Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 169574
Vorher
Medical Strategy Dr. med. Fischer Michael + Fischer Hans Gesellschaft für strategische Konzeption im Gesundheitswesen mbHMedical Strategy GmbH - Gesellschaft für strategische Konzeption im Gesundheitswesen mbH
Eingetragen
4.2.1993
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Beratung und Betreuung von Personen und Firmen - auch im internationalen Bereich auf allen Gebieten der Firmen- und Produktentwicklung, von Lizenzen und Beteiligungen sowie aller Vermarktungsund Vertriebsmaßnahmen. Finanzportfolioverwaltung, Anlagevermittlung, Abschlussvermittlung und Anlageberatung. Das Unternehmen ist nicht befugt, sich bei Erbringung von Wertpapierdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen. Das Unternehmen handelt nicht auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Dr. Jenke
seit 15.10.2024
Prokura
Thomas Vorlicky
seit 16.1.2024
Geschäftsführer
Katrin Winterstein
seit 6.11.2020
Prokura
Mario Linimeier
seit 5.1.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Michael Fischer
Amalienstr. 71, 80799 München
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Medical Strategy GmbH

Gräfelfing

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Barreserve
a) Guthaben bei Zentralnotenbanken 0,00 3.544,30
- darunter: bei der Deutschen Bundesbank EUR 0,00 (EUR 3.544,30)
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 6.271.523,71 6.621.621,56
3. Forderungen an Kunden 722.621,02 746.625,31
4. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
6.897,01 15.171,01
b) Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 6.897,51 152.276,00
5. Sachanlagen 161.007,01 91.837,01
6. Sonstige Vermögensgegenstände 11.743,00 14.357,31
7. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 24.258,65
7.173.792,25 7.669.691,15

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten 175.548,89 105.440,71
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 115.608,20 112.491,73
b) andere Rückstellungen 1.048.387,73 1.163.995,93 1.281.771,00
3. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital Gezeichnetes Kapital 51.000,00 51.000,00
b) Kapitalrücklage 29.000,00 29.000,00
c) Gewinnrücklagen
ca) andere Gewinnrücklagen 200.000,00 200.000,00
d) Bilanzgewinn 5.554.247,43 5.889.987,71
7.173.792,25 7.669.691,15

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit - und Geldmarktgeschäften 24.300,34 0,00
2. Zinsaufwendungen 316,00 559,00
Zinsergebnis 23.984,34 559,00-
3. Provisionserträge 8.464.651,61 8.814.175,71
4. Sonstige betriebliche Erträge 38.391,87 48.344,67
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 2.226.915,58 2.334.099,18
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 215.874,91 2.442.790,49 179.030,36
- darunter: für Altersversorgung EUR 658,80 (EUR 658,80)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 1.093.706,26 963.900,93
3.536.496,75 3.477.030,47
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 208.434,88 247.281,70
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.000,00 1.799,60
8. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 4.781.096,19 5.135.849,61
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.216.836,47 1.319.917,47
10. Jahresüberschuss 3.564.259,72 3.815.932,14
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.889.987,71 10.374.055,57
12. Gewinnausschüttungen 3.900.000,00- 8.300.000,00-
13. Bilanzgewinn 5.554.247,43 5.889.987,71

ANHANG

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der Medical Strategy GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt worden. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu befolgen. Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung wurden beachtet.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Als Wertpapierinstitut i.S.d. § 2 Abs. 1 WplG hat sie jedoch die für große Gesellschaften geltenden Vorschriften unter Berücksichtigung der in § 340 Abs. 4a HGB i.V.m. § 340a HGB genannten Besonderheiten anzuwenden.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Medical Strategy GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Gräfelfing
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgerichts München
Register-Nr.: HRB 169574

Konzerneinbindung und Konsolidierungskreis

Die Medical Strategy GmbH ist in den Konzernabschluss der Apo Asset Management GmbH, Düsseldorf, (Muttergesellschaft) eingebunden, die 88,55% der Anteile an der Medical Strategy GmbH (Tochtergesellschaft) hält. Der Konsolidierungskreis besteht nur aus diesen beiden Unternehmen. Der Konzernabschluss wird in dem von der Bundesanzeiger Verlag GmbH, Köln, elektronisch geführten Unternehmensregister veröffentlicht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 wurde nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (going-con- cern-concept) i.S.d. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Festlegung der Nutzungsdauer der abnutzbaren Anlagegegenstände erfolgte unter Berücksichtigung steuerlicher Vorschriften, die den handelsrechtlichen Vorschriften nicht entgegenstehen. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode berechnet. Bei geringwertigen Anlagegegenständen bis 800,00 EUR wurde vom steuerlichen Bewertungswahlrecht der Vollabschreibung Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nominalwert bilanziert. Erkennbare Risiken wurden berücksichtigt. Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen waren nicht erforderlich. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen umfassen alle Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, die zum Erstellungszeitpunkt erkennbar waren. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Auf eine Abzinsung der sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als 1 Jahr wurde wegen Geringfügigkeit verzichtet.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung

3.1. Angaben zur Bilanz

Forderungen an Kunden

Es bestehen täglich fällige Forderungen an Kunden i.H.v. insgesamt 722.621,02 EUR (Vorjahr: 746.625,31 EUR). Dabei handelt es sich ausschließlich um Provisionsansprüche. Die Restlaufzeit ist unbestimmt.

Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 5 Jahre festgelegt. Die Abschreibungsdauer wurde in Anlehnung an die zu erwartende Laufzeit der Verträge festgelegt.

Sachanlagen / Bruttoanlagenspiegel

Die Sachanlagen enthalten ausschließlich Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Eigengenutzte Grundstücke und Gebäude werden nicht vorgehalten. Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.

Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
1. Immaterielle Vermögensgegenstände 925.524,68 0,00 0,00 925.524,68
2. Sachanlagen 342.789,44 117.055,38 0,00 459.844,82
Anlagevermögen gesamt 1.268.314,12 117.055,38 0,00 1.385.369,50
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Abschreibung 2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
1. Immaterielle Vermögensgegenstände 758.077,67 160.549,50 0,00 0,00 918.627,17
2. Sachanlagen 250.952,43 47.885,38 0,00 0,00 298.837,81
Anlagevermögen gesamt 1.009.030,10 208.434,88 0,00 0,00 1.217.464,98
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
1. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.897,51 167.447,01
2. Sachanlagen 161.007,01 91.837,01
Anlagevermögen gesamt 167.904,52 259.284,02

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wird jeweils eine Mietkaution zu Gunsten von zwei Vermietern i.H.v. insgesamt 11.626,00 EUR (Vorjahr: 11.626,00 EUR) ausgewiesen. Des Weiteren wird eine Forderung aus Gewerbesteuerüberzahlungen mit 117,00 EUR (Vorjahr: 2.538,49 EUR) ausgewiesen.

Sonstige Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der sonstigen Verbindlichkeiten von 175.548,89 EUR (Vorjahr: 105.440,71 EUR) hat eine Laufzeit von einem bis drei Monaten und setzt sich wie folgt zusammen:

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von
31.12.2023 bis 3 Monate über 3 Monate bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 130.981,94 130.981,94 0,00 0,00 0,00
Andere Verbindlichkeiten 44.566,95 44.566,95 0,00 0,00 0,00
175.548,89 175.548,89 0,00 0,00 0,00

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Muttergesellschaft: Apo Asset Management GmbH, Düsseldorf) i.H.v. 84.418,60 EUR enthalten.

Die anderen Verbindlichkeiten enthalten Steuereinbehalte von 27.740,19 EUR (Vorjahr: 35.651,97 EUR), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von 2.725,60 EUR (Vorjahr: 921,06 EUR), Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern wegen Auslagen von 9.225,48 EUR (Vorjahr: 1.657,45 EUR) und Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuern gegenüber der Finanzverwaltung von 4.875,68 EUR (Vorjahr: 5.064,79 EUR). Sicherheiten für die Verbindlichkeiten wurden nicht bestellt.

Rückstellungen

31.12.2023 31.12.2022
In den anderen Rückstellungen enthaltene wesentliche Beträge: EUR EUR
Tantiemen 504.000,00 1.047.321,00
Boni für die Beschäftigten 467.657,00 158.000,00
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 38.000,00 25.800,00
Archivierung von Geschäftsunterlagen 7.150,00 7.150,00
Weitere Rückstellungen 31.580,73 43.500,00

Bilanzgewinn

31.12.2023
Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt: EUR
Bilanzgewinn 31.12.2022 5.889.987,71
Gewinnvortrag 01.01.2023 5.889.987,71
Gewinnausschüttung aus dem Bilanzgewinn -3.900.000,00
Jahresüberschuss 2023 3.564.259,72
Bilanzgewinn 31.12.2023 5.554.247,43

3.2. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Provisionserträge

2023 2022
EUR EUR
Erträge aus Fondsmanagement 8.409.907,87 8.741.870,66
Erträge aus Fondsberatung 54.743,74 72.305,05
8.464.651,61 8.814.175,71

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten verrechnete Sachbezüge zur steuerlich korrekten Darstellung der Löhne und Gehälter von 25.944,40 EUR (Vorjahr 24.336,48 EUR), Erstattungen aufgrund des Aufwendungsausgleichsgesetzes von 1.029,56 EUR (Vorjahr: 2.097,49 EUR) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von 2.948,14 EUR (Vorjahr: 2.966,95 EUR). Aufgrund des Ergebnisses der Prüfung der Deutschen Rentenversicherung ergeben sich periodenfremde Erträge von 8.469,77 EUR (Vorjahr: 8.656,76 EUR).

Löhne und Gehälter

2023 2022
EUR EUR
Feste Löhne und Gehälter einschließlich Sachbezüge 1.255.258,58 1.128.778,18
Ergebnisabhängige Vergütungen 971.657,00 1.205.321,00
2.226.915,58 2.334.099,18

Andere Verwaltungsaufwendungen

Der Posten enthält Bürobetriebskosten von 97.382,27 EUR (Vorjahr: 87.721,43 EUR), Werbe- und Repräsentationskosten von 262.587,66 EUR (Vorjahr: 103.736,20 EUR), Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten von 201.308,81 EUR (Vorjahr: 196.114,49 EUR), Raumkosten von 61.227,82 EUR (Vorjahr: 55.020,47 EUR), Beiträge und Gebühren von 106.462,45 EUR (Vorjahr: 102.744,80 EUR), Fremdleistungen von EUR 348.235,59 (Vorjahr: 389.107,97 EUR) und Kfz-Kosten von EUR 19.231,72 (Vorjahr: 18.807,48 EUR).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Ertragsteuern beinhalten die zu erwartenden Aufwendungen des Geschäftsjahres.

4. Sonstige Pflichtangaben

Latente Steuern

Bilanzposten Differenz Handels-/Steuerbilanz Aktive latente Steuern Passive latente Steuern
EUR EUR EUR
Geschäfts- oder Firmenwert 590.122,50 147.088,03 0,00
Sachanlagen 21.998,50 0,00 5.483,13
Zwischensumme aus Bilanzpostenvergleich 147.088,03 5.483,13
Steuerlich verrechenbare Verlustvorträge innerhalb der nächsten fünf Jahre 0,00
Summe latente Steuer (unsaldiert) 147.088,03
Saldierung -5.483,13
141.604,90

Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit den für das Geschäftsjahr geltenden Steuersätzen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag von 15% bzw. 5,5%. Für die Berechnung der Gewerbesteuer wurde ein durchschnittlicher Hebesatz von 260% angenommen. Die sich rechnerisch ergebende Steuerentlastung wurde nach dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB im Berichtsjahr nicht aktiviert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Mietverträgen für Büroräume hat die Gesellschaft Verpflichtungen i.H.v. insgesamt 128.325,60 EUR. Davon sind 43.275,60 EUR innerhalb eines Jahres fällig und 85.050,00 EUR in den Jahren 2 bis 5. Weitere Verpflichtungen bestehen nach unseren Kenntnissen nicht.

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Jürgen Harter Kaufmännische Leitung, regulatorischer Bereich, Marketing
Mario Linimeier Portfoliomanagement, Fondsberatung und Healthcare-Analysen

Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 an die Geschäftsführer gewährten Gesamtbezüge belaufen sich auf 843.659,88 EUR (Vorjahr: 1.560.089,51 EUR).

Durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer

Folgende Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: (Ermittlung der Zahl der Arbeitnehmer nach § 267 Abs. 5 und § 285 Nr. 7 HGB)

Arbeitnehmergruppen Zahl
Geschäftsführer 2,00
Angestellte 10,00
Geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer 4,25
Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer 16,25

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar gliedert sich wie folgt:

2023
Honorar für EUR
Abschlussprüfungsleistungen 12.600
andere Bestätigungsleistungen (Prüfung nach § 89 WpHG) 6.700
Steuerberatungsleistungen 0
sonstige Leistungen 340
Gesamthonorar 19.640

Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres

Herr Thomas Vorlicky wurde mit Wirkung ab dem 01.01.2024 zum weiteren Geschäftsführer bestellt.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn zum 31.12.2023 einen Teilbetrag i.H.v. 3.700.000 EUR an die Gesellschafter auszuschütten und den verbleibenden Betrag i.H.v. 1.854.247 EUR auf neue Rechnung in das folgende Geschäftsjahr vorzutragen.

 

Gräfelfing, 30. Januar 2024

Jürgen Harter, Geschäftsführer

Mario Linimeier, Geschäftsführer

Thomas Vorlicky, Geschäftsführer

LAGEBERICHT

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Geschäftsmodell

Medical Strategy wurde im Jahr 1992 gegründet und verfügt als Wertpapierinstitut über die Erlaubnis zur Finanzportfolioverwaltung und Anlageberatung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf den Geschäftsbereich Finanzportfolioverwaltung als Fondsmanager sowie Anlageberatung als Fondsadvisor.

Das Unternehmen ist ein Portfoliomanager, der sich auf Investments in Aktien aus dem Wachstumssektor Gesundheit spezialisiert hat. Die besondere Zielsetzung ist, Innovationen im Healthcare-Sektor frühzeitig zu identifizieren und durch Investitionen in niedrig bewertete Wachstumsunternehmen langfristig überdurchschnittliche Ergebnisse für die Anleger zu erzielen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf kleineren, noch weitgehend unentdeckten Werten. Mehr als 900 Unternehmen werden in einer langjährig aufgebauten Datenbank systematisch dokumentiert. Diese Informationsbasis wird kontinuierlich durch eigene Analysen und externes Spezialresearch erweitert.

Die Mitarbeiter von Medical Strategy haben komplementäre akademische sowie berufliche Hintergründe und Jahrzehnte an Erfahrung sowohl im Gesundheits- als auch im Finanzbereich. Daraus resultiert ein tiefgehendes Verständnis für die wissenschaftlichen und anlagerelevanten Entwicklungen im Healthcare-Sektor. In die richtigen Unternehmen zum richtigen Zeitpunkt zu investieren, ist seit Firmengründung der Fokus. Dabei werden Unternehmen strategisch in der Phase ihrer größten Wertsteigerung begleitet. Neben den eigenen Experten steht Medical Strategy für spezielle Fragestellungen ein Netzwerk externer Berater aus Wissenschaft und Industrie zur Verfügung.

Rückblick - Rahmenbedingungen und sektorspezifische Ereignisse

(Alle Performance-Angaben in USD, Quelle: vwd Group, Zeiträume beziehen sich auf den Berichtszeitraum, sofern nicht anders angegeben)

Das Jahr 2023 war in vielerlei Hinsicht ereignisreich und endete für die meisten Aktienindizes im positiven Bereich. Dies war hauptsächlich auf die Aussichten einer sich entspannenden Zinssituation zurückzuführen, da sich die inflationäre Entwicklung in vielen Volkswirtschaften verlangsamte. Besonders bemerkenswert war der Rückgang der Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen (US-Treasuries) von ihrem Höchststand von 5,02% auf 3,77% im Jahresverlauf. Zudem konnte die von Marktbeobachtern befürchtete Rezession erfolgreich vermieden werden.

Das Thema "künstliche Intelligenz" war in den vergangenen 12 Monaten ein bestimmendes Thema an der Börse, wovon die größten sieben Werte des S&P 500 (die "Magnificent 7") stärker als der Rest des Marktes profitierten. Für das wachstumsträchtigere Segment des Healthcare-Sektors, die Biotechnologie-Werte, war das mögliche Ende der Leitzinserhöhungen ein günstiges Umfeld, insbesondere für die mittel- und kleinkapitalisierten Titel (S&P Biotech +10,46%, in USD). Der Nasdaq Biotechnology Index erzielte einen Zugewinn von 4,95% (in USD).

Der Sektor wartete mit einer Fülle an unternehmensspezifischen Katalysten auf, wozu im Allgemeinen Produktzulassungen, Studienergebnisse und M&A-Aktivitäten zählen.

Im Healthcare-Segment dominierte das Investmentthema der "Obesity drugs" - Therapien gegen Übergewicht. Auf Grund der Größe des Marktes bieten sich hier für Unternehmen bedeutsame Umsatzpotenziale. Morgan Stanley beziffert die Marktdimension mit über 77 Mrd. USD in 2030.

Die Innovationskraft des Sektors wurde in 2023 durch zahlreiche Zulassungen für Therapien in verschiedenen Bereichen bewiesen. Die Anzahl an FDA-Zulassungen erreichte den zweithöchsten Wert seit Einführung des Prescription Drug User Fee Act (PDUFA) vor genau 30 Jahren mit einem Wert von 55 neuen molekularen Entitäten (NMEs, der bisherige Rekordwert wurde 2018 mit 59 gesetzt).

Unternehmensspezifische Ereignisse

Das betreute Volumen des Instituts erhöhte sich im Berichtsjahr 2023 von 1.231 Mio. EUR auf 1.247 Mio. EUR. Das Personal wurde mit einem Mitarbeiter im Marketing verstärkt.

Bei den Euro Fund Awards wurden zum wiederholten Mal die begehrten Auszeichnungen an Fonds, die von Medical Strategy gemanagt werden, verliehen.

Die Einnahmequellen sind nachfolgend dargestellt:

a) Privatkunden

Dieser Geschäftsbereich wird weiterhin nicht betrieben.

b) Geschäftskunden - Management von Investmentfonds

Im Bereich des Fonds-Managements betreut die Gesellschaft aktuell vier Kunden mit fünf Fonds (Vertragsstand 31.12.2023):

1.

Hauck & Aufhäuser Investment Gesellschaft S.A.: MEDICAL BioHealth sowie RIM Global Bioscience

2.

DZ Bank International S.A. / IP Concept Fund Management S.A.: apo Medical Opportunities Der Fonds, der gemeinsam mit der Apo Asset Management GmbH, Düsseldorf (apoAsset) betreut wird, setzt sich aus zwei unabhängig voneinander gemanagten Teilportfolios zusammen.

3.

Internationale Kapitalanlagegesellschaft mbH, Düsseldorf: apo Medical Opportunities Institutionell Der Fonds ist ein Ableger des bereits seit 2005 zusammen mit der apoAsset betreuten Fonds apo Medical Opportunities und setzt sich damit ebenfalls aus zwei unabhängig voneinander gemanagten Teilportfolios zusammen.

4.

Accuro Fund Solutions AG: Biotech Core Mid Cap Fund

Im Management von Investmentfonds wurden 8.410 TEUR als Honorar generiert.

c) Geschäftskunden - Beratung von Investmentfonds

Im Bereich der Beratung von Investmentfonds wurde bis 31.10.2023 ein Fonds betreut:

Mit der apoAsset besteht ein Anlageberatungsvertrag für einen Spezialfonds.

In der Beratung von Investmentfonds wurden 55 TEUR erzielt.

d) Anlage- und Abschlussvermittlung

Auch im Jahr 2023 wurden keine Geschäfte im Bereich der Anlage- und Abschlussvermittlung erbracht.

e) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Das Team umfasst derzeit 9 Vollzeitarbeitskräfte, 2 Teilzeitkräfte und 5 Aushilfen

im Bereich der Wertpapieranalyse (nur für interne Zwecke) und Beratung/Management: 1 Mediziner, 5 Molekularbiologen und 1 Volkswirt

im Bereich der Administration und Kundenbetreuung: 1 Betriebswirtin (Teilzeit), 1 Bankkaufmann (Teilzeit), 1 Bankkauffrau, 1 Betriebswirt sowie 5 Aushilfen (MiniJobber) für Sekretariat und Reinigungsarbeiten

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Ziel der Gesellschaft ist es, durch eine sorgfältige Aktienauswahl bei den von ihr betreuten Investmentfonds eine Überrendite im Konkurrenzvergleich zu erzielen. Als Spezialist für Anlagen in Small- und Mid-Cap Unternehmen des Healthcare-Bereiches bedarf es profunder Analysen der Märkte für Arzneimittel und Medizintechnik, ihren Entwicklungsschwerpunkten und der Marktpotenziale der Produkte.

a) Ertragslage

Die Provisionseinnahmen beliefen sich insgesamt auf 8.465 TEUR. Damit konnte das sehr gute Ergebnis des Jahres 2022 (8.814 TEUR) nahezu erreicht werden. Der Personalaufwand verringerte sich von 2.334 TEUR in 2022 auf 2.227 TEUR in 2023. Die anderen Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich von 964 TEUR in 2022 auf 1.094 TEUR im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände erhöhten sich zum Vorjahr von 247 TEUR auf 208 TEUR.

b) Finanz- und Vermögenslage

Die Firma weist ein gezeichnetes Kapital von 51.000 EUR, eine Kapitalrücklage von 29.000 EUR und andere Gewinnrücklagen in Höhe von 200.000 EUR aus. Für 2023 ergibt sich ein Bilanzgewinn von 5.554.247,43 EUR. Die Gesellschaft benötigte im Berichtsjahr kein Fremdkapital. Die laufenden Verpflichtungen konnten stets durch die bestehenden liquiden Mittel erfüllt werden. Der Liquiditätsüberschuss wurde im Berichtsjahr ausschließlich in Bankguthaben angelegt. In der Gesamtbetrachtung schließen wir das Geschäftsjahr 2023 mit einem guten Ergebnis ab.

3. Prognose

a) Marktsegment

Für das Jahr 2024 ist zu erwarten, dass die Fed die ersten Zinssenkungen bekannt geben wird, was im Allgemeinen positiv für den Aktienmarkt sein dürfte. Mit der anstehenden Präsidentschaftswahl in den USA ist mit einer Zunahme von Diskussionen über die Arzneimittelbepreisung zu rechnen, wenn auch mit der Einrichtung des Inflation Reduction Acts und seiner Implikationen auf Arzneimittelpreise die politischen Gestaltungsspielräume begrenzt sind. Eine Reihe von Anlagethemen dürften im Healthcare-Sektor relevant sein. Das Thema Fettleibigkeit / Obesity wird voraussichtlich weiterhin ein zentrales Thema bleiben. Weiterhin dürfte die M&A-Tätigkeit rege bleiben. Hierbei spielen wieder vermehrt die zu erwartenden Patentabläufe bei eingen großen BioPharma-Playern eine Rolle. Zu erwarten ist auch eine Zunahme an Biotech-Börsengängen, da diese durch das sich verbessernde Finanzierungsumfeld attraktiver werden. Unternehmen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz könnten in 2024 weitere Deals mit bestehenden BioPharma-Playern eingehen. Der Effekt auf klinische Ergebnisse bleibt abzuwarten, ist ein bedeutsamer Teil der medizinischen Forschung doch von faktischen Ergebnissen in der Klinik abhängig.

Bis 2028 sollen die weltweiten Arzneimittel-Ausgaben auf 2,3 Bio. USD anwachsen. In den kommenden fünf Jahren wird - angetrieben vor allem durch innovative Therapien in den Industrieländern - ein jährliches Umsatzwachstum von 5-8% erwartet. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung wird die Biotechnologie haben. Das Iqvia Institute prognostiziert ein Wachstum von 9,5-12,5% auf 890 Mrd. USD, was etwa 39% des Gesamtmarktes entspricht. Wachstumsmotoren sind eine gesteigerte Nachfrage infolge des weltweiten Ausbaus der Gesundheits- und Erstattungssysteme, das globale Bevölkerungswachstum, die höhere Lebenserwartung sowie neue Behandlungsmöglichkeiten.

Aktuell befinden sich weltweit mehr als 6.000 neue Substanzen in der Entwicklung. Der Forschungs- und Entwicklungsfokus von Biotech und Pharma liegt auf schweren Erkrankungen mit hohem Leidensdruck und ungedecktem medizinischen Bedarf. 62% der Medikamente, die in 2022 zugelassen wurden, sind First-in-Class-Medikamente, was über dem 5-Jahresschnitt von 46% liegt. Bei den etablierten Produkten werden bis 2028 durch Patentabläufe verursachte Umsatzausfälle von über 145 Mrd. USD bis zum Jahr 2028 erwartet.

Goldman Sachs sieht die großen US- und EU-Pharmafirmen bestens gerüstet, um den prognostizierten Umsatzschwund durch Einlizensierungen und Übernahmen zu kompensieren. Das verfügbare Kapital liegt bei nahezu 900 Mrd. USD.

Innovative Behandlungsansätze, beispielsweise bei seltenen Erkrankungen, Krebs oder ZNS-Erkrankungen, Präzisionsmedizin und Gentherapie dürften auch in Zukunft im Fokus der medizinischen Forschung und Entwicklung stehen. Produkte aus diesen Bereichen - zusammen mit attraktiven Marktpotenzialen, einem erfolgreichen Management und einer günstigen Unternehmensbewertung - stellen Investmentopportunitäten dar.

b) Unternehmen

In der Beratung und Management von Investmentfonds kalkulieren wir mit einem Honorar von 8.500 TEUR auf der Basis der aktuellen Fondsvolumina (31.12.2023). Eine eventuelle zusätzliche erfolgsabhängige Honorierung erscheint möglich, wird jedoch nicht einkalkuliert.

Auf dieser Grundlage übertreffen die aktuell für 2023 kalkulierten Einnahmen (ohne eventuelle Performancefeebeiträge, die jedoch erzielt werden können) die vorsichtig geschätzten laufenden Ausgaben in Höhe von 3.500 TEUR um 5.000 TEUR.

Wie aus den o.g. Angaben ersichtlich ist, richten wir unseren Aufwendungsblock grundsätzlich an vorsichtig geschätzten Erträgen aus.

Das Unternehmen hat eine Zweigniederlassung in 86356 Neusäß, Daimlerstraße 15.

4. Chancen und Risiken

a) Chancen

Die steigende Notwendigkeit zur privaten Altersvorsorge lässt mittel- bis langfristig für die Zukunft eine erhöhte Bereitschaft, in Aktien zu investieren, erwarten. Daran dürfte insbesondere der Gesundheitsbereich, der einen stabilen Wachstumssektor darstellt, partizipieren. Die Corona Pandemie hat vielen Investoren gezeigt, dass ein Investment im BioPharma-Sektor hohe Potenziale zeigt. Ebenso könnten Unternehmen des Gesundheitssektors von einer weltweiten Zunahme der Zahl von Krankenversicherten profitieren.

Da Anlagen im Gesundheitsbereich einer besonderen Expertise bedürfen, dürfte die Nachfrage nach speziellen Beratungs- bzw. Managementleistungen eher zunehmen. Von diesem Trend sollte Medical Strategy, als einer der führenden unabhängigen Healthcare Investment Advisor in Europa, profitieren können.

b) Risiken

Die zukünftige Entwicklung des Unternehmens wird auch weiterhin wesentlich durch die Börsenentwicklung (die bekanntlich nicht vorhersagbar ist) bestimmt sein. Die erhöhte Volatilität an den Finanzmärkten kann eine Ausweitung der Risikoaversion zur Folge haben, was bei Investoren zu einer Zurückhaltung in Aktienbzw. Aktienfondsinvestments führen könnte. Aktienkurse sind auch durch die Politik der Notenbanken geprägt. Die Zinsentwicklung könnte die Volatilität weiter hoch halten. Eine Eintrübung der Konjunktur und die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine und im Nahen Osten sind Risiken, die zu fallenden Aktienkursen führen können. Dies würde im ersten Schritt vor allem die Performancefees, die in der obigen Prognose außer Acht gelassen wurden, und erst bei andauernder Kursschwäche auch die volumenbezogenen Provisionen des Unternehmens tangieren. Der Puffer ist jedoch, wie oben aufgeführt, hoch.

Das Adressenausfallrisiko ist als niedrig einzustufen, da die Vertragspartner etablierte und solide finanzierte Unternehmen im Finanzbereich sind. Die betreuten Investmentfonds stellen darüber hinaus Sondervermögen dar und würden unabhängig von einem Ausfall eines Vertragspartners (Kapitalverwaltungsgesellschaft) weiterbestehen und von einem anderen geeigneten Partner weitergeführt werden.

Ein Liquiditätsrisiko sehen wir aufgrund der ausreichend hohen verfügbaren Mittel nicht (Barliquidität und Forderungen an Kreditinstitute zum 31.12.2023 von 6.272 TEUR. Zur besseren Steuerung der Liquidität steht unverändert eine Bankkreditlinie in Höhe von 50.000 EUR zur Verfügung.

Im Risikomanagementbericht (inkl. Risikotragfähigkeit, Kapitalplanungsprozess und Risikoinventur) wurden weitere Risiken definiert und bei Bedarf quantifiziert. Es zeigt sich eine gute Risikotragfähigkeit des Unternehmens, somit sind keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen.

 

Gräfelfing, 30. Januar 2024

Jürgen Harter, Geschäftsführer

Mario Linimeier, Geschäftsführer

Thomas Vorlicky, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die

Medical Strategy GmbH

Bahnhofstraße 7

82166 Gräfelfing

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Medical Strategy GmbH, Gräfelfing, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Medical Strategy GmbH, Gräfelfing, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter

 

https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie

eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks.

 

Frankfurt am Main, 8. Februar 2024

Petra Mosebach, Wirtschaftsprüferin

Beschluss über die Ergebnisverwendung und Feststellung:

Es wird beschlossen, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 5.554.247,43 EUR einen Betrag in Höhe von 3.700.000 EUR im Verhältnis der Beteiligungsverhältnisse zum 31. Dezember 2023 an die Gesellschafter Dr. Michael Fischer (6,88%), Jürgen Harter (1,16%), Harald Schwarz (0,42%) Mario Linimeier (3,00%) und Apo Asset Management GmbH (88,55%) auszuschütten. Als Ausschüttungszeitpunkt wird der 27.03.2024 festgelegt.

Der verbleibende Betrag in Höhe von 1.854.247,43 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Jahresabschluss wurde am 26.03.2024 festgestellt.

 

Apo Asset Management GmbH

Dr. Michael Fischer

Jürgen Harter

Harald Schwarz

Mario Linimeier

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