Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Kreyenberg GmbH
Oststraße 51, 22844 Norderstedt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fynn Justus Kreyenberg seit 29.4.2026 | Geschäftsführer |
Christina Birgit, geb. Rose Kreyenberg seit 12.8.2024 | Prokura |
Oliver Haack seit 12.8.2024 | Prokura |
Jonas Kreyenberg seit 12.8.2024 | Prokura |
Sven Jöran Kreyenberg seit 11.4.2016 | Geschäftsführer |
Clemens Kreyenberg seit 23.11.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 69.35% | |
| 30.65% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kreyenberg GmbHNorderstedtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Amtsgericht Kiel HRN 1241 NOAnhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanz wird aufgestellt unter Berücksichtigung der vollständigen Verwendung des Jahresergebnisses; die Gewinn- und Verlustrechnung wird aufgestellt nach dem Gesamtkostenverfahren. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus dem Jahresabschluss des Vorjahres wurden unverändert übernommen. AKTIVSEITE Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden geschäftsjahresbezogen zu Gruppen zusammengefasst und über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben; ihr Abgang wird nach fünf Jahren unterstellt. Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung (Brutto-Anlagenspiegel) sind im Anschluss dargestellt. Die Abschreibungen auf die immateriellen Vermögensgegenstände und auf das Sachanlagevermögen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear verteilt. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 20 Jahren. Entwicklung des Anlagevermögens
Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu stichtagsnahen Einstandspreisen oder den niedrigeren Veräußerungswerten bewertet. Als Verbrauchsfolge wird "FIFO (first in first out)" unterstellt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt. In die Bewertung der fertigen und unfertigen Leistungen werden die Materialkosten, die Fertigungskosten, Sondereinzelkosten der Fertigung, der Wertverzehr des Anlagevermögens sowie Teile übriger Gemeinkosten eingerechnet. Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten für fertige und unfertige Leistungen nicht einbezogen. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden retrograd durch Abzug einer Bruttospanne vom Verkaufspreis ermittelt. Der Abzug beträgt - je nach Fertigstellungsgrad - mindestens 20% (Vorjahr: 20%). Es bestehen Forderungen aus Steuern in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 4). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Forderungen in fremder Währung werden mit dem Kurs für den Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Sie werden gegebenenfalls mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Der aktivische Rechnungsabgrenzungsposten besteht vor allem für Leasing-Sonderzahlungen sowie für im Voraus gezahlte Versicherungsbeiträge. Die Gesellschaft hat im Rahmen eines echten Factoring ihre Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weitgehend vollständig an eine Factoringgesellschaft abgetreten. Unter der Bilanzposition Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden die nicht veräußerten Forderungen ausgewiesen; Forderungen gegen das Factoringinstitut (vor allem Kaufpreiseinbehalte) werden unter den sonstigen Vermögensgegenständen bilanziert. Sämtliche Forderungen im Umlaufvermögen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. PASSIVSEITE Die Rückstellungen und die Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen bzw. zu nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet, bei den Pensionsverpflichtungen wird der versicherungsmathematisch ermittelte normierte Barwert herangezogen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen Die bereits laufenden Pensionsverpflichtungen werden nach dem Teilwertverfahren bewertet, dabei wurde ein Zinssatz von 1,82% p.a. (Vorjahr: 1,78%) zugrunde gelegt; Rentensteigerungen wurden mit 2,00% p.a. (Vorjahr: 2,00%) angenommen. Als Berechnungsgrundlage wurden die Richttafeln RT 2018 G von Dr. Klaus Heubeck herangezogen. Der mit dem Siebenjahres-Durchschnittszins (1,74%) berechnete Erfüllungsbetrag der bestehenden Pensionsverpflichtung beträgt EUR 135.820,00. Der Unterschiedsbetrag für die Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt EUR 509,00 und ergibt sich aus der Differenz des Ansatzes der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren. Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Personalverpflichtungen (TEUR 277, Vorjahr: TEUR 254), ausstehende Rechnungen (TEUR 28, Vorjahr: TEUR 14) sowie Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 20, Vorjahr: TEUR 18). Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs für den Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Verbindlichkeiten werden gegebenenfalls mit dem höheren Devisenkassakurs am Bilanzstichtag angesetzt. Folgende Übersicht stellt die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind teilweise durch persönliche Bürgschaften der Gesellschafter-Geschäftsführer besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von TEUR 263 (TEUR 221) enthalten. Der passivische Rechnungsabgrenzungsposten besteht vor allem für öffentliche Zuwendungen. Die Kreyenberg GmbH hat Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 1.153 (Vorjahr: TEUR 1.153) übernommen. Die Verbindlichkeiten bestehen gegenüber der Sparkasse Holstein für ein Darlehen einer Grundstücksgesellschaft aus dem Familienkreis der Gesellschafter-Geschäftsführer. Der Bestand der Verbindlichkeiten betrug zum 31.12.2023 TEUR 104 (Vorjahr: TEUR 132). Das Risiko einer Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften wird als gering eingestuft, da es derzeit keine Anzeichen dafür gibt, dass das nahestehende Unternehmen seinen Verpflichtungen aus den Darlehensverträgen nicht nachkommen wird. Aus Leasing- und Mietkaufverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von ca. TEUR 11.902, davon entfallen auf 2024 TEUR 2.861. Die Verträge haben eine maximale Laufzeit bis 2031. Aus Mietverträgen für Räumlichkeiten bestehen Verpflichtungen in Höhe von ca. 890 TEUR p.a. Das Bestellobligo entspricht einem dem Geschäftsumfang eines Lohnfertigungsunternehmens üblichen Rahmen. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen auf Abgangserfolge TEUR 21, (Vorjahr: TEUR 166) und auf Zuschüsse TEUR 56, (Vorjahr: TEUR 113). Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen auf periodenfremde Posten TEUR 36, (Vorjahr: TEUR 44) und auf die Bildung von Wertberichtigungen zu Forderungen TEUR 37, (Vorjahr: TEUR 0). Erträge oder Aufwendungen aus der Währungsumrechnung gab es nicht. Personalaufwand Der Personalaufwand enthält TEUR 157, (Vorjahr: TEUR 146) für Altersversorgung. Zinsaufwendungen Der Posten enthält Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 3). Angaben zu außerbilanziellen Geschäften gem. § 285 Nr. 3 HGB Im Rahmen von Operating-Leasing-Verträgen werden wesentliche Teile der technischen Anlagen und Maschinen geleast. Sonstige Pflichtangaben In 2023 wurden durchschnittlich 187 Arbeitnehmer (davon 140 gewerbliche Arbeitnehmer und 47 Angestellte) beschäftigt; ferner waren 19 Auszubildende und zwei Geschäftsführer im Unternehmen tätig. Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrug im Berichtsjahr TEUR 565. Zum Beirat der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr:
Die Gesamtbezüge des Beirates betrugen im Berichtsjahr TEUR 0. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.
Norderstedt, 23. März 2024 Clemens Kreyenberg Jöran Kreyenberg Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Überblick über den Geschäftsverlauf 1. Entwicklung der Gesellschaft Das Jahr 2023 ist stark gestartet, im Laufe des Jahres sind jedoch vermehrt Kundenprojekte zum Erliegen gekommen, da diese auf einer zu hohen Absatzprognose basierten. Dies hat insbesondere die Serienfertigung in Henstedt-Ulzburg getroffen. Der veränderten Situation wurde mit Personalverschiebung begegnet. Der Bereich der Medizintechnik hat sich auch im Jahr 2023 weiterentwickelt und stellte eine starke Stütze für die Gesellschaft dar. Die Struktur wurde hinsichtlich einer organisatorischen Trennung der Medizintechnik von der feinmechanischen Fertigung verändert. Durch einen klareren Fokus in beiden Bereichen sollen neue Marktpotentiale erschlossen werden. 2. Entwicklung der Branche Die Branche war im Jahr 2023 weitestgehend stabil. Die Medizintechnik und der für die Gesellschaft besonders relevante Bereich der Implantate läuft auf gewohntem Niveau. Der Maschinenbau konnte an gewohnte Stärke anknüpfen. Der Kostendruck hat wieder deutlich zugenommen. Der Konzentrationsprozess in der Branche wird sich insbesondere aufgrund weiter steigender regulatorischer Anforderungen und des außerordentlichen, durch rasante technische Innovationen hervorgerufenen Investitionsdrucks, weiter verschärfen. B. Lage der Gesellschaft 1. Überblick Die Kernbereiche der Gesellschaft: Medizintechnik, Serienfertigung, Feinmechanik und Blechbearbeitung, konnten alle weiterentwickelt und ausgebaut werden. Die Umstrukturierung, welche die feinmechanische Fertigung von der Medizintechnikfertigung trennt, wird weiter vorangetrieben. Hieraus ergeben sich zum einen eine steigende Wettbewerbsfähigkeit der Nichtmedizinbereiche durch den Wegfall der strengeren Regulatorik, zum anderen kann der Bereich der Medizintechnik im qualitätsgetriebenen Marktumfeld besser vermarktet werden. Es wird weiterhin an der Kostenoptimierung durch Verbesserung und Digitalisierung der Abläufe gearbeitet. Dies wird durch konsequente Entwicklungs- und Schulungsmaßnahmen unterstützt. Hiermit soll die Marge gestärkt und die Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden. Der Anteil an Baugruppenaufträgen wird weiter ausgebaut. Es wird zunehmend mit Rahmenverträgen gearbeitet, um attraktive Preise zu erzielen und die Versorgung unserer Kunden sicherzustellen. Daraus ergeben sich gute Möglichkeiten für die Fertigungsoptimierung und - glättung, allerdings um den Preis einer erhöhten Lagerhaltung. Die Erfassung und Auswertung aller wesentlichen Kennzahlen ist weiter verfeinert worden und findet wöchentlich statt. Die Produktivität der einzelnen Bereiche wird täglich ausgewertet. 2. Vermögenslage In 2023 ist die Bilanzsumme um 13,8% auf 14.960 TEUR gestiegen und die Anlagenintensität ist um 34,5% auf 42,3% gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist von 27,8% auf 25,8% gesunken. Unter Berücksichtigung der Darlehen aus dem Familienkreis der Gesellschafter mit eigenkapitalähnlichem Charakter, liegt die Quote wirtschaftlicher Eigenmittel bei über 30%. Die Vorratsintensität ist auf 48,3% und die Forderungsintensität auf 8,1% gesunken. Die Maschinen wurden durch Leasing und ein kleiner Anteil durch Mietkauf finanziert. Gewinnausschüttungen wurden wie in den Vorjahren nicht vorgenommen. Insgesamt übertrifft die Summe aus Eigenkapital und langfristigen Verbindlichkeiten den Betrag des langfristig gebundenen Vermögens deutlich. 3. Finanzlage Bedingt durch das positive Jahresergebnis, wurde aus der laufenden Geschäftstätigkeit ein positiver Cashflow von 1.376 TEUR gegenüber 340 TEUR in 2022 erwirtschaftet. Der Cashflow aus dem Saldo von Ausgaben für Investitionen und Einnahmen aus Anlagenverkäufen beträgt 2023 -2.563 TEUR gegenüber -634 TEUR in 2022. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt 984 TEUR, gegenüber 394 TEUR im Jahr 2022. Insgesamt ergibt sich also ein negativer Cashflow von 203 TEUR. Die Kreyenberg GmbH war und ist zu jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. 4. Ertragslage Die Materialeinsatzquote liegt 2023 auf einem niedrigeren Niveau als noch im Vorjahr; die Rohergebnisrendite erhöht sich dadurch merklich. Absolut betrachtet, nimmt das Rohergebnis um 1.736 TEUR zu und liegt bei 17.029 TEUR. Der Personalaufwand steigt um 2,3% auf 9.113 TEUR. Die Pro-Kopf Produktivität nimmt zu, der prozentuale Personalaufwand sinkt somit. Der ordentliche betriebliche Aufwand steigt um 22,8% auf 6.364 TEUR. Das Betriebsergebnis ist auch 2023 wieder positiv und mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr; es liegt jedoch unter Plan. In Anbetracht der massiven Kostensteigerungen, ist dieses Ergebnis aber positiv zusehen. Wesentliche (neutrale) Erfolgsbeiträge resultieren 2023 aus Anlagenverkäufen, Zuschüssen und Entschädigungen sowie Auflösungen von Wertberichtigungen und Rückstellungen. Sie liegen im Saldo der positiven und negativen Effekte bei 340 TEUR. Nach Steuern beträgt das Ergebnis 200 TEUR. Es liegt somit leicht unter dem Vorjahresergebnis. C. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 1. Personal Der Personalbestand konnte qualitativ weiter verbessert werden. Alle offenen Stellen konnten besetzt werden. Dem Fachkräftemangel wird durch Mitarbeiterbindung, aber auch Anpassungen der Gehälter begegnet. Der Bereich der Auszubildenden ist weiterhin strategisch wichtig, um auch in Zukunft ausreichend qualifiziertes Personal für weiteres Wachstum zur Verfügung zu haben. In 2023 wurden durchschnittlich 187 Arbeitnehmer (davon 140 gewerbliche Arbeitnehmer und 47 Angestellte) beschäftigt; ferner waren 19 Auszubildende und zwei Geschäftsführer im Unternehmen tätig. 2. Qualitätsmanagement Das Unternehmen ist nach DIN ISO 13485 zertifiziert und berechtigt Medizinprodukte zu fertigen. Das Überprüfungsaudit wurde sehr erfolgreich bestanden. Sämtliche Kundenaudits wurden erfolgreich durchgeführt. Das Qualitätsmanagement wird ständig weiterentwickelt. 3. Risikomanagement Die wöchentliche Kennzahlenermittlung wurde weiter verfeinert. Es werden alle wesentlichen Kennzahlen zu Produktivität, Auftragseingang, Liquidität, offenen Posten und Lagerbestand sowie der Auslastungssituation der einzelnen Bereiche wöchentlich ermittelt und analysiert. Zur Vermeidung von Klumpenrisiken, arbeitet der Vertrieb weiter an einer breiten Streuung der Umsatzanteile über Branchen und Kunden. Bestehende Risiken werden durch Verträge abgesichert. D. Risikobericht 1. Beschaffungsmarkt Intensive partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den wesentlichen Lieferanten ermöglicht es, ein gutes Serviceniveau bei gleichzeitig wettbewerbsfähigen Preisen zu erreichen. Die allgemein angespannte Situation auf dem Beschaffungsmarkt im Hinblick auf Rohmaterialien und Prozessstoffe, sorgt allerdings für ein deutlich gesteigertes Preisniveau und einen erheblich gestiegenen Arbeitsaufwand zur termingerechten Bereitstellung der geforderten Materialien. 2. Finanzierung und Liquidität Trotz starker Investitionsaktivitäten führte das Jahresergebnis in Kombination mit Maßnahmen zur Finanzierung der Betriebsmittel nur zu einem leicht negativen Cashflow. Dadurch war die Liquidität zu jedem Zeitpunkt gesichert. Die Kreyenberg GmbH hat Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 1.153 (Vorjahr: TEUR 1.153) übernommen. Die Verbindlichkeiten bestehen gegenüber der Sparkasse Holstein für ein Darlehen einer Grundstücksgesellschaft aus dem Familienkreis der Gesellschafter-Geschäftsführer. Der Bestand der Verbindlichkeiten betrug zum 31.12.2023 TEUR 104 (Vorjahr: TEUR 132). Das Risiko einer Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften wird als gering eingestuft, da es derzeit keine Anzeichen dafür gibt, dass das nahestehende Unternehmen seinen Verpflichtungen aus den Darlehensverträgen nicht nachkommen wird. Die Zusammenarbeit mit den Banken läuft weiter ausgezeichnet. Die Finanzierung ist gesichert. 3. Bestandsgefährdende Risiken Es besteht eine branchenübliche Abhängigkeit von Finanzinstituten. Das Risiko einer Beendigung der Zusammenarbeit wird als sehr gering eingeschätzt. Das Risiko des Wegbrechens einzelner Branchen oder Kunden, kann durch die breite Streuung des Umsatzes über Kunden und Branchen aufgefangen bzw. minimiert werden. Die Gesellschaft betreibt das Geschäft in gemieteten Räumen. Der Vermieter kommt aus dem Familienkreis. Die Firmenimmobilie bietet noch Raum für deutliches Umsatzwachstum. E. Prognosebericht 1. Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Die Investitionen in Automationslösungen und Personalqualifizierungen haben das Ziel, sich auf der einen Seite noch stärker auf anspruchsvolle Teile zu konzentrieren, diese dann aber auf der anderen Seite mit geringem Personaleinsatz abarbeiten zu können. Diese Entwicklung ist am zweiten Standort in Henstedt-Ulzburg nahezu abgeschlossen und ist als positiv zu bewerten. Die gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit kann nun zielgerichtet vermarktet werden. Die Prozesskosten werden durch Optimierung und Digitalisierung weiter reduziert. Die Fokussierung auf die Bereiche Medizintechnik, Feinmechanik, Aluminiumserienfertigung und Blechbearbeitung mit einer entsprechenden Sortierung und Restrukturierung, soll die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Bereiche stärken. Durch diese Maßnahmen wird das Wachstumspotential erschlossen und die Ertragskraft gesichert, beziehungsweise verbessert und die Position am Markt abgesichert. 2. Ergebnisprognose 2024, 2025 Die Kostensteigerungen in allen Bereichen führt zu einem zunehmenden Druck auf den Fertigungsstandort Deutschland. Diesem wird marktseitig mit Verschiebung der Wertströme begegnet werden, was zu weiter zunehmenden Kostendruck führen wird. Diesem kann nur mit gut ausgebildetem Fachpersonal sowie Automation begegnet werden. Dadurch, dass auf der Anbieterseite aktuell viele Akteure den Markt verlassen, werden sich auch weiterhin Marktpotentiale ergeben. Die geringe Fluktuation führt zu stabilen Prozessen und guten Produktivitätsraten. Es gelingt der Gesellschaft durch ein gutes Betriebsklima und "Mund-zu-Mund-Propaganda" dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken und sogar neue Mitarbeiter zu gewinnen. In naher Zukunft altersbedingt ausscheidende Mitarbeiter, konnten bereits im Vorfeld ersetzt werden und befinden sich in der Einarbeitung. Der durch den Fachkräftemangel hervorgerufene starke Abwanderungsdruck unserer Mitarbeiter, kann durch eine gute Mitarbeiterbindung aber auch gesteigerten Löhnen entgegengewirkt werden. Der Umsatz wird mit einem Wachstum von ca. 5% weiter zunehmen. Die gute Marktsituation wird weiter ausgebaut, die Steigerung der Ertragssituation wird durch die aktuellen Kostensteigerungen jedoch weiterhin anspruchsvoll bleiben.
Norderstedt, 14. November 2024 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Kreyenberg GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Kreyenberg GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Kreyenberg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Hamburg, den 15. November 2024 Dr. Dröge, Wirtschaftsprüfer |
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