Demag Cranes & Components GmbH

Ruhrstraße 28, 58300 Wetter (Ruhr), DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hagen HRB 5537
Eingetragen
21.2.2003
Branche
Herstellung von Hebezeugen und FördermittelnHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Nutzkraftwagen und Nutzkraftwagenmotoren
Gegenstand
Die Entwicklung, Planung, Herstellung, Vertrieb und Vermarktung von Maschinen, Anlagen, sonstigen Handelsgütern und Dienstleistungen auf dem Gebiet von Transportverfahren, einschließlich Krane und ähnliche Produkte sowie deren Komponenten, und der Handel mit Produkten dieser Art sowie die Erbringung von Dienstleistungen für diese Produkte.

Historie

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Management

NameRolle
Frank Liesner
seit 25.3.2014
Prokura
Alan Gaskin
seit 25.3.2014
Prokura
Jürgen Kehde
seit 25.3.2014
Prokura
Mark Bennett
seit 12.3.2014
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Carolin Paulus
seit 2.5.2013
Prokura
Jutta Chalupa
seit 19.11.2012
Prokura
Ralph Dr. Madenach
seit 19.11.2012
Prokura
Christian Mack
seit 19.11.2012
Prokura
Zoltan Gorta
seit 19.11.2012
Prokura
Lutz Henschen
seit 6.9.2012
Prokura
Thomas Chicarella
seit 6.9.2012
Prokura
Prokura
Markus Otto
seit 18.6.2012
Prokura
Thomas Wiesmann
seit 15.12.2011
Prokura
Jörg Heber
seit 13.10.2011
Prokura
Jimmy Vogel
seit 18.3.2011
Prokura
Andreas Hambrock
seit 17.12.2010
Prokura
Ronald Kleine
seit 19.11.2010
Prokura
Klaus Bohnet
seit 19.11.2010
Prokura
Marc Rieser
seit 19.11.2010
Prokura
Winfried Kopp
seit 8.7.2010
Prokura
Rainer Dr. Harkort
seit 8.7.2010
Prokura
Prokura
Franz Schulte
seit 7.7.2010
Prokura
Thomas Hülsmann
seit 7.7.2010
Prokura
Thomas Dr. Bönker
seit 7.7.2010
Prokura
Michael Kaminksi
seit 7.7.2010
Prokura
Peter Pohlner
seit 7.7.2010
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Demag Cranes & Components GmbH

Wetter

Jahresabschluss zum 30. September 2006

Lagebericht

für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2005 bis 30. September 2006

Die Demag Cranes & Components GmbH (DCC GmbH) mit ihrem Stammsitz in Wetter (Ruhr) zählt zu den international führenden Anbietern für fördertechnische Komponenten, Krane und Hebezeuge. Mit einer umfangreichen Produktpalette realisiert sie Materialfluss-, Logistik- und Antriebslösungen für sämtliche Branchen und Unternehmen aller Größenordnungen – vom Handwerk über den Handel bis hin zum Großunternehmen.

Produkte und Leistungen der Geschäftszweige Krane und Handling Technology & Drives (zusammengefasst im Segment Industriekrane) reichen von kompletten Antriebslösungen über Geräte für die Lastenhandhabung am Arbeitsplatz bis hin zu Standard- und Prozesskranen. Der Geschäftszweig Services Business sichert mit seiner kompletten Dienstleistungspalette die wirtschaftliche Anwendung von Demag-Produkten innerhalb ihres gesamten Lebenszyklus und damit eine dauerhafte Kundenbindung.

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Der Aufschwung der Weltwirtschaft hält auch 2006 weiterhin an wobei er sich jedoch im Verlauf des Jahres etwas verlangsamt hat. Ausschlaggebend dafür war, dass die konjunkturelle Dynamik in den USA und in geringerem Maße auch in Japan nachließ. In den Schwellenländern blieb der Produktionsanstieg kräftig; dabei hat er sich in China im ersten Halbjahr noch einmal verstärkt, in den übrigen ostasiatischen Schwellenländern insgesamt eher verlangsamt. Die Rohstoffpreise stiegen in den ersten Monaten 2006 auch aufgrund der lebhaften Weltkonjunktur weiter stark. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten, dass sich die Expansion der Weltwirtschaft etwas abschwächen wird, aber im längerfristigen Vergleich kräftig bleibt.

Die Wirtschaft des Euroraums befindet sich im Aufschwung. Die wesentlichen lmpulse kamen von der Binnennachfrage, da insbesondere die Anlageinvestitionen kräftig ausgeweitet wurden. Auch der Außenbeitrag erhöhte sich, da die Exporte deutlich stärker als die Importe stiegen. lm kommenden Jahr wird die wirtschaftliche Expansion kräftig bleiben, sich jedoch infolge des sich abschwächenden Booms der Weltwirtschaft etwas verlangsamen. Das reale Bruttoinlandsprodukt im Euroraum wird im Jahr 2007 um 2,1 % zunehmen nach 2,6 % in diesem Jahr.

Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat sich in diesem Jahr erheblich verstärkt. Bei weiterhin kräftig steigenden Exporten wird er zunehmend von der lnlandsnachfrage getragen. Die weiter verbesserten Absatz- und Ertragserwartungen der Unternehmen und die gestiegene Kapazitätsauslastung führen zu einer Zunahme der Ausrüstungsinvestitionen um knapp 7 %. Das reale Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr um 2,3 % steigen. Das ist die zweithöchste Wachstumsrate während der vergangenen zehn Jahre. Die Ausgangslage für das kommende Jahr ist damit günstig und es spricht vieles dafür, dass sich der Aufschwung fortsetzt.

Einige der Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten, dass die Konjunktur in Deutschland im Jahr 2007 merklich an Tempo verliert. Die lnlandsnachfrage bliebe zwar aufwärtsgerichtet, sie sei aber noch nicht hinreichend gefestigt. Andere Institute sehen jedoch Anzeichen, dass der Aufschwung inzwischen so viel an Stärke gewonnen habe, dass die dämpfenden Faktoren die Expansion nur kurzfristig beeinträchtigen, die Kapazitätsauslastung anschließend aber weiter spürbar zunehme. Die vorliegenden Indikatoren geben keine eindeutigen Signale welchem dieser Szenarien eine höhere Wahrscheinlichkeit beizumessen ist. Einerseits haben sich die Geschäftserwartungen der Unternehmen in den vergangenen Monaten eingetrübt, andererseits könnte die Verbesserung der Arbeitsmarktlage auf robuste Dynamik der Wirtschaftsentwicklung hinweisen. Die Prognose für 2007 wird durch weitere Unsicherheiten erschwert. Da die Mehrwertsteuer noch nie so stark erhöht wurde, ist es schwierig einzuschätzen, in welchem Maße die Konjunktur sich eintrüben wird und wie stark die Vorzieheffekte ausfallen werden. Daher wird von den führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstituten in ihrem Herbstgutachten für das Jahr 2007 ein Aufschwung prognostiziert, der sich allerdings mit schwächerem Tempo als in diesem Jahr fortsetzt. Das Bruttoinlandsprodukt wird demnach im Jahresdurchschnitt nur um 1,4 % zunehmen. Wesentliche Triebkraft bleiben die Ausrüstungsinvestitionen, die nochmals kräftig zunehmen, auch weil die Abschreibungsbedingungen mit Beginn des Jahres 2008 verschlechtert werden.

Dank der weltweit gestiegenen Investitionen konnte der Maschinenbau auch 2006 weiter zulegen. lnsbesondere die rohstoffexportierenden und sich industrialisierenden Länder tätigten umfangreiche Ausrüstungsinvestitionen, auch wenn die daraus resultierenden lmpulse für die Maschinenbauer in den lndustrieländern etwas nachließen, da einige Schwellenländer in zunehmendem Maße ihre heimische Nachfrage mit Maschinen aus eigener Produktion decken können. Die DCC GmbH hat diese Entwicklung bereits in den letzten Jahren erkannt und durch den Aufbau neuer eigener Produktionsstätten in Schwellenländern wie China und der Tschechischen Republik entsprechend darauf reagiert. Es wurden jedoch nach über einem Jahrzehnt auch in den lndustrieländern wieder verstärkt Ausrüstungsinvestitionen getätigt, so dass dieser Rückgang nicht weiter ins Gewicht fiel. In der Eurozone stehen die Chancen für einen selbsttragenden Aufschwung derzeit positiv. Daher nimmt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) an, dass die Ausrüstungsinvestitionen in 2006 in dieser Region um mehr als +5 % zulegen werden. Von den großen lndustrieländern könnte dabei erstmals seit mehreren Jahren wieder Deutschland der Wachstumsspitzenreiter werden.

2. Wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Zum 26. November 2004 hatte die DCC GmbH mit den zuständigen Tarifvertragsparteien einen Sanierungstarifvertrag abgeschlossen. lm Einzelnen wurden vereinbart:

Laufzeit vom 01.01.2005 bis zum 31.12.2009

Verschiebung der jährlichen Tariferhöhungen um 6 Monate in 2005 bis 2007

Aussetzung von zusätzlicher Urlaubsvergütung bis auf Sockelbeträge für 2005 bis 2007

Aussetzung von tariflicher Sonderzahlung bis auf Sockelbeträge für 2005 bis 2007

Gültigkeit der bisherigen Jubiläumsleistungen bis zum 31.12.2007

Beschäftigungssicherung in differenzierter Form für die Standorte Wetter, Uslar und Luisenthal für die Jahre 2005 bis 2007 sowie 2008 und 2009 unterhalb des zum Vertragsabschluss gegebenen Beschäftigungsniveaus

Bonuszahlung bei entsprechend guter Geschäftsentwicklung.

lm Berichtsjahr ergaben sich laufende Entlastungsbeträge im Personalaufwand von TEUR 9.682 (Vorjahr: TEUR 7.391). Über die Laufzeit der Vereinbarung ist mit einem Entlastungsvolumen von fast Mio. EUR 30 zu rechnen (inklusive vereinbarter Entgeltverzichte auch aller nicht tarifgebundenen Beschäftigten).

Das im Geschäftsjahr 2003/2004 initiierte Restrukturierungsprojekt „Roadmap to Profitable Growth" (RPG), welches alle strategischen Projekte der DCC GmbH zusammenfasst, wurde planmäßig weiter umgesetzt. Darin enthalten sind weltweite Marktbearbeitung, industrielle Strategie, Kostenstruktur, Verbesserung der Lieferperformance sowie die Unterstützung der Finanzierung durch ein aktives Asset Management.

Mit notarieller Urkunde vom 06. Dezember 2005 wurde das Werk I in Wetter an die von Schaewen GmbH & Co., Essen, veräußert. Nach Verlegung der Prozesskranfertigung in das tschechische Werk in Slany wurde mit der Veräußerung der damit nicht mehr betriebsnotwendigen lmmobilie ein weiterer Schritt bei der Umsetzung des RPG-Programms realisiert. Hieraus resultiert ein Buchverlust von Mio. EUR 17. Die sich aus der Veräußerung ergebenden Risiken sind in einer Rückstellung von Mio. EUR 20 erfasst.

Nach Maßgabe des Beschlusses der Gesellschafterversammlung vom 28. April 2006 wurde die DCC HoldCo 3 (drei) GmbH in die Demag Cranes AG formwechselnd umgewandelt, die Eintragung in das Handelsregister wurde am 11. Mai 2006 vorgenommen. Die Demag Cranes AG hält über die Zwischenholdings DCC HoldCo 4 (vier) GmbH, diese wiederum über die DCC HoldCo 5 (fünf) GmbH, 100 % der Anteile an der DCC GmbH. Die Gesellschafter der Demag Cranes AG, die DEMAG Holding S.à.r.l. Luxemburg, sowie die Siemens AG München, haben am 22. Juni 2006 im Rahmen eines Börsengangs 55 % (10.700.000 Stück Aktien von insgesamt 21.172.993 Stück Aktien) ihrer Anteile veräußert. Die Erstnotiz erfolgte am 23. Juni 2006 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. Seit dem 18. September 2006 wird die Aktie im SDAX der Deutschen Börse AG gelistet.

Zur weiteren Bereinigung des Beteiligungsportfolios wurde zum 30. November 2005 die argentinische Gesellschaft Demag Cranes & Components SA, Buenos Aires, im Rahmen eines Management Buy Outs veräußert. Zum 17. März 2006 wurde die polnische Gesellschaft Nordpol Sp. z.o.o.,Warschau, liquidiert. Nachdem im vorherigen Geschäftsjahr der chinesische Standort Qinhuangdao im Rahmen eines Asset Deals an die ZI Industries (Qinhuangdao) Co. Ltd. China veräußert wurde, wurde die verbliebene Gesellschaft Demag Cranes & Components (Qinhuangdao) Co. Ltd. Qinhuangdao, am 25. September 2006 mit der Demag Cranes & Components (Shanghai) Co. Ltd. Shanghai, verschmolzen. Bei der südafrikanischen Gesellschaft Demag Cranes & Components (Pty.) Ltd. Johannesburg wurde gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 13. Februar 2006 und per Vertrag vom 13. Februar 2006 mit Wirkung zum 31. März 2006 eine Kapitalherabsetzung durch Anteilsrückkauf vorgenommen. Gemäß Beschluss vom 04. Juli 2006 und Vertrag vom 23. August 2006 wurde eine Kapitalherabsetzung durch Anteilsrückkauf bei der Demag Cranes & Components Ltda. in Cotia, Brasilien durchgeführt.

Die bereits in den Vorjahren mit einer Kapitalerhöhung eingeleitete Restrukturierung der Aktivitäten in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) wurde im Geschäftsjahr 2005/2006 abgeschlossen. Am 26. Oktober 2005 wurde die Demag Cranes & Components Holding LIMlTED, Dubai, gegründet. Durch Kauf der Anteile der Mitgesellschafter zum 15. April 2006 bzw. 11. Juli 2006 hält die DCC GmbH nunmehr 100 % der Anteile an dieser Gesellschaft. Zum 19. Mai 2006 wurde die nicht mehr erforderliche Zwischenholding Mannesmann Dematic (Middle East) EC, Bahrain, liquidiert.

Im Laufe des Geschäftsjahres wurde eine Repräsentanz in Moskau eröffnet, welche mit sechs Mitarbeitern vor Ort den russischen Markt bearbeitet.

(3.) Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

3.1. Auftragseingang und –bestand

Die DCC GmbH verzeichnete im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2005 bis zum 30. September 2006 einen Auftragseingang von TEUR 385.980. Dieser lag um 7,3 % über dem Vorjahreswert von TEUR 359.882. Der Anstieg von insgesamt TEUR 26.099 erstreckt sich über alle Geschäftszweige der DCC GmbH. Das Segment lndustriekrane verzeichnet ein Wachstum von 5,3 % gegenüber dem Vorjahr und verteilt sich auf Krane TEUR 7.790 und Handling Technology & Drives TEUR 7.205. Der Geschäftszweig Service wuchs um TEUR 11.104, was einer Steigerung von 14,9 % entspricht. Die Verteilung auf die einzelnen Produktbereiche ergibt sich wie folgt:

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      Veränderung zum Vorjahr
  1.10.2005 - 30.9.2006 1.10.2004 - 30.9.2005 TEUR %
Prozesskrane 35.228 39.214 -3.986 -10,2
Standardkrane 43.956 35.859 8.097 22,6
Crane Components 69.975 66.295 3.680 5,6
BU Cranes 149.159 141.369 7.790 5,5
KBK 40.538 35.984 4.554 12,7
Compact Hoist 52.592 54.430 -1.838 -3,4
Drives 58.314 53.825 4.489 8,3
BU Handling Technology/Drives 151.444 144.239 7.205 5,0
Industriekrane 300.603 285.608 14.995 5,3
Spare Parts 59.058 49.414 9.644 19,5
Fieldservice 18.075 16.652 1.423 8,5
Refurbishment 8.246 8.208 38 0,5
Service 85.377 74.274 11.104 14,9
DCC GmbH 385.980 359.882 26.099 7,3

Der Auftragsbestand lag zum Jahresende bei TEUR 83.246 und damit 16,4 % über dem Vorjahreswert in Höhe von TEUR 71.525. Wie auch im Auftragseingang zu verzeichnen war, erhöhten sich die Auftragsbestände aller Segmente und Produktbereiche. Der Auftragsbestand der lndustriekrane erhöhte sich um 11,8 % (TEUR 7.932) und verteilt sich auf Krane TEUR 5.235 und Handling Technology & Drives TEUR 2.697. Der Geschäftszweig Service konnte seinen Auftragsbestand um TEUR 3.788 erhöhen.

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Auftragsbestand (TEUR) 01.10.2005- 30.09.2006 01.10.2004- 30.09.2005 Veränderung zum Vorjahr TEUR %
Prozesskrane 33.041 35.064 -2.023 -5,8%
Standardkrane 15.950 10.850 5.100 47,0%
Grane Components 10.860 8.702 2.158 24,8%
BU Cranes 59.851 54.616 5.235 9,6%
KBK 3.189 3.308 -119 -3,6%
Compact Hoist 4.989 3.436 1.553 45,2%
Drives 6.866 5.604 1.262 22,5%
BU Handling Technology / Drives 15.044 12.347 2.697 21,8%
INDUSTRIEKRANE 74.895 66.963 7.932 11,8%
Spare Parts 3.810 2.026 1.784 88,1%
Fieldservice 1.556 295 1.261 427,5%
Refurbishment 2.984 2.241 743 33,2%
SERVICE 8.350 4.562 3.788 83,0%
DCC GmbH 83.246 71.525 11.720 16,4%

Das Prozesskrangeschäft konnte mit einem Umsatz von TEUR 37.326 auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden.

Der Umsatz im Standardkran-Neugeschäft hat einen Auslandsanteil von 51,3 % (Vorjahr 50,1 %). Dabei hat der europäische Markt mit einem Anteil von 82,0 % gegenüber dem Vorjahr mit 78,9 % weiter an Bedeutung gewonnen. Neben der positiven Entwicklung des europäischen Binnenmarktes (ohne Deutschland) im Vorjahresvergleich (+ 20,2 %) hat die sehr erfreuliche Umsatzentwicklung im Handel mit Russland dazu beigetragen. Neben dem positiven Beitrag der ausländischen Märkte hat sich auch der inländische Markt mit einer Umsatzsteigerung von 8,1 % im Vorjahresvergleich positiv entwickelt.

Das Seilzuggeschäft liegt im Volumen auf Vorjahresniveau. lm Seilzug-Neugeschäft beliefert die DCC GmbH zum einen auf direktem Weg ihre Kunden, hier im Wesentlichen auf dem inländischen Markt, zum anderen indirekt die weltweiten Märkte insbesondere über die Zulieferungen an die Tochtergesellschaften. Dabei gewinnen die ausländischen Märkte zunehmend an Bedeutung. Während im Vorjahr der Auslandsanteil am Gesamtumsatz 77,3 % betrug konnte er im Geschäftsjahr 2005/2006 auf 82,3 % ausgedehnt werden.

3.3. Ergebnis

lm Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2005 bis 30. September 2006 betrug das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit TEUR 36.118 (Vorjahr: TEUR -46.436). Die eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen haben sich damit weiterhin positiv auf das Bruttoergebnis vom Umsatz ausgewirkt.

Das Beteiligungsergebnis des Geschäftsjahres 2005/2006 ist zum einen durch die Vereinnahmung von Beteiligungserträgen der Tochtergesellschaften in Höhe von TEUR 13.369 (Vorjahr: TEUR 0) und zum anderen durch die Vereinnahmung eines Beteiligungsertrages der nicht konsolidierten verbundenen Gesellschaft MHE-Demag (S) Pte. Ltd. Singapur, in Höhe von TEUR 1.746 (Vorjahr: TEUR 473) gekennzeichnet. Hingegen waren im Vorjahr Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 31.976 erforderlich. Eine Abschreibung auf Finanzanlagen war in diesem Geschäftsjahr nicht notwendig.

Die Ergebnisbelastungen des Vorjahres durch zusätzliche Unternehmens- und Rechtsberatungskosten welche im Zuge der Reorganisation von Geschäftsprozessen notwendig waren, konnten in diesem Geschäftsjahr deutlich reduziert werden. Gleichwohl wurde das Ergebnis durch Abschreibungen auf das im Rahmen der am 1. Oktober 2002 erfolgten Anwachsung zu Zeitwerten aufgewertete Anlagevermögen (TEUR 14.385) und den Geschäfts- und Firmenwert (TEUR 4.944) beeinflusst.

3.4. Finanzlage

Der Cashflow wurde im Geschäftsjahr 2005/2006 im Wesentlichen durch die Vereinnahmung der Beteiligungserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 13.369 sowie die Ergebnisabführung aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages an die DCC HoldCo5 (fünf) GmbH von TEUR 35.858 beeinflusst. Des Weiteren wurden Kapitalherabsetzungen in den Gesellschaften Demag Cranes & Components (Pty.) Ltd., Johannesburg (Südafrika), in Höhe von TEUR 5.901 und Demag Cranes & Components Ltda., Cotia (Brasilien), in Höhe von TEUR 3.417 vorgenommen.

Die gegenüber der DCC HoldCo 5 (fünf) GmbH bestehenden Darlehensverbindlichkeiten konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr vollständig zurückgeführt werden (Vorjahr: TEUR 36.436). Die Finanzierung erfolgt im Bedarfsfall über die DCC HoldCo 5 (fünf) GmbH.

3.5. Investitionen

Die DCC GmbH investierte im Geschäftsjahr 2005/2006 insgesamt TEUR 4.414 (Vorjahr: TEUR 5.330) in Sachanlagen und in immaterielle Vermögensgegenstände. Im Vordergrund standen dabei die Ausgaben für die strategischen Investitionsprojekte in den Produktlinien „Neuer Seilzug" und „Neuer Kettenzug". Die Schwerpunktinvestitionen des Fulfillments bestanden in der „Lagermodernisierung der Werke Uslar und Wetter" sowie im Projekt „Lean-Radblockcenter Werk Wetter". Im Bereich der IT wurden insbesondere für das Projekt „Neue Geschäftsprozesse” welches sich mit der Entwicklung von Vertriebssoftware zur Ablösung und Optimierung bestehender Einzelsoftwarelösungen beschäftigt, lnvestitionen getätigt.

Für das Geschäftsjahr 2006/2007 ist ein Investitionsvolumen von TEUR 11.179 geplant. Dabei steht neben den strategischen Projekten „Neuer Seilzug” “Neuer Kettenzug” und „Neue Geschäftsprozesse" auch die Fortsetzung der Lagermodernisierungen der Werke Wetter und Uslar im Fokus der lnvestitionen.

3.6. Bilanz

Die Sachanlagen reduzierten sich, im Wesentlichen durch Abschreibungen bedingt, auf TEUR 45.777 (Vorjahr: TEUR 57.977).

Die Kapitalrücklage der DCC GmbH beträgt TEUR 305.667 (Vorjahr: TEUR 308.945). Der Kapitalrücklage wurde im Geschäftsjahr 2005/2006 ein Betrag von TEUR 3.278 zum Ausgleich des Verlustvortrages entnommen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben im Vorjahresvergleich um TEUR 4.828 zugenommen. Die Reduzierung der übrigen Verbindlichkeiten auf TEUR 9.946 (Vorjahr: TEUR 50.188) resultiert zum einen aus der planmäßigen Rückführung von Darlehen sowie zum anderen aus der Aufrechnung einer Darlehensverbindlichkeit mit den Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag des Vorjahres mit der DCC HoldCo5 (fünf) GmbH.

3.7. Mitarbeiter

Am 30. September 2006 waren insgesamt 2.055 Mitarbeiter (Vorjahr: 2.035 Mitarbeiter) bei der DCC GmbH beschäftigt. Diese gliedern sich in 1.100 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr: 1.057) 955 Angestellte (Vorjahr: 978) und 142 Auszubildende bzw. Praktikanten (Vorjahr: 137). Damit erhöhte sich die Beschäftigtenzahl gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr um 20 Mitarbeiter.

3.8. Zweigniederlassungen

Die DCC GmbH hat Zweigniederlassungen an den Standorten Uslar (Niedersachsen) und Luisenthal (Thüringen).

4. Forschung und Entwicklung

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr 2005/2006 insgesamt TEUR 10.269 (Vorjahr: TEUR 12.461). Die Einsparung ist im Wesentlichen auf die Reduzierung der besonderen Belastungen aus der zeitgleichen Neuentwicklung der beiden Produktreihen Seil- und Kettenzug zurückzuführen. Für die kommenden Jahre sind F & E Aufwendungen im diesjährigen Rahmen unter Berücksichtigung der normalen Teuerungsraten geplant.

Die DCC GmbH hat ihre Entwicklungsmaßnahmen im abgeschlossenen Geschäftsjahr auf die Kernprodukte Elektroseilzüge und Elektrokettenzüge sowie die leichte Radblockreihe für allgemeine Fahranwendungen konzentriert. Die Serienproduktion weiterer Seilzugbaureihen „DR", der Kettenzugbaureihen „DC" und des Laufradsystems „LRS" wurde aufgenommen und die Entwicklung der Typen mit großen Traglasten zur Vervollständigung der Baureihen durchgeführt. Die Entwicklungsziele umfassen - neben der marktgerechten Optimierung der Baugrößen und Vereinfachungen der zugrunde liegenden Abwicklungsprozesse - vor allem eine Steigerung der Lebensdauer und Sicherung der Technologieführerschaft durch innovative Lösungskonzepte bei gleichzeitig deutlicher Verringerung der Herstellkosten.

lm Geschäftszweig Krane wurde die neue Produktreihe von Seilzügen DR um eine Baugröße im Traglastbereich bis 50,0 t ergänzt . Mit der Entwicklung von Seilzügen DR in Fußausführung zum Anbau an beliebige Konstruktionen im Traglastbereich von 3,2 t bis 10,0 t sowie der Anwendungserweiterung der Seilzüge DR20 (z.B. ohne Elektrik, Abhebesicherung, Katzbühnen) soll im Kalenderjahr 2007 die Seilzugreihe DH abgelöst werden. Die Prototypen befinden sich bereits im Dauertest. Im Vordergrund der Seilzugreihe DR stehen neben einer Variantenreduzierung die Erhöhung der Umschlagsleistung, die Steigerung der Produktlebensdauer und die Einsatzoptimierung für wirtschaftliche Standardkrane. Erreicht wird dies durch innovative Lösungsansätze wie z.B. den modularen Aufbau der Elektrik und Mechanik, Kommunikation mittels CAN-Bus sowie Dimensionierung für erweiterte Lebensdauer 2m+ (1900 Volllaststunden).

Der Geschäftszweig Handling Technology hat die Entwicklung der neuen Produktreihe von Kettenzügen DC inklusive angetriebener und nichtangetriebener Fahrwerke im Traglastbereich bis 5.000 kg weitestgehend abgeschlossen. Für die Kettenzüge DCS mit stufenloser Geschwindigkeitsregelung wurde die Baureihe um den Traglastbereich 1.000 bis 2.000 kg erweitert. Diese Produkte werden Anfang bis Mitte des Geschäftsjahres 2006/2007 in den Markt eingeführt.

Die Entwicklung der wichtigen Optionen der Baureihe DC wie z.B. Lösungen für spezielle Einsatzfälle (Windkraftanlagen, Lebensmittelindustrie) oder die kurze Katze wurde begonnen. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird die Baureihe DK dann vollständig durch die neue Baureihe DC abgelöst. Das Ziel dieser neuen Baureihe ist die Erhöhung der Produktlebensdauer sowie die Steigerung der Kundenakzeptanz durch neuen Kundennutzen bei gleichzeitiger Senkung der Herstellkosten.

lm Bereich Antriebstechnik wurde die Entwicklung des Laufradsystems mit der Baugröße LRS 350 für neue Kundenanwendungen im Traglastbereich bis 6,5 t abgeschlossen und in den Markt eingeführt. Das Laufrad-System LRS ergänzt das erfolgreiche Radblock-System DRS. Die Frequenzumrichterbaureihe Dedrive Compact wurde um die Baugröße 6 bis zu einer Leistung von 50 KW erweitert. Zur Vereinfachung und Steigerung der Fehlersicherheit der Projektierung und Auftragsabwicklung von Antriebslösungen wurde die Neukonzeption des Drive Designer Online begonnen.

5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es sind keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag zu verzeichnen.

6. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

lm Geschäftsjahr 2006/2007 wird sich die DCC GmbH weiter auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren, um ihre Markt- und Ergebnisziele weiter abzusichern. Es ist ein Umsatz von Mio. EUR 388 (+3,8 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2005/2006) bei einer weiteren positiven Entwicklung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit geplant. Positive Impulse werden aus den eingeleiteten Markt- und Produktoffensiven erwartet.

7. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Für den Geschäftsbereich lndustriekrane wird mittelfristig mit zusätzlichen Absatzchancen aus makroökonomischen Entwicklungen gerechnet.

Die DCC GmbH ist in ihren Betätigungsfeldern den üblichen unternehmerischen Chancen und Risiken ausgesetzt und hat das nach § 91 Abs. 2 AktG eingerichtete Risikofrüherkennungssystem weiterentwickelt. Bei der im abgelaufenen Geschäftsjahr durchgeführten Risikoinventur wurden keine bestandsgefährdenden Risiken identifiziert. Das installierte Risikoreporting wurde quartalsweise durchgeführt. Für das Geschäftsjahr 2006/2007 ist eine Änderung des Risikoreportings vorgesehen. Um noch früher bestandsgefährdende Risiken zu identifizieren und notwendige Gegenmaßnahmen einzuleiten, wird zukünftig das Risikoreporting monatlich durchgeführt.

Allgemeine Geschäftsrisiken sieht die Gesellschaft insbesondere in der Abwicklung von Großaufträgen, in der teilweisen Erneuerung der Produktpalette in Bezug auf die Marktakzeptanz, sowie trotz entsprechender risikomindernder Vorsorge, hinsichtlich Bonitäts- und Gewährleistungsrisiken. Die Gesellschaft geht außerdem von einem weiterhin andauernden intensiven Preiswettbewerb aus.

Die Erneuerung der Produktpalette entspricht den Markterfordernissen und wird durch gezielte Forschungs- und Marktbeobachtungsmaßnahmen sowie die Zusammenarbeit mit Universitäten und Instituten gewährleistet. Mit einem umfangreichen Reportingsystem wird das Management fortlaufend über den Entwicklungsfortschritt und den Kostenanfall informiert.

Die Auftragsrisiken werden durch ein mehrstufiges Genehmigungsverfahren bei kritischen Vertragsabschlüssen und durch monatliche Statusberichte insbesondere bei Prozesskranen und Anlagen, aufgrund der mitlaufenden Kalkulation minimiert. Dabei stehen diese Risiken durch ein qualifiziertes Projektmanagement unter stetiger Beobachtung.

Besondere kurzfristige Risiken sieht die Geschäftsführung in der Erreichung eines stetigen Ergebnisflusses zur Bedienung der Fremdfinanzierungen da der deutlich verbesserten weltweiten konjunkturellen Situation mögliche Rückschläge durch massive Preissteigerungen im Rohstoffbereich gegenüberstehen können. Die noch nicht vollständig abgeschlossenen Restrukturierungsmaßnahmen sind zudem teilweise mit zumindest kurzfristigen organisatorischen Friktionen verbunden, deren Glättung besonderes Augenmerk gilt.

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2005 bis 30. September 2006

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(TEUR) Anhang 01.10.2005 - 30.09.2006 01.10.2004 - 30.09.2005
1. Umsatzerlöse (1) 374.260 359.070
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen   -269.070 -273.066
3. Bruttoergebnis vom Umsatz   105.190 86.004
4. Forschungs- und Entwicklungskosten   -10.269 -12.461
5. Vertriebskosten   -49.341 -48.918
6. Allgemeine Verwaltungskosten (2) -33.640 -46.513
7. Sonstige betriebliche Erträge (3) 19.567 18.601
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen (4) -12.481 -12.862
9. Beteiligungsergebnis (5) 15.115 -31.503
10. Zinsergebnis (6) 1.977 1.216
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   36.118 -46.436
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -260 102
13. Erträge aus Verlustübernahme   0 46.334
14. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn   -35.858 0
15. Jahresüberschuss   0 0
16. Verlustvortrag aus dem Vorjahr   -3.278  
17. Entnahme aus der Kapitalrücklage   3.278  
18. Bilanzgewinn   0  

Bilanz zum 30. September 2006

Aktiva (TEUR)

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Anhang 30.09.2006 30.09.2005
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   80.834 93.811
II. Sachanlagen   45.777 57.977
III. Finanzanlagen   130.367 137.356
  (7) 256.978 289.144
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte (8) 41.490 47.430
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen   37.282 30.315
2. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   146.231 150.409
  (9) 183.513 180.724
III. Kassenbestand Guthaben bei Kreditinstituten   4.133 2.061
    229.136 230.215
C. Rechnungsabgrenzungsposten   1.461 1.977
    487.575 521.336

Passiva (TEUR)

     
  Anhang 30.09.2006 30.09.2005
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   3.000 3.000
II. Kapitalrücklage   305.667 308.945
III. Verlustvortrag   0 -3.278
IV. Bilanzgewinn   0 0
  (10) 308.667 308.667
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   96.635 95.682
2. Sonstige Rückstellungen   46.977 46.277
  (11) 143.612 141.959
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   25.350 20.522
2. Übrige Verbindlichkeiten   9.946 50.188
  (12) 35.296 70.710
    487.575 521.336

Anhang

für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2005 bis 30. September 2006

Grundsätzliche Feststellungen

Der Jahresabschluss der Demag Cranes & Components GmbH, Wetter, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 und 4 HGB.

Nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB sind einige Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen, um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern. Aus gleichem Grunde werden die Posten nur in TEUR dargestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert fortgeführt worden.

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet, die um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert sind. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften über 15 Jahre planmäßig linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibung bewertet. Für die Gebäudeabschreibungen gelten die Grundsätze des § 7 EStG. Die beweglichen Anlagegüter sind nach der jeweils kürzesten steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer in der Regel degressiv abgeschrieben. Auf die Zugänge wird die monatsgenaue Abschreibung (pro rata temporis) vorgenommen. Die gemäß § 7 Abs. 3 EStG mögliche Umstellung von der degressiven Abschreibung auf die gleichmäßige Verteilung des Restwertes auf die Restnutzungsdauer erfolgt in dem Jahr in dem der Übergang zu einem höheren Abschreibungsbetrag führt als die Fortführung der degressiven Abschreibung. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Steuerbegünstigte Ausleihungen für Wohnraumbeschaffung und zinslose Ausleihungen sind auf den Gegenwartswert abgezinst.

Umlaufvermögen

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tagespreisen, unfertige Erzeugnisse und Leistungen zu Herstellungskosten bewertet. Sie umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. Die Kosten der allgemeinen Verwaltung und des Vertriebs sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung sind nicht aktiviert. Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Die von Kunden erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind von den Vorräten abgesetzt.

Soweit bei Vorräten für noch nicht erfüllte Absatzgeschäfte (kundenbezogener Vorrat) die insgesamt erwarteten Aufwendungen die Erlöse übersteigen, werden die Vorräte auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Bei den zum Nennwert angesetzten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist allen erkennbaren Risiken durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Unverzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Die Flüssigen Mittel sind zu Nominalwerten bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind gemäß § 6a EStG nach versicherungsmathematischen Berechnungen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 6 % und unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2005G mit ihrem Teilwert erfasst.

Die übrigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Forderungen in ausländischer Währung sind mit dem Mittelkurs am Entstehungstag bzw. dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag, bei Deckung durch Termingeschäfte mit dem Terminkurs bewertet.

Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind mit dem Mittelkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am Bilanzstichtag, bei Deckung durch Termingeschäfte mit dem Terminkurs bewertet.

Bei den Angaben zum Anteilsbesitz erfolgt die Fremdwährungsumrechnung bei den Auslandsgesellschaften mit dem jeweiligen Stichtagskurs (Eigenkapital) bzw. mit dem jeweiligen Durchschnittskurs (Jahresergebnis).

Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt, wobei die sonstigen Steuern als Betriebsaufwand den einzelnen Funktionsbereichen zugeordnet sind.

1. Umsatzerlöse

Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen

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(TEUR) 01.10.2005- 30.09.2006 01.10.2004- 30.09.2005
Krane 143.951 139.647
Handling Technology 91.669 89.911
Antriebstechnik 57.052 55.275
Service 81.588 74.237
  374.260 359.070

Die Umsatzerlöse verteilen sich nach geografisch bestimmten Märkten wie folgt:

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(TEUR) 01.10.2005- 30.09.2006 01.10.2004- 30.09.2005
Deutschland 151.662 153.747
Übrige EU-Länder 103.132 94.531
Übriges Europa 15.423 13.936
Naher und Mittlerer Osten 8.763 11.075
Nordamerika 25.033 21.745
Mittel- und Südamerika 13.328 11.346
China 16.705 17.759
Übriges Asien 26.106 21.891
Afrika 6.816 6.524
Australien Übrige Gebiete 7.292 6.516
  374.260 359.070

2. Allgemeine Verwaltungskosten

Die allgemeinen Verwaltungskosten in Höhe von TEUR 33.640 (Vorjahr: TEUR 46.513) sind im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen durch geringere Restrukturierungsaufwendungen sowie Rechts- und Berateraufwendungen gekennzeichnet. Gegenläufig wirkt ein im Vorjahresvergleich höherer Personalaufwand.

3. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 19.567 (Vorjahr: TEUR 18.601) enthalten im Wesentlichen Erträge aus Kurs- und Währungsgewinnen von TEUR 3.036 (Vorjahr: TEUR 4.883), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 3.770 (Vorjahr: TEUR 6.060) sowie Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen bzw. Geldeingängen aus ausgebuchten Forderungen von TEUR 1.251 (Vorjahr: TEUR 52). Darüber hinaus beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge einen Ertrag aus der Weiterbelastung von Marken- und Schutzrechten in Höhe von TEUR 1.318, welche in diesem Geschäftsjahr erstmals an Tochtergesellschaften weiterbelastet wurden.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

ln den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 12.481 (Vorjahr: TEUR 12.862) werden betriebliche Aufwendungen erfasst die den Funktionsbereichen nicht eindeutig zuordenbar sind. Dies waren im Wesentlichen Kurs- und Währungsverluste in Höhe von TEUR 5.029 (Vorjahr: TEUR 4.236),Abschreibungen auf Firmenwerte von TEUR 4.944 (Vorjahr: TEUR 4.965) sowie Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen in Höhe von TEUR 1.807 (Vorjahr: TEUR 1.604).

5. Beteiligungsergebnis

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(TEUR) 01.10.2005- 30.09.2006 01.10.2004- 30.09.2005
Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.746 473
Erträge aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen 13.369 0
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 -31.976
  15.115 -31.503

Der Ertrag aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurde von dem nicht konsolidierten Unternehmen MHE-Demag (S) Pte. Ltd., Singapur, vereinnahmt. Die Beteiligungen von verbundenen Unternehmen wurden von der

Demag Cranes & Components Pty. Ltd. Smithfield (Australien)

Demag Cranes & Components A/S Kopenhagen (Dänemark)

Demag Cranes & Components AG Dietlikon (Schweiz)

Demag Cranes & Components (Pty.) Ltd. Johannesburg (Südafrika)

Demag Cranes & Components Ltda. Cotia (Brasilien)

Demag Cranes & Components Corp., Cleveland (USA)

Demag Cranes & Components GmbH Salzburg (Österreich)

Demag Cranes & Components Holdings Ltd. Banbury (Großbritannien)

vereinnahmt.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen des Vorjahres wurden auf die Anteile an den Beteiligungsgesellschaften

Demag Cranes & Components Corp. Cleveland (USA)

Demag Cranes & Components AG Dietlikon (Schweiz)

Demag Cranes & Components S.p.A. Agrate Brianza (Italien)

Demag Cranes & Components (India) Pte. Ltd. Pune (Indien)

Demag Cranes & Components Holdings Ltd. Banbury (Großbritannien)

Demag Cranes & Components (Middle East) FZE Dubai (Vereinigte Arabische Emirate)

vorgenommen.

6. Zinsergebnis

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(TEUR) 01.10.2005- 30.09.2006 01.10.2004- 30.09.2005
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 12 15
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.111 3.968
(davon aus verbundenen Unternehmen) (3.067) (3.856)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.146 -2.767
(davon an verbundene Unternehmen) (-835) (-2.544)
  1.977 1.216

Die Reduzierung der Zinserträge gegenüber dem Vorjahr ist bedingt durch die Rückführung von Darlehen von Tochtergesellschaften an die DCC GmbH. Aufgrund dessen und aufgrund der verbesserten eigenen Liquiditätssituation war die Gesellschaft in der Lage, planmäßig eigene Darlehen zurückzuführen, was eine Reduzierung der Zinsaufwendungen zur Folge hatte.

Sonstige Steuern

Die in den Funktionsbereichen ausgewiesenen sonstigen Steuern betragen im Geschäftsjahr TEUR 386 (Vorjahr: TEUR 397).

Angaben nach § 285 Nr. 8 HGB

Materialaufwand

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(TEUR) 01.10.2005 - 30.09.2006 01.10.2004 - 30.09.2005
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 139.871 138.502
Aufwendungen für bezogene Leistungen 27.765 26.952
  167.636 165.454

Die Materialquote hat sich trotz Ausweitung der Outsourcingaktivitäten, bedingt durch Verbesserungen im Produktbereich, auf 44,8 % (Vorjahr: 46,1 %) reduziert.

Personalaufwand

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(TEUR) 01.10.2005 - 30.09.2006 01.10.2004 - 30.09.2005
Löhne und Gehälter 105.479 116.293
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 29.077 30.732
(davon für Altersversorgung) (6.901) (7.887)
  134.556 147.025

Die Personalaufwandsquote im Verhältnis zum Umsatz reduzierte sich auf insgesamt 36,0 % (Vorjahr: 40,9 %). Ein wesentlicher Beitrag resultiert aus dem Sanierungstarifvertrag. Die Einsparungen daraus betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 9.682 (Vorjahr: TEUR 7.391). Der Anstieg begründet sich durch die Laufzeit, welche im Vorjahr nur mit neun Monaten zur Wirkung kam.

Bilanzerläuterungen

7. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

8. Vorräte

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(TEUR) 30.09.2006 30.09.2005
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 19.226 20.394
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 38.791 42.005
Geleistete Anzahlungen 305 81
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -16.832 -15.050
  41.490 47.430

Aufgrund der Maßnahmen aus dem RPG konnte das Vorratsvermögen erheblich reduziert werden. Die Quote beträgt 11,1 % der Umsatzerlöse (Vorjahr: 13,2 %) obwohl der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr um 16,4 % gesteigert werden konnte.

9. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

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(TEUR) 30.09.2006 30.09.2005
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 37.282 30.315
(davon Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr) (327) (193)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 137.635 142.614
(davon gegen Gesellschafter) (67.815) (52.493)
Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.911 4.510
Sonstige Vermögengegenstände 2.685 3.285
(davon Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr) (271) (1.155)
  183.513 180.724

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steueransprüche, Forderungen gegen Belegschaftsmitglieder sowie Kautionen und Hinterlegungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen entfallen mit Mio. EUR 53 (Vorjahr: Mio. EUR 55) auf den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

10. Eigenkapital

Der Kapitalrücklage wurde im Geschäftsjahr 2005/2006 ein Betrag von TEUR 3.278 zum Ausgleich des Verlustvortrages entnommen. Das Jahresergebnis von TEUR 35.858 wurde aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Gesellschafterin abgeführt.

11. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen, für ausstehende Kosten abgerechneter Aufträge, für sonstige Risiken im Zusammenhang mit Verkaufsgeschäften, für Alterteilzeitverpflichtungen und Rückstellungen für Personalkosten.

12. Verbindlichkeiten

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(TEUR) 30.09.2006 davon Restlaufzeit 30.09.2005 davon Restlaufzeit
<1 Jahr >5 Jahre <1 Jahr >5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 25.350 25.350 0 20.522 20.522 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.309 3.240 0 40.216 5.691 3.726
(davon gegenüber Gesellschaftern) (0) (0) (0) (36.436) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 65 65 0 606 606 0
Sonstige Verbindlichkeiten 6.572 6.100 472 9.366 8.895 0
(davon aus Steuern) (41) (41) (0) (30) (30) (0)
  35.296 34.755 472 70.710 35.714 3.726

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten unter anderem Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie Steuern und Abgaben.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Beteiligungsunternehmen entfallen mit Mio. EUR 2 (Vorjahr: Mio. EUR 2) auf den Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft ist Garant unter den zur Finanzierung der Demag-Gruppe abgeschlossenen Bankkrediten. Sie übernimmt die gesamtschuldnerische Haftung in Höhe einer Kreditlinie von insgesamt TEUR 325.000. Zum Bilanzstichtag sind TEUR 241.255 ausgeschöpft. Davon entfallen TEUR 180.000 auf Darlehen und TEUR 61.255 auf Avalkredite.

Darüber hinaus bestehen folgende Haftungsverhältnisse:

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(TEUR) 30.09.2006 30.09.2005
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 160 46
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (60) (46)
Gewährleistungen 5.296 601
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) (5.296) (601)

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich am 30. September 2006 auf TEUR 42.004 (Vorjahr: TEUR 24.059). Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (TEUR 7.988; Vorjahr: TEUR 6.103) sowie aus Bestellobligo für Investitionsvorhaben (TEUR 1.907; Vorjahr: TEUR 1.006), Vorräten (TEUR 27.695; Vorjahr: TEUR 16.207) und Vermögenswerten (TEUR 4.414; Vorjahr: TEUR 743).

Sonstige Angaben

Mit Wirkung zum 01. Juni 2006 wurde Herr Andrew Clarke, Stratford an Avon (Großbritannien), zum Geschäftsführer für den Bereich Sales bestellt.

Aufgliederung der Mitarbeiter nach Gruppen

Aufgliederung der Mitarbeiter nach Gruppen

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Anzahl Mitarbeiter zum Stichtag GJ 2004/05 Geschäftsjahr 2005/06
30.09.05 Ø* 31.12.05 31.03.06 30.06.06 30.09.06 Ø*
Gewerbliche 1.057 1.141 1.060 1.079 1.118 1.100 1.088
Angestellte 978 1.012 982 967 966 955 969
DCC GmbH 2.035 2.153 2.042 2.046 2.084 2.055 2.057
Azubis 132 126 127 103 86 117 108
Praktikanten 5 17 3 13 28 25 15
DCC GmbH gesamt 2.172 2.296 2.172 2.162 2.198 2.197 2.180

* Durchschnitt auf Basis von 12 Monatswerten

Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates

Entsprechend der Erleichterungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die Angaben hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Abs. 9a HGB.

An Ruhestands- und Hinterbliebenenbezügen für ehemalige Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen wurden im Geschäftsjahr TEUR 298 (Vorjahr: TEUR 294) gezahlt. Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung bzw. deren Hinterbliebenen wurden TEUR 3.992 (Vorjahr: TEUR 3.965) zurückgestellt.

Die Vergütung an den Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2005/2006 betrug TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 72).

Anteilsbesitz

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 30. September 2006 der Demag Cranes & Components GmbH wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Hagen hinterlegt.

Angaben zum Mutterunternehmen gemäß § 291 Abs. 2 HGB und § 285 Nr. 14 HGB

Die Muttergesellschaft ist die DCC HoldCo5 (fünf) GmbH, Wetter.

Die Gesellschaft wird in den nach International Financial Reporting Standards (lFRS) Rechnungslegungsvorschriften aufgestellten Konzernabschluss der Demag Cranes AG, Düsseldorf, einbezogen und ist somit von der Aufstellung eines Konzernabschlusses nach § 291 Abs. 2 HGB befreit.

Der Konzernabschluss der Demag Cranes AG, Düsseldorf, wird beim Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 54517 hinterlegt und im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Wesentliche Unterschiede zwischen deutscher Rechnungslegung und IFRS

Geschäfts- oder Firmenwert

Gemäß HGB ist der aktive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung (Firmen- oder Geschäftswert) in jedem folgenden Geschäftsjahr zu mindestens einem Viertel durch Abschreibungen zu tilgen oder über den Zeitraum der zu erwartenden Nutzungsdauer abzuschreiben oder aber sofort vollständig mit den Rücklagen zu verrechnen. Unter IFRS ist der Goodwill nicht planmäßig abzuschreiben, sondern mindestens einmal jährlich oder zusätzlich bei Anzeichen für eine Wertminderung einem Werthaltigkeitstest zu unterziehen. Festgestellte Wertverluste sind durch Abschreibungen zu berücksichtigen.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Nach HGB besteht gemäß § 248 HGB ein Aktivierungsverbot für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände. Demgegenüber können nach IFRS bei Erfüllung von bestimmten Kriterien und Voraussetzungen (lAS 38.57) Entwicklungskosten aktiviert werden. Die Aufwendungen für Forschung sind sowohl nach HGB als auch nach lFRS als Aufwand der Periode zu erfassen.

Sachanlagen

Nach HGB besteht ein Abschreibungswahlrecht bei voraussichtlich vorübergehender Wertminderung, während nach lFRS außerplanmäßige Abschreibungen nur bei dauerhafter Wertminderung zulässig sind.

Vorräte

Die Vorräte sind nach HGB ebenso wie nach lFRS mit den Herstellungskosten zu bewerten. Beim Umfang der Herstellungskosten besteht sowohl nach HGB als auch nach IFRS das Wahlrecht, fertigungsbedingte und nicht fertigungsbedingte Gemeinkosten zu aktivieren. Die Muttergesellschaft übt diese Wahlrechte so aus, dass sie mit lFRS korrespondieren.

Hiernach werden die Herstellungskosten als produktbezogene Vollkosten definiert, bei denen neben den Material- und Lohneinzelkosten sowie den Sondereinzelkosten der Fertigung die Material- und Fertigungsgemeinkosten zwingend einzubeziehen sind. Zudem sind Verwaltungskosten zu berücksichtigen, sofern sie in eindeutigem Zusammenhang mit der Erzeugung der zu bewertenden Produkte stehen.

Abwertungen zur Berücksichtigung des niedrigeren beizulegenden Werts werden nach HGB je nach Art der Vorräte differenziert auf Basis des Absatz- und/oder des Beschaffungsmarktes ermittelt. Nach lFRS wird der "net realizable value" dabei auf der Basis des Absatzmarktes errechnet. Der Beschaffungsmarkt wird vernachlässigt. Die Abwertung der Rohstoffe ist nach IFRS abhängig von der Abwertung der Fertigprodukte.

Latente Steuern

Handelsrechtlich ist die Bildung aktiver latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge nicht erlaubt, da die erwarteten zukünftigen Steuerersparnisse als noch nicht realisiert gelten. Nach lFRS sind aktive latente Steuern auf alle temporären Differenzen zwischen dem Buchwert und dem Steuerwert eines Vermögenswertes oder einer Schuld anzusetzen, sofern es wahrscheinlich ist, dass ein zu versteuerndes Ergebnis vorhanden sein wird, gegen das die temporäre Differenz verwendet werden kann. Passive latente Steuern sind auf alle zu versteuernden temporären Differenzen zwischen dem Buchwert eines Vermögenswertes oder einer Schuld anzusetzen. Latente Steuern werden mit den aktuell gültigen Steuersätzen bewertet und undiskontiert angesetzt. Der Ansatz und die Auflösung von latenten Steuern erfolgen erfolgswirksam, sofern der ihnen zugrunde liegende Sachverhalt in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wurde. Latente Steuern sind dagegen erfolgsneutral anzusetzen und aufzulösen wenn der ihnen zugrunde liegende Sachverhalt unmittelbar mit dem Eigenkapital verrechnet wurde.

Rückstellungen

Den lFRS liegt im Vergleich zum deutschen HGB bei Rückstellungen ein anderes Verständnis des Vorsichtsprinzips zugrunde. Die IFRS stellen tendenziell höhere Anforderungen an die Wahrscheinlichkeit der relevanten Ereignisse und die Bestimmbarkeit des rückstellungsfähigen Betrags. Aufwandsrückstellungen sind nach IFRS nicht zulässig.

Eigenkapital

Die aus der Erstanwendung der IFRS resultierenden Erstanwendungseffekte sind in den Gewinnrücklagen dargestellt.

Pensionsrückstellungen

Grundsätzlich besteht nach lFRS eine Passivierungspflicht in Höhe der Pensionsverpflichtung, soweit diese nicht durch Planvermögen gedeckt ist. Der als Schuld zu erfassende Betrag entspricht dem Saldo des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung zzgl. versicherungsmathematischer Gewinne oder Verluste und abzgl. des am Bilanzstichtag beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens. Um den Barwert von leistungsorientierten Verpflichtungen und den damit verbundenen Dienstzeitaufwand zu bestimmen, ist es erforderlich, eine versicherungsmathematische Bewertungsmethode anzuwenden, die Leistungen den Dienstjahren der Arbeitnehmer zuzuordnen sowie versicherungsmathematische Annahmen zu treffen.

Nach HGB sind Pensionsrückstellungen mit dem sich nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ergebenden Barwert anzusetzen. Eine Verwendung der buchhalterischen Methode ist unzulässig. Ein gesondertes Bewertungsverfahren ist gesetzlich nicht vorgeschrieben.

Aufsichtsrat

 

Dirk Kießling,

Wetter,

CFO der Demag Cranes AG,

Düsseldorf

(ab 04. Juli 2006)

Vorsitzender seit 21. September 2006)

 

Josef Berger, *

Düsseldorf,

Vorsitzender des Betriebsrats der

Demag Cranes & Components GmbH,

Wetter,

stellvertretender Vorsitzender

 

Gerd-Uwe Boguslawski ,*

 

Northeim,

 

IG Metall Verwaltungssteller,

Göttingen,

 

Dr. Mathias Dobner,

Rommerskirchen,

Vorsitzender der Geschäftsführung der

Gottwald Port Technology GmbH,

Düsseldorf

(seit 04. Juli 2006)

 

Heinrich Fischer,

Bahnhofplatz 12,

Saurer Management AG,

CH-8401 Winterthur,

Schweiz

(bis 23. Juni 2006)

 

Reinhard Gorenflos,

London,

Kaufmann,

Kohlberg Kravis Roberts & Co. L.P.,

London

(bis 23. Juni 2006)

 

Alfred Hack, *

Herdecke,

 

Leiter Produktmanagement

Prozesskrane,

 

Demag Cranes & Components GmbH,

Wetter

 

Dr. Horst Heidsieck,

Büdingen,

CEO der Demag Holding S.a.r.l.,

Luxemburg

(bis 21. September 2006 Vorsitzender)

 

Eberhardt Kuhn,

Homburg,

ehem. Mitglied des Vorstandes

der Mannesmann Dematic AG

Wetter

 

Dr. Kay Mayland

Köln

Vorsitzender des Vorstandes der

SMS Demag AG,

Düsseldorf

(seit 04. Juli 2006)

 

Reinhard Möller, *

Uslar,

Vorsitzender des Betriebsrats der

Demag Cranes & Components GmbH,

Werk Uslar

 

Prof. Heinrich Pack,

Hagen,

ehem. Mitglied der Geschäftsführung

der Demag Cranes & Components GmbH,

Wetter

 

Werner Paschke,

Luxemburg

CFO der Demag Holding S.a.r.l.,

Luxemburg,

Vorsitzender AR-Bilanzausschuss

(bis 23. Juni 2006)

 

Hubert Rosenthal, *

Herdecke,

1. Bevollmächtigter der IG Metall,

Verwaltungsstelle Hagen

 

Ralph Triebel, *

Northeim,

Vorsitzender des Betriebsrats der

Demag Granes & Components GmbH,

Werk Luisenthal

* Arbeitnehmervertreter

Geschäftsführung

 

Harald Joos,

Herdecke,

Vorsitzender

 

Dr. Thomas Zipse,

Wetter,

Fulfillment

 

Dr. Horst J. Heiber,

Wetter,

Administration & Finance

 

Andrew M. Clarke,

Stratford an Avon (Großbritannien),

Sales

(seit 01. Juni 2006)

 

Wetter den 11. Dezember 2006

Joos

Dr. Heiber

Dr. Zipse

Clarke

Anlage zum Anhang

Anlagevermögen

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  Anschaffungs- oder Herstellungkosten kumulierte Abschreibungen 30.09.2006
(in TEUR) 1.10.2005 Umbuchungen Zugänge Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Schutzrechte 56.739 0 613 1.319 30.716
2. Geschäfts- oder Firmenwert 74.474 0 0 322 19.370
3. Geleistete Anzahlungen 288 0 447 0 0
  131.501 0 1.060 1.641 50.086
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 72.494 0 0 9.101 38.909
2. Technische Anlagen und Maschinen 140.645 290 2.497 2.702 121.621
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.791 21 837 1.241 19.488
4. Geleistete Anzahlungen auf Anlagen 520 -276 0 0 0
5. Anlagen im Bau 35 -35 20 0 0
  235.485 0 3.354 13.044 180.018
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 190.758 0 174 10.620 55.395
2. Beteiligungen 5.134 0 0 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 543 0 0 173 54
  196.435 0 174 10.793 55.449
  563.421 0 4.588 25.478 285.553
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  Buchwerte 30.09.2006 Buchwerte 30.09.2005 Abschreibungen 01.10.2005- 30.09.2006
(in TEUR)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Schutzrechte 25.317 33.540 8.835
2. Geschäfts- oder Firmenwert 54.782 59.984 4.944
3. Geleistete Anzahlungen 735 287 0
  80.834 93.811 13.779
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und Bauten 24.484 29.212 1.606
2. Technische Anlagen und Maschinen 19.109 26.179 9.762
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.920 2.031 845
4. Geleistete Anzahlungen auf Anlagen 244 520 0
5. Anlagen im Bau 20 35 0
  45.777 57.977 12.213
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 124.917 131.742 0
2. Beteiligungen 5.134 5.134 0
3. Sonstige Ausleihungen 316 480 0
  130.367 137.356 0
  256.978 289.144 25.992

Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 30. September 2006

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Name und Sitz des Unternehmens Land Anteilseigner Kapitalanteil
in %
Eigenkapital
in TEUR
Jahresergebnis 1.10.2005-30.9.2006
in TEUR
Konsolidierte Unternehmen - Inland          
Kranservice Rheinberg GmbH Rheinberg   DCC GmbH 100,00 1.776 -9
DCC Verwaltungs GmbH, Wetter   DCC GmbH 100,00 26 1
DCC Verwaltungs 2 (zwei) GmbH, Wetter   DCC GmbH 100,00 619 14
Konsolidierte Unternehmen - Ausland          
Demag Cranes & Components Pty. Ltd. Smithfield Australien DCC GmbH 100,00 6.093 708
Demag Cranes & Components Ltda, Cotia Brasilien DCC GmbH 99,9999 10.381 4.876
Demag Cranes & Components (Qinhuangdao) Co. Ltd., Qinhuangdao China DCC GmbH 100,00 0 -59
Demag Cranes & Components (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai China DCC GmbH 100,00 -3.638 -5.074
Demag Cranes & Components Trading (Shanghai) Co. Ltd.,Pudong China DCC GmbH 100,00 2.140 -190
Demag Cranes & Components A/S, Kopenhagen Dänemark DCC GmbH 100,00 2.881 -313
Demag Cranes & Components Ltd., Banbury Großbritannien DCC Holdings Ltd. 100,00 1) 13.488 2.404
Demag Cranes & Components Guarantee Ltd., Banbury Großbritannien DCC GmbH 100,00 1) 50 0
Demag Cranes & Components Holdings Ltd., Banbury Großbritannien DCC GmbH / DCC Guarantee Ltd. 100,00 1)2) -210 -15.758
Demag Cranes & Components (India) Pte. Ltd., Pune Indien DCC GmbH 100,00 3) 1.927 771
Donati Sollevamenti S.r.I. Varese Italien DCC GmbH / DCC S.p.A. 100,00 4) 5.754 255
Demag Cranes & Components S.p.A. Agrate Brianza Italien DCC GmbH 100,00 13.763 -214
Demag Cranes & Components GmbH Salzburg Österreich DCC GmbH 100,00 9.836 2.434
Demag Cranes & Components Sp. Z.o.o. Warschau Polen DCC GmbH 100,00 783 366
Demag Cranes & Components Ltda., Lissabon Portugal DCC GmbH 100,00 77 -164
Demag Cranes & Components AG, Dietlikon Schweiz DCC GmbH 100,00 7.578 910
Demag Cranes & Components S.A.U. Madrid Spanien DCC GmbH 100,00 1.838 -2.660
Demag Cranes & Components (Pty.) Ltd., Johannesburg Südafrika DCC GmbH 100,00 7.906 2.022
Demag Cranes & Components spol. s.r.o. Slaný Tschechien DCC GmbH 100,00 3.998 -212
Demag Cranes & Components Corp., Cleveland USA DCC GmbH 100,00 27.066 2.396
Crane America Services Corp., Dayton USA DCC Corp. 100,00 4.604 3.873
Demag Cranes & Components (Middle East) FZE Dubai VAE DCC Holding Limited 100,00 1.053 707
Demag Cranes & Components Holding Limited, Dubai VAE DCC GmbH 100,00 2.741 2.808
Assoziierte Unternehmen - Ausland          
MHE-Demag (S) Pte. Ltd., Singapur Singapur DCC GmbH 50,00 5) 19.992 1.531

1) Stand der Werte zum 30. September 2005
2) 74 % DCC GmbH / 26 % DCC Guarantee Ltd.
3) Stand der Werte zum 31. März 2006
4) 10 % DCC GmbH / 90 % DCC S.p.A., vorläufige Angaben
5) Stand der Werte zum 31. Dezember 2005

Gesellschafterliste der Demag Cranes & Components GmbH

Handelsregister Amtsgericht Hagen — HRB 5537

Stand: 03.07.07

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Gesellschafter Anteil in €
DCC HoldCo 5 (fünf) GmbH, Wetter 3.000.000,00

 

Thomas H. Hagen

Andrew Clarke

Dr. Horst J. Heiber

Dr. Thomas Zipse

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Demag Cranes & Components GmbH, Wetter, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2005 bis 30. September 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Demag Cranes & Components GmbH, Wetter, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 12. Dezember 2006

Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Crampton, Wirtschaftsprüfer

Schmelzer, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres vom 1. Oktober 2005 bis 30. September 2006 der Gesellschaft Demag Cranes & Components GmbH, Wetter, wurde durch Gesellschafterbeschluss vom 25.01.2007 festgestellt.

 

Wetter, im Juli 2007

Demag Cranes & Components GmbH

Die Geschäftsführung

Thomas H. Hagen

Andrew Clarke

Dr. Horst J. Heiber

Dr. Thomas Zipse

Gesellschafterbeschluss

der Demag Cranes & Components GmbH mit dem Sitz in Wetter

Die DCC HoldCo 5 (fünf) GmbH mit Sitz in Wetter (im folgenden: "Gesellschafterin") ist die alleinige Gesellschafterin der Demag Cranes & Components GmbH (im folgenden "Gesellschaft") mit dem Sitz in Wetter.

Unter Verzicht auf alle gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften für die Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung hat die Gesellschafterin am heutigen Tag eine ordentliche Gesellschafterversammlung der Gesellschaft abgehalten. Darin wurden mit allen Stimmen die folgenden Beschlüsse gefasst:

1.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 1. Oktober 2005 bis 30. September 2006 mit einer Bilanzsumme von EUR 487.574.563,03 und einem Jahresüberschuss von EUR 0,00 wird festgestellt.

2.

Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2005/2006 Entlastung erteilt.

Die Gesellschaftsversammlung wurde damit für beendet erklärt.

 

Wetter, den 25.01.2007

Für die Gesellschafterin

Harald J. Joos

Dr. Horst J. Heiber

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