Vincentz Network GmbH & Co. KG

30175 Hannover, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRA 23217
Eingetragen
12.11.1895

Finanzübersicht

Historie

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Management

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Gesellschafter

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Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Vincentz Network GmbH & Co. KG

Hannover

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Vincentz Network GmbH & Co. KG

1. Grundlagen des Unternehmens

Vincentz Network produziert und vertreibt Fachzeitschriften, Fachbücher und elektronische Medien. Darüber hinaus veranstaltet Vincentz Network Fachmessen, Fachkongresse und Fachseminare. Dieses Produktportfolio richtet sich an das Fachpublikum der deutschen Pflegebranche, die Lack-Industrie in EMEA (Europe, Middle East, Asia), an Lack-Anwender in Deutschland, an europäische Automobil-Ingenieure, die Möbel-Branche sowie an ambitionierte Holzwerker. Das Produktangebot wird kontinuierlich den technischen Möglichkeiten und den Anforderungen der Märkte angepasst. Die Gesellschaft beschäftigte 2023 an den Standorten Hannover und Hamburg im Jahresmittel 187 Mitarbeiter.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gesunken. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", sagte Dr. Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). In den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie sanken Produktion und Wertschöpfung erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar.

Im Gesamtjahr 2023 sanken die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 1,4 % gegenüber dem Vorjahr, während die Importe nach Deutschland deutlich stärker um 9,7 % zurückgingen. Es wurden von Deutschland Waren im Wert von 1.562,0 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 1.352,6 Milliarden Euro importiert. Damit hat sich der Exportüberschuss gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt: Die Außenhandelsbilanz schloss im Jahr 2023 mit einem Überschuss von 209,4 Milliarden Euro ab.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Branchensituation

Der Gesamtumsatz der Deutschen Fachmedienbranche steigt auch in 2023 weiter, wie die Fachpresse-Statistik 2023 belegt. Gegenüber 2022 ist der Gesamtumsatz der Fachmedienhäuser um 248 Millionen (+3,0%) erneut gestiegen ist. Erstmals entfallen 60 Prozent davon auf Bereiche außerhalb von Print: Auf den Digitalbereich entfallen 3,80 Milliarden Euro (44,3%), auf Veranstaltungen und Messen 0,85 Milliarden Euro (9,9%) sowie auf Dienstleistungen und Sonstiges 0,28 Milliarden Euro (3,3%) bzw. 0,18 Milliarden Euro (2,1%). Der Anteil des Printbereichs (Fachzeitschriften und Fachbücher) liegt bei 3,47 Milliarden Euro (40,4%) und ging im Vergleich zu 2022 um 2,0 Prozentpunkte (- 72 Millionen Euro) zurück.

Der wichtigste Umsatztreiber für 2023 ist der Digitalbereich, dessen Anteil am Gesamtumsatz um 4,6 Prozent erneut gestiegen ist. Damit konnte das Digitalgeschäft (digitale Fachzeitschriften, digitale Fachbücher, Webseiten, Datenbanken, Workflow- und Software-Lösungen) noch einmal stärker wachsen als im Vorjahr. Dabei leisten die Vertriebserlöse den größten Beitrag zum Gesamtwachstum des Digitalgeschäfts.

Das Bedürfnis nach Austausch und nach Fortbildung ist ungebrochen und ermöglicht das Umsatzwachstum im Veranstaltungs-Bereich. Das größte Wachstum verzeichnet auch 2023 das Veranstaltungs- und Messegeschäft aufgrund des anhaltenden Erholungseffektes nach Corona. Der Bereich ist gegenüber dem Vorjahr um 21,4 Prozent gewachsen. Dessen Anteil am Gesamtumsatz der Fachmedienbranche ist um 1,5 Prozentpunkte auf 9,9 Prozent gestiegen.

Leicht gedämpft wird das Gesamtwachstum der Fachmedienbranche erneut durch die Entwicklung im Printgeschäft, das leicht rückläufig ist (-2,0%). Dieser Rückgang ist zum überwiegenden Teil auf sinkende Werbeerlöse zurückzuführen.

Den Rückblick trüben aktuell aber die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die gedruckte Fachzeitschrift. Besonders kritisch sind die seit Jahren steigenden Pressepost-Entgelte, die aktuellen Preissteigerungen in der Produktion sowie für Energie.

Geschäftsverlauf

Der unternehmerische Erfolg basiert auf konsequenter strategischer Ausrichtung auf die verschiedenen Zielmärkte, Schärfung des Strategieverständnisses sowie hochqualifizierten und hochmotivierten Mitarbeitern. Um diese Erfolgsfaktoren auszubauen investiert Vincentz Network in Teamentwicklung und Mitarbeiterqualifikation, in komplementäre Produktangebote und Geschäftsfelder sowie in die technische Infrastruktur.

Das operative Geschäft 2023 der Vincentz Network GmbH & Co. KG war von Zurückhaltung aufgrund von wirtschaftlichen Herausforderungen in allen adressierten Zielmärkten geprägt. Lediglich das internationale Messegeschäft übertraf die Erwartungen.

Insbesondere das Werbegeschäft konnte die Erwartungen nicht erfüllen und verblieb trotz Preiserhöhungen und Produktausweitung auf dem Niveau des Vorjahres. Ursächlich sind Sparmaßnahmen in der werbetreibenden Industrie aufgrund von Absatzrückgang in unseren Zielmärkten.

Ebenfalls auf Vorjahresniveau verblieb die Produktgruppe Abonnements. Während die Anzahl von Neuabonnenten über die Jahre stabil bleibt, steigt die Anzahl der Kündiger erheblich laut Analyse aufgrund von Insolvenzen und Sparmaßnahmen. Dem insgesamt sinkenden Abonnentenstamm wurde mit Preiserhöhungen entgegengewirkt.

Das Veranstaltungsgeschäft konnte zwar gegenüber dem Vorjahr ausgebaut werden, blieb aber aufgrund von Sparmaßnahmen bis hin zu Reisebeschränkungen bei den Teilnehmern hinter den Erwartungen zurück.

Die budgetierten Umsatzlöse für 2023 konnten so leider nicht realisiert werden. Dennoch konnte durch frühzeitiges und konsequentes Kostenmanagement den ausbleibenden Umsätzen erfolgreich entgegengesteuert und das geplante Ergebnis nicht zuletzt aufgrund der erfolgreichen Messen erreicht werden.

Zum Jahresende unterlag das Unternehmen einem komplexen Cyberangriff mit einer Ransomware, der Teile der System-Infrastruktur verschlüsselte. Dem Kunden gegenüber kam die Geschäftstätigkeit nicht zum Erliegen. Der interne Betrieb konnte mit externer Hilfe aus den Backup-Systemen wieder hergestellt werden. Ein Abgang oder Verlust von sensiblen Daten oder Buchungsvorgängen konnte nicht festgestellt werden. Gefordertes Lösegeld wurde nicht gezahlt.

Ertragslage, Finanzlage, Vermögenslage, weitere Leistungsindikatoren

Durch den Zweijahres-Rhythmus unserer Eigenmessen sind die ungeraden Jahre ertragsstärker. Auch in diesem Jahr war das margenstarke internationale Messegeschäft wieder der Wachstumstreiber für die Erlösentwicklung. Aufgrund von Sparmaßnahmen beziehungsweise Reiserestriktionen in unseren Zielmärkten erfuhren insbesondere das Anzeigengeschäft sowie das Veranstaltungsgeschäft im Jahresverlauf einen erheblichen Rückgang. Hauptsächlich infolgedessen verblieb das Rohergebnis 2023 auf 24,2 Mio. € nach 21,2 Mio. € im Vorjahr. Das Rohergebnis lag damit rund 5% unter den Planungen für 2023.

Damit realisiert Vincentz Network in 2023 einen Gewinn von 3,7 Mio. € nach 2,4 Mio. € im Vorjahr.

Der Umsatz wurde unverändert in den Produktfeldern Zeitschriften, Buch und Veranstaltungen erwirtschaftet, die zunehmend durch digitale Komponenten flankiert werden. Ein Erfolgsfaktor ist dabei die Mehrfachnutzung bestehender Kundenbeziehungen. Unsere Zeitschriften und die damit verbundenen Marken nehmen eine dominierende Stellung in ihren Zielbranchen ein. Die Entwicklung der Abonnentenzahlen der verschiedenen Zeitschriften ist weiter uneinheitlich und in der Summe leicht rückläufig. Das Buchprogramm ist dank angesehener Autoren und gezielter Nutzenorientierung bei der Zielgruppe etabliert, gerät aber zunehmend aufgrund des geänderten Mediennutzungsverhaltens unter Druck. Das Veranstaltungs-Portfolio basiert auf modernen, teils digitalen Formaten und einem aktuellen und kontinuierlich erweiterten Themenkreis. Ausschlaggebend für den Erfolg der Veranstaltungen ist der persönliche Kontakt der Teilnehmer untereinander und die damit verbundenen Networking-Möglichkeiten.

Die Geschäftstätigkeit basiert auf einer Eigenkapitalquote von knapp 46%. Die Rücklagen werden im Geschäftsjahr um 100.000 € erhöht. Es besteht damit keine Abhängigkeit von Fremdkapitalgebern. Dadurch war die durchgehende vollständige Handlungsfähigkeit des Unternehmens im Jahresverlauf sichergestellt.

Die Gesellschaft ist im Jahresverlauf jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachgekommen. Alle bestehenden kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen werden aus den liquiden Mitteln zum Bilanzstichtag gedeckt.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Die Wirtschaft in Deutschland ist aus Sicht der fünf führenden Wirtschaftsforschungsinstitute angeschlagen. Eine bis zuletzt zähe konjunkturelle Schwächephase geht mit schwindenden Wachstumskräften einher. In der lahmenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung überlagern sich konjunkturelle und strukturelle Faktoren. Zwar dürfte ab dem Frühjahr eine Erholung einsetzen, die Dynamik wird aber insgesamt nicht allzu groß ausfallen. Dabei avanciert der private Konsum im laufenden Jahr zur wichtigsten Triebkraft für die Konjunktur.

Alles in allem revidieren die Institute ihre Prognose für die Veränderung des Bruttoinlandsprodukts im laufenden Jahr gegenüber ihrem Herbstgutachten deutlich um 1,2 Prozentpunkte nach unten auf nunmehr 0,1%. Die Prognose für die Rate im kommenden Jahr bleibt mit 1,4% nahezu unverändert (Rücknahme um 0,1 Prozentpunkte). Damit verlagert sich die Erholung nunmehr stärker in das kommende Jahr.

In unseren Zielbranchen zeigen sich konjunkturelle Unsicherheiten wie die Insolvenzwelle in der Altenpflege, die Produktionsdrosselung in der Chemieindustrie und der Wandel in der Automobilindustrie. In Verbindung mit der eigenen, anhaltenden Kostenbelastung werden wir in der Folge auch im Jahr 2024 hinter unseren Erwartungen zurückbleiben und rechnen mit einem Rohergebnis von etwa 19,5 Mio. €. Der gestiegene Personalaufwand belastet das erwartete Ergebnis ebenfalls. Ausschlaggebend für den wirtschaftlichen Erfolg wird die Entwicklung in den verschiedenen Zielbranchen sein. Aktuelle Sparprogramme in allen von uns adressierten Zielbranchen wirken sich direkt auf die Werbeeinnahmen und die Teilnehmeranzahl aus. Der Geschäftszweig Abonnement wird sich jedoch weiterhin als grundsätzlich vorhersehbar, gleichzeitig jedoch rückläufig darstellen.

Chancen und Perspektiven

Die Fachmedienbranche steht in den kommenden Jahren vor herausfordernden Zeiten, wie die jüngsten Entwicklungen und Umfragen aus dem Deutschen Fachmedienindex 2023/2024 zeigen. Für das Jahr 2024 erwarten die Befragten eine Stagnation bei den Umsätzen und nur noch moderate bis minimale Zuwächse bei Online-Umsätzen, Jahresüberschüssen und Investitionen, die sehr deutlich unter den in 2022 tatsächlich erreichten Steigerungsraten liegen, bei den Mitarbeiterzahlen ist ein weiterer Rückgang geplant. War die Stimmung in der Branche im "Nachkrisen-Erholungsjahr" 2022 noch relativ gut, so beschrieben immer mehr Top-Manager die wirtschaftliche Lage des eigenen Unternehmens, der Branche und der gesamtdeutschen Wirtschaft in 2023 als deutlich schlechter als im Vorjahr. Für 2024 erwarten nur 39,5% eine Verbesserung ihrer Lage, aber 29,7% rechnen mit einer Verschlechterung.

Für das kommende Jahr 2024 erwarten nur 39% ein Wachstum, während 29% mit einem Umsatzrückgang rechnen.

Der allgemeine Optimismus für die Entwicklung der Fachmedienbranche schwindet ebenfalls. 2022 bewerteten 23% der Unternehmen die Lage der Branche als schlechter oder viel schlechter als im Vorjahr. Diese Zahl stieg 2023 auf 43,6%, für 2024 erwarten 49,4% eine weitere Verschlechterung. Nur 2,9% der Befragten prognostizieren eine Verbesserung.

Gleichwohl bieten sich Chancen für die Branche in den Bereichen Digitalisierung und KI-Einführung. So erwartet eine Mehrheit der teilnehmenden Verlage Effizienzsteigerungen durch Künstliche Intelligenz und ähnlich starke Effekte für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle wie bei der Digital-Transformation. Dabei gehen viele Teilnehmer davon aus, dass der klassische Qualitätsjournalismus (Trusted Source) gegenüber KI-generierten Inhalten einen Vertrauensgewinn als kaufentscheidenden Faktor erfahren wird.

Der Strukturwandel in der Fachmedienbranche erfasst alle Bereiche eines Verlages. Die wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Transformation, nämlich die Bereitschaft von Mitarbeitern und Management zum Wandel, ist gegeben. Durch frühzeitige Investitionen in Fortbildungen und zukunftsweisende Strategieprojekte ist das Unternehmen gut aufgestellt und kann den fortwährenden Wandel entschlossen gestalten. Modernes und flexibles Arbeiten mit Cloud-Technologien wird ergänzt um eine hybride Anwesenheitsregelung, die den Mitarbeitern großzügige Freiheiten zum mobilen Arbeiten einräumt und gleichzeitig Präsenz zur Kulturpflege fördert.

Gestützt auf die hohe Zielgruppenakzeptanz unserer Angebote, die Innovationsbereitschaft im Unternehmen sowie die gelebte Diversifizierungs-Strategie, welche sowohl die individuellen konjunkturellen Risiken der verschiedenen Industrien als auch der Formatrisiken ausgleicht, vertraut Vincentz Network auf eine langfristig stabile Ertragslage. Die ständige Überprüfung durch Standortbestimmungen unserer Tätigkeiten in Bezug auf unser Nutzenversprechen an den Vertriebskunden dient zur laufenden Schärfung unseres hausweiten Strategieverständnisses.

Neben den hochwertigen Inhalten wird der zukünftige Erfolg wesentlich von der Leistung der Technologie-Organisation abhängen. Daher werden nennenswerte Investitionen in den Aufbau von personellen Kompetenzen sowie technischen und digitalen Infrastrukturen vorgenommen, um Anforderungen an zukünftige Datenhaltung, damit verbundene Prozesse sowie Geschäftsmodelle zu gewährleisten und aufzubauen. Besonderer Schwerpunkt der Investitionen in den Jahren 2024 und 2025 liegt auf einem neuen ERP-System, der entsprechenden zentralen Datenhaltung und der notwendigen Kompatibilität für zukünftige technologische Entwicklungen.

Entwicklungsaufwand für neue Angebote, ertragsschwächere digitale Produkte sowie steigender Investitionsbedarf in IT-Infrastruktur drücken langfristig die Margen. Nennenswerte Kompensationseffekte lassen sich neben einer Ausweitung des Produktportfolios auch durch Synergien im Overhead erzielen. Die Akquisition weiterer Verlags-Objekte, die unseren hohen Maßstäben an wirtschaftlicher Perspektive und Strategie genügen müssen, ist daher unverändert Teil der Verlagsstrategie und Finanzplanung.

Risikobericht

Die Fachmedien-Branche steht vor erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen, die von der allgemeinen Wirtschaftslage in Deutschland beeinflusst werden. Nach einer Phase der Stagnation im Jahr 2023 bleibt die wirtschaftliche Stimmung gedämpft. Gemessen am ifo Geschäftsklima, dem Einkaufsmanagerindex der Industrie oder dem GfK Konsumklimaindex, liegt weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Hohe Energiepreise, die daraus resultierende Inflation sowie allgemeine Planungsunsicherheit haben die Nachfrage nach Medienprodukten negativ beeinflusst. Geopolitische Krisen und eine schwache Nachfrage in wichtigen Exportmärkten belasten die außenwirtschaftliche Perspektive. Die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung bleibt entsprechend hoch, obgleich eine globale Rezession zunehmend unwahrscheinlicher erscheint.

Risiken für das Unternehmen in 2024, die aus dem wirtschaftlichen Umfeld und den Herausforderungen unserer Zielbranchen resultieren, werden laufend neu bewertet, um gegebenenfalls rechtzeitig Maßnahmen ableiten zu können. So werden insbesondere die konjunkturellen Auswirkungen auf unsere einzelnen Zielbranchen je Verlagsbereich individuell eingeschätzt und in die Prognosen einbezogen.

Grundsätzliche Risiken zeigen sich im geänderten Informationsverhalten unserer Zielgruppen. Dies führt zu einem relativen Bedeutungsverlust des gedruckten Zeitschriftenangebotes im Wettbewerb um unseren Zielgruppenzugang. Diese Entwicklung ist in der sinkenden Zahl der Abonnenten sowie den Erlösen aus dem Anzeigengeschäft spürbar und langfristig negativ. Vergleichbare digitale Angebote liefern nicht dieselbe Kundenbindung und Margenstärke. Das Anzeigen- und Sponsoring-Geschäft bleibt auch zukünftig volatil und konjunkturabhängig. Durch die zunehmende Akzeptanz von Online-Werbemöglichkeiten lässt sich nicht ausschließen, dass sich ein radikaler Trend zur strukturellen Abkehr vom Print-Werbemarkt zum besser messbaren, aber margenschwächeren Digital-Werbemarkt entwickelt. Strategischer Fokus liegt daher auf dem Ausbau der stabileren Vertriebserlöse.

Der zunehmenden Abhängigkeit von Technologie-Systemen wird mit kontinuierlich hohen Investitionen in unsere IT- und Digital-Infrastruktur und -Sicherheit entgegengewirkt, um das laufende Geschäft gegen systembedingte Ausfälle abzusichern, dem Kunden ein modernes Nutzenerlebnis zu bieten und den Kanal "Digital" als zunehmend relevanteren Absatzkanal zu etablieren. Ein mehrfach redundantes Backup-System schützt die operativen Systeme vor Datenverlust und den Auswirkungen externer Einflüsse. Die Datenwelt wird zunehmend in hochsichere Cloud-Systeme transferiert. Regelmäßig werden Penetrationstests der Systemlandschaft durchgeführt. Ein komplexer Cyberangriff im Dezember 2023 verlief glimpflich, da die Backup-Systeme die System-Wiederherstellung ermöglichten.

Interne computergestützte Controlling-Routinen bis auf Einzelproduktebene erlauben jederzeit eine verlässliche Analyse und Beurteilung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens, seines Marktumfeldes und des Produktportfolios. Jährlich wird eine normierte Standortbestimmung der Produktpositionierungen am Markt und zum Wettbewerb vorgenommen. Dieser Organisations-Check liefert frühe Hinweise auf mögliche verlagsinterne Vollzugs- und Maßnahmendefizite.

Sonstige Risikokonzentrationen, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Unternehmens haben könnten, sind bei realistischer Betrachtung derzeit nicht auszumachen. Risiken aus Altersvorsorgeverpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern sind durch Rückstellungen abgesichert.

 

Hannover, den 5. August 2024

Vincentz Verlag Geschäftsführung GmbH

gez. Jonas Vincentz

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.133.040,06 1.726.680,37
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.015.197,73 1.050.445,03
II. Sachanlagen 466.878,14 326.751,95
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 466.878,14 326.751,95
III. Finanzanlagen 1.650.964,19 349.483,39
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.001,00 30.001,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.301.480,80 0,00
3. Beteiligungen 319.482,39 319.482,39
B. Umlaufvermögen 12.080.974,66 11.490.490,72
I. Vorräte 584.026,63 696.393,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.919.381,23 2.344.030,26
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 44.806,63 0,00
III. Wertpapiere 2.772.638,30 2.605.570,09
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.804.928,50 5.844.497,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 185.768,25 154.970,61
Bilanzsumme 15.399.782,97 13.372.141,70

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.000.000,00 6.900.000,00
I. Kapitalanteile Kommanditisten 5.000.000,00 5.000.000,00
II. Gesamtschuldnerisch gebundene Rücklage 2.000.000,00 1.900.000,00
B. Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile 30.000,00 30.000,00
C. Rückstellungen 3.147.665,60 2.629.899,35
D. Verbindlichkeiten 1.600.992,25 672.517,74
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten 719.735,94 13.912,76
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 67.909,02
E. Rechnungsabgrenzungsposten 3.621.125,12 3.139.724,61
Bilanzsumme 15.399.782,97 13.372.141,70

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 24.155.160,91 21.188.717,86
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 19.290,42 16.105,40
2. Personalaufwand 13.602.419,29 12.501.652,35
a) Löhne und Gehälter 11.271.121,11 10.369.900,87
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.331.298,18 2.131.751,48
davon für Altersversorgung 267.437,50 237.044,94
3. Abschreibungen 416.133,07 352.374,05
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 416.133,07 352.374,05
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.952.611,92 4.874.945,72
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung -40.968,10 -36.379,67
5. Erträge aus Beteiligungen 81.218,98 125.547,55
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 217.019,81 85.382,67
davon aus verbundenen Unternehmen 38.742,15 22.473,60
davon Zinserträge aus der Verzinsung von Rückstellungen 0,00 700,00
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen 10.062,78 710.497,29
davon außerplanmäßige Abschreibungen 10.062,78 710.497,29
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31.338,16 18.107,80
davon Zinsaufwendungen aus der Verzinsung von Rückstellungen 1.463,00 1.521,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 766.261,05 514.945,86
10. Ergebnis nach Steuern 3.674.573,43 2.427.125,01
Jahresüberschuss 3.674.573,43 2.427.125,01

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der Vincentz Network GmbH & Co. KG

I. Allgemeine Erläuterungen

1. Allgemeine Angaben

Die Firma der Gesellschaft lautet Vincentz Network GmbH & Co. KG. Sie hat ihren Sitz in der Plathnerstraße 4c in 30175 Hannover. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hannover unter HRA 23217 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 264 a Abs. 1 HGB i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Soweit es für die Verständlichkeit des Jahresabschlusses erforderlich war, wurden Postenbezeichnungen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung angepasst.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bis zu 5 Jahren) bewertet.

Die geleisteten Anzahlungen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen (bei einer üblichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 15 Jahren).

Die geringwertigen Vermögensgegenstände werden analog § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG bewertet.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt.

Umlaufvermögen

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bilanziert. Verwertungsrisiken bei Beständen mit längerer Lagerdauer werden, soweit vorhanden, durch angemessene Abschläge berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert am Abschlussstichtag. Wertaufholungen wurden vorgenommen, sofern die Gründe für die ursprüngliche Wertminderung nicht mehr bestehen.

Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Rückstellungen

Es bestehen unmittelbare Pensionsverpflichtungen mit unverfallbarer Anwartschaft für ehemalige und ausgeschiedene Mitarbeiter.

Die unmittelbaren Pensionsverpflichtungen wurden nach der projected unit credit method (PUC) berechnet. Der Ermittlung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten der WIMA Gesellschaft für Wirtschaftsmathematik mbH, München, vom 08. November 2023 zu Grunde.

Sterbewahrscheinlichkeiten werden nach den aktuellen Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck, Köln, ermittelt.

Der Bewertung des Barwerts der Versorgungsansprüche liegen folgende versicherungsmathematische Annahmen zu Grunde:

31.12.2023 31.12.2022
Marktzins 1,83% p.a. 1,79% p.a.
künftige Rentendynamiksteigerungen 1,75% p.a. 1,75% p.a.
Fluktuation 0,00% p.a. 0,00% p.a.

Der Abzinsungszinssatz wurde nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB als durchschnittlicher Marktzinssatz (10 Jahre), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt, ermittelt.

Aus der Anpassung des durchschnittlichen Marktzinssatzes vom sieben-Jahres-Durchschnitt auf den zehn-Jahres Durchschnitt ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 0,40 TEuro (Vorjahr: 2,00 TEuro).

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Währungsumrechnungen

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Für die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens verweisen wir an dieser Stelle auf Anlage IIIa.

Sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 192 TEuro (Vorjahr: 192 TEuro) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitverlauf.

Eigenkapital

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 264c HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die mittelbaren Altersvorsorgeverpflichtungen wurden anhand der Anwartschaftsbarwertmethode ermittelt. In Höhe des möglichen Differenzbetrages zwischen der Altersvorsorgeverpflichtung und dem Kassenvermögen wurde eine Rückstellung in Höhe von 140 TEuro (Vorjahr: 140 TEuro) gebildet.

Verbindlichkeiten

Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von T€ 1.702 (Vorjahr: T€ 673), davon gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 68) und davon gegenüber Kommanditisten in Höhe von T€ 820 Vorjahr: T€ 14).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von größer als einem Jahr bestehen nicht.

Für die Verbindlichkeiten bestehen branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Dieser Posten enthält die auf das nächste Jahr entfallenden Erlöse aus Zeitschriften-Abonnements, Anzeigen und Veranstaltungen/Seminaren, die im Berichtsjahr bereits vereinnahmt wurden.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Überbrückungshilfen in Höhe von 0,00 TEuro (Vorjahr: 1.047 TEuro) enthalten.

Außerplanmäßige Abschreibung

In den Abschreibungen (Finanzergebnis) sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von 0,00 TEuro (Vorjahr: 427 TEuro) und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 10,0 TEuro (Vorjahr 284 TEuro) enthalten.

IV. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Abschlussstichtag bestehen folgende zukünftige finanzielle Verpflichtungen

TEuro
bis 1 Jahr 2.325
über 1 Jahr bis 5 Jahre 2.911
über 5 Jahre 0
Gesamt 5.236

Personalbestand

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt (§ 267 Abs. 5 HGB) 187 (Vorjahr: 187) Angestellte (ohne Geschäftsführung), davon 154 in Hannover und 33 in Hamburg. Auszubildende wurden nicht mit einbezogen.

Angaben zu Beteiligungen § 285 Nr. 11 HGB

Anteil am Kapital 31.12.2023
%
Eigenkapitalanteil 31.12.2023
TEURO
Ergebnis Geschäftsjahr *
TEURO
Vincentz Verlag Gescäftsführung GmbH, Hannover ( * zum 31.12.2023) 100,00 .4,3 .67,6
Vincentz Media GmbH, Hannover ( * zum 31.12.2023) 100,00 -1989,7 5,2
Wohnen im Alter Internet GmbH, Karlsruhe ( * zum 31.12.2023) 23,94 478,1 119,4
ExpoNova Exibitions and Conferences (India) Private Limited, Mumbai, Indien ( * zum 31.12.2023) 24,50 112,0 ** 70,7 **

* Letzter vorliegender Jahresabschluss;

** Angabe in Mio INR

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführende Gesellschafterin (Komplementärin) war im Berichtsjahr die Vincentz Verlag Geschäftsführung GmbH, Hannover, mit einem gezeichneten Kapital von 30.000,00 Euro.

Sie wird vertreten durch den Geschäftsführer:

Jonas Vincentz, Hannover, Verlagskaufmann

In Ausübung des Wahlrechts gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet.

 

Hannover, den 5. August 2024

Vincentz Verlag Geschäftsführung GmbH, Hannover

vertreten durch den Geschäftsführer

gez. Jonas Vincentz

Beschluss zur Verwendung des Jahresergebnisses:

Der Gewinn wird laut Gesellschaftsvertrag automatisch auf die Gesellschafterkonten gebucht, ohne dass es eines Beschlusses der Gesellschafterversammlung bedarf.

Anlagespiegel

A. Anlagevermögen Anschaffungs- oder Herstellungskosten (historisch)
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe I 4.704.952,40 462.089,39 1.700.205,47 0,00 3.466.836,32
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.823.776,52 282.203,20 151.069,82 0,00 1.954.909,90
Summe II 1.823.776,52 282.203,20 151.069,82 0,00 1.954.909,90
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 55.000,00 0,00 0,00 0,00 55.000,00
2. Beteiligungen 2.153.116,31 0,00 0,00 0,00 2.153.116,31
3. Ausleihungen an Unternehmen 0,00 1.301.480,80 0,00 0,00 1.301.480,80
Summe III 2.208.116,31 1.301.480,80 0,00 0,00 3.509.597,11
Gesamt 8.736.845,23 2.045.773,39 1.851.275,29 0,00 8.931.343,33
A. Anlagevermögen Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe I 3.654.507,37 284.825,00 1.487.693,78 2.451.638,59
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.497.024,57 131.308,07 140.300,88 1.488.031,76
Summe II 1.497.024,57 131.308,07 140.300,88 1.488.031,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.999,00 0,00 0,00 24.999,00
2. Beteiligungen 1.833.633,92 0,00 0,00 1.833.633,92
3. Ausleihungen an Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe III 1.858.632,92 0,00 0,00 1.858.632,92
Gesamt 7.010.164,86 416.133,07 1.627.994,66 5.798.303,27
A. Anlagevermögen Buchwert
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Summe I 1.015.197,73 1.050.445,03
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 466.878,14 326.751,95
Summe II 466.878,14 326.751,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.001,00 30.001,00
2. Beteiligungen 319.482,39 319.482,39
3. Ausleihungen an Unternehmen 1.301.480,80 0,00
Summe III 1.650.964,19 349.483,39
Gesamt 3.133.040,06 1.726.680,37

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Die Gesellschaft hat von den Offenlegungserleichterungen gem. §327 HGB Gebrauch gemacht. Wir weisen gem. §328 Abs. 1a HGB darauf hin, dass sich der offen gelegte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht.

An die Vincentz Network GmbH & Co. KG, Hannover

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Vincentz Network GmbH & Co. KG bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vincentz Network GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• ermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung oder Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Hannover, den 9. August 2024

Gehrke Econ GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Dennis J. Hartmann, Wirtschaftsprüfer

gez. Ralf Schnippengerd, Wirtschaftsprüfer

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15 nahegelegene Organisationen

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