Motoren Baader GmbH
Im Altenschemel 23, 67435 Neustadt an der Weinstraße, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralph Baader seit 11.1.2021 | Geschäftsführer |
Bernd Baader seit 26.9.2005 | Geschäftsführer |
Andrea Baader seit 26.9.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Motoren Baader GmbHNeustadt an der WeinstraßeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsübersicht Lagebericht und Jahresabschluss Lagebericht Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften LAGEBERICHT zum 31. Dezember 2023Motoren Baader GmbHNeustadt/WeinstraßeInhaltsverzeichnisA. Grundlagen des Unternehmens B. Wirtschaftsbericht 1. Ertragslage 2. Finanzlage 3. Vermögenslage 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage C. Prognosebericht D. Risikobericht Vorbemerkung Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes beherrschen die Themen Russland-Ukraine-Krieg, Nahost-Konflikt sowie Energiepolitik das gesamte öffentliche, private und wirtschaftliche Leben. Auswirkungen für unser Unternehmen finden sich in der Darstellung der Geschäfts- und Rahmenbedingungen, in der Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage sowie im Prognose- und Risikobericht. A. Grundlagen des Unternehmens Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Motoren Baader GmbH wurde 1989 gegründet und hat ihren Sitz in Neustadt. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 grundlegend nicht verändert. Die Geschäftstätigkeit der Motoren Baader GmbH umfasst den Vertrieb von und Handel mit Nutzfahrzeugen aller Art, die Instandsetzung von Motoren, die Vornahme von Reparaturen an Fahrzeugen aller Art sowie der Handel mit Reifen. Daneben ist die Gesellschaft in der Fahrzeugvermietung sowie der Wartung von Scania-Bussen tätig. Motoren Baader GmbH ist Direkthändler von Scania Deutschland. Weitere Standorte sind neben dem Stammsitz in Neustadt Filialen in Saarbrücken, Ramstein-Miesenbach sowie Worms. Motoren Baader GmbH unterscheidet sich deutlich vom Markt durch die Flexibilität gegenüber den Kunden, bedingt durch die in Autobahnnähe gelegenen Niederlassungen sowie einer geringen Fluktuation im Personalbereich. Die Strategie der Motoren Baader GmbH bezieht sich auf:
Ständige Kontrollmaßnahmen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unseres Unternehmens ist. Darüber hinaus stellen regelmäßige Rationalisierungsmaßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit und die Profitabilität sicher. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr wurden keine Mittel für Forschungs- und Entwicklungszwecke aufgewendet. B. Wirtschaftsbericht Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das Berichtsjahr 2023 war geprägt durch den Russland-Ukraine-Krieg sowie den Nahost-Konflikt mit weltweiten Folgen. Dennoch hat sich die Gesamtwirtschaft als robust erwiesen, da die Lieferketten sich weitestgehend stabilisiert haben und die in den Vorjahren bestehenden Covid-Beschränkungen weggefallen sind. Ebenso konnte auf dem Energiemarkt eine gewisse Beruhigung festgestellt werden bei etwas niedrigerem Preisniveau. Die Inflationsraten lagen weiterhin deutlich über den Zielraten und betrugen weltweit im Jahresdurchschnitt rund 5,5 %. Die gestiegenen Energiepreise belasteten sowohl Unternehmen als auch private Haushalte. Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg real im Vorjahresvergleich um 2,5 %, wobei die Industrieländer 1,4 % verzeichneten. Die einsetzende Erholung der Weltwirtschaft mit einem Wachstum von 6 % in 2021 verringerte sich in 2022 auf 3,0 % und in 2023 auf 2,5 %. Im Euro- Raum ergab sich ein Wachstum von nur noch 0,5 % gegenüber 3,6 % im Vorjahr, für Deutschland lag die Wachstumsrate bei -0,3 % gegenüber 1,9 %. Die schwächelnde Konjunktur in Deutschland hat die Wachstumsraten in Europa deutlich eingebremst, der wirtschaftlich "kranke Mann Europas" ist international ein geflügeltes Wort. In Spanien z.B. war eine Wachstumsrate von 2,5 % zu verzeichnen, in Frankreich um 0,9 %. Die Wirtschaft in Deutschland ist angeschlagen, eine zähe konjunkturelle Schwächephase geht einher mit schwindenden Wachstumskräften. Trotz höherer Beschäftigungszahlen (mehr als 600 Tausend) ist die durchschnittlich geleistete Arbeitszeit nicht gestiegen, der Krankenstand ist stark erhöht. Der private Konsum ist in 2023 wegen der Stabilisierung der Preise und den Lohnerhöhungen gestiegen, das Exportgeschäft ist gesunken, da die weltweite Nachfrage nach Investitions- und Vorleistungsgütern schwach blieb. Bei energieintensiven Gütern wurde aus preislichen Wettbewerbsgründen die Produktion z.T. in das Ausland verlagert. erschwerend ist bei den Investitionstätigkeiten im Inland ein Konjunktureinbruch zu verzeichnen, besonders in der Baubranche bedingt durch Preissteigerungen und Zinsniveau. Trotz hoher Auftragsbestände ist in der Industrie eine Unterauslastung der Produktion festzustellen. Das Konsumverhalten in Deutschland war stark von der weiterhin hohen Inflation beeinflusst. Die Konsumausgaben stiegen zwar um 5,5 %, preisbereinigt aber sanken sie um 0,8 %. Die staatlichen Ausgaben stiegen um 4,2 % bzw. preisbereinigt um - 1,7 %. Der Verbraucherpreisindex hat sich auf 5,9 % gegenüber 6,9 % im Vorjahr aufgrund der Dämpfung des Preisanstiegs für Energieprodukte sowie erhöhter Lohnabschlüsse leicht vermindert. Die Sanktionen gegenüber Russland haben für die europäischen Volkswirtschaften weiterhin zu entsprechenden Belastungen geführt. Für 2024 und 2025 ist es derzeit aufgrund der geopolitischen Konflikte nach wie vor schwierig, verlässliche Aussagen zu treffen. So geht die Bundesregierung im März 2024 von einem inländischen Wachstum von 0,2 % für 2024 und 1,0 % für 2025 aus. Produktionsrückstände bei gleichzeitig erhöhten Kreditkosten sowie Unsicherheiten auf dem Energiemarkt sowie auf wichtigen internationalen Handelsrouten lassen keine großen Steigerungen erwarten, zumal bereits Indikatoren auf eine Abschwächung hindeuten. Das IWF-Institut rechnet für Deutschland mit einem Wachstum von 0,1 % bzw. 1,2 % für 2025 bei einem Rückgang der Inflation auf 2,3 % bzw. 1,9 %. Die EU-Kommission rechnet für Deutschland mit einem Wachstum von 0,3 % bzw. 1,2 % bei einer Inflationsrate von 2,8 % bzw. 2,4 %. Für die EU rechnet die Kommission mit einem Wachstum von 0,9 % für 2024 und 1,7 % für 2025 bei einem Absinken der Inflation auf 3,0 % bzw. 2,5 % in 2025. Weltweit rechnet das IFW-Institut mit einem Wachstum von 2,8 % bzw. 3,2 % in 2025, hier bedingt durch Wachstumsraten in China und Indien. Für Europa sind die Folgen der Konflikte, insbesondere durch den Russland-Ukraine Krieg nicht absehbar, zum einen sind osteuropäische Volkswirtschaften in ihrer Entwicklung stark beeinträchtigt, zum anderen führen die finanziellen Unterstützungen der ost- und westeuropäischen Volkswirtschaften zu starken Belastungen in Finanzhaushalten. Notwendige Investitionen in Infrastrukturen werden entweder zurückgestellt oder auf den privaten Konsumenten umgewälzt (Energiewende) mit teilweise unabsehbaren Folgen. Mangelnde Kompetenzen in der zielgerichteten Entwicklung einer Neuordnung der Wirtschaft sind nach wie vor erkennbar. Die Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Fakten bei bestehenden Ressourcen, losgelöst von ideologischen Wunschvorstellungen, scheint nicht gegeben und führt zu einem bedenklichen Vertrauensverlust in die politisch Agierenden, was sich dann bei Wahlen in veränderten Zusammensetzungen der einzelnen Parlamente widerspiegelt. Dabei zeigen sich in Europa eher nationalistische Entwicklungen anstelle einer gemeinsamen Entwicklung. Folgende Effekte können zu einer Erholung der Konjunktur führen:
Dagegen sind folgende Auswirkung eher als belastend anzusehen
Es kann daher derzeit aus Sicht der Unternehmensleitung keine verlässliche Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland abgegeben werden. Entwicklung der Branche Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung beeinflusste auch das Investitionsverhalten der Kunden. Der Markt für schwere Nutzfahrzeuge hat sich international positiv entwickelt. In Europa wurden mit + 15 %, Nordamerika + 7 % und China +36 % starke Wachstumsraten erzielt. Der deutsche Markt wuchs dabei stark um 25 % aufgrund von Nachholeffekten, was sich auch in den Zahlen unserer Gesellschaft widerspiegelt. Er bleibt der größte Einzelmarkt in Europa. Der Markt hat sich insgesamt sehr stabilisiert und ist entgegen den Erwartungen stärker gewachsen. Trotz hoher Preisentwicklungen führten Materialmangel und Lieferketten-probleme zu einer Einschränkung des Erholungspotentials. Für das Jahr 2024 wird eine weitere Erholung erwartet, so rechnet statista mit einem Plus von 5,4 % in Europa sowie in Deutschland, starke Wachstumsraten dagegen in China und anderen ASEAN - Ländern. In den nächsten fünf Jahren wird mit einem weltweiten Wachstum bei Schwerpunkt Asien von durchschnittlich 7,4 % gerechnet. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf war im Berichtsjahr gekennzeichnet von einer in dieser Höhe nicht erwarteten Umsatzentwicklung beim Verkauf von Neufahrzeugen, bedingt durch höhere Zuteilungen von Fahrzeugen und deren Auslieferungen durch den Hersteller, so dass die Kundenbestellungen überdurchschnittlich erfüllt werden konnten. Der Umsatz insgesamt hat sich um rund 31,4 % gebessert, wobei hier der Bereich Verkauf mit einem Wachstum überdurchschnittlich dazu beigetragen hat. Demzufolge konnte auch die Marge insgesamt um nahezu 1,5 % Punkte verbessert werden. Dabei hat sich die Marge im Gebrauchtfahrzeugmarkt aufgrund der Nachfrageentwicklung und unter Berücksichtigung der Preisentwicklungen positiv gegenüber dem Vorjahr entwickelt. Die Erlöse aus Mietfahrzeugen/Überlassungen waren rückläufig. Im Bereich der Werkstatt- und Serviceleistungen ergaben sich leicht höhere Umsätze bei besserer Marge. Insgesamt ist die Gesamtleistung um etwa 30,8 % gegenüber dem Jahr 2022 gestiegen. Demgemäß hat sich das Ergebnis des Berichtsjahres gegenüber dem Vorjahr verbessert. Dies gilt für das Betriebsergebnis (EBIT) während das Finanzergebnis leicht negativ war bedingt durch gestiegene Zinsaufwendungen aufgrund von Investitionen und Vorfinanzierungen der verkauften Fahrzeuge. Das Ergebnis wurde durch folgende wirtschaftliche Rahmenbedingungen beeinflusst:
Es wurde ein Ergebnis nach Steuern (vor Abzug der sonstigen Steuern) in Höhe von TEUR 4.478 erzielt. Mit einem Jahresergebnis von TEUR 6.516 vor Steuern konnte die finanzielle Leistungskraft weiterhin gestärkt werden. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Finanz- und Vermögenslage der Motoren Baader GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt hervorragend entwickelt. Das Jahresergebnis hat sich infolge der Zunahme im Absatzgeschäft bei guter Margenentwicklung trotz Kostensteigerungen verbessert und liegt im Ergebnis deutlich über dem Vorjahresniveau und auch über dem prognostizierten Ergebnis vor Steuern. Die Gesellschaft verwendet als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren die Rohertragsmargen sowie das Ergebnis vor Steuern. 1. Ertragslage Der Umsatzzuwachs 2023 gegenüber dem Vorjahr betrug 31,4 %. Im Bereich Verkauf von Neufahrzeugen incl. Vorführfahrzeuge war ein weiteres Wachstum gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen, was so nicht zu erwarten war; der Zuwachs betrug 80,1 %, ursächlich durch eine breite Aufstellung im Kundensegment mit entsprechender Nachfrage. Die Rohertragsquote in diesem Segment konnte absolut sowie prozentual verbessert werden; dies ist auf die allgemeine Marktsituation mit einer starken Nachfrage bei verknapptem Angebot zurückzuführen. Im Gebrauchtfahrzeughandel ergab sich ein Umsatzrückgang bei nunmehr außerordentlich stark verbesserter positiver Marge, da aufgrund des Mangels an Neufahrzeugen auf Gebrauchtfahrzeuge zurückgegriffen wurde. Bedingt durch fehlende Angebote am Markt konnte der Anteil der unter Einkaufspreis weiterveräußerten Fahrzeuge reduziert werden. Zusätzlich wurden vorsorglich Abwertungen bei Gebrauchtfahrzeugen vorgenommen. Die Marge hat sich auf + 21,4 % erhöht und damit gegenüber + 4,2 % im Vorjahr wiederholt verbessert. Der Rohertrag ist daher im Bereich der Neu-/Vorführ- und Gebrauchtfahrzeuge absolut gestiegen; die Marge hat sich insgesamt prozentual um 1,4 %-Punkte verbessert. Im Bereich der Werkstatt war eine leicht verbesserte Auslastung um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen, der Rohertrag sank um 3,6 %; dabei wirkten sich in den Vorjahren abgeschlossene Wartungsverträge negativ auf die Marge aus. Zur Stabilisierung wurden die Preise ab 2023 geändert. Die Abläufe des Geschäftsfeldes Reifenhandel entsprachen im Berichtsjahr nicht den Erwartungen und sind rückläufig. Die Marge hat sich auch bedingt durch Abwertungen um 2,8 % Punkte verschlechtert. Die Betriebsabläufe werden daher in den Folgejahren angepasst werden. Im Geschäftsfeld Vermietung von Fahrzeugen inkl. Veräußerung der Mietfahrzeuge sind die Umsätze erwartungsgemäß um 40,4 % aufgrund verstärkter Bedienung auf dem Neu- und Gebrauchtfahrzeugmarkt zurückgegangen, da unsere Gesellschaft den Bedarf der Kunden mit vorhandenen Fahrzeugen weitestgehend abdecken konnte. Eine Stabilisierung des Marktsegments ist realistisch. Analog zum Umsatzrückgang sind die entsprechenden Aufwendungen für Mieten, verrechnete Anschaffungskosten und andere Aufwendungen ebenfalls gesunken, der Deckungsbeitrag liegt bei 9,9 % gegenüber 13,3 % im Jahr 2022. Erlöse aus Garantien und Kulanz haben sich 2023 erhöht bei Steigerung der entsprechenden Aufwendungen. Die Gesamtleistung stieg von TEUR 78.349 um 30,8 % auf TEUR 102.453. Der gesamte Wareneinsatz ist aufgrund des starken Umsatzwachstums bei den verkauften Fahrzeugen deutlich mit TEUR 21.545 um 36,4 % gestiegen. Bezogen auf den Gesamtumsatz beträgt der Wareneinsatz nunmehr 78,6 % gegenüber 75,7 % im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalaufwendungen insgesamt um 4,6 % gestiegen. Der Aufwand bei den Löhnen und Gehältern ist durch Erhöhung des Personalbestandes sowie allgemeine Gehaltsanpassungen um 5,0 % gestiegen. Bei den Sozialabgaben inklusive Aufwendungen für Altersversorgung und Abfindungen ergab sich eine Steigerung um 2,9 %. Hier wirkten sich insbesondere die Aufwendungen für Altersversorgung mindernd bei gleichzeitigem höheren Aufwand für Abfindungen aus. Der normale Abschreibungsaufwand ist leicht um TEUR 11 zurückgegangen, bedingt durch Reduzierung des Aufwandes aus Fahrzeuginvestitionen (TEUR 169) infolge des Abverkaufs von Miet- und Vorführfahrzeugen bei gleichzeitiger Erhöhung der Abschreibungen auf geringwertige Anlagegüter im Rahmen der Digitalisierung (TEUR 53) sowie Erweiterungen in den Betriebsstätten (TEUR 105). Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergaben sich Mehraufwendungen von insgesamt TEUR 408. Die Aufwendungen für Garantien und Kulanzleistungen stiegen dagegen um TEUR 165 analog den Umsatzsteigerungen. Der Wertberichtigungsbedarf für Forderungen aufgrund der Entwicklung der Zahlungseingänge gegenüber dem Vorjahr hat sich um TEUR 29 verschlechtert. Höhere Mehraufwendungen ergaben sich des Weiteren im Bereich der Raumkosten, insbesondere in Form von Energiekosten mit TEUR 122, Mieten mit TEUR 104 sowie Reparaturen an Betriebsräumen und sonstiges mit TEUR 38. In den Bereichen Reparaturen (+TEUR 125), Fahrzeugkosten (+TEUR 42), Werbe- und Reisekosten (+TEUR 40) sowie Verwaltungskosten (+TEUR 49) ergaben sich ebenfalls Kostensteigerungen. Hingegen ist der Aufwand für Versicherungen und Abgaben um TEUR 43 gesunken. Die Aufwendungen für Miet- und Vorführfahrzeuge sind wegen der reduzierten Nachfrage um TEUR 256 gesunken. Die restlichen Aufwendungen sind um TEUR 7 gesunken. Das Finanzergebnis betrug TEUR - 78 gegenüber TEUR 379 im Vorjahr und ist vor allem durch die vorjährige Anpassung der Aktivwerte aus den Rückdeckungsversicherungen von TEUR 38 gegenüber Vorjahr von TEUR 484 bedingt, im Geschäftsjahr betrugen die Zinsaufwendungen für Fahrzeugfinanzierungen TEUR 195 sowie Gesellschafterdarlehen TEUR 21, denen rund TEUR 100 Erträge aus Darlehen und Festgeldern gegenüberstanden. Das Ergebnis vor Steuern betrug im Berichtsjahr TEUR 6.516 und lag damit deutlich über dem Vorjahresniveau. Der starke Umsatzzuwachs führte trotz verschlechterter Wareneinsatzquote und Steigerungen des Personal- und sonstigen Aufwands zu einer absoluten Verbesserung. Das prognostizierte Ergebnis vor Steuern von TEUR 2.500 wurde deutlich übertroffen. Der laufende Ertragssteueraufwand in Höhe von TEUR 2.038 entspricht im Verhältnis zum Ergebnis vor Steuern einer Quote von 31,3 % (im Vorjahr 29,1 % aufgrund des Sondereffekts der Neubewertung des verrechneten Deckungsvermögens) der üblichen Quote liegt. Die Quote ist durch gewerbesteuerliche Hinzurechnungen sowie den Hebesätzen beeinflusst. 2. Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Berichtszeitraum TEUR 3.588 (im Vorjahr TEUR 4.939), aus der Investitionstätigkeit TEUR -305 (im Vorjahr TEUR -557) sowie aus Finanzierungstätigkeit inkl. Gesellschafterdarlehen und Ausschüttungen TEUR -65 (im Vorjahr TEUR -4.072). Die Liquiditätslage unseres Unternehmens ist nach wie vor stabil, die Nettoinvestitionen wurden größtenteils durch Fremdkapital finanziert, der erwirtschaftete Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit spiegelt sich in der Erhöhung der liquiden Mitteln bzw. den höheren Forderungen gegen Vermietungsgesellschaften wieder. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Ziel unserer Kreditpolitik ist, durch die Aufnahme langfristig verfügbarer Fremdmittel unser Unternehmenswachstum finanziell abzusichern. Unsere Kreditpolitik ist auf die Finanzierung von Miet- und Vorführfahrzeugen ausgerichtet, die Finanzierung der übrigen Investitionen erfolgt überwiegend aus Eigenmitteln. Im Berichtsjahr wurde für die Erneuerung eines Standortes ein Darlehen aufgenommen sowie Darlehen an die Vermietungsgesellschaften ausgereicht. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme von Motoren Baader GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 28.978. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 21.900) um 32,3 % erhöht. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 13,4 % gekennzeichnet, im Vorjahr betrug der Anteil 17,9 %. Investitionen erfolgten in Miet- und Vorführfahrzeuge sowie in den allgemeinen Fuhrpark und EDV- Technik. In den übrigen Bereichen wurde im notwendigen Umfang investiert. Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten haben sich um TEUR 7.113 erhöht. Der Anteil des Vorratsvermögens hat sich dabei um TEUR 1.866 auf TEUR 8.474 erhöht, maßgebend war hierbei der Aufbau der Bestände an Neufahrzeugen, bedingt durch einen Aufbau von auszuliefernden Fahrzeugen am Jahresende mit Auslieferung der Fahrzeuge im Folgejahr, demgemäß haben sich die Lieferantenverbindlichkeiten analog erhöht; die Fahrzeuge wurden im ersten Quartal 2024 dann ausgeliefert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind dagegen um TEUR 478 wegen der Nichtauslieferungen am Ende des Berichtsjahres gesunken; in den ersten Monaten des Folgejahres waren die Zahlungseingänge zu verzeichnen, die Wertberichtigungen wurden aus Vorsichtsgründen erhöht. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind insgesamt um TEUR 2.521 gestiegen wegen der Erhöhung von Bonusforderungen an Großlieferanten aufgrund des Geschäftsverlaufes in 2023 um rund 400 TEUR sowie aus der Ausreichung von Darlehen an Vermietungsgesellschaften mit rund TEUR 1.850. Die flüssigen Mittel umfassen 31,9 % der Bilanzsumme gegenüber 27,5 % im Vorjahr und zeigen die solide Finanzausstattung unseres Unternehmens. Die Eigenkapitalquote hat sich um 4,2 %-Punkte auf 49,9 % aufgrund des Jahresergebnisses 2023 trotz gestiegener Bilanzsumme erhöht. Der Anteil der Rückstellungen an der Bilanzsumme ist mit 8,6 % um 1,0 Prozentpunkte geringer als im Vorjahr, absolut haben sich die Rückstellungen um TEUR 394 erhöht, die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 754 lagen um TEUR 102 höher aufgrund der Ergebnisentwicklung. Die sonstigen Rückstellungen sind von TEUR 670 um TEUR 280 auf TEUR 950 wegen noch zu berücksichtigenden Aufwands für Energie- und Personalkosten ebenfalls gestiegen, die Rückstellungen für Pensionen sind nach Saldierung mit Vermögenswerten um TEUR 12 gestiegen. Die Verbindlichkeitsquote lag mit 36,8 % unter der Vorjahresquote mit 38,9 %. Wesentlich dazu beigetragen haben bei Anstieg der Bilanzsumme die Lieferantenverbindlichkeiten wegen Fahrzeug-auslieferungen am Ende des Berichtsjahres mit einer Steigerung um TEUR 2.179 (Verbindlichkeit entspricht 28,9 % des Gesamtkapitals gegenüber 28,3 % im Vorjahr). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind aufgrund neuer Investitionsdarlehen von TEUR 741 sowie planmäßigen Tilgungen in Höhe von TEUR 247 um TEUR 494 gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern wurden mit TEUR 559 bedient, die sonstigen Verbindlichkeiten haben leicht um TEUR 31 zugenommen. Die passiven Rechnungsabgrenzungen haben um TEUR 94 zugenommen und betragen 4,7 % des Gesamtkapitals, da die Gesellschaft anteilig die Vorauszahlungen für noch zu erbringende Dienstleistungen aufgrund neuer Wartungsverträge erhöht hat. Motoren Baader GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 1.924 investiert, im Wesentlichen in Miet- und Vorführfahrzeuge sowie in den allgemeinen Fuhrpark und EDV-Technik. Aus Anlagen-verkäufe wurden Verkaufserlöse in Höhe von TEUR 1.486 erzielt. In den Folgejahren werden Investitionen in gleichem Umfang erwartet. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen erläutert: Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung wird sich voraussichtlich auch im laufenden Geschäftsjahr 2024 im Ergebnis widerspiegeln. Dabei erwartet die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2024 eine weiterhin hohe Nachfrage bei Neufahrzeugen im Verkauf, eine Preisberuhigung bei Gebrauchtfahrzeugen sowie einen vermehrten Bedarf an Mietfahrzeugen aufgrund der aktuellen weltweiten Krisen-Situationen. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass aufgrund der unsicheren Konjunktur Investitionen verschoben wurden, die in der Folgezeit nachgeholt werden. Es wird damit gerechnet, dass die ausgelieferten Fahrzeuge teilweise länger durch die Kunden genutzt werden, insoweit können dann im Bereich der Werkstattleistungen ggf. zusätzliche Umsätze generiert werden, allerdings sind Kapazitätsgrenzen zu beachten. Des Weiteren ist mit vermehrten Zahlungsausfällen zu rechnen. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung erscheint sehr schwierig. Aufgrund der starken Nachfrage nach den neuen Scania-Modellen sowohl in Deutschland als auch in Europa und trotz der schwierigen Prognosen für 2024 und 2025 geht die Unternehmensleitung von weiteren Nachholeffekten aus und erwartet insoweit keinen Umsatzrückgang. Positiv ist die weitere Entwicklung im Bereich der E-Mobilität. Hier kann Motoren Baader auf eine führende Rolle verweisen und baut ein entsprechendes Know-How auf. Die Neuordnung der Grenzwerte bezüglich CO 2 Emissionen lassen eine Transformation des Marktes erwarten. Aus diesem Grund spezifiziert sich unser Unternehmen gerade in diesem Bereich. Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose. Dabei spielt zwischenzeitlich neben umweltbedingten Faktoren die geopolitische Lage eine unkalkulierbare Rolle. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts besteht ein Russland-Ukraine-Krieg mit weltweiten Verwerfungen aufgrund wirtschaftlicher Verflechtungen. Daneben ist im Nahen Osten ein weiterer Konflikt ausgebrochen, deren Tragweite noch nicht absehbar ist. Die Polarisierungen in der Weltgemeinschaft nehmen derzeit rasant zu, die das bisherige Gefüge der Weltordnung massiv beeinträchtigen können. Erschwerend wirkt in diesem Zusammenhang auch der verstärkte Eingriff in Märkte und deren übermäßige Regulierung durch Institutionen und Regierungen. Im Bereich der Energiepolitik kann trotz Verständnis aller Beteiligter weder deutschland- noch europa- oder gar weltweit ein verlässliches Leitschema erarbeitet werden, die Grundlage für zukünftiges Handeln ermöglichen. Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch:
Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Motoren Baader GmbH. Mittel- und langfristig werden wir daher einen Ausbau der vorhandenen Geschäftsfelder anstreben. Dabei wird der Bereich der Motoreninstandsetzung eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Aus diesem Grund wurde diese Abteilung vom weiteren Standort Ramstein mit dem Standort Neustadt zusammengeführt, um hier die Auslastung und Ressourcen stärker zu nutzen. Des Weiteren strebt die Motoren Baader GmbH eine Führungsrolle im Umfeld der erneuerbaren Energien an. Wesentlichen Einfluss haben hier insbesondere die Weiterentwicklung alternativer Antriebe. Insoweit können aber auch entsprechende Risiken mit finanziellen Belastungen durch Geschäftsfeldentwicklungen entstehen. Viele Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschrieben sind, bieten dem Unternehmen auch Chancen. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:
Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Für 2024 wird mit einer stabilen Geschäftsentwicklung bei leichten Aufwandsteigerungen gerechnet. Derzeit ist das Absatzgeschäft nach wie vor ansteigend. Die Erfolge werden durch weltweite Konflikte mit Auswirkungen im gesamten wirtschaftlichen Umfeld belastet, derzeit ist noch nicht abzusehen, wann Normalität einkehren wird. Lieferzeiten können durch vorausschauende Planung eingehalten werden. Ziel ist der Absatz von 400 Neufahrzeugen im Geschäftsjahr 2024. Bezüglich der Marge bleibt abzuwarten, ob Preiserhöhungen bei der Beschaffung nicht zumindest teilweise zu Lasten des Deckungsbeitrages selbst getragen werden müssen. Im Profit-Center Werkstattleistungen ist festzustellen, dass die technische Verbesserung der Fahrzeuge zu einer Reduzierung der Reparaturanfälligkeit führt. Aus diesem Grund rechnen wir in diesem Bereich trotz der erhöhten Fahrzeugbestände nur mit leichten Umsatzsteigerungen. Daneben ist eine Vollauslastung des Personals zu verzeichnen, die aufgrund Fachkräftemangels am Markt nicht kompensiert werden kann. Für den Personalaufwand insgesamt und dem sonstigen betrieblichen Aufwand sind leichte preisbedingte Steigerungen zu erwarten. Zahlungsausfälle der Kunden sind nicht auszuschließen. Für das Jahr 2024 rechnet die Geschäftsleitung mit einem leichten Umsatzanstieg von rund 5 % gegenüber 2023 trotz der bestehenden Unsicherheiten bei einer minimal leichten Verbesserung der Margen und bei deutlichen sonstigen Aufwandssteigerungen, bedingt durch allgemeine Preisanpassungen und Lohnkostenentwicklungen. Es wird daher mit einem Ergebnis von TEUR 4.500 vor Steuern gerechnet. D. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Motoren Baader GmbH ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potenzielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können. Dazu setzt das Unternehmen neben monatlichen Abschlüssen und Kostenstellenanalysen auch Budget- und Händlervergleiche ein. Des Weiteren finden regelmäßige Meetings statt, um eventuelle Risiken zu identifizieren und zu analysieren. Im Hauptsitz Neustadt werden wöchentliche Meetings der Abteilungsleiter zur Besprechung der jeweiligen Ist-Situation abgehalten. Zusätzlich finden regelmäßige Schulungen und Zertifizierungen statt, um Arbeitsabläufe kritisch zu hinterfragen und den allgemeinen Standards anzupassen. Das Risikomanagement wird zentral von der Geschäfts- und Betriebsleitung gesteuert. Bis heute ist es schwierig, die Auswirkungen der weltweiten Konflikte vorherzusagen und zu quantifizieren. Motoren Baader GmbH ist in dieser Frage sehr wachsam und überwacht regelmäßig die Situation, die seine Kunden und seine Organisation betrifft. Risiken können sich hierbei sowohl auf der Beschaffungsseite (längerfristige Produktionsstillstände bei Scania) ergeben, als auch durch Absatzprobleme, krankheitsbedingte Ausfälle von Mitarbeitern und Forderungsausfallrisiken. Darüber hinaus ist die Motoren Baader GmbH selbst diversen Risiken ausgesetzt. Diese lassen sich wie folgt unterteilen: Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Motoren Baader GmbH ist Direkthändler der Scania Deutschland GmbH. Somit besteht eine Abhängigkeit von der Scania - Modellpolitik, auf welche die Motoren Baader GmbH keinen Einfluss hat. Hierbei sind neben technischen Änderungen auch die Preispolitik des Herstellers zu berücksichtigen. Da die Umsatzerlöse nicht unwesentlich von der Preisgestaltung für Neufahrzeuge abhängen, können Veränderungen der Marktpreise zu negativen Folgen führen. Im Bereich der Dienstleistungen als Folgegeschäfte von verkauften Fahrzeugen führen mengenmäßige Rückgänge der verkauften Einheiten mittelfristig zu Umsatzausfällen. Lieferungen können aufgrund der Beschränkungen durch unterbrochene Lieferketten ausfallen; das gilt sowohl für den Absatz- als auch den Beschaffungsmarkt. Als einer der führenden Händler, gemessen am Marktanteil, ist Motoren Baader GmbH trotz der Herstellerabhängigkeit zuversichtlich, entsprechende Änderungen aufgrund der engen Kundenkontakte aufzufangen, zumal durch die Vertragsgestaltungen zumindest mittelfristige Beziehungen bestehen. Ausfallrisiken bestehen in der Abhängigkeit von Scania als Hersteller als auch in der Funktionsfähigkeit eines Finanzmarktes. Hierbei spielt die Kreditvergabepolitik der Banken eine wesentliche Rolle. Durch die Abhängigkeit von einem Hersteller ist durch Fusionen oder andere Unternehmensentwicklungen der Verlust des Händlervertrages nicht auszuschließen. Ebenso könnte das Ausbleiben der bisherigen Finanzierungsmöglichkeiten für Kunden zu negativen Auswirkungen führen. Motoren Baader GmbH hat durch langjährig gute und verlässliche Zusammenarbeit mit diversen Vertragspartnern ein Fundament auch für kritische Zeiten gelegt. Für das umsatzmäßig risikobehaftete Neuwagengeschäft werden nur ausfinanzierte Vertragsabschlüsse getätigt. Ausfallrisiken der einzelnen Kunden reduzieren sich somit im Wesentlichen auf Dienstleistungen oder die Nichtzahlung von Mietraten. Die Überwachung wird durch ein konsequentes Debitoren-Management verfolgt. Dennoch sind einzelne Ausfälle nicht auszuschließen. Dieser Tatsache wurde durch entsprechende Einzel- und Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Liquiditätsrisiken bestehen in der Nichtveräußerbarkeit der Warenbestände zu angemessenen Preisen, der Nichtzahlung von Mietraten von Kunden sowie in der notwendigen Beschaffung finanzieller Mittel aufgrund von Rückkaufverpflichtungen. Zur Vermeidung der Risiken aus Rückkaufverpflichtungen bestehen sogenannte Poolvereinbarungen, mit deren Hilfe durch Zahlung einer Einmalprämie das Risiko der Rückkaufverpflichtung abbedungen wird. Bedingt durch eine konsequente Entschuldungspolitik der letzten Jahre konnte die Motoren Baader GmbH eine gute Ausstattung mit finanziellen Mitteln aufbauen. Diese betragen rund 32 % des bilanziellen Vermögens, so dass kurzfristige Ausgaben jederzeit gedeckt werden können. Für die Rückkaufsverpflichtungen bestehen feste Vereinbarungen, die es erlauben, teilweise die Risiken zu minimieren. Ein Ausfall ist daher eher unwahrscheinlich, zumal dem Rückkauf auch entsprechende Vermögenswerte gegenüberstehen. Kreditlinien bei der Hausbank werden derzeit kurzfristig für Fahrzeugfinanzierungen in Anspruch genommen; die Fahrzeugfinanzierungen werden planmäßig bedient. Zinsänderungsrisiken sind daher derzeit ausgeschlossen. Weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Marktrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Motoren Baader GmbH ist als Vertriebs- und Dienstleistungsunternehmen im Transportgewerbe erheblich von der Entwicklung des Güterverkehrs abhängig, dessen Entwicklung wiederum durch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung beeinflusst wird. Die für Motoren Baader GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung im Inland zu sehen. Eine Verschlechterung der wirtschaftlichen, aber auch der politischen Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Hierbei stehen auch die politischen Anforderungen an die Logistikbranche im Fokus. Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Mögliche Risiken für die Weltwirtschaft sehen wir in einem Anstieg der Rohstoffpreise bzw. der Verknappung bestimmter Rohstoffe. Produktrisiken Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, innovative Fahrzeuge vermarkten zu können. Insoweit ist eine Abhängigkeit von der Produktentwicklung des Herstellers gegeben. Dabei stehen folgende Risiken im Vordergrund:
Durch aktive Mitgestaltung im Händlerverband sieht die Unternehmensleitung einen ausreichenden Einfluss gegeben, um negativen Entwicklungen in diesem Bereich gegenzusteuern. Investitions-/Finanzierungsrisiken Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet. Des Weiteren bestehen Risiken in der steigenden Inanspruchnahme der Zahlungsziele durch Kunden. Entscheidend in der aktuellen Lage dürfte das deutschlandweite Funktionieren des Geldmarktes sein; die Sicherstellung der Liquidität bis in die kleinsten Betriebe muss neben der gesundheitlichen Vorsorge der Beschäftigten absolute Priorität haben. Personalrisiken Motoren Baader GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Beschäftigungsverbote können die Realisierung von Umsätzen verhindern, staatliche Unterstützungen wie Programme zur Kurzarbeit und ähnliches können die finanziellen Belastungen mindern. Umweltrisiken Die Entwicklung des Unternehmens wird im Wesentlichen durch den Einfluss externer Umweltfaktoren gefährdet. Negativ können sich Änderungen im Bereich der Schadstoffemissionen bzw. der Vorschriften zu Abgasnormen auf die Geschäftspolitik auswirken. Bestandsgefährdende Risiken Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar. Allerdings dürfen die Auswirkungen der weltweiten Konflikte nicht unterschätzt werden, wenn auch die Bundesregierung umfangreiche Maßnahmenpakete zur Entlastung der Folgen für die Unternehmen geschnürt hat.
Neustadt an der Weinstraße, den 28.06.2024 Bilanz zum 31.12.2023Motoren Baader GmbHNeustadt an der WeinstraßeAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Motoren Baader GmbHNeustadt an der Weinstraße
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Motoren Baader GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinie- Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB sowie § 42 GmbHG. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft zum 31.12.2023 eine große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 270 bis 274 HGB) aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt. Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt 3 bis 5 Jahre. In der Vergangenheit erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte wurden aktiviert und über 15 Jahre abgeschrieben. Der Restbuchwert beträgt EUR 1,00. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen im Berichtszeitraum wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Den planmäßigen Abschreibungen des abnutzbaren Sachanlagevermögens liegen die folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde:
Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 (im Vorjahr EUR 800,00) werden im Anschaffungsjahr unverändert voll abgeschrieben und direkt als Aufwand verbucht. Vermögensgegenstände über Euro 800,00 wurden zwecks Übersichtlichkeit aktiviert und entsprechend der Nutzungsdauer abgeschrieben. Unter Anlagen im Bau sind Vermögensgegenstände aus früheren Anschaffungen für den Standort Worms erfasst und mit einem beizulegenden Wert in Höhe von TEUR 120 bewertet; ab 2024 werden die Vermögensgegenstände genutzt und abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie Fertigerzeugnisse erfolgt auf Basis der handelsrechtlichen Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 HGB. Wahlrechte wurden nicht in Anspruch genommen. Die Warenbestände der Ersatzteile wurden mit den Anschaffungskosten durch Einzelfeststellung der jeweiligen Waren bewertet. Für Fahrzeuge wurden ebenfalls die einzelnen tatsächlichen Anschaffungskosten angesetzt, sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden auf diese entsprechend wertberichtigt (§ 253 Abs. 4 Satz 1 und Satz 2 HGB). Verschrottungswerte werden entsprechend separat erfasst und auf den Restwert wertberichtigt. Daneben wurde ein Gängigkeitsabschlag von 5 % auf die Ersatzteilbestände vorgenommen. Die Vorräte sind durch vorgenommene körperliche Bestandsaufnahme und Fortschreibung per 31.12.2023 gemäß § 241 HGB bewertet. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Dem Kreditrisiko der Forderungen wird durch Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde als Bewertungsverfahren die "Projected Unit Credit Method" angewandt. Hiernach werden die in den einzelnen Jahren erdienten Teile der Versorgung als Bausteine gesehen, die insgesamt die Pensionsverpflichtungen ergeben. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Für 2023 beträgt die Auflösung der Pensionsrückstellungen EUR 12.028 (im Vorjahr Auflösung EUR 335.418,00). Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von zehn Jahren und der Regelung von sieben Jahren beträgt EUR 34.824 (im Vorjahr EUR 156.091). Dies ist gleichzeitig der Gesamtbetrag, der gem. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt. Die Restlaufzeit der Ansammlung über 15 Jahre endet am 31.12.2024. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungssatzes werden dem Personalaufwand zugeordnet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Sofern die Restlaufzeiten mehr als ein Jahr betragen, wurde eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB vorgenommen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern auf Grund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Rückstellungen und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerentlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei ergaben sich nur aktive Steuerlatenzen, deren Ansatz in Ausübung des Wahlrechts unterbleibt. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein kombinierter Steuersatz von 30 % (KSt, SolZ, GewSt) zu Grunde gelegt. Wesentliche aktive latente Steuern ergaben sich aus der unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Bewertung bei den Pensionsrückstellungen (TEUR 1.134). Der Jahresabschluss enthält keine auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. 3. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Sofortabschreibung geringwertiger Anlagegüter bis EUR 800,00 wird direkt in den Aufwand gebucht. Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 2.055 (im Vorjahr TEUR 206) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es handelt sich im Wesentlichen um Darlehens- Forderungen an Vermietungsgesellschaften nahestehender Personen für Umbaumaßnahmen an neuen Standorten. Die Forderungen werden mit einem üblichen Zinssatz verzinst.
Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Boni und Zuschüsse erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Aktivierte Disagiobeträge In den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen Rückzahlungs- und Ausgabebeträgen für Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 8 (im Vorjahr TEUR 12) enthalten. Eigenkapital Zum 31.12.2023 besteht das gezeichnete Kapital in unveränderter Höhe von EUR 120.000,00 (im Vorjahr EUR 120.000,00). Der Jahresüberschuss 2022 in Höhe von EUR 3.789.717,25 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Zur Bestimmung des Zeitwertes liegt ein Gutachten der Kölner Spezial Beratungs GmbH für betriebliche Altersversorgung, Köln, vor. Die Werte wurden von der DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung AG, Wiesbaden, Zweigniederlassung der AXA Lebensversicherungs AG, Köln, mitgeteilt. Im Hinblick auf das verrechnete Deckungsvermögen erfolgte im Jahresabschluss 2022 eine Anpassung der Bewertungssystematik unter Erstanwendung des Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021. Die Bewertung des kongruenten Teils der Rückdeckungsversicherung erfolgt nach Maßgabe des Passivprimats unter Anwendung des Deckungskapitalverfahrens. Im Berichtsjahr beträgt der leistungskongruent rückgedeckte Anteil 1.661.429,00 EUR (Vorjahr 1.593.545,00), der verbleibende nicht rückgedeckte Anteil 234.727,00 EUR (Vorjahr 216.359,00 EUR). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (im Vorjahr EUR 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 8.371.761,96. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verbunden:
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 9.956.548,41 (im Vorjahr EUR 8.136.691,38). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 704.420,43 (im Vorjahr EUR 378.993,62). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 339.984,05 (im Vorjahr EUR 898.748,89). Hierbei handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Gewinnausschüttungen. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen Gründe für eine Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen sind nicht ersichtlich. Die permanente Zahlungsgarantie wurde seit Jahren nicht in Anspruch genommen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 33.556 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Die sonstigen Erlöse beinhalten weiterberechnete Mautgebühren in Höhe von TEUR 561 (im Vorjahr TEUR 905). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern betreffen in Höhe von TEUR 2.038 das Ergebnis vor Steuern. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. 5. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Daneben werden durchschnittlich 20 Auszubildende beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Für die Angaben nach § 285 Nr. 9 a) und b) HGB wird vom Wahlrecht nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 25.000,00 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 4.444.802,30. In Übereinstimmung mit den Gesellschaftern soll der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.444.802,30 auf neue Rechnung vorgetragen werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Neustadt an der Weinstraße, 28.06.2024 Andrea Baader Bernd Baader Ralph Baader Anlagenspiegel zum 31.12.2023Motoren Baader GmbHNeustadt an der Weinstraße
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Motoren Baader GmbH, Neustadt an der Weinstraße Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Motoren Baader GmbH, Neustadt an der Weinstraße, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Motoren Baader GmbH, Neustadt an der Weinstraße, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 28. Juni 2024 Deloitte
GmbH
Steffen Schmidt, Wirtschaftsprüfer Timo Leßlauer, Wirtschaftsprüfer Niederschrift über die Gesellschafterversammlungder Motoren Baader GmbH abgehalten am 08. Juli 2024 in Neustadt am Sitz der Gesellschaft in deren Geschäftsräumen.Es waren erschienen:
Da an der Gesellschafterversammlung das gezeichnete Kapital vollständig anwesend war und kein Gesellschafter widersprochen hat, wurde auf eine Einberufung unter Wahrung von Form und Frist verzichtet. Es wurden folgende Beschlüsse gefasst:
Damit ist die Gesellschafterversammlung beendet.
Neustadt, den 08. Juli 2024 Andrea Baader Bernd Baader Ralph Baader Geschäftsführer der Motoren Baader GmbH, Neustadt |
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