Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 8428
Eingetragen
17.7.2003
Branche
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von Drahtwaren, Ketten und FedernHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Der Gegenstand des Unternehmens ist a) der Handel und Vertrieb einschließlich der Ein- und Ausfuhr von Rohrzubehörteilen und Rohrleitungen jeglicher Art und alle damit im Zusammenhang stehenden Produkten und Erzeugnissen sowie die Durchführung aller damit verbundenen Arbeiten und Leistungen, b) die Herstellung von Rohrbögen, Schweißfittings und Flanschen aus rostfreien Stählen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Klaus Lambertz
seit 6.3.2007
Prokura
Christoph Springer
seit 17.7.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
Anne Springer
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Christoph Springer
Nettetal
125.000 DM
50.00%
Anne Springer
Viersen
125.000 DM
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Springer GmbH

Nettetal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

2.1 Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland

2.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

2.3 Entwicklung der Springer GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr

2.4 Zweigniederlassungsbericht

3. Lage des Unternehmens

3.1 Vermögenslage

3.2 Finanzlage

3.3 Ertragslage

4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

4.1 Voraussichtliche Entwicklung

4.2 Chancen und Risiken

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft hat sich auf die Produktion und Lagerhaltung und den Vertrieb von Rohrbogen und Schweißfittings aus Edelstahl spezialisiert. Neben EN-Standardartikeln werden auch ASME-Fittings und Rohrbogen produziert. Springer ist ständig bestrebt, den Abmessungs- und Werkstoffbereich zu erweitern, dazu zählen extrem starkwandige Produkte dieser Art. Der definierte Produktionsbereich stellt sich wie folgt dar:

- Rohrbogen in nahtloser und geschweißter Ausführung

- T-Stücke (Hydroforming)

- exzentrische und konzentrische Reduzierstücke, gepresst

Spezielle Endenbearbeitungsmaschinen, Bearbeitungszentren und ein Bohrwerk ermöglichen die Bearbeitung von lagernden oder neu zu produzierenden Teilen auf Sonderanschlußmaße.

Ein weiterer Bereich des Unternehmens ist der Großhandel von Rohrzubehörprodukten aus Edelstahl, wie:

- Gewindefittings (Guß- und Rohrteile), Kugelhähne und andere Kleinarmaturen

- Vorschweißbördel und Rohrkappen

- Flansche nach EN- Normen

- Pressfittings

- Getränkeleitungszubehör

Alle aufgeführten Produkte werden in einem erheblichen Umfang gelagert.

Der Vertrieb erfolgt ausschließlich über den Handel für Rohr- und Rohrzubehör.

Forschung und Entwicklung wird im Bereich der Herstellung von Fittings, im Hydroformingverfahren betrieben. Weiterhin bereiten wir die Entwicklung zur Herstellung von Rohrbogen und Fittings in Sonderwerkstoffen wie Duplex, 1.4539/904L vor.

2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

2.1 Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland

Nach dem BIP-Rückgang im dritten und vierten Quartal 2023 deuten alle aktuellen Konjunkturindikatoren auf eine schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung hin.

Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist im Jahr 2023 real um 1,2% gesunken. Dies war der zweite Rückgang in Folge (2022: -0,2%) und der vierte in den letzten fünf Jahren. Damit lag die Fertigung um rd. 9% unter dem Rekordniveau von 2018.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken.

Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

2.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die Entwicklung unserer Branche ist im Jahr 2023 durch erhebliche Preisrückgänge und Marktvolatilität gekennzeichnet, die durch die Auswirkungen des schwachen deutschen Marktes auf Europa noch verstärkt werden. Zum Jahresende hin, hielten sich die Kunden zudem mit der Bevorratung von Materialien zurück, die bis zum Jahresende nicht verbraucht werden, was zu der allgemeinen Unsicherheit auf dem Markt beiträgt.

2.3 Entwicklung der Springer GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr

Im Vergleich zum Vorjahr war das Jahr 2023 im Vormaterialbereich Rohr durch fallende Preise gekennzeichnet.

Dadurch fiel auch der Marktpreis für aus Rohr hergestellte Fittings und Bogen im Laufe des Jahres signifikant ab.

Die Beschaffung in Asien war durch sich stabilisierende Lieferketten gekennzeichnet. Das Preisniveau in Asien hielt sich relativ stabil und die Lieferzeiten verkürzten sich stark durch fehlende Auslastung der Werke.

Aufgrund des fallenden Marktpreises seit Beginn des 2. Quartals 2023 hielten sich die Kunden mit Lagereindeckungen stark zurück und aufgrund dessen verzeichnete die Gesellschaft einen Umsatzrückgang im Berichtsjahr von 10 %.

Die Einkaufs- und Lagerpolitik wurde ab Sommer 2023 der Marktentwicklung angepasst und das Lagervolumen stark zurückgefahren. Um dies und den Lagerabfluss des, aus deutlich teurerem Vormaterial produziertem Material, zu unterstützen, mussten die Marktpreise teilweise begleitet werden, diese basierten aber leider nicht auf dem Herstellpreis, sondern auf Wiederbeschaffung, wodurch die Margen bei allen Produkten stark unter Druck geriet.

Im Jahr 2023 konnten wir wieder erfolgreich an den Messen "Stainless Steel World" in Maastricht Niederlande und "Stainless 2023" in Brünn Tschechien teilnehmen.

2.4 Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft verfügt über zwei Standorte. Zum einen in Nettetal (Nordrhein-Westfalen) und zum anderen in Ohrdruf (Thüringen). Die Standorte weisen folgende Mitarbeiterzahlen auf

Nettetal: 14 Angestellte, 4 Arbeiter, 3 Teilzeitkräfte, 3 Auszubildende, 1 Aushilfe

Ohrdruf: 4 Angestellte, 35 Arbeiter, 3 Leiharbeiter

Der Standort Ohrdruf ist eine Produktionsstätte. Eine entsprechende Umsatzaufteilung nach Standorten ist demzufolge nicht möglich.

3. Lage des Unternehmens

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist als gut und geordnet zu bezeichnen.

3.1 Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Aktiva (Vermögenswerte)
Anlagevermögen
- Immaterielle Vermögensgegenstände 92 1 8 0 +84
- Sachanlagen 5.406 40 4.798 29 +608
5.498 41 4.806 29 +692
Umlaufvermögen
- Vorräte 7.272 54 9.068 56 1.796
- Forderungen 324 2 439 3 -115
- Sonstige Vermögensgegenstände 229 2 229 1 +/-0
- Flüssige Mittel 191 1 1.754 11 -1.563
8.016 59 11.490 71 -3.474
Bilanzsumme 13.514 100 16.296 100 -2.782

Die Gesellschaft verfügt über eine Anlagenintensität von 41% und hat sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen aufgrund der getätigten Investitionen erhöht. Im Berichtsjahr erfolgten Anlagenzugänge in Höhe von rd. TEUR 1.300. Im Wesentlichen erfolgten die Investitionen in den Maschinenpark am Standort Ohrdruf. Diese beliefen sich im Geschäftsjahr auf T€ 690. Im Berichtsjahr wurden planmäßige lineare Abschreibungen in Höhe von T€ 602 verrechnet. Der wesentliche Anteil am Vermögen der Gesellschaft wird durch das Vorratsvermögen eingenommen. Dieses umfasst, wie im Vorjahr 54% der Bilanzsumme.

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Passiva (Finanzierungsquellen)
Langfristige Passiva
- Eigenkapital 9.566 71 9.861 61 -295
- Bankverbindlichkeiten 1.392 10 1.252 8 +140
10.958 81 11.113 68 -155
Kurzfristige Passiva
- Rückstellungen 383 3 453 3 -70
- Bankverbindlichkeiten 259 2 2.452 15 -2.193
- Lieferantenverbindlichkeiten 80 1 275 2 -195
- übrige Verbindlichkeiten 1.834 13 2.003 12 -169
2.556 19 5.183 32 -2.627
Bilanzsumme 13.514 100 16.296 100 -2.782

Die Darstellung zeigt, dass die Finanzierung im Wesentlichen aus langfristigen Finanzierungsquellen stammt. Die ausgewiesenen Bankverbindlichkeiten wurden im Berichtsjahr 2023 ordnungsgemäß getilgt. Im Berichtsjahr erfolgten Kreditaufnahmen in Höhe von rd. TEUR 550. Die übrigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

3.2 Finanzlage

Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über eine Eigenkapitalquote in Höhe von 71% (Vj: 61%). Der betriebliche Cashflow betrug im Jahr 2023 TEUR 238.

Der Anlagendeckungsgrad I beträgt zum Bilanzstichtag 174% (Vj: 205%). Der Anlagendeckungsgrad II beträgt 199% (Vj: 231%) und als sehr gut zu bezeichnen. Die Forderung langfristiges Vermögen langfristig zu finanzieren ist somit erfüllt.

3.3 Ertragslage

Die Entwicklung der Ertragslage stellt sich für das Geschäftsjahr 2023 wie folgt dar:

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR in %
Rohergebnis 5.509 6.621 -1.112 -17%
Personalaufwendungen -2.763 -2.540 +223 +9%
Abschreibungen -603 -573 +30 +5%
Sonstige Aufwendungen -2.353 -2.239 +114 +5%
Betriebsergebnis -210 1.269 -1.479 -117%
Finanzergebnis -135 -67 -202 -301%
Ergebnis vor Steuern -346 1.202 -1.548 -129%
Steuern vom Einkommen und Ertrag +49 -361 -312 -86%
Jahresergebnis -295 841 -1.136 -135%

Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 295. Eine um 17% geringere Rohmarge und Kostensteigerungen in den Aufwandarten führte zu einem negativen Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 210. Durch die Neuaufnahme von Finanzierungsmitteln sank das Finanzergebnis von TEUR -67 auf TEUR -135. Durch den körperschaftsteuerlichen Verlustrücktrag entstanden Körperschaftssteuerrückforderungen in Höhe von TEUR 49.

Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2023 ein EBITDA in Höhe von 0,4 Mio. Euro (Vj: 1,8 Mio. Euro).

4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

4.1 Voraussichtliche Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2024 werden wir voraussichtlich das Jahr mit einem erneuten negativem Ergebnis abschließen. Grundlage sind hier die aktuellen Zahlen aus dem 2. Quartal 2024.

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einem Umsatzrückgang von ca. 15 %, im Vergleich zum Vorjahr aus. Der Umsatzrückgang wird durch eine geringe Nachfrage auf unserem Markt begründet.

Die Springer GmbH hat sich stets rechtzeitig auf das veränderte Marktniveau eingestellt und die Lagereinkäufe dem aktuellen Bedarf angepasst. Die guten Lieferantenbeziehungen ermöglichen es, kurzfristig auf einen veränderten Markt reagieren zu können. Das Preisniveau ist im aktuellen Geschäftsjahr deutlich gefallen und kann am Markt durchgesetzt werden. Ein Preisdruck, insbesondere bei Standardartikeln, wird aber weiterhin bestehen bleiben.

Die Gesamtkosten haben sich erhöht. Neben höheren Personalkosten haben sich aber vor allem direkte umsatzabhängige Kosten wie Ausgangsfrachten und Verpackungsmaterial erneut erhöht.

Die Gesellschaft wird voraussichtlich ein negatives Jahresergebnis, noch unter Vorjahresniveau erzielen.

Der Ausblick auf das Jahr 2024 einhergehend mit der konjunkturellen Entwicklung der deutschen Wirtschaft fällt wieder einmal verhalten optimistisch aus. Wir gehen davon aus, dass sich die deutsche Gesamtwirtschaftsleistung negativ entwickeln wird. In unserer Branche werden in der ersten Jahreshälfte vorwiegend Reparaturbedarfe zu vergeben sein. Langfristig angelegte Projekte benötigen ein sicheres Investitionsumfeld, dieses Umfeld ist aktuell nicht erkennbar. Auch im nächsten Jahr wird insbesondere der Ukraine-Krieg und dessen Auswirkung auf die Energieversorgungssicherheit ein Hauptaugenmerk sein. Für eine sichere Materialversorgung werden funktionierende bestehende Lieferketten benötigt, dies wird auch im kommenden Jahr eine zentrale Herausforderung sein. Durch eine vorausschauende Einkaufspolitik und darauf abgestimmte Lagereinkäufe ist die Lieferfähigkeit der Gesellschaft sichergestellt.

Springer setzt weiterhin auf den Ausbau des Exportgeschäfts, insbesondere durch die eigene Herstellung von Rohrbogen und Schweißfittings nach ASME (amerikanischen Normen). Das Unternehmen wird verstärkt an Messen teilnehmen und Besuche potenzieller Kunden zur Erschließung neuer Märkte durchführen.

4.2 Chancen und Risiken

Die künftige Umsatzentwicklung wird stark von wirtschaftspolitischen Entscheidungen und durch unvorhersehbare politische Ereignisse beeinflusst.

Die Auswirkungen des Konflikts mit Russland in der Ukraine und die damit einhergehende Energiekrise ist als wirtschaftliches Risiko zu werten. Die Risiken beeinflussen insbesondere die Lieferketten und Versorgungsicherheit bei der Beschaffung von Vormaterialien sowie die Investitionsbereitschaft aufgrund der bestehenden Spannungsfelder.

Die Gesellschaft hat stets bewiesen, dass sie in der Lage ist, sich der Marktentwicklung erfolgreich anzupassen.

Wachstumsmöglichkeiten sieht die Gesellschaft weiterhin im Ausbau der eigenen Produktion in Ohrdruf/Thüringen sowie im Ausbau des Exportgeschäfts.

Die Gesellschaft wird sich auch weiterhin gegen einen erheblichen Preisdruck auf dem Markt behaupten müssen, insbesondere bei den sogenannten Standardartikeln.

Mit den umfangreichen Lagervorräten kann das Unternehmen stets auf kurzfristige auf Bedarfsfälle reagieren. Die Bevorratung wird stetig durch neue Werkstoffe und Abmessungen ergänzt, um als Anbieter von sogenannten Spezialitäten die gute Marktposition auszubauen. Die Produktion wird durch weitere Investitionen in eine Hydroformingpresse, sowie in den Ausbau der Wärmebehandlung investieren.

Am Werksstandort Ohrdruf/Thüringen werden bessere Arbeitszeitmodelle und wettbewerbsfähige Vergütungen angeboten im Vergleich zu anderen Unternehmen im Umfeld, die Springer als Arbeitgeber interessant machen.

Die Gesellschaft verfügt über ausreichende liquide Mittel und darüber hinaus über bereitgestellte Kontokorrentkreditlinien, so dass ein Liquiditätsrisiko nicht erkennbar ist.

Das Unternehmen schützt sich seit Jahren gegen Forderungsausfälle und gegen spezifische unternehmerische Risiken über eine Warenkreditversicherung. Es besteht kein Währungsrisiko, da Fakturierungen bei Ausgangsrechnungen ausschließlich in Euro erfolgen und US$ - Einkäufe mit dem Kauf von Waren sofort abgesichert werden.

Besondere Risiken, die eine weitere Entwicklung oder den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht zu erkennen.

 

Nettetal, den 22.08.2024

gez. Christoph Springer, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.497.876,67 4.805.983,36
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 92.162,50 7.689,50
II. Sachanlagen 5.405.714,17 4.798.293,86
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.701.344,71 1.785.417,71
2. technische Anlagen und Maschinen 3.014.550,50 2.290.538,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 622.663,00 304.972,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 67.155,96 417.366,15
B. Umlaufvermögen 8.016.372,71 11.490.336,62
I. Vorräte 7.272.339,83 9.068.297,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 552.874,22 668.064,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 191.158,66 1.753.975,02
Aktiva 13.514.249,38 16.296.319,98

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.565.685,17 9.860.790,63
I. Gezeichnetes Kapital 127.822,97 127.822,97
II. Gewinnvortrag 9.732.967,66 8.891.511,69
III. Jahresfehlbetrag 295.105,46 -841.455,97
B. Rückstellungen 383.184,16 452.516,16
C. Verbindlichkeiten 3.565.380,05 5.983.013,19
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.651.528,38 3.704.024,19
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.691.928,34 1.850.381,41
3. sonstige Verbindlichkeiten 221.923,33 428.607,59
Passiva 13.514.249,38 16.296.319,98

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.508.982,33 6.621.317,19
2. Personalaufwand 2.763.167,34 2.539.850,19
a) Löhne und Gehälter 2.303.235,34 2.157.735,98
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 459.932,00 382.114,21
davon für Altersversorgung 11.559,64 11.919,60
3. Abschreibungen 602.510,23 573.004,91
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 602.510,23 573.004,91
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.353.161,66 2.238.873,27
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 22.975,26 76.886,26
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.787,99 1.173,41
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 157.481,55 67.832,77
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -49.445,00 361.473,49
8. Ergebnis nach Steuern -295.105,46 841.455,97
9. Jahresfehlbetrag 295.105,46 -841.455,97

Anhang

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Springer GmbH hat ihren Sitz in Nettetal. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Krefeld unter HRB 8428 eingetragen.

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten:

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Durch den Wegfall des außerordentlichen Ergebnisses durch das BilRUG ist das GuV-Gliederungsschema angepasst worden. Die Vorjahresbeträge wurden in das verbleibende Gliederungsschema umgegliedert. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Gesamt
Euro
bis 1 Jahr
Euro
größer 1 Jahr
Euro
Mehr als 5 Jahre
Euro
Kreditinstitute 1.651.528,38 259.472,10 1.392.056,28 497.423,88
Lieferanten 79.897,83 79.897,83 0,00 0,00
Gesellschafter 1.691.928,34 1.691.928,34 0,00 0,00
Sonstige 142.025,50 142.025,50 0,00 0,00
3.535.380,05 2.143.323,77 1.392.056,28 497.423,88

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 1.150,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren 58 Arbeitnehmer (Vorjahr: 54 Arbeitnehmer) beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Herr Christoph Springer

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Es sind keine Vorgänge eingetreten, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt 295.105,46 Euro. Er wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von Euro 9.437.862,20, der zu verwenden ist.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Nettetal, den 22. August 2024

gez. Christoph Springer

Springer GmbH Handel und Vertrieb von Edelstahlerzeugnissen, 41334 Nettetal

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchung
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 150.910,87 100.421,90 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 150.910,87 100.421,90 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.922.432,38 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 7.515.869,26 689.533,81 409.098,63
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.779.063,15 443.503,37 8.267,52
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 417.366,15 67.155,96 -417.366,15
Summe Sachanlagen 12.634.730,94 1.200.193,14 0,00
Summe Anlagevermögen 12.785.641,81 1.300.615,04 0,00
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 88.616,25 162.716,52
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 88.616,25 162.716,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.922.432,38
2. technische Anlagen und Maschinen 49.636,26 8.564.865,44
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.532,76 2.199.301,28
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 67.155,96
Summe Sachanlagen 81.169,02 13.753.755,06
Summe Anlagevermögen 169.785,27 13.916.471,58
kumullierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumullierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 143.221,37 15.945,90 88.613,25 70.554,02
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 143.221,37 15.945,90 88.613,25 70.554,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.137.014,67 84.073,00 0,00 1.221.087,67
2. technische Anlagen und Maschinen 5.225.331,26 369.383,44 44.399,76 5.550.314,94
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.474.091,15 133.107,89 30.560,76 1.576.638,28
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 7.836.437,08 586.564,33 74.960,52 8.348.040,89
Summe Anlagevermögen 7.979.658,45 602.510,23 163.573,77 8.418.594,91
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 92.162,50 7.689,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 92.162,50 7.689,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.701.344,71 1.785.417,71
2. technische Anlagen und Maschinen 3.014.550,50 2.290.538,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 622.663,00 304.972,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 67.155,96 417.366,15
Summe Sachanlagen 5.405.714,17 4.798.293,86
Summe Anlagevermögen 5.497.876,67 4.805.983,36

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.10.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Springer GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Springer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Springer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, den 22. August 2024

AKP Fassin Hamacher Herrnkind Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dipl.-Kfm. (FH) Tönnissen, Wirtschaftsprüfer

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