Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 9948
Eingetragen
3.9.2008
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Kunststoffprodukten aller Art, insbesondere von Verpackungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Krienke
seit 1.9.2023
Prokura
Prokura
Christian Karl Straub
seit 14.6.2021
Prokura
Thiemo Rösler
seit 15.7.2013
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

rose plastic AG

Hergensweiler

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bericht des Aufsichtsrates gemäß § 171 Abs. 2 AktG

rose plastic AG

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung, vertreten durch den Vorstand der Gesellschaft, überwacht und beratend begleitet. Er hat sich vom Vorstand regelmäßig und umfassend über die wirtschaftliche und finanzielle Lage und die Entwicklung des Unternehmens, bedeutsame Geschäftsvorfälle und Maßnahmen sowie die grundsätzliche Geschäftspolitik unterrichten lassen.

Innerhalb der Berichtsperiode hat der Vorstand den Aufsichtsrat in vier ordentlichen Sitzungen insbesondere über folgende Sachverhalte informiert:

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Ertragslage und finanzielle Entwicklung

Produktivität, Rentabilität und Liquidität

Unternehmensführung und Strategie

Der Aufsichtsrat hat über diese Berichte beraten und mit dem Vorstand konstruktiv diskutiert. Die dem Aufsichtsrat aufgrund gesetzlicher oder satzungsmäßiger Bestimmungen zur Zustimmung vorgelegten Geschäfte wurden überprüft, mit dem Vorstand erörtert und durch den Aufsichtsrat genehmigt. Die notwendigen Beschlüsse wurden in den ordentlichen Sitzungen sowie in fünf Fällen im Umlaufverfahren getroffen.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dehmer audit & tax GmbH geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Berichte wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrates nach der Fertigstellung zugeleitet. Pflichtgemäß hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss 2023 geprüft. Es ergaben sich keine Beanstandungen. Der Jahresabschluss 2023 wurde in der Aufsichtsratssitzung am 26. April 2024 gebilligt.

Der Aufsichtsrat lässt sich regelmäßig auch außerhalb der Sitzungen über die aktuelle Situation der Gesellschaft informieren, so dass zu jeder Zeit ein weiteres Hinterfragen der Zahlen und Entwicklungen möglich ist.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der rose plastic AG für ihr Engagement im abgelaufenen Geschäftsjahr.

 

Hergensweiler, 26.04.2024

Der Aufsichtsrat

Peter Rösler, Vorsitzender

Mitglieder des Aufsichtsrats

Peter Rösler, Aufsichtsratsvorsitzender

Lotha Ebert, Stellvertreter

Josef Fellner

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die rose plastic AG,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der rose plastic AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der rose plastic AG vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt, sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden, sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg, den 2. April 2024

Dehmer audit & tax GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

JUDr. Hans Holger Dehmer, Wirtschaftsprüfer

Felix Steinmetz, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

rose plastic AG, Hergensweiler

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 513.492,94 378.534,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 78.184,70 104.247,23
591.677,64 482.782,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.885.888,27 2.590.763,50
2. technische Anlagen und Maschinen 2.792.672,48 1.970.520,99
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.827.495,37 2.073.082,04
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 162.820,92 1.020.806,64
7.668.877,04 7.655.173,17
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.610.528,60 10.610.528,60
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 830.000,00 830.000,00
3. Beteiligungen 2.556,46 2.556,46
11.443.085,06 11.443.085,06
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.732.365,20 2.233.212,24
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 67.212,20 65.877,76
3. fertige Erzeugnisse und Waren 3.666.318,01 4.125.222,23
5.465.895,41 6.424.312,23
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.374.141,77 2.325.893,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.272.114,05 5.494.665,26
3. sonstige Vermögensgegenstände 982.227,99 1.304.080,22
6.628.483,81 9.124.639,29
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.628.374,59 11.516.252,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 441.418,63 508.287,12
D. Aktive latente Steuern 1.266.928,84 1.247.259,52
42.134.741,02 48.401.790,93

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.000.000,00 5.000.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 500.000,00 500.000,00
III. Bilanzgewinn 16.583.951,10 18.114.621,53
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 661.038,31 1.337.969,78
2. sonstige Rückstellungen 7.578.429,14 8.157.381,70
8.239.467,45 9.495.351,48
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.000.000,00 7.000.000,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 39.211,81 23.183,40
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 769.684,70 1.193.390,49
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.514.880,36 5.446.520,04
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.487.431,65 1.624.635,08
11.811.208,52 15.287.729,01
D. Passive latente Steuern 113,95 4.088,91
42.134.741,02 48.401.790,93

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

rose plastic AG, Hergensweiler

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 55.374.273,02 58.236.718,30
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 456.167,99- 163.347,91
3. andere aktivierte Eigenleistungen 73.882,72 6.163,07
4. sonstige betriebliche Erträge 606.249,70 577.594,80
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung Euro 37.176,04 (Euro 365.723,51)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 14.503.257,10 16.404.749,12
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 79.218,22 231.442,60
14.582.475,32 16.636.191,72
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 19.697.327,72 19.607.185,09
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.036.799,08 3.858.043,70
23.734.126,80 23.465.228,79
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.120.346,64 2.145.709,60
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.387.444,44 9.935.703,14
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Euro 65.053,77 (Euro 504.733,54)
9. Erträge aus Beteiligungen 3.979.233,72 6.359.287,78
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 3.979.233,72 (Euro 6.359.287,78)
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 361.226,77 116.376,13
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 93.125,00 (Euro 107.743,88)
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro 42.698,41 (Euro 0,00)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 288.785,21 426.318,79
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro 8.040,00 (Euro 124.096,97)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.509.262,80- 2.443.877,22-
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern Euro 23.644,28 (Euro -51.640,58)
13. Ergebnis nach Steuern 7.316.256,73 10.406.458,73
14. sonstige Steuern 4.123,87 2.942,34
15. Jahresüberschuss 7.312.132,86 10.403.516,39
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 18.114.621,53 7.711.105,14
17. Ausschüttung 8.842.803,29 0,00
18. Bilanzgewinn 16.583.951,10 18.114.621,53

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der rose plastic AG

Inhaltsverzeichnis

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

IV. Erläuterungen zur Bilanz

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

VI. Sonstige Angaben

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die rose plastic AG hat ihren Sitz in Hergensweiler. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kempten (Allgäu) unter HRB 9948 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB, §§ 264 ff. HGB, nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und der Satzung aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 (3) HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze aufgestellt worden.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 12 Jahren abgeschrieben. Unsere Schätzung basiert auf der voraussichtlichen Länge des Lebenszyklus der Produkte des erworbenen Unternehmens.

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen. Dabei kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten oder, bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung, mit den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert.

Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips und der verlustfreien Bewertung zu Anschaffungskosten.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zu Nennwerten, gegebenenfalls nach Abzug von Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1,0% des Forderungsbestandes nach Korrektur der darin enthaltenen Umsatzsteuer vorgenommen.

Die Restlaufzeit der Forderungen aus Lieferung und Leistung beträgt weniger als ein Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden zum Nennwert angesetzt. Forderungen an die rose Brasilien in Höhe von 122.563,21 EUR wurden im laufenden Geschäftsjahr abgewertet.

Sonstige Vermögensgegenstände, liquide Mittel

Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände und der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen gem. § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbelastungen und Steuerentlastungen werden unverrechnet angesetzt. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 26,5 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 300 %. Die wesentlichen temporären Differenzen ergeben sich aus den folgenden Bilanzposten:

handelsrechtlich steuerlich Differenz
EUR EUR EUR
Aktivische Steuerlatenzen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.885.888,27 EUR 3.962.423,66 EUR -1.076.535,39 EUR
sonstige Rückstellungen -7.584.548,55 EUR -4.199.337,33 EUR -3.385.211,22 EUR
Sonstige -319.116,94 EUR
Summe -4.780.863,55 EUR
Passivische Steuerlatenzen
Technische Anlagen und Maschinen 2.792.672,48 EUR 2.792.242,48 EUR 430,00 EUR
Summe 430,00 EUR

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Zur Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf das beigefügte Anlagengitter.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Anteile Eigenkapital Jahresüberschuss
rose plastic UK Limited, Templeborough Rotherham
England
100% 984.929,03 GBP 348.329,39 GBP
1.133.274,69 EUR 400.931,62 EUR
rose plastic France S.A.R.L, Frontenex
Frankreich
100% 599.227,41 EUR 290.706,40 EUR
rose plastic USA Inc., Pittsburgh
USA
100% 464.825,34 US$ 98.317,34 US$
415.059,75 EUR 90.790,78 EUR
rose plastic Korea Co. Ltd., Bucheon-City
Korea
90% 1.077.429.129 KWON 380.613.821 KWON
755.247,92 EUR 268.126,02 EUR
rose plastic (Kunshan) Co. Ltd., Kunshan
China
100% 105.802.974,07 CNY 22.091.814,10 CNY
13.476.540,79 EUR 2.875.078,29 EUR
rose plastic Brasil Embalagens Plästicas Ltda., Sorocaba
Brasilien
99,99% -46.005.735,35 BRL 1.116.571,72 BRL
-8.580.278,14 EUR 207.002,54 EUR
rose plastic Iberia S.L.U., Leioa
Spanien
100% 299.628,08 EUR 120.773,47 EUR
rose plastic Italia S.r.l.
Rho (Milano)
Italien
100% 1.229.738,36 EUR 306.424,97 EUR
rose plastic India Private Ltd
Pune (Maharashtra)
Indien
99,8% -178.509.247,32 INR -130.248.188,59 INR
-1.942.334,13 EUR -1.456.356,10 EUR
rose plastic medical packaging GmbH
Hergensweiler
Deutschland
100% 899.152,99 EUR -627.524,60 EUR

Gezeichnetes Kapital

Das Gezeichnete Kapital beträgt EUR 5.000.000. Dieses ist in 5.000 Nennbetragsakien mit einem Nennwert von je EUR 1.000 eingeteilt. Sämtliche Aktien werden von der Rösler Beteiligungsverwaltung GmbH gehalten.

Ausschüttungssperre

Zum 31.12.2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von EUR 1.266.814,89; in dieser Höhe übersteigen die aktiven latenten Steuern die passiven latenten Steuern.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen untergliedern sich wie folgt:

2023 2022
Rückbau Gebäude EUR 6.088.332,26 6.434.508,88
Personal EUR 1.155.215,06 1.481.206,79
Sonstige EUR 334.881,82 241.666,03
Summe EUR 7.578.429,14 8.157.381,70

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 J. 1 bis 5 J. größer 5 J.
TEuro TEuro TEuro TEuro
gegenüber Kreditinstituten 6.000,0 1.000,0 5.000,0 0,0
Vorjahr 7.000,0 1.000,0 5.000,0 1.000,0
erhaltene Anzahlungen 39,2 39,2 0,0 0,0
Vorjahr 23,2 23,2 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 769,7 769,7 0,0 0,0
Vorjahr 1.193,4 1.193,4 0,0 0,0
gegenüber verbunden Unternehmer 3.514,9 3.514,9 0,0 0,0
Vorjahr 5.446,5 5.446,5 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.487,4 1.487,4 0,0 0,0
Vorjahr 1.624,6 1.624,6 0,0 0,0
Summe 11.811,2 6.811,2 5.000,0 0,0
Vorjahr 15.287,7 9.287,7 5.000,0 1.000,0

Entwicklung latenter Steuern

01.01.2023 Zugang Verbrauch 31.01.2023
aktive latente Steuern 1.247.259,52 19.669,32 0,00 1.266.928,84
passive latente Steuern 4.088,91 0,00 -3.974,96 113,95

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestehen bei der rose plastic AG in Bezug auf ein Bankendarlehen in Höhe von EUR 14.000.000 bei der Rösler Vermögensverwaltung GmbH.

Zur Aufrechterhaltung der Geschäftsbeziehungen bestehen Patronatserklärungen von der Gesellschaft für gruppeninterne Darlehen der Rösler Vermögensverwaltung GmbH in Höhe von TEUR 25.215.

Die Wahrscheinlichkeit des Haftungsfalls wird bei der rose plastic AG als sehr gering eingestuft.

Sonstige finanziellen Verpflichtungen

Aus vertraglich eingegangenen Mietverhältnissen über Gebäude mit verbundenen Unternehmen bestehen jährliche Verpflichtungen in Höhe von EUR 2.352.046. Vorteile bestehen in der geringeren Kapitalbindung, während das Investitionsrisiko beim Vermieter verbleibt.

Aus künftigen Leasingzahlungen resultiert eine Verpflichtung von insgesamt EUR 159.884. Vorteile bestehen in der geringeren Kapitalbindung während, das Investitionsrisiko beim Leasinggeber verbleibt.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse unterteilen sich nach In- und Ausland wie folgt:

Inland 49,9 %
Ausland EU 29,9 %
Ausland Drittland 20,2 %

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

VI. Sonstige Angaben

Abschlussprüferhonorar

Für den Jahresabschluss 2023 werden von unserer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EUR 22.500 an uns berechnet.

Aufgliederung der Arbeitnehmerzahlen

Gewerbliche Mitarbeiter 242
Angestellte Mitarbeiter 118
Inklusive Auszubildende 12

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Name und Sitz des Mutterunternehmens, das zur Aufstellung des Konzernabschlusses verpflichtet ist und somit die rose plastic AG von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit:

Rösler Holding GmbH & Co. KG, Hergensweiler

Der Konzernabschluss wird von der Rösler Holding GmbH & Co. KG beim elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht.

Beziehungen zu Unternehmensorganen

Vorstand der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr:

Herr Thiemo Rösler, Dipl.-Ing., Wangen (Vorsitzender)

Mitglieder im Aufsichtsrat im Jahr 2023 waren:

 

Herr Peter Rösler, Ing., Wangen (Vorsitzender)

 

Herr Lothar Ebert, Steuerberater (stellv. Vorsitzender)

 

Herr Josef Fellner, Industriekaufmann

 

Der Aufsichtsrat hat für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 eine Vergütung in Höhe von EUR 180.000 erhalten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hergensweiler, den 28. März 2024

Thiemo Rösler

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wird am 26.04.2024 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

rose plastic AG, Hergensweiler

Anschaffungs-/ Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.357.737,91 78.900,57 221.199,90 - 473.975,67 3.183.862,71
2. Geschäfts- oder Firmenwert 390.938,00 - - - 390.938,00
Summe 3.748.675,91 78.900,57 221.199,90 - 473.975,67 3.574.800,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 8.333.417,43 277.753,32 429.244,79 - 186.046,48 8.854.369,06
2. technische Anlagen und Maschinen 17.484.845,07 1.177.165,99 301.906,39 - 390.223,63 18.573.693,82
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.344.200,05 664.281,22 18.573,03 - 2.431.779,24 22.595.275,06
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.020.806,64 112.938,39 - 970.924,11 - 162.820,92
Summe 51.183.269,19 2.232.138,92 - 221.199,90 -3.008.049,35 50.186.158,86
III Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 20.638.528,60 - - - 20.638.528,60
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 830.000,00 - - - 830.000,00
3. Beteiligungen 2.556,46 - - - 2.556,46
Summe 21.471.085,06 - - - 21.471.085,06
Summe Anlagevermögen 76.403.030,16 2.311.039,49 - -3.482.025,02 75.232.044,63
Abschreibungen (kumuliert)
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.979.203,11 165.142,33 - - 473.975,67 2.670.369,77
2. Geschäfts- oder Firmenwert 286.690,77 26.062,53 - - 312.753,30
Summe 3.265.893,88 191.204,86 - - 473.975,67 2.983.123,07
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 5.742.653,93 411.873,34 - - 186.046,48 5.968.480,79
2. technische Anlagen und Maschinen 15.514.324,08 656.920,89 - - 390.223,63 15.781.021,34
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.271.118,01 860.347,55 - - 2.363.685,87 20.767.779,69
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - - - - -
Summe 43.528.096,02 1.929.141,78 - - 2.939.955,98 42.517.281,82
III Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.028.000,00 - - - 10.028.000,00
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen - - - - -
3. Beteiligungen - - - - -
Summe 10.028.000,00 - - - 10.028.000,00
Summe Anlagevermögen 56.821.989,90 2.120.346,64 - - 3.413.931,65 55.528.404,89
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 01.01.2023
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 513.492,94 378.534,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 78.184,70 104.247,23
Summe 591.677,64 482.782,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken 2.885.888,27 2.590.763,50
2. technische Anlagen und Maschinen 2.792.672,48 1.970.520,99
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.827.495,37 2.073.082,04
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 162.820,92 1.020.806,64
Summe 7.668.877,04 7.655.173,17
III Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.610.528,60 10.610.528,60
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 830.000,00 830.000,00
3. Beteiligungen 2.556,46 2.556,46
Summe 11.443.085,06 11.443.085,06
Summe Anlagevermögen 19.703.639,74 19.581.040,26

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die rose plastic AG ist als Systemlieferant ein weltweit präsenter Hersteller von gespritzten und blasgeformten Verpackungslösungen aus Kunststoff. Gestützt auf den Standort Deutschland mit Stammhaus in Hergensweiler, verfügt das Unternehmen über ein globales und leistungsstarkes Netzwerk an Produktionsstätten in den USA, China, Indien und Brasilien. Mit Verkaufsniederlassungen in England, Frankreich, Italien, Spanien und Südkorea, Vertriebspartnern in Polen und der Türkei sowie einem Lizenzpartner in Japan, ist das Unternehmen international aufgestellt. Von Hergensweiler aus wird in mehr als fünfzig Länder der Welt geliefert. Die Exportquote liegt bei 50,1 %.

2. Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen hat sämtliche Entwicklungsaktivitäten im Berichtszeitraum intensiviert und darüber hinaus umfangreiche Anstrengungen in der Grundlagenarbeit zum kommerziellen Einsatz von alternativen, ökologisch optimierten Materialien und Verfahren unternommen. Die Aktivitäten erstreckten sich hierbei sowohl auf die Entwicklung von eigenen Standardprodukten als auch auf kundenspezifische Lösungen.

Mit kontinuierlichen Produktivitäts- und Qualitätssteigerungen, dem Betrieb eines rose plastic Anwendungszentrums u. a. für neue Materialien und Verfahrensoptimierungen und kundengerechten, innovativen Lösungen, treten wir dem anhaltend steigenden Wettbewerbsdruck und wirtschaftspolitischen Risiken entgegen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltkonjunktur verlor gegen Ende des Jahres 2023 an Fahrt. Nachdem die Weltwirtschaft im ersten Quartal 2023 deutlich angezogen hatte, expandierte sie im Sommerhalbjahr in recht moderatem Tempo. Im vierten Quartal ließ das Expansionstempo nochmals nach. Maßgeblich war ein geringerer Anstieg der Produktion in den Schwellenländern, nicht zuletzt in China, während sie in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften insgesamt mit wenig veränderter, wenngleich sehr mäßiger Rate zunahm. So ergab sich insgesamt ein globales Wachstum von 3% für 2023 nach einem Anstieg von 3,2% im Jahr 2022.

In den Vereinigten Staaten wurde für das Gesamtjahr 2023 ein Anstieg der Wirtschaftsleistung um 2,5 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Verwendungsseitig war die Expansion breit abgestützt; nahezu alle Komponenten legten zu. Haupttriebkraft blieb bis zuletzt der private Konsum.

Die chinesische Wirtschaft legte im vergangenen Jahr angesichts der Abkehr von der Null-Covid-Politik nur mäßig zu. Für das Jahr 2023 berichtet das statistische Amt Chinas einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 5,2 %. Diese Rate liegt unter dem Trend-wachstum vor der Pandemie. Der nach dem Ende der Null-Covid-Politik und der damit verbundenen erheblichen Mobilitätsbeschränkungen erwartete kräftige Aufschwung kam nicht zustande.

Im Euroraum stagniert die Wirtschaftsleistung tendenziell seit mehr als einem Jahr. Im vierten Quartal 2023 blieb das Bruttoinlandsprodukt nahezu unverändert, nachdem einem leichten Rückgang im Quartal zuvor ein geringfügiger Anstieg im ersten Halbjahr vorausgegangen war. Während der private Konsum angesichts verbesserter Realeinkommen wohl merklich ausgeweitet wurde, gingen die Anlageinvestitionen spürbar zurück. Insgesamt wuchs die Wirtschaft im Euroraum nur um 0,5% im Jahr 2023. (vgl. KIELER KONJUNKTURBERICHTE NR. 111 (2024|Q1) "Weltwirtschaft im Frühjahr 2024".)

In Deutschland fiel die realwirtschaftliche Aktivität im Schlussquartal des Jahres 2023 mit einem Rückgang um 0,3% noch schwächer aus als prognostiziert. Insbesondere die Industrieproduktion war deutlich abwärtsgerichtet; offenbar konnten die immer noch recht hohen Auftragspolster das seit längerem schwache Neugeschäft weniger stützen, als erwartet worden war. Neben dem Rückgang im Wohnungsbau und schwachen Exporten sticht verwendungsseitig der Einbruch der Ausrüstungsinvestitionen hervor. Insgesamt war das BIP im Jahr 2023 um -0,3% gegenüber dem Vorjahr gefallen. (vgl. KIELER KONJUNKTURBERICHTE NR. 112 (2024|Q1) "Deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2024".)

2. Geschäftsverlauf

Unter dem Eindruck des Ukrainekrieges, hoher Inflation, hartnäckiger Lieferengpässe und substanzieller Materialpreissteigerungen konnte die rose plastic AG im Jahr 2022 nur eine Stagnation der Nachfrage verzeichnen. In einem immer noch schwierigen wirtschaftlichen Umfeld musste das Unternehmen im Jahr 2023 einen deutlichen Umsatzrückgang hinnehmen.

Die rose plastic AG hatte die vorhandenen Lagerkapazitäten am Standort Hergensweiler in den vergangenen Jahren erweitert, um die Abhängigkeit von den internationalen Transportketten zu minimieren. Seit einigen Jahren sind in diesem Bereich diverse Risiken u.a. auch wirtschaftspolitischer Natur zu erkennen. So kann die rose plastic AG eine planmäßige Produktion und eine hohe Liefertreue gewährleisten. Damit einhergehend sind die Lagerhaltungskosten angestiegen.

Auch die ausländischen Produktionsgesellschaften wurden durch die Unsicherheiten der globalen wirtschaftlichen Entwicklung getroffen und es mussten hier Umsatzrückgänge hingenommen werden.

a. Ertragslage

Der Umsatz in Höhe von EUR 55.374.273 liegt unter dem Vorjahresumsatz von EUR 58.236.718. Das Jahresergebnis der rose plastic AG beläuft sich auf EUR 7.312.133 und liegt somit 29,7% unter dem Vorjahresergebnis.

Die Materialaufwandsquote liegt mit 26,3% unter dem Vorjahr. Die Rohstoffpreise stabilisierten sich im Geschäftsjahr und neben Optimierungen im Produktionsprozess zeigten die nötigen Preisanpassungen an Kunden ihre Wirkung.

Aufgrund des geringeren Umsatzes gepaart mit den Effekten aus Tariferhöhungen lag die Personalaufwandsquote 2023 mit 42,9% über dem Vorjahr.

Die Abschreibungen auf die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen betrugen im Jahr 2023 EUR 2.120.347 gegenüber dem Vorjahr EUR 2.145.710.

Der Steueraufwand von Einkommen und Ertrag 2023 der rose plastic AG beträgt EUR 1.509.263.

b. Finanzlage

Das Eigenkapital beträgt im Geschäftsjahr 2023 EUR 22.083.951. Die Eigenkapitalquote beträgt 52,4 %. Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen zu 112 % ab. Die Finanzlage der rose plastic AG ist nach wie vor als gesichert zu bezeichnen.

C. Vermögenslage

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 2.311 (Vorjahr TEUR 2.569) getätigt. Wie im Vorjahr wurden auf unsere Beteiligungsansätze im Finanzanlagevermögen keine Abschreibungen vorgenommen.

Das Anlagevermögen betrug 2023 EUR 19.703.639 (Vorjahr EUR 19.581.040). Der Anteil am Gesamtvermögen beträgt 46,8 % (Vorjahr 40,5 %).

Aus abweichenden Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz im Bereich Anlagegüter und in der Berechnung der Rückstellungen ergaben sich aktive latente Steuern in Höhe von EUR 1.266.929 (Vorjahr: EUR 1.247.260).

d. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Der Vorstand beurteilt die wirtschaftliche Lage der rose plastic AG zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts insgesamt als unzufriedenstellend.

Der Umsatz im Jahr 2023 lag um 4,9% unter dem Vorjahresumsatz. Dies allerdings auch nur, da im Geschäftsjahr eine Verkaufspreisanpassung an die Endkunden durchgesetzt werden konnte. Andernfalls wäre das Umsatzniveau noch deutlicher unter Vorjahr gelegen. Anstelle der im Vorjahr prognostizierten Stagnation des Umsatzes ist ein Umsatzrückgang eingetreten. Das Jahresergebnis liegt im Jahr 2023 mit -29,7% deutlich unter Vorjahr und entspricht der Prognose.

Die rose AG hat die Maßnahmen zur Kostenreduktion fortgeführt und im operativen Bereich konnte durch weitere Prozessoptimierungen die Effizienz leicht gesteigert werden.

3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

a. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz und das Ergebnis vor Steuern heran sowie intern definierte KPIs. Entsprechende Reports werden dem Vorstand laufend durch das Controlling zur Verfügung gestellt.

b. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Mitarbeiter

Zum Bilanzstichtag beschäftigte die rose plastic AG 360 Mitarbeiter, was unter dem Vorjahresniveau liegt. Die Zahl der Auszubildenden betrug 12.

Die Vergütung der Mitarbeiter ist im Tarifsystem verankert. Im außertariflichen Bereich sind erfolgsabhängige Komponenten, die sich über die individuelle Leistung und den Gesamterfolg des Unternehmens definieren, unverzichtbare Bestandteile der Gehälter und erhöhen die Attraktivität der rose plastic AG als Arbeitgeber.

Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter kontinuierlich zu fördern, zählt zu den wichtigsten Aufgaben der Zukunftssicherung unseres Unternehmens.

Die Zufriedenheit der Mitarbeiter zeigt sich auch an einer durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit von über 14 Jahren.

III. Prognosebericht

Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen stehen einer deutlichen Verstärkung der weltwirtschaftlichen Expansion entgegen. Zwar haben sich die Perspektiven für den privaten Konsum verbessert, denn zumeist fallen die Reallöhne dank nachlassender Inflation und anziehender Vergütungen nicht mehr. Dies geht aber zum Teil zu Lasten der Gewinnspannen der Unternehmen und bremst die Investitionen. So rechnet das Kiel Institut für Weltwirtschaft in seiner jüngsten Prognose mit einem globalen Wachstum von 2,8 % im laufenden Geschäftsjahr. Für das Jahr 2025 liegt die Prognose bei 3,1%. Risiken für die Weltkonjunktur sind vor allem geopolitischer Natur und ergeben sich aus den Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit den US-Präsidentschaftswahlen. So würde eine Zuspitzung von Handelskonflikten die weltwirtschaftliche Aktivität belasten.

Für die Vereinigten Staaten wird das Jahr 2024 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 2,1 % gerechnet, für 2025 wird eine etwas schwächere gesamtwirtschaftliche Expansion von 1,7 % prognostiziert. Die Teuerungsrate geht im Jahr 2024 voraussichtlich auf 2,9 % und im kommenden Jahr weiter auf 2,4 % zurück.

Die chinesische Regierung hat im vergangenen Jahr die Geldpolitik gelockert und auch fiskalische Impulse gegeben, wenngleich in recht moderatem Umfang. Im Zentrum der Politik standen gezielte Maßnahmen zur Unterstützung von Immobilienentwicklern, um die Krise in diesem Bereich einzudämmen. Es wird damit gerechnet, dass die Politik weiterhin expansiv ausgerichtet sein wird. Massive Konjunkturprogramme sind aller-dings nicht zu erwarten. Vor diesem Hintergrund bleibt die konjunkturelle Dynamik gering. Es wird ein Wirtschaftswachstum von 4,4 % im Jahr 2024 und von 4,7 % im Jahr 2025 prognostiziert.

Für den Euroraum wird erwartet, dass die Konjunktur im Jahr 2024 wieder Tritt fassen wird. Angesichts wieder weitgehend normalisierter Energiepreise, steigender Realeinkommen sowie zunehmender Unterstützung aus dem weltwirtschaftlichen Umfeld werden die Auftriebskräfte voraussichtlich wieder stärker. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt im laufenden Jahr um 0,7% zulegen und für das Jahr 2025 wird mit einem Anstieg um 1,6% gerechnet. (vgl. KIELER KONJUNKTURBERICHTE NR. 111 (2024|Q1) "Weltwirtschaft im Frühjahr 2024".)

In Deutschland lässt die konjunkturelle Erholung weiter auf sich warten. Insgesamt wird für das laufende Jahr nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,1% gerechnet. Erst im Jahr 2025 dürfte das Bruttoinlandsprodukt wieder sichtbar um 1,3% steigen. Mit der bislang ausbleibenden Erholung mehren sich die Zeichen, dass auf der deutschen Wirtschaft vor allem strukturelle Probleme lasten und die Expansionsspielräume dementsprechend geringer sind. (vgl. KIELER KONJUNKTURBERICHTE NR. 112 (2024|Q1) "Deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2024")

Auf die rose plastic AG werden so in den nächsten Jahren nach wie vor erhebliche Herausforderungen zukommen.

Kunststoff gilt in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend als Umweltproblem. Nach der Einwegplastik-Richtlinie prüft die EU-Kommission nun ein Verbot von Verpackungen aus Kunststoff sowie gesetzliche Regeln, um die Freisetzung von Mikroplastik einzudämmen. Die Kunststoffindustrie steht somit unter wachsendem Druck, die Kreislaufwirtschaft voranzubringen.

Die rose plastic AG wird sich dieser Aufgabe stellen und auch in den nächsten Jahren erhebliche finanzielle Mittel in die Entwicklung von umweltgerechten Materialien und die entsprechende Verfahrenstechnik investieren.

Darüber hinaus ist weiterhin eine aktive Marktbearbeitung vorgesehen durch die Erschließung neuer Geschäftsfelder, die Entwicklung innovativer Produkte im bestehenden Produktsortiment sowie eine stärkere Kundenbindung.

Der Vorstand geht derzeit von einer leichten Steigerung des Umsatzes und des Ergebnisniveaus gegenüber dem Jahr 2023 aus.

Die rose plastic AG wird auch zukünftig in der Lage sein, den Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Abhängigkeitsbericht

Über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen wurde gemäß § 312 AktG ein Abhängigkeitsbericht erstellt und dort abschließend erklärt: "Berichtspflichtige Maßnahmen sind im Geschäftsjahr 2023 weder getroffen noch unterlassen worden."

V. Chancen und Risikobericht

1. Risikobericht

Als global tätiges Unternehmen, das eine Vielzahl unterschiedlichster Märkte und Kunden bedient, ist die rose plastic AG gewissen allgemeinen, regionalen und branchenspezifischen Risiken ausgesetzt. Die wesentlichen Risiken für die Geschäftsentwicklung liegen vor allem in der Abhängigkeit von der Konjunkturentwicklung in den von der rose plastic AG bedienten Industrien aber auch in negativen geopolitischen Entwicklungen.

Die Folgen des Kriegsgeschehens in der Ukraine stellen nach wie vor ein substanzielles Risiko für die Wirtschaft dar. Grundsätzlich überwiegen außenwirtschaftlich und handelspolitisch die Abwärtsrisiken. Neben dem privaten Konsum stützen sich die Auftriebskräfte maßgeblich auf die allmähliche Erholung des Auslandsgeschäfts. So geht von den Exporten im kommenden Jahr verwendungsseitig der größte Schub auf die Wirtschaftsleistung aus. Größere Handelskonflikte infolge neuer protektionistischer Vorstöße, wie sie etwa nach den Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten unternommen werden könnten, gefährden diese Entwicklung. Dem stehen nur sehr geringe Chancen auf Handelserleichterungen - etwa durch neue Freihandelsabkommen - als Aufwärtsrisiko gegenüber. (vgl. KIELER KONJUNKTURBERICHTE NR. 112 (2024|Q1) "Deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2024")

Ein weiteres Risiko ergibt sich durch die Altersstruktur der Belegschaft der rose plastic AG. Die Alterspyramide bedingt, dass sich ein zunehmender Anteil an Mitarbeitern im fortgeschrittenen Alter und nahe des Renteneintritts befinden.

Aufgrund des Fachkräftemangels ist eine Nachbesetzung der Stellen oft schwierig. Ferner müssen, um einem Verlust von Know-how zu vermeiden, über einen gewissen Zeitraum Positionen doppelt besetzt werden, um einen umfassenden Wissenstransfer sicherzustellen. Dies belastet die Personalkosten.

Da Kunststoff in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend als Umweltproblem wahrgenommen wird, ergeben sich für die rose plastic AG Risiken bezüglich der Produktion und des Vertriebs von Kunststoffverpackungen. In mehreren Ländern der EU wird zudem die Einführung einer "Plastiksteuer" diskutiert.

Natürlich werden sich auch weiterhin Belastungen durch einen bestehenden Wettbewerbsdruck in allen Marktsegmenten ergeben. Dies gilt gleichwohl für den Binnenmarkt wie für unsere Exportmärkte. Steigender Preisdruck in den Märkten sowie die Gefahr der zeitlichen Verschiebung von Folgeprojekten, bzw. den Zuschlag bei Neuentwicklungen nicht zu erhalten, sind permanent vorhandene Risiken. Ferner ergibt sich ein gewisses Risiko durch die zunehmende Tendenz kundenseitig, Geschäftsbereiche in low-cost-countries (LCCs) zu verlagern.

Die rose plastic AG hat zur frühzeitigen Erkennung von Risiken ein Kontroll- und Steuerungsmanagement implementiert. Die Aufgabe des bewährten Systems ist es, durch laufendes Controlling und regelmäßiges Berichtswesen, entstehende Risiken in einem sehr frühen Stadium zu identifizieren und frühzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dieses zentral geführte System ist ein wesentlicher Bestandteil des aktiven Risikomanagements der rose plastic AG. Die Überwachung und das Management von Finanzrisiken sind wesentliche Bestandteile des zentralen Controllings und Rechnungswesens der rose plastic AG. Die Implementierung eines globalen Compliance Systems hat zu einer weiteren Stabilisierung unseres Risikomanagements beitragen.

In der rose plastic AG wurden keine Risiken identifiziert, die bestandsgefährdender Natur sind.

2. Chancenbericht

Die Breite der Kundenbeziehungen und die damit verbundene Umsatzverteilung streut das Risiko der Abhängigkeit von einzelnen Kunden und Märkten. Die Festigung unserer Kernabsatzmärkte verbunden mit dem Ausbau weiterer Branchenschwerpunkte treiben wir konsequent voran. Neue Produktfamilien, die auf Grund ihrer universell einsetzbaren Eigenschaften für eine große Branchenbandbreite attraktiv sind, platzieren wir weltweit.

Zusätzlich zum Produktportfolio aus herkömmlichen Kunststoffgranulaten werden die zu verarbeitenden Materialien mit biologisch basierten Kunststoffen und Post-Consumer bzw. Post-Industrial Rezyklaten erweitert. Die Verbindung aus einem permanent wachsenden, umfangreichen Katalog an Standardprodukten mit dem Angebot der Entwicklung kundenspezifischer Artikel für den weltweiten Einsatz macht die rose plastic AG zu einem attraktiven Anbieter.

Durch die globale Präsenz und vor Ort Produktion, kann die rose Gruppe ihren Kunden ferner Lieferungen aus verschiedenen Standorten zu optimierten Logistikkosten bieten. Gleichzeitig kann hier ein Wegfall der Importzölle für den Kunden erreicht werden. Weiterhin werden durch die Produktion nah am Kunden lange Transportwege vermieden und es wird somit eine Reduktion der CO 2 Emissionen erreicht.

Insgesamt trägt dies zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell bei.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der rose plastic AG nicht unterhalten.

 

Hergensweiler, den 28. März 2024

rose plastic AG

Thiemo Rösler

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