert Auer, Geschäftsführer Kaufm. Bereich

Name und Sitz des Mutterunternehmens

Salmon Pacific GmbH, Werderscher Markt 12, 10117 Berlin.

Die VERMOP Salmon GmbH wird in den Konzernabschluss der Salmon Pacific GmbH als oberstes Mutterunternehmen einbezogen. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Aufgrund des Einbezugs der Gesellschaft in den Konzernabschluss der Salmon Pacific GmbH nimmt sie die Befreiung von der Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses gemäß § 291 HGB in Anspruch.

Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder

Von der Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9 Buchstaben a HGB wird für das Geschäftsjahr 2021 gemäß § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

Kredite an Organmitglieder

Zum Bilanzstichtag besteht ein Darlehen an den Geschäftsführer Dirk Salmon in Höhe von TEUR 820, welches auf unbestimmte Zeit gewährt und mit 1,0 % p.a. verzinst wird.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB sind nicht eingetreten. Hinsichtlich der Auswirkungen auf die aktuelle Wirtschaftslage und auf die Gesellschaft bezüglich der Corona-Krise und dem russischen Krieg in der Ukraine wird auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen.

Honorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr aufwandswirksam gebuchte Gesamthonorar für den Abschlussprüfer beträgt TEUR 46. Dieses entfällt mit TEUR 25 auf die Abschlussprüfung des Berichtsjahres und mit TEUR 21 auf Steuerberatungsleistungen, sonstige Beratungsleistungen und Nachbelastungen für die Abschlussprüfung des Vorjahres.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021 in Höhe von EUR 2.025.019,34 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Gilching, den 21. Juli 2022

gez. Dirk Salmon, Geschäftsführer

gez. Robert Auer, Geschäftsführer

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2021
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.115.967,82 111.609,02 65.002,28 41.442,40 2.251.136,72
  2.115.967,82 111.609,02 65.002,28 41.442,40 2.251.136,72
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.775.769,20 8.099,50 0,00 0,00 1.783.868,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 22.760.685,71 150.371,46 173.556,27 151.427,68 22.933.185,76
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.806.744,57 250.315,09 0,00 324.565,41 6.732.494,25
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 279.058,55 40.380,00 -238.558,55 0,00 80.880,00
  31.622.258,03 449.166,05 -65.002,28 475.993,09 31.530.428,71
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 352.340,67 192.750,00 0,00 0,00 545.090,67
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 15.597.360,30 35.000,00 0,00 2.090.000,00 13.542.360,30
3. Sonstige Ausleihungen 2.020.000,00 0,00 0,00 1.200.000,00 820.000,00
  17.969.700,97 227.750,00 0,00 3.290.000,00 14.907.450,97
  51.707.926,82 788.525,07 0,00 3.807.435,49 48.689.016,40
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.732.745,82 192.802,30 20.721,40 0,00 1.904.826,72
  1.732.745,82 192.802,30 20.721,40 0,00 1.904.826,72
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.454.775,20 63.293,50 0,00 0,00 1.518.068,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 19.924.225,71 821.427,73 151.427,68 0,00 20.594.225,76
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.299.804,57 555.060,09 263.947,41 0,00 5.590.917,25
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  26.678.805,48 1.439.781,32 415.375,09 0,00 27.703.211,71
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 137.358,04 30.000,00 0,00 0,00 167.358,04
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.410.000,00 0,00 0,00 0,00 2.410.000,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  2.547.358,04 30.000,00 0,00 0,00 2.577.358,04
  30.958.909,34 1.662.583,62 436.096,49 0,00 32.185.396,47
Buchwerte
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 346.310,00 383.222,00
  346.310,00 383.222,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 265.800,00 320.994,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.338.960,00 2.836.460,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.141.577,00 1.506.940,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 80.880,00 279.058,55
  3.827.217,00 4.943.452,55
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 377.732,63 214.982,63
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 11.132.360,30 13.187.360,30
3. Sonstige Ausleihungen 820.000,00 2.020.000,00
  12.330.092,93 15.422.342,93
  16.503.619,93 20.749.017,48

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die VERMOP Salmon GmbH, Gilching

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VERMOP Salmon GmbH, Gilching, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VERMOP Salmon GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 21. Juli 2022

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Carsten Grill, Wirtschaftsprüfer

gez. Martin Seybold, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses 2021 der Vermop Salmon GmbH, Gilchig, erfolgte mit Gesellschafterbeschluss vom 05. September 2022.

Der Jahresüberschuss von 2.025.019,34 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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