Cremilk GmbH
Am Südhafen 1, 24376 Kappeln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Wilfried Schneider seit 17.4.2025 | Geschäftsführer |
Ute Dr. Albrecht seit 11.8.2006 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 0.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cremilk GmbHKappelnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die CREMILK GmbH hat ihren Sitz in Kappeln. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Flensburg unter der Nummer HRB 505 KA eingetragen. Die Gesellschaft erfüllt die Kriterien einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften sowie dem GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren nach Maßgabe des § 275 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB. 2. Bewertungs- und Ausweisänderung Die Bewertungsmethoden blieben zum Vorjahr unverändert. Ausweisänderungen gegenüber dem Vorjahr fanden nicht statt. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen sowie die immateriellen Anlagegegenstände sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Gebäude werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die ab dem Jahr 2009 erhaltenen Investitionszuschüsse werden ab dem Jahr 2010 von den Anschaffungskosten der Investitionen gekürzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die zugrunde gelegten Anschaffungskosten verstehen sich als Durchschnittswerte aus den arbeitstäglichen Zu- und Abgängen. Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Material und variable Fertigungskosten (Löhne und Energie) sowie angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten. Bei der Bemessung des Gemeinkostenzuschlags wurde wie im Vorjahr ein differenzierter Zuschlag pro Produktgruppe angesetzt. Dieser Zuschlag orientiert sich an den Prozesskosten und wurde pro 100 kg-Produkt ermittelt. Risiken aus verminderter Verwendbarkeit aufgrund langer Lagerdauer wurden berücksichtigt wie auch niedrigere Marktpreise am Bilanzstichtag zwecks verlustfreier Bewertung. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Abweichend zum Vorjahr wurde Material der unfertigen Erzeugnisse zum Einkaufspreis bewertet (Im Vorjahr nach Verkaufspreis). Es ergibt sich daraus eine Abwertung von T€ 214. Forderungen wurden mit dem Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken bei den Forderungen werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Unter den Rückstellungen ist für die am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Rückstelllungen von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 4. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung des Anlagevermögens geht aus dem Anlagenspiegel hervor, der Teil des Anhangs ist. Umlaufvermögen Die Forderungen haben grundsätzlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr; bei den sonstigen Vermögensgegenständen bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 364 enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Umsatzsteuer von T€ 86, Ökosteuern von T€ 162 sowie Forderungen gegenüber einem Lieferanten von T€ 59 und Zollbehörden von T€ 43. Sonderposten mit Rücklageanteil Die Sonderposten mit Rücklageanteil betreffen Investitionszuschüsse für die Verbesserung der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Sie werden entsprechend den Abschreibungen der bezuschussten Anlagegegenstände aufgelöst. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 1.468 enthalten mit T€ 380 Rückstellungen für Personal, davon Urlaubs- und Arbeitszeitguthaben mit T€ 264. Die übrigen sonstigen Rückstellungen belaufen sich auf T€ 1.087, davon Rückstellung für Milchgeldnachzahlung von T€ 291, für Gas und Strom in Höhe von T€ 585 und Rückstellungen für Garantien von T€ 97. Verbindlichkeiten Die Entwicklung der Verbindlichkeiten ist dem anliegenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten von T€ 415 bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus der Lohnabrechnung des Dezembers 2023 mit Restlöhnen von T€ 344 sowie Lohn- und Kirchensteuer von T€ 66. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge und periodenfremde Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 725 enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Vergütung von Ökosteuer von T€ 233, Versicherungsentschädigungen von T€ 18 sowie periodenfremde Erträge von T€ 153.
Personalaufwand Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (Vollbeschäftigte) belief sich auf:
Periodenfremde Aufwendungen Es sind periodenfremde Aufwendungen mit T€ 68 enthalten. Sie beinhalten im Wesentlichen ein Anstieg der Einzelwertberichtigungen auf Forderungen i.H.v. T€ 48 sowie eine Rückstellung für Rückzahlung von gewährtem Kurzarbeitergeld i.H.v. T€ 20. 6. Sonstige Angaben Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB) beläuft sich auf T€ 290 für bestehende Miet-, Wartungs- und Leasingverträge.
Geschäftsführer: Herr Dipl.-Ing. (FH) Jens Ramsl, Rabel. Vom Wahlrecht nach § 286 Abs. 4 HGB zur Angabe des Geschäftsführergehalts wurde Gebrauch gemacht. Die Aufwendungen der Wirtschaftsprüfung werden im Konzernbericht gemäß § 285 Nr.17 HGB angegeben. Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Das Stammkapital der CREMILK GmbH wird zu 100% von der CAFEA GmbH gehalten. Der Abschluss der CREMILK GmbH wird in den Konzernabschluss der CAFEA GmbH, Hamburg, einbezogen.
Kappeln, den 01. März 2024 Jens Ramsl Verbindlichkeitenspiegel per 31.12.2023
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in einer Höhe von T€ 1.548 durch Grundschulden gesichert. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Entwicklung der Abschreibungen
Lagebericht1. Unternehmen Die CREMILK als Teil der CAFEA-Gruppe ist spezialisiert auf die Herstellung und den eigenständigen Vertrieb von Säuglingsmilchnahrung und diätischen Lebensmittel sowie auf die Produktion für Komponenten für Kaffee- und Kakaomilchmischgetränken als Zulieferer für weiterverarbeitende Firmen der CAFEA-Gruppe. 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen In 2023 kam es bei der Preisentwicklung für Rohmilch zu einer Trendumkehr. Deutlich spürbar war die Kaufzurückhaltung der Verbraucher aufgrund der vermeintlich hohen Preise im Lebensmitteleinzelhandel. Verbraucher haben deshalb ihren Konsum bei Milchprodukten reduziert. Parallel haben die Landwirte aber weiterhin mehr als ausreichend Milch zur Verfügung gestellt. Eine geringere Nachfrage bei gleichen Milchmengen hat zu einer deutlichen Absenkung des Auszahlungspreises auf 42,58 Cent/kg (Vj. 56,03 Cent/kg) geführt. Auch in 2023 wurde die Gesellschaft weiterhin exklusiv von zwei Milcherzeugergemeinschaften mit Kuhmilch beliefert. Damit stellen wir die hohen Erwartungen unserer Kunden an den Rohstoff Milch sicher. Die Gesellschaft bezieht von ihren Lieferanten nur Milch aus gentechnikfreier Fütterung. Zusätzlich bezog die Gesellschaft für bestimmte Produkte spezifizierte Bio-Magermilch. Dieser Rohstoff wurde für kundenspezifische Produkte eingesetzt. Im kurzfristigen Bereich hat das Unternehmen am Spotmarkt gehandelt. Weiterhin ist der Absatzmarkt für Säuglingsmilchnahrungen nicht auf das Vor-Corona-Niveau zurückgekehrt. Nachdem in 2023 auch die in der Vergangenheit guten Vertriebskanäle Richtung Asien nicht zu reaktivieren sind, geht die Branche von einem dauerhaft kleineren Absatzmarkt für diese Produktkategorie aus. Im Marktumfeld wurden Kapazitäten außer Betrieb genommen. Die Energieversorgung war in 2023 zu deutlich höheren Einkaufspreisen abzusichern. Diese erhöhten Einkaufspreise konnten nicht vollumfänglich am Markt durchgesetzt werden. 3. Ertragslage Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um € 13,0 Mio. auf € 77,6 Mio. gesteigert werden. Maßgeblich für die Steigerung ist der höhere Absatz an Säuglingsmilchnahrung. Der operative Gesamtabsatz lag mit 11.909 t (Vj. 10.018 t) um 19% über dem Vorjahr. Die Preisereduzierungen auf der Rohmilchseite wurden vollumfänglich an die Kunden weitergegeben. Der Rohertrag stieg im Jahresvergleich um knapp € 4,2 Mio., und die Rohertragsspanne belief sich auf 20,0%. (Vj. 18,1%) Unter Berücksichtigung des gestiegenen Umsatzes, der signifikant höheren Energie- und Personalkosten sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Zinsen ergab sich ein Ergebnis vor Ertragssteuern von € -1,9 Mio. (Vj. € -1,5 Mio.). Der Jahresfehlbetrag nach Steuern beläuft sich für 2023 auf € -1,9 Mio. 4. Finanzlage Die Investitionen im Geschäftsjahr betrugen T€ 2.901 (Vj. T€ 1.177) und wurden durch den Cashpool der Gruppe finanziert. Das Anlagevermögen ist durch die Eigenmittel zu 72% (Vj. 98%) gedeckt. Die Eigenkapitalquote sank auf 28,1% (Vj. 31,6%). Die CREMILK GmbH hat in 2023 die Bankverbindlichkeiten vertragsgemäß getilgt. Die bestehenden Darlehen wurden planmäßig auf T€ 3.491 zurückgeführt. 5. Vermögenslage Bilanz
Bei der Zurechnung der Sonderposten zu den Eigenmitteln wurde eine Ertragsteuer von 30% (im Vj. 30%) berücksichtigt. 6. Mitarbeiter und Umwelt Der durchschnittliche Personalstand in 2023 von 165 Mitarbeitern lag auf dem Vorjahresniveau von 164. Offene Stellen wurden in 2023 nahezu komplett wiederbesetzt. Die Ausbildungsquote ist mit 13 Auszubildenden weiterhin hoch. Allen ausgelernten Auszubildenden wurde ein Arbeitsplatzangebot gemacht. Schulungs- und Ausbildungsschwerpunkte lagen wieder in den Bereichen Qualitätssicherung, Nachhaltigkeit/Energiemanagement, Arbeitssicherheit und Mitarbeiterentwicklung. Das Unternehmen ist bei verschiedenen Forschungsprojekten mit Universitäten und Partnern aus der Lebensmittelindustrie aktiv beteiligt. Die relevanten Umwelt- und Energierichtlinien werden eingehalten. 7. Bericht über Risiken und Chancen Aktuell ist der Absatz für Säuglingsmilchnahrung in Europa stagnierend. Damit ist es weiterhin schwierig, die vorhandenen Kapazitäten komplett auszulasten. Ansonsten bestehen bei der CREMILK GmbH keine über das übliche Maß hinausgehende Risiken. Besondere Beobachtung findet weiterhin die Milch-, Rohstoff- und Energiepreisentwicklung. Es bestehen keine Währungs-, Finanzierungs- und Ausfallrisiken. Forderungen werden kreditversichert oder sind durch erhaltene Anzahlungen gesichert. Die Qualitätssicherung der Produkte wird durch die IFS Food 7 (International Featured Standard), BRCGS Food Version 9 (Britisch Retail Consortium) und das Biozertifikat im Verbund der CAFEA-Gruppe dokumentiert. Kundenaudits wurden alle auf hohem Level bestanden. Das Energiemanagementsystem nach EN 50001:2018 wurde erfolgreich auditiert und zertifiziert. Die angelieferte Rohmilch wird nach VLOG-Vorgaben zertifiziert. 8. Prognosebericht für 2024 Die geplante Absatzmenge für das Jahr 2024 sieht im Vergleich zum Ist-Verkauf des Vorjahres eine weiterhin steigende Gesamtmenge vor. Aktuelle Marktentwicklungen unterstreichen diese Annahme. Die geplanten Investitionen sollen zusätzliche Absatzmöglichkeiten erschließen. Weiterhin werden die Bemühungen vorangetrieben, am Standort den produktionsbedingten CO 2 -Ausstoß zu senken. Die Mischung aus der Weiterentwicklung bestehender Herstellprozesse in Kombination mit neuen Produktionsverfahren lässt eine kontinuierliche Verbesserung erwarten. In 2024 wird von einem Anstieg der Absatzmenge ausgegangen und mit einem ausgeglichenen Geschäftsverlauf gerechnet.
Kappeln, den 01. März 2024 CREMILK GmbH J. Ramsl Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CREMILK GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CREMILK GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CREMILK GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw /verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Tornesch, den 01. März 2024 gmp
nord audit GmbH
Andy Mommsen, Wirtschaftsprüfer |
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