Beteiligungsgesellschaften
AVG Auto-Vertrieb-GmbH
Rosenheimer Straße 110, 83064 Raubling, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Hartinger seit 6.11.2015 | Prokura |
Achim Oliver Dick seit 6.11.2015 | Prokura |
Susanne Meisinger seit 11.3.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
Meisinger Beteiligungs KG | 40.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AVG Auto-Vertrieb-GmbHRaublingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Unsere Hauptgeschäftstätigkeit liegt im exklusiven Verkauf von neuen PKW und Nutzfahrzeugen des Automobilherstellers Mercedes-Benz AG/Daimler Truck AG sowie im Handel mit Gebrauchtfahrzeugen aller Automobilhersteller. Weiterhin gehören zu unserem Geschäftsbetrieb der Handel mit Kfz-Ersatzteilen und Zubehör, die Wartung und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen sowie die Vermittlung von Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsgeschäften und die kurzfristige Vermietung von Kraftfahrzeugen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage im Jahr 2022 war von den Folgen des Ukrainekrieges und den damit einhergehenden extremen Energiepreiserhöhungen geprägt. Die bereits bestehenden Material- und Lieferengpässe verschärften sich, Preissteigerungen, vor allem auch im Nahrungsmittelbereich, sowie der immer noch zunehmende Fachkräftemangel beeinflussten das Wirtschaftsjahr 2022 in hohem Maße, trotz der nachlassenden Corona-Pandemie. In Anbetracht dieser schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft jedoch gut behaupten und das Bruttoinlandsprodukt war um 1,9 v.H. gestiegen. Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief sehr unterschiedlich. Dienstleistungsbereiche profitierten von Nachholeffekten aufgrund des Wegfalls vieler Corona-Schutzmaßnahmen. Hohe Preise, steigende Finanzierungskosten und Materialmangel bremsten die Entwicklung bei Industrieprodukten und die Bauinvestitionen nahmen um 1,6 v.H. zum Vorjahr ab. Die privaten Konsumausgaben waren die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft mit einem Plus von 4,6 v.H. im Vergleich zum Vorjahr, insbesondere im Bereich Urlaub, Freizeit und Kultur. Die Konsumausgaben des Staates erhöhten sich moderat um 1,1 v.H. zum Vorjahr. Waren in den letzten zwei Jahren die Ausgaben von der Bekämpfung der Corona-Pandemie geprägt, so gab der Staat 2022 vermehrt Geld für die Unterbringung und Verpflegung der zahlreichen Schutzsuchenden aus der Ukraine und anderen Staaten aus. Der Außenhandel nahm trotz starker Preisanstiege zu. Deutschland exportierte preisbereinigt 3,2 v.H. mehr Waren und Dienstleistungen, die Importe legten gleichzeitig viel stärker um 6,7 v.H. zu. Im Jahr 2022 wurden 2.651.357 Personenkraftwagen neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahr entsprach dies einem Plus von 1,1 v.H. Wie bereits in den Vorjahren sanken die Neuzulassungszahlen von PKW mit den Antriebsarten Benzin (- 11,2 v.H.) und Diesel (- 9,9 v.H.). Die alternativen Antriebsarten verzeichneten ein Zulassungsplus bei neu zugelassenen Elektro-PKW von 32,2 v.H, PKW mit Plug-in-Hybrid verzeichneten ebenfalls Zuwächse von 11,3 v.H. Einen hohen Rückgang verzeichneten die Besitzumschreibungen bei PKW-Gebrauchtwagen (5,64 Mio) um 15,8 v.H. zum Vorjahr. Unser Hersteller konnte bei den PKW-Zulassungen ein Plus von 8,3 v.H. zum Vorjahr verzeichnen, was einem Marktanteil von 9,2 v.H. entspricht. Der Anteil der privaten Neuzulassungen am Gesamtabsatz betrug 35,9 v.H. (+ 4,5 v.H. zum Vorjahr), der Anteil der gewerblichen Neuzulassungen verringerte sich auf 64,1 v.H. (-0,9 v. H. zum Vorjahr). Auf dem Nutzfahrzeugmarkt lagen lediglich die Sattelzugmaschinen über Vorjahresniveau (+ 9,8 v.H.). Insgesamt wurden 365.232 Nutzfahrzeuge, davon Anteil an alternativen Antriebsarten 5,7 v.H., zugelassen. 2. Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung Aufgegliedert nach Abteilungen entwickelten sich die wesentlichen Umsätze wie folgt:
Zum Jahresende betrug der Auftragsbestand an PKW-Neufahrzeugen 717 (VJ 831) Einheiten, LKW-Neufahrzeugen 172 (VJ 240) Einheiten und Trapo-Neufahrzeugen 246 (VJ 458) Einheiten. Die Vertriebsleistungen stellen sich wie folgt dar:
Investitionen Es waren keine wesentlichen Neuinvestitionen im abgelaufenen Geschäftsjahr erforderlich, die notwendigen Ersatzinvestitionen wurden getätigt. Personal Die Zahl der Mitarbeiter hat sich zum jeweiligen Bilanzstichtag wie folgt entwickelt:
Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Aufgrund der abnehmenden Lieferschwierigkeiten des Herstellers konnten die NW-Stückzahlen in allen Bereichen gesteigert und die Zielvorgaben zum Teil deutlich übertroffen werden. Beim Absatz mit Gebrauchtfahrzeugen war die Kaufzurückhaltung der Kunden spürbar, der Rohertrag konnte aber nochmals gesteigert werden. Im Werkstattbereich lagen die verkauften Stunden leicht unter dem Vorjahresniveau. Aufgrund gestiegener Personal- und Sachkosten konnte das hervorragende Vorjahres-Spartenergebnis nicht erreicht werden. 3. Lage Vermögenslage
Die Erhöhung des Anlagevermögens beruht auf den im 4. Quartal durchgeführten Zukäufen von Vorführfahrzeugen sowie bei den Vorräten auf der Bestandserhöhung bei den Gebrauchtfahrzeugen. Der Anstieg des Forderungsvolumens resultiert aus den starken Ablieferungen zum Jahresende. Die Verringerung der flüssigen Mittel ergibt sich als Konsequenz aus den Bestandserhöhungen. Finanzlage Unsere Finanzlage ist nach wie vor sehr stabil. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien, als wir regelmäßig in Anspruch nehmen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, Skontiermöglichkeiten werden meist genutzt. Forderungen werden möglichst innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Leasingverpflichtungen sind nur von untergeordneter Bedeutung zu verzeichnen. Derivative Finanzinstrumente setzten wir nicht ein. Kapitalstruktur
Unsere Kapitalstruktur hat sich durch die Erhöhung des Eigenkapitals weiter stabilisiert. Ursächlich hierfür ist der erzielte Gewinn, der im Unternehmen belassen wurde. Grund für die Verringerung der Rückstellungen sind die geringeren Steuerrückstellungen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten ist der Erhöhung des Anlagevermögens und der Vorräte geschuldet. Liquidität
Ertragslage
Die positive Veränderung beim Betriebsergebnis resultiert trotz Kostensteigerungen aus den Umsatzsteigerungen im Vertrieb und einer Steigerung des Rohertrages. Das Finanzergebnis hat sich durch die kurzfristige Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie und der Einkaufsfinanzierung verschlechtert. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital) beträgt 56,4 v.H. (Vorjahr 58,8 v.H.). Der Kapitalumschlag (wirtschaftlicher Umsatz / Gesamtkapital) beträgt 4,0 (Vorjahr 4,7). Aus dem erzielten Ergebnis ergibt sich eine Umsatzrendite (Jahresergebnis vor Ertragsteuern / Umsatz) von 9,4 v.H. (Vorjahr 7,5 v.H.) und eine Eigenkapitalrendite (Jahresergebnis vor Ertragsteuern / Eigenkapital ohne Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag) von 44,5 v.H. (Vorjahr 42,2 v.H.). Die Entlohnung orientiert sich bei den gewerblichen Mitarbeitern und auch teilweise bei den Angestellten an den Tarifverträgen der IG Metall Bezirk Bayern und dem Verband des Kfz.-Gewerbes Bayern e.V. Darüber hinaus bestehen abweichende einzelvertragliche Regelungen. III. Prognosebericht Nach Einschätzung der EU-Kommission dürfte sich die konjunkturelle Lage in Deutschland besser entwickeln als gedacht (Deutschland vermeidet 2023 Rezession). Das Wachstum wird den Prognosen zufolge aber sehr gering ausfallen. Nachdem im November 2022 noch von einem Minus von 0,6 v.H. ausgegangen wurde, wird nun ein kleines Plus von 0,2 v.H. erwartet. Ein Grund sei die in Deutschland gut gemeisterte Energiekrise, durch die "Diversifizierung der Versorgungsquellen" für Erdgas sowie dem stark gesenkten Verbrauch. Die Arbeitslosigkeit ist weiter auf einem Rekordtief und die Inflationsprognosen sinken. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Umstände erwarten Markbeobachter im Automobilhandel im Jahr 2023 ca. 2,8 Millionen Neuzulassungen, was einer Steigerung von ca. 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Vorsichtig optimistisch wird die Entwicklung am Gebrauchtwagenmarkt eingeschätzt. Bei den sehr hohen Listenneupreisen sei für viele Menschen Mobilität nur mit einem Gebrauchtwagen erschwinglich. Es werden für das Jahr 2023 6,2 Mio. (Vj. 5,64 Mio) Besitzumschreibungen erwartet. Die Umstellung der Fahrzeuge auf emissionsfreie Antriebsarten setzt sich weiter fort, allerdings verlangsamt sich die Umstellung derzeit aufgrund negativer Faktoren wie steigende Preise und fallende Kaufprämien. Das innerhalb der EU festgelegte Ziel, ab 2035 dürfen nur noch emissionsfreie Autos zugelassen werden, wird aber in den nächsten Jahren zu einer Absatzsteigerung in diesem Segment führen. Wie bereits in den letzten Jahren wird es schwierig, eine Prognose für das kommende Geschäftsjahr abzugeben. Inwieweit der immer noch andauernde Ukraine-Krieg und die daraus resultierenden Folgen die Kauf- und Investitionslaune beeinflussen, bleibt abzuwarten. Der Konkurrenzkampf zwischen den Herstellern wird zunehmen, auch weil immer mehr chinesische Marken nach Europa drängen. Wir rechnen für das Jahr 2023 zwar mit einem positiven Ergebnis, allerdings stark rückläufig im Gegensatz zum Jahr 2022. IV. Chancen- und Risikobericht Chancen Wir sind in das Jahr 2023 im Vertrieb mit einem zufriedenstellenden Auftragsbestand gestartet und auch die Auslastung unseres Servicebereiches entwickelt sich sehr positiv. Die in den letzten Jahren eingeleiteten innerbetrieblichen Maßnahmen zur Optimierung werden nachhaltig verfolgt. Der durch unseren Hersteller ab Mai 2023 geplante Start auf die Umstellung vom Agenten zum Agenturmodell bietet uns die Chance unsere Marktanteile im Vertrieb zu steigern und verstärkt auf die geänderten Kundenbedürfnisse einzugehen. Die Rahmenbedingungen sind klar vorgegeben und die Preistransparenz erhöht sich für alle Beteiligten. Sukzessive haben wir unsere Aktivitäten als MB-Rent-Partner im Jahr 2022 ausgebaut und sehen hier noch Steigerungspotentiale bei den Kurz- und Langzeitvermietungen. Risiken Der noch immer andauernde Ukraine-Krieg stellt nach wie vor ein unkalkulierbares Risiko dar, das sich in der immer noch hohen Inflationsrate, den steigenden Preisen, vor allem auf dem Energie- und Nahrungsmittelsektor und einer stetigen Zinserhöhung widerspiegelt. In einzelnen Bereichen spüren wir die Kaufzurückhaltung unserer Kunden. Die derzeit laufenden Tarifverhandlungen mit großen unterschiedlichen Vorstellungen der Tarifvertragsparteien und der zurzeit großen Streikbereitschaft erschweren eine Planung. Nach wie vor können offene Stellen aufgrund von Fachkräftemangel nicht besetzt werden. Gesamtaussage Trotz der schwierigen Situation fühlen wir uns aufgrund unserer positiven Unternehmensentwicklung in den letzten Jahren in der Lage das Jahr 2023 positiv zu gestalten. Derzeit verfügen wir über ausreichend Liquidität bzw. Liquiditätsreserven. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und eine Zusammenarbeit mit der Creditreform. Registergericht Traunstein, HRB 3215BILANZ zum 31.12.2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022I. Bilanzierungsgrundsätze Die Gesellschaft ist als große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 des HGB einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bewertungsgrundsätze Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen werden linear ermittelt. Im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden sofort als Betriebsausgaben verrechnet. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden sofort voll abgeschrieben. Entsprechend der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes werden die Vorführfahrzeuge trotz überwiegend kurzer Verweildauer im Vermögen der Gesellschaft im Anlagevermögen ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von sechs Jahren abgeschrieben. Vorführfahrzeuge, die während des Geschäftsjahres ge- und wieder verkauft wurden, werden aus Vereinfachungsgründen hier nicht erfasst. Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Anschaffungskosten wurden mittels Einzelbewertung zu Einstandspreisen (Fahrzeuge) bzw. in Gruppen mit dem gewogenen Durchschnitt (Ersatzteile und Zubehör) ermittelt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Kundenforderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände pauschal wertberichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2022 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 367,35 (Vorjahr EUR 0,00) enthalten. Der Posten Sonstige Vermögensgegenstände enthält Beträge in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 800,00) mit einer Restlaufzeit über einem Jahr. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Im Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 2.313,19) enthalten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse
2. Finanzergebnis Im Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Beträge gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 3.375,00) enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse
Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften ist als gering zu bewerten, da die Schuldner ihre Verpflichtungen in der Vergangenheit erfüllten und auch bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses keine Forderungen gestellt wurden. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
3. Angaben zu Geschäftsführungsorganen Im Berichtsjahr war zur Geschäftsführerin bestellt: Susanne Meisinger, Kauffrau Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Anzahl der Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2022 beschäftigt:
5. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird verzichtet, da die Angabe im Konzernabschluss enthalten ist, in den unser Unternehmen einbezogen ist. 6. Angaben zum Mutterunternehmen und Konzernabschluss Mutterunternehmen des Konzerns, in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen wird, ist die Eder Familien Holding GmbH & Co. KG mit Sitz in Tuntenhausen. Sie stellt den Konzernabschluss auf, der beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und bekannt gemacht wird.
Raubling, 11. April 2023 gez. Susanne Meisinger, Geschäftsführerin Bruttoanlagenspiegel zum 31.12.2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AVG Auto-Vertrieb-GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AVG Auto-Vertrieb-GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AVG Auto-Vertrieb-GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, soweit wir welche während unserer Prüfung festgestellt haben sollten.
Bad Wörishofen, 11. April 2023 /ad Rath,
Anders, Dr. Wanner & Partner mbB
Neubacher, Wirtschaftsprüfer Lutz, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 11. April 2023 festgestellt. |
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