Bayrak Technik GmbHLiquidiert

31547 Rehburg-Loccum, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Walsrode HRB 211098
Vorher
Blitz 23-264 GmbH
Eingetragen
14.3.2023
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von und Handel mit Erzeugnissen zur Ausstattung von Fahrzeugen aller Art sowie Abschluss aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte sowie das Halten und Verwalten eigenen Vermögens einschließlich von Beteiligungen an weiteren Gesellschaften, sowie die Erbringung von Leistungen an verbundene Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Arif Özer
seit 22.12.2023
Geschäftsführer
Ömer Lütfi Özdogan
seit 25.5.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert50.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bayrak Technik GmbH

Rehburg-Loccum

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 02.03.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS RUMPFWIRTSCHAFTSJAHR VOM 2. MÄRZ 2023 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

DER BAYRAK TECHNIK GMBH, REHBURG-LOCCUM

1. Grundlagen des Unternehmens

Kerngeschäft der Gesellschaft ist die Entwicklung und Fertigung von Produkten aus Elastomeren, Thermoplastik und Metallteilen in Spritzguss- und Umformverfahren. Dabei verfügt jeder der vier Produktionsstandorte über spezialisierte Fertigungsprozesse, die auf unterschiedliche Branchen, insbesondere die Automobilindustrie, ausgerichtet sind und Kunden weltweit beliefert.

Der Hauptsitz der Gesellschaft befindet sich in Rehburg-Loccum. Daneben gab es im Berichtsjahr noch Produktionsstandorte in Lauda-Köngishofen, Gedern sowie Deggingen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft erwarb im Juni 2023 im Rahmen eines Asset Deals den operativen Geschäftsbetrieb der insolventen Rüster GmbH. Die Bayrak Technik GmbH ist aus der Insolvenzphase ihrer Vorgängergesellschaft in ein zunehmend angespanntes und volatiles Marktumfeld gestartet.

Die gesamte Automobilindustrie ist nach wie vor von Lieferkettenproblemen, insbesondere Engpässen bei Rohstoffen und Halbleitern, sowie anhaltenden Logistikproblemen betroffen. Dies führte unmittelbar zu Produktionsverzögerungen und steigenden Kosten. Gleichzeitig müssen sich Zulieferer angesichts des technologischen Wandels durch die zunehmende Elektrifizierung und den Übergang zu autonomen Fahrsystemen stark umorientieren. Dies erfordert hohe Investitionen in neue Technologien und die Anpassung der Produktionsprozesse.

Zudem setzen hohe Energiepreise, Inflation und gestiegene Rohstoffkosten den Margen der Zulieferer zu. Hinzu kommen strengere Umweltvorschriften und die Forderung nach nachhaltigeren Produktionsmethoden, die zusätzliche Investitionen in grünere Technologien notwendig machen, aber auch neue Geschäftsmöglichkeiten bieten. Daneben wirken sich derzeit geopolitische Spannungen zunehmend auf den Automobilmarkt aus. Dies führt zu einem intensiven Wettbewerb der OEMs, der insbesondere durch aggressive Preisstrategien der einzelnen Anbieter weiter vorangetrieben wird und gleichzeitig eine verstärkte Verdrängung vom Markt bewirkt. Dabei verzeichnen allein die deutschen OEMs seit dem Sommer 2023 einen massiven Absatzrückgang, insbesondere im chinesischen Markt. Diese Entwicklungen wirken sich unmittelbar auf die Zulieferer aus.

Die Automobilbranche wird derzeit zunehmend durch externe Krisen, wie geopolitische Spannungen und die Energiekrise, sowie den damit einhergehenden Veränderungen und Herausforderungen gekennzeichnet. Besonders betroffen sind die Zulieferer in der Automobilindustrie, die in mehrfacher Hinsicht unter den anhaltenden Krisenbedingungen leiden. Die Herausforderungen, denen sich die Automobilhersteller gegenübersehen, wirken sich direkt auf ihre Zulieferer aus, die oft einen entscheidenden Teil der Produktionsprozesse abdecken. Hinzu kommen gestiegene Preise für Rohstoffe und Energie, die die Produktions- und Betriebskosten entlang der gesamten Lieferkette deutlich erhöhen. Als Reaktion auf die Unsicherheiten und Engpässe haben Automobilhersteller selbst Restrukturierungsmaßnahmen ergriffen, was dazu führte, dass Bestellungen bei Zulieferern entweder angepasst oder aufgeschoben wurden. Zusätzlich verlängern viele Automobilhersteller ihre Zahlungsbedingungen oder verschieben die Zahlungsfristen, was die Liquidität der Zulieferer massiv beeinträchtigt und eine schnelle Anpassung erfordert.

2. Geschäftsverlauf und -lage

2.1 Geschäftsverlauf

Das Rumpfwirtschaftsjahr vom 2. März 2023 bis zum 31. Dezember 2023 war für die Bayrak Technik GmbH durch ein herausforderndes Marktumfeld in der Automobilzulieferindustrie geprägt. Die weiterhin angespannte Lage in der globalen Automobilwirtschaft, verbunden mit reduzierten Abrufen seitens unserer Kunden, führte zu einem spürbaren Rückgang der Umsätze im Vergleich zu unserer Planung. Insbesondere die schwache Nachfrage nach bestimmten Komponenten sowie anhaltende Störungen in den Lieferketten belasteten unser operatives Geschäft.

Trotz intensiver Bemühungen zur kurzfristigen Ergebnisverbesserung konnten nicht alle unserer vier Produktionsstandorte wirtschaftlich ausgelastet werden. Mit der Übernahme des operativen Geschäftsbetriebs der insolventen Rüster GmbH zum 1. Juni 2023 wurde umgehend ein internes Verbesserungsprojekt zur Steigerung der Rentabilität gestartet. Aufgrund der Krise in der Automobilbranche musste dieses jedoch gestoppt werden.

Vor dem Hintergrund dieser wirtschaftlichen Entwicklung und mit dem Ziel, die strukturellen Herausforderungen aktiv und nachhaltig zu bewältigen, hat die Geschäftsführung im vierten Quartal 2024 die Einleitung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gemäß §§ 270 ff. InsO beantragt. Das zuständige Amtsgericht hat dem Antrag stattgegeben und das Verfahren zum 1. Februar 2025 eröffnet.

Das Verfahren wurde genutzt, um im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens eine umfassende Restrukturierung und Neuaufstellung des Unternehmens durchzuführen. Ein Rechtsträgerwechsel war dabei von Anfang an nicht vorgesehen.

2.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Vermögenslage

Die Vermögenslage der Bayrak Technik GmbH zum 31. Dezember 2023 ist wesentlich durch den Erwerb der operativen Geschäftseinheiten im Rahmen eines Asset Deals zum 1. Juni 2023 geprägt. Die Gesellschaft wurde in diesem Zuge neu gegründet, weshalb kein Vorjahresvergleich möglich ist.

Im Rahmen des Asset Deal wurden keine wesentlichen Sachanlagen übernommen, mit Ausnahme von zwei betrieblich genutzten Grundstücken, die in das Eigentum der Gesellschaft übergingen. Alle übrigen wesentlichen Produktionsmittel und technische Anlagen werden aufgrund von Miet- und Leasingverträgen genutzt, welche im Wesentlichen von der insolventen Rüster GmbH im Rahmen der Transaktion übernommen wurden. Entsprechend ist der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme im Verhältnis zur operativen Geschäftstätigkeit gering.

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 belief sich auf 29,3 Mio. EUR. Das Anlagevermögen bestand im Wesentlichen aus den genannten Grundstücken mit einem Buchwert von 5,4 Mio. EUR sowie aus weiteren Vermögenswerten im Zusammenhang mit dem Asset Deal.

Das Umlaufvermögen setzte sich primär aus Vorräten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenständen zusammen. Die Finanzierung erfolgte größtenteils über kurzfristige Verbindlichkeiten sowie durch eine Finanzierung der Muttergesellschaft.

Die Struktur der Vermögenslage ist unter Berücksichtigung des Gründungscharakters und des Asset-Deal-Hintergrunds als zweckmäßig und an die Anforderungen eines Sanierungs- und Reorganisationsprozesses angepasst zu bewerten. Für die Folgejahre wird eine gezielte Stärkung der Eigenkapitalbasis sowie ein Abbau kurzfristiger Verbindlichkeiten angestrebt.

b) Finanzlage

Kapitalstruktur

Die Finanzlage des Unternehmens war zum 31. Dezember 2023 im Wesentlichen durch die im Berichtsjahr erfolgte Übernahme von vier Produktionsstandorten im Rahmen eines Asset Deals geprägt. Die Finanzierung des Erwerbs sowie die Ausstattung mit notwendigem Working Capital erfolgten vollständig durch die Muttergesellschaft in Form von Eigenkapital. Externe Finanzierungen in Form von Bankkrediten oder sonstigen Darlehen wurden im Rumpfwirtschaftsjahr vom 2. März 2023 bis zum 31. Dezember 2023 nicht in Anspruch genommen.

Investitionen

Im Rumpfwirtschaftsjahr vom 2. März 2023 bis zum 31. Dezember 2023 standen der Aufbau und die Stabilisierung des operativen Geschäftsbetriebs an den übernommenen Standorten im Fokus. Investitionen in Sachanlagen oder strukturelle Erweiterungen wurden im Berichtsjahr bewusst zurückgestellt, um zunächst die operativen Prozesse zu konsolidieren und die Lieferfähigkeit sicherzustellen.

Liquidität

Die übernommenen Standorte befanden sich vor dem Erwerb in der Insolvenz, wodurch insbesondere in den ersten Monaten nach der Übernahme ein erhöhter Liquiditätsbedarf bestand. Aufgrund eingeschränkter Bonität mussten wesentliche Beschaffungen auf Basis von Vorkasse abgewickelt werden. Gleichzeitig mussten gegenüber den Kunden weiterhin übliche Zahlungsziele gewährt werden, was zu einem negativen Cashflow aus operativer Tätigkeit führte. Zusätzlich wirkten sich regelmäßige Miet- und Leasingzahlungen, die jeweils zu Monatsbeginn fällig waren, belastend auf die kurzfristige Liquidität aus. Daraus resultierte in dem Rumpfwirtschaftsjahr vom 2. März 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ein operativer Cashflow von -7,9 Mio. EUR.

Im Berichtszeitraum wurde durch gezielte Maßnahmen im Working Capital sowie durch Unterstützung seitens der Muttergesellschaft die Zahlungsfähigkeit sichergestellt.

c) Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Rumpfwirtschaftsjahr vom 2. März 2023 bis zum 31. Dezember 2023 betrugen 61,1 Mio. EUR und lagen damit in Folge des herausfordernden Branchenumfelds unter den geplanten Umsatzerlösen für das Rumpfwirtschaftsjahr. Da es sich um ein neu gegründetes Unternehmen handelt, liegen für das vorherige Geschäftsjahr keine Vergleichswerte vor.

Unter Berücksichtigung der Bestandserhöhung ergab sich im Berichtsjahr eine Gesamtleistung in Höhe von 68,7 Mio. EUR. Der Materialaufwand lag bei 34,8 Mio. EUR und war geprägt durch den günstigen Erwerb des Vorratsvermögens im Rahmen des Asset Deals. Die Personalaufwendungen betrugen 15,4 Mio. EUR. Das operative EBIT lag im Berichtsjahr 2023 bei 8,2 Mio. EUR.

Insgesamt ergab sich im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von 5,7 Mio. EUR.

2.3 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Trotz der in der Vergangenheit durchlaufenen Insolvenz konnte nach Übernahme des Geschäftsbetriebs die Kundenbasis des Unternehmens im Wesentlichen erhalten werden. Es kam zu keinem nennenswerten Kundenverlust, welches die Stabilität der Geschäftsbeziehungen sowie das Vertrauen der Kunden in die Leistungsfähigkeit und Verlässlichkeit des Unternehmens unterstreicht.

Die Qualität der Produkte blieb auch im Berichtszeitraum auf einem konstant hohen Niveau. Reklamationen traten lediglich vereinzelt und im üblichen Rahmen auf; ein signifikanter Anstieg war nicht zu verzeichnen. Dies belegt die weiterhin robuste Qualitätssicherung sowie die gleichbleibende Fertigungs- und Lieferqualität.

Auf personeller Ebene zeigte sich eine geringe Fluktuation. Das Unternehmen verzeichnete nur wenige Abgänge und führte im gleichen Zeitraum keine Neueinstellungen durch. Daraus ergibt sich ein insgesamt hoher Altersdurchschnitt innerhalb der Belegschaft. In Verbindung damit ist eine überdurchschnittlich hohe Krankenquote zu beobachten, was mittelfristig sowohl operative als auch strategische Herausforderungen mit sich bringen kann. Maßnahmen zur langfristigen Sicherstellung der personellen Leistungsfähigkeit befinden sich in Prüfung.

3. Nachtragsbericht

Im November 2024 hat die Geschäftsführung die Einleitung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gemäß §§ 270 ff. InsO beantragt, um das Unternehmen nachhaltig zu restrukturieren. Die Restrukturierung dient der langfristigen Sicherung des Unternehmens und soll die wettbewerbsfähige Teilnahme am Markt langfristig ermöglichen. Das Insolvenzverfahren wurde am 1. Februar 2025 vom Amtsgericht eröffnet.

Die im Rahmen des Insolvenzplans vorgesehenen wichtigsten Restrukturierungsmaßnahmen sind die Betriebsschließungen der wirtschaftlich nicht tragfähigen Standorte in Deggingen und Lauda-Königshofen. Der Standort in Deggingen wurde zum 31. Mai 2025 geschlossen, der Standort in Lauda-Königshofen folgt zum 31. Dezember 2025. Die beiden weiteren Standorte, Rehburg-Loccum und Gedern, werden zu Kompetenzzentren für Gummi und für Plastik entwickelt. Dabei werden alle notwendigen Maschinen und Werkzeuge in die verbleibenden Standorte verlagert, sodass die Programme weiterlaufen, lediglich in einem anderen Standort. Damit gibt es keine signifikanten Umsatzverluste, lediglich die jährlichen Umsätze des Standortes Deggingen entfallen.

Im Jahr 2024 wurde am Standort Gedern bereits mit der Einführung desselben ERP-Systems wie in Rehburg begonnen, sodass ab 2026 an beiden verbleibenden Standorten mit einem einheitlichen System gearbeitet werden soll. Die Reduzierung auf 2 Standorte bringt eine verbesserte Kostenstruktur mit sich, die Personalkosten sowie Fixkosten reduzieren sich teilweise bis zu 20 %. Durch bessere Auslastung der Standorte führt diese Restrukturierung noch zu weiteren, langfristigen Kosteneinsparungen und ermöglicht dem Unternehmen positive Ergebnisse ab dem Jahr 2026.

Daneben sieht der Insolvenzplan weitere leistungs- und personalwirtschaftliche Sanierungsmaßnahmen, einen teilweisen Verzicht der Gläubiger auf ihre Forderungen sowie eine Bereitstellung weiterer finanzieller Mittel durch die Muttergesellschaft vor.

Am 15. September 2025 wurde der vorgelegte Insolvenzplan sowohl von den Gläubigern als auch vom zuständigen Gericht genehmigt. Das Insolvenzverfahren wurde planmäßig zum 30. September 2025 vom Amtsgericht aufgehoben.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

4.1 Prognosebericht

Das Unternehmen befindet sich aktuell in einem umfassenden Transformationsprozess, der im Rahmen eines Eigenverwaltungsverfahrens umgesetzt wurde. Aus Sicht der Geschäftsführung ergeben sich daraus - über die Sanierung hinaus - mehrere relevante Chancen für eine erfolgreiche strategische Neuausrichtung und nachhaltige Wertsteigerung.

Im Geschäftsjahr 2024 verzeichnet die Gesellschaft ein leicht rückläufiges Umsatzniveau sowie ein operativ leicht negatives Ergebnis, bedingt durch Restrukturierungsaufwendungen und die weiterhin begrenzte Auslastung. Derselbe Trend ist auch für das Jahr 2025 zu erwarten.

Im Jahr 2025 sind - im Zuge der Umsetzung der Standortschließungen und der operativen Restrukturierung - hohe Einmalaufwendungen angefallen. Diese betreffen insbesondere Personalmaßnahmen, Rückbau- und Stilllegungskosten sowie insolvenzbedingte Aufwendungen. Das Jahresergebnis 2025 wird daher deutlich negativer als im Jahr 2024 ausfallen, wobei dies weit überwiegend auf nicht wiederkehrende Sondereffekte zurückzuführen ist.

Ab dem Geschäftsjahr 2026 erwartet die Gesellschaft ein strukturell positives operatives Ergebnis auf nachhaltiger Basis. Mit zwei strategisch gut positionierten und voll ausgelasteten Standorten, einer reduzierten Kostenbasis und einem klar fokussierten Produktportfolio wird eine Rückkehr zur Profitabilität ohne jegliche Sondereffekte angestrebt.

4.2 Chancenbericht

Chancen durch die Restrukturierung

Die im Jahr 2025 geplante Standortkonsolidierung auf zwei moderne und effizient arbeitende Fertigungsstandorte eröffnet die Möglichkeit, die Produktionskapazitäten gezielter zu steuern, Kostensynergien zu heben und die Fertigungstiefe strategisch auszurichten. Durch die Neuausrichtung der Wertschöpfungskette ergeben sich darüber hinaus Potenziale zur Standardisierung von Prozessen sowie zur Einführung digitaler Fertigungs- und Steuerungsinstrumente (Industrie 4.0), was zu einer nachhaltigen Effizienzsteigerung führen kann.

Marktchancen in einem sich wandelnden Umfeld

Die Transformation der Automobilindustrie - insbesondere durch den Hochlauf alternativer Antriebstechnologien, steigende Elektrifizierung sowie neue Mobilitätskonzepte - führt zu einem erhöhten Bedarf an innovativen und leistungsfähigen Zulieferlösungen. Die Bayrak Technik GmbH sieht darin die Chance, sich mit einem klar fokussierten Produktportfolio gezielt auf zukunftsträchtige Fahrzeugplattformen auszurichten, sowie auch den Markt der Industriekunden stärker zu Fokussieren und auszubauen. An dem zukünftigen Standort für Gummiproduktion in Rehburg gab es zuvor keinerlei Industriekunden. Durch die Verlagerung wird das Kundenportfolio dort erweitert.

Chancen durch die Muttergesellschaft

Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil liegt in der Zugehörigkeit zur Bayrak Lastik A.S., Bursa/Türkei, die ihrerseits als etablierter Tier-1-Lieferant in der Automobilindustrie tätig ist. Im Zuge konzerninterner Auftragsvergabeprozesse bestehen konkrete Chancen, zusätzliche Volumina und Neuprojekte in Serie zu übernehmen.

Bereits zum Berichtszeitpunkt befindet sich die Gesellschaft in Gesprächen über mehrere Projektvergaben durch die Muttergesellschaft mit Start der Serienproduktion ab dem Jahr 2026. Diese betreffen sowohl Komponenten für neue Modellgenerationen bestehender Kunden als auch Entwicklungsaufträge für neue Plattformen. Zudem kann die Gesellschaft auf bestehende Infrastruktur, Einkaufskonditionen sowie Entwicklungskapazitäten innerhalb des Konzerns zurückgreifen, was weitere positive Skaleneffekte ermöglicht.

4.3 Risikobericht

Konjunkturrisiken

Die Nachfrage in der Automobilindustrie unterliegt konjunkturellen Schwankungen und wird zusätzlich durch strukturelle Veränderungen wie Elektrifizierung, Digitalisierung und regulatorische Anforderungen beeinflusst. Ein konjunktureller Abschwung kann zu Nachfragerückgängen, Auftragsverschiebungen oder sinkenden Margen führen. Da das Unternehmen derzeit in hohem Maße von wenigen OEMs abhängig ist, könnten Rückgänge bei diesen Kunden überdurchschnittliche Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben.

Finanz- und Liquiditätsrisiken

Das Unternehmen hat im Rahmen des zwischenzeitlich abgeschlossenen Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung entsprechend dem Insolvenzplan verschiedene Restrukturierungsmaßnahmen durchgeführt bzw. geplant. Die Finanzierung dieser Maßnahmen erfolgt einerseits aus der operativen Tätigkeit und andererseits durch die Bereitstellung finanzieller Mittel durch die Muttergesellschaft. Sollten die vorgesehenen Restrukturierungsmaßnahmen nicht erfolgreich umgesetzt werden können bzw. sich das Marktumfeld in der Automobilindustrie mit Blick auf die Ertragslage der Gesellschaft weiter verschärfen und es insoweit zu Planabweichungen kommen, werden weitere finanzielle Mittel von Seiten des Mutterunternehmens zur Sicherung der Liquidität benötigt. Es liegen insoweit bestandsgefährdende Risiken vor.

Entwicklungsrisiken

Das Unternehmen unterliegt einem hohen Innovationsdruck seitens der Automobilhersteller. Verzögerungen bei der Entwicklung neuer Produkte oder das Verfehlen technischer Anforderungen können dazu führen, dass geplante Projekte nicht umgesetzt oder bestehende Kundenbeziehungen gefährdet werden. Insbesondere in der frühen Phase der Reorganisation ist die Fähigkeit zur Durchführung komplexer Entwicklungsprojekte noch eingeschränkt.

Beschaffungsrisiken

Die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten sowie die beschränkte Bonität des Unternehmens führen weiterhin zu erschwerten Einkaufsbedingungen. Ein Großteil der Beschaffungen erfolgt derzeit nur gegen Vorkasse. Engpässe, Preissteigerungen oder Qualitätsprobleme auf Lieferantenseite können die Produktion und Lieferfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Die Diversifikation des Lieferantennetzwerks sowie die Verbesserung der Zahlungsmodalitäten sind daher zentrale Ziele der Einkaufsstrategie.

Qualitätsrisiken

Als Automobilzulieferer unterliegt das Unternehmen strengen Qualitätsanforderungen seitens der Kunden. Mängel in der Produktqualität oder Abweichungen von den geforderten Standards können zu Rückrufaktionen, Vertragsstrafen oder dem Verlust von Aufträgen führen. Die Qualitätssicherung wird derzeit unter hohem Aufwand stabilisiert, insbesondere an den neu übernommenen Standorten, bei denen teils keine vollständig etablierte Qualitätssystematik vorhanden war. Risiken bestehen insbesondere im Bereich der Anlaufprozesse und bei der Integration der Produktionssysteme.

 

Rehburg-Loccum, den 30. September 2025

Bayrak Technik GmbH

Ömer Lütfi

Özdogan Arif Özer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 6.090.069,16
I. Sachanlagen 6.090.069,16
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.441.790,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 210.143,15
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 430.138,64
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.997,16
B. UMLAUFVERMÖGEN 23.039.138,93
I. Vorräte 14.017.600,15
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.601.394,91
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.733.137,61
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.904.668,60
4. Geleistete Anzahlungen 778.399,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.168.130,32
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.381.464,88
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.786.665,44
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 853.408,46
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 167.055,90
29.296.263,99

PASSIVA

31.12.2023
EUR
A. EIGENKAPITAL 18.216.365,37
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00
II. Kapitalrücklage 12.470.500,00
III. Jahresüberschuss 5.720.865,37
B. RÜCKSTELLUNGEN 3.057.498,49
1. Steuerrückstellungen 1.245.000,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.812.498,49
C. VERBINDLICHKEITEN 8.022.400,13
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19,31
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 22.482,79
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.325.312,92
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.000,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 5.667.585,11
29.296.263,99

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS RUMPFGESCHÄFTSJAHR VOM 2. MÄRZ BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

Rumpfgeschäftsjahr 2023
EUR
1. Umsatzerlöse 61.093.367,62
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 7.637.806,21
3. Sonstige betriebliche Erträge 226.776,92
4. Materialaufwand 34.829.611,17
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 28.699.767,08
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.129.844,09
34.128.339,58
5. Personalaufwand 15.435.418,10
a) Löhne und Gehälter 12.573.947,39
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.861.470,71
- davon aus Altersversorgung: EUR 116.364,14
6. Abschreibungen 165.688,01
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.340.116,43
25.941.222,54
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4,63
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.155,96
-11.151,33
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.411.724,65
11. Ergebnis nach Steuern 5.764.241,06
12. Sonstige Steuern 43.375,69
13. Jahresüberschuss 5.720.865,37

ANHANG FÜR DAS RUMPFWIRSCHAFTSJAHR VOM 2. MÄRZ 2023 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

DER BAYRAK TECHNIK GMBH, REHBURG-LOCCUM

I. Allgemeine Angaben

Die Bayrak Technik GmbH hat ihren Sitz in Rehburg-Loccum und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Walsrode unter der Nummer HRB 211098 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften, den Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Angaben im Anhang erfolgen, sofern nichts anderes vermerkt ist, in Euro.

Der Jahresabschluss umfasst das Rumpfwirtschaftsjahr vom 2. März 2023 bis zum 31. Dezember 2023. Die Vorjahresangaben in der Bilanz betreffen die Werte der Eröffnungsbilanz zum 2. März 2023. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden keine Vorjahresangaben dargestellt.

Im November 2024 hat die Geschäftsführung die Einleitung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gemäß §§ 270 ff. InsO beantragt, um das Unternehmen nachhaltig zu restrukturieren. Die Restrukturierung dient der langfristigen Sicherung des Unternehmens und soll die wettbewerbsfähige Teilnahme am Markt langfristig ermöglichen. Das Insolvenzverfahren wurde am 1. Februar 2025 vom Amtsgericht eröffnet.

Der Insolvenzplan sieht - neben Betriebsschließungen an den Standorten in Deggingen und Lauda-Königshofen - verschiedene leistungs- und personalwirtschaftliche Sanierungsmaßnahmen, einen teilweisen Verzicht der Gläubiger auf ihre Forderungen sowie eine Bereitstellung weiterer finanzieller Mittel durch die Muttergesellschaft vor.

Am 15. September 2025 wurde der vorgelegte Insolvenzplan sowohl von den Gläubigern als auch vom zuständigen Gericht genehmigt. Das Insolvenzverfahren wurde planmäßig zum 30. September 2025 vom Amtsgericht aufgehoben.

Das Unternehmen hat im Rahmen des zwischenzeitlich abgeschlossenen Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung entsprechend dem Insolvenzplan verschiedene Restrukturierungsmaßnahmen durchgeführt bzw. geplant. Die Finanzierung dieser Maßnahmen erfolgt einerseits aus der operativen Tätigkeit und andererseits durch die Bereitstellung finanzieller Mittel durch die Muttergesellschaft. Sollten die vorgesehenen Restrukturierungsmaßnahmen nicht erfolgreich umgesetzt werden können bzw. sich das Marktumfeld in der Automobilindustrie mit Blick auf die Ertragslage der Gesellschaft weiter verschärfen und es insoweit zu Planabweichungen kommen, werden weitere finanzielle Mittel von Seiten des Mutterunternehmens zur Sicherung der Liquidität benötigt. Es liegen insoweit bestandsgefährdende Risiken vor.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bewertet. Die Abschreibungen werden ausschließlich nach der linearen Methode vorgenommen. Die Abschreibungen für Zugänge werden zeitanteilig nach vollen Monaten berücksichtigt. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 1.000,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgt in Abhängigkeit vom Lageort teilweise im Wege einer HK-Kalkulation und teilweise retrograd. Am Standort Rehburg basiert die Bewertung auf Herstellungskostenkalkulation, die sich auf die aktuelle Betriebsabrechnung stützen. Dabei werden neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. An den übrigen drei Standorten erfolgt die Bewertung hingegen retrograd: Die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden aus den im Rumpfwirtschaftsjahr vom 2. März 2023 bis zum 31. Dezember 2023 durchschnittlich erzielten und voraussichtlich weiterhin erzielbaren Verkaufserlösen abgeleitet. Dabei werden Abschläge für noch anfallende Herstellungskosten, Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie den kalkulierten Gewinn vorgenommen. Der niedrigere gemeine Wert ergibt sich durch Reichweiten- und Gängigkeitsabschläge. Materialien, die noch aus der Übernahme der Bestände vom 1. Juni 2023 vorhanden sind, bleiben mit ihrem Wert aus der Zugangsbewertung bilanziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert unter Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen ausgewiesen. Für das allgemeine Ausfallrisiko sowie zur Berücksichtigung sonstiger Wertminderungen werden Pauschalwertberichtigungen gebildet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände und die Flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert ausgewiesen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag oder dem höheren beizulegenden Wert passiviert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Sachanlagen

Im Rahmen eines Asset Deals hat die Bayrak Technik GmbH zum 1. Juni 2023 bewegliches Sachanlagevermögen entgeltlich erworben. Maschinen und Anlagen, die als freie Masse übernommen wurden, sind zum Stichtag 1. Juni 2023 mit dem ermittelten Gesamtwert aktiviert worden. Diese werden pauschal über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben, Fahrzeuge hingegen über drei Jahre.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der folgenden Seite abgebildet:

Anschaffungs-/Herstellungskosten
2.3.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.517.126,43 0,00 5.517.126,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 236.128,66 0,00 236.128,66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 494.504,92 0,00 494.504,92
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.997,16 0,00 7.997,16
0,00 6.255.757,17 0,00 6.255.757,17
0,00 6.255.757,17 0,00 6.255.757,17
Kumulierte Abschreibungen
2.3.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 75.336,22 0,00 75.336,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 25.985,51 0,00 25.985,51
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 64.366,28 0,00 64.366,28
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 165.688,01 0,00 165.688,01
0,00 165.688,01 0,00 165.688,01
Buchwerte 31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.441.790,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 210.143,15
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 430.138,64
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.997,16
6.090.069,16
6.090.069,16

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Bilanz weist Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 8.168 aus.

3. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 25.000 EUR und ist voll eingezahlt.

4. Kapitalrücklage

Im Rumpfwirtschaftsjahr vom 2. März 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurden durch die Muttergesellschaft insgesamt EUR 12.470.500 in die Kapitalrücklage eingezahlt.

5. Rückstellungen

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken für ungewisse Verbindlichkeiten. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Garantieverpflichtungen, ausstehende Rechnungen und Drohverlustrückstellungen.

6. Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeiten-Spiegel zusammengefasst dargestellt:

Verbindlichkeiten-Spiegel zum 31.12.2023

davon Restlaufzeit
Gesamt
EUR
unter 1 Jahr
EUR
1-5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
davon gesichert
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19,31 19,31 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 22.482,79 22.482,79 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.325.312,92 2.325.312,92 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.000,00 7.000,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 5.667.585,11 2.503.345,13 3.164.239,98 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
8.022.400,13 4.858.160,15 3.164.239,98 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren in vollem Umfang aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern i.H.v. TEUR 324 und Verbindlichkeiten im Rahmen aus sozialer Sicherheit in Höhe von TEUR 6 enthalten.

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse (ohne Skontiabzüge) gliedern sich regional wie folgt:

Inland
EUR
Ausland
EUR
Verkauf Elastomer- und Plastikteile 26.576.766 31.055.379
Verkauf Glasteile 245.514 26.315
Verkauf Mischungen 29.081 39.837
Verkauf Metall 1.917.343 699.714
Verkauf sonst. 524.300 12.156
29.293.005 31.833.401

2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Im Rumpfwirtschaftsjahr vom 2. März 2023 bis zum 31. Dezember 2023 gab es keine periodenfremden Erträge und Aufwendungen.

3. Abschreibungen

Die Abschreibungen betreffen ausschließlich Abschreibungen auf Sachanlagen.

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Außerbilanzielle Geschäfte

Die außerbilanziellen Geschäfte beinhalten im Wesentlichen Miet- und Leasingverträge, die der Liquiditätsschonung dienen und zur Verringerung der Kapitalbindung beitragen. Aus diesen Verträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 4.091, von denen innerhalb eines Jahres TEUR 1.816 fällig werden.

2. Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft oblag im Rumpfwirtschaftsjahr vom 2. März 2023 bis zum 31. Dezember 2023 Herr Ömer Lütfi Özdogan (ab 2. März 2023) sowie Herrn Arif Özer (ab 17. August 2023).

Auf die Angabe der von der Gesellschaft gezahlten Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl von Beschäftigten setzte sich im Rumpfwirtschaftsjahr vom 2. März 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:

Personen
Angestellte 445
Gewerbliche Arbeitnehmer 124
Auszubildende 8
577

4. Unternehmensbeziehung

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft Bayrak Lastik A.S., Bursa/Türkiye, einbezogen.

5. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich für das Rumpfwirtschaftsjahr vom 2. März 2023 bis zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 263 und setzt sich zusammen aus Abschlussprüferleistungen (TEUR 252) sowie Steuerberatungsleistungen (TEUR 11).

 

Rehburg-Loccum, den 30. September 2025

Bayrak Technik GmbH

Ömer Lütfi

Özdogan Arif Özer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bayrak Technik GmbH, Rehburg-Loccum

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bayrak Technik GmbH, Rehburg-Loccum, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfwirtschaftsjahr vom 2. März 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bayrak Technik GmbH für das Rumpfwirtschaftsjahr vom 2. März 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Rumpfwirtschaftsjahr vom 2. März 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt "I. Allgemeine Angaben" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt "4.3 Risikobericht / Finanz- und Liquiditätsrisiken" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft Finanz- und Liquiditätsrisiken ausgesetzt ist. Wie in der Angabe im Anhang und Lagebericht dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 1. Oktober 2025

BANSBACH GmbH
WirtschaftsprüfungsgesellschaftSteuerberatungsgesellschaft

Johannes Hauser, Wirtschaftsprüfer

Andreas K. Wiedmann, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

Der Jahresabschluss der Bayrak Technik GmbH wurde in der Gesellschafterversammlung vom 23. Oktober 2025 festgestellt.

Beschluss über die Ergebnisverwendung

Die ordentliche Gesellschafterversammlung unserer Gesellschaft vom 23. Oktober 2025 hat beschlossen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

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