FSB Backwaren GmbH
Hochstraße 177, 47228 Duisburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ronny Dirk Vereecke seit 9.7.2024 | Geschäftsführer |
Lukasz Michal Dobosz seit 9.7.2024 | Geschäftsführer |
Oliver Stessun seit 29.6.2023 | Prokura |
Heike-Anja, geb. Zapka Zapka-Volkmann seit 1.4.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FSB Backwaren GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2021 bis zum 31.07.2022Bilanz zum 31. Juli 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis 31. Juli 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2021/2022Allgemeine AngabenDie FSB Backwaren GmbH hat ihren Sitz in Duisburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Duisburg (HR B Reg. Nr. 4015). Das Geschäftsjahr entspricht dem Zeitraum vom 1. August eines Jahres bis zum 31. Juli des Folgejahres. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB werden teilweise in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Seit dem 1. Mai 2011 besteht mit der Summerbake GmbH, Duisburg, ein Ergebnisabführungsvertrag. I. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen, nutzungsbedingten Abschreibungen werden nach der linearen Methode (bis einschließlich Geschäftsjahr 2008/09 nach der degressiven Methode) unter Zugrundelegung der geschätzten Nutzungsdauern ermittelt. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von € 250 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250 und € 1.000 werden in einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben. Scheidet ein Anlagegut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Die technischen Anlagen und Maschinen enthalten auch den Ersatzteilbestand. Bereits seit dem Geschäftsjahr zum 31. Juli 2020 werden diese einer planmäßigen Abschreibung unter Berücksichtigung einer Nutzungsdauer von 8 Jahren unterzogen. Finanzanlagen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen auf Finanzanlagen werden dann vorgenommen, wenn es sich um voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen handelt. Sofern die Gründe für die Wertberichtigungen entfallen, erfolgen entsprechende Zuschreibungen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Handelswaren ist zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten zum Bilanzstichtag erfolgt. Die Anschaffungskosten werden nach der FIFO-Methode (first in - first out) ermittelt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder den niedrigeren Nettoverkaufserlösen, abzüglich noch anfallender Kosten, bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie die Material- und Fertigungsgemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital ist zu Nominalwerten angesetzt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter den Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen ausgewiesen, an denen das oberste Mutterunternehmen, Aryzta AG, Zürich/Schweiz, direkte oder indirekte Mehrheitsbeteiligungen hält. FremdwährungsumrechnungForderungen, sonstigen Vermögensgegenstände, liquide Mittel und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren / höheren (Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände / Verbindlichkeiten) Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag / Latente SteuernEs besteht ein Organschaftsverhältnis mit der Summerbake GmbH als Organträger. Sämtliche Ertragsteuern - einschließlich latenter Steuern - werden auf Ebene des Organträgers erfasst. Erläuterungen zum Jahresabschluss 1. BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis 31. Juli 2022 sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Nutzungsdauern bei entgeltlich erworbener EDV-Software (immaterielles Anlagevermögen) liegen zwischen drei und sieben Jahren. Die zugrunde gelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern des Sachanlagevermögens sind für Bauten 4 bis 25 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 2 bis 25 Jahre, andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,3 bis 20 Jahre. FinanzanlagenUnsere Gesellschaft ist zu 42 % an der Energie Food-Town GbR, Duisburg, beteiligt und ist deren unbeschränkt haftender Gesellschafter. Die Energie Food-Town GbR weist für das am 31. Dezember 2021 endende Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von T€ 58 und zu diesem Stichtag ein Eigenkapital von T€ 58 aus. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeWie im Vorjahr sind sämtliche Forderungen, bis auf die Forderungen gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, innerhalb eines Jahres fällig. Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus einem kurzfristigen Darlehen in Höhe von T€ 5.000 (Vorjahr T€ 5.500) sowie aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 557 (Vorjahr T€ 67). Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen wurden vor allem gebildet für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (T€ 1.683; Vorjahr T€ 1.546), ausstehende Lieferantenrechnungen (T€ 510; Vorjahr T€ 549) und Energiekosten (T€ 349; Vorjahr T€ 303). VerbindlichkeitenSämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen insgesamt T€ 2.398 (Vorjahr T€ 188). Davon bestehen T€ 2.373 gegenüber dem Gesellschafter (Vorjahr T€ 158) und resultieren aus der Gewinnabführung. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus Lieferungen und Leistungen. 2. Gewinn und VerlustrechnungGewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseNach Produktgruppen und geografisch bestimmten Märkten setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:
Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 62 (Vorjahr T€ 48). Die periodenfremden Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. Sonstige betriebliche AufwendungenNennenswerte periodenfremden Aufwendungen waren wie im Vorjahr nicht zu verzeichnen. Erträge aus BeteiligungenDer Ertrag entspricht unserem Gewinnanteil am Jahresüberschuss der Energie-Food-Town GbR. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter GewinnDer Gewinn wurde im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses an die Summerbake GmbH abführt. II. Sonstige Erläuterungen und AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen / außerbilanzielle GeschäfteSonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 319 (Vorjahr T€ 259) bestehen ausschließlich aus Miet- und Leasingverträgen für Gebäude und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Von den Verpflichtungen sind T€ 174 (Vorjahr T€ 167) innerhalb eines Jahres fällig. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Mitarbeiteranzahl nach GruppenDie Anzahl der Beschäftigten betrug im Jahresdurchschnitt:
Mitglieder der GeschäftsführungGeschäftsführerin ist : Margit Lüning, Managing Director Aryzta Bun Cluster Europe, Rastede/Deutschland Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. NachtragsberichtNach Ablauf des Geschäftsjahres 2021/22 sind keine Ereignisse eingetreten, die für die FSB Backwaren GmbH von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft und der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung führen könnten. KonzernabschlussDie Gesellschaft gehört zum Konzern ARYZTA AG, Zürich/Schweiz, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der ARYZTA AG wird beim schweizer Handelsregisteramt des Kantons Zürich unter der Registernummer CHE-114.160.610 hinterlegt und kann dort eingesehen werden.
Duisburg, den 10. Dezember 2022 FSB Backwaren GmbH Die Geschäftsführung Margit Lüning Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. August 2021 bis 31. Juli 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021/22I. Grundlagen der Gesellschaft1. Geschäftsmodella) Organisation und rechtliche StrukturGegenstand des Unternehmens sind die Herstellung und der Vertrieb von Backwaren. Über die Alleingesellschafterin SummerBake GmbH gehört die FSB Backwaren GmbH zum Konzern der ARYZTA AG, Zürich/Schweiz, und agiert am Standort Duisburg. Mit der SummerBake GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag und eine gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft. Weiterhin nutzt die FSB Backwaren GmbH zentrale Dienstleistungen des ARYZTA Konzerns. b) GeschäftsbereicheDie FSB Backwaren GmbH beliefert über Logistikprovider im Geschäftsfeld Schnellservice Restaurants mit Burger Brötchen und English Muffins. Der Hauptabsatzmarkt ist Deutschland. Promotion-Produkte und English Muffin werden in Europa und teilweise darüber hinaus verkauft. Durch die hohen Qualitätsanforderungen unserer Produkte sind wir bei der Beschaffung unserer Rohwaren auf besondere Qualitäten angewiesen, die wir über unser Netzwerk von ausgewählten Lieferanten beziehen. Ziel ist stets der Abschluss von längerfristigen Kontrakten (min. 6 Monate) der für den Produktionsprozess benötigten Rohstoffe sowie der dazugehörigen Mengen und dieses auch in EURO, um Währungsrisiken zu vermeiden. Geschäftsfeld SchnellserviceDer gesamte Umsatz hat sich 2021/22 deutlich um +25,7% erhöht und die Auswirkungen der Corona-Pandemie wurden überwunden. Die überwiegende Anzahl der Schnellrestaurants in Deutschland waren geöffnet. Insbesondere in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres zog die Nachfrage merklich an. DrittgeschäftDas Drittgeschäft mit den Industriekunden wurde zurückgefahren, um Kapazität für unseren Hauptkunden zu schaffen. Dieser Bereich wird auch zukünftig hinsichtlich seiner Perspektiven fortwährend evaluiert, um Chancen im Markt wieder aufzugreifen. 2. Forschung und EntwicklungDie Entwicklungstätigkeiten in unserem Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus der engen Zusammenarbeit mit unserem Hauptkunden, um bestehende Produkte zu optimieren bzw. neue Varianten zu entwickeln. Der Aufwand betrug dafür im Berichtsjahr T€ 169 und liegt unter Vorjahresniveau (T€ 193). Der leichte Rückgang ist überwiegend durch reduzierte Personalaufwendungen getrieben. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie Prognose des Ifo Instituts für das BIP-Wachstum in Deutschland liegt bei +1,6% für das Jahr 2022 und -0,3 % für das Jahr 2023. Insbesondere 2023 ist mit vielen Unsicherheiten behaftet in Bezug auf die die Energiesicherheit. 2. PersonalDer Personalbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr um zwei Mitarbeiter verringert und liegt im Durchschnitt bei 173 (exklusive Aushilfen, Leihmitarbeiter und Auszubildende) Mitarbeitern. 3. UmweltschutzDie FSB Backwaren GmbH bezog im Geschäftsjahr 2021/22 grünen Strom. Darüber hinaus ist das Unternehmen zertifiziert nach DIN ISO50001. In diesem Zusammenhang wird auch bei Neu-Investitionen auf Energieeffizienz geachtet und zusätzliche Mittel für Energieoptimierungen bereitgestellt. Seit einigen Jahren besteht ein Energie Management Team, das in monatlichen Team Meetings über aktuelle Maßnahmen zur Energieeffizienz berät und die Entwicklung des Energieverbrauchs reflektiert. 4. GeschäftsverlaufFSB Backwaren GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/22 insgesamt 516,16 Mio. (Vorjahr 463,25 Mio.) Produkte verkauft, was einer Mengensteigerung von +11,4% entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Absatzmenge unserer Produkte gegenüber unserem Hauptkunden um +16,0 %. Der Umsatz lag bei T€ 43.099 (Vorjahr T€ 31.902). Diese Umsatzerlöse setzen sich zusammen aus direkten und indirekten Belieferungen unseres Hauptkunden. Insbesondere das Auslandsgeschäft konnte besonders zu dieser Steigerung beitragen. 5. Lage der Gesellschafta) ErtragslageDie Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um +25,7 % und belaufen sich in diesem Geschäftsjahr 2021/22 auf T€ 44.972 (Vorjahr T€ 35.766). Die Vorjahresprognose eines leichten Anstiegs der Umsatzerlöse wurde deutlich übertroffen aufgrund der höheren Absatzmengen und der Weitergabe von Kostensteigerungen. Diese Steigerung ist hauptsächlich auf die Sommermonate bezogen, wo eine maßgebende Erholung der Nachfrage registriert wurde. Während das erste Quartal schwach verlief, waren die Quartale zwei bis vier umso stärker und trugen überproportional zum Umsatzwachstum bei. Die Materialaufwendungen für unsere Einsatzstoffe lagen im Geschäftsjahr 2021/22 insgesamt bei T€ 18.304 (Vorjahr T€ 12.862). Der Anstieg resultiert vor allem aus höheren Einkaufspreisen für Rohstoffe und Verpackung sowie dem gestiegenen Absatzvolumen . Der Aufwand für Personal erhöhte sich um +9,5% gegenüber Vorjahr. Insbesondere durch die tariflichen Lohnsteigerungen, Überstunden sowie durch Einmaleffekte stieg die gesamte Lohn- und Gehaltssumme von T€ 12.395 auf T€ 13.576. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von T€ 8.968 auf T€ 9.850. Im Speziellen tragen höhere Beratungskosten sowie Logistik- und Transportkosten zu dieser Steigerung bei. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2021/22 ergibt sich ein Gewinn vor Gewinnabführung von T€ +2.373 (Vorjahr T€ +191). Die Vorjahresprognose einer moderaten Verbesserung des Gewinnniveaus wurde deutlich übertroffen. Der Gewinn wird gemäß Gewinnabführungsvertrag an die Muttergesellschaft abgeführt und ist in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. b) Vermögens- und FinanzlageDie Vermögenslage der Gesellschaft ist im Wesentlichen geprägt durch das Anlagevermögen in Höhe von T€ 7.182 (Vorjahr T€ 7.079). Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag T€ 1.473 (Vorjahr T€ 286). Die liquiden Mittel wurden verringert durch ein kurzfristiges Darlehen an die Konzerngesellschaft ARYZTA AG, Zürich, in Höhe von T€ 5.000 (Vorjahr T€ 5.500). Der Kredit ist als Forderung gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz ausgewiesen und wurde nach dem Bilanzstichtag in voller Höhe beglichen. Die Fertigerzeugnisse wurden erhöht infolge von Verkaufsaktionen, die im Folgejahr starten, und auch die Aufstockung der Rohstoffe begründet sich in der Umsatzerwartung für das Folgejahr. Die Ausweitung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ +533 ist insbesondere auf starke Umsatzmonate im letzten Viertel des Geschäftsjahres zurückzuführen. An Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände von T€ +1.114 zum Vorjahr begründet sich im Wesentlichen durch Anzahlungen. Die Eigenkapitalquote beträgt aktuell 59,1 % nach 71,7 % im Vorjahr. Bei unverändertem Eigenkapital ist diese Veränderung auf die Erhöhung der kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Insbesondere das anziehende Sommergeschäft im vierten Quartal des Fiskaljahres ließ die kurzfristigen Verbindlichkeiten steigen. Zusätzlich enthalten die Verbindlichkeiten die Gewinnabführung in Höhe von T€ 2.373, die im Vergleich zum Vorjahr (T€ 191) besonders stark angestiegen ist. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über den positiven Cashflow bzw. die eigenen Mittel. Im Geschäftsjahr 2021/22 wurden Investitionen in einer Gesamtsumme von T€ 2.051 (Vorjahr T€ 1.999) getätigt. III. Chancen- und Risikobericht1. Risikoberichta) RisikomanagementsystemDie FSB Backwaren GmbH betreibt ein aktives Risikomanagement. Das Berichtswesen basiert auf der Unternehmensplanung und monatlichen Kennzahlenanalysen im Vergleich zur Ist-Entwicklung. Auf europäischen Meetings und auch lokal werden in verschiedenen, regelmäßig abgehaltenen Besprechungen die Geschäftsentwicklung sowie alle Risiken des Geschäftes besprochen, Gegensteuerungsmaßnahmen festgehalten und die Abarbeitung durch den betreffenden Bereich rückgemeldet. Das Berichtswesen an die Konzernmutter ARYZTA wird laufend verfeinert und regelmäßig intern auditiert. Darüber hinaus hat die FSB Backwaren GmbH Risiken hinsichtlich Wahrscheinlichkeit und finanzieller Auswirkung kategorisiert. b) RisikenNachfolgend werden die Risiken in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung aufgelistet. Einkaufs-, Kunden- und AbsatzrisikenDie Risiken im Einkauf bestehen im Wesentlichen in den teilweise stark schwankenden Einkaufspreisen für unsere Rohstoffe. Aufgrund der mit dem Hauptabnehmer unserer Produkte bestehenden Vereinbarungen werden Preissenkungen ebenso wie Preissteigerungen für die genannten Vorprodukte weitergegeben. Ein Großteil der Umsätze der Gesellschaft wird im Geschäftsfeld Schnellrestaurant getätigt. Insofern hängt der wirtschaftliche Erfolg der Gesellschaft grundsätzlich auch vom wirtschaftlichen Erfolg in diesem Segment ab. Trotz weitgehenden Fehlens formaler, schriftlicher Verträge mit unserem Hauptabnehmer geht die Gesellschaft nicht von einer Beendigung des Geschäftsverhältnisses aus. Das Verhältnis zum Hauptkunden und den Lizenznehmern wird durch die Geschäftsführung als positiv eingeschätzt. Durch jahrzehntelange Kooperation mit dem Hauptkunden, wird das Risiko einer Bestandsgefährdung als äußerst gering eingestuft. Das Drittkundengeschäft steht hinsichtlich allgemeiner Auslastungsquoten in der Produktion sowie seiner Preisgestaltung unter besonderer Evaluierung. Hinsichtlich Forderungsausfalls kann man bedingt durch die zuvor genannte Kundenstruktur und ein straffes Forderungsmanagement das Risiko als gering bezeichnen. Rechtliche RisikenZurzeit bestehen keine bedeutsamen rechtlichen Risiken. Grundsätzlich werden wir zu allen juristischen Fragestellungen von internen und externen Fachkräften beraten und unterstützt. WährungskursrisikoDa der überwiegende Teil unserer Umsätze im Inland erzielt wird und alle Exporte in Euro fakturiert werden ist das Währungsrisiko zu vernachlässigen. Alle relevanten Rohstoffe werden in Euro abgerechnet. Produkt- und UmweltschutzrisikenUnsere Produkte und Rohwaren werden permanent internen und externen Kontrollen unterzogen. FSB Backwaren GmbH wird zudem anhand unterschiedlicher Auditstandards jährlich geprüft. Derzeit sind wir zertifiziert nach GMP (Good Manufacturing Practice), SQMS (Supplier Quality Management System) und Halal. Insgesamt sind nach Einschätzung der Geschäftsführung die potentiellen finanziellen Auswirkungen der Risiken bzw. die Gesamtrisikolage überschaubar. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Preisrisiken in Beschaffung und AbsatzFSB Backwaren verhandelt in regelmäßigen Abständen mit dem Hauptabnehmer über neue Preise. Die derzeitige angespannte Lage auf den Weltmärkten für Rohstoffe stellt uns vor große Herausforderungen, denen wir im Konzernverbund durch eine gemeinsame Beschaffungspolitik begegnen. Die Geschäftsführung schätzt die Preisrisiken und die derzeitige Volatilität als enorm ein. Gerade in Bezug auf Energie wie Strom und Gas werden Verträge ausgehandelt, die über eine längere Laufzeit Fluktuationen merklich reduzieren aber nicht eliminieren können. Konjunktur- und BranchenentwicklungDie weitere Konjunkturentwicklung und das inflationäre Umfeld stellt für den Absatz von Backprodukten ein Risiko dar. Derzeit gehen wir nicht von einer abrupt einbrechenden Nachfrage aus, können sie dennoch nicht gänzlich für 2023 ausschließen. 2. ChancenberichtKunden/AbsatzchancenHauptabnehmer unserer Produkte sind Schnellrestaurants. Die Entwicklung von neuen Produkten und Geschmacksrichtungen betreiben wir für die verschiedenen Märkte unseres Hauptkunden im In- sowie Ausland. 3. Prognoseberichta) Künftige Ausrichtung der GesellschaftZurzeit gibt es keine Pläne die Ausrichtung der Gesellschaft zu verändern. Ziel ist nach wie vor die Sicherstellung der Lieferfähigkeit und erwarteten Qualität, insbesondere für unseren Hauptkunden. b) Konjunktur- und BranchenausblickDie aktuelle Lage ist dadurch geprägt, dass kurzfristige Schwankungen im Absatz das Geschäftsmodell vor eine Herausforderung stellen. Dennoch ist der Trend der Konzentration und Industrialisierung in der Backbranche ungebrochen. Grundsätzlich sind unsere Mitbewerber im In- und Ausland aktiv, so dass ein Verlust von Produktionsmengen möglich sein kann. Im Jahresverlauf 2022/23 wird eine signifikante Investition in das Anlagevermögen zur Unterstützung der Strategie unseres Hauptkunden erfolgen, der damit seine Marktposition ausbauen will. c) Erwartete ErtragslageFür das Geschäftsjahr 2022/23 erwarten wir Umsatzerlöse, die sich im höheren einstelligen Prozentbereich über dem Niveau des Jahres 2021/22 bewegen. Das Gewinnniveau des kommenden Jahres wird den Stand des Jahres 2021/22 voraussichtlich moderat übertreffen.
Duisburg, den 10. Dezember 2022 FSB Backwaren GmbH Die Geschäftsführung Margit Lüning Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FSB Backwaren GmbH PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der FSB Backwaren GmbH, Duisburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis zum 31. Juli 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FSB Backwaren GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis zum 31. Juli 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Juli 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. August 2021 bis zum 31. Juli 2022 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 22. Dezember 2022 Ernst
& Young GmbH
Haas, Wirtschaftsprüfer Fischer, Wirtschaftsprüferin |
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