envenance GmbH
Selbe AdresseBeseitigung von anderen Umweltverschmutzungen und sonstige Tätigkeiten in der Abfallbewirtschaftung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Dr. Gerloff seit 14.3.2023 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wachtel GmbHHildenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2019 bis zum 30.09.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2019 bis 30. September 20201. AllgemeinesSeit 1923 steht die WACHTEL GmbH als modernes Familienunternehmen in der dritten Generation an ihrem Hauptsitz in Hilden für
Die Kunden der WACHTEL GmbH sind "echte Bäcker", die Ihr Brot mit natürlichen, hochwertigen Zutaten selbst herstellen wie inhabergeführte Boutiquebäcker, regionale Mühlenbäcker, mittelständische Filialbäcker bis hin zu börsennotierte Bäckerei-Café-Ketten mit mehr als 2.000 Filialen. Sie sind oftmals moderne, unternehmerische Qualitätsführer, die auch In puncto Nachhaltigkeit und Digitalisierung Trends setzen. Mit dem Qualitätssiegel "Made in Germany" werden etwa 25% der Premium-Öfen International in Betrieb genommen. WACHTEL-Anlagen und Produkte finden sich in Hotels, Restaurants und Schiffen wieder. Im Vordergrund stehen die Qualität, die Nachhaltigkeit d.h. geringer Energieverbrauch mit Stromfokus und die Langlebigkeit der Produkte. Die WACHTEL GmbH bietet Ihren Kunden die folgenden Produkte im Ofen-Segment an: Produziert werden diese Anlagen an den Standorten Hilden bei Düsseldorf und Pulsnitz bei Dresden. In Donaueschingen (Süddeutschland) befindet sich der Kundendienst für die südliche DACH-Region, welcher zentral aus Hilden geplant und gesteuert wird. Anhand von eigenen Tochtergesellschaften in Polen, Russland und Taiwan/Republik China sowie 31 Handelsvertretern auf 5 Kontinenten ist die WACHTEL GmbH mit ihren Produkten und Dienstleistungen weiterhin international vertreten. 2. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der GesamtbrancheDie Weltwirtschaft in 2020 war wesentlich geprägt durch den weltweiten Ausbruch mit einhergehender Pandemie des Virus COVID 19. Die Pandemie schwächte die Weltkonjunktur und machte der deutschen Wirtschaft in vielen Bereichen ebenfalls schwer zu schaffen. Deutschland lag mit einem BIP von 3.351 Mrd. € in der Berichtsperiode 2019/2020 (Vorjahr: 3.433 Mrd. €) auf Platz 4 der weltweit größten Volkswirtschaften. Nur die USA (23.790 Mrd. €), China (16.351 Mrd. €) und Japan (5.639 Mrd. €) hatten eine größere Wirtschaftsleistung in 2018/2019. Durch die weltweite Corona-Krise ist der Leitzins in den USA auf aktuell 0,25% (Vorjahr 1,75%) durch die US-Notenbank gesenkt worden, um negative Folgen des Virus für die US-Wirtschaft zu begrenzen. In 2020 lag der Leitzins im Euroraum wie im Vorjahr weiterhin bei 0,0 Prozent, um der anhaltenden Konjunkturschwäche in Verbindung mit der COVID 19 Pandemie im Euroraum entgegen zu wirken. Die Inflationsrate in Deutschland erreichte im September 2020 im Durchschnitt über den Berichtszeitraum einen Wert von 0,88% und lag damit unter dem Durchschnitt der Europäischen Union von 1,02%. Die deutsche Wirtschaft hat einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes im Berichtszeitraum 2019/2020 von 2,4% (2018/2019: Anstieg um 2,7%) zu verzeichnen. Der Auftragseingang für das gesamte verarbeitende Gewerbe hat sich im Berichtszeitraum laut dem statistischen Bundesamt von 101,7 im Oktober 2019 um 1,8 Punkte auf 99,9 im September 2020 entwickelt (Indexwert 100 aus 2015). Im selben Zeitraum hat sich der Auftragseingang für Gewerbe im Investitionsgüterbereich in einem deutlich höheren Verhältnis reduziert (10,8 Punkte). Insgesamt ist ein Rückgang der Auftragslage für die deutsche Wirtschaft zu verzeichnen, Risiken bestehen weiterhin in der zukünftigen Entwicklung der COVID 19 Pandemie. Trotz der rückläufigen Anzahl an kleinen und mittelständischen Bäckern lag die Anzahl an eröffneten Insolvenzverfahren in der Branche Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland in 2019 mit 145 (Vorjahr: 129) auf dem zweitniedrigsten Niveau der letzten 10 Jahre. Davon wurden 27 Verfahren (Vorjahr: 16) mangels Masse abgewiesen und deuten auf eine angesichts der gegenwärtigen Corona-Situation risikobehaftete, aber weiterhin solide wirtschaftliche Lage für die Branche hin. Die Getreideernte der deutschen Landwirtschaft 2020 ist besser als erwartet, aber dennoch unterdurchschnittlich ausgefallen. Mit 42,9 Millionen Tonnen Getreideernte liegt diese sechs Prozent unter dem Mittel der Jahre 2014 bis 2019. Dies bedeutet 3,1 % weniger als in 2019. Die Ernteausfälle betrafen neben den Getreiden auch die Obst- und Gemüseanbauten. Ursächlich hierfür sind weiterhin schlechte Witterungsverhältnisse, große Trockenheit im dritten Jahr in Folge und Spätfröste sowie geringere Getreideanbauflächen (-4,7% zu 2019). Ein weiterer wesentlicher Faktor für die erschwerten Erntebedingungen ist natürlich auf personeller Seite die Corona-Pandemie. Auf dem deutschen Bäckereimarkt setzt sich der Konzentrationsprozess, wie auch in den Vorjahren beobachtet, weiter fort. Stand Ende 2019 konnten 10.491 Betriebe (Ende 2018: 10.926) einen Gesamtumsatz von € 15.220 Mio. (Ende 2018: € 14.670 Mio.) erzielen und damit ein Umsatzwachstum trotz sinkender Anzahl an Betrieben realisieren. Mittelständische und familiengeführte Filialbäckereien können sich jedoch durch innovative, lokale Konzepte und eine hohe Qualität der Backerzeugnisse gegenüber den Discount- und SB-Bäckereien (und deren industrieller Massenfertigung) behaupten. Es ist die unveränderte Unternehmensstrategie der WACHTEL GmbH, die Wettbewerbsfähigkeit dieser mittelständischen Bäckereibetriebe durch ein Höchstmaß an Backqualität, Verlässlichkeit und Wirtschaftlichkeit gegenüber den Discountern auszubauen. Zum Ende des Geschäftsjahres 2020 wurde die "südback", die führende nationale Fachmesse des Bäcker- und Konditoreihandwerkes aufgrund der Corona-Krise abgesagt. Mit über 700 Ausstellern aus 20 Ländern und mehr als 37.000 Besuchern. Im September 2019 fehlte durch den Ausfall der "südback" im Berichtsjahr eine wichtige Messe für die WACHTEL GmbH, um sich mit nationalen und internationalen Kunden, Lieferanten und weiteren interessierten Besuchern auszutauschen und sich als innovativer Premiumhersteller weiterhin zu positionieren. 3. Geschäftsverlauf der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2019/20Die Umsatzerlöse der WACHTEL GmbH betrugen im Geschäftsjahr 2019/2020 TEUR 29.144 (Vorjahr: TEUR 34.730) und verfehlten damit die Prognose von TEUR 34.850 deutlich um 16 %. Die Bestandsminderung beträgt TEUR 354 (Vorjahr; TEUR 739). Die Gesamtleistung hat sich damit um 15 % auf TEUR 28.790 (Vorjahr: TEUR 33,991) reduziert. Die Prognose des Vorjahres zur Steigerung des Umsatzes, des EBIT und EBITDA wurde aufgrund der Corona Krise nicht erreicht. Die WACHTEL GmbH weist einen Jahresfehlbetrag von TEUR -713 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 576) aus und dieser führt zu einer verminderten Eigenkapitalquote von 36 % (Vorjahr 44 %). 4. Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenZur internen Beurteilung der operativen Ertragskraft und zur Steuerung des Unternehmens verwendet WACHTEL die Kennzahlen EBIT und EBITDA. Das EBIT lag im Geschäftsjahr bei TEUR -490 (Vorjahr: TEUR 880) und das EBITDA bei TEUR 93 (Vorjahr: TEUR 1.392). Die Gesamtleistung als Summe aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderungen (fertige und unfertige Erzeugnisse) beträgt im Berichtszeitraum TEUR 28.790 (Vorjahr TEUR 33.991). Für die WACHTEL GmbH ist Nachhaltigkeit eine zentrale unternehmerische Aufgabe. Bei allen Investitionen und unserem täglichen Geschäft legen wir großen Wert auf Klimaschutz. So partizipiert die WACHTEL GmbH im Rahmen des ÖKOPROFIT Netz NRW an Umweltschutzprojekten und entwickelt fortlaufend Technologien zur effektiven Energieeinsparung unserer Erzeugnisse. Auch im Personalbereich arbeitet die WACHTEL GmbH nachhaltig und beschäftigte im Geschäftsjahr 2019/2020 insgesamt 17 Auszubildende (Vorjahr: 19) und investiert damit weiterhin in die Zukunft. Arbeitssicherheit und die Prävention von Arbeitsunfällen spielen eine große Rolle für die WACHTEL GmbH, sodass eine kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsabläufe durchgeführt wird. Alle Mitarbeiter kennen und leben die relevanten Sicherheitsmaßnahmen in ihren Arbeitsbereichen, um Unfälle zu verhindern. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich keine wesentlichen Arbeitsunfälle ereignet. 5. Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie Erläuterung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erfolgt gesondert in den nachfolgenden Teilabschnitten. 5.1. Vermögenslage
Der Erhöhung des langfristigen Vermögens um TEUR 1.508 basiert im Wesentlichen auf planmäßigen Abschreibungen (TEUR 515; Vorjahr: TEUR 513) sowie aus gegenläufigen Investitionen I.H.v, TEUR 2.025 (Vorjahr: TEUR 131). Eine Verminderung des kurzfristigen Vermögens um TEUR 74 (Vorjahr: Verminderung um TEUR 382), sorgt für eine Quote des kurzfristigen Vermögens in Bezug auf die Bilanzsumme von 64 % (Vorjahr 71 %). Nachdem im Vorjahr Bestände abgebaut wurden, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr die Vorräte in gleicher Höhe gehalten. Gegenläufig liegt ein Rückgang der Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände TEUR -816 (Vorjahr Anstieg um TEUR 439) durch aktives Forderungsmanagement vor sowie eine Verminderung der der Rechnungsabgrenzungsposten TEUR -9 (Vorjahr: Anstieg um TEUR 102). Zur Veränderung des Kassenbestandes und Guthaben bei Kreditinstituten wird auf die Finanzlage verwiesen (5,2.). Die Senkung der Eigenkapitalquote auf 36 % (Vorjahr: 44 %) ist auf den Jahresfehlbetrag von TEUR 713 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 576) zurückzuführen und führt weiterhin zu einer Überdeckung des langfristigen Vermögens (Anlagendeckungsgrad A). Die Fristenkongruenz ist damit gegeben. Der Anteil des langfristigen Fremdkapitals hat sich von 5 % auf 14 % durch die Aufnahme der KFW Förder-Darlehen erhöht. Das Working Capital (kurzfristiges Vermögen ./. kurzfristige Fremdkapital exkl. Finanzverbindlichkeiten) von TEUR 6.095 (Vorjahr TEUR 7.446) hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.351 reduziert. Dies ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten zurückzuführen. Die Quote des Working Capitals an der Gesamtleistung wurde von 22 % im Vorjahr auf 21 % reduziert. 5.2. Finanzlage Kapitalflussrechnung der WACHTEL GmbH
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/2020 konnte ein stark erhöhter Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (TEUR 2.105; Vorjahr: TEUR 1.337) erzielt werden, sodass weiterhin von einer nachhaltigen und stabilen Finanzierungslage der WACHTEL GmbH ausgegangen werden kann. Die Mittelabflüsse aus dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit resultieren im Wesentlichen aus Mietkauf-Verträgen für Maschinenpark-Invesitionen in unseren beiden Produktionsstandorten Hilden und Pulsnitz iHv. TEUR 1.494 sowie Zahlungseingängen aus Erträgen aus Beteiligungen iHv. TEUR 191. Der positive Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt im Berichtszeitraum TEUR 992 (Vorjahr: Abfluss von TEUR 1.735) resultiert aus der zusätzlichen Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten. 5.3. Ertragslage
Die Gesamtleistung fällt mit TEUR 28.790 (Vorjahr: TEUR 33.991) um 15 % geringer als im Vorjahr aus. Maßgeblich hierzu ist der Umsatzrückgang um 16 % sowie die Bestandsminderung von TEUR 354. Der Materialaufwand sank im abgelaufenen Geschäftsjahr um TEUR 2.726 auf TEUR 12.673 und entspricht damit einem Rückgang um 18 %. Die Materialaufwandsquote von 44 % (Vorjahr: 45 %) bezogen auf die Gesamtleistung resultiert weiterhin aus dem Produktmix der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr. Die Löhne und Gehälter im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 führten zu einem Personalaufwand von TEUR 10.966 (-14 %). Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung ist mit 38 % gleich wie im Vorjahr (38%) ausgefallen. Die Abschreibungen verbleiben mit TEUR 583 (Vorjahr: TEUR 513) auf einer Quote von 2 % bezogen auf die Gesamtleistung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit einer Quote von 19 % bezogen auf die Gesamtleistung 2 %-Punkte über dem Vorjahres-Niveau. Bereinigt um die Bewertungseffekte aus der Aufzinsung von Pensionsverpflichtungen i.H.v. TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 37) beträgt das Zinsergebnis TEUR -218 (Vorjahr: TEUR -203) und verschlechtert sich damit um TEUR - 15 (Vorjahr: Verbesserung um TEUR 54) gegenüber dem Vorjahr. Durch den Verlust im Berichtszeitraum fallen keine Ertragsteuern an, der Steueraufwand von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 100) betrifft vergangene Perioden. 6. InvestitionenDie Investitionen in das Anlagevermögen Im abgelaufenen Geschäftsjahr (TEUR 2,025; Vorjahr: TEUR 131) spiegeln den Fortschritt des Modernisierungsprozesses der WACHTEL GmbH wider, welcher auch in den Vorjahren vorangetrieben wurde. Dieses führt zu höherer Produktivität, einer gesteigerten Qualität und zu einer positiveren Markenwahrnehmung. 7. FinanzierungsmaßnahmenInsgesamt sind die Nettofinanzverbindlichkeiten von TEUR 4.556 auf lediglich TEUR 5.011 erhöht worden, trotz der KfW Zusatz-Förder-Darlehen i.H. von TEUR 1.600. Die Finanzierung des Geschäftsbetriebes erfolgte im Geschäftsjahr durch den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (siehe 5.2. Finanzlage) und die Finanzierung der Investitionen erfolgte im Geschäftsjahr im Wesentlichen durch Miet-Kaufverträge. Alle Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden dabei fristgerecht und planmäßig getilgt. Durch das Eigenkapital (EK-Quote von 36 %; Vorjahr: 44 %) Ist eine fristenkongruente Finanzierung der WACHTEL GmbH gewährleistet (Anteil langfristiges Vermögen: 35 %; Vorjahr; 29 %). Der Anteil der langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beträgt 11 % (Vorjahr: 9 %) bezogen auf die Bilanzsumme. 8. PersonalZum Ende des Geschäftsjahres 2020 betrug der Personalbestand insgesamt 240 (Vorjahr: 228), davon Angestellte 92 (Vorjahr: 93) und gewerbliche Mitarbeiter 148 (Vorjahr: 133). Darüber hinaus beschäftigte die Gesellschaft 17 Auszubildende (Vorjahr: 19). 9. Chancen und RisikenChancen Die Geschäftsführung sieht erhebliches Potenzial in einer verbesserten, kombinierten Marktbearbeitung im Bereich Vertrieb und Kundendienst und dem Einsatz von Automatisierungstechnik. Um die Ziele in diesen Bereichen zu erreichen, wurden bereits diverse Maßnahmen eingeleitet und weiterentwickelt. Der Markt für Backwarenhersteller befindet sich weiterhin in einer Phase der Konsolidierung mit einem steigenden Wettbewerbsdruck insbesondere für kleinere Bäckereien. Die WACHTEL GmbH rechnet unverändert mit einer zunehmenden Polarisierung des deutschen und des europäischen Marktes, auf dem sich die innovativen und qualitativ hochwertigen Handwerksbetriebe mit lokaler Expertise von den industriellen Herstellern und den Discountbetrieben differenzieren. Durch Kooperationen mit verschiedenen Unternehmen rundet die WACHTEL GmbH ihre Angebotspalette ab und schafft einen Mehrwert für den Kunden. Außerdem wurden Investitionen in das Produktportfolio des Unternehmens getätigt, um künftig Bäckereien auf einer noch breiteren Ebene ansprechen zu können. Im Heißumluft- und Stikkenofen-Bereich plant die WACHTEL GmbH mit einer Erweiterung des Marktanteils. WACHTEL Anlagen werden unter anderem auf (Kreuzfahrt-)Schiffen installiert und betrieben. Durch die immer weiter steigende Anzahl an Kreuzfahrtschiffen und Passagierzahlen perspektivisch gesehen nach der Corona Pandemie, sind die Wachstumschancen für dieses Segment hoch. Die WACHTEL GmbH erfüllt bereits alle schifffahrtsspezifischen Anforderungen. Zu unseren Kunden zählen weiterhin namhafte Redereien und Schiffsbetreiber. Dadurch sollen künftig nicht nur Marktsegmente bedient werden, auf denen der Marktanteil der WACHTEL GmbH bislang gering war, sondern auch bislang unbesetzte Marktsegmente durch innovative Produkte neu besetzt werden. Durch das frühzeitige Erkennen von Marktveränderungen und ein stetiges Vorantreiben von Produktinnovationen und einem engen Kontakt zum Markt werden Preisänderungsrisiken aufgefangen. Beteiligungsrisiko Durch die verbundenen Unternehmen in Polen, Russland und Taiwan kann sich die WACHTEL GmbH International aufstellen und ihre Premiumprodukte direkt am Markt positionieren. Die unmittelbare Nähe an unseren Kunden ermöglicht es die Ansprüche und Wünsche zeitnah aufzunehmen und umzusetzen. Dem Abwertungsrisiko aus verbundenen Unternehmen wird durch Überwachungsmaßnahmen und Kennzahlenvergleiche (Reporting) sowie die Einbindung in das operative Geschäft begegnet. Liquiditätsrisiken und Risiko aus Zahlungsstromschwankungen Aufgrund des hohen Vertrauens in die WACHTEL GmbH und ihre Produkte sind unsere Kunden bereit Anzahlungen auf einen Großteil des Auftragswertes bereits bei Auftragsannahme und vor Auslieferung der Öfen- und Kälteanlagen zu leisten. Die Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen belaufen sich zum Stichtag auf TEUR 1.301 (Vorjahr: TEUR 1.011). Zahlungsstromschwankungen und etwaige Liquiditätsrisiken werden im Rahmen der fortlaufenden Finanzplanung und -überwachung frühzeitig erkannt und durch entsprechende Finanzierungsmaßnahmen minimiert. Weiterhin ist die Liquidität der Gesellschaft durch ausreichende, zum Bilanzstichtag nicht genutzte Kontokorrentlinien sichergestellt. Betriebe, die unter einer schlechten Liquiditätssituation leiden, können unweigerlich in die Insolvenzen abgleiten. Diese Forderungs-Ausfallrisiken werden durch die Stellung von Anzahlungsrechnungen sowie einem konsequenten Forderungsmanagement abgedeckt. Aus diesen Gründen und der Systemrelevanz unserer Kunden sehen wir trotz COVID-19 keine höheren Risiken als vor der Pandemie. COVID-19 Das Weltwirtschaftsforum (WEF) betrachtet die coronabedingte Pandemie als eigenständiges Geschäftsrisiko. Die Geschäftsentwicklung der WACHTEL GmbH ist grundsätzlich an die Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes gebunden. Die Aufholung der Gesamtwirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2020 wurde durch die hohen Fallzahlen in den Wintermonaten 2020 gebremst. Die Entwicklung der weltweiten Konjunktur hängt wesentlich vom zukünftigen Verlauf der Pandemie ab. Weitere Beschränkungen bedingt durch das Infektionsgeschehen, könnte eine Auswirkung auf die getroffenen Prognosen haben. Insbesondere können Maßnahmen zu Produktionsunterbrechungen sowie zur Verzögerungen bei Abnahmen führen. Devisenrisiko Wir gehen täglich Fremdwährungsrisiken ein, wenn wir unsere Premium-Produkte in Fremdwährung wie z.B. US-Dollar verkaufen. Bei Fakturierung in Fremdwährung hedgen wir den Großteil des möglichen Währungsexposures innerhalb von wenigen Tagen nach Vertragsvollzug. Außerdem fakturieren wir ungefähr 99 % unseres gesamten Umsatzes auf Euro-Basis. Darüber hinaus werden alle bekannten Risiken mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit nach derzeitigem Kenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. IT-Risiko Die Geschäftsprozesse der WACHTEL GmbH sind in hohem Maße von den IT-Prozessen und -Aktivitäten abhängig. Der Ausfall bestimmter IT-Systeme kann schlimmstenfalls zu Produktionsunterbrechungen und damit zu Lieferengpässen führen. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft mit einem Risiko- und Notfallkonzept entgegen. Demnach werden die IT-Applikationen in getrennten Rechenzentren betrieben. Um Systemausfälle und Datenverlust vorzubeugen, finden täglich Applikations- und Datensicherungen statt. Zusätzlichen wird durch regelmäßige Wartung der Server und deren Systeme durch die verantwortlichen IT-Mitarbeiter Systemausfall zeigen und Datenverlust minimiert. Digitalisierung Die Digitalisierung und fortlaufende Automatisierung sind für die WACHTEL GmbH ein wichtiger Treiber für die Steigerung der Effizienz und der Qualität von internen Prozessen sowie zur Kompensation des Risikos des vorherrschenden Fachkräftemangels. Dadurch soll der finanzielle Unternehmenserfolg gesichert und gesteigert werden. Darüber hinaus bestehende bestandsgefährdende Risiken liegen derzeit nicht vor. 10. Voraussichtliche Entwicklung und AusblickCOVID-19 wird weiterhin im kommenden Geschäftsjahr eine entscheidende Rolle spielen. Gegenwärtig bremsen erneute Schutzmaßnahmen die Erholung des vergangenen Jahres. Sowohl der gesamtwirtschaftliche Preisdruck als auch Inflation wird sich nur im geringen Maße im folgenden Geschäftsjahr verändern. In der Herbstprognose der europäischen Kommission wird für das laufende Jahr 2020 im Euroraum negatives Wirtschaftswachstum von 7,4 % (Deutschland 5,4 %) prognostiziert. Die Erwartung der europäischen Kommission für das Jahr 2021 geht per November 2020 von einem Wirtschaftswachstum von 4,1 % im Euroraum (Deutschland 3,5 %) aus. Für das Jahr 2019 lag der Umsatz in der Maschinenbaubranche bei 286,5 Mrd. € (+ 2 % zu 2018). Der erwartete Umsatz für 2020 des Bundesamts für Statistik liegt bei 249,6 Mrd. € (- 13 % zu 2019). Die Prognose für 2021 ist mit 260 Mrd. € veranschlagt. Das kommende Geschäftsjahr 2020/2021 wird von folgenden Initiativen geprägt sein:
Dem Verdrängungs- und Preiswettbewerb zahlreicher Maschinenproduzenten in Deutschland begegnet die WACHTEL GmbH mit der kontinuierlichen Verbesserung der Qualitäts- und Technologieführerschaft, z.B.:
Für das Geschäftsjahr 2020/21 erwartet die Geschäftsführung der WACHTEL GmbH einen Gesamtumsatz von rund TEUR 32,000. Kostenseitig wird ein ähnliches Verhältnis wie im abgelaufenen Geschäftsjahr erwartet. Durch den höheren Umsatz bzw. Gesamtleistung sowie weiteren Optimierungsmaßnahmen vor allem in der Produktion, wird mit einem signifikanten Anstieg der Ergebnisgrößen EBIT von TEUR -489 auf TEUR 285 und EBITDA von TEUR 94 auf TEUR 885 gerechnet. Diese Planungsgrößen basieren darauf, dass es nicht erneut Lockdowns mit entsprechenden Produktionsausfällen gibt.
Hilden, den 1. April 2021 WACHTEL GmbH Oliver Frey David Holzwarth Bilanz zum 30. September 2020Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2019 bis 30. September 2020
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2019 bis 30. September 2020A. Allgemeiner TeilDie Gesellschaft hat ihren Sitz in Hilden und ist im Handelsregister (Amtsgericht Düsseldorf) unter HRB 71369 registriert. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2019 bis 30. September 2020 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 HGB. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gem. § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gem. § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). Von den Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wird insofern Gebrauch gemacht, als bestimmte Anhangangaben unterbleiben. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Nebenkosten und Anschaffungskostenminderungen sowie - soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen errechnen sich nach der linearen Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Für Bürogebäude und Fertigungshallen betragen die Nutzungsdauern 33 bzw. 20 Jahre. Bis zum 31. Dezember 2017 wurde für die geringwertigen Wirtschaftsgüter ab € 150,01 bis € 1.000,00 ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Ab 1. Januar 2018 wird der Sammelposten für geringwertige Wirtschaftsgüter von untergeordneter Bedeutung ab € 250,01 bis € 1.000,00 gebildet und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet und bei voraussichtlicher Wertminderung abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips des § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. In den Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Einzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten, Abschreibungen sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen. Geleistete Anzahlungen werden mit ihrem Nennbetrag bilanziert. Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte mit ihrem Nominalbetrag. Zweifelhafte Forderungen wurden, soweit sie nicht versichert sind, einzelwertberichtigt. Auf die nicht einzelwertberichtigten und nicht versicherten Forderungen wurde wegen des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung von 1 % gebildet. Uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungsverfahren nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Handelsrechtlich beträgt der Zinssatz zur Ermittlung der Pensionsrückstellung im 10-Jahres-Durchschnitt 2,41 % (Vorjahr: 2,84 %). Zum 30.09.2020 beträgt die Zahlungsverpflichtung TEUR 466 (Vorjahr: TEUR 458). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden unverändert jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 0,00 % sowie eine Fluktuation in Höhe von 0,00 % unterstellt. Als Restlaufzeit werden 15 Jahre angenommen. Steuerrückstellungen werden für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie für Gewerbesteuer mit ihrem Erfüllungsbetrag gebildet. Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und decken die erkennbaren Risiken mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit ab. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nominalbetrag bilanziert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:
C. Erläuterungen zur Bilanz1. Immaterielle Vermögensgegenstände Der Geschäfts- oder Firmenwert wird aufgrund des vorhandenen Know-hows und der Kundenbeziehungen erfahrungsgemäß über 15 Jahre abgeschrieben. Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf die Anlage I zum Anhang verwiesen. 2. Vorräte Die Vorräte setzen sich zusammen aus Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen TEUR 3.483 (Vorjahr: 2.993), unfertigen Erzeugnissen TEUR 1.251 (Vorjahr: TEUR 1.594), fertigen Erzeugnissen und Gebrauchtöfen TEUR 2.005 (Vorjahr: TEUR 2.017) sowie geleisteten Anzahlungen TEUR 265 (Vorjahr: TEUR 400). 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 424 (Vorjahr: TEUR 822) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, TEUR 341 (Vorjahr: TEUR 565) Forderungen aus Darlehen sowie TEUR 188 (Vorjahr: TEUR 0) Forderungen aus Dividenden. Die Restlaufzeit dieser Forderungen ist unter einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschaftern sind im Berichtszeitraum nicht vorhanden. Die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 401, Vorjahr: TEUR 331) bestehen im Wesentlichen aus Darlehen mit strategischen Lieferanten i.H.v. TEUR 158 (Vorjahr: TEUR 179), Steuerforderungen von TEUR 86 (Vorjahr: 83), debitorischen Kreditoren (TEUR 47; Vorjahr: TEUR 101) und haben jeweils eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 4. Anteilsbesitz
1 Jahresabschluss zum 30.09.2019
5. Eigenkapital Das Eigenkapital besteht aus dem gezeichneten Kapital (TEUR 3.500; Vorjahr: TEUR 3.500), der Kapitalrücklage von (TEUR 2.277; Vorjahr: TEUR 2.277), den anderen Gewinnrücklagen (TEUR 1.235; Vorjahr: TEUR 658) und dem Jahresfehlbetrag TEUR -713 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 576). 6. Rückstellungen Aufgrund des Zinssatzes im 7-Jahres-Durchschnitt (1,71 %; Vorjahr: 2,08 %) für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen ergibt sich gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ein ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag i.H.v. TEUR 36 (Vorjahr: TEUR 39). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Mitarbeiteransprüche aus Urlaub und Zeltkonten i.H.v. TEUR 250 (Vorjahr: TEUR 415), Jahresabschlusskosten (TEUR 50, Vorjahr: TEUR 57) sowie Garantieverpflichtungen (TEUR 113, Vorjahr: TEUR 135). 7. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitsspiegel
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren sind nicht vorhanden. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die getätigten Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
61 % (Vorjahr: 53 %) der Umsatzerlöse entfielen auf solche, die im Inland erbracht wurden. 2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen von TEUR 317 (Vorjahr TEUR 743) sind Erträge aus Sachbezügen KFZ (TEUR 176; Vorjahr; TEUR 191), sowie Versicherungsentschädigungen (TEUR 38; Vorjahr: TEUR 49) enthalten. Weiterhin sind periodenfremde Erträge von TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 283) enthalten, die sich im Wesentlichen aus der Auflösung von Rücksteilungen TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 5) sowie sonstigen Erträgen TEUR 50 (davon TEUR 18 Schadensersatz und TEUR 6 Zuschüsse) (Vorjahr: TEUR 278) zusammensetzen. 3. Abschreibungen Für weitere Angaben zu den Abschreibungen wird auf die Entwicklung des Anlagevermögens verwiesen. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 5.375 (Vorjahr: TEUR 5.723) beinhalten u.a. Gebäude-Mietkosten TEUR 717 (Vorjahr: TEUR 667), Versicherungen TEUR 147 (Vorjahr: TEUR 144), KFZ Kosten TEUR 957 (Vorjahr: TEUR 957), Werbe-/Messekosten TEUR 195 (Vorjahr: TEUR 463), Reisekosten TEUR 378 (Vorjahr: TEUR 464), Kosten der Warenabgabe TEUR 1.258 (Vorjahr: TEUR 1458) sowie Instandhaltung TEUR 363 (Vorjahr: TEUR 247). 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinserträgen von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 24) des Geschäftsjahres sind Erträge aus verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 8) enthalten. 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen aus kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf TEUR 201 (Vorjahr: 171). E. Sonstige Angabe1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verbindlichkeiten aus der Übertragung von Wechseln oder sonstige nicht bilanzielle Verpflichtungen bestehen nicht. Verpflichtungen aus laufenden Gebäudemiet- bzw. Leasingverträgen bestehen für die Geschäftsjahre 2021 bis 2026 von Insgesamt TEUR 2.809 (Vorjahr: 3.167).
Es wurde ein Zinsswap zur ausschließlichen Absicherung von Zinsänderungsrisiken eingesetzt, um Schwankungen bei der variablen Verzinsung zu verhindern. Der Zinsswap hat ein Volumen von TEUR 500 und eine Gesamtlaufzeit von 4 Jahren. Die WACHTEL GmbH zahlt einen festen Zinssatz und empfängt jeweils den 3-Monats-EURIBOR. Aufgrund der festen Verzinsung sind keine wesentlichen Risiken zu erwarten. Gegenüber verbundenen Unternehmen existieren keine finanziellen Verpflichtungen. 2. Angaben zur Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2019/2020 bestellt:
Die Gesellschaft macht von den Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB insoweit Gebrauch, als auf die Berichterstattung über die Organbezüge im Anhang verzichtet wird, da sich sonst die Bezüge einzelner Geschäftsführungsmitglieder feststellen lassen können. 3. Transaktionen mit nahestehenden Personen und Unternehmen Es wurden insgesamt keine Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen getätigt, die marktunüblich waren. 4. Mitarbeiterzahl Im Geschäftsjahr 2019/2020 waren durchschnittlich 240 (Vorjahr: 228) Mitarbeiter beschäftigt, davon 148 (Vorjahr: 133) gewerbliche Arbeitnehmer und 92 (Vorjahr: 93) Angestellte. Darüber hinaus waren 17 (Vorjahr: 19) Auszubildende beschäftigt. 5. Gewinnverwendung und Ereignisse nach dem Stichtag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben nicht stattgefunden.
Hilden, den 1. April 2021 WACHTEL GmbH Oliver Frey David Holzwarth Entwicklung des Anlagevermögens 2019/2020
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die WACHTEL GmbH, Hilden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WACHTEL GmbH, Hilden, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WACHTEL GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurtelle zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte In Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts In Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit Ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 7. April 2021 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Uwe Rittmann, Wirtschaftsprüfer ppa. Mirsad Grizovic, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 wurde am 15.06.2021 festgestellt. |
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