Nagel TK Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseVermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Natalie Hartmann seit 27.12.2024 | Prokura |
Jens Kleiner seit 30.1.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Nagel Transport & Warehouse GmbHVersmoldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Nagel Transport & Warehouse GmbH, Versmold1. Grundlagen der Gesellschaft a) Geschäftsmodell b) Personal und Umwelt c) Forschung und Entwicklung 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Interne Leistungsindikatoren 2.2. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen a) Entwicklung der Gesamtwirtschaft b) Entwicklung der Branche 2.3. Geschäftsverlauf a) Ertrags- und Finanzlage b) Vermögenslage c) Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3. Chancen- und Risikenbericht a) Entwicklung gesamtwirtschaftliche und Branchenrisiken b) Betriebsrisiken c) Personalrisiken d) Finanzwirtschaftliche Risiken e) IT-Risiken f) Regulatorische Risiken g) Sonstige Risiken h) Gesamtaussage zur Risikosituation der NTW i) Chancen 4. Prognosebericht 1. Grundlagen der Gesellschafta) Geschäftsmodell Die Nagel Transport & Warehouse GmbH (kurz NTW) am Standort Willich, eine Tochtergesellschaft der in Versmold beheimateten Nagel-Group, ist eine Betreibergesellschaft und im Bereich der Kontraktlogistik und Tiefkühllogistik zu Hause. Der Leistungsumfang der NTW, für die sie zuständig und verantwortlich ist, sind die Lager-, Kommissionierungs- und Transportaktivitäten für einen Kunden. Im Gegensatz zu einem klassischen Geschäftsmodell im Bereich Transport und Logistik wird das gesamte Betriebsareal inkl. Immobilie, Kältetechnik, IT-Systeme und sonstiger Technik vom Kunden gemietet. Der Kunde hat das Areal in Willich im Juli 2023 erworben und vermietet die gesamte Anlage an die NTW. Dabei sorgt die NTW, neben dem Transport und der Logistik, für einen ordnungsgemäßen Zustand der gesamten Anlage durch eine spezielle Technikabteilung am Standort. Kosten, welche im Zusammenhang mit dem Gebäude stehen, werden vom Kunden getragen. Die NTW fungiert als Dienstleister in der operativen Abwicklung am Standort, basierend auf einem Operational Manual, der gemeinsam besprochen und vereinbart wurde. b) Personal und Umwelt Ein nachhaltiges Wirtschaften ist für den Erfolg von ausschlaggebender Bedeutung. Insbesondere für die Erhaltung des für tiefgekühlte Lebensmittel notwendigen Bedarfs an Strom und einem funktionsfähigen Equipment setzen wir qualifiziertes Personal im Bereich Technik ein. Wir qualifizieren und bilden diese weiter, um unseren Beitrag zum Klimawandel zu leisten und hier aktiv die Anlagen so effizient wie möglich zu betreiben. Dies erfolgt durch ein von der Nagel-Group implementiertes Energiemanagement. Die Mitarbeiter im Bereich der operativen Abwicklung werden im relevanten Arbeitsprozess geschult und eingewiesen. Dies erfolgt durch Teambesprechungen, Prozessbeschreibungen und regelmäßigen Informationsveranstaltungen vor Ort. Durch die Integration eines IT-unterstütztem SHE-Management (Safety, Health und Environment) tragen wir Verantwortung und Fürsorge im Management und stärken das Bewusstsein der Mitarbeiter vor Ort bzgl. Arbeitssicherheit, Gesundheitsmanagement und Umwelt. c) Forschung und Entwicklung Durch die Nutzung der IT-Systeme der Nagel-Group (CALwms und CALtms) besteht unsere Aufgabe als aktiver Nutzer darin, diese sowohl vollumfänglich zu nutzen als auch unseren Input aus der täglichen Arbeit an unseren Auftraggeber proaktiv weiterzugeben. Kundenanforderungen an die IT setzen wir in enger Abstimmung mit der CAL um. Für das Jahr 2024 plant der Kunde die Anbindung eines neuen CRM-Systems an die bestehenden Infrastrukturen der NTW. Hiervon erwarten beide Seiten eine deutliche Fehlerminimierung bei Auftragseingaben und Stammdaten. In regelmäßigen Meetings mit dem Kunden werden die jeweiligen Anforderungen geteilt. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Interne Leistungsindikatoren Die relevanten Kennzahlen, die zur Unternehmenssteuerung herangezogen werden, sind die Umsatzerlöse, der Rohertrag (Bruttowertschöpfung) sowie das EBITDA (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization). Umsatzerlöse In den Umsatzerlösen sind sämtliche operativen Erlöse der Gesellschaft enthalten. Wesentlicher Bestandteil der Umsatzerlöse sind die Transporterlöse. Diese Steuerungsgröße reflektiert das bewältigte und abgerechnete Geschäftsvolumen. Rohertrag Der Rohertrag ist die Differenz zwischen den oben definierten Umsatzerlösen und den Materialaufwendungen. Letzterer beinhaltet Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe, für bezogene Waren und für bezogene Leistungen (z.B. Fremdkommissionierung). Der Rohertrag lässt zum einen Rückschlüsse auf die Profitabilität der operativen Tätigkeit des Unternehmens zu und begrenzt zum anderen die Höhe der Betriebskosten, der Ausgaben sowie der Investitionen, um Verluste zu vermeiden. EBITDA Das EBITDA bezeichnet das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Ertragsteuern. Rechnerisch ergibt sich diese Kennzahl als Summe aus dem Jahresüberschuss, den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, den Zinsaufwendungen und den Abschreibungen auf immaterielle und materielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens abzüglich Zinserträge und zinsähnlicher Erträge. Das EBITDA ist eine Messgröße für den operativen Erfolg, der nicht durch Steuern, das Finanzergebnis und durch Abschreibungen verzerrt wird. 2.2. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen a) Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das Wirtschaftsjahr 2023 war - insbesondere in Europa - geprägt durch erhebliche Auswirkungen des Krieges in der Ukraine. Internationale Handelskonflikte und umweltpolitische Themen wurden zunächst in den Hintergrund gerückt. Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich eine Stagnation in der Wirtschaft: Die Weltproduktion ist im Jahr 2023 lediglich um 3,1% (Vorjahr: 3,2 %) gestiegen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der EU ist um 0,6 % (Vorjahr: 3,5 %) gestiegen und in Deutschland um -0,3 % (Vorjahr: 1,8 %) gesunken. Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) prognostiziert für das Jahr 2024 einen Anstieg der Weltproduktion um 2,9 %, einen Anstieg des BIP in der EU um 1,4 % und in Deutschland auch um 0,9% (jeweils preisbereinigt). Durch die schwer zu prognostizierende weitere Entwicklung des Ukraine-Krieges sind Prognosen allerdings weiterhin sehr unterschiedlich und volatil. Die Arbeitslosenquote lag in Deutschland im Jahr 2023 bei 5,7 %, die Zahl der Erwerbstätigen bei ca. 46 Mio. Personen. Für die Jahre 2024 und 2025 wird weiter von einer relativ konstanten Arbeitslosenquote im Vergleich zu 2023 ausgegangen: 5,8 % im Jahr 2024 und 5,6 % im Jahr 2025. Der gesetzliche Mindestlohn blieb für das Jahr 2023 bei 12 Euro und ist zum 1. Januar 2024 auf 12,41 Euro gestiegen. Im Jahr 2023 fällt die Inflationsrate in Deutschland auf 5,9 % (Vorjahr: 6,9 %), im Euroraum auf 5,7 % (Vorjahr: 8,4 %) und weltweit auf 8,1 %. Die prognostizierte Inflationsrate gemessen an den Verbraucherpreisen veranschlagt das IfW für das Jahr 2024 in Deutschland mit 2,3 %, für den Euroraum mit 2,6 % und weltweit mit 7,4 %. Der BRENT-Rohölpreis notiert bei rund 77 US$ (Stand 10.01.2024) für ein Barrel und ist damit im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (73 US$ am 03.05.2023). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, sind die Strompreise gegenüber dem 2. Halbjahr 2022 um 21 % gestiegen. Die Prognosen für das Jahr 2024 sehen die Energiepreise weiterhin auf einem hohen Niveau - insbesondere vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine. b) Entwicklung der Branche Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) beschäftigt die Lebensmittelindustrie in Deutschland 636.634 Menschen und zählt mit ca. 5.911 Unternehmen zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen Deutschlands. Insgesamt werden Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren im Gegenwert von rund Mrd. € 218,5 (Stand 2022) hergestellt. Der Exportanteil der Waren lag 2022 bei 35 %. Umgekehrt stellt Deutschland aber auch den größten Absatzmarkt in Europa dar. Charakteristisch für den Markt ist ein hoher Anteil kleiner und mittelständischer Hersteller. Die Nagel-Group bewegt sich als nahezu reiner Lebensmittellogistiker in dem Subsegment temperaturgeführter Lebensmittel als Teilsegment der Konsumgüterdistribution und Kontraktlogistik und deckt alle Temperaturzonen in der Lebensmittelwirtschaft ab (Komplettanbieter). Der "Gipfel der Logistikweisen" vom 22.09.2023 prognostiziert für die Entwicklung des Wirtschaftsbereichs Logistik für das Jahr 2023 einen realen Rückgang von -2,0 % bei einem nominalen Wachstum von 2,5 %. Der kurze Prognosehorizont ist der aktuell volatilen Situation der Wirtschaft geschuldet (vor allem generelle Kostensteigerungen und Krieg in der Ukraine). Die Prognose für das Jahr 2024 liegt im Mittel bei nominal 0,8 % und bei real -3,5 %. Somit wird der Wirtschaftsbereich Logistik 2024 real auch einen Abschwung erleben. Die Experten sehen vor allem in den Bereichen der Energie- und Klimapolitik, Wirtschaftspolitik und Arbeitsmarktpolitik die größten Herausforderungen der Unternehmen in der näheren Zukunft. Als Handlungsempfehlungen und Gegenmaßnahmen werden den Unternehmen u.a. Erstellung eines Masterplans mit spezifischeren Klimaschutzziele, Reduzierung bürokratischer Hemmnisse und Beschleunigung der Genehmigungsprozesse sowie Modernisierung und Flexibilisierung der Entlohnungssysteme auf den Weg gegeben. Den politischen Entscheidungsträgern wird empfohlen, Entscheidungen und Maßnahmen schneller, nachvollziehbarer und logistikorientiert zu treffen. Beispielhaft zu nennen sind die Beschleunigung von Infrastrukturprojekten, die konsequente Umsetzung und kontinuierliche Kontrolle der Masterpläne, die Finanzierung der Infrastruktur für die Logistik anhand der staatlichen Einnahmen aus Güterverkehrs- und Logistikabgaben, das ressort- und stakeholder-übergreifendes Agieren, um ganzheitlich erfolgreiche Lösungen zu finden sowie das Vorantreiben der Forschung, um die Innovationskraft der Logistik und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit auszubauen. Die innerstädtischen Wirtschaftsverkehre sowie die Sensibilität in Umweltfragen nehmen weiterhin kontinuierlich zu. Städte und Kommunen arbeiten an neuen Lösungen für die urbanen Wirtschaftsverkehre, bei denen alle Wirtschaftsbeteiligte einzubeziehen sind. Ziel ist neben der Vermeidung von Verkehren, die notwendigen Verkehre auf weniger Fläche mit emissionsarmen Antrieben umweltverträglicher abzuwickeln. Auch bei der Entwicklung nachhaltiger Logistikkonzepte ist daher eine gemeinsame Strategie von Politik und Wirtschaft unverzichtbar. 2.3. Geschäftsverlauf a) Ertrags- und Finanzlage
Die Umsatzerlöse sind um 6,3 % auf T€ 18.106 (VJ T€ 19.314) gesunken. Durch die Normalisierung der Kosten nach Corona ist der Materialaufwand um 14,4 % auf T€ 11.043 (VJ T€12.897) gesunken. Dadurch entwickelte sich die Rohertragsquote positiv auf 39 %. Da die Mitarbeiterzahl im Jahr 2023 zurückgegangen ist, sinkt der Personalaufwand um 21,8 % auf T€ 3.574. Im Gegensatz dazu kommt es bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zu einer Erhöhung von 17% auf T€ 2.447 was im Wesentlichen auf Aufwand für Netzwerkvergütung zurückzuführen ist. Der Anstieg bei den Ertragsteuern auf T€ 32 ist auf das verbesserte Jahresergebnis zurückzuführen. Die Umsatzrendite ist mit 6,5 % im Vergleich zum Vorjahr (2,1 %) gestiegen, was ebenfalls auf das verbesserte Jahresergebnis zurückzuführen ist. Die relevanten Ergebniskennzahlen entwickeln sich erwartungsgemäß ebenfalls positiv:
Die Finanz- und Liquiditätslage wird anhand der folgenden verkürzten Kapitalflussrechnung dargestellt:
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 1.729 ist im Wesentlichen geprägt durch ein erhöhtes Jahresergebnis und die erhöhten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 162 ist im Wesentlichen geprägt aus den Einzahlungen aus Abgängen in Gegenständen des Anlagevermögens. In dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist die Auszahlung an die Unternehmenseigner in Höhe von T€ 3.000 abgebildet. b) Vermögenslage Zum Einblick in die Vermögenslage ist die Bilanz zum 31. Dezember 2023 nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten aufbereitet worden.
Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag T€ 6.869 (Vorjahr: T€ 7.761). Sie setzt sich zusammen aus Anlagevermögen in Höhe von T€ 53. und Umlaufvermögen in Höhe von T€ 6.816. Das kurzfristig gebundene Vermögen verzeichnet einen Rückgang von T€ 750 und ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Aufgrund der Rückzahlung aus der Kapitalrücklage von T€ 3.000 sinkt die Eigenkapitalquote von 83,1 % auf 67,3 %. Grund für die Erhöhung des kurzfristigen Fremdkapitals von T€ 961 ist die stichtagsbedingte Erhöhung der Verbindlichkeit gegenüber Gesellschafter. c) Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die NTW steht zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes 2023 als erfolgreiches und gut finanziertes Familienunternehmen dar. Die Ergebnisentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr war sehr zufriedenstellend. 3. Chancen- und Risikenberichta) Entwicklung gesamtwirtschaftliche und Branchenrisiken Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die damit verbundene Nachfrage nach Gütern des täglichen Bedarfs, insbesondere das Lager und Transport Geschäftes von TK-Waren in Willich, ist bedeutend. Jedoch wirkt sich dies primär nur auf den Personalbestand und deren Produktivität aus. Das Risiko der Auslastung des Lagers und anderweitigen Kapazitäten liegt beim Kunden. Ein Drittkunde ist nicht gewünscht. Die Entwicklung der NTW wird fortlaufend im Rahmen von Ergebnisbesprechungen mit dem Auftraggeber und den verantwortlichen Führungskräften überwacht. Ferner werden KPI's bzgl. der Mengen- und Kostenentwicklung monatlich NTW intern beobachtet, um ggf. schnell und zielgerichtet Korrekturmaßnahmen einzuleiten. b) Betriebsrisiken Das Jahresbudget wird mit der Zentrale der Nagel-Group abgestimmt und genehmigt. Anstehende Reparaturen und Investitionen werden mit dem Kunden besprochen und von ihm freigegeben. Dies gilt z.B. für die Genehmigung der notwendigen Investitionen an Immobilie und Kältetechnik sowie für die gesamten Anlagen auf dem Betriebsgelände des Auftraggebers. In Anbetracht dieser Konstellation besteht für die NTW ein geringes Risiko. Risiken im Bereich der Lagerhaltung, Haftung und deren Bewertung bzgl. der finanzwirtschaftlichen Kosten werden durch die Versicherungsabteilung der Nagel-Group im Headquarter Versmold identifiziert, bewertet und mit einem Versicherungsschutz abgesichert. c) Personalrisiken Die Arbeitswelt, die Qualifikation und weiterer gesellschaftlicher Wandel führen zu Veränderungen im Bereich der Personalrekrutierung und Bindung des Mitarbeiters an das Unternehmen. Hier ist EMPOWER zu nennen, dass sich als Wertefundament immer stärker in der Nagel-Group etabliert und festsetzt. Damit wird bei den Mitarbeitern die Handlungsfähigkeit, aber auch die Selbstverantwortung gestärkt. Dabei werden Organisationsstrukturen und Prozesse geschaffen, die durch Systeme, Weiterbildungsmaßnahmen und Entwicklungsprogramme unterstützt und intensiviert werden. d) Finanzwirtschaftliche Risiken Wie bei Punkt b) Betriebsrisiken schon angesprochen, werden anstehende Reparaturen und Investitionen mit dem Kunden besprochen und von ihm freigegeben. Auf Basis dessen und einer sog. Minimum Vergütung hat die NTW ein Modell, dass die finanzwirtschaftlichen Risiken reduziert. Durch den Auftraggeber und seine Ertragsstärke ist ein Risiko für einen Ausfall von Verbindlichkeiten, als gering zu betrachten. Dennoch ist zu beobachten, dass Flächenempfängerkunden sich regressiv verhalten haben und der Markt sich für NTW und den Kunden hier verändert hat. e) IT-Risiken Alle für die Betriebsfähigkeit wesentlichen Prozesse in der Supply Chain der NTW werden von der Nagel-Group zur Verfügung gestellten Hard- und Software unterstützt. Damit Störungen bei der Aufgabenerstellung und in den Geschäftsprozessen vermieden oder zumindest auf ein Minimum der Leistungsfähigkeit reduziert werden sind
f) Regulatorische Risiken Die Konzentration auf Lebensmittel kann nur mit strengen Qualitätsvorgaben begegnet werden. Dies bedeutet strikte Einhaltung der Kühlkette von der Vereinnahmung in das TK-Lager bis zur Verladung der Produkte sowie Kontrolle aller HACCP- (Hazard Analysis und Critical Control Points) relevanten Schnittstellen inkl. der hohen Anforderungen an die Dokumentation. Diese werden regelmäßig durch interne und externe Audits überprüft und entsprechend zertifiziert. Hier ist z.B. DIN ISO 9002 ff. oder aber die BIO- und IFS-Zertifizierung zu nennen sowie die entsprechenden Zulassungen wie z.B. die EG-Kühlhauszulassung. Mit diesen internen und externen Audits stellt die NTW die einwandfreie Funktionsfähigkeit des Qualitätsmanagements nach der DIN-Norm sowie den reibungslosen Ablauf der vereinbarten Prozesse regelmäßig unter Beweis. g) Sonstige Risiken Erwartete Veränderungen im Lebens-, Einkaufs- und Konsumverhalten der Verbraucher wird entsprechend der Aufgabenstellung bzgl. der operativen Gesamtlagerabwicklung insofern begegnet, als das hier zielgerichtet Personalanpassungen im jeweiligen Fachbereich der NTW vorgenommen werden. h) Gesamtaussage zur Risikosituation der NTW Für die NTW besteht nur ein bedingtes Risiko, da sich durch die Vereinbarung einer Minimum Vergütung große Kostenblöcke der Gesellschaft decken lassen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr und in absehbarer Zeit sind deshalb derzeit keine Risiken erkennbar, die einen erheblichen Einfluss auf die NTW haben könnten. i) Chancen Die Spezialisierung des Geschäftsmodells und die Erfahrung im Bereich der Übernahme aller Logistik- und Transportaktivitäten eines Auftraggebers bieten ein interessantes Marktpotenzial. In Frage kommt hierbei die Übernahme der komplexen Lageraktivitäten von der Kommissionierung, bis hin zur klassischen Lagerhaltung und -verwaltung. Zu erkennen ist eine Veränderung der Kundenstruktur. Im Jahr 2023 war ein progressiver Anstieg der Großempfänger zu erkennen, dementsprechend regressiv im Bereich der Flächenempfänger. 4. PrognoseberichtDie NTW geht davon aus, dass die deutliche Kaufzurückhaltung der Verbraucher, gepaart mit einem geänderten Kaufverhalten zu Volumenrückgängen beim Kunden führen wird. Dennoch bleiben die TK-Waren des Kunden die absatzstärkste Warengruppe in der Tiefkühlwirtschaft und haben sich in den letzten Jahren im Markt etabliert. Der Kunde wird über alle Entwicklungen in regelmäßigen Gesprächen informiert, umso besser dem Markt begegnen zu können. Der Kunde wird notwendige Erhaltungsinvestitionen mit größerem Volumen tätigen müssen, um die Substanz des Gebäudes aufrecht zu erhalten. Saisonal höhere Lagerkapazitäten werden weiterhin über den Standort der Nagel-Group in Troisdorf aufgefangen. Bei Betrachtung der letzten Jahre erwarten wir leicht steigende Umsätze, Roherträge sowie EBITDA's.
Versmold, den 10. April 2024 Nagel Transport & Warehouse GmbH Jens Kleiner Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023, der Nagel Transport & Warehouse GmbH, Versmold (Amtsgericht Gütersloh, HRB 12698), ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt worden. Nagel Transport & Warehouse GmbH, Versmold, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB unter Berücksichtigung von § 42 GmbHG, die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze werden unverändert beibehalten. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. Die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um bisher aufgelaufene planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen und gehen von einer Nutzungsdauer von 5 Jahren aus. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Soweit der Wert für das einzelne Anlagegut € 250,00 nicht übersteigt, wird dieses in voller Höhe sofort als Aufwand verrechnet. Geringwertige Anlagegüter, die € 250,00, aber nicht € 1.000,00 übersteigen, werden im Jahr des Zugangs in einen Sammelposten eingestellt und im Jahr der Bildung und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Für Vorräte, die regelmäßig ersetzt werden und nur von nachrangiger Bedeutung sind, wurde ein Festwert gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Sofern erforderlich, erfolgte die Abzinsung gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanza) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Dieser ist Bestandteil des Anhangs. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in einem Forderungsspiegel zusammengefasst dargestellt:
(Beträge in Klammern geben die Vorjahreswerte an) Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Gesellschafter enthalten folgende Mitzugehörigkeiten zu anderen Bilanzposten:
c) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 354 (VJ: 466) enthalten im Wesentlichen Personalrückstellungen (T€ 178 VJ: 218), sowie Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen (T€ 135; VJ: 100). d) Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
(Beträge in Klammern geben die Vorjahreswerte an) Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Gesellschaftern enthalten folgende Mitzugehörigkeiten zu anderen Bilanzposten:
e) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB stellen sich wie folgt dar und haben eine maximale Laufzeit bis ins Jahr 2030:
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnunga) Umsatzerlöse Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse (§ 285 Satz 1 Nr. 4 HGB) wird in Anwendung der größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Absatz 2 Satz 1 HGB verzichtet. 5. Sonstige Angabena) Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgte durch:
b) Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. c) Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe zu den Abschlussprüferhonoraren wird auf den Konzernabschluss der Nagel Group SE & Co.KG verwiesen. d) Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
e) ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von 1.173.364,65 € auszuschütten. f) Nachtragsbericht Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2023 sind keine Ereignisse eingetreten, die von besonderer Bedeutung für die weitere Geschäftsentwicklung sind und wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft haben. g) Konzernverhältnisse Die Nagel Transport & Warehouse GmbH wird als verbundenes Unternehmen in den Konzernabschluss der Nagel-Group SE & Co. KG, Versmold, mittels Vollkonsolidierung einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Nagel-Group SE & Co. KG wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Versmold, den 10. April 2024 Nagel Transport & Warehouse GmbH Jens Kleiner Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Nagel Transport & Warehouse GmbH, Versmold Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Nagel Transport & Warehouse GmbH, Versmold, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nagel Transport & Warehouse GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2022 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sind nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 10. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Tim Dieckmann, Wirtschaftsprüfer ppa. David Benjamin Lecomte, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschuss zum 31.12.2023 wurde am 28.08.2024 festgestellt. |
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