ICS International Aktiengesellschaft Identcode-SystemeLiquidiert
61267 Neu-Anspach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Peter Brenneis seit 18.7.2014 | Vorstandsmitglied |
Hans-Jörg Tittlbach seit 13.12.2013 | Vorstandsmitglied |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ICS International Aktiengesellschaft Identcode-SystemeNeu-AnspachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2014 bis zum 30.09.2015Lagebericht1. Gegenstand der Gesellschaft Die ICS International Aktiengesellschaft Identcode-Systeme mit Sitz in Neu-Anspach ist einer der führenden Anbieter von Komplettlösungen und Managed Services für die wirtschaftlich optimale Implementierung, Integration und den Betrieb von Supply-Chain-Anforderungen im Bereich von Produktions-, Lager- und Transportlogistik. Dies beinhaltet umfassende Beratung, Konzeption und Implementierung verschiedenster IT-Lösungen mit anschließenden gemanagten Services für den Betrieb. Als Vorreiter im Bereich Industrie 4.0 von Service Management von IoT (Internet of Things) und langjähriger Mittelstandspartner ist ICS zudem eines der wenigen Dienstleistungs- und Consulting-Unternehmen, die den Mittelstand mit Beratung und Umsetzung dabei unterstützt, den nächsten Schritt in die digitale Welt zu gehen und das gesamte Know-how für Digitalisierungslösungen, e-Mobility und Industrial Internet zur Verfügung zu stellen. Kompetenzschwerpunkte unseres materialfluss-optimierenden Hard- und Softwareangebotes sind unter anderen die Integration von beleglosen Lagerverwaltungssystemen, Pick-by-Voice-Technologien und SAP-Anbindungen in Kombination mit Barcode Druck- und Datenerfassungssystemen, Lösungen auf dem Gebiet der RFID Technologie sowie die mobile Datenerfassung für Außendienstmitarbeiter, Paketdienste und Speditionsbetriebe. Abgerundet wird unser Angebot durch unser umfangreiches Dienstleistungsspektrum bis hin zu Full Managed Services von IT-Lösungen in der Supply Chain, selektivem Outsourcing, den operativen Betrieb, sowie die Übernahme entsprechender kaufmännischer Dienstleistungen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das weltweite Wachstum betrug im Jahr 2015 3,1% (Vorjahr 3,2%). Der europäische Markt ist dazu im Vergleich moderater mit 1,7% (Vorjahr 0,9%) gewachsen, wobei Deutschland mit 1,7% (Vorjahr 1,6%) sich genau wie der Durchschnitt entwickelt hat. Die Branche der deutschen Fördertechnik und Intralogistikanbieter, die einen der Schwerpunktbereiche der ICS darstellt, hat in 2015 geschätzte 20,1 Milliarden Euro erwirtschaftet. Der Umsatz stieg dabei um ca. 3% trotz der Unsicherheiten auf den Weltmärkten. Für 2016 bleiben die Rahmenbedingungen weiterhin schwierig, insbesondere das schwache Wachstum sowie innenpolitische Herausforderungen stellen die deutschen Intralogistikanbieter erneut vor neue Herausforderungen. Der internationale RFID-Markt ist im Vergleich dazu von 8,8 Mrd. USD auf 10,1 Mrd. USD im Jahr 2015 gewachsen. Für 2016 gehen Marktanalysten auf internationaler Ebene erneut von einem starken Wachstum aus, woraus sich ein positiver Ausblick für Kernbereiche der ICS, wie u.a. Transportlogistik ergibt. 2.2 Geschäftsentwicklung Das Unternehmen konnte die eher positiven Marktbedingungen nutzen und setzte den erfolgreichen Wachstumskurs durch die Gewinnung mehrerer international tätiger Kunden im Berichtsjahr für ein erneut zweistelliges Umsatzwachstum in Höhe von 39% fort. Im Zuge dessen sind auch die Materialaufwendungen (insbesondere die Aufwendungen für bezogene Leistungen) gestiegen. Das Rohergebnis der ICS ist um T€ 569 auf T€ 7.145 gestiegen. Die ICS hat die ICS IT-Logistik Systeme GmbH im Oktober 2015 gegründet. Der Wettbewerb um qualifiziertes Fachpersonal stellt weiterhin eine strategische Herausforderung für ICS dar. Grundlage unseres Geschäftserfolges sind hoch qualifizierte Mitarbeiter, weshalb wir großen Wert auf eine gute Ausbildung sowie auf ein gutes Miteinander legen für eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit zur Erreichung unsere Unternehmensziele. 2.3 Lage des Unternehmen Die Ertragslage der ICS im Geschäftsjahr ist durch einen Jahresüberschuss von T€ 98 (Vorjahr Jahresfehlbetrag T€ -152) gekennzeichnet; das Ergebnis vor Steuern beträgt T€ 165 (Vorjahr T€ -118). Wesentliche, die Ertragslage bestimmende Komponenten sind neben dem erhöhten Rohergebnis von T€ 7.145 ( Vorjahr T€ 6.576), die erhöhten Personalaufwendungen von T€ 4.399 (Vorjahr T€ 4.328) aufgrund des Anstiegs außergewöhnlicher Aufwendungen im Rahmen personalpolitischer Anpassungen, die erhöhten Abschreibungen von T€ 106 (Vorjahr T€ 96) sowie ein Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 2.675 (Vorjahr T€ 2.415), insbesondere aufgrund des Ausbau des Leistungsspektrums sowie dem Aufbau diverser Kundenprojekte. Das Beteiligungsergebnis von T€ 208 (Vorjahr T€ 145) hat sich erhöht. Die Vermögens- und Finanzlage ist durch einen Anstieg der Bilanzsumme um 7% auf T€ 9.125 geprägt, insbesondere wegen des gestiegenen Umlaufvermögens (einschließlich Rechnungsabgrenzungsposten) um T€ 659 auf T€ 7.688, u.a. bedingt durch den Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T€ 713 auf T€ 1.132 und der um T€ 442 erhöhten Flüssigen Mittel. Der Anteil des Umlaufvermögens (inkl. Rechnungsabgrenzungsposten) an der Bilanzsumme beträgt 84% (Vorjahr 83%). Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen mit 187% ab (Vorjahr 177%). Die Eigenkapitalquote beträgt 29% (Vorjahr 30%). Die Fremdkapitalquote beträgt 71% (Vorjahr 70%) und ist geprägt durch eine Darlehensaufnahme im letzten Geschäftsjahr von T€ 1.500 zur Finanzierung von betrieblichen Investitionen und sonstigen Betriebsaufwendungen sowie durch die Nutzung von Kreditlinien; die Tilgung des Darlehens erfolgt planmäßig. 2.4 Tochtergesellschaften Profi Label GmbH & Co. KG Im Berichtszeitraum konnte das Unternehmen den Umsatz und den Deckungsbeitrag steigern, wobei das Betriebsergebnis aufgrund u.a. erhöhter Personal- und Fahrzeugaufwendungen im Bereich Vertrieb gesunken ist. Diese Ausgaben wurden bewusst getätigt, um das Wachstum des Unternehmens weiter auszubauen. ABM-SOFT Gesellschaft für Hard + Software mbH Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte das Tochterunternehmen einen deutlich höheren Umsatz sowie ein verbessertes und positives Ergebnis. Die konsequente Nutzung der Synergien innerhalb der ICS-Gruppe zeigt die gewünschte Wirkung, welche sich in der Zukunft noch deutlich verstärken sollte. Label Point GmbH Das Tochterunternehmen erzielte im Berichtszeitraum eine Verbesserung beim Umsatz sowie eine Verbesserung beim Betriebsergebnis, welche im Wesentlichen auf einen verbesserten Deckungsbeitrag zurückzuführen ist. ISR International Services & Repair GmbH Das Tochterunternehmen wird in dem mit dem Kalenderjahr übereinstimmenden Geschäftsjahr 2015 eine positive Umsatzentwicklung erzielen, welche sich zukünftig positiv auf die Ergebnisentwicklung auswirken wird. ServIT Remote Solutions GmbH Das Tochterunternehmen erzielte im Berichtszeitraum einen starken Umsatzanstieg durch Aufnahme der operativen Tätigkeit. Das Betriebsergebnis wurde durch Erst- bzw. Einmalinvestitionen belastet. 3. Prognosebericht Kennzeichnungssysteme Der Bereichsumsatz sowie der Deckungsbeitrag stiegen im Berichtsjahr absolut sowie prozentual an. Der Verkauf von Kennzeichnungsmaschinen sowie das Kerngeschäft entwickelten sich weiter positiv. IT-Logistiklösungen und Handel (inkl. Mobile Anwendungen) Der Geschäftsbereich IT-Logistiklösungen und Handel hat das Berichtsjahr mit einem Umsatzanstieg sowie einem konstanten Deckungsbeitrag abgeschlossen. Aufgrund der Erweiterung des Leistungs- und Serviceportfolios innerhalb der Gruppe ergeben sich weitere Wachstumspotentiale für das neue Geschäftsjahr. Managed Services Der Bereich trug erneut wesentlich zum Umsatzwachstum der ICS bei und entwickelt sich durchweg positiv. Insbesondere Consulting Leistungen und Softwarelösungsimplementierungen für IT Service Management im Umfeld der Digitalisierung im Bereich Industrie 4.0. deuten auf weiteres Wachstumspotenzial hin. Hardwarereparatur-Service Im Bereich des klassischen Hardware Reparaturservice waren Umsatz und Deckungsbeitrag leicht rückläufig. Gründe dafür waren ein am gesamten Markt zu beobachtender Preisverfall, sowie Einmalaufwendungen und der Wunsch nach mehr Managed Services Verträgen. Der Anteil an selbst durchgeführten Reparaturen gegenüber bei Hersteller beauftragten Reparaturen entwickelte sich konstant. Durch den erfolgreichen Aufbau des Bereichs Managed Services ergeben sich Synergien und Wachstumschancen für das nächste Geschäftsjahr. Gesamtunternehmen Unter Berücksichtigung der Entwicklungen in den Geschäftsfeldern sowie den Entwicklungen des I. Quartals des Geschäftsjahres 2015/16 stellen sich die Umsatz- und Ertragsentwicklungen im Berichtsjahr sowie der Ausblick auf das folgende Geschäftsjahr als positiv und chancenreich dar. Hinsichtlich des Unternehmensergebnisses ist darauf hinzuweisen, dass dieses durch mehrere Einmaleffekte, wie z.B. verschiedene Investitionen in die Infrastruktur sowie die Weiterentwicklung des Unternehmens, im Berichtszeitraum wesentlich belastet wurde. Für das laufende Geschäftsjahr 2015/16 rechnen wir mit weiter steigenden Umsätzen, insbesondere im Bereich Managed Services und im Kennzeichnungsbereich, sowie mit einem positiven Geschäftsergebnis. Wir weisen darauf hin, dass wie bei jeder Prognose, diese von tatsächlichen Ergebnissen und Ereignissen auch auf Grund exogener Faktoren (z.B. konjunkturelle Entwicklungen etwa vor dem Hintergrund der finanzpolitischen Entwicklungen in Europa etc.) abweichen kann. 4. Risikobericht - Chancen und Risiken 4.1 Risiken Die Geschäftstätigkeit und die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der ICS hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Die daraus resultierenden Risiken können nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Grundsätzlich werden sämtliche unternehmerische Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung nach ausführlicher Abwägung der damit verbundenen Chancen und Risiken getroffen. Der Vorstand berichtet darüber an den Aufsichtsrat in gemeinsamen Sitzungen. Vor Beginn eines neuen Geschäftsjahres erfolgt eine detaillierte Planung der geschäftlichen Aktivitäten, deren Ziele im Laufe des Geschäftsjahres fortlaufend mit der tatsächlichen Entwicklung abgeglichen werden. Die Abweichungen werden analysiert, um gegebenenfalls frühzeitig Risiken zu erkennen und Korrekturen vornehmen zu können. Die in gemeinsamen Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat im letzten Geschäftsjahr begonnene Strategie, das Unternehmen durch Investitionen sowie Ausweitung der Geschäftstätigkeit national und in Europa weiter zu entwickeln, wurde weiter konsequent umgesetzt. Dadurch ergaben sich erneut bedeutsame Investitionen im Bereich IT, Marketing und Personal, welche das weitere Wachstum ermöglichen und unterstützen. Die ausgewogene Kundenstruktur sowie das diversifizierte Consulting, Produkt- und Serviceangebot haben sich wie in der Vergangenheit ausgleichend und damit risikominimierend, insbesondere auf branchenspezifische Risiken für Umsatz und Ertrag, ausgewirkt. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens derzeit nicht erkennbar. Zur Begrenzung finanzieller Folgen von Haftungsrisiken und allgemeiner Risiken hat die ICS Versicherungen abgeschlossen, deren Überprüfung jährlich anhand der aktuellen Geschäftsaktivitäten sowie den damit verbunden Risiken vorgenommen wird. Hinsichtlich dem Ausfall von Kundenforderungen besteht eine Kreditversicherung bei der Euler Hermes Gruppe. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten (z.B. personal- oder projektbezogen) begegnen wir durch enge und frühzeitige Zusammenarbeit mit hierauf spezialisierten Rechtsanwälten. Projektbezogene Risiken beachten wir u.a. auch in der sachgerechten bilanziellen Bewertung der angefallenen Aufwendungen unfertiger Projekte. 4.2 Chancen Die Marktentwicklung hin zur Industrie 4.0, ein rasant wachsender E-Commerce Handel sowie weiterhin zunehmende Dokumentations- und Kennzeichnungspflichten, eröffnen uns neue und zusätzliche Geschäftsbereiche und -potentiale, welche wir durch den gesetzten Fokus auf Integration, Consulting und Managed Services erfolgreich adressieren. Die konsequente Weiterentwicklung unserer Competence Center und unserer Tool- und Prozessumgebung mit der Möglichkeit einer durchgängigen Unterstützung der gesamten Prozesslandschaft ermöglicht es unseren Kunden, ihre Materialflüsse hinsichtlich Durchlaufzeiten, Kontrolle und Kosten zu optimieren. Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres konnten wir die uns selbst gesteckten Ziele bzgl. Umsatz und Ergebnis übererfüllen. Die Herausforderung bleibt bei zunehmendem Wettbewerb auf Hersteller- und Anbieterseite sowie dem Preisverfall und Margendruck den Umsatz und das Ergebnis weiterhin zu steigern. 5. Nachtragsbericht Mit Wirkung zum 07.10.2015 hat die ICS die ICS IT-Logistik Systeme GmbH gegründet. Die Gesellschaft dient insbesondere zur Planung und Management von IT-Projekten. Die strategisch orientierte Weiterentwicklung der ICS hat auch zu personellen Veränderungen in den einzelnen Geschäftsbereichen geführt, welche bereits im Geschäftsjahr 2014/15 begonnen und im ersten Quartal 2015/16 dann verstärkt fortgeführt wurden wie u.a. der Übergang von Mitarbeitern aus dem Bereich Kennzeichnungssysteme in die Profi Label GmbH & Co. KG zur Erzielung von Synergien und Unterstützung weiteren Wachstums. Im Übrigen haben sich keine wesentlichen berichtspflichtigen Geschäftsvorfälle ergeben. 6. Erklärung gem. § 312 AktG Während des Geschäftsjahres 2014/15 hat die ILS Industrie Lösungen und Services GmbH mit Sitz in Mannheim ihren Anteil von 75% auf 95% der Anteile der ICS International AG Identcode-Systeme erhöht. Die ICS ist ein abhängiges Unternehmen im Sinne von § 17 AktG, weshalb wir nach § 312 AktG ordnungsgemäß über die Beziehungen zu verbundene Unternehmen Bericht erstattet haben. Der Abhängigkeitsbericht schließt mit folgender Feststellung: "Unsere Gesellschaft erhielt bei jedem im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung. Benachteiligende Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden Gesellschafters wurden nicht getroffen oder unterlassen. Dieser Beurteilung liegen die Umstände zu Grunde, die uns im Zeitpunkt der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt waren."
Neu-Anspach, den 30.12.2015 Hans-Jörg Tittlbach, Vorstandvorsitzender Thomas Brenneis, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungI. Beschluss der ordentlichen HV vom 14. Juli 2016 über die Verwendung des Bilanzgewinns 2014/15 Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns Vorstand und Aufsichtsrat schlugen vor, den Bilanzgewinn i.H.v. EUR 1.024.872,75 wie folgt zu verwenden:
Die Abstimmung erfolgte durch Zuruf. Die Abstimmung ergab nach Feststellung des Vorsitzenden: 600.140 Ja-Stimmen 0 Nein-Stimmen. Der Vorsitzende verkündete das Beschlussergebnis zu TOP 3 und stellte fest, dass in Form der offenen Abstimmung durch Zuruf der Vorschlag der Verwaltung über die Verwendung des Bilanzgewinns mit der satzungsmäßigen Mehrheit angenommen wurde. II. Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns Der Vorstand schlägt, den Bilanzgewinn i.H.v. EUR 1.024.872,75 wie folgt zu verwenden:
AnhangA. ALLGEMEINE ANGABEN Die ICS International Aktiengesellschaft Identcode-Systeme ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beachtung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. HGB) und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Bei der Erstellung des Jahresabschlusses der Aktiengesellschaft zum 30.09.2015 wurden die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Ausweis- und Gliederungsgrundsätze übernommen, soweit nachfolgend keine Abweichungen dargestellt werden. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, ausgewiesen. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden gem. § 255 Abs. 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear pro rata temporis entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 10 Jahre) in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen ermittelt. Die angeschafften geringwertigen Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungswert von 150,00 € bis zu 1.000,00 € netto wurden in einen Sammelposten eingestellt. Dieser wird über 5 Jahre abgeschrieben (T€ 10, Vorjahr T€ 8). Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern erforderlich, wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgewertet. Vorräte werden mit Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bzw. Herstellungskosten bewertet. Abschreibungen auf einen niedrigeren aus dem Börsen- oder Marktpreis abgeleiteten Wert bzw. auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden sofern erforderlich vorgenommen. Die Herstellungskosten umfassen grundsätzlich die Materialeinzelkosten, die Fertigungseinzelkosten und die Sonderkosten der Fertigung. Geleistete Anzahlungen in den Vorräten werden mit dem Nominalwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag (Anschaffungskosten) angesetzt. Forderungen werden vermindert um erforderliche Einzelwertberichtigungen und pauschale Wertberichtigungen (1,5% auf nicht einzelwertberichtigte Nettoforderungen). Die Liquiden Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, an denen die Aktiengesellschaft die Mehrheit der Anteile besitzt. Die Umrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs. C. ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Die Aufwendungen für selbsterstellte Software betreffen Entwicklungskosten und werden in voller Höhe aktiviert und unter "selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens" ausgewiesen (§ 285 Nr. 22 HGB). Zum 30.09.2015 werden selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit T€ 225 ausgewiesen. Unter Berücksichtigung der auf diesen Betrag entfallenden passiven latenten Steuern besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von T€ 158 (Vorjahr T€ 227). Unter Anteile an verbundene Unternehmen werden auch die Anteile (100%) an der Personengesellschaft Profi Label GmbH & Co. KG, Gummersbach und an deren Komplementärin ausgewiesen. Die Darstellung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel. Die Umbuchungen in den Finanzanlagen betreffen den Zugang der bisher ausstehenden Anteile an der ABM-Soft Gesellschaft für Hard+Software mbH, Heilbronn. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderung gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1.132 (Vorjahr T€ 419) beinhalten Forderungen gegen den (Mehrheits-)Gesellschafter (T€ 405, Vorjahr T€ 0). Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 778 (Vorjahr T€ 78) besitzen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, davon Forderungen gegen den (Mehrheits-)Gesellschafter in Höhe von T€ 400 (Vorjahr T€ 0). Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene Grundkapital beträgt DM 3.000.700,00 (€ 1.534.233,55). Es ist eingeteilt in 24.340 Stammaktien zu je DM 5,00 (€ 2,55) sowie 2.879 Stammaktien zu je DM 1.000,00 (€ 511,29), lautend auf den Inhaber. Die ILS Industrie Lösungen und Services GmbH hält mit Stammaktien im Nennbetrag von insgesamt DM 2.850.665,00 (€ 1.457.521,87) aufgeteilt in 24.333 Aktien im Nennbetrag von je DM 5,00 (€ 2,55) und 2.729 Aktien im Nennbetrag von je DM 1.000,00 (€ 511,29) die Mehrheit der Aktien. Der Bilanzgewinn beträgt T€ 1.025 (Vorjahr T€ 811) und enthält einen Gewinnvortrag von T€ 811 (Vorjahr T€ 962). Auf Grund des Jahresüberschusses mit T€ 98 wurde eine Einstellung in Höhe von T€ 5 in die gesetzliche Rücklage vorgenommen; eine Entnahme aus der satzungsmäßigen Rücklage in Höhe von T€ 122 erfolgte aufgrund einer Satzungsänderung. Der Vorstand schlägt vor, vom Bilanzgewinn (T€ 1.025) einen Betrag von T€ 175 auszuschütten und den verbleibenden Betrag in Höhe von T€ 850 auf neue Rechnung vorzutragen. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 577 (Vorjahr T€ 475) betreffen insbesondere personalbezogene sonstige Rückstellungen in Höhe von T€ 485 (Vorjahr T€ 379) davon im Zusammenhang mit Veränderungen im Personalbereich T€ 231, sowie Gewährleistungsrückstellungen mit T€ 7 (Vorjahr T€ 22) und Abschluss, Rechts- und Beratungskosten mit T€ 17 (Vorjahr T€ 26). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten besitzen folgende Restlaufzeiten:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten u.a. hauptsächlich Weiterbelastungen vorverauslagter Kosten und Umlagen an Tochtergesellschaften mit T€ 802, Auflösungen in Höhe von T€ 47 aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Auflösungen aus sonstigen Rückstellungen mit T€ 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten u.a. hauptsächlich Aufwendungen für Fremdarbeiten (T€ 394), Kfz-Leasing (T€ 251), Werbung (T€ 333), Rechts- und Beratungskosten (T€ 249) und Miete für Räumlichkeiten (T€ 119). Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen passive latente Steuern (T€ 38) und Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag (T€ 24). Die Ertragsteuern des Geschäftsjahres belasten das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit 14% (inkl. Zuführung zu den passiven latenten Steuern mit 37%). D. ERGÄNZENDE ANGABEN Vorstand Den Vorstand im Geschäftsjahr 2014/2015 bildeten Herr Hans-Jörg Tittlbach (CEO und Vorstandsvorsitzender) sowie Herr Thomas Peter Brenneis (CFO). Aufsichtsrat Im Geschäftsjahr 2014/2015 waren als Aufsichtsratsmitglieder bestellt: - Herr Andreas Ziegenhain, Kaufmann, München (Vorsitzender des Aufsichtsrats) - Herr Peter Hoffmann, Unternehmensberater, Peter Hoffmann Consult GmbH, Aschaffenburg - Herr Dr. Martin Lippert, Unternehmensberater, Dr. Martin Lippert Consulting, Darmstadt Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen im Berichtszeitraum T€ 12 (Vorjahr T€ 14). Die Angabe über die Gesamtbezüge des Vorstands unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Beschäftigte In 2014/2015 wurden durchschnittlich 68 Mitarbeiter (davon 5 Aushilfen) und im Vorjahr 83 (davon Aushilfen 6) beschäftigt. Die Angabeerleichterungen zu den passiven latenten Steuern (§ 288 Abs. 2 Satz 2 HGB) und zum Abschlussprüferhonorar (§ 288 Abs. 2 Satz 3 HGB) werden in Anspruch genommen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf T€ 1.213 (Vorjahr T€ 775) und steht im Zusammenhang mit abgeschlossenen Miet-, Wartungs- und Leasingverträgen für Büro- und Lagerflächen, Fahrzeuge und sonstigen Geräten. Die Gesellschaft hat gegenüber der Profi Label GmbH & Co. KG eine Bürgschaft in Höhe von 78.000 € sowie gegenüber der ABM-SOFT Gesellschaft für Hard + Software mbH in Höhe von 75.000 € zu Gunsten der jeweiligen Bank übernommen. Weiterhin hat die ICS vor dem Hintergrund des Erwerbs von Netzwerkkomponenten durch ihre Tochtergesellschaft ServIT Remote Solutions GmbH mit Sitz in Berlin eine selbstschuldnerische Bürgschaft für die korrespondierenden Mietkaufraten bis zu einem Betrag von T€ 54 zu Gunsten des Mietkaufgebers De Lage Landen Leasing GmbH übernommen. Anteilsbesitz Die ICS International Aktiengesellschaft Identcode-Systeme (ICS) hält folgende Anteile an verbundenen Unternehmen: Label Point GmbH, Neu-Anspach, Eigenkapital zum 30.09.2015: T€ 26 (davon ICS 100%, d.s. T€ 26), Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung: T€ 80. Profi Label GmbH & Co. KG, Gummersbach, Eigenkapital zum 30.09.2015: T€ 300 (davon ICS 100%, d.s. T€ 300), Jahresüberschuss: T€ 77. Profi Label Geschäftsführungs GmbH, Gummersbach, Eigenkapital zum 30.09.2015: T€ 16 (davon Anteil der ICS 100%, d.s. T€ 16), Jahresfehlbetrag: T€ 2. ABM-SOFT Gesellschaft für Hard + Software mbH, Heilbronn, Eigenkapital (Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag) zum 30.09.2015: T€ 226 (davon ICS 100%, d.s. T€ 226), Jahresüberschuss: T€ 9. ServIT Remote Solutions GmbH, Berlin, Eigenkapital (Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag) zum 30.09.2015: T€ 57 (davon ICS 100%, d.s. T€ 57), Jahresfehlbetrag: T€ 45. ISR International Services & Repair GmbH, Dietzenbach, Eigenkapital (Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag) zum 31.12.2014: T€ 39 (davon ICS 100%, d.s. T€ 39), Jahresfehlbetrag: T€ 65.
Neu-Anspach, den 30.12.2015 Hans-Jörg Tittlbach, Vorstandsvorsitzender Thomas Brenneis, Vorstand Anlagespiegel
Bericht des Aufsichtsrats1. Überwachung und Beratung des Vorstands bei der Führung der Geschäfte Der Aufsichtsrat hat sich während des vergangenen Geschäftsjahres 2014/2015 über die Entwicklung und die Lage der Gesellschaft mündlich und schriftlich vom Vorstand regelmäßig unterrichten lassen und in insgesamt 4 Aufsichtsratssitzungen über die Lage der Gesellschaft informiert. Im Rahmen der Berichterstattung erhielt der Aufsichtsrat regelmäßig Informationen über bedeutsame betriebswirtschaftliche Daten der Gesellschaft und aller Tochtergesellschaften, insbesondere über Auftragseingang, Auftragsbestand, Umsatz, Personalstand, Ergebnis und besondere Risiken sowie die Geschäftsberichte. Die Bilanzen, Erfolgsrechnungen und Kennzahlen erhielt der Aufsichtsrat regelmäßig. Der Vorstand hat alle wichtigen Angelegenheiten der Gesellschaft mit dem Aufsichtsrat beraten. Der Aufsichtsrat hat bei allen Entscheidungen, die ihm obliegen, mitgewirkt. 2. Jahresabschlussprüfung, Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen Der vom Vorstand der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2014/2015 unter Einbeziehung der Buchführung aufgestellte Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und der Lagebericht der Gesellschaft - sind von Herrn Wirtschaftsprüfer Michael Fleischer, geprüft worden. Der Abschlussprüfer hat keine Einwendungen erhoben und dies mit uneingeschränkten Vermerken bestätigt. Wir, der Aufsichtsrat, haben den Jahresabschluss, den Lagebericht sowie den Vorschlag des Vorstands an die Hauptversammlung 2016 für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Diese Unterlagen sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers wurden uns hierfür rechtzeitig vorgelegt und in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 14.07.2016 eingehend erörtert und geprüft. Der an der Sitzung teilnehmende Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung und stand uns auch in Abwesenheit des Vorstands für Fragen und ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Wesentliche Schwächen des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems, bezogen auf den Rechnungslegungsprozess, lagen nach Einschätzung des Prüfers nicht vor. Der Prüfer informierte auch über Leistungen, die er zusätzlich zu den Abschlussprüfungsleistungen erbracht hat. Umstände, nach denen die Besorgnis der Befangenheit bestehen könnte, lagen nach Information des Abschlussprüfers nicht vor. Wir haben uns den Prüfungsergebnissen des Abschlussprüfers angeschlossen. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer eigenen Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sind keine Einwendungen zu erheben. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014/2015 wurde deshalb vom Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 14.07.2016 gebilligt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns haben wir uns nach sorgfältiger Abwägung der zu berücksichtigenden Interessen angeschlossen. Angesichts der verbesserten Ertragskraft, die insbesondere auch noch weiter gesteigert werden konnte, wie aus den Zahlen des ersten Halbjahres 2015/2016 hervorgeht, schließen wir uns der Auffassung des Vorstands an, dass eine Dividendenzahlung in der vorgeschlagenen Höhe für das abgelaufene Geschäftsjahr wirtschaftlich vertretbar ist. Gemäß § 312 AktG hat der Vorstand einen Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2014/2015 erstellt (kurz "Abhängigkeitsbericht"). Der Abschlussprüfer hat diesen Bericht geprüft, über das Ergebnis der Prüfung schriftlich berichtet und folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung sind gegen den Bericht des Vorstands der ICS International AG Identcode-Systeme, Neu-Anspach, über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2015 keine Einwendungen zu erheben. Ich erteile deshalb den folgenden uneingeschränkten BestätigungsvermerkNach meiner pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätige ich, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." Der Abhängigkeitsbericht lag uns zusammen mit dem Prüfungsbericht des Abschlussprüfers rechtzeitig vor und wurde in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 14.07.2016 eingehend erörtert sowie insbesondere auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft. Der an der Bilanzsitzung teilnehmende Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung des Abhängigkeitsberichts und stand uns auch in Abwesenheit des Vorstands für Fragen und ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Wir haben uns dem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers angeschlossen und als Ergebnis unserer eigenen Prüfung abschließend festgestellt, dass keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Abhängigkeitsberichts zu erheben sind. 3. Verschiedenes Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die von ihnen geleistete Arbeit und ihren Einsatz im vergangenen Geschäftsjahr. Der Aufsichtsrat hat diesen Bericht in seiner Sitzung am 14.07.2016 gemäß § 171 Abs. 2 AktG festgestellt.
Darmstadt, den 14.07.2016 Für den Aufsichtsrat Peter Hoffmann, Aufsichtsratsvorsitzender sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.07.2016 festgestellt. BestätigungsvermerkDer nachfolgende wiedergegebene Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers erging zum vollständigen Jahresabschluss und betrifft nicht die Fassung des offengelegten Jahresabschlusses, weil Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen wurden. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ICS International Aktiengesellschaft Identcode-Systeme, Neu-Anspach, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hirschhorn, den 28. Juni 2016 Michael Fleischer, Wirtschaftsprüfer |
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