Recycling Plastic 360 GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Krienke seit 1.9.2023 | Prokura |
Johannes Michael Glaser seit 1.9.2023 | Prokura |
Christian Karl Straub seit 14.6.2021 | Prokura |
Thiemo Rösler seit 15.7.2013 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
rose plastic AGHergensweilerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bericht des Aufsichtsrates gemäß § 171 Abs. 2 AktGrose plastic AGDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Geschäftsführung, vertreten durch den Vorstand der Gesellschaft, überwacht und beratend begleitet. Er hat sich vom Vorstand regelmäßig und umfassend über die wirtschaftliche und finanzielle Lage und die Entwicklung des Unternehmens, bedeutsame Geschäftsvorfälle und Maßnahmen sowie die grundsätzliche Geschäftspolitik unterrichten lassen. Innerhalb der Berichtsperiode hat der Vorstand den Aufsichtsrat in vier ordentlichen Sitzungen insbesondere über folgende Sachverhalte informiert:
Der Aufsichtsrat hat über diese Berichte beraten und mit dem Vorstand konstruktiv diskutiert. Die dem Aufsichtsrat aufgrund gesetzlicher oder satzungsmäßiger Bestimmungen zur Zustimmung vorgelegten Geschäfte wurden überprüft, mit dem Vorstand erörtert und durch den Aufsichtsrat genehmigt. Die notwendigen Beschlüsse wurden in den ordentlichen Sitzungen sowie in fünf Fällen im Umlaufverfahren getroffen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dehmer audit & tax GmbH geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Berichte wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrates nach der Fertigstellung zugeleitet. Pflichtgemäß hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss 2023 geprüft. Es ergaben sich keine Beanstandungen. Der Jahresabschluss 2023 wurde in der Aufsichtsratssitzung am 26. April 2024 gebilligt. Der Aufsichtsrat lässt sich regelmäßig auch außerhalb der Sitzungen über die aktuelle Situation der Gesellschaft informieren, so dass zu jeder Zeit ein weiteres Hinterfragen der Zahlen und Entwicklungen möglich ist. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der rose plastic AG für ihr Engagement im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Hergensweiler, 26.04.2024 Der Aufsichtsrat Peter Rösler, Vorsitzender Mitglieder des Aufsichtsrats Peter Rösler, Aufsichtsratsvorsitzender Lotha Ebert, Stellvertreter Josef Fellner Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die rose plastic AG, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der rose plastic AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der rose plastic AG vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt, sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg, den 2. April 2024 Dehmer
audit & tax GmbH
JUDr. Hans Holger Dehmer, Wirtschaftsprüfer Felix Steinmetz, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023rose plastic AG, HergensweilerAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023rose plastic AG, Hergensweiler
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der rose plastic AGInhaltsverzeichnis I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden IV. Erläuterungen zur Bilanz V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung VI. Sonstige Angaben I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die rose plastic AG hat ihren Sitz in Hergensweiler. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kempten (Allgäu) unter HRB 9948 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB, §§ 264 ff. HGB, nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und der Satzung aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 (3) HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze aufgestellt worden. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 12 Jahren abgeschrieben. Unsere Schätzung basiert auf der voraussichtlichen Länge des Lebenszyklus der Produkte des erworbenen Unternehmens. Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen. Dabei kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten oder, bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung, mit den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips und der verlustfreien Bewertung zu Anschaffungskosten. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zu Nennwerten, gegebenenfalls nach Abzug von Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1,0% des Forderungsbestandes nach Korrektur der darin enthaltenen Umsatzsteuer vorgenommen. Die Restlaufzeit der Forderungen aus Lieferung und Leistung beträgt weniger als ein Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden zum Nennwert angesetzt. Forderungen an die rose Brasilien in Höhe von 122.563,21 EUR wurden im laufenden Geschäftsjahr abgewertet. Sonstige Vermögensgegenstände, liquide Mittel Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände und der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen gem. § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbelastungen und Steuerentlastungen werden unverrechnet angesetzt. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 26,5 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 300 %. Die wesentlichen temporären Differenzen ergeben sich aus den folgenden Bilanzposten:
Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. IV. Erläuterungen zur Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Zur Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf das beigefügte Anlagengitter. Anteile an verbundenen Unternehmen
Gezeichnetes Kapital Das Gezeichnete Kapital beträgt EUR 5.000.000. Dieses ist in 5.000 Nennbetragsakien mit einem Nennwert von je EUR 1.000 eingeteilt. Sämtliche Aktien werden von der Rösler Beteiligungsverwaltung GmbH gehalten. Ausschüttungssperre Zum 31.12.2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von EUR 1.266.814,89; in dieser Höhe übersteigen die aktiven latenten Steuern die passiven latenten Steuern. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen untergliedern sich wie folgt:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Entwicklung latenter Steuern
Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen bei der rose plastic AG in Bezug auf ein Bankendarlehen in Höhe von EUR 14.000.000 bei der Rösler Vermögensverwaltung GmbH. Zur Aufrechterhaltung der Geschäftsbeziehungen bestehen Patronatserklärungen von der Gesellschaft für gruppeninterne Darlehen der Rösler Vermögensverwaltung GmbH in Höhe von TEUR 25.215. Die Wahrscheinlichkeit des Haftungsfalls wird bei der rose plastic AG als sehr gering eingestuft. Sonstige finanziellen Verpflichtungen Aus vertraglich eingegangenen Mietverhältnissen über Gebäude mit verbundenen Unternehmen bestehen jährliche Verpflichtungen in Höhe von EUR 2.352.046. Vorteile bestehen in der geringeren Kapitalbindung, während das Investitionsrisiko beim Vermieter verbleibt. Aus künftigen Leasingzahlungen resultiert eine Verpflichtung von insgesamt EUR 159.884. Vorteile bestehen in der geringeren Kapitalbindung während, das Investitionsrisiko beim Leasinggeber verbleibt. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse unterteilen sich nach In- und Ausland wie folgt:
Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. VI. Sonstige Angaben Abschlussprüferhonorar Für den Jahresabschluss 2023 werden von unserer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EUR 22.500 an uns berechnet. Aufgliederung der Arbeitnehmerzahlen
Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Name und Sitz des Mutterunternehmens, das zur Aufstellung des Konzernabschlusses verpflichtet ist und somit die rose plastic AG von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit: Rösler Holding GmbH & Co. KG, Hergensweiler Der Konzernabschluss wird von der Rösler Holding GmbH & Co. KG beim elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht. Beziehungen zu Unternehmensorganen Vorstand der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr: Herr Thiemo Rösler, Dipl.-Ing., Wangen (Vorsitzender) Mitglieder im Aufsichtsrat im Jahr 2023 waren:
ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Hergensweiler, den 28. März 2024 Thiemo Rösler Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wird am 26.04.2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023rose plastic AG, Hergensweiler
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die rose plastic AG ist als Systemlieferant ein weltweit präsenter Hersteller von gespritzten und blasgeformten Verpackungslösungen aus Kunststoff. Gestützt auf den Standort Deutschland mit Stammhaus in Hergensweiler, verfügt das Unternehmen über ein globales und leistungsstarkes Netzwerk an Produktionsstätten in den USA, China, Indien und Brasilien. Mit Verkaufsniederlassungen in England, Frankreich, Italien, Spanien und Südkorea, Vertriebspartnern in Polen und der Türkei sowie einem Lizenzpartner in Japan, ist das Unternehmen international aufgestellt. Von Hergensweiler aus wird in mehr als fünfzig Länder der Welt geliefert. Die Exportquote liegt bei 50,1 %. 2. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen hat sämtliche Entwicklungsaktivitäten im Berichtszeitraum intensiviert und darüber hinaus umfangreiche Anstrengungen in der Grundlagenarbeit zum kommerziellen Einsatz von alternativen, ökologisch optimierten Materialien und Verfahren unternommen. Die Aktivitäten erstreckten sich hierbei sowohl auf die Entwicklung von eigenen Standardprodukten als auch auf kundenspezifische Lösungen. Mit kontinuierlichen Produktivitäts- und Qualitätssteigerungen, dem Betrieb eines rose plastic Anwendungszentrums u. a. für neue Materialien und Verfahrensoptimierungen und kundengerechten, innovativen Lösungen, treten wir dem anhaltend steigenden Wettbewerbsdruck und wirtschaftspolitischen Risiken entgegen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltkonjunktur verlor gegen Ende des Jahres 2023 an Fahrt. Nachdem die Weltwirtschaft im ersten Quartal 2023 deutlich angezogen hatte, expandierte sie im Sommerhalbjahr in recht moderatem Tempo. Im vierten Quartal ließ das Expansionstempo nochmals nach. Maßgeblich war ein geringerer Anstieg der Produktion in den Schwellenländern, nicht zuletzt in China, während sie in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften insgesamt mit wenig veränderter, wenngleich sehr mäßiger Rate zunahm. So ergab sich insgesamt ein globales Wachstum von 3% für 2023 nach einem Anstieg von 3,2% im Jahr 2022. In den Vereinigten Staaten wurde für das Gesamtjahr 2023 ein Anstieg der Wirtschaftsleistung um 2,5 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Verwendungsseitig war die Expansion breit abgestützt; nahezu alle Komponenten legten zu. Haupttriebkraft blieb bis zuletzt der private Konsum. Die chinesische Wirtschaft legte im vergangenen Jahr angesichts der Abkehr von der Null-Covid-Politik nur mäßig zu. Für das Jahr 2023 berichtet das statistische Amt Chinas einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 5,2 %. Diese Rate liegt unter dem Trend-wachstum vor der Pandemie. Der nach dem Ende der Null-Covid-Politik und der damit verbundenen erheblichen Mobilitätsbeschränkungen erwartete kräftige Aufschwung kam nicht zustande. Im Euroraum stagniert die Wirtschaftsleistung tendenziell seit mehr als einem Jahr. Im vierten Quartal 2023 blieb das Bruttoinlandsprodukt nahezu unverändert, nachdem einem leichten Rückgang im Quartal zuvor ein geringfügiger Anstieg im ersten Halbjahr vorausgegangen war. Während der private Konsum angesichts verbesserter Realeinkommen wohl merklich ausgeweitet wurde, gingen die Anlageinvestitionen spürbar zurück. Insgesamt wuchs die Wirtschaft im Euroraum nur um 0,5% im Jahr 2023. (vgl. KIELER KONJUNKTURBERICHTE NR. 111 (2024|Q1) "Weltwirtschaft im Frühjahr 2024".) In Deutschland fiel die realwirtschaftliche Aktivität im Schlussquartal des Jahres 2023 mit einem Rückgang um 0,3% noch schwächer aus als prognostiziert. Insbesondere die Industrieproduktion war deutlich abwärtsgerichtet; offenbar konnten die immer noch recht hohen Auftragspolster das seit längerem schwache Neugeschäft weniger stützen, als erwartet worden war. Neben dem Rückgang im Wohnungsbau und schwachen Exporten sticht verwendungsseitig der Einbruch der Ausrüstungsinvestitionen hervor. Insgesamt war das BIP im Jahr 2023 um -0,3% gegenüber dem Vorjahr gefallen. (vgl. KIELER KONJUNKTURBERICHTE NR. 112 (2024|Q1) "Deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2024".) 2. Geschäftsverlauf Unter dem Eindruck des Ukrainekrieges, hoher Inflation, hartnäckiger Lieferengpässe und substanzieller Materialpreissteigerungen konnte die rose plastic AG im Jahr 2022 nur eine Stagnation der Nachfrage verzeichnen. In einem immer noch schwierigen wirtschaftlichen Umfeld musste das Unternehmen im Jahr 2023 einen deutlichen Umsatzrückgang hinnehmen. Die rose plastic AG hatte die vorhandenen Lagerkapazitäten am Standort Hergensweiler in den vergangenen Jahren erweitert, um die Abhängigkeit von den internationalen Transportketten zu minimieren. Seit einigen Jahren sind in diesem Bereich diverse Risiken u.a. auch wirtschaftspolitischer Natur zu erkennen. So kann die rose plastic AG eine planmäßige Produktion und eine hohe Liefertreue gewährleisten. Damit einhergehend sind die Lagerhaltungskosten angestiegen. Auch die ausländischen Produktionsgesellschaften wurden durch die Unsicherheiten der globalen wirtschaftlichen Entwicklung getroffen und es mussten hier Umsatzrückgänge hingenommen werden. a. Ertragslage Der Umsatz in Höhe von EUR 55.374.273 liegt unter dem Vorjahresumsatz von EUR 58.236.718. Das Jahresergebnis der rose plastic AG beläuft sich auf EUR 7.312.133 und liegt somit 29,7% unter dem Vorjahresergebnis. Die Materialaufwandsquote liegt mit 26,3% unter dem Vorjahr. Die Rohstoffpreise stabilisierten sich im Geschäftsjahr und neben Optimierungen im Produktionsprozess zeigten die nötigen Preisanpassungen an Kunden ihre Wirkung. Aufgrund des geringeren Umsatzes gepaart mit den Effekten aus Tariferhöhungen lag die Personalaufwandsquote 2023 mit 42,9% über dem Vorjahr. Die Abschreibungen auf die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen betrugen im Jahr 2023 EUR 2.120.347 gegenüber dem Vorjahr EUR 2.145.710. Der Steueraufwand von Einkommen und Ertrag 2023 der rose plastic AG beträgt EUR 1.509.263. b. Finanzlage Das Eigenkapital beträgt im Geschäftsjahr 2023 EUR 22.083.951. Die Eigenkapitalquote beträgt 52,4 %. Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen zu 112 % ab. Die Finanzlage der rose plastic AG ist nach wie vor als gesichert zu bezeichnen. C. Vermögenslage Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 2.311 (Vorjahr TEUR 2.569) getätigt. Wie im Vorjahr wurden auf unsere Beteiligungsansätze im Finanzanlagevermögen keine Abschreibungen vorgenommen. Das Anlagevermögen betrug 2023 EUR 19.703.639 (Vorjahr EUR 19.581.040). Der Anteil am Gesamtvermögen beträgt 46,8 % (Vorjahr 40,5 %). Aus abweichenden Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz im Bereich Anlagegüter und in der Berechnung der Rückstellungen ergaben sich aktive latente Steuern in Höhe von EUR 1.266.929 (Vorjahr: EUR 1.247.260). d. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Der Vorstand beurteilt die wirtschaftliche Lage der rose plastic AG zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts insgesamt als unzufriedenstellend. Der Umsatz im Jahr 2023 lag um 4,9% unter dem Vorjahresumsatz. Dies allerdings auch nur, da im Geschäftsjahr eine Verkaufspreisanpassung an die Endkunden durchgesetzt werden konnte. Andernfalls wäre das Umsatzniveau noch deutlicher unter Vorjahr gelegen. Anstelle der im Vorjahr prognostizierten Stagnation des Umsatzes ist ein Umsatzrückgang eingetreten. Das Jahresergebnis liegt im Jahr 2023 mit -29,7% deutlich unter Vorjahr und entspricht der Prognose. Die rose AG hat die Maßnahmen zur Kostenreduktion fortgeführt und im operativen Bereich konnte durch weitere Prozessoptimierungen die Effizienz leicht gesteigert werden. 3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren a. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz und das Ergebnis vor Steuern heran sowie intern definierte KPIs. Entsprechende Reports werden dem Vorstand laufend durch das Controlling zur Verfügung gestellt. b. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiter Zum Bilanzstichtag beschäftigte die rose plastic AG 360 Mitarbeiter, was unter dem Vorjahresniveau liegt. Die Zahl der Auszubildenden betrug 12. Die Vergütung der Mitarbeiter ist im Tarifsystem verankert. Im außertariflichen Bereich sind erfolgsabhängige Komponenten, die sich über die individuelle Leistung und den Gesamterfolg des Unternehmens definieren, unverzichtbare Bestandteile der Gehälter und erhöhen die Attraktivität der rose plastic AG als Arbeitgeber. Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter kontinuierlich zu fördern, zählt zu den wichtigsten Aufgaben der Zukunftssicherung unseres Unternehmens. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter zeigt sich auch an einer durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit von über 14 Jahren. III. Prognosebericht Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen stehen einer deutlichen Verstärkung der weltwirtschaftlichen Expansion entgegen. Zwar haben sich die Perspektiven für den privaten Konsum verbessert, denn zumeist fallen die Reallöhne dank nachlassender Inflation und anziehender Vergütungen nicht mehr. Dies geht aber zum Teil zu Lasten der Gewinnspannen der Unternehmen und bremst die Investitionen. So rechnet das Kiel Institut für Weltwirtschaft in seiner jüngsten Prognose mit einem globalen Wachstum von 2,8 % im laufenden Geschäftsjahr. Für das Jahr 2025 liegt die Prognose bei 3,1%. Risiken für die Weltkonjunktur sind vor allem geopolitischer Natur und ergeben sich aus den Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit den US-Präsidentschaftswahlen. So würde eine Zuspitzung von Handelskonflikten die weltwirtschaftliche Aktivität belasten. Für die Vereinigten Staaten wird das Jahr 2024 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 2,1 % gerechnet, für 2025 wird eine etwas schwächere gesamtwirtschaftliche Expansion von 1,7 % prognostiziert. Die Teuerungsrate geht im Jahr 2024 voraussichtlich auf 2,9 % und im kommenden Jahr weiter auf 2,4 % zurück. Die chinesische Regierung hat im vergangenen Jahr die Geldpolitik gelockert und auch fiskalische Impulse gegeben, wenngleich in recht moderatem Umfang. Im Zentrum der Politik standen gezielte Maßnahmen zur Unterstützung von Immobilienentwicklern, um die Krise in diesem Bereich einzudämmen. Es wird damit gerechnet, dass die Politik weiterhin expansiv ausgerichtet sein wird. Massive Konjunkturprogramme sind aller-dings nicht zu erwarten. Vor diesem Hintergrund bleibt die konjunkturelle Dynamik gering. Es wird ein Wirtschaftswachstum von 4,4 % im Jahr 2024 und von 4,7 % im Jahr 2025 prognostiziert. Für den Euroraum wird erwartet, dass die Konjunktur im Jahr 2024 wieder Tritt fassen wird. Angesichts wieder weitgehend normalisierter Energiepreise, steigender Realeinkommen sowie zunehmender Unterstützung aus dem weltwirtschaftlichen Umfeld werden die Auftriebskräfte voraussichtlich wieder stärker. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt im laufenden Jahr um 0,7% zulegen und für das Jahr 2025 wird mit einem Anstieg um 1,6% gerechnet. (vgl. KIELER KONJUNKTURBERICHTE NR. 111 (2024|Q1) "Weltwirtschaft im Frühjahr 2024".) In Deutschland lässt die konjunkturelle Erholung weiter auf sich warten. Insgesamt wird für das laufende Jahr nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,1% gerechnet. Erst im Jahr 2025 dürfte das Bruttoinlandsprodukt wieder sichtbar um 1,3% steigen. Mit der bislang ausbleibenden Erholung mehren sich die Zeichen, dass auf der deutschen Wirtschaft vor allem strukturelle Probleme lasten und die Expansionsspielräume dementsprechend geringer sind. (vgl. KIELER KONJUNKTURBERICHTE NR. 112 (2024|Q1) "Deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2024") Auf die rose plastic AG werden so in den nächsten Jahren nach wie vor erhebliche Herausforderungen zukommen. Kunststoff gilt in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend als Umweltproblem. Nach der Einwegplastik-Richtlinie prüft die EU-Kommission nun ein Verbot von Verpackungen aus Kunststoff sowie gesetzliche Regeln, um die Freisetzung von Mikroplastik einzudämmen. Die Kunststoffindustrie steht somit unter wachsendem Druck, die Kreislaufwirtschaft voranzubringen. Die rose plastic AG wird sich dieser Aufgabe stellen und auch in den nächsten Jahren erhebliche finanzielle Mittel in die Entwicklung von umweltgerechten Materialien und die entsprechende Verfahrenstechnik investieren. Darüber hinaus ist weiterhin eine aktive Marktbearbeitung vorgesehen durch die Erschließung neuer Geschäftsfelder, die Entwicklung innovativer Produkte im bestehenden Produktsortiment sowie eine stärkere Kundenbindung. Der Vorstand geht derzeit von einer leichten Steigerung des Umsatzes und des Ergebnisniveaus gegenüber dem Jahr 2023 aus. Die rose plastic AG wird auch zukünftig in der Lage sein, den Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Abhängigkeitsbericht Über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen wurde gemäß § 312 AktG ein Abhängigkeitsbericht erstellt und dort abschließend erklärt: "Berichtspflichtige Maßnahmen sind im Geschäftsjahr 2023 weder getroffen noch unterlassen worden." V. Chancen und Risikobericht 1. Risikobericht Als global tätiges Unternehmen, das eine Vielzahl unterschiedlichster Märkte und Kunden bedient, ist die rose plastic AG gewissen allgemeinen, regionalen und branchenspezifischen Risiken ausgesetzt. Die wesentlichen Risiken für die Geschäftsentwicklung liegen vor allem in der Abhängigkeit von der Konjunkturentwicklung in den von der rose plastic AG bedienten Industrien aber auch in negativen geopolitischen Entwicklungen. Die Folgen des Kriegsgeschehens in der Ukraine stellen nach wie vor ein substanzielles Risiko für die Wirtschaft dar. Grundsätzlich überwiegen außenwirtschaftlich und handelspolitisch die Abwärtsrisiken. Neben dem privaten Konsum stützen sich die Auftriebskräfte maßgeblich auf die allmähliche Erholung des Auslandsgeschäfts. So geht von den Exporten im kommenden Jahr verwendungsseitig der größte Schub auf die Wirtschaftsleistung aus. Größere Handelskonflikte infolge neuer protektionistischer Vorstöße, wie sie etwa nach den Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten unternommen werden könnten, gefährden diese Entwicklung. Dem stehen nur sehr geringe Chancen auf Handelserleichterungen - etwa durch neue Freihandelsabkommen - als Aufwärtsrisiko gegenüber. (vgl. KIELER KONJUNKTURBERICHTE NR. 112 (2024|Q1) "Deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2024") Ein weiteres Risiko ergibt sich durch die Altersstruktur der Belegschaft der rose plastic AG. Die Alterspyramide bedingt, dass sich ein zunehmender Anteil an Mitarbeitern im fortgeschrittenen Alter und nahe des Renteneintritts befinden. Aufgrund des Fachkräftemangels ist eine Nachbesetzung der Stellen oft schwierig. Ferner müssen, um einem Verlust von Know-how zu vermeiden, über einen gewissen Zeitraum Positionen doppelt besetzt werden, um einen umfassenden Wissenstransfer sicherzustellen. Dies belastet die Personalkosten. Da Kunststoff in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend als Umweltproblem wahrgenommen wird, ergeben sich für die rose plastic AG Risiken bezüglich der Produktion und des Vertriebs von Kunststoffverpackungen. In mehreren Ländern der EU wird zudem die Einführung einer "Plastiksteuer" diskutiert. Natürlich werden sich auch weiterhin Belastungen durch einen bestehenden Wettbewerbsdruck in allen Marktsegmenten ergeben. Dies gilt gleichwohl für den Binnenmarkt wie für unsere Exportmärkte. Steigender Preisdruck in den Märkten sowie die Gefahr der zeitlichen Verschiebung von Folgeprojekten, bzw. den Zuschlag bei Neuentwicklungen nicht zu erhalten, sind permanent vorhandene Risiken. Ferner ergibt sich ein gewisses Risiko durch die zunehmende Tendenz kundenseitig, Geschäftsbereiche in low-cost-countries (LCCs) zu verlagern. Die rose plastic AG hat zur frühzeitigen Erkennung von Risiken ein Kontroll- und Steuerungsmanagement implementiert. Die Aufgabe des bewährten Systems ist es, durch laufendes Controlling und regelmäßiges Berichtswesen, entstehende Risiken in einem sehr frühen Stadium zu identifizieren und frühzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dieses zentral geführte System ist ein wesentlicher Bestandteil des aktiven Risikomanagements der rose plastic AG. Die Überwachung und das Management von Finanzrisiken sind wesentliche Bestandteile des zentralen Controllings und Rechnungswesens der rose plastic AG. Die Implementierung eines globalen Compliance Systems hat zu einer weiteren Stabilisierung unseres Risikomanagements beitragen. In der rose plastic AG wurden keine Risiken identifiziert, die bestandsgefährdender Natur sind. 2. Chancenbericht Die Breite der Kundenbeziehungen und die damit verbundene Umsatzverteilung streut das Risiko der Abhängigkeit von einzelnen Kunden und Märkten. Die Festigung unserer Kernabsatzmärkte verbunden mit dem Ausbau weiterer Branchenschwerpunkte treiben wir konsequent voran. Neue Produktfamilien, die auf Grund ihrer universell einsetzbaren Eigenschaften für eine große Branchenbandbreite attraktiv sind, platzieren wir weltweit. Zusätzlich zum Produktportfolio aus herkömmlichen Kunststoffgranulaten werden die zu verarbeitenden Materialien mit biologisch basierten Kunststoffen und Post-Consumer bzw. Post-Industrial Rezyklaten erweitert. Die Verbindung aus einem permanent wachsenden, umfangreichen Katalog an Standardprodukten mit dem Angebot der Entwicklung kundenspezifischer Artikel für den weltweiten Einsatz macht die rose plastic AG zu einem attraktiven Anbieter. Durch die globale Präsenz und vor Ort Produktion, kann die rose Gruppe ihren Kunden ferner Lieferungen aus verschiedenen Standorten zu optimierten Logistikkosten bieten. Gleichzeitig kann hier ein Wegfall der Importzölle für den Kunden erreicht werden. Weiterhin werden durch die Produktion nah am Kunden lange Transportwege vermieden und es wird somit eine Reduktion der CO 2 Emissionen erreicht. Insgesamt trägt dies zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell bei. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der rose plastic AG nicht unterhalten.
Hergensweiler, den 28. März 2024 rose plastic AG Thiemo Rösler |
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Herstellung von Schleifkörpern und Schleifmitteln auf Unterlage
Patentanwaltskanzleien
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen